Mobile Game theory: was wirklich rockt
Unlängst erschien wieder eine Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM). Der aktuelle Bericht widmete sich ganz den Mobile Games bzw. Spiele-Apps. Aus den Ergebnissen:
- Es handelt sich um eine besonders erfolgreiche App-Kategorie, sowohl nach Downloads (App Store-Hitlisten) wie nach Ad Impressions betrachtet: Spiele liegen auch hier unangefochten auf Platz 1, vor Musik/Unterhaltung und Kommunikation.
- 74% der Games im MM-Netzwerk laufen auf Smartphones, 23% auf Non Phone-Connected Devices und lediglich 3% auf Feature Phones.
- Stolze 64% der Game Apps liefen unter Android, 30% unter iOS, 5% unter BlackBerry OS und 1% unter Windows (Windows Phone, Windows Mobile) ab.
- Die Rangliste nach Spielearten liest sich so: “Arcade” (Geschicklichkeits- bzw. Video- oder Spielhallen-Spiele) 30%, Wortspiele 26%, Puzzle 19%, Brettspiele 9%, Kartenspiele 4% sowie 12% für “andere”.
- Mobile Gamers sind eine attraktive und gewaltig wachsende Zielgruppe: eMarketer geht von 60 Mio. Mobilzockern allein in den USA im Jahr 2010 aus – eine Zahl, die sich 2013 auf 120 Mio. verdoppeln soll. Dies erklärt einen Megatrend wie Gamefication und die Attraktivität von gamified Apps wie z. B. The ? Book.
- Der Erfolg von Mobilspielen beim Verbraucher zieht natürlich auch Werbekunden an. Die Rangliste der in Mobile Games Kampagnen schaltenden Branchen: 1. Reise/Tourismus, 2. Unterhaltung, 3. Bildung, 4. Handel und Restaurants, 5. Finanzen, 6. Telekommunikation, 7. Consumer Packaged Goods (CPG)/Fast Moving Consumer Goods (FMCG, 8. Infoportale, 9. Automotive, 10. Dating/Verabredungen

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MM: Mobile Ads im Unterhaltungsbereich
Millennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Unlängst wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) veröffentlicht, der einen Schwerpunkt zu Mobile Advertising in der Unterhaltungsbranche enthält. Aus den Ergebnissen:
- Mobile Kampagnen in diesem Teilmarkt hatten im Oktober 2011 ff. Ziele: Product Launch (50%), in Filialen locken (15%), auf Landing Page leiten (12%), [...] Brand Awareness (Markenbewusstsein schärfen, 8%), Lead Generation (direkte Verkäufe bzw. Registrierungen, 4%.
- Die beworbenen Produkte dieser Kampagnen waren: Kinofilm (42%), TV-Programm oder Sendung (26%), DVD-Veröffentlichung (19%), Theateraufführung (5%), Konzerttickets (5%).
- Die hauptsächlich angestrebten Aktionen (“Post-Click Campain Action Mix”) des mobil Umworbenen waren: Video betrachten (54% bei Unterhaltungskampagnen, im Vergl. zu nur 25% bei allen Kampagnen). Auf Rang zwei folgt Mocial (eine mobile Social-Network-Interaktion, 35% Entertainment Campaigns, 21% all Campaigns. Der App-Download hat sich in Entertainment-Kampagnen noch weniger als Aktion durchgesetzt: 15% für Entertainment Campaigns im Vergl. zu 40% für alle Kampagnen!
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Mobile Mix 0611: Wachstum, aber noch kein Stich für WP7
Millennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle Mobile Mix-Report mit Mai-Daten veröffentlicht, der sich stark mit Connected Devices beschäftigt (Connected Devices sind WiFi-Geräte ohne primäre Telefonie-Funktion wie iPad, iPod Touch, Samsung Galaxy Tab und div. Gaming-Konsolen). Aus den Ergebnissen:
- Im Vergleich zum Vorjahr sind von Connected Devices ausgehende Ad Impressions um 190 Prozent gewachsen.
- 70 Prozent aller von Connected Devices ausgehenden Ad Impressions lassen sich auf MP3 Player oder Spielkonsolen zurückführen. Von Tablets stammten im Mai erst 29 Prozent.
- iPad Ad Impressions für sich betrachtet stiegen im Vergleich zum Vormonat um 29 Prozent.
