SAS Mobile BI für Android Tablets
BI-Spezialist SAS stellt seine Lösung Mobile BI jetzt auch für Android Tablets zur Verfügung. Die fungiert dabei als mobiles Frontend der (für die volle Funktionalität benötigten) SAS-Lösung Visual Analytics und soll Unternehmen die visuelle Darstellung von Reports auf dem Tablet erleichtern. Fachanwender und Management können damit im Erfolgsfalle fundiertere und ggfs. schnellere Entscheidungen treffen – auch wenn sie unterwegs sind.
Darüberhinaus bietet die App laut Anbieter “einen flexiblen Zugang zu Big-Data-Analysen: Die Anwender können nun schnell und einfach Business Intelligence Reports erstellen und Dashboards auf mobilen Endgeräten anschauen. Sie haben zudem die Möglichkeit, diese Reports über Datenfilter variabel zu gestalten und jederzeit zu aktualisieren.” Einmal selektierte Analysen stehen danach auch offline zur Verfügung.
Mobile BI à la Jaspersoft
Der Anbieter von BI-Lösungen (Business Intelligence-Lösungen) Jaspersoft hat die Business Intelligence Suite 4.2 vorgestellt. Laut Hersteller offeriert diese BI-Funktionen, mit denen Entwickler ihre Anwendungen selbst erstellen und Führungskräfte diese unterwegs besser nutzen können. Jaspersoft 4.2 ist “als erste Lösung überhaupt” mit einem Open Source Mobile BI iOS-, bzw. Objective C-SDK ausgestattet. Das Software Development Kit soll die Einbettung von BI-Merkmalen in existierende native mobile Anwendungen ebenso ermöglichen wie die Erstellung neuer nativer mobiler BI-Applikationen. So sollen Entwicklungsleiter selbst entscheiden können, wie sie Führungskräften und Außendienstlern die nötigen Instrumente zur Hand geben, um auch unterwegs fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Die SDK umfasst laut Jaspersoft eine “native iPhone-Beispielanwendung, die ein zügigeres Prototyping ermöglicht” sowie vorbereitete Dashboards, in denen Nutzer mittels einfacher Touch-Gesten “Berichte einsehen, Informationen strukturieren und Daten filtern können”.
Innerhalb der Umgebung für das Ad-hoc-Reporting können Nutzer eine Vielzahl von Charts und Diagrammen (Balken-, Kreis-, Linien-, Streudiagramme usw.) aus ihren Daten erzeugen. Laut Pressemitteilung lassen sich diese Analysefunktionen “für nahezu jede Datenarchitektur bereitstellen, [...] wie beispielsweise Flat Files, relationale Datenbanken und Big Data-Systeme wie Apache Hadoop und NoSQL/NewSQL”.
Das eigene Mobile Business stets im Blick
Mit Distimo Monitor haben die App Store-Analysten von Distimo ein spannendes Analyse-Tool entwickelt. Dessen Nutzung soll es App-Programmierern ersparen, sich täglich in bis zu sieben teilweise doch recht benutzerfeindlich aufgebauten Mobile App Stores einwählen zu müssen, um teils strategisch wichtige Informationen wie die folgenden zusammen zu klauben: Downloads (plus Trends; pro App und im Überblick; pro App Store und im Überblick), Revenues (Umsätze von Paid Apps), Rankings (Charts-Positionen) und Ratings/Reviews (Bewertungen/Kommentare).
Anlässlich der Meldung, dass die Lösung fortan auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store), Windows Phone 7 Marketplace unterstützt (zusätzlich zu den Apple App Stores fürs iPhone und fürs iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store) kündigten wir an, uns den Distimo Monitor genauer anzuschauen. Dies ist inzwischen geschehen und soviel vorneweg: Das Werkzeug kann rundum empfohlen werden. Tatsächlich mag man es nach dem ersten Gebrauch und der erstmaligen Einrichtung sogar nicht mehr missen.
Zu den vielen Stärken gehört – natürlich – das Single Sign-in für sämtliche Stores, in denen man Apps für sich selbst oder für App-Auftraggeber veröffentlicht hat. Darüber hinaus sind aber gerade die aggregierten Sichten, beispielsweise das Start-Dashboard schnell unverzichtbare, da Zeit sparende Hilfsmittel. Alle Sichten können individuell auf bestimmte Informationsbedarfe angepasst werden. Der Clou dabei: Über ein ausgefeiltes Benutzermanagement kann anderen Nutzern relativ fein abgestimmt Zugriff auf bestimmte Zahlen und Sichten gewährt werden, während andere Daten verborgen bleiben.
