MWC: FlashFind – blitzschnelle Suche für Mobiles

fraunhofer_logoTechnologien für schnellere und vereinfachte Suche auf mobilen Endgeräten präsentieren Fraunhofer-Forscher auf dem morgen beginnenden dem GSMA Mobile World Congress (MWC) in Barcelona in Halle 2 an Stand E 41. Bei bisherigen Geräten ist laut Fraunhofer die gezielte Suche nach gespeicherten Informationen jedoch kompliziert, der Suchvorgang langwierig und die Bedienung über Tastatur oder Touchscreen oft gar ein Grund zum Ärgernis. Mit Flashfind hingegen will das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST) in Berlin nun Suchtechnologien zeigen, die für die Nutzung auf Mobilgeräten optimiert sind. Sie sollen eine schnelle, intuitive Volltextsuche in lokal gespeicherten digitalen Daten auf unterschiedlichen mobilen Endgeräten ermöglichen – etwa Mobiltelefonen, Smartphones, Navigationsgeräten, Media-Playern oder E-Readern.

Innovative mobile Plattformen verfügen bereits über inkrementelle, präfixbasierte Suchfunktionen wie Spotlight auf dem iPhone oder QuickSearchBox auf Android-Handys. Hier müssen nur wenige Buchstaben eingegeben werden, und die Suchergebnisse werden unmittelbar bereits während des Suchvorgangs angezeigt. Doch die Funktionen durchsuchen bisher nur recht überschaubare Datenmengen, wie z. B. die Kontaktdatenbank des Telefons. FlashFind soll erstmals eine ähnlich komfortable Suche in sehr großen Datenbeständen ermöglichen, wie sie aufgrund der raschen Entwicklung der Speichermedien heute auch auf Mobilgeräten vorliegen.

Als Beispielanwendung wurde eine Suchfunktion für Navigationssysteme realisiert, mit der sich Straßen, Städte und Sonderziele (POIs) schnell finden lassen. Hierbei wird digitales Kartenmaterial von Westeuropa – mit etwa zehn Millionen Einträgen – durchsucht. Bei der Eingabe des Ziels muss sich der Nutzer nicht an vorgegebene Hierarchien (Land, Ort, Straße) halten. Wie bei einer modernen Web-Suchmaschine tippt er in ein einziges Eingabefeld alles ein, was ihm zum Zielobjekt in den Sinn kommt (Single Widget-Suche). Zum Beispiel: Siegessäule, Zoo, Berlin. Auch auf Geräten ohne Volltastatur soll FlashFind so eine komfortable Volltextsuche ermöglichen.

Die neue Suchmaschine benötigt keinen Netzwerkzugriff. Im Gegensatz zu Web- und Desktop-Suchmaschinen ist die Fraunhofer-Technologie in Hinblick auf CPU und Hauptspeicher für mobile Geräte optimiert. Der Prototyp wurde in C++ für Windows Mobile-Smart Phones und Linux-Geräte implementiert. Die zum Patent angemeldete Technologie kann lizenziert werden. Gegenwärtig wird sie in ein kommerzielles Navigationsgerät integriert.

Wissenschaftler des FIRST haben FlashFind im Kontext des Future Mobile Navigation Toolkit entwickelt, es ist aber auch separat nutzbar. Das Toolkit beinhaltet neben der Suche Technologien zu Indoor-Routing, Seamless Navigation, Kartenkomprimierung und TPEG-Services, die einzeln oder im Paket lizenziert oder in bestehende Anwendungen integriert werden können.

Die Rückkehr von Fix & Foxi – auch als App

Quelle: A.Kauka, Promedia Inc. 2009

Quelle: A.Kauka, Promedia Inc. 2009

Die Comic-Helden Fix & Foxi kehren zurück. Ab Januar 2010 werden die Bildergeschichten in neuem Outfit erscheinen. Die Printausgaben und weitere rund 1.500 ältere Hefte sind künftig auf www.fixundfoxi.de auch digital abrufbar. “Sie können von diversen Endgeräten gelesen werden: Im Internet als Livebook, auf E-Book-Readern, auf dem iPhone oder jedem browsergestützten internetfähigen Smartphone”, teilte Comicstars mit. Das Tochterunternehmen der New Ground Publishing GmbH ist neuer Lizenznehmer der Fuchs-Figuren.

Alle Fix & Foxi-Ausgaben werden auch als jeweils eigene iPhone Apps zu beziehen sein. Die Sony Playstation Portable (PSP) wird ebenfalls unterstützt.
via bild.de

Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 11. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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E-Books überflügeln Games (im App Store)

flurryDie US-Spezialisten für “Mobile Apps Analytics” Flurry
haben eine Studie veröffentlicht, derzufolge E-Book Apps auf dem iPhone boomen. Mit 20 Prozent aller Apps haben E-Book und eReader Apps danach derzeit die Spiele (13 Prozent) vom Spitzenplatz der beliebtesten Apps-Genres verdrängt.

