Weltw. Handy-Absatz +17% in Q110
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Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im ersten Quartal 2010 weltweit 314,7 Millionen Mobiltelefone an Endverbraucher verkauft. Dies entspricht einem Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im gleichen Zeitraum wurden 54,3 Millionen Smartphones an Endverbraucher verkauft, was einem Plus 48,7 Prozent entspricht.
Der reine Smartphone-Produzent RIM (BlackBerry) taucht hier erstmals in den Top 5 der Handy-Hersteller (also inklusive Feature Phones) auf: 1. Nokia (35% Marktanteil, MA), 2. Samsung (20,6% MA), 3. LG (8,6% MA), 4. RIM (3,4% MA), 5. Sony Ericsson (3,1% MA). Apple (Rang 7) konnte seinen Marktanteil um 1,2 Prozentpunkte auf 2,7% ausbauen. Besonders bemerkenswert aber sind die konsolidierten Zuwächse von Android-Mobiltelefonen aller Hersteller wie z.B. Acer, HTC, Huawei, LG, Motorola oder Sony Ericsson, die in Nordamerika um satte 707 Prozent zulegten.
Betrachtet man nur das mobile Highend, den globalen Smartphone-Markt, nach Betriebssystemen, so ergibt sich folgendes Bild: 1. Symbian (Nokia; 44,3% MA), 2. BlackBerry OS (RIM; 19,4% MA), 3. iPhone OS (15,4% MA). Android (9,6% MA) hat Windows Mobile bzw. Windows Phone (6,8% MA) vom vierten Platz verdrängt. 17,3 Prozent aller in Q110 weltweit verkauften Mobiltelefone waren Smartphones (Q109: 13,6%).
mehr zum Gartner Report “Competitive Landscape: Mobile Devices, Worldwide
Prognose: 1,5 Mrd. $ Umsatz m. Mobile Ads in Asien in 2010
Die Spezialisten für mobile Werbung von Smaato haben ein Whitepaper zum Markt für Mobile Advertisements in (Südost)Asien veröffentlicht. Der Autor, Nick Lane, ist Chefanalyst bei MobileSquared. Ihm zufolge werden in diesem Markt 2010 über 400 Mio. Menschen in Asien Zugang zum mobilen Internet haben und so 15 Mrd. Page Impressions täglich erzeugen. Lane rechnet hoch, dass im laufenden Jahr in diesem Teilmarkt 1,5 Mrd. US-Dollar für die Schaltung mobiler Werbung ausgegeben werden. Nach den Erkenntnissen von MobileSquared sollen acht Prozent des mobilen Traffics auf Werbung umgeleitet werden, was einer beachtlichen Conversion Rate entsprechen würde. Der asiatische Markt ist laut Whitepaper mit über 400 relevanten Endgeräten stark fragmentiert und von 2G Feature Phones dominiert, erlebt aber derzeit einen Smartphone-Boom. Zum Download des Whitepaper geht es hier.
40% der BlackBerry-Nutzer wünschen sich iPhones
Die US-Spezialisten für Internet-Marktforschung Crowd Science haben die Markentreue bzw. Wechselabsichten von Smartphone-Nutzern untersucht, wie Preisgenau.de berichtet. Danach möchten fast 40 Prozent der BlackBerry-Anwender bei nächster Gelegenheit auf ein iPhone wechseln. Immerhin 32 Prozent könnten sich auch mit Googles Nexus One anfreunden. Hingegen sind iPhone-Nutzer treu wie Gold: Bei rund 90 Prozent soll auch das nächste Smartphone wieder ein iPhone werden, bei neun Prozent das Android-Phone Nexus One.
Auch das Nutzungsverhalten unterscheidet sich bei den unterschiedlichen Betriebssystem-Plattformen deutlich: Die meisten User nutzen ihre Smartphones beruflich und privat gleichermaßen. Bei reiner Business-Anwendung aber liegen die BlackBerrys anteilig noch vor vor dem iPhone. Das iPhone konnte erwartungsgemäß den größten Anteil bei der rein privaten Nutzung des Telefons verzeichnen. In dieser Kategorie landeten die BlackBerry-Geräte von RIM auf dem letzten Platz. An der Untersuchung haben insgesamt 1.140 Menschen teilgenommen, 17 Prozent nutzten ein iPhone, 15 Prozent ein BlackBerry-Modell. 44 Prozent nutzen kein Smartphone, sondern ein Feature Phone. Die restlichen Prozentpunkte verteilten sich auf Smartphones von Nokia, sowie unter Windows Mobile, Android und WebOS betriebene Geräte. Laut Studie hat die Marktverfügbarkeit des Nexus One die Bekanntheit des freien Betriebssystems Android um sechs Prozentpunkte auf 66 Prozent ansteigen lassen.
Zur Studie im Volltext (PDF) geht es hier
Unified Communications fürs iPhone
Zur CeBIT stellt der Spezialist für Unified Communications (UC) Swyx seine SwyxMobile-Integrationslösung auch für das iPhone und iPhone 3G vor – bislang wurden nur einfache Mobiltelefone, nun Symbian, Windows Mobile und BlackBerry unterstützt. Die Integration geschieht über die Web-Applikation “Contact Center Mobile”, welche die Möglichkeiten des Apple-Betriebssystems optimal ausnutzen soll. Der Dienst nutzt GPRS und UMTS für die Verbindung zum Swyx-Applikationsserver. Dies gestattet laut Anbieter Zugriff auf sämtliche relevanten Informationen der Telefonieumgebung. Auch offline soll danach der Zugriff möglich sein. Sobald zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Datenverbindung aufgebaut wird, werden die Statusinformationen synchronisiert. Weitere Features der UC-Lösung sind etwa das “One-Number”-Konzept inklusive Parallelruf-Funktion, mit der eingehende Anrufe sowohl im Büro als auch auf dem Handy angezeigt werden, der Zugriff auf das globale Unternehmenstelefonbuch inklusive Präsenzanzeige und Anruflisten.
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