Admin-Fernzugriff via Android u. iOS
Der Distributor ProSoft bietet Systemadministratoren eine Remote Control-Lösung für Tablets und Smartphones an: NetSupport Manager Control für iOS und Android soll “mit über zehn Millionen Installationen die am häufigsten installierte Remote Control-Software weltweit” sein. Durch ihre Sicherheitsstandards und hohe Geschwindigkeit eigne sich die Lösung auch für sensible IT-Umgebungen und für große Datenmengen und könne Fernwartungen von außerhalb stark vereinfachen.
Die App gestattet Admins eine Verbindung mit PCs herzustellen, auf denen zuvor der NetSupport Manager Client installiert wurde. Über eine Menü-Ansicht können alle Geräte mit Namen und IP-Adresse angezeigt werden. Die Sicherheit des Remote Management-Tools soll durch die Verschlüsselung (64, 128, 256-Bit pro Session), einem einmaligen Sicherheitsschlüssel, einer Benutzerprüfung und einem Passwort gewährleistet werden.
Die Apps sind kostenlos, die Nutzung erfordert aber eine kostenpflichtige Lizenz für NetSupport Manager.
Dateitransfer zwischen Android-Geräten und Computern
Die Spezialisten für Fernwartung und Online-Meetings TeamViewer stellen eine neue Version der TeamViewer Android-App für die Fernsteuerung vor: Mit dem Update der Free App ist es Nutzern der kostenpflichtigen Software TeamViewer 7 nun möglich, Dateien und Ordner von ihrem Android-Gerät auf einen Windows-, Mac- oder Linux-Computer und umgekehrt zu übertragen.
Die TeamViewer-App für die Fernsteuerung bietet von Android-Geräten aus über eine geschützte Verbindung Fernzugriff auf einen Computer. Anwender können dadurch beispielsweise Kollegen bei PC-Problemen helfen oder bei Bedarf jederzeit von unterwegs auf ihren eigenen Rechner zu Hause oder im Büro zugreifen. Mit der neuen Version der App beschränkt sich dieser Zugriff nicht mehr nur auf das Betrachten der Dateien, sondern diese können auch zwischen dem mobilen Gerät und dem stationären Computer ausgetauscht werden.
Die TeamViewer App für die Fernsteuerung ist ab sofort sowohl über Google Play als auch direkt auf der TeamViewer-Website. Private Anwender können die App ohne Einschränkung kostenlos verwenden. Beim Unternehmenseinsatz wird die App Bestandteil des TeamViewer-Lizenzmodells – und es können weitere Kosten anfallen. Die TeamViewer Fernsteuerungs-App wird auch als iOS App sowie als Vollversion für Windows-PCs, Linux-Systeme und Macs angeboten.
Teamviewer: PC-Fernsteuerung 6.0
TeamViewer hat eine neue Version ihrer Software für Fernwartung, Online-Support, Präsentationen und Zusammenarbeit über das Internet vorgestellt.
TeamViewer 6 wurde gegenüber der Vorgeneration in mehreren Details verbessert. Es soll sowohl professionellen als auch privaten Anwendern ein komfortableres Arbeiten mit noch leistungsfähigeren Verbindungen ermöglichen. In die Entwicklung sind laut Anbieter vor allem konkrete Vorschläge der TeamViewer-Nutzer eingeflossen.
Das überarbeitete Kundenmodul QuickSupport zählt dabei zu den wichtigsten Neuerungen. Im Unterschied zu bisherigen Versionen arbeitet dies nun auch direkt mit der TeamViewer-Partnerliste zur Verwaltung der Verbindungspartner zusammen. Ein Kontakt, der auf seinem Rechner das Modul startet, wird dem Supporter unmittelbar in seiner Partnerliste angezeigt. Die Verbindung kann sofort aufgebaut werden, ohne dass vorher ID und Kennwort mitgeteilt werden müssen.
Direkt über den verbesserten QuickSupport sollen zudem jetzt auch bereits vor der Verbindung Chat-Nachrichten ausgetauscht werden, wodurch beispielsweise ein vorbereitendes Telefonat zur Abstimmung entfallen kann. Zur rechtlichen Absicherung kann im QuickSupport außerdem optional ein individuell gestaltbarer Disclaimer (Haftungsausschluss) eingerichtet werden, den der fernzuwartende Anwender vorab bestätigen muss.
