Android News: 2.2 zieht an 2.1 vorbei u. Altersfreigabe im Market
Google hat neue Zahlen über die Verbreitung von Android veröffentlicht. Erstmals seit der Vorstellung von Android 2.2 hat es Android 2.1 überholt. Gemeinsam kommen Android 2.1 und 2.2 jetzt auf über 80% Markanteil. Der Anteil von “Cupcake” (1.5) ist auf 6,3% gesunken. Deutlich mehr hat mi 4,6% “Donut” (1.6) verloren. Auch Eclair (2.1) musste gegenüber dem aktuellen Versionsstand Federn lassen und kommt nun auf 39,6% (-1,2). Alles auf Kosten von “Froyo” (2.2), das jetzt auf einen Anteil von 43,4% kommt, obwohl es für zahlreiche Geräte im Markt derzeit entweder noch nicht verfügbar oder gar nicht mehr geplant ist. Die nächsten Entwicklungsstufen sind dann 2.3 (“Gingerbread”; noch dieses Jahr? Vorauss. u.a. mit GoogleTV, HTML5 Audio, Near Field Communications). 3.0 (“Honeycomb”; Frühjahr 2011? exklusiv für Tablets) und 4.0 (“Ice Cream, Q411? vgl. Wikipedia).
teils via GoogleWatchBlog
Gewisse Inhalte nur für Androiden bestimmten Alters
Google hat in seinem Android-Entwicklerblog angekündigt, dass der Android Market ein System zur Altersfreigabe erhalten wird. Deutlicher Unterschied zum von Apple im App Store genutzten System der “Parental Guidance”: die Anwender sollen in einigen Wochen für jede App selbst beurteilen können, für welche Altersstufe sie geeignet ist.
Google wird dafür vier Stufen anbieten – für alle, Kinder, Teenager und nicht jugendfrei. In einem Support-Dokument wird ausführlich darauf eingegangen, wann welche Einstufung vorgenommen werden sollte. Kriterien zur Bewertung sind Alkohol, Tabak, Drogen, Glücksspiel, Hassreden, Standort, Obszönitäten, grober Humor, sexuelle und anzügliche Inhalte, Gewalt sowie von Nutzern erstellte und mithin dynamische Inhalte (user generated content) und die Kommunikation zwischen Nutzern.
Seit Ende November müssen für Entwickler für eingereichte Apps bereits selbst eine Alterseinstufung vornehmen. Bereits im Market befindliche Anwendungen und Spiele unterliegen einer Übergangsfrist von mehreren Wochen. Sobald die Alterseinstufungen auch im Android Market für die Nutzer sichtbar sind, sollen angeblich alle noch nicht bewerteten Apps vorsorglich als “nicht jugendfrei” gekennzeichnet erscheinen.
via heise.de
Report: Fragmentierter Android-Markt
Die von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report sowohl das “Android-Ökosystem” unter die Lupe genommen wie auch die einzelnen Generationen von unter iPhone OS betriebenen Apple-Endgeräten nach durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:
96 Prozent des Android-Traffics gehen auf 11 Endgeräte zurück (vgl. Grafik). Zum Vergleich: im September 2009 waren es nur zwei Android-Geräte. Die Android-Versionen 1.5 (“Cupcake”: 38%), 1.6 (“Donut”: 26%) und 2.0/2.1 (“Eclair”/”Froyo”: 35%) dominieren den Markt.
Auf der Apple-Seite hingegen lässt sich 84% des iPhone OS-Traffic auf die Endgeräte iPhone 3GS (39%), iPod touch 2G (25%) und iPhone 3G (20%) zurückführen, wobei der Anteil des 3GS seit September 2009 um 30 Prozent zugelegt hat. Die Untersuchung beruht auf März-Daten aus dem US-Markt. Zum aktuellen Report geht es hier.
Quench: Motorolas 8. Android-Streich
Motorola stellte gestern auf der MWC u.a. sein bereits achtes mit Android betriebenes Smartphone vor. In den USA als “Cliq XT” exklusiv von T-Mobile vertrieben, wird es andernorts “Quench” heissen (etwa: [Durst] löschen, aber auch abschrecken, abhärten). Es hat einen 3,1-Zoll Touchscreen mit virtueller Tastatur und bietet einen integrierten Medienplayer, 5 Megapixel-Kamera sowie die Motorola-Kreation “Motoblur” als User Interface. Dies soll Social Networks wie Facebook, MySpace, aber auch Twitter integrieren. Flash soll via Flash Lite unterstützt werden. Quench wird zunächst mit Android 1.5 (“Cupcake”) ausgeliefert. Preise wurden noch nicht genannt.
Schweiz: Red Bull Mobile bringt eigenes Android Smartphone
Red Bull Mobile stellt sein erstes eigenes Android-Handy in der Schweiz vor, wie Portel.de berichtet: Das exklusiv von Huawei gefertigte RBM2 spielt in einer Liga mit iPhone und Google Phone. Seit heute soll es in über 1.800 Poststellen der Schweiz erhältlich sein. Einige Kenngrößen: Touchscreen mit 3,5 Zoll; 3,2 Megapixel-Kamera mit Autofokus; Unterstützung von UMTS, HSDPA 7,2 und WLAN; OS: Android 1.5 (Cupcake)? Das RBM2 bietet auch die Augmented Reality (AR)-Anwendung Red Bull Hot Spot Viewer. Der zeigt über die Kameraansicht des Handys Red Bull Events oder Red Bull Mobile Verkaufsstellen in der Nähe an. Mittels GPS-Navigation kann man sich dorthin führen lassen. Das Umgebungsbild im Display wird dabei durch Informationen, Fotos und Videos zum gesuchten Objekt oder der Veranstaltung ergänzt. Die Technologie dazu liefert der Wikitude World Browser.
In der Schweiz wird das Gerät u.a. mit dem Vertrag simplyAll für CHF 33 pro Monat angeboten: 33 Minuten und 33 SMS in alle Schweizer Netze sowie 33 MB zum Surfen und E-Mailen sind inklusive. Darüber hinaus wird unlimitierter Zugriff auf Red Bull Mobile Portal und Red Bull TV gewährt.
via Portel.de
ein ausführlicher Test des Gerätes findet sich hier