mobilbranche.de
Eigendarstellung: Newsletter zu MobileWeb, Mobile Marketing, Mobile Business

Der freie Journalist Florian Treiß ist stellv. Chefredakteur des Webangebots für Medienmacher turi2 und hat sich bereits mit fundierten “Crosspostings” bei mobile-zeitgeist als jemand ausgewiesen, der all die Kenntnisse und Kontakte im sowie das Verständnis für das Mobile Business aufweist, welche man den das Thema bei den großen Magazinen beackernden Redakteuren oft so dringend wünschen würde. Dies qualifizierte ihn also bestens für die Gründung von mobilbranche.de.
Recht bescheiden selbst nur als “Medienschau” positioniert, bringt mobilbranche.de neben einem aufs Wesentliche verdichtenden tagesaktuellen Medienspiegel durchaus auch einige eigene Interviews und Beiträge zu den Themen Apps, Mobile Publishing, Mobile Marketing, Mobile Advertising, Mobile Commerce, Mobile Payment, LBS, Augmented Reality, NFC oder App Usage. Zu diesen Themen kennen wir derzeit kaum eine bessere Übersicht – ob als Free oder auch als Paid Content. Ein aktueller Terminkalender sowie eine Studiensammlung runden das empfehlenswerte Angebot ab, das komfortabel als kostenfreier Newsletter genutzt werden kann (postgelber Bestell-Button rechts oben).
Nicht iOS-spezifischer Generalist; deutschsprachig, recht kleine Darstellung auf dem iPhone; noch keine App. Fazit: *****
Lesetipp: m – Das Magazin
Eigentlich ein Widerspruch in sich – Printmagazine rund um das per se digitale Mobile Business wachsen derzeit nicht mehr wie Apfelbäumchen, sondern schießen eher wie Pilze aus dem Boden. Besonders der App(le)-affine Markt boomt wie nie zuvor. Nun hat auch der Apple Premium Reseller mStore mit “m – Das Magazin” ein ebensolches am Start. Inhaltlich dreht sich dabei laut eigener Aussage “alles um die iProdukte, die in Text und Bild vorgestellt werden, sowie Tipps und Anwendungsbeispiele für die Praxis”.
Nr. 1 war erstmals am 3. Dezember erhältlich. Für diese Besprechung lag uns Ausgabe 0211 vor, in deren Editorial Chefredakteurin Charlotte Erdmann (im Hauptamt Kommunikationsschefin mStore und parallel Marketing Consultant bei madvertise, ehem. Chefred. MacLife/Falkemedia) auf den heutigen 35. Geburtstag von Apple Inc. hinweist. Und den Charakter einer Festschrift für den Jubilar legt das Medium mit Steve Jobs auf klavierlackschwarzem Cover auch auf den ff. 100 Seiten selten ab – die redaktionellen Hände bleiben gewissermaßen an der Hosennaht, wenn sie nicht zum Jubeln gehoben werden. Doch das ist dem Kunden-Magazin einer Apple-Reseller-Kette kaum vorzuwerfen, um so weniger als die wenigsten seiner Leser die 4,90 € Copypreis gezahlt haben werden. Denn “m” wird mit 40.000 Exemplaren seiner Startauflage in mStores als kostenloses Goodie an die Kunden verteilt oder diesen zugeschickt.
Nur auf den Abdruck von Leserbriefen vom Kaliber “ich habe gerade Ihr Magazin gelesen und mir platzt die Brust vor Stolz, ebenfalls ein Apple-Fanatiker zu sein” hätte man ganz gut verzichten können. In diesem Umfeld heisst ein – lesenswerter – Rückblick auf 35 Jahre Unternehmensgeschichte dann eben auch “Alles Gute!” und den typischen Glastreppen in großen Apple Stores wie denen von New York, L.A., Paris oder München wird eine Doppelseite gewidmet.
