Google Play vs Amazon Appstore
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die beiden Großen im Android-Bereich konzentriert. Der Report “App Downloads: Amazon Appstore vs. Google Play” untersucht, wie sich Amazons Android-basierende Third Party-Plattform inzwischen gegen den Wettbewerb schlägt. Die Informationen zu Downloadzahlen entstammen Distimos AppIQ-Dienst und dem US-Markt (März 2013). Aus den Ergebnissen:
- Das Original Google Play (ehemals Android Market) ist in etwa zehn mal so groß wie Amazons Gegenangebot und sein Anteil von Free Apps ist erheblich höher.
- Auf der anderen Seite werden in Amazons Store knapp doppelt so viele Paid Apps erworben wie bei Google.
- Die erfolgreichsten 200 Apps wurden im betrachteten Monat in den USA 16 Mio. mal heruntergeladen – dies entspricht einem Umsatz von 3 Mio. US-Dollar (nur einmalige Umsätze – kein in app purchase. Die erfolgreichste Kategorie war Games/Spiele, das Top-Spiel war Temple Run 2″.
Übrigens hat Amazon gerade mit den Amazon Coins eine virtuelle Währung für den Appstore eingeführt – u.a. zum Erwerb von Paid Apps.
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New Apps On the Block
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die Newcomer im Markt für Mobile Apps konzentriert. Der Report “The New Apps in the Crowd” untersucht die neuen Gesichter und Aufsteiger unter Apps und ihren Entwicklern im Apple App Store for iPhone sowie for iPad und Google Play im Zeitraum Oktober 2012 bis Januar 2013. Die Informationen zu Downloadzahlen und Umsätzen entstammen sämtlich Distimos AppIQ-Dienst. Aus den Ergebnissen:
- Nur zwei Prozent der 250 im Untersuchungszeitraum erfolgreichsten Publisher im Apple App Store for iPhone (USA) sind Neueinsteiger, im Vergleich zu drei Prozent bei Google Play.
- Die Neueinsteiger unter den Android-Entwicklern haben mit im Schnitt sechs Free Apps deutlich mehr als die zwei Free Apps veröffentlicht, welche die erfolgreichsten neuen Gesichter im App Store durchschnittlich an den Start gebracht haben.
- 17 Prozent der 300 Top Apps im Apple App Store for iPhone in den USA waren neue Apps, im Vergleich zu 12 Prozent bei Google Play.
- 18 Prozent aller Umsätze (inkl. in app purchase) in Google Play in den untersuchten vier Monaten ließen sich auf neue Apps zurückführen. Im App Store for iPhone scheffelten Newcomer nur 12 Prozent der Umsätze. Neue Publisher-Besen fegen in App Stores nicht besonders gut.
- Zu den erfolgreichsten neuen iPhone Free Apps gehörten Google Maps und Temple Run 2, beide erzielten über eine Million Downloads am Tag nach dem App Launch.
- Das meiste Geld verdient haben neben Temple Run auch u.a. Angry Birds Star Wars (HD) und Grand Theft Auto: Vice City – alle erlösten eine Million US-Dollar innerhalb einer Woche nach der Erstveröffentlichung.
- Um was für Volumina geht es generell? Apple hat unlängst verkündet, dass schon 8 Mrd. Dollar an iOS-Entwickler ausgeschüttet wurden. Dies stellt einen mächtigen Sprung im Vergleich zur letzten diesbezüglichen Meldung dar: Die sprach im Januar 2012 von einer Milliarde Dollar.
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Welche “Mocial”-Angebote schlagen sich gut?
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die verschiedenen sozialen Netzwerke speziell im Mobile-Markt in den verschiedenen Ländern schlagen. Aus den Ergebnissen:
- In den vergangenen zwei Jahren ist die App-Kategorie “Soziale Netze” deutlich stärker als alle anderen Kategorien gewachsen: Beispielsweie in Apples US-App Store wuchs das Download-Volumen in den Top 100 sämtlicher beliebstesten Kategorien von Juli 2010 bis Juli 2012 um 43 Prozent – das Volumen de Top 100 Social Apps aber um 193 Prozent. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die absolute Menge der social networks ja recht begrenzt ist – zumindest im Vergleich mit quasi “endlosen” Kategorien wie Spielen.
