mobile360.de
Selbstdarstellung: Your mobile Portal
Mit mobile360.de hat der Software & Support Verlag Ende Mai zur webinale 2010 sein neues Portal zum Thema Mobile Development vorgestellt. Aktuell befindet sich das interessante Online-Angebot noch im Beta-Status. Das Web-Portal will über sämtliche Plattformen und Betriebssysteme hinweg über Mobile Development für Smartphones (iOS 4, Android, Blackberry OS, Symbian, Windows Phone 7 & Co.), aber auch für E-Reader, Tablets etc. sowie über Trends und Neuigkeiten im Bereich Mobile App Stores und entsprechende Geschäftsmodelle berichten – quasi ein 360 Grad-Blickwinkel auf das Mobile Development. Es gibt Rubriken für Editor’s Pick, iPhone, Android, Smartphones, Apps, OS und Provider. Den bislang noch wenigen News kann man das Entstehungsdatum erst ansehen, wenn man sie aufruft.
Adressiert werden laut Verlag primär “Entwickler aller Plattformen und Betriebsysteme”, für diese Zielgruppe ist das Infoangebot von mobile360 vorläufig allerdings vermutlich noch viel zu wenig technisch gehalten.
Bis auf die obengenannte Rubrik dem Konzept entsprechend nicht iPhone-spezifisch; deutschsprachig, noch akzeptable Darstellung auf dem iPhone; für das genannte Berichtsspektrum beobachtenswert.
Fazit: ***
Das iPad geht baden
Urlaubszeit, Strandzeit! Im Gegensatz zu Herrchen oder Frauchen braucht deren Surfflunder dafür weniger Sonnenmilch als vielmehr … eine laut Angaben von Hersteller Aquapac wasser- und staubdichte Hülle! Ein patentiertes Verschlusssystem soll das Eindringen von Wasser oder Staub verhindern, während sich das iPad (oder auch jeder andere Tablet-PC) weiter durch die klare Folie “wie gewohnt” bedienen lässt -egal ob Touchscreen, Tastatur, Umblättern der Seiten vom eBook-Reader, auch die Bluetooth-Konnektivität soll nicht leiden. Abzuwarten bleibt allerdings wie das ohnehin hitzköpfige iPad darauf reagiert, von der Frischluftzufuhr abgeschnitten zu werden…

Der Butterbrotsbeutel fürs iPad im Überblick:
- Aquapac iPad/Tablet-PC Tasche mit Umhängegurt
- staub- und wasserdicht bis fünf Meter Tiefe
- iPad/Tablet-PC durch die klare PU-Folie bedienbar, Touchscreen und Tastatur sollen noch funktionieren
- WLAN, GPS, Bluetooth sollen unbeeinflusst bleiben
- schwimmt mit Inhalt
- Größe: 30 x 22 cm, Umfang: 44 cm
- Preis 39,90 Euro (in iPhone-Größe: 29,90 €)
Kindle for Android
Auch Amazon kann sich der rapide zunehmenden Bedeutung und Marktmacht von Android nicht länger verschließen und kündigte daher jetzt die Anwendung “Kindle for Android” an. Im Sommer soll sie – analog zur Kindle-App im Apple App Store – kostenlos im Android Market bereitstehen.
Die Android-Version soll Auswahl, Kauf und Download von via Amazon angebotenen digitalen Medien ebenso gestatten wie die Synchronisierung via “Whispersync” mit für und auf anderen Plattformen (etwa der Kindle eReader-Hardware von Amazon, Windows-Desktop, aber auch iPhone, iPod touch oder iPad) erworbenen E-Books. Die Synchronisationsfunktion übernimmt dabei auch etwaige Lesezeichen, Notizen sowie die zuletzt geöffnete Seite. App Rotation sowie die Auswahl von (nur) fünf verschiedenen Schriftgrößen sollen zum Standard gehören.
Interessenten können sich auf einer speziellen Amazon-Seite registrieren und sollen bei Verfügbarkeit der App verständigt werden.
