Admin-Fernzugriff via Android u. iOS

ProSoft LogoDer Distributor ProSoft bietet Systemadministratoren eine Remote Control-Lösung für Tablets und Smartphones an: NetSupport Manager Control für iOS und Android soll “mit über zehn Millionen Installationen die am häufigsten installierte Remote Control-Software weltweit” sein. Durch ihre Sicherheitsstandards und hohe Geschwindigkeit eigne sich die Lösung auch für sensible IT-Umgebungen und für große Datenmengen und könne Fernwartungen von außerhalb stark vereinfachen.

Die App gestattet Admins eine Verbindung mit PCs herzustellen, auf denen zuvor der NetSupport Manager Client installiert wurde. Über eine Menü-Ansicht können alle Geräte mit Namen und IP-Adresse angezeigt werden. Die Sicherheit des Remote Management-Tools soll durch die Verschlüsselung (64, 128, 256-Bit pro Session), einem einmaligen Sicherheitsschlüssel, einer Benutzerprüfung und einem Passwort gewährleistet werden.

Die Apps sind kostenlos, die Nutzung erfordert aber eine kostenpflichtige Lizenz für NetSupport Manager.

mehr Informationen

NetSupport Manager im App Store

NetSupport Manager auf Google Play

Und es hat Zomm gemacht!

Klein aber oho: Der Zomm vereint gleich mehrere sinnvolle Funktionen in einem Gehäuschen, das nicht größer als viele funktionsarme oder -lose Schlüsselanhänger ist.

  • 1. und wichtigstens: Entfernungswarner – Zomm schlägt Alarm, wenn man das mit ihm via Bluetooth verbundene Handy vergisst (oder es einem entführt wird). Dazu kennt er drei Eskalationsstufen: a) Vibrationsalarm, b) zusätzlich hektisches Blinken, c) zusätzlich ein zunehmender, in der Endausbaustufe (sinnvollerweise) schier unerträglicher Alarmton.
  • 2. Zomm kann als Fernbedienung für das entfernt liegende Smartphone verwendet werden: Einmal den “Z”-Knopf drücken um den Anruf – mit Freisprechen – anzunehmen, zweimal drücken, um ihn abzuweisen.
  • 3. Insofern fungiert Zomm natürlich auch als Freisprecheinrichtung im Auto – besonders nützlich für mobile Professionals – legal aber wohl nur, wenn das Handy sicher fixiert und das optionale Safe Driving Kit vorhanden ist.
  • 4. Der schon erwähnte Alarmton kann auch als “Panikalarm” verwendet werden, sozusagen als akustische Selbstverteidigung.
  • 5. Es soll möglich sein, mit Zomm mit nur einer Tastenbetätigung über das Auslösen des Panikalarms hinaus auch einen Notruf an eine zuvor gespeicherte Notdienstnummer abzusetzen – diese Funktion haben wir allerdings nicht getestet. Laut der für Zomm in Deutschland zuständigen Presseagentur wird diese Notrufnummer “bei der Erstinstallation via Mac oder PC bestimmt”. Sie soll später auch via iPhone App (s.u.) festgelegt bzw. verändert werden können.

Schon das Auspacken macht aufgrund der recht wertig gemachten Sichtverpackung Freude. Mehr jedenfalls als die ersten Versuche, buchstabengetreu der enthaltenen Bedienungsanleitung zu folgen. Denn das scheitert zunächst an dem Punkt: “Laden Sie die Aktivierungssoftware herunter:
zomm.com/aktivierung”, Seite 4. Denn diese URL leitet zwar weiter auf http://www.zomm.de/?aktivierung, wo allerdings kein Download angeboten wird.

Schließlich aber ist die richtige Seite (http://my.zomm.com/users/login) gefunden, der Software-Download gestartet und kurze Zeit später auch absolviert. Nach erfolgreicher Registrierung und Initialisierung des in unserem Fall bereits vollgeladen gelieferten Zomm (zu seiner Akkulaufzeit können wir noch keine Aussage treffen) kann dieser nun Kontakt mit dem Smartphone aufnehmen – natürlich nur, wenn bei diesem Bluetooth aktiviert ist (Obacht: die Akkustandzeit beispielsweise vom iPhone sinkt dadurch beträchtlich). Sogleich neugieriger Test der Hauptfunktion 1: Klappt genau wie versprochen! Für eine echte Diebstahlsicherung sind die zwischen 10 und 40 Meter Auslösedistanz natürlich zu viel, denn das bedeutet meist, dass das Teuerphone samt Langfinger schon um die Ecke ist, bevor der Alarm richtig laut wird. Aber zum einen hat Zomm diesen Anspruch nicht wirklich. Und zum anderen ist so sichergestellt, dass es nicht jedesmal häuslichen Alarm gibt, wenn der Zomm-Nutzer ohne sein bestes Stück von der Wohnzimmercouch zum Küchenkühlschrank schlendert…

