NAC- und Mobile IT-Architektur kombiniert
MobileIron, Spezialist für Mobile Device Management (MDM), ist eine Partnerschaft mit dem Anbieter von Echtzeit-Netzwerksicherheitslösungen ForeScout eingegangen. Gemeinsam wird ein “vollständiges Sicherheitssystem für BYOD” angeboten. Hierzu stellt ForeScout sein Produkt für Network Access Control (NAC) CounterACT bereit. Der Anbieter zitiert Gartners “Magic Quadrant for NAC” 2012: “Wir erwarten 2013 ein Marktwachstum von rund 63% auf ca. 390 Mio. US-Dollar, da Unternehmen in MDM und NAC investieren – die beiden Instrumente, um Mitarbeiterwünsche zu erfüllen und dabei Sicherheitsrisiken zu minimieren. Auch da, wo BYOD nicht gestattet ist, sind IT-Organisationen gezwungen, mobile Geräte mit unterschiedlicher Managementkontrolle/Sichtbarkeit und Richtliniendurchsetzung zu unterstützen.”
Mobile Iron wurde soeben von der Experton Group die Spitzenposition im Quadranten für MDM zugewiesen. Das ForeScout Mobile Integrationsmodul für MobileIron ist ab März verfügbar. Zur Funktionalität des Gesamtpakets gehört laut Pressemitteilung:
- Automatisierte Prozesse, mit denen auch nicht verwaltete Geräte erkannt werden, die sich mit dem Unternehmensnetz verbinden wollen
- Vorbereitete Prozesse für beispielsweise: Compliance-Prüfung, (eingeschränkt) zulassen, blockieren, in Quarantäne, Enrollment als Gast
- Over-the-Air (OTA)-Gerätekonfiguration und -Katalogmanagement für die Unternehmens-Anwendungen und -Apps, um sofortigen Zugriff auf Unternehmens-E-Mails, WLAN, VPN sowie vom Unternehmen empfohlene und benötigte Business Apps zu ermöglichen
- Blacklists für Apps, Überprüfung der Mindest-Betriebssystemversion und Einschränkungen für Gerätefunktionen (wie z. B. Kamera)
- Durchsetzung von Passwort-Richtlinien und Verschlüsselung, um sensible Daten zu schützen
- Lokalisieren, Sperren und vollständiges oder teilweises Löschen verlorener oder gestohlener Geräte aus der Ferne.
Notifications about XING Contacts “around me” – XING Radar
Als Add-on zu (u.a.) XING hat das Berliner Start-up twofloats die iPhone App “XING Radar” entwickelt. Diese ergänzt das deutschstämmige Business Network sozusagen um eine around me-Funktion: Einwilligung in die Push-Benachrichtigung vorausgesetzt, informiert die App Nutzer automatisch, wenn Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk, sich in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern aufhalten bzw. in diesen eintreten.
Das klappt allerdings nur, wenn diese ebenfalls die twofloats-App installiert haben – nur ein XING-Kontakt zu sein, reicht leider nicht aus. Markus Otte, Gründer und Geschäftsführer von twofloats erläutert: “Die XING AG verfügt nicht über unsere LBS Technologie – und so können wir bzw. unsere App nicht wissen, wo sich XING-Nutzer ohne XING Radar befinden. Das Ergebnis ist, dass man nicht über alle XING-Benutzer informiert werden kann, nur über weitere Nutzer von XING Radar. Am besten Sie laden Ihre Kontakte über die App zum XING Radar ein”. Das bemüht sich die App übrigens auch selbst zu tun: Vergleichbar zum Verfahren der XING AG, wenn man eine Anwendung aus deren Beta Labs ausprobiert, schreibt sie den Nutzern eine Empfehlung für sich selbst in ihre Statusmeldung – allerdings nur einmalig und insofern recht dezent gehandhabt. Wer mehr tun möchte, um den Ruf des XING Radar in die Welt zu tragen, kann dies direkt aus der App via SMS, E-Mail, Twitter oder Facebook tun, Google+ ist noch nicht integriert.
Nach einer erfolgten Benachrichtigung über die eingetretene räumliche Nähe eines Kontaktes bietet die App dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten den jeweiligen Kontakt direkt anzusprechen – entweder per Anruf, SMS oder E-Mail (soweit jeweils freigegeben). Zudem verfügt XING Radar über ein eigenes Chat-System, um kostenfreie Direktnachrichten austauschen zu können – das Instant Messaging-Modul kostet allerdings einmalig -,89 € als In-App-Purchase.
