Mobile Game theory: was wirklich rockt

Millennial Media Mobile Mix 0113 Mobile GamesUnlängst erschien wieder eine Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM). Der aktuelle Bericht widmete sich ganz den Mobile Games bzw. Spiele-Apps. Aus den Ergebnissen:

  • Es handelt sich um eine besonders erfolgreiche App-Kategorie, sowohl nach Downloads (App Store-Hitlisten) wie nach Ad Impressions betrachtet: Spiele liegen auch hier unangefochten auf Platz 1, vor Musik/Unterhaltung und Kommunikation.
  • Millennial Media Mobile Mix 0113 App-Kategorien

  • 74% der Games im MM-Netzwerk laufen auf Smartphones, 23% auf Non Phone-Connected Devices und lediglich 3% auf Feature Phones.
  • Stolze 64% der Game Apps liefen unter Android, 30% unter iOS, 5% unter BlackBerry OS und 1% unter Windows (Windows Phone, Windows Mobile) ab.
  • Die Rangliste nach Spielearten liest sich so: “Arcade” (Geschicklichkeits- bzw. Video- oder Spielhallen-Spiele) 30%, Wortspiele 26%, Puzzle 19%, Brettspiele 9%, Kartenspiele 4% sowie 12% für “andere”.
  • Mobile Gamers sind eine attraktive und gewaltig wachsende Zielgruppe: eMarketer geht von 60 Mio. Mobilzockern allein in den USA im Jahr 2010 aus – eine Zahl, die sich 2013 auf 120 Mio. verdoppeln soll. Dies erklärt einen Megatrend wie Gamefication und die Attraktivität von gamified Apps wie z. B. The ? Book.
  • Der Erfolg von Mobilspielen beim Verbraucher zieht natürlich auch Werbekunden an. Die Rangliste der in Mobile Games Kampagnen schaltenden Branchen: 1. Reise/Tourismus, 2. Unterhaltung, 3. Bildung, 4. Handel und Restaurants, 5. Finanzen, 6. Telekommunikation, 7. Consumer Packaged Goods (CPG)/Fast Moving Consumer Goods (FMCG, 8. Infoportale, 9. Automotive, 10. Dating/Verabredungen

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

Seminar: “Next Finance”

Der tägl. Newsletter zum Mobile WebDer empfehlenswerte News-Service mobilbranche.de veranstaltet am 17. Januar 2013 in Berlin das Seminar “Next Finance – der disruptive Einfluss von Mobile”, das die aktuellen Entwicklungen in Mobile Banking und Mobile Payment adressieren soll. Das Seminar wird geleitet von André M. Bajorat. Der freie Consultant berät u.a. MyTaxi, PayPal und die Sparkasse (“Wir machen das mit den Fähnchen”). Das Seminar will einen Überblick darüber geben, wie dank des Mobile Webs bisher dem Internet vorbehaltene Bezahlmethoden auch in die reale Welt wandern. Zugleich zeigt Bajorat, wie Square, iZettle oder SumUp dafür sorgen, dass auch kleinere Händler einfach Kreditkartenzahlungen akzeptieren können – und die Start-ups dabei im Hintergrund ihr eigenes Payment-Ökosystem aufbauen.

Einen Praxisbericht zum Seminarsthema steuert Rüdiger Weiß bei. Er ist aktuell COO der Smart Mobile Factory und war zuletzt bei Rocket Internet als Project CTO und Head of Mobile aktiv und begleitete dort u.a. maßgeblich den Aufbau von mobilen Start-ups wie z.B. Payleven.