Endlich iPetting: iPad ab Ende Mai in Deutschlandich
Apple gab gestern bekannt, was viele derzeit mehr interessiert, als die Lottozahlen: Ab Freitag 28.05. wird das iPad in neun weiteren Ländern in den Verkauf gehen – neben Deutschland sind dies Australien, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien. Kaufwillige haben die Möglichkeit, in den lokalen Apple Online Stores dieser neun Länder ab Montag, 10. Mai alle Modelle des iPad vorzubestellen. In den USA hat Apple bereits über eine Million iPads abgesetzt.
Das iPad Wi-Fi ist in Deutschland als 16GB-Modell für einen Preis von 514 Euro inkl. MwSt., als 32GB-Modell für 614 Euro inkl. MwSt. und als 64GB-Modell für 714 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Die Wi-Fi + 3G-Modelle des iPad kosten als 16GB-Modell 614 Euro inkl. MwSt., als 32GB-Modell 714 Euro inkl. MwSt. und als 64GB-Modell 814 Euro inkl. MwSt. Die iPads sind über den Apple Store , die Apple Retail Stores und ausgewählte Apple Fachhändler erhältlich. Die iBooks App für iPad, die Apples iBookstore enthält, wird als kostenloser Download ab dem 28. Mai aus dem App Store bereit stehen.
UPDATE 10.05.:
Die offiziell via PR-Agentur verkündeten Preise wurden eine halbe Woche später schon wieder revidiert! Zum Schnäppchen wird die Surf-Flunder damit immer noch nicht, doch etwas günstiger schon: WLAN, 16 GB 499 Euro; WLAN 32 GB 599 Euro, WLAN 64 GB weiterhin 714 Euro.
3G 16 GB 599 Euro, 32 GB 699 Euro, 64 GB weiterhin 814 Euro.
UPDATE 14.05.
Apple hat erneut die deutschen iPad-Preise revidiert: Auch die 64-GB-Modelle mit und ohne UMTS sollen nun 15 Euro weniger kosten – bis zur nächsten Anpassung…
Die passenden Tarife und SIM-Karten zu den UMTS-Geräten werden u.a. die Telekom, Vodafone und O2 anbieten.
Preise f. offizielles Zubehör:
Dock mit Tastatur: 69 Euro. iPad Case, Lade-Dock, Camera Connector u. VGA-Adapter 29 Euro.
BITKOM: Jeder 4. Internetnutzer surft mobil
Immer mehr Menschen nutzen auch unterwegs das Internet. Jeder fünfte Nutzer geht mit mobilen Computern wie Laptops oder Netbooks online, jeder zehnte mit dem Handy. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris im Auftrag des BITKOM. Männer nutzen häufiger mobile Computer als Frauen. Jeder vierte Mann surft auf Reisen mit einem Laptop oder Netbook im Internet, aber nur 15 Prozent der Frauen. Dafür liegen weibliche Internetnutzer bei Smartphones leicht vorne. Elf Prozent von ihnen gehen mit den internetfähigen Handys online, gegenüber neun Prozent der Männer. Dabei gibt es zwischen den Altersgruppen extreme Unterschiede. So geht bereits jeder Sechste unter 30 Jahren mit dem Handy ins Netz, wohingegen die Über-65-Jährigen das Handy fast ausschließlich zum Telefonieren oder für andere “traditionelle” Anwendungen wie SMS nutzen.
Gründe für den mobilen Internet-Boom sind die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Netbooks, sinkende Datentarife und bessere mobile Breitbandverfügbarkeit. Nach BITKOM-Berechnungen werden dieses Jahr in Deutschland mehr als 20 Millionen mobile Internet-Endgeräte verkauft: 9,7 Millionen mobile Computer, 8,2 Millionen Smartphones und voraussichtlich mehr als 2 Millionen E-Book-Reader. “Die Grenze zwischen Smartphones und Notebooks verwischt dabei zusehends, etwa durch Endgeräte wie eReader und Tablet-PCs”, erklärt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt voraussichtlich um acht Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Schon jetzt liegt er deutlich höher als die Erlöse mit SMS und MMS zusammen.