Der Name der besonders übersichtlich gestalteten App scheint klug gewählt: Man kann natürlich ohne Radar navigieren, doch wer riskiert das schon ohne Not? XING Radar übersetzt den altbekannten Gedanken hinter Google Latitude oder Apples Find My Friends und will den Nutzer darin unterstützen, bestehende Kontakte im nicht-virtuellen Leben zu vertiefen. Die App eröffnet die Chance, insbesondere Besuche von Messen, Kongressen sowie anderer Branchentreffs effektiver oder zumindest netzwerkiger zu gestalten, indem man über weitere Kontakte vor Ort informiert wird und diese kurzfristig treffen kann. Es besteht allerdings rein theoretisch natürlich auch die Gefahr, wegen ständiger Radar-Ansinnen von den längst gemachten Terminen abgelenkt zu werden. Dabei ist XING Radar bewusst als Business App konzipiert und daher “in der Basis-Version unter der Woche” nur “zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends aktiv”.
Entsprechende eigene Einstellungsmöglichkeiten (aktive Zeiten wählen bzw. An-/Aus-Schalter, gerne auch eine spezifische Radar-Statusbotschaft wie “busy”, vgl. Skype stehen hoch auf der persönlichen Wunschliste an die Entwickler. Ebenso wie eine Erweiterung auf Kontakte von Kontakten, soweit dies datenschutztechnisch zu machen wäre. Und natürlich das Ganze noch auf Android sowie für LinkedIn
.
Selbst hat sich twofloats für Folgeversionen bereits ins Pflichtenheft geschrieben:
- Noch nicht verbundene XING-Nutzer aufgrund ihrer angegebenen Geschäftsinteressen bei örtlicher Nähe aufeinander aufmerksam machen;
- Pause- Funktion (s.o.);
- Eine sogenannte Wochenend- und Nachtschicht-Option, die besonders für die Abendgestaltung (vgl. z.B. CeBIT-Partys…) interessant sein kann.
Die Akku-Belastung durch diesen Location Based Service (LBS) soll “geringfügig” sein, da neue Standortinformationen “nur bei relevanten Ortswechseln” übertragen werden. Otte: “Wenn das Handy tagsüber, unter der Woche, nur auf dem Schreibtisch liegt dann wird nichts von der App gesendet (= kein Batterieverbrauch). Erst wenn man sich bewegt, wird der eigene Standort ins Verhältnis zu den anderen Nutzern gesetzt”. Für die Registrierung nutzt die App die Standard-XING-API, dadurch entfalle “weiterer Registrierungsaufwand für den Benutzer”, so twofloats. Die App ist “in der Einführungsphase kostenlos”. Das wird also möglicherweise nicht dauerhaft so bleiben, insofern nichts wie ran!
Ein echter PRAXISTEXT steht in Ermangelung von Radar-bewaffneten Kontakten in der näheren Umgebung und ohne besagte IM-Funktionalität noch aus. Vorläufiges Fazit aber: ****.
PS: Die Proximity Detection-Lösung von twofloats ist ausdrücklich auch für andere Projekte gedacht und einsetzbar. Die Übereinstimmungskriterien zwischen den einzelnen Nutzern oder zwischen Unternehmen und Nutzer sind laut twofloats vielfältig konfigurierbar.
BYOD revisited: Trend m. Risiken
Der Einsatz privater Smartphones im Berufsleben wird zur Regel: Bei einer Forrester-Umfrage im Auftrag von Trend Micro gaben drei Viertel der IT-Verantwortlichen zu Protokoll, dass dies in ihrem Unternehmen bereits geübte Praxis sei. Die größten Bedenken äußerten die Befragten bezüglich Sicherheitsfragen – denn in jedem zweiten Unternehmen gab es bereits einen sicherheitsrelevanten Vorfall zu beklagen, wie eine weitere Studie von Decisive Analytics ergab.
E-Mails von unterwegs lesen, vor bzw. während des Kundentermins im Internet oder im Firmennetzwerk recherchieren – Smartphones und Tablets haben sich im Berufsleben längst durchgesetzt. Private Smartphones, die auch beruflich genutzt werden, sind schon fast zur Regel geworden. Drei Viertel der Unternehmen (78 Prozent) richten laut Forester-Recherche derzeit Programme ein, die den Einsatz der privaten mobilen Endgeräte im Geschäftsumfeld bzw. (Bring Your Own Device(BYOD) formal regeln. Bei 60 Prozent fallen darunter Smartphones und bei 47 Prozent auch Tablet-PCs und Laptops. Auf die Frage, warum formale Richtlinien (Policy) eingeführt wurden, nannten 70 Prozent der befragten IT-Experten die damit verbundene höhere Flexibilität und Produktivität der Mitarbeiter als entscheidenden Faktor.