Aus dem Dashboard sind komfortable Drill-downs auf Kontinente oder Territories (Länder) möglich. Auch wichtig gerade für größere Organisationen wie das App-Systemhaus Glanzkinder: Eine automatische “Event Detection” weist ungefragt auf neue Ereignisse wie beispielsweise ein neues Update oder eine neue App im Store hin, auch wenn die Kollegen es vielleicht einmal unterlassen haben, darüber zu informieren
.
Zur Weiterverarbeitung und ein noch detaillierteres Reporting können die Daten exportiert werden, entweder als .png-Bilddatei oder als .csv für MS-Office oder Open Office. Fast alle Daten können auch visualisiert werden, wobei bei den aussagekräftigen Info-Graphiken beispielsweise zwischen Linien- und Säulen-Graphiken gewählt werden können. Einzelne Funktionen wie Glättung sind vermutlich eher etwas für fortgeschrittene Statistiker und Excel-Füchse, in Summe aber ist die Bedienung kinderleicht und ein ausgesprochenes Vergnügen.
Spezialitäten: App Reviews kann man sich (maschinell) übersetzen lassen und am Ergebnis oder am Original die Fangemeinde per Twitter teilhaben lassen.
Die Übersichtskarte nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns heißt das Spiel: “Risiko”) Karte zeigt, wo auf der Welt die eigene App stark ist bzw. ein oder mehrere (selbst einzugebende) Konkurrenten eine günstigere Wettbewerbsposition einnehmen.
Fazit: *****
Wer keine Probleme damit hat, Distimo seine App-Store-Kronjuwelen anzuvertrauen, der sollte dieses Tool ausprobieren, das als Browser-Anwendung auch von unterwegs bedienbar ist.
Mobile BI 2: SAS
Um auch beim Thema Mobile BI vertreten zu sein, ist SAS (ehem. SAS Institute) eine Kooperation mit MeLLmo eingegangen. Deren Business-App Roambi ES3 bildet nun die Basis für den mobilen Zugriff auf den SAS Enterprise BI Server. Roambi macht aus Reports und SAS Business-Intelligence-Daten “übersichtliche analytische Dashboard-Ansichten”. Die “intuitive Bedienbarkeit der Lösung” soll auch BI-unerfahrenen Anwendern den Einstieg erleichtern.
MeLLmo ist Anbieter einer Lösungssuite bestehend aus Roambi Lite, Roambi Pro und Roambi ES3, die abgestuft die Zielgruppen Einzelpersonen, Arbeitsgruppen, kleine und mittlere Unternehmen sowie große Konzerne aus allen Branchen bedienen will. Auch Cognos (IBM), Oracle, Microsoft oder Salesforce kooperieren in ähnlicher Weise mit MeLLmo.
Mobile BI à la arcplan
arcplan – Spezialist für Business Intelligence bzw. BI-Lösungen – hat arcplan Mobile angekündigt, das mobile BI-Angebot für iPhone, iPad, Blackberry und Android-Smartphones des Unternehmens. Damit sollen arcplan-anwendende Unternehmen mobile BI-Anwendungen schnell und geräteunabhängig erstellen und Mitarbeitern detaillierte Berichte und interaktive, animierte Dashboards auf ihren mobilen Endgeräten zur Verfügung stellen können.
arcplan Mobile soll direkten und sicheren Zugriff auf das Data Warehouse oder Planungsdaten bieten, unabhängig davon, ob diese in SAP, Oracle, IBM, Microsoft oder anderen Systemen vorgehalten werden. Wichtige Funktionen wie Ad-hoc-Analysen, Data Mining oder Business Charts lassen sich laut arcplan von jedem Ort aus nutzen. So können etwa Vertriebsmitarbeiter unterwegs flexible Analysen über Kunden, Produkte und Bestellungen durchführen und sind immer auf dem neuesten Informationsstand. Die Lösung ist dafür gedacht, Unternehmenskennzahlen (KPIs) in Echtzeit bereitzustellen. Neue Sichten werden per App Rotation und Drill-down auf Zusammenhänge in den Ursprungsdaten durch einfachen Touch realisiert.