- Im Vergleich zum Vormonat stiegen die von unter Windows Phone 7 betriebenen Endgeräten ausgehenden Ad Impressions um 92 Prozent – allerdings auf vorläufig noch sehr niedrigem Niveau.
- 45 Prozent des Anzeigenumsatzes im MM-Network resultiert aus iOS Apps, 43 Prozent stammt von Android Apps. WP7 ist also vorläufig praktisch bedeutungslos.
- Die App-Kategorie “Musik und Unterhaltung” wuchs um 14 Prozent und liegt damit jetzt auf Position 1 – noch vor Spielen.
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Gesten-HANDbuch rockt den App Store
Die Journalistinnen und internationalen Korrespondentinnen Julia Grosse und Judith Reker haben ihr Erfolgsbuch Versteh mich nicht falsch bzw. Don’t Get Me Wrong nun auch als Universal iOS App veröffentlicht.
In Print bereits ein Beststeller (in Deutschland gut fünfstellig verkauft; in den USA soeben die Erstauflage ausverkauft, nachdem der Titel Buch der Woche bei CNN war), wiederholt “Don’t Get Me Wrong” diesen Erfolg nun auch auf iPhone und iPad. So findet sich die von der App-Schmiede Glanzkinder gestaltete App heute auf Rang 3 ihrer Kategorie (iPhone/Unterhaltung/meistgekauft), ist die Top 33 App overall und schlägt sich auch in Österreich und der Schweiz mehr als achtbar.
Die App nimmt mit Humor jene an die Hand, die sich dafür interessieren, wie der Rest der Welt mit Händen und Füßen kommuniziert. Die Herausgeberinnen haben dafür Gesten aus fast 50 Ländern zusammengetragen, von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern. Die in Deutsch, Englisch und Spanisch betextete App unterhält, überrascht teilweise, kann dadurch zu Gesprächen anregen und ist überdies natürlich ein perfekter Reisebegleiter. Länder- und Bedeutungsfilter sowie die Facebook- und Twitter-Integration bieten Mehrwert gegenüber der Print-Version.
Nur noch wenige Tage zum Einführungspreis von lediglich 79 Cents!
Unsern täglich’ Bernd gibt uns bumm film
bumm film, die mit Bernd schon das Beste seit der Erfindung des geschnittenen Brotes ersonnen haben, bringen jetzt auch Bernd als App über uns. Wichtig: Als Weihnachtsgeschenk für die Fans ist die App derzeit kostenlos – aber nur bis zum 27.12.2010!
Und von diesen Fans gibt es reichlich: Von Apple als “Neu und beachtenswert“ eingestuft, startete die plappernde Broteinheit durch und steht in den App Store Charts der Kategorie Unterhaltung/Meistgeladen aktuell auf Position 12! Es besteht Epidemiegefahr! Laibeigenschaft ante portas!
Auch sonst kann vor diesem Machwerk – kongenial umgesetzt von der Kölner App-Schmiede Glanzkinder – nur gewarnt werden. In Bernds eigenen Worten: “Diese App ist komplett sinnlos. Wenn ihr einen Funken Verstand habt, ladet sie nicht herunter!” Dem ist nur hinzuzufügen, dass manche der ultratrockenen Sprüche unseres gut ausgebackenen Helden auch mobile Professionals noch zu stählen vermögen. Die Funktion, Bernd Umstände, Vorfälle oder Personen mit einem charakteristischen “Mist” kommentieren zu lassen, hat sich hierorts schon als ebenso sinnfrei, aber nützlich erwiesen, wie die optionale Facebook-Integration. Bernd, unser täglich Brot, nun endlich auch als App! (Wann kommt das Update mit Wunschvideos?)
iFun.de
Selbstdarstellung: “News und Diskussionen rund um iPod, iPhone & iTunes”
Endbenutzer- und Entertainment-orientierte, aber überwiegend fundiert und gut gemachte News-Seite; zu iFun gehört auch der hoch spezialisierte Schwester-Blog iPhone-Ticker.de (vgl. eigener Eintrag); deutschsprachig, iFun = wenig optimierte Darstellung auf dem iPhone; empfehlenswert.
UPDATE: Seit einiger Zeit gibt es zu iFun auch eine erfolgreiche News App.