“Sicherheitsrelevante Vorfälle” in jedem zweiten Unternehmen
Welch große Rolle die Sicherheit bei dem Thema spielt, zeigen die Recherchen von Decisive Analytics: 86 Prozent der IT-Entscheider nennen Datenschutz und -sicherheit als ihre größten Bedenken, wenn Smartphones auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen. Acht von zehn Unternehmen (83 Prozent), die den Einsatz privater mobiler Endgeräte im Geschäftsumfeld zulassen, setzen die Installation einer Sicherheitssoftware auf den privaten Endgeräten voraus.
Die zitierten Zahlen zeigen, dass private Smartphones aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken sind, wobei die Zahlen in den USA noch doppelt so hoch sind wie in Deutschland (53 bzw. 23 Prozent). Auch ist die Begeisterung unter Geschäftsführern generell höher als unter IT-Verantwortlichen, die auch die Sicherheits- und Einrichtungsfragen beschäftigen dürften. Wie gesagt: Fast die Hälfte (47 Prozent) der Unternehmen hatte bereits einen sicherheitsrelevanten Vorfall zu beklagen. Typischerweise wurden daraufhin die Rollen- bzw. Rechtestruktur angepasst, beispielsweise die Zugriffsrechte auf Daten eingeschränkt (45%) oder Sicherheitssoftware installiert (43%). Nur ein geringer Anteil (12%) hat in Reaktion auf den Vorfall BYOD-Programme vollständig gestoppt.
Marketing schöpft Potenzial mobiler Endgeräte noch nicht aus
Bekanntlich wächst derzeit kaum ein Segment des Technologiemarktes stärker als das der mobilen Endgeräte. Smartphones und Tablet-PCs sind für viele bereits unverzichtbarer Bestandteil des beruflichen oder privaten Alltags – gerade in der Zielgruppe der Technologie-Interessierten und IT-/TK-Experten. Dennoch werden mobile Endgeräte als Marketingkanal im Technologie-Umfeld bislang noch vernachlässigt. Das zeigt die aktuelle Mobile-Studie von IDG (u.a. Computerwoche), deren Vermarktungstochter IDG Global Solutions (IGS) diese Studie im Frühjahr 2012 erneut durchgeführt hat. Für die Umfrage gaben weltweit 21.590 Besucher von IDG-Webseiten aus dem Consumer- und Business-IT-Bereich Auskunft zur allgemeinen Nutzung mobiler Endgeräte sowie zu deren Rolle als spezielles Informationsmedium im IT- und TK-Umfeld. Fast drei Viertel aller Befragten stammten dabei aus Westeuropa. Ein Drittel der Befragten arbeitet im IT-/TK-Bereich. Zentrales Studienergebnis: Mehr als drei Viertel aller Befragten (77 Prozent) nutzen Smartphones beruflich oder privat, und bei jedem Zweiten (50 Prozent) kommt bereits ein Tablet-PC zum Einsatz.
Interessante Erkenntnisse liefert die weltweite Mobile-Studie vor allem zur privaten und beruflichen Nutzung der mobilen Endgeräte. Neben dem Telefonieren (94 Prozent – was machen die restlichen 6 Prozent nur?) sowie Versenden von SMS- und Textnachrichten (84 Prozent) sind auch Smartphone-spezifische Datendienste für eine deutliche Mehrheit der Nutzer heute bereits Alltag. Dazu gehören vor allem das Surfen im Internet und das Abrufen von E-Mails (jeweils 69 Prozent) sowie die Nutzung mobiler Apps (59 Prozent). Für Tablet-Anwender steht an erster Stelle die Internetnutzung (92 Prozent), gefolgt vom Lesen von E-Mails (81 Prozent) und der Nutzung von Tablet-Apps (77 Prozent). Zudem gehören Videos für zwei Drittel aller Tablet-Nutzer (66 Prozent) zu den regelmäßig genutzten Inhalten. Der Video-Abruf ist unter Smartphone-Nutzern zwar deutlich seltener die Regel (31 Prozent), kommt allerdings bei 61 Prozent der Befragten zumindest gelegentlich vor.