Mut zum Todessprung über den Tellerrand verrät allerdings der Beitrag “Der iPhone Killer” über Michael Tompert und seine Verwandlung von iPhone, iPad oder Mac in Kunst, u.a., in dem er mit einer 9 Millimeter-Handfeuerwaffe darauf schießt. Die unvermeidliche Anwendungsgeschichte kommt aus dem akademischen Bereich (AWI), ansonsten geht es viel um mehr oder weniger offensichtlich mit der Apfelwelt verbundene Themen aus Kunst, Design, Fotografie. Apropos – das Layout ist großzügig, besonders bildlastig aber dabei recht konventionell, Druck und Papier deutlich überdurchschnittlich.
Lebenshilfe für Fans verspricht und liefert die Rubrik Mac-Praxis u.a. mit der Vorstellung der “Apple-Tastatur im Detail” oder “Tipps und Tricks zu Mac OS X”. Die Abteilung “Trendy Accessoires” stellt einen bunten Reigen von Gadgets und Peripheriegeräten rund um Apple-Produkte vor – bietet allerdings nur nett anzuschauende Katalogeinträge und keine Tests. Sonderthemen wie “App Dich Fit” (15 Sport u. Health Apps) oder “iGeneration” (Interessantes zu Kinder und Mobile Technik), Buchtipps und eine Terminübersicht runden eine interessante Bereicherung des Apple-nahen Printspektrums ab.
Das Heft wird von der Hamburger moremedia GmbH für die Apple-Händler produziert. mStore ist nach eigenen Angaben mit derzeit 17 Filialen hierzulande der größte Apple-Premium-Reseller. “m” erscheint vierteljährlich, das Jahresabo kostet 15 Euro.
Event: digi:media 2011, 07.-09.04.
Der Veranstalter Messe Düsseldorf positioniert die digi:media als “Fachmesse für alle, die die grenzenlosen Möglichkeiten von print, web & mobile nutzen wollen”. Medienkonvergenz gibt hiernach das Stichwort für erfolgreiche Vermarktung und Kommunikation, damit aus gutem Content wirklich gutes Business generiert werden könne. Rund 130 Aussteller präsentieren in Düsseldorf an drei Tagen ihr Angebot für Content, Technik und (Mobile) Business.

Auf der Messe gibt es unter der Federführung des IDG-Verlags (u.a. Computerwoche, MacWorld, “Making Apps“) auch eine sog. “Showing Apps“-Sonderschaufläche”, auf der Entwicklern von Apps auf kleinen Flächen die Möglichkeit geboten wird, kostenpflichtig ihre Anwendungen zu präsentieren.
Besucher-Tickets kosten ab knapp 40 Euro (1 Tag, beim Online-Kauf).
mehr Infos und Registrierung
E-Book, iPad & Co. – Digitale Produktinnovationen in Verlagen
UPDATE 21.03.:
Am 07.04. veranstaltet die Buchakademie im Rahmen der digi:media das Event “Digitale Produktinnovationen in Verlagen” Im Mittelpunkt der Tagung sollen “zukunftsfähige Produktentwicklungen und die dazugehörigen (Online-)Geschäftsmodelle” stehhen. Zu den Referentenz zählen u.a. Michael Beilfuß (IDG), Dr. Ralf Birkelbach (Springer) Fachmedien), Matthias Heubach (heubach media), Armin Hopp (Digital Publishing) sowie Dr. Marco Olavarria (Kirchner + Robrecht). Schwerpunkte der Konferenz:
- Produkttrends und Entwicklungen bei contentbasierten Geschäftsmodellen
- Technischen Voraussetzungen zur digitalen Contentaufbereitung
- E-Books und mobile Apps für Smartphones und Media Tablets
- Onlineplattformen und Communities
- Digitale Informationsdienstleistungen und Situation Based Services
- Konzeption und Umsetzung von digitalen Verlagsangeboten
- Crossmediale Produktpakete und ihre Refinanzierung
- Vertriebsmöglichkeiten wie z. B. E-Kiosks und App Stores
Die Teilnahme kostet 490 Euro zzgl. MwSt.