Das Seminar findet zwischen 10 und 18 Uhr im “Co-working Space” Ahoy! in Berlin statt. Bis zum 30. November 2012 gilt ein Frühbucherpreis von 300 Euro (zzgl. MwSt.; sonst 400 € zzgl. MwSt.) Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Anmeldung per E-Mail an treiss@mobilbranche.de unter Angabe der Rechnungsanschrift

Lesetipp: Sybase Mobile Commerce Guide

Nach einhelliger Expertenmeinung wird das Mobile Business – der M-Commerce-Markt – auch in den nächsten Jahren stark wachsen. Besonders die immer noch steigende Nutzung von Smartphones und damit einhergehende neue Ausprägungen des Mobile Commerce bergen weiteres großes Wachstumspotenzial. Bereits heute nutzen 50 Prozent der Besitzer von mobilen Endgeräten diese zum mobilen Shoppen. 12 Prozent kaufen/bestellen sogar wöchentlich über das mobile Internet. Wie hoch das Potenzial für M-Commerce bleibt, zeigen die 38 Prozent, die zwar bislang selten mobil einkaufen, jedoch Bereitschaft zu einer stärkeren Nutzung in der Zukunft bekunden.

Laut einer Juniper-Studie soll der Umsatz mit physischen Waren, die über ein mobiles Endgerät gekauft wurden, 2012 einen Bruttowert von 170 Milliarden US-Dollar überschreiten. Gerade in Schwellenländern ist Mobile Banking für Menschen, die kein Bankkonto besitzen, eine sinnvolle Alternative. Aber auch in Industrieländern schätzen Verbraucher zunehmend die Bequemlichkeit von Mobile Payment oder Mobile Couponing, sofern entsprechende Angebote einen Mehrwert bieten.

Hilfen bei der Mobilen StrategiefindungIm “Mobile Commerce Guide 2012″ von Sybase können Teilnehmer des mobilen Ökosystems (und die es werden wollen) Strategien, Expertenmeinungen und Praxisbeispiele zu erfolgreichen M-Commerce-Projekten weltweit finden. Ziel der Veröffentlichung (natürlich neben der Werbewirkung für das SAP-Unternehmen Sybase) ist es, Anregungen für die Entwicklung und Umsetzung einer eigenen M-Commerce-Strategie zu geben. Hierzu werden u.a. die Grundlagen folgender M-Business-Themenkreise dargestellt:

  • Mobiler Zahlungsverkehr (M-Banking, Mobile Wallets, NFC
  • Kundenbindung (Mobile Marketing, Mobile Customer Engagement)
  • “Anbieter, die für Unruhe sorgen” (Allianzen zw. Providern und Banken; TransferTo; bCODE; NUVO-Provider.

Ein Glossar und Unternehmensindex runden den 81-seitigen, lesenswerten Reader ab.
kostenlose Anforderung in Print o. via Download (PDF)

Mobile Ads brummen 2011

Mobile Display Advertising zählt zu den erfolgreichsten und am stärktsten zulegenden Kampagnenkonzepten. Im ersten Halbjahr 2011 schalteten bereits 207 Unternehmen mobile Werbekampagnen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von rund 51 Prozent. Das Brutto-Werbevolumen von Mobile Display Advertising soll sich anhand einer ersten Prognose auf 40 Millionen Euro in 2011 verdoppeln. Dies geht aus der aktuellen Marktstudie der Unit Mobile Advertising (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Der gesamte Markt für mobile Werbung setzt damit sein rasantes Wachstum fort.

Entsprechend wurden im ersten Halbjahr 2011 schon 609 mobile Kampagnen mit einem Zuwachs von mehr als 12 Prozent als im Vorjahreszeitraum geschaltet. Ein hohes Zukunftspotenzial unter allen Branchen wird künftig dem Handel im Bereich Mobile Couponing zugesprochen.