Darüber hinaus wird deutlich, dass IT- und TK-Inhalte auf mobilen Endgeräten überwiegend außerhalb der Arbeitszeit genutzt werden. So greifen 57 Prozent der Befragten erst nach Feierabend und 48 Prozent am Wochenende darauf zu. Während der Arbeitszeit nutzen hingegen nur 42 Prozent der Befragten Technologie-Inhalte, vor Arbeitsbeginn sogar nur 31 Prozent. Dieses Nutzungsverhalten betrifft unter anderem die mobile Video-Nutzung: Sowohl auf Smartphones als auch auf Tablet-PCs laufen am häufigsten Produktvorstellungen (56 Prozent) und berufsspezifische Videos (45 Prozent). Darüber hinaus informieren sich vor allem Tablet-Nutzer besonders oft mobil über Technologie-Produkte (45 Prozent) und relevante News (44 Prozent). Zudem zeigt die Studie, dass IT- und TK-Experten in Unternehmen die wichtigsten Entscheider bei Investitionen in Technologie-Geräte und Netzwerke sind.
Für Marketiers, aber auch für App-Auftraggeber und Publisher außerdem interessant: Trotz vergleichsweise strikter Datenschutzgesetze ist speziell in Westeuropa eine überdurchschnittlich hohe Bereitschaft erkennbar, für den Bezug bestimmter Informationen über das Smartphone persönliche Daten preiszugeben. Laut “IGS 2012 Mobile Survey” sind in dieser Region 40 Prozent der Befragten dazu bereit, und damit fast doppelt so viele im Vergleich zu Nordamerika (22 Prozent). Auch unter Tablet-Nutzern zeigen sich Westeuropäer mit 45 Prozent vergleichsweise freigiebiger in Bezug auf persönliche Daten als Befragte in Nordamerika (36 Prozent). Allerdings beschränkt sich die Bereitschaft bei mehr als drei Viertel aller Befragten (77 Prozent) auf die Weitergabe ihrer E-Mail-Adresse, während nur 23 Prozent auch Adressdaten oder Telefonnummern preisgeben würden.
Dennoch werden Smartphones und Tablet-PCs als Kanal für zielgerichtetes Technologie-Marketing vergleichsweise selten eingesetzt. Nach Einschätzung von Karsten Weide, Program Vice President Media & Entertainment beim Marktforschungsunternehmen IDC, wird sich dies jedoch ändern: “Wir rechnen damit, dass das weltweite Werbeaufkommen im Bereich Mobile von rund acht Milliarden US-Dollar in diesem Jahr bis 2014 auf 14,2 Milliarden US-Dollar steigt.”
Weiterhin verdeutlicht die Studie, inwiefern mobile Endgeräte zu multifunktionalen “Alleskönnern” geworden sind. So ersetzt das Smartphone für mehr als jeden zweiten Befragten bereits Uhr oder Wecker (65 Prozent), den Organizer (55 Prozent) sowie den MP3-Player (52 Prozent). Für mindestens ein Drittel aller Befragten macht das Gerät zudem bereits den eigenen Festnetz-Anschluss (35 Prozent) oder die gedruckte Zeitung (33 Prozent) überflüssig. Unter Tablet-Nutzern liegt der Anteil derer, die auf die gedruckte Zeitung oder das gedruckte Buch verzichten, mit 62 bzw. 51 Prozent erwartungsgemäß sogar noch deutlich höher. Und obwohl Tablet-PCs in Sachen Funktionsumfang und Bedienerfreundlichkeit noch nicht mit Notebooks oder Desktop-PCs mithalten können, ersetzen diese Geräte bereits bei 20 Prozent der Befragten den eigenen Computer.
Eine 15-seitige Zusammenfassung zur “IGS 2012 Mobile Survey” inklusive Schaubildern steht als englischsprachiges PDF zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Sicherer Mobilzugriff auf Unternehmens-Mail etc.
Rund um die Uhr Zugriff auf geschäftliche E-Mails per Smartphone – das wünschen sich mittlerweile viele Führungskräfte für sich selbst und ihre mehr oder weniger begeisterten Mitarbeiter. So oder so wird dies zunehmend zur gelebten Praxis in deutschen Unternehmen. Nicht immer werden hierfür dezidierte Diensthandys benutzt, immer häufiger kommen private mobile Endgeräte zum Einsatz – mit allen negativen Konsequenzen und Risiken, etwa bei Verlust des Smartphones. Der hier-Spezialist HOB GmbH & Co. KG stellt alternativ seine Software-Lösungen vor an: Mit der iOS-App HOBLink Mobile soll der Wunsch nach “24/7″ und ortsunabhängiger Verfügbarkeit von E-Mails und andere Unternehmensressourcen wie Kontakte, Termine etc. auch “äußerst sicher” realisiert werden können.
