Apple-Geräte bei Mobile Ads noch vorne
Kürzlich erschien die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM). Aus den Ergebnissen:
- Die Top 15 der Geräte-Hersteller nach Ad Impressionsim MM-Netzwerk beginnen so: 1. Apple (31% aller Impressions), 2. Samsung, 3. HTC, 4. RIM, 5. Motorola.
- Das obere Ende der Top 20 aller Geräte nach Impressions liest sich so: 1. iPhone (16% aller Impressions), 2. Samsung Galaxy S, 3. BlackBerry Curve, 4. Samsung Galaxy 5, 5. Samsung Galaxy Ace.
- MMs Top 5 unter den Tablets: iPad, Galaxy Tab, Kindle Fire, Acer Iconia, Motorola Xoom.
- 75% aller Impressions stammen von Smartphones.
- Trotz Apple als dominierendem Gerätehersteller (iPhone, iPad und iPod touch) liegt Android mit 52 Prozent im Betriebssytem-Mix nach Impressions weit vor iOS (34%), BlackBerry OS (8%), Windows (5%) und Symbian (1%).
- Aus werblicher (abermals Impressions-basierter) Sicht sind dies die Top 10-App-Genres: 1. Games, 2. Music & Entertainment, 3. Communications, 4. Mobile Social Media (Mocial), 5. Productivity & Tools, 6. Sports, 7. Books & Reference, 8. Weather, 9. News, 10. “Dating”.
zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix
Kann nie schaden: “iSchädling”
Ein leicht “kribbeliges” Thema: Schädlinge… Denn wohl kaum jemand denkt gerne an Plagegeister wie Ratten, Wühlmäuse, Wespen, Schaben, Wanzen, Flöhe oder Motten. Oder denkt gerne im Voraus darüber nach, was im Falle eines Falles zu tun ist bzw. wer helfen könnte. Dennoch hat gerade der aktuelle Fall der Bananenspinne, die einen Real-Markt im saarländischen Bexbach komplett lahmgelegt hatte, gezeigt, wie schnell dieses Thema nur allzu relevant werden kann.
Genau aus diesem Grund haben die Spezialisten für Schädlingsbekämpfung von der Rentokil Initial GmbH jetzt die kostenlose iPhone App “iSchädling”in Apples App Store veröffentlicht. Hierbei steht der Service-Aspekt im Vordergrund: Die App ist nach Angaben von Rentokil der erste professionelle und vollständig kostenlose Service zur Bestimmung von Schädlingen. Gemeint ist der SCHÄDLINGSSCAN, mit dessen Hilfe man sich endlich binnen kürzester Frist Gewissheit verschaffen kann, ein in den eigenen vier Wänden angetroffenes Insekt nun wirklich ein Schädling ist oder nicht. Man fotografiert den „Verdächtigen“ einfach mit der iPhone-Kamera, verschickt das Foto per App und erhält mit einer Reaktionszeit von normalerweise unter 24 Stunden (werktags) die Antwort der Fachleute. Falls es sich um einen Schädling handelt, wird dieser benannt und weitere wichtige Informationen zum Befall gegeben.
Eine weitere Funktion stellt die (in Deutschland) statistisch wichtigsten Schädlinge in Deutschland vor. Hier erfährt man auch zu weniger bekannten Schädlingen wie Reismehl- oder Kugelkäfer Wissenswertes in Bild und (per E-Mail exportierbarem) Text – beispielsweise zu Fortpflanzung und Lebenserwartung, ersten Anzeichen und Risiken eines Schädlingsbefalls. Zusätzlich integriert ist der Online-Zugang zum großen Rentokil-Schädlingslexikon, das über 120 Schädlinge umfasst.
Im Bereich “Tipps & Infos” erfährt man auf Wunsch, welche Anzeichen es für einen Schädlingsbefall gibt: Fußspuren, Kotspuren, Nageschäden, Löcher, Gespinst- oder Häutungsreste, Schmierspuren, Nester, Geräusche oder Gerüche können sämtlich Anzeichen für aufmerksame “Shädlings-Detektive”sein, wenn sie sich mit dieser App informiert haben. Überdies sind Hinweise darauf enthalten, wie sich Schädlinge im eigenen Heim wirkungsvoll vermeiden lassen.