Flurry_Pulse_October2009_iPhoneReleases_Games-vs-BooksLaut Flurry soll erstaunlicherweise bereits 2008 ein Prozent der US-Bevölkerung E-Books via iPhone oder iPod touch gelesen haben. Flurry hat nach eigenen Angaben direkten Zugang zu den Daten von 40 Mio. Anwendern, ihr Analyse-System unterstützt die Betriebssystemplattformen iPhone OS, Android, Blackberry sowie Java Platform, Micro Edition (J2ME).

Standpunkt: Internet via Desktop u. Mobile 2014 gleichauf

Auf den Medientagen, die vom 28.-30.10. Oktober in München stattgefunden haben, waren unter dem Motto “Transformation der Medien” die Zukunft von Paid Content angesichts der Megatrends Online und Mobile zentrale Themen. Die Werberprawada Horizont zitiert Oliver von Wersch mit dem in München getanen Satz “In fünf Jahren wird die mobile Internetnutzung auf dem gleichen Niveau sein, wie das stationäre Internet”. Wersch ist bei Gruner+Jahr Electronic Media Sales verantwortlich für Mobile Advertising. Der Verlag ist seit 2006 auf dem Gebiet aktiv, hat Kooperationen mit O2 und Vodafone.

Bei DuMont Net setzt Geschäftsführerin Silke Springensguth ebenfalls voll auf das neue Medium: Zehn Tageszeitungen sind bereits mobil abrufbar. Der Verlag verdient an der Übertragung und am Inhalt. “Wir werden in den Bereich Paid Content gehen und dort auch Umsätze erzielen”, so Springensguth. Auch auf elektronische Lesegeräte, eReader, setzt sie große Hoffnungen: Ein Pilotprojekt mit der “Frankfurter Rundschau” und Sony laufe bereits. Ziel sei es vor allem, die Zahlungsbereitschaft bzw. Schmerzgrenzen der Nutzer herauszufinden. Mit weiteren Partnern werden Gespräche geführt.
via horizont.net

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 11. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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ScrollMotion: >200.000 eBooks via App Store abgesetzt

Das iPhone als E-Book-Plattform gewinnt permanent an Bedeutung, wie u.a. ein Blick in die App Store-Kategorie “Bücher” verrät. Zu den hierorts beliebtesten eReader-Apps gehören das von Amazon übernommene Stanza, eReader, blue panther, Readdle, Wattpad, heubach media, textunes, Walhalla und die von der Kölner App- und Ideen-Schmiede Glanzkinder entwickelte App von Random House Deutschland u. UK.

ScrollMotionRandom House USA, Simon & Schuster, Houghton Mifflin, die Penguin Group USA oder Hachette kooperieren für diesen Markt mit dem Ende 2008 gestarteten US-Dienstleister ScrollMotion (“Iceberg Reader”). Es bestehen überdies Pläne, auch Zeitschriftenausgaben von beispielsweise “Esquire” oder “Peope” als App zu veröffentlichen. Das Unternehmen meldete jedenfalls dieser Tage bereits 2.500 veröffentlichte Einzelbuchtitel und über 200.000 als App verkaufte eBooks!

ScrollMotion nutzt ab sofort auch in app purchase. Somit können Anwender einfach die kostenlose Version 3.0 des Iceberg Reader laden und mit dieser dann gewünschte Einzeltitel suchen, kaufen und verwalten. In den USA wird James Pattersons Maximum Ride als “Startcontent” gratis mitgeliefert (das lesenswerte “7th Heaven” des gleichen Autors gibt es in Europa auf der Glanzkinder-Technikbasis hier).

Wie die Glanzkinder-App erlaubt auch Iceberg (kapitelbasierte) Volltextsuche, Bookmarks, Notizenfunktion. Der “in app” realisierte Buchkatalog ist durch 32 Kategorien erheblich übersichtlicher als das App Store-Genre “Bücher”.

Was nahezu alle Anbieter von eBooks als iPhone Apps derzeit noch ausbremst, ist allerdings das in den eBook-Markt übersetzte Phänomen der Preisbindung: Die Einzeltitel kosten häufig annähernd das Gleiche wie die gedruckte Buchausgabe – im Gegensatz zur Preisstrategie, die Amazon mit dem Kindle fährt.

