Das eigene Mobile Business stets im Blick

Mit Distimo Monitor haben die App Store-Analysten von Distimo ein spannendes Analyse-Tool entwickelt. Dessen Nutzung soll es App-Programmierern ersparen, sich täglich in bis zu sieben teilweise doch recht benutzerfeindlich aufgebauten Mobile App Stores einwählen zu müssen, um teils strategisch wichtige Informationen wie die folgenden zusammen zu klauben: Downloads (plus Trends; pro App und im Überblick; pro App Store und im Überblick), Revenues (Umsätze von Paid Apps), Rankings (Charts-Positionen) und Ratings/Reviews (Bewertungen/Kommentare).

Anlässlich der Meldung, dass die Lösung fortan auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store), Windows Phone 7 Marketplace unterstützt (zusätzlich zu den Apple App Stores fürs iPhone und fürs iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store) kündigten wir an, uns den Distimo Monitor genauer anzuschauen. Dies ist inzwischen geschehen und soviel vorneweg: Das Werkzeug kann rundum empfohlen werden. Tatsächlich mag man es nach dem ersten Gebrauch und der erstmaligen Einrichtung sogar nicht mehr missen.

Zu den vielen Stärken gehört – natürlich – das Single Sign-in für sämtliche Stores, in denen man Apps für sich selbst oder für App-Auftraggeber veröffentlicht hat. Darüber hinaus sind aber gerade die aggregierten Sichten, beispielsweise das Start-Dashboard schnell unverzichtbare, da Zeit sparende Hilfsmittel. Alle Sichten können individuell auf bestimmte Informationsbedarfe angepasst werden. Der Clou dabei: Über ein ausgefeiltes Benutzermanagement kann anderen Nutzern relativ fein abgestimmt Zugriff auf bestimmte Zahlen und Sichten gewährt werden, während andere Daten verborgen bleiben.

Aus dem Dashboard sind komfortable Drill-downs auf Kontinente oder Territories (Länder) möglich. Auch wichtig gerade für größere Organisationen wie das App-Systemhaus Glanzkinder: Eine automatische “Event Detection” weist ungefragt auf neue Ereignisse wie beispielsweise ein neues Update oder eine neue App im Store hin, auch wenn die Kollegen es vielleicht einmal unterlassen haben, darüber zu informieren ;-) .

Zur Weiterverarbeitung und ein noch detaillierteres Reporting können die Daten exportiert werden, entweder als .png-Bilddatei oder als .csv für MS-Office oder Open Office. Fast alle Daten können auch visualisiert werden, wobei bei den aussagekräftigen Info-Graphiken beispielsweise zwischen Linien- und Säulen-Graphiken gewählt werden können. Einzelne Funktionen wie Glättung sind vermutlich eher etwas für fortgeschrittene Statistiker und Excel-Füchse, in Summe aber ist die Bedienung kinderleicht und ein ausgesprochenes Vergnügen.

Spezialitäten: App Reviews kann man sich (maschinell) übersetzen lassen und am Ergebnis oder am Original die Fangemeinde per Twitter teilhaben lassen.

Die Übersichtskarte nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns heißt das Spiel: “Risiko”) Karte zeigt, wo auf der Welt die eigene App stark ist bzw. ein oder mehrere (selbst einzugebende) Konkurrenten eine günstigere Wettbewerbsposition einnehmen.

Fazit: *****
Wer keine Probleme damit hat, Distimo seine App-Store-Kronjuwelen anzuvertrauen, der sollte dieses Tool ausprobieren, das als Browser-Anwendung auch von unterwegs bedienbar ist.

Demo zum Distimo Monitor (Registrierung erforderlich)

Empfehlung: Documents (2)

SavySoda_Documents2Free_IconAls “the most comprehensive mobile office suite for the iPhone” bewirbt Hersteller Savy Soda sein Produkt “Documents 2″, das für 1,59 Euro erworben werden kann. Das kostenlose “Documents” ist u.a. via “annoying messages” (Zitat) werbefinanziert und bietet reduzierte, aber immer noch verblüffend umfangreiche Funktionalität.

So witzig lässt sich Werbefinanzierung auch verpacken

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Dokumente können via Wi-Fi, E-Mail oder FTP vom oder aufs iPhone bewegt werden, alle unterstützten Dateiformate können betrachtet und teilweise auch bearbeitet werden. Dafür ist mit iSpreadsheet eine einfache Tabellenkalkulation sowie ein Text Editor integriert. Die App unterstützt ff. Formate: .pdf, .pd (Adobe); GoogleDocs (seit Version 2.4. Allein dieses Feature kann die Nutzung div. Cloud Services unnötig machen!); .doc, .docx (MS-Word); .xls, .xlsx (MS Excel); .ppt, .pptx (MS-PowerPoint); .jpg, .jpeg, .tif, .gif, .svg (Images); Pages, Number, Keynote (Apple iWork); .htm, .html, .mht (Web); .mp3, .wav (Audio).