Schließlich gibt es wertvolle Hinweise dazu, welche Rechte und Pflichten in diesem Kontext für Mieter und Vermieter gelten, wer die Kosten der Schädlingsbekämpfung tragen muss, wie die deutschen Gerichte bislang im Hinblick auf Mietminderungen entschieden haben und sogar zur steuerlichen Absetzbarkeit von Kosten der Schädlingsbekämpfung.
Für den Fall, dass sich der Plage auch mit den zahlreichen enthaltenen Informationen der Spezialisten nicht Herr werden lässt, ist eine kostenlose Notfall-Hotline in die von den Spezialisten für App-Programmierung Glanzkinder realisierten App integriert.
Mobile Hydraulikservices noch mobiler
Pirtek bietet nach eigener Aussage in Deutschland, Benelux und Großbritannien den schnellsten 24 Stunden-Hydraulik-Service. “Innerhalb einer Stunde vor Ort” lautet die Devise – und zwar zuverlässig Tag und Nacht. In dieses Konzept passen natürlich mobile Apps wie Mineralöl zur Ölhydraulik, denn sie können helfen, das Zeitintervall vom Eintreten des Stör- oder Service-Falles bis zum Eintreffen der Techniker nochmals zu verkürzen. “Die neuen Apps von Pirtek nutzen die GPS-Sensoren von iPhone und aktuellen Android-Smartphones, um sofort die nächstgelegenen der mittlerweile 52 bundesweiten Pirtek-Center zu lokalisieren und anzuzeigen,” erläutert Joachim Gasper, Leiter Marketing und Geschäftsentwicklung bei Pirtek. “Der Kunde kann dann direkt aus der App mit einem Touch dort anrufen und einen Servicetechniker anfordern, eine Nachricht schicken oder einen Besuchstermin buchen. Bei Bedarf kann er auch gleich einen Katalog mitordern.”
Die Inhalte der App sind kompatibel für alle “Pirtek-Länder” Europas. Neben Deutschland sind also auch die Niederlassungen in den Niederlanden, Belgien und Großbritannien auffindbar: Tag und Nacht und natürlich in der jeweiligen Landessprache. Die Apps sind kostenlos. Die App Store-Kategorie ist “Dienstprogramme”, die im Android Market “Business/Geschäftlich”.
App als Prozesskostenrechner: Kadi-Folgekostenabschätzung
Apps FÜR Juristen gibt es ja schon eine ganze Reihe – hier kommt eine empfehlenswerte VON Juristen: Die auf IT-Recht und hier besonders Online-Shops spezialisierte Kölner Kanzlei WILDE BEUGER & SOLMECKE stellt mit wbs-law.de einen kostenlosen Prozesskostenrechner für das iPhone vor. Die App rechnet aus, wie viel Geld es voraussichtlich kostet, einen Streit vor Gericht durchzusetzen und den Prozess zu finanzieren. Voraussetzung ist allerdings, dass man bereits den Gegenstands- oder Streitwert der erwogenen Klage kennt.
Manche Auseinandersetzungen können auch Mobile Professionals nicht mehr mit guten Worten oder grimmigen E-Mails klären – im schlimmsten Falle bleibt dann der Weg vor Gericht. Aber es ist mitunter sehr teuer, Recht zu bekommen – oder auch nur den Versuch zu starten, Recht zu erhalten. Zu den Anwaltskosten kommen ja auch noch die Gerichtskosten. Entscheidet der Richter dann für den Gegner, geht diese Aktion finanziell deutlich nach hinten los.
wbs-law.de ist ein Prozesskostenrechner an, der auf den Vorgaben des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) basiert. Mandanten füttern die App mit dem Gegenstandwert einer Klage in Euro und bestimmen zusätzlich mit einem simplen Schieberegler, ob der Kläger und der Beklagte beide einen Anwalt eingeschaltet haben. Außerdem muss festgelegt werden, ob es sich um ein Berufungsverfahren handelt. Ein Fingerzeig auf “Berechnen” reicht anschließend aus – und schon zeigt die App die anfallenden Anwaltsgebühren, die Auslagepauschalen, die Umsatzsteuer und die Gerichtskosten auf. Aus allen Gebühren errechnet die App auch gleich noch die Gesamtsumme der auflaufenden Kosten. So lässt sich schnell das voraussichtliche finanzielle Risiko eines konkreten Prozesses ausrechnen. Die App richtet sich aber durchaus auch an Rechtsanwälte als Anwender. Allerdings werden im separaten Profi-Rechner auch alle außergerichtlichen Gebühren der Anwälte berücksichtigt.