mehr Infos zur Tagung
Appconomy: Milliardenumsätze durch Mobile Business
1,6 Milliarden Euro sollen voraussichtlich 2013 durch App-Downloads umgesetzt werden – allein in Deutschland. Auch die Verkaufsumsätze innerhalb der Applikationen werden laut Mücke, Sturm & Company (MS&C) im deutschen Markt bis 2015 auf rund 2,4 Milliarden Euro anwachsen. Laut Hochrechnungen der Managementberatung MS&C entfallen bei einem E-Commerce Umsatz in Deutschland von 17,1 Milliarden Euro 2010 bereits 2,5 Prozent auf “mobile” Umsätze mit Smartphones, also M-Commerce. In den nächsten fünf Jahren rechnen die Berater mit einem Wachstum von ca. 45 Prozent jährlich für das Mobile Business.
Aufgrund des rasanten Wachstums des App-Angebotes in den ebenfalls zahlreicher werdenden Mobile App Stores steigt für Unternehmen bzw. ihre App-Programmierer in Zukunft noch die Herausforderung, ihre Apps trotz dieses stetig steigenden Wettbewerbs möglichst günstig zu positionieren. MS&C unterscheidet vier Produktkategorien und empfiehlt angepasste Strategien für In-App-Sales:
1. In der Kategorie Digital Media (E-Books, E-Mags) kann der Verkauf von Apps als Umsatzquelle genutzt werden.
2. Deutlich attraktiver ist jedoch der kostenlose Download von Free Apps, um die Nutzerzahlen und die potenzielle Kundenreichweite zu steigern.
3. Innerhalb der Applikation können die Inhalte über Abo-Modelle oder den direkten Verkauf vertrieben werden.
4. Virtuelle Güter, die in sozialen Netzwerken oder in virtuellen Real-Life Szenarien verkauft werden, haben beispielsweise den größten Erfolg im Rahmen kostenfreier Apps.
Der entscheidende Vorteil der mobilen Lösung kann bei physischen Gütern auch der ortsbezogene Kauf sein, getriggert durch spontane Entscheidungen und mit Location Based Services zur Entscheidungsunterstützung. Unternehmen sollten Apps generell zur Steigerung der Kundenzufriedenheit oder Neukundengewinnung einsetzen und weniger zur direkten Umsatzsteigerung.

“Wir halten weiter an unserer Empfehlung fest, Apple als zentrale Plattform für den Start bzw. die Ausweitung Mobiler Apps zu nutzen. Google wird seine zunehmend stärkere Position weiter ausbauen,” bekräftigt Achim Himmelreich, Partner von Mücke, Sturm & Company.
MS&C präsentiert weitere Auswertungen seiner “In-App-Sales Studie” auf den M-Days am 27. – 28. Januar 2011 in Frankfurt am Main.
DUH: 1. Umweltorganisation mit News App auf dem iPad
Mit der App “DUH” der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) ist ab sofort ein umfangreiches Umwelt-Informationsangebot der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation kostenlos für das iPad verfügbar. Damit ist die DUH laut eigenen Angaben als weltweit erster Umweltverband auf der neuen Plattform mit einem breiten Informationsangebot präsent. Die App stellt aktuelle Umweltinformationen kostenlos bereit, wie beispielsweise die Verbandszeitschrift DUHwelt, aber auch das Umwelt-Magazin zeo2, das die Deutsche Umwelthilfe seit 2008 herausgibt.
“Eine iPad App ist eine spannende neue Möglichkeit, Informationen zu verbreiten und bietet eine ideale Symbiose aus Print und digitalen Medien”, so DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch, “deshalb wollten wir so schnell wie möglich auf der neuen Plattform vertreten sein”. Dabei verbinde Apples Tablet-Rechner die Vorteile der Print- und der digitalen Welt. So auch die DUH-App, die neben den Magazinen der Deutschen Umwelthilfe aktuelle Umweltinfos, Videos und einen Zugriff auf das Internetangebot der DUH bietet. Das Beispiel einer Videodokumentation über die Gesundheitsgefahren des neuen chemischen Kältemittels 1234yf für Pkw-Klimaanlagen verdeutlicht die Potenziale der multimedialen Darstellung gerade komplexer Themen.