- Es gibt große nationale Unterschiede bei “Mocial”: An der Spitze liegen die USA, bei denen die App-Kategorie “Social” mit 20 Prozent ein volles Fünftel der beliebstens Apps überhaupt ausmacht – bezogen auf die tatsächlichen Downloads. In Europa liegt dieser Wert vorläufig noch bei rund zehn, in Deutschland bei acht Prozent.
- Weltweit gesehen liegt Facebook vorne – obwohl in mehreren asiatischen App Store Territories Anwendungen wie LINE, WeChat oder Viber weit vor Facebook liegen.
- In nur einem Jahr kletterte das von Facebook übernommene Instagram mit seiner sozialen Foto-App in den 20 größten Ländern auf Rang zwei hinter Facebook. Weitere starke Verfolger sind (in manchen Ländern) Twitter, die App für VoIP-Telefonie Skype oder WhatsApp.
- Die über alle Länder aggregierten Top 10 (Free Social Apps) lesen sich so: 1. Facebook, 2. Skype, 3. Live Messenger, 4. Viber, 5. Twitter, 6. Touch (Pingchat), 7. Tango, 8. QQ, 9. Ebuddy Messenger, 10. Yahoo-Messenger. Man sieht also, dass Apps mit dem Schwerpunkt auf (kostengünstige, bzw. via WLAN kostenlose Kommunikation) überwiegt.
Laut Distimo haben sich Smartphones u.a. mit Hilfe der genannten Netzwerke und ihrer Bedienung via nativer und Web-Apps von Telefonie- und SMS-Plattformen zu “sozialen Drehscheiben” entwickelt, bei denen das Teilen von Links, Posts, Fotos und Videos sowie Location Based Services (LBS) längst wichtiger als Telefonieren geworden ist. Für die größeren Netzwerke wie Facebook oder Twitter stellen deren Betreiber den Entwicklern von Kunden-Apps wie Glanzkinder Schnittstellen (APIs) für beispielsweise iOS oder Windows Phone 7 bereit. So können Unternehmen in ihren Apps auf Wunsch auch Funktionalität wie Liken, Teilen, Tweet absetzen etc. offerieren und so an diesem boomenden Markt teilhaben.
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Glanzkinder in den Medien: web & mobile developer
Das Webentwicklermagazin „mac-developer“ benannte sich zunächst in “mobile developer” und heißt derzeit “web&mobile developer”. Die Chefredaktion teilen sich Markus Stäuble und Max Bold. In der aktuellen Ausgabe 7/2012 stellt mobileTicker-Chefredakteur Klaus Reckert auf den Seiten 148-149 mit dem Distimo Monitor ein für Entwickler besonders nützliches Analyse- und Reporting-Werkzeug vor.

Apps: Preisnachlass vs. Empfehlungen
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo heißt “The Impact of App Discounts and the Impact of Being Featured in the App Stores” und vergleicht die Auswirkungen von “redaktionellen” Empfehlungen (vgl. “Neu und empfehlenswert” im App Store; “Unsere Auswahl” im Android Market” mit den Effekten von Rabatt-Aktionen (vgl. z. B. “Besondere Angebote” im (in dieser Studie aber nicht berücksichtigten) Windows Phone 7 Marketplace). Die Daten stammen aus dem US-Markt der Periode 10-12/2011. Aus den Ergebnissen:
- Preisreduktionen sind bei Paid Apps ein beliebtes Mittel, um die Verkäufe anzufachen. Wenn Paid iPhone Apps im Preis reduziert wurden, die sich bereits in den Top 100 des App Store befanden, erhöhte sich der erzielte Umsatz laut Distimo am ersten Tag der Rabattierung um 41 Prozent, unabhängig von der App-Kategorie. Über den gesamten Rabattierungszeitraum konnten die Umsätze um 22 Prozent gesteigert werden.
- Die entsprechenden Zahlen für iPad Apps lauten +52% (1. Tag) und +19% (Aktionszeitraum).
- Die entsprechenden Zahlen für den Android Market betragen 7% (1. Tag) und 29% (Aktionszeitraum).
- Obwohl die erfolgreichen Beispiele Umsatzsteigerungen durch Preisnachlässe erzielten, stellte Distimo bei 30 bis 50 Prozent der Apps auch Umsatzeinbußen durch die Rabattierung fest, da diese nicht in entsprechenden Downloadsteigerungen resultierten.