Es gibt optional sogar bereits eine myZOMM App für Android. Diese bietet einerseits die Möglichkeit, die Einstellungen des Zomm via App, also ohne PC, zu ändern. Andererseits lässt sich mit ihr laut Beschreibung auf GPS-fähigen Smartphones das Zomm-Prinzip auch umkehren: Mit der App lassen sich zommisierte, also am Gadget angebrachte Gegenstände via Smartphone wiederfinden, z. B. der Schlüsselbund. Überdies kann die App den Ladezustand des Zomm-Akkus monitoren. Eine iOS App für Apple-Plattformen soll in wenigen Wochen folgen.

Der kleine Zomm hat im vergangenen Jahr auf der CES – der größten Show für Consumer Electronics – den Preis für die “Best Innovation” erhalten. Das empfehlenswerte, da funktionsstarke Gerät ist in neutralem Weiß, edlem Schwarz und kessem Pink erhältlich, kostet 79,99 Euro und kann hier bestellt werden.
PRAXISTEST-FAZIT: ****

Update 28.11.: Inzwischen ist auch die iOS App myZOMM kostenlos erhältlich, ein Test steht noch aus.

Angriff der Zomm(bie)s – der Film

Teamviewer: PC-Fernsteuerung 6.0

TeamViewer_iconTeamViewer hat eine neue Version ihrer Software für Fernwartung, Online-Support, Präsentationen und Zusammenarbeit über das Internet vorgestellt.

TeamViewer 6 wurde gegenüber der Vorgeneration in mehreren Details verbessert. Es soll sowohl professionellen als auch privaten Anwendern ein komfortableres Arbeiten mit noch leistungsfähigeren Verbindungen ermöglichen. In die Entwicklung sind laut Anbieter vor allem konkrete Vorschläge der TeamViewer-Nutzer eingeflossen.

Das überarbeitete Kundenmodul QuickSupport zählt dabei zu den wichtigsten Neuerungen. Im Unterschied zu bisherigen Versionen arbeitet dies nun auch direkt mit der TeamViewer-Partnerliste zur Verwaltung der Verbindungspartner zusammen. Ein Kontakt, der auf seinem Rechner das Modul startet, wird dem Supporter unmittelbar in seiner Partnerliste angezeigt. Die Verbindung kann sofort aufgebaut werden, ohne dass vorher ID und Kennwort mitgeteilt werden müssen.

Direkt über den verbesserten QuickSupport sollen zudem jetzt auch bereits vor der Verbindung Chat-Nachrichten ausgetauscht werden, wodurch beispielsweise ein vorbereitendes Telefonat zur Abstimmung entfallen kann. Zur rechtlichen Absicherung kann im QuickSupport außerdem optional ein individuell gestaltbarer Disclaimer (Haftungsausschluss) eingerichtet werden, den der fernzuwartende Anwender vorab bestätigen muss.

Das komplett neue TeamViewer-Modul QuickJoin soll hingegen optimal zur Durchführung von Online-Präsentationen mit mehreren Teilnehmern ausgelegt sein. Die Zuschauer erhalten per E-Mail eine Einladung mit den Sitzungsdaten und können sich auf diese Weise selbst zum Präsentierenden verbinden. Die aufwändige Eingabe von Zugangsdaten für jeden einzelnen Teilnehmer entfällt dadurch, was den gesamten Ablauf wesentlich einfacher gestalten soll. Der Präsentator behält mit QuickJoin jederzeit die volle Kontrolle: Er sieht, wie viele Teilnehmer sich bereits verbunden haben und hat Zugriff auf alle wichtigen Präsentationsfunktionen (zum Beispiel VoIP, Video, Chat und Whiteboard). Auch der genaue Startzeitpunkt der Präsentation, der bislang vom Aufbau der Verbindung durch den Zuschauer abhing, kann nun von ihm selbst definiert werden.