Brutto-Marktvolumen in Höhe von 40 Mio. Euro erwartet
Die Unit Mobile Advertising geht von einer Verdopplung des Brutto-Marktvolumens von mobiler Werbung auf gut 40 Millionen Euro in 2011 aus. Zur weiteren Festigung dieser ersten Prognose arbeitet der BVDW an einer deutschlandweiten Messung der Mobile Advertising Spendings, um die Marktschätzung zu validieren. Gleichzeitig soll eine Methode zur Messung der Mobile Advertising Spendings, der realen Umsätze mit Mobile Display Advertising über mobile Websites und mobile Applikationen, entwickelt werden. Neben der Erfassung des Gesamtumsatzes sollen Werbungtreibende in einer künftigen Ausbaustufe analog zum Online-Werbemarkt die Umsätze ihrer Mitbewerber auf Produktebene analysieren können. Bis dahin werden den Unternehmen aggregierte Kampagnenzahlen zur Verfügung gestellt.

Wachstum dank steigendem Smartphone-Absatz
“Der nach wie vor steigende Absatz von leistungsfähigen Smartphones sorgt für ein nachhaltiges Wachstum der mobilen Internetnutzung und beflügelt somit auch die Buchung von Mobile Advertising. Die gesamte Entwicklung im Mobile Advertising Markt wird auch in diesem Jahr weiter von neuen Content-Angeboten, den höheren Übertragungsraten und der Weiterentwicklung von Apps und Endgeräten profitieren”, betont Dirk Kraus (YOC Mobile Advertising), Stv. Leiter der Unit MAC im BVDW.

51 Prozent mehr werbungtreibende Unternehmen
Der aktuelle Halbjahresvergleich zeigt deutlich, dass der Wachstumskurs am Markt für mobile Werbung weiter anhält: Bereits 207 Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2011 mobile Werbekampagnen geschaltet. Im Vergleich zu 2010 schalteten nur 137 und in 2009 nur 109 Unternehmen mobile Werbung. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gaben die Werbungtreibenden 609 Kampagnen zur Schaltung auf mobilen Endgeräten in Auftrag. Die Vergleichshalbjahre 2010 und 2009 verzeichnen nur 545 bzw. 360 Kampagnen.

Mehr Belegungen von mobilen Plattformen
Die Anzahl der gebuchten mobilen Plattformen pro Kampagne ist 2011 signifikant gestiegen: Während im ersten Halbjahr 2010 eine Kampagne auf durchschnittlich fünf mobilen Websites bzw. Apps geschaltet wurde, stieg dieser Wert im Vergleichszeitraum 2011 auf 8,9. Zum Vergleich der Vorjahre: Nachdem es in 2007 nur 1,8 Mobile Websites pro Kampagne waren, sowie 3,6 in 2008, kletterte der Wert auf 4,0 im zweiten Halbjahr 2009.

Mobile Advertising zur direkten Zielgruppenansprache
Immer mehr Unternehmen aus der Medien-, Telekommunikations-, Automobil- und Finanzbranche nutzen verstärkt Mobile Advertising zur direkten Zielgruppenansprache. Aufgrund ihrer positiven Erfahrung aus den Vorjahren bauten diese Branchen auch in 2010 ihren Anteil an gebuchtem Mobile Advertising weiter aus. Gleichzeitig wagen immer mehr Unternehmen und neue Branchen den Sprung auf die Displays der mobilen Endgeräte.

Handel als wichtige Zielgruppe für Mobile Couponing
Mittelfristig hat der Handel ein großes Potenzial für Mobile Advertising, indem Smartphones eine Brückenfunktion zwischen digitaler und analoger Welt vollständig entfalten können. Ein wichtiger Schritt vorab liegt insbesondere in der angekündigten Umrüstung der Kassensysteme, damit Mobile Coupons einfach und standardisiert eingelesen werden können.

Weitere aktuelle Zahlen zum Mobile Display-Werbemarkt in Deutschland bietet der kostenfrei erhältliche “MAC Mobile Report 2011/2012″ (46 Seiten, PDF, 5,6 MB), der hier heruntergeladen werden kann.

