m..myhome: Facility Management à la Apple
Zur IFA hatte das inzwischen Award-gekrönte Mediola-System Furore gemacht, welches – die Installation entsprechender Steuerungssysteme vorausgesetzt – das iPhone in eine Universal-Fernbedienung für sämtliche Unterhaltungs- und Hauselektronik verwandeln kann. Bei ibs m..myhome (sprich macmyhome) der Dortmunder ibs intelligent building services gmbh wird das ähnlich konsequent gedacht und umgesetzt. Die intelligente Gebäudesteuerung kann von der Heizung über Luftbefeuchter und Hifianlage bis zur Garagentür nahezu alles energiesparend automatisieren und/oder fernsteuern. Technikbasis sind Apple Rechner (z. B. Mac mini) und iPhone oder iPod touch als Fernbedienung. Die Kommunikationsgrundlage bildet der Gebäudetechnik-Standard Europäischer Installationsbus (EIB). Preise auf Anfrage.
Westerwelle wird Aufsichtsrats-Chef bei Mediola-Entwickler
Dr. Kai Westerwelle ist zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Frankfurter Technologie-Schmiede Tecnovum Technologies AG ernannt worden. Der Bruder des auch als “Schwätzerwelle” bekannten FDP-Vorsitzenden ist Partner bei der internationalen Rechtsanwaltskanzlei Taylor Wessing, Spezialist für Rechtsfragen in der Informationstechnologie und bereits im Aufsichtsrat verschiedener Technologie- und Wagniskapitalgesellschaften tätig. Tecnovum hatte erst zur IAA von sich reden gemacht, als man gemeinsam mit Telefunken das inzwischen Award-gekrönte Mediola-System vorstellte. Mediola soll das iPhone in eine Universal-Fernbedienung für sämtliche Unterhaltungs- und Hauselektronik verwandeln.
IFA: iPhone als Universalfernbedienung
Telefunken stellt auf der IFA mit “Mediola” ein System vor, das Smartphones wie Apples iPhone und den iPod Touch in eine Universalfernbedienung (All-in-One-Remote) für die gesamte Medien- und Haustechnik im eigenen Heim verwandeln kann. Somit könnte das iPhone künftig abwechselnd Hifi-Anlage, Fernseher, Receiver, DVD-Player, Media Center, Heizung, Beleuchtung, Rollläden, Babyphone, Überwachungskameras oder auch die Gartenbewässerung bedienen. Natürlich ist für die Ansteuerung der via Funk, WLAN oder Infrarot Kommandos erwartenden Geräte ein zentrales Gateway erforderlich. Hierüber nicht erreichbare Geräte sollen über Funksteckdosen zumindest ein-/ausgeschaltet werden können. Auch Anwendungsverknüpfungen sollen möglich werden: So sollen sich beispielsweise iPhone-gesteuert auf einem PC gespeicherte Musik, Bilder und Videos über die Hifi-Anlage und den Fernsehschirm wiedergeben lassen. Mediola soll ab Anfang 2010 ab 500 Euro lieferbar sein; eine Profi-Edition für professionelle Medien- und Gebäudeprojekte wird ebenfalls vorbereitet. Mediola ist ein gemeinsames Projekt von Telefunken und der Tecnovum Technologies AG, einem in Frankfurt a.M. ansässigen Hightech-Unternehmen.
iPhone als Ladekontrolle
Nissan hat einen App-Prototyp entwickelt, der eCar-Fahrern erlaubt, den Batterie-Ladestatus zu überprüfen. Die App verbindet das iPhone mit dem IT-System des Fahrzeugs, um u. a. den Status der Lithium-Ionen-Batterien zu überprüfen. Fahrer können so die Aufladung ihrer Autos auch aus der Entfernung kontrollieren. Neben der Überwachung des Batteriestatus können Informationen zur Ladezeit und Ladekosten übermittelt werden. Eine weitere Funktion ist die Fernbedienung der Klimaanlage, die sogar der Energieeffizienz dienen kann: Wird erst nach dem Losfahren die Innenraum-Temperatur reguliert, leidet die Batterieleistung und so auch die Reichweite. Wenn das Auto jedoch mit einer Ladestation verbunden ist, kann es sinnvoll sein, zum Anlaufen der Klimaanlage oder Heizung den Strom der Ladestation zu nutzen.