SavySoda Documents Free_ScreenWeitere Funktionen: Google Sync, Photo Album (ein eigener Photo-Manager), Direct E-Mail (Dokumente direkt aus der App verschicken), Pixi Sound Recorder (Sprache/Ton mit 44.1 khz innerhalb der App aufzeichnen u. abspielen).

AppAdvice zeigt in einer Checklist, was die Konkurrenz kann – und was die SavySoda-Apps. Fazit im Praxistest: **** (Free App).

PS: Die von einer Maschine ins Deutsche “übersetzten” Release Notes zu Documents 2 sind zum Schreien :-)

iTunes Link Documents Free

iTunes Link Documents 2

Microsoft Office Web Apps

MS-OfficeAuch schon vor der Verfügbarkeit von MS-Office als App lassen sich Dokumente zumindest betrachten – mit MS-Office Web Apps. Laut Mickeysoft können die Office Web Apps mit dem Internet Explorer unter Windows Mobile 5, 6, 6.1 und 6.5 sowie mit Safari 4 auf einem iPhone 3G oder 3GS dargestellt werden. Zudem laufen sie unter Blackberry 4.x oder höher sowie Symbian mit S60-Oberfläche. Darüber hinaus unterstützen die Office Web Apps die Browser Netfront in Version 3.4, 3.5 oder höher, Opera Mobile ab Version 8.65 und Openwave 6.2, 7.0 oder neuer. Es gibt Word, Excel, PowerPoint und OneNote als Web-Applikation.

Wer Dokumente nicht nur lesen, sondern auch bearbeiten und zurückspeichern will, benötigt Office Mobile 2010, das Windows Mobile 6.5 voraussetzt. Oder er muss auf die Office App warten…
via ZDnet.de

Controlling u. ZE via App

Aktuelle Unternehmenszahlen zu jeder Zeit und an jedem Ort, also auch mobil – davon träumen Controller wie Unternehmer. Das webbasierte Controllingsystem von Reporta soll genau dies tagesaktuell bieten: Überblick über Projekte, Ressourcen, Arbeitsstunden und Finanzen. Und ab sofort gibt es auch die iPhone Apps dazu: Die beiden Reporta-Apps Zeiterfassung (ZE) und Betriebsauswertungen sind ab sofort im App Store erhältlich.

reportaApp Nr. 1 soll die ZE kinderleicht machen. Zeiten können entweder manuell eingegeben oder direkt über einen Timer gestoppt werden. Anwender legen Auftraggeber, Projekte und Tätigkeiten an, denen sie die erfassten Stunden sofort zuordnen können. Jeder Stundeneintrag lässt sich weiter beschreiben, wobei die zuletzt verwendeten Beschreibungen zur Vereinfachung als Auswahlmöglichkeit gespeichert bleiben. Zusätzlich kann bestimmt werden, ob die erfasste Zeit an den Kunden weiter zu berechnen ist oder nicht.

Ein Stundenkalender zeigt die Einträge als Liste, Tagesansicht oder Monatskalender an. Stundeneinträge sind farblich gekennzeichnet. So ist auf einen Blick ersichtlich, welche Stunden weiter zu berechnen sind und welche nicht. Über einen Filter können sämtliche Stundeneinträge gezielt nach Datum, Projekt, Tätigkeit oder Kunden sortiert und ausgewertet werden.

Per Datenexport können sämtliche Einträge als Excel- Liste an eine beliebige Mail-Adresse geschickt werden.Als Reporta-Kunde werden die Einträge zudem mit der Software as a Service (SaaS)- Anwendung synchronisiert.

App Nr. 2 erlaubt dem Anwender den weltweiten Zugriff auf sämtliche Unternehmenszahlen in Echtzeit. Einnahmen und Ausgaben werden monats- oder jahresweise angezeigt, zu sehen ist das gesamte Betriebsergebnis sowie der kumulierte Wert über das Jahr. Mit Hilfe der Filterfunktion kann das Ergebnis detailliert betrachtet werden. Traffic Lighting (Rot: Verlust) sowie die Ansicht als wählbare Graphiken erhöhen dabei die Übersicht.

Die App für die Betriebsauswertung ist eine Ergänzung zum persönlichen Reporta-Account und auch nur mit einem solchen einsetzbar. Diesen kann man 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen. Der Einführungspreis der Apps beträgt knapp fünf Euro (Zeiterfassung) sowie knapp acht Euro (Betriebsauswertung). Die Apps gibt es in den Sprachversionen Deutsch und Englisch.
iTunes-Link Zeiterfassung
iTunes-Link Betriebsauswertung

Noch mehr Office auf dem iPhone

Dafür, dass iPhone und iTouch bislang mehr Tastortur als Tastatur haben, ist der Run der Office-Hersteller auf die Plattformen erstaunlich: Neben Microsoft (wir berichteten) und Quickoffice (wir berichteten) kündigt nun auch DataViz einen Client seiner “Documents To Go”-Lösung an. Versionen für Symbian, Windows Mobile, PalmOS und Android bestehen bereits. Ab Mai sollen dann auch auf dem iPhone Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien bearbeiten lassen – so schwer vorstellbar das speziell im Falle von.ppt auch ist.
Zu DataViz