Endanwender sollen sich die von ihnen benötigten Sichten selbst aus verschiedenen Anzeigen und Bedienelementen auswählen können. In Kombination mit dem arcplan Application Designer sollen sich mit arcplan Mobile zudem “schnell neue mobile Apps für die Geschäftsanalyse erzeugen” lassen. Für Anwender von arcplan Enterprise (ab V 6.6.5) oder arcplan Edge (ab V. 2.6) ist arcplan Mobile mit zehn unbefristete Benutzerlizenzen (Named User) kostenlos.
arcplan Mobile wird auf der arc|planet 2011, die am 31. März und 1. April 2011 in Düsseldorf/Kaarst stattfindet, erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt. Hier werden u.a. Pilotkunden von ihren Erfahrungen berichten. Informationen und Anmeldung hier.
Tibco Spotfire Analytics für iPad-Anwender
Zugeschnitten auf das Multitouch-Display des iPad macht die neueste Version von Spotfire nun mobile Analytics und Business Intelligence (BI) für jedermann überall zugänglich.
Auf der Grundlage von Tibco Silver Spotfire, einem On-Demand-Angebot, mit dem jeder seine eigenen Business-Analytics- und Business-Intelligence (BI)-Dashboards oder -Berichte in der Cloud entwickeln, veröffentlichen und mit anderen gemeinsam nutzen kann, erleichtert Spotfire durch die Unterstützung des iPad jetzt auch allen mobilen Anwendern die Interaktion mit ihren analytischen Applikationen und Dashboards. Innerhalb von Minuten erstellt jeder nun mobile analytische Anwendungen und Dashboards ohne zeitaufwändiges Setup oder eine spezielle Infrastruktur. Indem die Lösung auf dem derzeit populärsten mobilen Endgerät verfügbar ist, erhöht Tibco Spotfire gleichzeitig auch die Business-Relevanz sozialer BI-Lösungen.
Mit Spotfire können Businessanwender nun auch mobil ihre Datenquellen konsolidieren, sie analysieren und visuell mit ihnen interagieren, um Antworten auf wichtige geschäftlichen Fragestellungen zu erhalten.
- Spotfire soll Anwendern mit dem Touch-Enabled Dashboards eine leistungsstarke, intuitive und interaktive mobile BI-Umgebung an die Hand geben. Sie haben Diagramme, Grafiken und Tabellen zur Verfügung und können mit diesen visuellen Analytics auch in Echtzeit interagieren. Mit jeder Bewegung auf dem iPad-Screen – tippen, doppeltippen, ziehen – können sie ihre Daten sofort unter einem neuen Blickwinkel betrachten.
- Mit Spotfire können Anwender auf dem iPad wichtige Informationen sofort zur Verfügung haben. Ob es sich um eine prädiktive analytische Anwendung handelt oder einfach nur darum, Datentrends zu visualisieren. Im Gegensatz zu anderen Anwendungen, die lediglich einen mobilen Zugriff auf statische Web-basierte Reports zur Verfügung stellen, bietet Spotfire eine vom Anwender gesteuerte Interaktivität, ansprechende Visualisierungen sowie einen Zugriff auf Detaildaten, so dass Fragestellungen sofort und überall beantwortet werden können.
- Knowledge-Sharing – in einer mobilen Umgebung. Mit einem Klick soll es möglich sein Spotfire-Anwender auf dem iPad nun ihre selbst erstellten visuellen und interaktiven Dashboards und Vorlagen in der Cloud Gleichgesinnten zur Verfügung stellen. Zudem sollen Sie voll-funktionsfähige Beispiele auf den öffentlichen Spotfire-Webserver hochladen und im Anschluss Freunde und „Followers“ über bekannte Social Media Sites benachrichtigen.

Nutzer mobiler Endgeräte können derzeit auf Dutzende von Dashboards mit dem iPad abrufen. Die Palette reicht von business-orientierten Beispielen bis hin zu Spiel und Spaß-Anwendungen.
Der Spotfire® Web Player Version 3.2.1 ist ab Anfang November 2010 verfügbar. Weitere Informationen sind auf Spotfire erhältlich.