Studie: iPad vs. andere Tablets u. eReader
Die Spezialisten für Marktforschung im Bereich digital/mobile comScore haben 2.176 Internetnutzer nach ihrem Wissensstand und Meinung zu Apples iPad sowie konkurrierenden Endgeräten befragt. Die Studie ist kostenpflichtig, im Folgenden Auszüge aus den wichtigsten Ergebnissen:
comScore hatte Konsumenten nach Ihrer Kenntnis mehrerer mobiler “eReader” und Tablet-Endgeräte sowie nach ihren diesbezüglichen Kaufabsichten gefragt. Die gestützte Bekanntheit liegt beim iPad mit 65% auf exakt gleich hohem Niveau wie bei Amazons Kindle, gefolgt vom Sony Reader (39%), dem Barnes & Noble Book (28%) und Samsungs Papyrus (11%). Die angekündigten Geräte von HP und Microsoft wurden noch offensichtlich nicht berücksichtigt. Beim tatsächlichen Erwerb liegt der Kindle mit 6% noch deutlich vor Sony (4%) und Apple (1%). Die Kaufabsicht (in den nächsten drei Monaten) stellt sich wie folgt dar: Apple (15%), Amazon (14%), B&N (10%), Sony (9%) und Samsung (8%).
Auf die Frage nach der Hauptnutzungsabsicht eines iPads (Mehrfachnennungen möglich), so sie denn eines besäßen, antworteten 50% mit Browser-/Internet-Nutzung, 48% E-Mail-Nutzung, erstaunlich hohe 38% nannten Musik hören, 37% E-Books lesen, aber auch 37% Adressbuch-Funktion, 36% Videos betrachten, 34% eNewspaper/eMags lesen. Diese Top-Aktivitäten werden gefolgt von Fotos Betrachten, Kalender-Nutzung, Spielen(30%), Apps aus dem App Store herunterladen (26%).
Die Erhebung fragte auch den Besitz von entweder iPhone oder iPad touch ab – ein Kriterium, das Befragte zu “iOwners” macht. Diese zeigen laut comScore ein signifikant anderes Kaufverhalten bei digitalen Inhalten. 52% der iOwners sind bereit, für digitale Zeitungsabonnements zu bezahlen, im Gegensatz zu nur 22% der nicht-iOwners. 3% der iOwners haben bereits ein iPad bestellt, im Gegensatz zu 1% der Vergleichsgruppe.
Weitere interessante Ergebnisse: Am meisten wünschen sich iPad-Interessenten Multitasking (43%), ein größeres Display (37%) sowie eine eingebaute Kamera (34%). Nur 22% der Befragten sagten, ein iPad werde bei ihnen voraussichtlich ein Netbook ablösen, bei 37% aber einen iPod touch! Die Untersuchung zeigt keine geschlechtsspezifischen Unterschiede. Die komplette Studie kann erworben werden – dazu Infos anfordern unter learnmore@comscore.com.
Buchmesse: Interesse an E-Books wächst rasant
2,9 Millionen Deutsche wollen sich in diesem Jahr ein digitales Buch kaufen. Das sind 700.000 zusätzliche Käufer gegenüber 2009 und entspricht einem Wachstum um 32 Prozent. Dies teilt der Hightech-Verband BITKOM zu Beginn der Leipziger Buchmesse mit. Basis ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa. “Digitale Bücher sind einfach praktisch. Man kann ganze Bibliotheken mitnehmen und trägt nur das Gewicht eines Lesegeräts”, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg (Microsoft). “Auf Reisen oder an Universitäten sind E-Books erste Wahl.”
Digitale Bücher können überdies die wissenschaftliche Arbeit erleichtern: Wie in einem Textverarbeitungs-Dokument kann nach Stichwörtern gesucht und können Zitatpassagen wiedergefunden werden. “Bei Fachliteratur wird sich das digitale Buch zuerst durchsetzen”, so Berg. Aufgrund des geringeren Materialverbrauchs sind E-Books umweltfreundlicher und können günstiger als traditionelle Bücher angeboten werden. Die Akkus der Lesegeräte – der so genannten E-Reader – laufen bis zu drei Tage und die Bildschirme lassen sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen sind E-Books bei jungen Menschen besonders beliebt. Von den 14- bis 24-Jährigen plant dieses Jahr jeder zehnte den Kauf eines elektronischen Buches.