Wer sich für das aktuelle IT-Recht interessiert, nutzt den Nachrichtenkanal der App, der bei jedem Aufruf automatisch aktualisiert wird. Er berichtet über neue Abmahntrends und informiert über wichtige Gerichtsurteile.
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Zielflagge für die Fähnchen-App: jetzt erinnert das iPhone da an Aufgaben, wo diese erledigt werden müssen!
Darauf hat die Welt gewartet – sort of: Geobasierte Aufgabenlisten (bzw. Location Based To Do bzw. LBTD
). Was das ist? Die App Just In Place (JIP) rückt Vorhaben in den lokalen Kontext und erinnert genau dort an Vorhaben, wo sich diese auch gleich erledigen lassen. Beim Betreten eines Supermarktes erinnert Just In Place etwa automatisch daran, doch gleich noch einen Liter Milch (oder ein Sixpack oder …) einzukaufen. Die App plant auch ganze Einkaufstouren – und sortiert die einzelnen Vorhaben nach der Entfernung der Zielorte zum Anwender.
Wer also seine Eltern besucht, wird umgehend daran erinnert, dass hier noch ein quietschender Schrank repariert werden muss. Wer bei der Wäscherei vorbeifährt, wird darauf aufmerksam gemacht, dass hier noch der gereinigte Anzug abzuholen ist. Und wer einkaufen geht, dem wird dank JIP sanft und rechtzeitig ins Gedächtnis zurückgeholt, dass noch Cornflakes für die Kinder zu besorgen sind.
Just In Place nutzt GPS, um den Standort des iPhone-Benutzers im Auge zu behalten. So kann die App immer anzeigen, welche der verwalteten Aufgaben just “in der Nähe” sind und sich demnach gerade ohne große Mühen und lange Wege abarbeiten lassen. Damit die App eine Warnung ausgeben kann, muss sie allerdings aktiv sein. Ebenso ist es notwendig, wenigstens einmal am Ort des Geschehens gewesen zu sein, damit sich der Ort per Fingerzeig erfassen und dauerhaft in der ToDo-Anwendung hinterlegen lässt.
Die App erlaubt es auf Wunsch auch, einen ToDo-Marathon zu absolvieren, denn die App listet alle offenen Aufgaben auf – gern auch sortiert nach der jeweiligen Entfernung zum Ort, an dem sie sich umsetzen lassen. Wer demnach mehrere Besorgungen in der Stadt zu erledigen hat, nutzt JIP, um gezielt einen Ort nach dem anderen anzusteuern, ohne dabei überflüssige Wege in Kauf nehmen zu müssen. Erledigte Aufgaben lassen sich einfach in der Liste abhaken.
Die vom App-Systemhaus Glanzkinder für Arktis realisierte App aus dem Genre Dienstprogramme kostet 0,79 Euro und steht in deutscher Sprache bereit.
Fazit: ***** JIPpieh!
UPDATE 17.03.: Chartspositionen 4 in Deutschland, 10 in Österreich u. 74 in der Schweiz!
RHIEM-Gruppe bringt Pogoplug nach Europa
Mit Cloud Engines Inc. hat sich soeben ein weiteres US-amerikanisches IT-Unternehmen für den europaweiten Vertrieb seiner Produkte über die Online-Shoplösung von RHIEM entschieden. Cloud Engines in den USA preisgekröntes Produkt Pogoplug ist damit ab sofort auch in Europa erhältlich.
Pogoplug ist eine NAS-Lösung (Network Attached Storage), die jedes USB-Laufwerk über das Internet zugänglich macht – selbstverständlich mit ganz individueller Rechtevergabe. Während die Daten zu Hause oder im Büro sicher auf den Laufwerken verwahrt werden, können Daten über den Pogoplug und das Internet jederzeit abgerufen oder gar mit anderen Nutzern ausgetauscht werden. Der Zugriff kann inzwischen auch über das iPhone erfolgen, wofür Cloud Engines eine spezielle iPhone App zur Verwaltung und Betrachtung von MS-Office-Dokumenten, PDF u.Ä. anbietet. Voraussetzung für deren mobiles Funktionieren ist aber – im Gegensatz zu den Lösungen von MobileMe, Dropbox oder iCloud – die Installation eines Pogoplug daheim oder im Unternehmensnetzwerk!