Technisch umgesetzt wurde die App vom App-Systemhaus Glanzkinder (Köln/München) – einem der Pioniere der App-Programmierung in Deutschland.
Gabler Wirtschaftslexikon
Das auch per Browser als kostenloser Online-Service verfügbare Wirtschaftslexikon von Gabler wurde von den E-Book-Spezialisten von heubach media aufs iPhone gebracht. Bei der enorm erfolgreichen App (Platz 1 Wirtschaft/Meistgekauft) findet sich viel Licht und etwas Schatten, wie auch ein Blick in die iTunes-Reviews verrät.
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PRO:
- Untadeliger Content von anerkannten Wirtschaftsautoritäten
- 25.000 Einträge
- Übersichtliche App
- Flotte Bedienung
- “Beziehungen”-Graphik verdeutlicht begriffliche Querverweise auf einen Blick
- Graphik enthält aktive Links
- Konzept der “Kurzerklärung” und “Ausf. Erklärung”
CONTRA:
In Summe also nichts, was nicht durch ein schnelles Update zu fixen wären – Fazit: ***.
Give-away-Aktion:
Mit freundlicher Unterstützung von heubach media verschenkt mobileTicker zwei Promo-Codes für das Gabler Wirtschaftslexikon im Wert von 1,59 Euro an die beiden ersten Leser, die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der App ist ein US-Account für iTunes. Eine leicht nachvollziehbare Anleitung zu dessen Einrichtung kann auf Wunsch mitgeliefert werden. Einsendeschluss ist Montag, der 31. Mai, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
PS: Apropos gewinnen – bei Gabler kann gerade u.a. ein iPhone 3GS gewonnen werden – Zum Gewinnspiel.
Kindle for Android
Auch Amazon kann sich der rapide zunehmenden Bedeutung und Marktmacht von Android nicht länger verschließen und kündigte daher jetzt die Anwendung “Kindle for Android” an. Im Sommer soll sie – analog zur Kindle-App im Apple App Store – kostenlos im Android Market bereitstehen.
Die Android-Version soll Auswahl, Kauf und Download von via Amazon angebotenen digitalen Medien ebenso gestatten wie die Synchronisierung via “Whispersync” mit für und auf anderen Plattformen (etwa der Kindle eReader-Hardware von Amazon, Windows-Desktop, aber auch iPhone, iPod touch oder iPad) erworbenen E-Books. Die Synchronisationsfunktion übernimmt dabei auch etwaige Lesezeichen, Notizen sowie die zuletzt geöffnete Seite. App Rotation sowie die Auswahl von (nur) fünf verschiedenen Schriftgrößen sollen zum Standard gehören.
Interessenten können sich auf einer speziellen Amazon-Seite registrieren und sollen bei Verfügbarkeit der App verständigt werden.
APD ddp übernimmt Airmotion
Die Nachrichtenagenturgruppe DAPD ddp übernimmt die Mehrheit am Münchner Mobil-Spezialisten Airmotion GmbH News und Entertainment, wie u.a. meedia.de berichtet. Laut Unternehmensangaben bündelt Airmotion “Inhalte, Technik und Portalbetreuung für Web, mobiles Internet und weitere digitale Medien wie Digital Signage, Teletext, Ticker- und Infodienste sowie mobile Apps.” Neben dem Firmensitz in München gibt es eine Niederlassung in Köln. Zu den Airmotion-Kunden gehören unter anderem Vodafone, Deutsche Telekom, Pro7 und United Internet.
Die Airmotion-Gründer Alexander Bestle, Florian Petrich und Manfred Söntgen, bleiben bei ihrem Start-up und führen die Agentur weiterhin als Geschäftsführer. Über den Kaufpreis und die künftige Verteilung der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart.