Simon & Schuster launcht Vooks

logo_vookDas Blend aus Video und Book “Vook” soll es beschreiben: Eine neue Reihe eBooks fürs PC und iPhone des US-Publishers Simon & Schuster enthält multimediale Angebote. Im deutschen App Store sind davon bereits fünf Titel erhältlich, darunter Lebenshilfe-Fibeln zu Fitness und Schönheit sowie Belletristik. Im Wellnessbereich werden naheliegenderweise Übungen nicht nur beschrieben, sondern auch gleich vorgeführt. Bei den Romanen werden spielfilmartig visualisierte Szenen angeboten.

buddySo richtig neu ist nichts davon: Glanzkinders bereits seit Mai 2009 erhältliche eReader App für Random House integriert Audio- und (Bewegt-)Bild-Formate in mehreren E-Book-Teilen. Und die phantastische, ehemals sogar kostenlose “Buddy der Bus“-App von iOrbi integriert schon seit geraumer Zeit sogar selbst aufgenommene Audiodateien auf jeder Seite des E-Books: d.h. es ist möglich, sich das reizende Kinderbuch nicht nur in fünf Sprachen vorlesen zu lassen, sondern man kann auf jeder Seite auch die eigene Lesung aufzeichnen und später wieder abspielen.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 5. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Event: Mobile Publishing für (Fach-)Verlage

Die Öffnung des Kindle-Store auch für deutsche iPhone-Nutzer wird mobilen Content bald noch geräteübergreifender nutzbar machen. Schon heute ist Mobile Publishing zu einem Wachstumsmarkt geworden, der auch für Verlage große Chancen birgt. Doch unter welchen Voraussetzungen können Verlage tatsächlich ihren Content mobil publizieren? Welchen Platz sollten welche mobile Endgeräte im medialen Marketingmix einnehmen? Welche Chancen haben eReader/E-Book-Reader, sich gegenüber iPhone und Android dauerhaft am Markt zu behaupten? Antworten will der Strategie-Gipfel der Akademie des Deutschen Buchhandels “Mobile Publishing für (Fach-)Verlage – Content-Vermarktung und Advertising” geben, bei der namhafte Referenten wie Dr. Sven Fund (Verlag Walter de Gruyter), Dr. Klaus Goldhammer (Goldmedia), und Dr. Werner-Christian Guggemos (Ciando) sprechen werden. Die Veranstaltung findet am 29. April 2009 im Literaturhaus München statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 560 Euro für Mitglieder der Deutschen Fachpresse.
Programm und Anmeldung

Apple wg. eBook-Patent verklagt

AppleInsider erfuhr von einer Klage, welche die Monec Holding mit Sitz in Bern, Schweiz, vor einem Gericht in Virginia gegen Apple eingereicht hat. Der Vorwurf: Durch den Vertrieb von (Third Party-)Software, die aus iPhone und iPod touch ein E-Book-Lesegerät mit Touchscreen macht, verletze Apple das Patent No. 6.335.678 mit der Bezeichnung “Electronic device, preferably an electronic book.” Es wurde bereits 1999 eingereicht und Monec 2002 auch zugesprochen.

E-Book-Reader-Software wie Stanza/Lexcycle, eReader/Fictionwise oder Classics gibt es schon seit mehreren Monaten im App Store. Möglicherweise wurde die Klage aber vom Medienwirbel um den Amazon-Vorstoß ausgelöst, die Kindle-Software auch auf das iPhone zu bringen.
zum AppleInsider-Bericht

Autor: klaus, veröffentlicht am: 26. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Kindle-Software gratis fürs iPhone

Das am heutigen 04.03. im US-App Store erschienene “Kindle for iPhone” portiert die Software von Amazons marktführendem eBook-Lesegerät als kostenlose App auf die Apple-Plattformen iPhone und iPod touch. Schlagartig stehen so auch ohne Apps wie eReader oder Stanza allen iPhone-Nutzern die Hundertausende von Buchtiteln auf www.amazon.com/kindlestore zur Verfügung. Laut Amazon können die Bücher drathlos auf die Endgeräte übertragen werden. Die Software gestattet auch Probelesen sowie den kostenlosen Download von bereits erworbenen Kindle-Titeln aufs iPhone. Die Readersoftware unterstützt variable Textdarstellung, Lesezeichen und das Erfassen von Anmerkungen. Über die Technologie Whispersync sollen Lesezeichen und Notizen sogar zwischen auf sowohl Kindle (Versionen 1 und 2) wie iPhone gelesenen Buchtiteln synchronisiert werden. In Europa ist die App noch nicht erhältlich. Die Leseperipherie selbst könnte im Herbst Deutschland-Premiere haben.
auf AppShopper sieht die App SO aus

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