- Distimo glaubt, dass eine nennenswerte Reduktion entscheidend für den Aktionserfolg ist – günstig sei beispielsweise die Halbierung von 1,99 auf 0,99 US-Dollar.
- Ein weiteres Plus bei der Aufmerksamkeitserlangung für Apps, ist die Hervorhebung seitens der “Redaktion” des Mobile App Store (“Featured App”, “Editor’s Pick”, “New and noteworthy”). Leider kann dieser Mobile Marketing Boost nicht oder nur teilweise vom Entwickler/Systemhaus/Auftraggeber gesteuert werden. Es wurden bereits Zusammenhänge mit positiven Nutzer-Bewertungen (aber deren Manipulation wäre extrem riskant) sowie mit der Steiggeschwindigkeit in den Charts vermutet. Wie auch immer – wieder wurden seitens Distimo nur Apps betrachtet, die sich bereits in den Top 100 befanden. Wenn diese redaktionell hervorgehoben wurden, so stieg in Reaktion auf die erhöhte Downloadzahl ihr Rang um durchschnittlich 42 Positionen (Android Market), 27 Positionen (iPad) und 15 Positionen (iPhone).
- Im Gegensatz zur Rabattierung kann ein Feature längere Nachwirkung haben – selbst fünf Tage nach Ende der Hervorhebung seitens des App Store-Betreibers lagen die Ranks immer noch um durchschnittlich 145% (iPad), 75% (iPhone) oder 828% (Android Market) höher als vor dem Beginn der Hervorhebung. 828 Prozent Steigerung steht hier für beispielsweise einen Sprung von Rang 8 auf Rang 1 oder von Rang 100 auf Position 12 im Android Market.

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1 Jahr WP7 Marketplace
Die jüngste Veröffentlichung der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo blickt nach einem Jahr Windows Phone 7 (WP7) Marketplace zurück und vergleicht – dieser war im November 2010 in zunächst 17 und später, mit dem Mango-Update (7.5) in 18 weiteren Nationen eröffnet worden. Aus den Ergebnissen:
- Das relativ höchste Download-Volumen der nationalen Marketplaces erzielt WP7 in den USA – mit >101.000 free Downloads und 20.000 paid Downloads pro Tag allein in den Top 300 der beliebtesten Apps. Dennoch ist der Marketplace bezogen auf diesen Vergleichswert 39 mal kleiner als der Apple App Store/iPhone.
- Das Angebot an Paid Apps hat kontinuierlich um ca. 1.300 neue kostenpflichtige Applikationen zugenommen. Free Apps legten um rund 1.650 Anwendungen pro Monat zu.
- Die Zahl der veröffentlichenden Entwickler (“Publishers”) stieg um 700 pro Monat.
- Nahezu die Hälfte sämtlicher Apps wird in allen 17 “Start”-Nationen des WP7 Marketplace angeboten. Immer noch ein Drittel ist sogar in allen 35 Ländern verfügbar.
- Die Inhalte von Free Apps sind tendenziell mehr auf lokale Märkte zugeschnitten als die von Paid Apps – erstaunlich!
- Die populärsten Kategorien im Marketplace sind Games (Spiele), Tools & Productivity (Produktivität), Entertainment (Unterhaltung) sowie Travel & Navigation (Reisen, Navigation).
- Laut Distimo ist der WP7 Marketplace heute der fünftgrößte Mobile App Store nach 1. Apple App Store, 2. Google Android Market, 3. Nokia Ovi Store und 4. BlackBerry App World.
- Bei der Markteröffnung 1110 waren 70 Prozent der Angebote Paid Apps, seit 0611 überwiegen die Free Apps zahlenmäßig.
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zum (US) Windows Phone 7 Marketplace
Mobile Gaming Trends
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene beim Mobile Gaming u.a. im Android Market, Apple App Store (iPhone, iPad und Mac Apps), BlackBerry App World, GetJar, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem US-Markt im Juni 2011. Zentrale Ergebnisse:
- Der Durchschnittspreis von Game Apps ist im Laufe des vergangenen Jahres generell um 28 Prozent gesunken. Der mit mobilen Spielen im Apple App Store (iPhone) generierte Umsatz hingegen hat sich verzehnfacht.