Auf solche und ähnliche Themen rund um die elektrische Mobilität ist unser Schwester-Medium eMobileTicker (iTunes-Link, vgl. auch eMobileTicker.de) spezialisiert.
Blu-ray interagiert mit iPhone
Bei der nächsten Version von “Fast & Furious” als Blu-ray-Disc sollen neue Features iPhone und iPod touch integrieren. Laut Presseberichten arbeitet Universal Pictures Home Entertainment an einem System, über das Nutzer von iPhone und iTouch interaktive Inhalte auf der Disc künftig mit Hilfe eines “Profile 2.0-Players” auf ihr Mobilgerät herunterzuladen können. Überdies soll es möglich sein, die Apple-Geräte als virtuelle Fernbedienung zu benutzen und weitere Informationen über den Film abzurufen, während dieser angesehen wird. Beispielsweise die Special Edition von “Fast and Furious” als Doppel-Disc soll eine virtuelle Garage enthalten, deren PS-starke Inhalte via iPhone angesteuert und aus allen Blickrichtungen betrachtet werden können. Die App dazu soll kostenlos im Apple Store angeboten werden.
via bluray-disc.de
Schweinisch cool: iPig
“iPig 2.1″ von Speakal/Lanchiya Technology ist die etwas andere iPod-/iPhone-Docking Station: Ein echter Hingucker, dennoch nicht unedel und mit sattem Sound durch 2 x 4 Watt-Hochtöner sowie einem grunztiefen Subwoofer mit 15 Watt. Zum Lieferumfang der aktuell bei Arktis auf 79,90 Euro reduzierten Sauerei gehört eine Fernbedienung sowie Adapter for diverse iPod-Modelle. Doch mancher wird die Fernbedienung schonen und lieber der Wutz die Ohren streicheln: Dann wird es nämlich lauter bzw. leiser.

Schau mir in die Augen...
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eCar mit iPhone-Steuerung
Der Genfer Autosalon entwickelt sich für zahlreiche Hersteller und Importeure zum Leit-Event der Branche. Hohe iPhone-Affinität wird mindestens eines der diesjährigen Exponate aufweisen: Das Konzeptfahrzeug “iChange” der Schweizer Autoschmiede Rinspeed besticht neben einem flexiblen Raumkonzept und beeindruckenden Fahrleistungen (>220 km/h, <4,3 Sekunden von null auf hundert km/h) auch mit einer zentralen Rolle für das iPhone: In einer Halterung am Armaturenbrett untergebracht, dient es nicht nur als Zündschlüssel, sondern ist gleichzeitig auch Fernsteuerung und Bedieneinheit für die wichtigsten Fahrzeugfunktionen.
Mehr zum iChange
Forschungsroboter, via iPhone gesteuert
Der Roboter FORBOT der Roboterwerk GmbH wird mit dem Apple iPhone gesteuert. FORBOT ist eine FORschungs RoBOTer-Plattform, die nach Angaben der Entwickler “neue Maßstäbe auf dem Gebiet der mobilen Robotics” setzt, indem sie Forschern und Wissenschaftlern die Entwicklung eines individuellen Robotersystems ermöglicht. Mit nur einem Finger auf dem Display von iPhone oder iPod touch sollen sich FORBOTs Bewegungen auch in schwierigstem Gelände einfach und präzise steuern lassen. FORBOT wurde für anspruchsvolle Verwendung in urbanem und offenem Gelände konzipiert. Er soll bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen für sowohl zivile wie militärische Projekte einsetzbar sein.
www.roboterwerk.de