BVDW: Markt für Mobile Ads brummt wie nie

Der Markt für Mobile Advertising verzeichnete 2010 in Deutschland ein Wachstum um knapp 40 Prozent: Die werbungtreibenden Unternehmen schalteten insgesamt 1.221 Kampagnen auf mobilen Endgeräten; die Anzahl der Advertiser stieg im vergangenen Jahr auf 248 Unternehmen, was einem Anstieg um mehr als 27 Prozent entspricht. Dies geht aus der aktuellen Erhebung der Unit Mobile Advertising (MAC) der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor.

Boom durch Smartphones und höhere Übertragungsraten
“Der steigende Absatz von leistungsfähigen Smartphones sorgt für einen anhaltenden Boom in der mobilen Internetnutzung und beflügelt somit auch die Buchung von Mobile Advertising. Die gesamte Entwicklung im Mobile Advertising Markt wird auch in diesem Jahr weiter von neuen Content-Angeboten, den höheren Übertragungsraten und der Weiterentwicklung von Apps und Endgeräten profitieren”, erläutert Oliver von Wersch (G+J Electronic Media Sales), Unitleiter Mobile Advertising (MAC).

“Immer mehr Unternehmen aus der Medien-, Telekommunikations-, Automobil- und Finanzbranche nutzen verstärkt Mobile Advertising zur direkten Zielgruppenansprache.

Aufgrund ihrer positiven Erfahrung aus den Vorjahren bauten diese Branchen auch in 2010 ihren Anteil an gebuchtem Mobile Advertising weiter aus. Gleichzeitig wagen immer mehr Unternehmen und neue Branchen den Sprung auf die Displays der mobilen Endgeräte”, ergänzt Dirk Kraus (YOC), stellvertretender Unitleiter Mobile Advertising (MAC).

Mitglieder der Unit Mobile Advertising (MAC) im BVDW
Alle Angaben und Zahlen basieren auf den gebuchten Werbekampagnen auf mobilen Endgeräten, die durch die im MAC organisierten Unternehmen in 2010 umgesetzt wurden. Zu den Mitgliedern des MAC im BVDW zählen u.a.: Axel Springer Media Impact, Contnet AG, Deutsche Telekom AG, G+J Electronic Media Sales GmbH, InteractiveMedia CCSP GmbH, RTL/IP Deutschland GmbH, SPIEGEL QC, Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG, TOMORROW FOCUS Media GmbH, United Internet Media AG, Vodafone D2 GmbH, Yahoo! Deutschland GmbH, YOC Mobile Advertising GmbH.

Festgeld: die Zinsspatz-App

Festgeld App IconLieber der Zinsspatz in der Hand als die Spekulationstaube auf dem Dach? Festgeld oder auch Termingeld hat im Gegensatz zum sog. Tagesgeld eine zu Beginn fest vereinbarte Laufzeit, beispielsweise fünf Jahre. Vor Ablauf dieser Periode kommt man unter keinen Umständen an seine Einlage. Dafür aber ist der Zins für die gesamte Laufzeit festgeschrieben.

Drum prüfe, wer sich längerfristig bindet, sagte sich der Geldanlage- und SEO-Experte Thomas Mücke und gab die dazu passende App bei Reinhold Meyer in Auftrag. Mit “Festgeld !” für das iPhone bzw. “Festgeld HD !” fürs iPad lassen sich entsprechende Angebote komfortabel auch unterwegs vergleichen. Hierfür muss lediglich die zur Verfügung stehende Anlagesumme und Laufzeit angegeben werden – iOS-typisch und bequem per “Slider”. Die Resultate-Tabelle zeigt den Anbieter, den Zinssatz pro Jahr und die Rendite für die eingestellte Laufzeit. Die Reihenfolge der Tabelle ist allerdings fix. Ihre Sortierung hat nichts mit Zinshöhe oder Rendite zu tun und ist nicht von Anlagesumme und Laufzeit beeinflussbar.