- Die Schaffung virtueller Währungen innerhalb von Spielen (vgl. z. B. die Smurfberries/Schlumpfbeeren in Smurf’s Village ist laut Distimo eine der Hauptursachen für die Beliebtheit und den wirtschaftlichen Erfolg von in app purchase. 35 Prozent der 300 beliebtesten Free Game Apps im App Store (iPhone) im Juni nutzten als “Freemium”-Angebote irgendeine Form von virtueller Währung (free+in-app).
- 72 Prozent der 300 erfolgreichsten Paid Apps im App Store (iPhone) sind Spiele.
- Der gesamte Umsatz der umsatzstärksten Game Apps im App Store (iPhone) ist im Vergleich zum Vorjahr um 79 Prozent gestiegen.
- Der Mobile Gaming-Markt wird von lediglich zehn Publishers dominiert. Auf diese entfallen über die Hälfte aller Downloads der 300 populärsten Paid Games Apps.
- Obwohl Spiele so erfolgreich sind, ist die Wachstumsrate von einigen Nicht-Spiel-Kategorien höher als die von Spielen in den meisten Mobile App Stores. Allerdings wächst die Anzahl der Apps der Spiele-Kategorie im App Store (iPhone und iPad) sowie bei GetJar weiterhin am schnellsten.

Das eigene Mobile Business stets im Blick
Mit Distimo Monitor haben die App Store-Analysten von Distimo ein spannendes Analyse-Tool entwickelt. Dessen Nutzung soll es App-Programmierern ersparen, sich täglich in bis zu sieben teilweise doch recht benutzerfeindlich aufgebauten Mobile App Stores einwählen zu müssen, um teils strategisch wichtige Informationen wie die folgenden zusammen zu klauben: Downloads (plus Trends; pro App und im Überblick; pro App Store und im Überblick), Revenues (Umsätze von Paid Apps), Rankings (Charts-Positionen) und Ratings/Reviews (Bewertungen/Kommentare).
Anlässlich der Meldung, dass die Lösung fortan auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store), Windows Phone 7 Marketplace unterstützt (zusätzlich zu den Apple App Stores fürs iPhone und fürs iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store) kündigten wir an, uns den Distimo Monitor genauer anzuschauen. Dies ist inzwischen geschehen und soviel vorneweg: Das Werkzeug kann rundum empfohlen werden. Tatsächlich mag man es nach dem ersten Gebrauch und der erstmaligen Einrichtung sogar nicht mehr missen.
Zu den vielen Stärken gehört – natürlich – das Single Sign-in für sämtliche Stores, in denen man Apps für sich selbst oder für App-Auftraggeber veröffentlicht hat. Darüber hinaus sind aber gerade die aggregierten Sichten, beispielsweise das Start-Dashboard schnell unverzichtbare, da Zeit sparende Hilfsmittel. Alle Sichten können individuell auf bestimmte Informationsbedarfe angepasst werden. Der Clou dabei: Über ein ausgefeiltes Benutzermanagement kann anderen Nutzern relativ fein abgestimmt Zugriff auf bestimmte Zahlen und Sichten gewährt werden, während andere Daten verborgen bleiben.
Aus dem Dashboard sind komfortable Drill-downs auf Kontinente oder Territories (Länder) möglich. Auch wichtig gerade für größere Organisationen wie das App-Systemhaus Glanzkinder: Eine automatische “Event Detection” weist ungefragt auf neue Ereignisse wie beispielsweise ein neues Update oder eine neue App im Store hin, auch wenn die Kollegen es vielleicht einmal unterlassen haben, darüber zu informieren
.
Zur Weiterverarbeitung und ein noch detaillierteres Reporting können die Daten exportiert werden, entweder als .png-Bilddatei oder als .csv für MS-Office oder Open Office. Fast alle Daten können auch visualisiert werden, wobei bei den aussagekräftigen Info-Graphiken beispielsweise zwischen Linien- und Säulen-Graphiken gewählt werden können. Einzelne Funktionen wie Glättung sind vermutlich eher etwas für fortgeschrittene Statistiker und Excel-Füchse, in Summe aber ist die Bedienung kinderleicht und ein ausgesprochenes Vergnügen.
Spezialitäten: App Reviews kann man sich (maschinell) übersetzen lassen und am Ergebnis oder am Original die Fangemeinde per Twitter teilhaben lassen.