HOB zitiert Studien nach denen “rund 25% aller Mitarbeiter in naher Zukunft ein Smartphone verlieren werden, auf dem sich sensible Unternehmensdaten befinden oder die Zugang zu selbigen verschaffen” können. Für eine gesicherte bzw. verschlüsselte Übertragung von Daten sorgen laut Anbieter mittlerweile viele Unternehmen.
Die Frage, wie man Daten bei Verlust des Smartphones schützen kann, gestaltet sich jedoch schwieriger. Die Fernlöschung halten die Connectivity-Experten für “zeitaufwändig und wenig komfortabel”. Darüber hinaus können wertvolle Daten bereits in falsche Hände geraten sein, bevor das Remote Removal durchgeführt wird, etwa wenn der Verlust zunächst unbemerkt bleibt.
Der Vorteil von HOBLink Mobile sei nun, dass sämtliche Untrnehmensdaten, wie z.B. Kontaktdaten, Kalendereinträge, E-Mail-Texte einschließlich Attachments zu keiner Zeit lokal auf das Smartphone heruntergeladen oder dort gespeichert werden. Alle Daten verbleiben sicher auf dem zentralen Unternehmensserver. Zudem biete HOBLink Mobile die bequeme Wiederherstellung von letzten Sitzungen, gewährleiste eine optimale Bandbreitenausnutzung und verringere so die Verbindungszeiten. Möglich werde all das durch die zentrale Komponente der Lösung, den im Unternehmensnetz installierte HOBCOM Universal Server.
HOB zeigt die Lösung vom 25.-28.09.12 auf der Security Essen 2012, zu der es übrigens auch wieder eine von Glanzkinder realisierte iOS Messe-App gibt.
Mehr Management für mobiles Arbeiten
Symantec hat eine Reihe von Updates für das Geräte- und Datenmanagement von mobilen Endgeräten angekündigt. Mit diesen erweiterten Lösungen soll es Unternehmen gelingen, Bring-Your-Own-Device-Initiativen (BYOD) sicher umzusetzen und so Unternehmens-E-Mail genau wie Business-Apps kontrolliert auf iOS- und Android-Plattformen auszurollen. Geräte und Apps sollen komfortabel verwaltet und die auf ihnen abgelegten Informationen effektiv geschützt werden.
Die Erweiterungen umfassen:
- die Lösung Symantec Mobile Management for Configuration Manager wurde um Technologie der von Symantec übernommenen Odyssey Software ergänzt.
- Durch Integration von Nitrodesk Touchdown soll Symantec Mobile Management nun auch eine sichere E-Mail-Lösung für Android bereitstellen.
- Für die Plattform Windows Phone 7 wird nun ein natives, Agenten-basiertes Management angeboten.
- Mit dem Nukona App Center sollen sich Daten auf iOS-Endgeräten mit einer nach FIPS-140-2 zertifizierten Verschlüsselung schützen lassen. Nukona unterstützt auch Drittanbieter wie Appcelerator oder PhoneGap.
- Die Free App PGP Viewer für Android stellt die Verschlüsselung des (kostenpflichtigen) PGP Universal Servers nun auch für die Benutzerregistrierung und das Key-Management von Androiden bereit.
App-based Computing à la MobileIron
In den kommenden 12-18 Monaten werden in allen großen Unternehmen der Welt Hunderte mobiler Apps von Tausenden Anwendern mit Zugriff auf Millionen Dokumente verwendet werden. Mobile Anwendungen und mobiler Inhalt werden weitestgehend bestimmen, wie Menschen ihre Arbeit verrichten. Damit findet eine fundamentale Änderung in der Datenverarbeitung statt, die in ihrer Bedeutung dem Umstieg von Großrechnern auf PCs entspricht. So jedenfalls die Einschätzung von MobileIron. Der Spezialist für Mobile Device Management MDM) und Applikationsmanagement bzw. Mobile Application Management (MAM) stellte unlängst sein “MobileIron Application Delivery Network” für die skalierbare Bereitstellung von Mobile Apps in Unternehmen vor.
Noch in der “BlackBerry-Ära” verfügte, so der MDM-Hersteller, nur ein kleiner Prozentsatz der Mitarbeiter über Smartphones, und jeder von ihnen verwendete eine Anwendung: drahtlose E-Mail. In der gerade beginnenden “Post-BlackBerry-Ära” jedoch werden die meisten Mitarbeiter mobile Geräte haben und gemeinsam Hunderte Anwendungen zur Erledigung ihrer Arbeit verwenden. Die Aufgabe, Hunderte Apps für Tausende Menschen im Mobile-Business-Kontext und mit nachvollziehbaren, garantierbaren Service-Leveln bereitzustellen, wird die Unternehmensnetzwerke aufgrund der Anforderungen an Bandbreite für schnelles und zuverlässiges Herunterladen “zusammenbrechen lassen”, so MobileIron.