Festgeld DetailansichtNeben einer Detailseite mit zusätzlichen Informationen bietet die App auch die Möglichkeit, sich selbst eine Erinnerungs-E-Mail zuzuschicken. Diese enthält den Link auf die spezielle Landing Page der ausgewählten Bank zum jeweiligen Angebot. Dies erleichtert es, später komfortabel am Desktop-Rechner die erforderliche Kontoeröffnung durchführen zu können. Wenn es aber einmal besonders schnell gehen soll, ist dies erwiesenermaßen aber auch durchaus mobil möglich. Die App leitet dazu auf die Webseite der ausgewählten Bank weiter. Ist das für eine Kontoeröffnung nötige Ausfüllen zahlreicher Formularpunkte auf dem iPhone noch etwas fummelig, so gelingt es auf dem größeren Display des Tablets recht geschmeidig. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich per in der App abonnierbarem Newsletter regelmäßig über Zinsveränderungen informieren zu lassen.

Die iPhone Tagesgeld-App findet sich übrigens in der Kategorie Finanzen in den Top 50 der App Store Charts, die heute vorgestellte Festgeld-Kollegin in den Top 100. In der HD-Variante rangieren Festgeld und Tagesgeld in den Top 15 der iPad Charts.

Positiv: Vielfältiges Angebot (derzeit 15 Institute), relativ schnelle Ladezeiten auch über 3G, übersichtlicher Aufbau.

Wunschliste auch hier: Nach Zinssatz und Rendite sortierbare Tabelle, ggfs. “Watchlist” mit individueller E-Mail-Benachrichtigung, Aktualisierung nicht automatisch bei App-Start sondern auf Wunsch durch “Herunterziehen” des Startscreens à la Facebook & Co.

Praxistest-Fazit: ***

UPDATE 03.11.: Die aktuell verfügbaren Updates von “Festgeld !” und “Tagesgeld !” haben eine sortierbare Tabelle erhalten.

mehr Infos zu den Festgeld-Apps

App Store Link zur kostenlosen iPhone App

App Store Link zur kostenlosen iPad App

“Tagesgeld !” – die Carpe Diem-App

tg1Carpe Diem – nutze den Tag, das rieten schon die alten Lateiner. Im privaten Finanzmarkt hat auch heute noch das Tagesgeld einen besonderen Stellenwert, da sich mit diesen kurzfristigen Angeboten unter Umständen attraktive Renditen erzielen lassen, ohne dass man sich dafür lange binden muss. Denn beim Tagesgeld gibt es im Gegensatz zum sog. Festgeld keine Kündigungsfrist, allerdings auch keinen Festzins. Aktuelle Infos sind also Trumpf. Gleichzeitig ist Tagesgeld aber auch einer der umkämpfteren Begriffe gerade im Bereich Suchmaschinen(-Marketing) und AdWords-Werbung. Dementsprechend unübersichtlich fällt daher die Ergebnisschwemme nach einer Google-gestützten Suche nach Angebiten im Tagesgeld-Markt aus… Abhilfe wollen hier die “Tagesgeld !”-Apps schaffen. Mit den kostenlosen iOS-Applikationen aus der Kategorie Finanzen lassen sich tagesaktuelle Tagesgeld-Angebote sehr komfortabel auch unterwegs auf iPhone oder iPad finden und studieren. Dafür wurden sie seitens Apple bereits als “neu und beachtenswert” eingestuft.