E-Books stellen einen Schwerpunkt der diesjährigen Leipziger Buchmesse dar. Der Markt für digitale Bücher steht derzeit allerdings noch am Anfang seiner Entwicklung. Auch Smartphones wie das iPhone oder unter Android betriebene Geräte sind stets beliebtere Plattformen für digitales Publizieren. Für das bei uns ab April lieferbare iPad will Apple mit dem iBook Store sogar eine eigene iTunes-/App Store-Unterabteilung mit 20 Haupt- und 150 Unterkategorien einrichten.
textunes verkauft 50.000 E-Book Apps
Seit der Veröffentlichung seiner iPhone-Applikation hat das Berliner Startup textunes 50.000 Bücher zu Preisen von 0,79 bis 24,99 Euro verkauft. Inklusive kostenloser Examplare und Leseproben kommt textunes auf 350.000 geladene E-Books. Vom Start des iPad im April erwartet textunes einen weiteren Impuls und bis zu 250.000 verkaufte E-Books im Jahr 2010.
Meistverkauftes Buch ist “Mediterrane Rezepte” von Sarah Wiener für 0,79 Euro, gefolgt vom Strategieratgeber “50 Erfolgsmodelle” für 12,99 Euro. Die E-Book-Spezialisten profitieren von der hohen Verbreitung des iPhone: Allein in Deutschland sind laut textunes rund 2 Mio. Geräte im Einsatz, auf 100.000 iPhones sei textunes installiert. ”Mobile Literatur wird den Buchmarkt stärker verändern als das Internet”, ist textunes-Mitgründer Simon Seegers überzeugt. Doch steht für ihn fest: “Moderne Handys sind auch für Literatur beliebter als E-Book-Lesegeräte. Weiter verbreitet sind sie sowieso.” textunes kann dabei ein recht breites Sortiment anbieten. Zurzeit arbeitet das zwölfköpfige Team mit 100 Partnerverlagen zusammen, darunter Cornelsen, Rowohlt, Random House und Kiepenheuer & Witsch. Das Sortiment wird bis zur Frankfurter Buchmesse auf 3.000 Titel ausgebaut.
Laut eigenem Bekunden ist textunes “der erste Anbieter”, der “Zahlen für seinen eBook-Shop bekannt” gibt. Allerdings meldete ScrollMotionbereits im letzten Oktober 200.000 iPhone E-Book Apps und heubach media konnte zum gleichen Zeitpunkt auf 200.000 Apps in den ersten zehn Monaten seit Start Ihrer E-Book App verweisen. Ganz zu schweigen von Stanza/Amazons 12 Mio. E-Books im ersten Jahr.
Markt für Touchscreen-Mobilgeräte wird sich 2010 nahezu verdoppeln
Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird der weltweite Markt für Mobilgeräte mit Touchscreen 2010 362,7 Millionen Einheiten übersteigen. Das würde einem Wachstum von 96,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 entsprechen, in dem 184,3 Millionen Stück weltweit abgesetzt wurden. Per Touchscreen bedienbare Mobilgeräte werden laut Gartner bis zum Jahr 2013 58 Prozent aller Mobilgeräteverkäufe weltweit ausmachen und mehr als 80 Prozent in entwickelten Märkten wie Nord Amerika und West Europa. Zum Report “Forecast: Touchscreen Mobile Devices, Worldwide, 2006-2013″ geht es hier.
Studie: App Usage
Die von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben den App-Gebrauch der Nutzer von unter iPhone OS, Android und WebOS (Palm) betriebenen Endgeräten in Ihrem Anzeigen-Netzwerk untersucht. Aus den Ergebnissen:
- Die Nutzer von Android und iPhone OS (iPhone, iPod touch) nutzen eine vergleichbare Anzahl von Apps und verwenden ähnlich viel Zeit auf diese. Allerdings investieren Apple-Nutzer weiterhin mehr Geld in Apps: 50% der iPhone/iToch User erwerben pro Monat mindestens eine Paid App, im Gegensatz zu 21% der Android- und 24% der WebOS-Nutzer.
- 73% der Android- und 58% der WebOS-Nutzer sind männlich, aber nur 57% der iPhone- und 54% der iTouch-Besitzer.
- 16% der iPhone-Nutzer bekundeten auf Befragen, ein iPad kaufen zu wollen, im Gegensatz zu 11% der WebOS- und nur 6% der Android-Fans. Ebenfalls 6% der Android-Nutzer erwägen die Anschaffung eines Amazon Kindle.
Zum aktuellen Report geht es hier, zum den Ergebnissen des Vorjahresberichtes hier.