Das Problem werde durch den enormen Umfang mobiler Apps mit hohem Informationsgehalt weiter verschärft, die
Organisationen derzeit entwickeln. Vor fünf Jahren waren Apps mit 2 MB Footprint noch selten. Heute seien Apps mit 1 GB durchaus gängig, besonders bei Verkaufsmobilisierung und sog. “kollateraler Bereitstellung”.
Doch die Lösung naht: Das MobileIron Application Delivery Network (ADN) ist laut Anbieterangaben “die erste branchenweite Lösung, die eine skalierbare Bereitstellung von Anwendungen in Unternehmen ermöglicht. Das MobileIron ADN erlaubt es, Apps jeder Größenordnung auf beliebig vielen Geräten ohne Auswirkungen auf das Unternehmensnetzwerk bereitzustellen. Das ADN verlagere das tatsächliche Herunterladen der Anwendungen auf ein sicheres globales Backbone. Es ist nahtlos in das MobileIron Apps@Work integriert, der “branchenweit ersten und führenden Storefront für die Verteilung von Unternehmensanwendungen”.
Laut Erkenntnissen von MobileIron wird der “Großteil des Contents/der Inhalte von Unternehmen mittels E-Mail oder SharePoint verteilt”. E-Mail-Anlagen und Dokumente mit geschützten Daten seien daher bei Weitem die größte Herausforderung für die Verhinderung von Data Loss Prevention (Verhinderung von Datenverlust, DLP) im mobilen Unternehmen. Jede Anwendung auf einem mobilen Gerät, genehmigter Art oder nicht, beinhaltet das Potenzial, dass vertrauliche Dokumente geöffnet und in unzuverlässige Clouds übertragen werden. Docs@Work ist laut MobileIron “die erste branchenweite Lösung, die durchgehende Sicherheit sowohl für ActiveSync E-Mail-Anhänge als auch SharePoint-Inhalte bietet und für diese “sichere Übertragung, lokale Speicherung, Zugriff und Datenlöschung” bereitstellt.
Deutsche Internetnutzer nutzen Mobiles immer intensiver
Deutsche Internetnutzer setzen ihre mobilen Endgeräte in 2012 weitaus stärker zur Kommunikation ein. Dies geht aus der repräsentativen Studie “Dynamic Communication Index” hervor, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. gestern vorgestellt hat. Der direkte Vergleich der Erhebungen von April 2012 gegenüber Juli 2011 zeigt bei mobilen Chat-Apps den stärksten Zuwachs mit einem Plus von 8,8 Prozentpunkten. Die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken (“Mocial”) steigt um insgesamt 7,3 Prozentpunkte, dicht gefolgt von mobilen E-Mails und mobiler Videotelefonie.
DigitaleR Content muss für mobile Nutzung optimiert werden
“Die Ergebnisse des ‘Dynamic Communication Index’ validieren den seit geraumer Zeit erwarteten Nutzungsanstieg in der mobilen Kommunikation. Wir rechnen mit weiteren Wachstumsraten, so dass die mobile Nutzung sozialer Netzwerke und E-Mails noch in diesem Jahr deutlich über die 40 Prozent wachsen wird. Die deutschen Internetnutzer stehen heute beim Mobile Internet zwar noch am Anfang, aber die Unternehmen und ihre Entscheider erkennen, dass vorhandende digitale Inhalte dringend für die mobile Nutzung optimiert werden müssen”, sagt Olav A. Waschkies (Pixelpark), Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW.
Die Angaben über das Kommunikationsverhalten des ‘Dynamic Communication Index’ des BVDW basieren auf den repräsentativen Umfrageergebnissen des Marktforschungsinstituts YouGov Deutschland. Für jede Erhebung des Dynamic Communication Index wurden über 1.000 deutsche Internetnutzer ab 16 Jahren repräsentativ befragt.
MDM für Samsung Galaxy SIII à la SOTI
MobiControl heißt die Managementlösung für Mobilgeräte von SOTI. Laut Anbieter unterstützt das Mobile Device Management-Werkzeug (MDM) ab sofort auch mobile Endgeräte der Marke Samsung Galaxy SIII. MobiControl soll neben MDM, auch Funktionalität für Support/HelpDesk, Security und Tracking bieten.