tg2Für schnelle Ergebnisse muss lediglich die zur Verfügung stehende Anlagesumme und Laufzeit angegeben werden – iOS-typisch und bequem per “Slider”. Die Resultate-Tabelle zeigt den Zinssatz pro Jahr und die Rendite für die eingestellte Laufzeit. Obacht: Die Reihenfolge der Tabelle ist fix. Sie hat nichts mit Zinshöhe oder Rendite zu tun und ist nicht von Anlagesumme und Laufzeit beeinflussbar. Neben einer App-internen Detailseite mit vielen zusätzlichen Informationen bietet die App auch die Möglichkeit, sich selbst eine Erinnerungs-E-Mail zuzuschicken. Diese enthält den Link auf die spezielle Landingpage der ausgewählten Bank zum jeweiligen Angebot. Dies erleichtert es, später komfortabel am Desktop-Rechner die erforderliche Kontoeröffnung durchführen zu können. Wenn es einmal schnell gehen muss, ist dies aber auch durchaus mobil möglich. Die App leitet dazu auf die Webseite der ausgewählten Bank weiter. Ist das für eine Kontoeröffnung nötige Ausfüllen zahlreicher Formularpunkte auf dem iPhone noch etwas fummelig, so gelingt es auf dem größeren Multitouch-Display des Tablets recht geschmeidig. So besteht fortan keine Gefahr mehr, sich kurzfristig ergebende Gelegenheiten zu verpassen, nur weil man unterwegs ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich per in der App abonnierbarem Newsletter regelmäßig über Zinsveränderungen informieren zu lassen.

tagesgeld57Die App wurde von Reinhold Meyer für den Geldanlage- und SEO-Experten Thomas Mücke umgesetzt.
Positiv: Reichhaltiges Angebot (derzeit 18 Institute), relativ schnelle Ladezeiten auch über 3G, simpler Aufbau.
Noch auf der Wunschliste: Nach Zinssatz und Rendite sortierbare Tabelle, “Watchlist” mit individueller E-Mail-Benachrichtigung, vielleicht ein noch netteres App Icon (das jetzige ist von Fotolia).
Praxistest-Fazit: ***

mehr Infos zu “Tagesgeld !”

iTunes-Link iPhone App

iTunes-Link iPad App

iPad-Nutzung: “Frühstück” und “Couchtime” dominieren

Tomorrow Focus LogoDie zum ersten Mal durchgeführte Studie iPad Effects von Tomorrow Focus Media, nach eigenen Angaben einer der größten deutschen Onlinevermarkter, will neue Aufschlüsse zur Nutzung und Akzeptanz von iPad-Angeboten geben. Die Studie bezieht erstmals Daten aus der Befragung innerhalb einer iPad Applikation ein.

Im Tagesverlauf wird das iPad laut iPad Effects vorwiegend in den Morgenstunden sowie ab 20 Uhr zur “Couchtime” genutzt. Unter der Woche spielt die Nutzung des iPhones eine größere Rolle als die iPad-Nutzung, während das iPad verstärkt am Wochenende genutzt wird. Trotzdem nutzen 97 Prozent der befragten iPad-Besitzer ihr iPad täglich.

Das iPad wird vorwiegend privat genutzt. So interpretiert die Erhebung jedenfalls den Umstand, dass 80,2 Prozent der befragten Personen angaben, das iPad zu Hause zu nutzen. Ein Fünftel der Befragten nutzt das iPad auch unterwegs.

Noch kein Buch-Ersatz

Das iPad wird vorwiegend verwendet, um im Internet zu surfen. Das Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften spielt auch eine große Rolle, wohingegen das Lesen von Büchern bisher von untergeordneter Bedeutung ist. Die meistgenutzten Apps stammen mit 38,2 Prozent aus dem Bereich Information. Jeder Fünfte gibt an, Service-Apps für Wetter, Börse oder TV-Programm zu nutzen.

Der Großteil (84 Prozent) der befragten iPad-Nutzer war bereits vor dem Kauf im Besitz mindestens eines Produktes von Apple. Der mit Abstand wichtigste Grund für den Kauf eines iPads ist die Mobilität und Handlichkeit des Geräts. Allein das Markenimage von Apple konnte 15,4 Prozent der Befragten überzeugen. Qualität, Usability und die Bildschirmlesbarkeit sind ebenfalls wichtig.
Abstract der Studie

Lohnabrechnung via iPhone

Sage einfachLohn mobile IconSage Software positioniert sich mit 250.000 Kunden als einer der führenden Anbieter von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware und verbundener Services für den deutschen Mittelstand. Nun ergänzt Sage den Online-Lohnabrechnungsservice www.einfachlohn.de um den Zugang via iPhone App. Mit einfachLohn mobile können Selbstständige und Kleinunternehmen ihre Lohnabrechnungen selbst durchführen – zur Not auch von unterwegs aus .