Die Übersichtskarte nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns heißt das Spiel: “Risiko”) Karte zeigt, wo auf der Welt die eigene App stark ist bzw. ein oder mehrere (selbst einzugebende) Konkurrenten eine günstigere Wettbewerbsposition einnehmen.
Fazit: *****
Wer keine Probleme damit hat, Distimo seine App-Store-Kronjuwelen anzuvertrauen, der sollte dieses Tool ausprobieren, das als Browser-Anwendung auch von unterwegs bedienbar ist.
App Stores: Das schnelle Geld winkt noch eher beim iPhone
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene u.a. im Android Market, Apple App Store (iPhone, iPad und Mac Apps), BlackBerry App World, GetJar, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Zentrale Ergebnisse:
- 96 Apps haben bislang im Android Market die Marke von fünf Millionen Downloads erreicht. Nur Google Maps hat schon über 50 Mio. Downloads geschafft – was die Karten-Anwendung laut Distimo zur bislang erfolgreichsten Android App in Googles eigenem Store überhaupt macht.
- 20 Prozent der Free und 80 Prozent der Paid Apps im Android Market wurden weltweit weniger als 100 Mal
heruntergeladen. - Nur zwei der Paid Apps im Android Market haben die Marke von 500.000 Downloads geknackt. Für den Apple App Store (iPhone) haben sechs Paid Apps je eine halbe Million Downloads innerhalb von nur zwei Monaten generiert – und das nur um US-App Store.
- Die Update-Rate der beliebtesten Apps ist im App Store (iPhone) signifikant höher als im Android Market.
Kostenloses App Monitoring über 7 Stores
Die App Store-Spezialisten von Distimo gaben soeben bekannt, dass ihr Analyse-Tool für App-Entwickler und -Auftraggeber, Distimo Monitor, ab sofort auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store) sowie Windows Phone 7 Marketplace unterstützt – die Apple App Stores for iPhone und for iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store waren bereits länger im Portfolio.
Distimo Monitor ist ein kostenloses Werkzeug für App Store Analytics, mit dem Entwickler komfortabler als beispielsweise über iTunes Connect Downloads, Umsätze und Rankings (Charts-Positionen) überwachen können. Das Tool kann laut Anbieter alle relevanten Statistiken in den genannten sieben Mobile App Stores sammeln und in Form von Benchmarks darstellen.
Insbesondere sollen Entwickler so Erkenntnisse dazu gewinnen, wo die Apps des direkten Wettbewerbs erfolgreich(er) sind und wo sich Chancen auftun könnten. Solche Hinweise können App Publishers laut Distimo veranlassen, beispielsweise Preise oder Distributionskanäle (App Stores) anzupassen, um Download-Stärke und Umsatz ihrer Anwendungen zu steigern.
Vorteile laut Anbieter:
- Übersichtliche Darstellung der Kennzahlen zu allen selbst oder für Kunden veröffentlichten Apps.
- Eine Lösung für bis zu sieben Zielplattformen/App Stores, beispielsweise im Gegensatz zu AppAnnie, das durchaus attraktiv ist, aber nur iOS Apps monitoren kann und bei dem Premium-Services wie z. B. historische Daten kostenpflichtig sind.
- Es ist nicht erforderlich, Code in die eigenen Apps zu integrieren, um (etwa wie bei AppVine) nachzuweisen, dass man tatsächlich der Publisher ist.
- Ein Export der Daten zur Weiterverarbeitung soll möglich sein.
- Distimo Monitor hält auch App Store-Bewertungen und Kritiken von Endkunden (also beispielsweise die berüchtigten iTunes-Rezensionen) nach und bietet “automatische Übersetzungen” an. Reviews können von dem Distimo-Werkzeug aus getwittert werden.
- Das Web-basierte Tool soll auch auf dem iPad genutzt werden können.
- Überdies wurde eine Übersichtsansicht nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns: Risiko-) Karte angekündigt. Sie soll zeigen, wo ein oder mehrere (nach welchen Kriterien identifizierte?) Konkurrenten eine stärkere Wettbewerbsposition einnehmen.
Das klingt alles doch recht attraktiv – daher plant die mobileTicker-Redaktion auch, sich das Tool anzusehen und ggfs. einen Anwendungsbericht dazu zu veröffentlichen.