Besonders praktisch bei der Fernwartung ist außerdem der automatische Verbindungsaufbau nach dem Reboot. Aktualisierungen oder Neuinstallationen erfordern häufig einen Neustart des jeweiligen Rechners. Ab sofort baut TeamViewer die Verbindung nach einem Reboot auf Wunsch automatisch wieder auf, sobald der entsprechende Rechner hochgefahren ist. Selbstverständlich soll diese Funktion sowohl für Nutzer des Host-Moduls als auch innerhalb der Vollversion und beim QuickSupport zur Verfügung stehen.

Das Design der Benutzeroberfläche wurde ebenfalls überarbeitet. Die beiden Hauptfunktionen “Fernsteuerung” und “Präsentation” sind jetzt klarer getrennt. TeamViewer 6 ist ab sofort verfügbar. Für professionelle Anwender stehen verschiedene, zeitlich unbegrenzte Lizenzen ab einmalig 499,- Euro zzgl. MwSt. (Business-Lizenz) zur Auswahl. Für private Anwender ohne gewerblichen Hintergrund ist TeamViewer grundsätzlich kostenlos.

Teleprompter für das iPad

NABshow_logoNach der NAB ist vor der NAB – der Jahresmesse der National Association of Broadcasters also. Der diesjährige Event war stark von der Markteinführung des iPad geprägt.

BodelinProPrompterHDiSchon lange gibt es Lösungen, welche die vergleichsweise kleinen Geräte iPhone und iTouch mit Hilfe einer entsprechenden App (siehe ganz unten) in Teleprompter für Bewegtbildproduktionen verwandeln – besonders geeignet für u.a. Vor-Ort-Reportagen, Werbespots, Corporate TV, YouTube, Podcasting, Songtext-Cueing auf Betriebsfeiern… Mit dem ProPrompter HDi stellte Bodelin nun auch den ersten Teleprompter für das iPad vor. Er kostet beim europäischen Distributor Schnittpunkt in Köln knapp 990 Euro inkl. Mwst (ohne iPad).

schnittpunkt_logoWeitere Bodelin NAB-Neuheiten umfassen beispielsweise einen Umbausatz vom altbekannten ProPrompter HD LCD auf Apple iPad für rund 249 € oder die Presidential Teleprompter für iPad, iPhone, iPod Touch und LCD in Selbstbauversion ab rund 330 Euro. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit bei Schnittpunkt.

Die Teleprompter-Apps wurden gerade überarbeitet. v1.4 erlaubt das synchrone Verteilen von zu soufflierenden Texten von einem Apple Endgerät an ein anderes via Wi-Fi oder Bluetooth. Die Scroll-Geschwindigkeit kann ebenso fernbedient werden wie die Funktionen Vorspulen, Rückspulen, Pause, Start.

iTunes-Link iPhone App

iTunes-Link iPad App

Teamviewer: PC-Fernsteuerung mit voller Mobilität

TeamViewer_iconDie laut Anbieter weltweit bereits über 60 Mio. mal installierte Fernwartungssoftware TeamViewer ist ab sofort auch als App für das iPhone und den iPod touch von Apple erhältlich. Mit dem Programm können Anwender laut Anbieter von ihrem Mobilgerät aus komfortabel Computer über das Internet fernsteuern oder auf den eigenen Rechner zu Hause zugreifen. Die Version für private User ist kostenlos und mit vollem Funktionsumfang uneingeschränkt nutzbar. Für professionelle Anwender, etwa aus den Bereichen Support und IT-Administration, ist die zeitlich uneingeschränkt nutzbare Lizenz TeamViewer Pro für einmalig knapp 80 Euro erhältlich.

TeamViewer_screenEgal, ob unterwegs Informationen vom heimischen PC gebraucht werden oder ein Servicemitarbeiter beziehungsweise Administrator spontan den Rechner eines Kunden oder Mitarbeiters fernwarten möchte: Mit TeamViewer für das iPhone soll innerhalb kürzester Zeit eine Verbindung zum jeweiligen Computer möglich werden. Fernsteuern lassen sich sowohl Windows- als auch Mac-Rechner, ohne dass sich der Nutzer um Port-Freigaben oder Firewalls kümmern muss..

Nach dem Start der App und dem Aufbau der Verbindung sieht der User den Desktop des Computers auf seinem Touchscreen und soll dort alle Funktionen des entfernten Rechners nutzen können. Besonders praktisch für Supporter, die von unterwegs aus arbeiten: Auch ein Remote Reboot zum Neustart des entfernten Computers oder Servers soll möglich sein. Des Weiteren sollen sich Eingaben seitens des Verbindungspartners deaktivieren lassen, wobei auf dem entfernten Rechner der TeamViewer nicht installiert werden muss – was ja nun schon langsam auch gefährlich klingt.