“Die Beteiligung an Airmotion ist eine strategische Erweiterung unserer Agenturgruppe: Mit innovativer Technik und exzellentem Know How werden wir unsere multimedialen Nachrichten-Inhalten künftig direkt auf Handy, Blackberry und iPhone bringen – genau dahin, wo die mobile Generation sie lesen will”, kommentierte DAPD ddp-Vorstand Martin Vorderwülbecke.
via meedia.de
eMobileTicker elektrisiert mit dem Bundesverband eMobilität jetzt noch mehr
Hier wächst wirklich zusammen, was zusammengehört: Das von den Kölner Spezialisten für iPhone Programmierung entwickelte innovative Medium eMobileTicker (Schwestermedium vom mobileTicker auf weitgehend identischer Technikbasis, u.a. WordPress) wurde jetzt vom Bundesverband eMobilität e.V. übernommen und wird tagesaktuell weitergeführt. In diesem passgenauen Umfeld wird das News-Format nach dem Relaunch redaktionell weiter ausgebaut.
eMobileTicker bringt alle relevanten Neuigkeiten aus dem Bereich Elektromobilität einfach und bequem via Blog mit abonnierbarem RSS-Feed, sowie via kostenloser iPhone App auf Ihr mobiles Endgerät: aufs Wesentliche reduziert, schnell zu erfassen und stets up to date. Die eNews beleuchten aktuelle Entwicklungen auf dem Markt und im Technologiebereich. Das Medium stellt die Köpfe der Branche vor und informiert über heute bereits erhältliche Elektro-Fahrzeuge. Eine regelmäßig aktualisierte Link-Liste führt überdies wichtige Informationsquellen zur vertiefenden Recherche auf.
Die kostenlose iPhone App wurde soeben vor allem beim Design überarbeitet. Sie findet sich seit dem Launch im Juni 2009 permanent in den Top 300 der iTunes Charts (Kategorie Nachrichten/Meistgeladen). Dieser Erfolg beweist, dass Unternehmen und Verbände gemeinsam mit App-Systemhaus-Partnern wie Glanzkinder auch mit relativ kleinem finanziellen und personellem Aufwand zeitgeist- und lifestyle-konforme Medien lancieren können, die neue Zielgruppen effizient und mit hoher “Leser-/Blatt-Bindung” erreichen und auch soziale Netzwerke einbinden. Hiermit eröffnen sich für das Leser- wie Mitglieder-Marketing ganz neue Möglichkeiten. Auf Wunsch helfen wir auch beim redaktionellem Konzept, beim Start-Content und der Markteinführung inklusive App Store Optimization – vgl. eMobileTicker. Glanzkinder unterstützt derzeit die Mobile-Plattformen iPhone OS (iPhone, iPod touch, iPad) und Android. Suchen Sie noch (nach IT-Dienstleistern im App-Bereich) oder glänzen Sie schon?
Jeder 3. Deutsche bald digitaler Zeitungsleser?
Apple rennt mit seinem iPad in Deutschland offene Zeitungsportaltüren ein. So kann jedenfalls eine aktuelle Studie interpretiert werden, die das Hamburger Meinungsforschungsinstitut EARSandEYES im März 2010 im Auftrag von ING Investment Management Germany durchgeführt hat. Die Werberbibel horizont.net liest die Ergebnisse so, dass die Bereitschaft der Verbraucher, Medien digital zu nutzen, hierzulande bereits stark ausgeprägt sei. Denn obwohl Apples Tablet-PC erst frühestens Ende Mai in den hiesigen Apple-Stores bestaunt und erworben werden kann, können sich bereits heute 37 Prozent der Deutschen vorstellen, Zeitungen und Bücher künftig nur noch am Bildschirm – zum Beispiel am iPad – zu lesen.
Begründet wird die Lust an der elektronischen Lektüre mit der “einfachen Handhabung und der Flexibilität”: Für 61 Prozent der 1.000 befragten Privatpersonen ist die Funktionalität der wichtigste Grund, ihre Zeitung künftig nur noch auf dem Bildschirm ihres PCs, Tablet-PCs, Laptops/Notebooks oder iPhones zu lesen. Vor allem die 16- bis 19-Jährigen schätzen die bequeme Handhabung. Immerhin sechs Prozent der Befürworter gehen davon aus, dass es irgendwann überhaupt keine Printmedien mehr geben wird.
via horizont.net