Learntec 2013
Die Learntec positioniert sich als Internationale Leitmesse für professionelle Bildung, Lernen und IT. Ihre 21. Ausgabe findet vom 29. bis 31. Januar in der Messe Karlsruhe statt. Da heuer ein neuer Themenbereich “e-PUB@Learntec” (E-Learning, E-Publishing) erprobt wird und als Technologietrends “Mobile, Games und Social Learning” ausgemacht wurden, wird die Messe zunehmend auch für Mobile-Experten interessant. Im Themenbereich “Technology” des Kongresses soll es jedenfalls u.a. um Mobile Learning gehen. Denn, wie die Veranstalter schreiben: “Digitale Lernmedien werden in den nächsten fünf Jahren jährlich weltweit um 12,1 Prozent wachsen. Dies hat PriceWaterhouseCoopers in seiner Publikation ‘Global Entertainment and Media Outlook: 2012-2016′ festgestellt. Beim nicht-digitalen Medienmarkt wird das Wachstum bei den jährlichen Ausgaben dagegen nur bei 2,8 Prozent liegen.”
Die Tageskarte kostet 32, eine Dauerkarte 54 Euro inkl. MwSt. Den Eintritt auch zum Kongress ebnet das Ticket für 665 Euro.
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Verkaufsstart: 5 Mio. iPads in 6 Monaten?
Seit dem vergangenen Freitag nimmt Apple in den USA iPad-Bestellungen entgegen – maximal zwei Stück pro Person. Allein in den ersten sechs Stunden sollen mehr als 90.000 eingegangen sein. Das haben Analysten anhand der Auftragsnummern ausgerechnet, wie heise.de berichtet. Die Investmentbank FBR Capital Markets & Co. rechnet den Marktstart so hoch, dass Apple in sechs Monaten 5 Millionen iPads verkauft haben wird.
Das US-Wirtschaftsmagazin ‘Fortune’ berichtet laut Spiegel.de in seinem Apple-Blog von der Hochrechnung in einem geschlossenen Anlegerforum. Der dort moderierende Analyst Victor Castroll beschreibt “Fortune” die Methodik so: Die Mitglieder der Diskussionsgruppe haben die Bestellnummern ihrer Auftragsbestätigungen verglichen und aus den fortlaufenden Nummern über Bestellungen von 110 iPads im Verlauf von 19,5 Stunden einen Trend errechnet.
Ergebnis: Am ersten Tag hat Apple angeblich knapp 120.000 iPad-Vorbestellungen erhalten. Die Hobby-Statistiker argumentieren so: Etwa 16.500 Bestellungen wickelt Apples Online-Shop an einem Durchschnittstag angeblich ab, am Freitag sollen es insgesamt fast 125.000 gewesen sein. Da ein Kunde den Apple-Auguren zufolge am Freitag durchschnittlich 1,11 iPad bestellt hat, kommen sie insgesamt bei knapp 120.000 Vorbestellungen raus.
Die Geräte mit WLAN werden in den USA ab 3. April ausgeliefert; die Ausführung mit UMTS soll zum Monatsende folgen. In Deutschland gehen beide Version Ende April an den Start. In den USA schlägt der unbeschränkte UMTS-Vertrag mit AT&T mit 30 Dollar im Monat zu Buche, der Volumentarif mit 250 MB pro Monat kostet die Hälfte. Vom iPad aus kann man jederzeit ablesen, wie viel man davon schon abgesurft hat. Der Anwender wird nicht nur gewarnt, wenn sein Datenvolumen aufgebraucht ist, sondern bereits vorher, wenn noch 20 und 10 Prozent davon übrig sind – vgl. Batteriestand auf dem iPhone. Es besteht auch die Möglichkeit, vom iPad aus die Vertragsart kurzfristig zu wechseln, etwa während eines Urlaubs, in dem kein WLAN-Zugang bereit steht. Wie die Tarife in Deutschland aussehen, ist noch unklar; UMTS-Partner von Apple wird aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit T-Mobile, auch deutscher Exklusivpartner für das iPhone.
Auf seinen Webseiten gab Apple mittlerweile auch weitere technische Details zum iPad bekannt. Im Unterschied zu iPhone und iPod touch kann man zum Beispiel das automatische Drehen des Bildschirminhalts beim Neigen des Geräts per Knopfdruck deaktivieren. Auch die unterstützten Multimediaformate werden inzwischen genannt. Bei Sound-Dateien sind das MP3, AAC, AAC mit iTunes-DRM, Audible, Apple Lossless, AIFF und WAV. Am drahtlosen Musik-Streaming via AirTunes arbeite Apple noch, wie fscklog berichtet. Videos sind im H.264- und im Motion-JPEG-Format erlaubt, mit einer maximalen Auflösung von 1280 × 720 Pixeln (720p) bei 35 MBit/s. Mit dem (noch nicht verfügbaren) Camera Connection Kit lassen sich Fotos auch im RAW-Format importieren. Welche Kameras dabei unterstützt werden, ist noch nicht bekannt. Bücher im EPUB-Format lädt man vom Mac oder PC über iTunes bzw. den neuen iBook Store. Mit Adobe-DRM geschützte EPUB Files kann man hingegen nur mit dafür angebotenen Apps aufs iPad holen.