Die Datenübertragung ist per 256 Bit AES-Verschlüsselung geschützt. Unter Performance-Aspekten können zusätzlich verschiedene Qualitäts- und Verbindungseinstellungen vorgenommen werden. So lassen sich beispielsweise Desktop-Hintergründe entfernen. Anwender, die häufig auf bestimmte Rechner zugreifen, können diese wie bei der regulären TeamViewer-Version auch auf dem iPhone bequem per Partnerliste verwalten und dort direkt den gewünschten Verbindungspartner auswählen.
iTunes-Link TeamViewer
iTunes-Link TeamViewer Pro

Netzmanagement via Smartphone: Wenn das WLAN zweimal twittert…

micronova_logoAb sofort können Administratoren, welche die Netwerkmanagement-Konsole OpManager in der aktuellen Version 8.5 verwenden, Netzwerke via Smartphones verwalten. Das ManageEngine-Produkt wird in Deutschland exklusiv von MicroNova vertrieben.

ManageEngine_OpManager_logoOpManager 8.5 erkennt laut Distributor Typ, Fabrikat und Modell des Mobiltelefons oder Organizers und leitet via Browser-Weiche zum jeweils passenden smartphone-optimierten Interface. Mit der neuen mobilen Schnittstelle können IT-Administratoren die Netzwerk-Performance überprüfen, nach Geräten suchen und Alarme verwalten. Darüber hinaus können auch Troubleshooting-Aufgaben ausgeführt werden. Als Besonderheit ist der Microblogging-Dienst Twitter integriert. So können IT-Verantwortliche das Alarmmanagement-Modul des OpManagers bedienen: Alarme lassen sich als Direct Message an den Twitter Account des Nutzers senden. Durch Antworten mit einer Direct Message kann der User den Alarm bestätigen, zurücksetzen oder löschen. Netzwerkbenachrichtigungen können seit Release 8.5 auch als RSS-Feed empfangen werden.

Zu den weiteren Neuerungen gehören Device Templates für Load Balancer (F5 Big-IP und Citrix NetScaler) und WAN-Beschleuniger (Blue Coat und Riverbed Steelhead). Die Preise beginnen bei rund 530 Euro. Es gibt eine zeitlich unbegrenzte kostenlose Version mit allen Funktionen außer Add-ons und Support für bis zu zehn Geräte.
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iF350: iPhone und iPod Sound to go

edifier_iF350Auf der CeBIT 2010 stellt Edifier mehrere Lifestyle-Docks und Sound-Systeme auch für iPhone- und iTouch-Nutzer vor. Beim iF350 handelt es sich um eine mobile Dockingstation. Das attraktiv gestaltete System punktet laut Anbieter mit einfachster Bedienung und einem LCD-Display, das neben der Laustärke auch Bass, Höhen, Akkustand und Ladestatus des Systems anzeigt. Neben den Lieblings-Playlisten von iPhone und iPod spielt es sämtliche digitalen FM Radiosender. Per Weckfunktion macht das iF350 selbst in aller Herrgottsfrühe munter. Lautstärketechnisch überzeugt das iF350 mit einer Ausgangsleistung von 2 x 6 Watt.

Außerdem dabei: Eine Infrarot-Fernbedienung mit Parkgarage. Für den sicheren Transport legt Edifier eine praktische Tasche obendrauf. Der Akku soll vollaufgeladen 15 Stunden Musikvergnügen bewältigen. Der chinesische Hersteller Edifier hat bereits dreifach den CES Innovation Design and Engineering Award, zweifach den reddot design award, sowie den iF Design Award und den Good Design Award gewonnen.

Acc-otmEdifier auf der CeBIT: Halle 14/15, Stand H05 (Jet Computer). Unser ACCESSORY OF THE MONTH kostet knapp 130 Euro (unverb. Preisempf.) und ist bei folgenden Distributoren erhältlich: Jet Computer, H & H Audio Systeme, EP: Electronic Partner , HiFi-Shop und D-Living.

