AppMakr: eigene App in halber Minute?
Alle paar Monate heißt es mal wieder: “Zur eigenen iPhone App in Minuten!” AppMakr verheißt das nämliche Erfolgserlebis sogar in 30 Sekunden.
Beispielsweise Wettbewerber SwebApps (50 $ pro App + 25 $ Monatsgebühr) ebnet den schnellen Weg in den App Store bekanntlich mit Branchen-Templates und eigenem Content Management System. PointAbout Inc. setzt mit AppMakr hingegen auf die automatisierte Umsetzung bereits bestehender Internetpräsenzen oder Blogs bzw. Profile auf Flickr, Facebook oder YouTube. Eine weitere zwingende Voraussetzung ist das Vorhandensein von RSS-, Facebook- oder Twitter-Feeds. Ist beides gegeben, kann in einem relativ simplen Prozess, der auch als Demo ohne Kaufabsicht sehr schön auf der AppMakr-Seite durchgespielt werden kann, die eigene App im Browser “zusammengeklickt” werden. Das geht bis zur Auswahl von (vorgeschlagene) Icons, Header, Farben und ggfs. einer Refinanzierung der frischgebackenen App durch Integration von Werbung. Laut PointAbout kann dieser Prozess im Idealfall in 30 Sekunden abgeschlossen werden…
Betreiber einer Website können das selbst in wenigen simplen Schritten simulieren, wobei das Ergebnis ohne Feeds allerdings absehbar enttäuschend ausfällt:
1. URL eingeben
2. App-Namen ersinnen u. vergeben
3. vom System gefundenes oder eigenes Grafik-Element als App-Icon verwenden.
4. falls gewünscht Ladebildschirm (Splashscreen) vorsehen
5. Freie Wahl einer Header-Grafik und der Farben
6. Geld verdienen über eingeblendete Werbung (AdMob, Google AdSense, Dart DoubleClick) oder über eine kostenpflichtige App.
7. Test im Simulator oder auf dem eigenen iPhone.
Zum Pauschalpreis von 199 Euro übernimmt PointAbout Inc. die Veröffentlichung der App im eigenen iTunes-Account – auch im deutschen App Store. Für 499 Dollar behält der Kunde die vollständige Kontrolle und publiziert die App unter seinem Namen. Noch bis zum heutigen 15. Januar 2010 können die ersten 1.000 Nutzer hierauf sogar noch einen 99-Dollar-Nachlass in Anspruch nehmen, wenn sie den Coupon “LAUNCH” verwenden. Zur Ansicht: Im App Store (Nachrichten/Datum) stehen gerade einige kostenlose Beispiele “…Built by AppMakr” ganz oben.
AppMakr stellt eine aufregende Vereinfachung des Wegs zur eigenen App für einige Einsatzzwecke dar. Doch immer, wenn die funktionalen Anforderungen über die Abbildung bestehender Feeds hinausgehen, empfehlt es sich stets noch, App-Spezialisten wie Glanzkinder hinzuzuziehn.
asap Mobile / asap reader
NEWS für ihr iPhone as soon as possible: asap ist ein News-Reader, der mit vordefinierten Nachrichten-Feeds zu jeweils einem Thema – in unserem Beispiel “Mobile (Marketing)” – ausgestattet ist. Der Benutzer kann allerdings ihm wichtige Feeds zum Mobile-Markt mit einem Touch hinzufügen und sich somit indivuell präferierte Informationsquellen zum Thema aufbauen und permanent verfeinern.
Die News-Feeds werden in einer Liste angezeigt. Nur wenn der Artikel für den Benutzer wirklich interessant erscheint, springt er per Touch auf die Webseite des Anbieters um den ganzen Beitrag im im Kontext zu lesen. Innerhalb der asap-Reader von Entwickler Moritz Philip Recke können auch Videoinhalte dargestellt werden. Zusätzlich ist es möglich, die News-Feeds zu sortieren, zu löschen und wie gesagt ggf. manuell neue Feeds hinzuzufügen.
Mit dem nächsten Update (und ab sofort via “Bookmarks”) gehört auch mobileTicker zu den voreingestellten deutschsprachigen Content-Lieferanten. Diese umfassen derzeit außerdem: Connect, Mobile Zeitgeist, Marketing News Blog, Marketing Meile, handy-weblog.de, inside-handy.de, Xonio.com.
Es gibt vorparametrisierte asap-Reader u.a. für die Themen Mac (“Mac Edition”), Automobile, Festivals, Fußball, Schweinegrippe, sowie für zahlreiche Metropolen (z. B. “Hamburg”). Sie kosten wie asap Mobile meist 1,59 Euro. Der Reader “Bundestag” ist kostenlos.
Fazit: ** bid ****
iTunes-Link zu allen asap-Apps