Eine spezielle Serviceseite klärt darüber auf, wie Apple bei defekten Akkus außerhalb der Garantiezeit verfährt: Der Anwender schickt sein Gerät ein, zahlt 99 US-Dollar plus Porto und soll innerhalb einer Woche ein Austausch-iPad erhalten – deutsche Preise stehen noch nicht fest. Es wird also nicht der Akku, sondern das ganze Gerät ausgewechselt. Persönliche Daten gehen dabei verloren und werden erst beim nächsten Anschluss an den Computer aus dem iTunes-Backup restauriert. Ist das iPad allerdings zerkratzt, geöffnet, modifiziert, sonstwie kaputt oder schon einmal nass geworden, gibt es keinen Umtausch.
via heise.de/spiegel.de
Tablet Ende März 2010?
Apples mit Spannung erwartetes Tablet könnte nach Reuters-Informationen Ende März oder Anfang April in den Handel kommen. Nachdem Apple bekanntlich bereits den Musikvertrieb mit iTunes und den Smartphone-Markt mit dem iPhone umgewälzt hat, erwarten manche Experten nun ähnliche Effekte durch den Tablet-Rechner mit 10,1-Zoll-Touchscreen u.a. für den E-Book- und E-Magazine-Markt – insbesondere wenn Apple eine eigene App zur Darstellung von u.a. EPUB und PDF integrieren würde. Auch im Bereich Spiele könnte nach einem erfolgreichen Tablet-Launch Manches nie wieder so sein, wie zuvor.
eBook- und eDelivery-Plattform von arvato systems
Wenige Tage nach der Frankfurter Buchmesse zieht arvato systems eine durchweg positive Bilanz. An allen Messetagen gab es hiernach zahlreiche sehr gute Gespräche mit Verlagen, Auslieferern, dem Zwischenbuchhandel und Händlern zu den Themen E-Books, iPhone Apps sowie deren digitaler Auslieferung an den Handel und die Endkunden.
Mit dem neuen Modulkonzept von BIC Media bietet arvato systems eine fertige Lösung, die in ihrem Umfang deutlich über vergleichbare Angebote hinausgeht. Vor allem die Positionierung als Technologie¬partner und nicht als weitere Handelsplattform, soll es den potenziellen Partnern erleichtern, auf die Technik von BIC Media zu setzen.
Das BIC Media Marketing-Modul mit seinem Flash-Widget und der Volltextsuche gibt es bereits rund drei Jahre und wird erfolgreich von Verlagsgruppen wie Random House, Lübbe, Oldenbourg oder Rowohlt genutzt sowie von allen relevanten Online-Buchhändlern auf deren jeweiligen Internetplattformen eingebunden.
Mit dem Suhrkamp-Verlag ist es arvato systems zur Buchmesse gelungen, einen weiteren namhaften Verlag für BIC Media zu erwärmen. Zurzeit laufen Verhandlungen mit mehreren weiteren Verlagen.
Das iPhone-Modul von BIC Media ist laut arvato in der Lage, in kürzester Zeit aus einem Buch, das im EPUB-Format geliefert wird, eine iPhone-App zu erstellen und im App Store zu veröffentlichen.
Digitales taz-Abo
Die taz. Ehedem Garant für Stirnrunzeln bei Nachbarn im Studentenwohnheim und bei Postboten. Und Garant für linksorientiertes Lesevergnügen mit mehr Schreibfehlern als Absätzen pro Seite. Heute: Vorreiter beim digitalen Publizieren. Unter taz.de/epub kann bereits heute die jeweils aktuellste taz-Ausgabe als “digitaz” im EPUB-Format heruntergeladen werden. Auf Wunsch kann dabei die URL um das Tagesdatum erweitert werden. Zum Beispiel: taz.de/epub/18 lädt die taz vom 18. des aktuellen bzw. letzten Monats. Die Ausgaben sind – für Abonnenten – 3 Wochen lang abrufbar. Die EPUB-Dateien des Digi-Abos sind laut Verlag nicht via Digital Right Management kopiergeschützt und daher leicht zu handhaben. Mit Stanza funktioniert das Ganze (passwortgeschützt) auch auf dem iPhone. Das digitale Abo ist zum Preis von monatlich 10 Euro (Standardpreis) bzw. 20 Euro (politischer Preis) erhältlich. Was ja plötzlich doch wieder sehr an die Studienzeit erinnert… ![]()
alles über die iPhone-taz
Amazon übernimmt Lexcycle (Stanza)
Der E-Commerce-Gigant Amazon (“Wir wollen möglichst alles verkaufen”, so Deutschlandchef Ralf Kleber gegenüber dem Handelsblatt) hat Lexcycle übernommen, den Anbieter der auch im App Store erfolgreichen E-Book-Reader-Lösung “Stanza”. Die Lösung soll von den mit übernommenen Stanza-Mitarbeitern weiterentwickelt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Stanza wird als Freeware vertrieben und unterstützt die Formate EPUB (ein XML-Derivat) und damit auch: Amazon Kindle, überdies können HTML, PDF, MS-Word, RTF, PalmDoc, MS-LIT, Mobipocket etc. dargestellt werden. Stanza gestattet das Laden und Verwalten von E-Books.
Lexcycle wurde 2008 mit Büros in Austin (Texas) und Portland (Oregon) gegründet. Im Dezember 2008 konnte das Start-up bereits eine Mio. Downloads im App Store melden. Die Übernahme kommt aufgrund der Vorstellung einer eigenen Kindle-App im März 2009 überraschend, ergänzt aber lückenlos Amazons mediales Angebot, in dem derzeit der Kindle eine wachsende Rolle spielt. Laut Amazon-Chef Jeff Bezos hat der Absatz des Kindle 2 bereits “die optimistischsten Erwartungen übertroffen”. Zahlen nennt Amazon bislang nicht, Marktkenner schätzen den Absatz aber auf bislang rund 300.000 Einheiten. In Deutschland ist der Kindle noch nicht zu haben.
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