Das komplett neue TeamViewer-Modul QuickJoin soll hingegen optimal zur Durchführung von Online-Präsentationen mit mehreren Teilnehmern ausgelegt sein. Die Zuschauer erhalten per E-Mail eine Einladung mit den Sitzungsdaten und können sich auf diese Weise selbst zum Präsentierenden verbinden. Die aufwändige Eingabe von Zugangsdaten für jeden einzelnen Teilnehmer entfällt dadurch, was den gesamten Ablauf wesentlich einfacher gestalten soll. Der Präsentator behält mit QuickJoin jederzeit die volle Kontrolle: Er sieht, wie viele Teilnehmer sich bereits verbunden haben und hat Zugriff auf alle wichtigen Präsentationsfunktionen (zum Beispiel VoIP, Video, Chat und Whiteboard). Auch der genaue Startzeitpunkt der Präsentation, der bislang vom Aufbau der Verbindung durch den Zuschauer abhing, kann nun von ihm selbst definiert werden.
Besonders praktisch bei der Fernwartung ist außerdem der automatische Verbindungsaufbau nach dem Reboot. Aktualisierungen oder Neuinstallationen erfordern häufig einen Neustart des jeweiligen Rechners. Ab sofort baut TeamViewer die Verbindung nach einem Reboot auf Wunsch automatisch wieder auf, sobald der entsprechende Rechner hochgefahren ist. Selbstverständlich soll diese Funktion sowohl für Nutzer des Host-Moduls als auch innerhalb der Vollversion und beim QuickSupport zur Verfügung stehen.
Das Design der Benutzeroberfläche wurde ebenfalls überarbeitet. Die beiden Hauptfunktionen “Fernsteuerung” und “Präsentation” sind jetzt klarer getrennt. TeamViewer 6 ist ab sofort verfügbar. Für professionelle Anwender stehen verschiedene, zeitlich unbegrenzte Lizenzen ab einmalig 499,- Euro zzgl. MwSt. (Business-Lizenz) zur Auswahl. Für private Anwender ohne gewerblichen Hintergrund ist TeamViewer grundsätzlich kostenlos.
Stromlasten im RZ via App prüfen
Power Management-Software für die Hosentasche soll laut Anbieter Raritan Zeit und Energiekosten sparen. Dafür wurde jetzt die Lösung Power IQ auch als App für iPhone, iPad und iPod Touch veröffentlicht. Mit ihr sollen Leiter von Rechenzentren nun auch von unterwegs Stromlasten in Echtzeit abrufen und Server- bzw. Rack-Stromversorgungen per Fernzugriff steuern können.
Power IQ sammelt und analysiert Daten wie z.B. den kWh-Verbrauch oder die Temperatur im Rack und führt zudem laut Hersteller detaillierte Thermalanalysen durch. Die Software verfügt über eine Alarmfunktion, die bei Überschreitung voreingestellter Schwellenwerte Administratoren eine Mitteilung sendet. Falls nötig, lassen sich via App unmittelbar korrigierende Maßnahmen einleiten, wie z.B. die manuelle Abschaltung eines nicht ausgelasteten Servers. Zudem zeigen detaillierte Langzeitaufzeichnungen in Form von übersichtlichen Diagrammen Wirkleistung, Energieverbrauch und Stromkosten der Server und anderer IT-Einheiten sowie den CO2-Ausstoß.
Raritan bietet interessierten Kunden mit der Funktion “Live-Demonstration” die Möglichkeit, die Software direkt mit Servern im IT-Lab von Raritan auszuprobieren. Beispielsweise können die Tester zur Probe Stromkennzahlen abfragen oder Server an- bzw. ausschalten. Power IQ ist eine Universal App und setzt iOS in Version 3.1 oder höher voraus. Sie ist kostenlos im App Store verfügbar. Um tatsächlich auf RZ-Daten zugreifen zu können, muss dort natürlich auch die (kostenpflichtige) Energiemanagement-Software von Raritan in Betrieb sein. Diese überwacht und steuert u.a. Netzwerkkomponenten, Server, Racks und unterbrechungsfreie Stromversorgungen der Hersteller APC, Cyber Switching, Geist, Hewlett-Packard, Liebert oder Rittal