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AppButler: “Feel like a Lord” revisited
Nach zweimaliger Ablehnung seitens Apple steht die App zum WebService AppButler nun doch zum Download bereit und sorgt laut Hersteller international für Aufsehen. AppButler ist die erste App zur Organisation und Kategorisierung von Apps auf dem iPhone und bietet dazu Sets an Seitenzahlen, App- und Game-Register Icons in zwölf Farben. Aktuelle Infos der jetzt noch zum Einführungspreis von 0,79 Euro erhältlichen App gibt es auf blog.appbutler.com. Die ersten Anwender-Reviews auf iTunes lesen sich allerdings ziemlich enttäuscht…
Obacht: AppButler, der App Organizer vom österreichischen Entwickler Wunderwerk, ist nicht zu verwechseln mit der kostenlosen gleichnamigen App-Empfehlungs-Lösung vom deutschen Hersteller Rapid Rabbit.
iTunes-Link zur Orga-Lösung
AppButler: Feel like a Lord ;-)
Das Problem kennen viele iPhone- und iTouch-Nutzer – mal ganz sicher alle, die ihr mobiles Endgerät auch für ihren Job einsetzen: eine stets wachsende Vielzahl Apps verteilt sich fast wahllos und unübersichtlich über inzw. bis zu 11 Screens. Mit der Spotlight-Suche läßt sich vieles doch auffinden, aber schnell und ordentlich ist anders. Mit dem neuen iTunes 9.0 können Apps nun wesentlich einfacher auf den einzelnen Screens angeordnet und platziert werden, doch das hilft den tatsächlichen iPhone Screens noch zu wenig. Wenige Tage nach Verfügbarkeit von iTunes 9.0 stellt das österreichische Medienproduktionshaus Wunderwerk nun eine einfache und innovative Anwendung zur Organisation von Apps vor. Die Idee ist, dem User eine bessere Orientierung und mehr Übersicht am iPhone und iPod-Touch zu geben. AppButler bietet die Möglichkeit, die einzelnen Screens durchzunummerieren und mit Seitennummern zu versehen. Damit soll der User schneller als bisher erkennen, auf welchem Screen er sich gerade befindet. Zusätzlich kann er oder sie ein Register auf dem iPhone oder iTouch einrichten, mit dessen Hilfe Apps nach Kategorien eingeordnet und gekennzeichnet werden können. AppButler bietet dafür sowohl ein Register für die 20 offiziellen App-Kategorien von Business über Games bis Produktivität an, als auch für die 19 bekannten Spielkategorien. Seitenzahlen und Register stehen in verschiedenen, recht attraktiven Designs zur Verfügung. Überdies kann jedes Register in zwölf verschiedenen Farben eingefärbt werden.
Die Funktionsweise: Der AppButler-Nutzer wählt aus dem Set seiner Wahl die von ihm benötigten Seitenzahlen und Register aus und kann diese anschließend über Safari und die Funktion “Zum Home-Bildschirm” als Icon auf seinen iPhone Screen laden. Danach lassen sich die Seitenzahlen und Register wie herkömmliche App-Icons verschieben und platzieren. Als besonders praktisch erweist sich die Kompatibilität mit iTunes 9.0. So werden sowohl die von AppButler generierte Seitennummerierung als auch die App-Register im neuen iTunes angezeigt und können einfach per drag&drop auf den einzelnen Screens verschoben und organisiert werden.
Die AppButler-App befindet sich just in Review. Sie wird 2,39 Euro kosten. Bis zum “Ready For Sale” stellt der Anbieter AppButler als kostenlosen Webservice zur Verfügung. Ist der Webservice noch etwas umwegig, verspricht die App endlich wirklich einfache App-Organisation al gusto.
Ad Hoc Helper
Nicht neu, wenig komplex, aber erwiesenermaßen nützlich ist der “Ad Hoc Helper”, der bereits in Version 2 von Erica Sadun kostenlos im App Store bereitgestellt wird. Die einzige Funktion der App ist es, nach Aufruf den Unique Device Identifier (UDID) eines iPhone oder iTouch an eine einzugebende E-Mail-Adresse zu senden. Diese wird typischerweise an App-Entwickler geschickt, welche die UDID dann in die “Distribution Profiles” des Ad Hoc-Builds beispielsweise der Beta-Version einer App integrieren können. In begrenztem Umfang ist das Verfahren aber auch zur Software-Verteilung in Unternehmen unter Umgehung des App Store geeignet.
Kategorie: Dienstprogramme.
Fazit: ****
Zu ericasadun.com