Personalmanagement auf dem iPhone
Wie modernes Human Capital Management mit dem iPhone aussehen kann, hat Professor Christian Scholz vom Personalmanagement-Lehrstuhl der Universität des Saarlandes gestern auf der CeBIT 2010 erläutert: “Ihr iPhone piepst. Sie haben eine automatisierte Nachricht Ihres Unternehmens erhalten: Das Humankapital einer besonders wichtigen Abteilung ist gesunken. Sie wollen wissen, was passiert ist und starten Ihre Human Capital-App auf dem iPhone. Wenige Taps später sehen Sie die Zahlen des Sorgenkinds: Ein negativer Trend – wenn man die Charts genauer betrachtet – zeichnet sich ab. Aber die Lage ist noch nicht dramatisch, Sie haben jetzt, dank iPhone, noch die Möglichkeit, rechtzeitig zu reagieren und gegenzusteuern.”
So könnte modernes Human Capital Management bald aussehen, denn im Forschungslabor des Instituts für Managementkompetenz (imk) an der Universität des Saarlandes ist es bereits entwickelt worden. Das vom BMBF finanzierte Verbundprojekt “Dynamisches Human Capital- und Kompetenz-Controlling im innovativen Mittelstand” will jetzt zeigen, wie die Idee dynamisch ablaufen kann: Fortlaufend gewonnenen Zahlen und Werte weisen die Entwicklungen des Humankapitals auf, und das iPhone ermöglicht sein Controlling “on the go”.
Praxistest: Moneybook
Die Tools zur Budgetverwaltung im App Store sind mittlerweile Legion – man findet dort beispielsweise AceBudget, Budget, BudgetCare, Mein BudgeT, MyBudget, Cha-Ching, das vom Aufbau her ähnliche Pennie oder iCompta. Das weiss man auch bei noidentity. Die Enwickler von “Moneybook” (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen, aber koreanischsprachigen Lösung von myiPhoneSoft!) versichern glaubwürdig, viele Finanz-/Budget-Apps gekauft und ausgetestet zu haben. Ihr Eindruck: Vielfach wurde versucht, die Funktionalität einer Desktop-App in eine App “zu quetschen”, die aber eben ohne Riesenscreen, Pull-downs und mouse over auskommen soll und will.
Voilà, hier kommt MoneyBook, eine gewollt simple und dabei elegante Budgetverwaltung. Sie gestattet es wirklich mit wenigen Fingertipps neue Ausgaben zu erfassen (“im App auf und zu-Machen”) und unterscheidet dabei zwischen einmaligen und “Wiederkehrenden Ausgaben”, zu denen jeweils auf Wunsch Notizen eingegeben werden können. Viele Views sind animiert und recht ästhetisch anzusehen, selbst bei eigentlich traurigen Inhalten wie etwa einem blaurot angelaufenen Dispo… Eine “History” der bislang verwalteten Monate verschafft schnellen Überblick über Trends.
Der Clou bei Moneybook ist der besonders übersichtliche Startbildschirm unserer APP OF THE MONTH sowie das generelle Design inklusive Lederanmutung. Die App kostet 2,39 Euro.
Fazit: ****
Aktuell (seit zwei Tagen) ist Version 1.1 mit deutlichen Verbesserungen bei der Notizenfunktion. Für Version 1.2 soll u.a. die Pflege bereits bestehender Ausgaben erleichtert werden. Für Version 1.3 ist angedacht, den Export einiger Daten bzw. die Synchronisierung mit Desktop-Werkzeugen zu ermöglichen. Überdies enthalten gerade die iTunes-Rezensionen dieser empfehlenswerten App noch einige Hinweise auf eine mögliche Entwicklungs-Roadmap, u.a. die Ermöglichung mehrerer Einnahmequellen.
iTunes-Link
iPhone meets SAP
Das Produkt “Know & Decide” von der R|S|P Unternehmensberatung verbindet das iPhone mit Einzelmodulen der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware von SAP und soll das Kulthandy in “ein echtes Managertool mit mobilem Zugriff auf SAP Business Warehouse und Workflows” verwandeln. Dies soll u. a. die mobile Auswertung von Budget- und Umsatzzahlen sowie deren Ergänzung durch tagesaktuelle Daten ermöglichen. Selbst rechenintensive Auswertungen sollen dabei kein Problem darstellen, da diese in Batchläufen über Nacht erstellt und als PDF-Dokumente bereit gestellt werden. Ähnlich wie E-Mails werden diese beim Aufruf der App vom SAP BW Server geholt und stehen fortan auf dem iPhone zur Verfügung – auch im Flugmodus.
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