Carl Rodrigues, Vorsitzender und CEO von SOTI, hält das aktuelle Samsung-Angebot für besonders geeigne für den Unternehmenseinsatz: “Mit diesem Telefon hebt sich Samsung noch stärker von der Masse der Hersteller ab, indem das Unternehmen ein Telefon bietet, das mit Merkmalen und Funktionen vollgepackt ist, die sich die heutigen BYOD-Nutzer wünschen, das aber gleichzeitig auch die Management- und Sicherheitskontrollen aufweist, die von den Unternehmen benötigt werden”.
Die MobileControl-Funktionen im Überblick:
- Helpdesk-Tools mit Fernbedienung des Anwendergeräts in Echtzeit;
- Implementierung von MS Exchange-Richtlinien: Zugrifskontrolle für den geschäftlichen E-Mail-Verkehr;
- Directory-Authentifizierung, Steuerung der Hardware-Funktionen, Verschlüsselung, Kontrollrichtlinien zur Anwendungsausführung und Inhaltskontrolle für Admins;
- Application Management: Installieren, Aktualisieren, Entfernen, Aktivieren oder Deaktivieren jeder Anwendung ohne Benutzereingriff;
- Asset Management: Verwaltung aktueller Status- und Aktivitäts-Informationen über alle mobilen Endgeräte mit interaktiven Dashboards, Berichten und Warnungen;
- Verwaltung dynamischer Nutzergrupen;
- Location Bases Services (LBS): Tracking verlorener Geräte;
Bewegung im MDM-Markt
Je mehr das Mobile Business Alltagsrealität wird, je mehr die Unternehmen von Smartphones, Tablets, Business Apps erreicht werden (ob nun via eigener Mobil-Strategie oder via Consumerization und BYOD bzw. CYOD, um so dringlicher werden die Anforderungen nach einem Mobile Device Management (MDM), das imstande ist, die gerufenen mobilen “Geister” auch zu bändigen. Von Fiberlink zitierte Analysten erwarten, dass die Umsätze mit Mobile Device Management-Systemen in diesem Jahr um 40 Prozent wachsen.
Matrix42 mit iOS 5-Unterstützung
Ab sofort bieten beispielsweise die MDM-Produkte von Matrix42 auch “Managementfunktionen für iPhone, iPod Touch und iPad mit dem neuen iOS 5.1 an”. Die Funktionalität laut Hersteller:
- E-Mail-Konfiguration – z. B. S/MIME-Verschlüsselung, ohne E-Mails über Dritte bzw. verschiedene E-Mail-Konten versenden zu müssen;
- Wi-Fi-Konfiguration – einfache Konfiguration der Proxy-Einstellungen und automatische Einwahl in Wi-Fi-Netzwerke;
- Roaming-Konfiguration – sofortige Aktivierung oder Deaktivierung von Sprach- und Daten-Roaming;
- iCloud-Konfiguration – Aktivierung und Deaktivierung von iCloud-Backup, Dokumenten-Sync und Fotostream;
- Software Verteilung/Roll-out – drahtlose Aktivierung der Geräte auch ohne iTunes;
- Apps/Corporate App Store – Installation von öffentlichen und unternehmenseigenen Applikationen oder Daten zur selbständigen Verwaltung; einfaches Entfernen von Daten, wenn MDM-Profile gelöscht werden;
- Remote-Prüfung der Batterie-Lebensdauer;
- Daten-Backups – Unterbinden von Daten-Backups mit iTunes und iCloud für Anwendungen.
Matrix42 Mobile Device Management für iOS 5 ist ab sofort verfügbar und kann direkt bei Matrix42 oder über ausgewählte Vertriebspartner bezogen werden.
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Fiberlink: Kooperation für die DACH-Region
Fiberlink sieht sich als “führenden Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) für ein sicheres mobiles Device Management [...] sowie mobiles Applikations-Management”. Auf dem “Mobile World Congress” (MWC) in Barcelona gab man bekannt, dass die MaaS360-Lösung ab sofort Kunden, Wiederverkäufern und Systemintegratoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz von von Star Tech Data angeboten werden sollen. Star Tech Data ist ein Joint Venture zwischen Brightstar Corp. und der Tech Data Corporation.
MaaS360 soll als Cloud-Lösung bewerkstellen, “dass Unternehmen ihre mobilen Endgeräte, wie z.B. Smartphones oder Tablets sofort integrieren und durch umfassende Sicherheitsrichtlinien absichern können, ohne zuvor in die eigene Infrastruktur investieren zu müssen.” Dabei werden nicht nur iOS- und Android-Geräte unterstützt sondern auch Windows Mobile (WP7), Symbian, BlackBerry OS u.a.