Chevy Volt ruft Owner

VoltFür das Elektroauto Chevrolet Volt aus dem GM-Konzern (bei Opel wird es Ampera heißen) hat OnStar mehrere Apps entwickelt, die den Besitzer mit seinem Fahrzeug verbinden sollen. Geplant ist eine native App fürs iPhone (derzeit nur US-Store) sowie Versionen für BlackBerry (Storm) und Motorola (Droid). Die Unterstützung weiterer Smartphones ist geplant. Der stolze Besitzer soll so via Smartphone den Ladezustand überprüfen können oder selbsttätig über den Fortschritt des Ladevorgangs informiert werden. Aber auch beispielsweise die Heizung/Klimaanlage oder Zentralverriegelung soll sich fernbedienen lassen. Bis zum Auslieferungsbeginn des Volt gibt die App allgemeine Infos zu diesem Elektromobil, genau wie diese spezielle Volt-Seite auch. Ein Demo zur App gibt es hier.

Hubschrauber-Drohne m. iPhone-Steuerung: Videogames im Visier .

Parrot, Spezialist für kabellose Geräte rund um die Mobiltelefonie, hat auf der CES “Parrot AR.Drone” aufsteigen lassen – nach eigenen Angaben “den ersten Quadcopter, der Augmented Reality nutzt”. Das Fluggerät kann via iPhone oder iTouch ferngesteuert werden. Außer dem direkten puren Flugvergnügen sind mit diesem sog. Quadcopter eine Vielzahl von Videospielen in der realen Welt umzusetzen. Der live übertragene Videostream auf das Display des iPhone ermöglicht es, die aus Kohlefaser und hochbeständigem PA66-Kunststoff gefertigte AR.Drone so zu steuern, als säße man direkt auf dem Pilotensitz. Die Bildverarbeitung erlaubt die Integration von Echtzeit-Spezialeffekten in das Live-Bild – so soll ein Augmented Reality-Erleben erzeugt werden.

Die AR.Drone ist rund um ein zentrales Cockpit aufgebaut, das von vier Propellern umgeben ist. Jeder Propeller wird mit einem seperaten Motor angetrieben. Das Herz der AR.Drone enthält alle elektronischen Komponenten und zwei Kameras: Die erste Kamera, unterhalb des Quadcopters ist mit einem Trägheitsmesssystem verbunden. Dank dieses Systems ist die AR.Drone fähig, die Geschwindigkeit zu messen und in der Luft stabil “zu stehen”. Die zweite Kamera an der Vorderseite sendet und streamt an das iPhone ein Livevideo. Dafür baut die Drohne ein eigenes WLAN-Netzwerk auf, mit dem man sich einfach verbinden kann. Zur Steuerung wird das iPhone nach vorne geneigt, um vorwärts zu fliegen oder seitwärts, um zum Beispiel die Richtung zu wechseln.

Parrot beabsichtigt die Möglichkeiten der AR.Drone zu erweitern, so dass das Projekt auch eine Entwicklungsplattform für Spieleentwickler darstellt. Ein Software Development Kit (SDK) ist jetzt für alle Entwickler verfügbar, die Spiele für die AR.Drone erstellen wollen. Sie können dabei Techniken der Augmented Realtity nutzen, die durch die von der Frontkamera gelieferten Bilder ermöglicht werden. Entwickler müssen sich dazu nur auf www.ardrone.org registieren und die SDK herunterladen. Dann können sie einen Beitrag zur AR.Drone Open API Plattform leisten. Die Parrot AR.Drone ist ab sofort für Videospiel-Entwickler und voraussichtlich im Laufe des Jahres auch für Endkunden verfügbar.
Video zur Drohne

Autor: klaus, veröffentlicht am: 7. 01. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Remote Access via App

ntrglobalNTRglobal hat Anfang Dezember seine Remote Access-Lösung NTRconnect Remote für das iPhone und den iPod Touch als App veröffentlicht. Laut Anbieter können Nutzer von iPhone und iPod touch damit nach Anmeldung via abgesicherten Remote Access von unterwegs weltweit auf Rechner zuhause oder im Büro zugreifen und diese fernsteuern.

Die App bietet laut Hersteller Sprachunterstützung für Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch; Multi-Plattform Zugang zu Windows-, Mac- und Linux-Systemen; 256-Bit Verschlüsselung und erweiterte Keycard-Sicherheit; Skype-Integration; Lokales Drucken von Remote-Dokumenten; Wake-on-LAN. Die App kostet 1,59 Euro. Für jeden Download spendet NTRglobal 1 US-Dollar an TreeLink, eine Organisation, die sich um weltweite Wiederaufforstung bemüht.
iTunes-Link

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