Starkes Angebot für Android-Entwickler: Photoshop-Editor einbinden
Entwickler erhalten ab sofort Zugriff auf den Editor von Photoshop.com Mobile für Android 1.1 und können diesen in ihre Applikationen einbauen. Über die neue Entwickler-Seite haben Android-Entwickler die Möglichkeit, den Editor von Photoshop.com Mobile für Android 1.1 auch bei der Erstellung eigener Anwendungen zu nutzen. Dabei kann offensichtlich der gesamte Webservice von Photoshop.com eingebunden werden - also einschließlich 2 GB kostenloser Speicherplatz für bearbeitete Bilder in der Cloud.
Überdies wurde Photoshop.com Mobile für Android 1.1 vorstellt. Das Update soll die mobile Bildbearbeitung mit Effekten ergänzen wie “Vibrant” zum Verstärken von Farben in Bildern oder “Pop”, das Fotos einen Pop Art-Stil verleiht. Die Funktionen “weiches Schwarzweiß” und “weicher Fokus” können genutzt werden, um digitale Bilder wie alte Fotos aussehen zu lassen. Mit einem Fingerstreich haben Anwender zudem die Möglichkeit, die Bildanmutung des Fotos durch Effekte wie unscharfe Vignettierung, weißes Leuchten und Regenbogen komplett zu verändern. Jede Bearbeitung oder Veränderung kann dabei stets rückgängig gemacht oder erneut durchgeführt werden, so dass Anwender Spaß beim Experimentieren haben können, ohne sich Gedanken über einen Verlust des Originalfotos zu machen. Die nur in englischer Sprache verfügbare App ist kostenlos.
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Programming Library unter Apache-Lizenz
Der Entwickler Joe Hewitt aus Palo Alto (Ca.) hat Vorarbeiten aus seiner Tätigkeit für Mozillas Firefox-Projekt sowie die Facebook Connect App fürs iPhone für den Aufbau einer Software-Bibliothek für die App-Entwicklung genutzt. Der Clou: Diese Xcode static library hat Hewitt unter der Apache-Lizenz veröffentlicht, die freien Zugang zum Code selbst für kommerzielle Projekte gestattet.
Der Entwickler nennt sein Projekt “Three20″, nach der Bildauflösung des iPhone mit 320 Pixels. Das Projekt enthält eine Beispiel-App namens “TTCatalog”, welche die zahlreichen Möglichkeiten der GUI-Komponenten demonstriert. Hewitt bezeichnet den Reifegrad selbst als “alpha” und warnt vor möglichen, kleineren Bugs. Zu den vorbereiteten Komponenten gehört ein PhotoView-Controller zur Ansprache und deutlichen funktionalen Erweiterung der Apple-Photo App; Message composer emuliert und erweitert die Mail-Systemanwendung, beispielsweise durch Import von beliebigen Adressbüchern; TTImageView erlaubt die Darstellung von web-basierten Image-Dateien. Weitere Komponenten umfassen beispielsweise deutlich verbesserte Textfeld-Editoren. Eine Version für iPhone OS 3.0 wird für Mai erwartet.
UPDATE 12.11.09:
Inzwischen hat sich Hewitt vom iPhone u. vom App Store abgewandt. Der Entwickler will aus Protest nicht mehr mit dem iPhone arbeiten, Apples Reglementierungen stören ihn zu sehr, sagte er TechCrunch. Er bemängelt unter anderem die Kontrolle, die Apple über die Entwickler hat, und die Vorbildfunktion Apples restriktiver App Store-Politik für andere Softwareplattformen. An Hewitts Stelle arbeitet ein anderer Entwickler an der Facebook-App weiter.
via heise.de
Joe Hewitt’s site
Hier geht’s zum Code
Facebook Connect for iPhone