sage einfachLohn mobile ScreenZunächst können Stunden oder Gehälter mobil erfasst werden. Danach wird die Lohnabrechnung gestartet und das System übernimmt den Versand aller gesetzlichen Meldungen an Krankenkassen, Finanzämter und Berufsgenossenschaften. Sogar die ELENA-Meldung (Elektronischer Entgeltnachweis) wird bei diesem Verfahren übermittelt. Wer möchte, kann seine Lohnscheine zudem ausdrucken und per Postweg kuvertiert an seine Mitarbeiter versenden lassen. Abgerechnet wird dieser Service pro Lohnabrechnung, die ab 5,90 Euro erhältlich ist. Ein wichtiger Punkt ist auch der Versand von Sofortmeldungen. Manche Unternehmen, etwa Gastronomie-Betriebe, müssen neue Mitarbeiter umgehend an die Sozialversicherung melden.

Für die Vermarktung von einfachLohn mobile konnte die Deutsche Telekom gewonnen werden. Beide Unternehmen kooperieren beim Marketing und Vertrieb: So können Anwender von einfachLohn.de und einfachLohn mobile beispielsweise das iPhone 4 und die dazugehörigen Verträge in einem Paketangebot vergünstigt erwerben. Die App einfachLohn mobile ist kostenlos.
iTunes-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 2. 09. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , , ,

Finanzstatus als mobile Services

ecofinance_App_iconDie ecofinance Finanzsoftware & Consulting GmbH positioniert sich als eines der führenden Softwarehäuser im internationalen Treasury Management. Gemeinsam mit easyMOBIZ (vgl. z. B. easyFindwurde jetzt der erste mobile Client “emc” (ecofinance mobile client) fertig gestellt. Mit diesem können ecofinance-Kunden “relevante Funktionalitäten des Integrierten Treasury Systems ITS der ecofinance auch mobil über ihr iPhone nutzen”.

Konkret geht es dabei um den sog. “ITS Monitor” sowie die “ITS Report Inbox”. Das Ampelsystem des erstgenannten Service soll Anwender jederzeit und überall über den aktuellen Status der weltweiten Finanzprozesse informieren. Über selbstdefinierte Monitorabfragen wird der aktuelle Status des Treasury-Systems und einzelner Finanzprozesse permanent kontrolliert. Neben Grenzwerten und Fälligkeiten können auch Workflows überwacht werden.

Die “ITS Report Inbox” hingegen zeigt sämtliche Berichte des im System integrierten elektronischen Postfachs an. Auf Fingerdruck lassen sich diese PDF-Dateien auch auf dem iPhone öffnen und so auch als gelesen markieren oder als ungelesen behalten, löschen oder weiterleiten. Ein “mehrstufiger Login- und Authentifizierungsprozess” soll die verschlüsselte Verbindung iPhone-Treasury System absichern.

Obwohl die offizielle Pressemitteilung ausdrücklich von einer iPhone App spricht, scheint es sich wie in vielen dieser Fälle doch eher um eine iPhone-optimierte Web-Applikation zu handeln – jedenfalls findet sich im App Store bislang weder ecofinance noch emc oder die ITS-Services. Entsprechende Unterstützung weiterer Smartphone-Plattformen wie BlackBerry und Android soll geplant sein.

UPDATE: Die PR-Agentur von ecofinance beharrt darauf, es handele sich um eine native App, deren Funktionieren allerdings a) das Vorhandensein einer in der Pressemitteilung nicht genannten Desktop-Komponenten zu gleichfalls nicht genanntem Preis voraussetzt und die b) nicht im App Store zu finden sei, da Sie “auf Datenträger ausgeliefert und aufs iPhone übertragen” werde.

« Vorherige Einträge