Zur Funktionalität gehören neben Standard-MDM Funktionen laut Anbieter auch: “die vollständige und automatische Erkennung aller Geräte, die Zugriff auf Unternehmens-E-Mail haben (!), “Over-the-Air” (OTA) Gerätregistrierung und Konfiguration, die Umsetzung von Unternehmensrichtlinien/Policies wie z. B. Passwörter-Konventionen, Jailbreak-Erkennung, Remote-Sperren,- und -Löschen (Remote Removal sowie das Lokalisieren von Geräten.
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ManageEngine: Mobile Device Management Services
ManageEngine hat auf dem MWC Echtzeit-IT-Tools mit Funktionen aus den Bereichen Mobile, Desktop und Service Desk vorgestellt. Unter anderem soll das Angebot “Desktop Central” ebenfalls künftig “integrierten Support für Geräte mit Apple iOS bieten”. Die Unterstützung weiterer Betriebssysteme ist bereits angekündigt. Unternehmen sollen so “Funktionen aus den Bereichen Security, Configuration und Asset Management erhalten”. Voraussetzung sei die Integration mit der HelpDesk-Lösung ServiceDesk Plus aus dem gleiche Hause. Folgende Funktionen können laut Anbieter dann bereitgestellt werden:
- das Sperren von Geräten und das sichere Löschen von Inhalten, Dateien, Passwörtern und Einstellungen sowie die Ausführung weiterer Sicherheitskommandos;
- Asset Management zeigt installierte Zertifikate und Profile, Details zu etwaigen Restriktionen, Sicherheitsinformationen, App-Übersichten sowie allgemeine Geräteinformationen;
- Configuration Management gestattet das Setzen von PINs oder diverser Restriktionen, E-Mail-Konfiguration, ActiveSync mit Exchange sowie das Einrichten von VPNs und WiFi-Verbindungen;
- Die neue Version von Desktop Central soll MS SQL unterstützen und das Aufzeichnen von Remote Support Sessions ermöglichen.
Neben Desktop Central erhält auch das Angebot “IT360″ MDM-Funktionalitäten. Die Monitoring-Lösung kann künftig auf iPads installiert werden und so auch auf diesem mobilen Endgerät eine Rundumsicht zur IT-Infrastruktur eines Unternehmens geben. Interessenten können sich ab sofort beim deutschen Vertriebspartner MicroNova für die Betaversion von DeskCentral registrieren.
Auch bei Sybase/SAP und Symantec hat sich MDM-technisch einiges getan, wie heise.de zusammenfassend berichtete: “Die SAP-Tochter Sybase konzentriert sich mit der Version 7.0 ihres Mobile-Device-Management-Produkts Afaria auf die effizientere Verwaltung von Applikationen und mobilen Endgeräten mit einer neuen Benutzerschnittstelle, einem verbesserten Workflow und Integration in das Geschäftsumfeld. IT-Administratoren sollen mit Afaria BYOD-Geräte einfach und schnell konfigurieren und absichern können. Dafür bietet es neben einem Portal, mit dem der Anwender sein Gerät selbst verwalten kann, auch das Verwalten von Applikationen, das Verschlüsseln von Unternehmensdaten sowie eine integrierte Kontrolle der Telekommunikationskosten.
Konkurrent Symantec hat sein Angebot für die Administration von Mobilgeräten ebenfalls erweitert. Neu ist unter anderem die Integration in Microsofts System Center Configuration Manager, der nun alternativ zur hauseigenen Management Platform eingesetzt werden kann. Zusätzlich zu iOS-Geräten lassen sich nun die Sicherheitsrichtlinien sowie Applikationen auf den Plattformen Android und WP7 verwalten.
Als “Mobile Security for Android” will Symantec im Spätsommer auch seine Anti-Malware-Technik und das Global Intelligence Network für Googles Mobilsystem bereitstellen. Außerdem sollen die Produkte Data Loss Prevention for Tablets und Managed PKI Service in das Gerätemanagement integriert werden. Hiermit soll sich zum einen die Übertragung sensibler Daten auf dem iPad kontrollieren lassen und zum anderen eine sicherere Geräteauthentifizierung gegenüber Firmennetzwerken und Applikationen gewährleistet werden. In Kombination mit O3 will Symantec außerdem eine sichere Nutzung von Cloud-Anwendungen auf mobilen Endgeräten gewährleisten.”
MDM-Events
Apropos heise – der Workshop iPhone, iPad und Android im Enterprise-Umfeld gibt u.A. Gelegenheit, das MDM-Tool Tarmac aus dem Hause Equinux näher kennenzulernen.