Mobile Ads à la Google: Click2Call. Nicht bei Apple

Google plant, Werbekunden auf seinen Android-Smartphones künftig eine sogenannte Click-to-Call-Option anzubieten: Nach Touch auf einen mobilen Banner werden die Nutzer direkt mit einer Service-Nummer verbunden.

Unterdes beschäftigt sich Apple nach dem Aussperren von Flash (Adobe) aus dem App Store jetzt mit Google: Die Integration des Ende Mai endgültig von Google übernommenen AdMob-Netzwerk für mobile Werbung soll für alle iPhone OS-Apps ausgeschlossen werden.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 26. 06. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Adobe Flash Player 10.1 für mobile Geräte verfügbar

Adobe Flash IconDer Adobe Flash Player 10.1 ist ab sofort für Anbieter mobiler Plattformen und Inhalte verfügbar. Die neue Version bietet laut Adobe eine bessere Performance und ermöglicht erstmals “ein vollständiges Weberlebnis auf Desktoprechnern und portablen Geräten”. Viele Millionen Webseiten, Spiele, Animationen, Rich Internet Applications, Datenvisualisierungen, M-Commerce-Lösungen, Mediaplayer (Musik, Videos) und vieles mehr basieren auf Flash und setzen einen kompatiblen Player voraus.

Adobe Flash on AndroidFlash Player 10.1 gehört bereits zu den beliebtesten kostenlosen Apps im Android Market, die finale Version für Smartphones und Tablets wird allen Anwendern zur Verfügung stehen, sobald diese auf Android 2.2 (“Froyo”) upgraden – soweit ihr Mobile dafür geeignet ist. Zu den Geräten, die sowohl Froyo und den Flash Player 10.1 unterstützen, werden voraussichtlich u.a. gehören: Dell Streak, Google Nexus One, HTC Evo, HTC Desire, HTC Incredible, Motorola Droid bzw. Milestone und Samsung Galaxy S. Der Flash Player 10.1 wurde außerdem weiteren Partnern zur Verfügung gestellt, um ihn auch auf Geräten auf Basis von Android, BlackBerry OS, webOS (Palm bzw. HP), zukünftigen Versionen von Windows Phone, LiMo, MeeGo und Symbian (Nokia) zu integrieren. Diese Unterstützung wird voraussichtlich im Laufe der kommenden Monate als Over-the-Air-Download oder in Form einer Vorinstallation auf den Geräten verfügbar sein.

Neue Funktionen
Der überarbeitete Flash Player 10.1 unterstützt aktuelle Interaktionsmethoden und spezifische Eingabe-Modelle. Der Support von Beschleunigungssensoren ermöglicht es Nutzern, Flash-Inhalte im Quer- oder im Hochformat zu betrachten. Mit einem neuen Zoom können Nutzer Inhalte bis hin zum Vollbildmodus skalieren. In enger Zusammenarbeit mit nahezu allen Geräteherstellern und Plattformanbietern wurde die Performance optimiert, um CPU und Batterie effizient zu nutzen.

Demo-Videos (die aber wie Flash insgesamt nicht auf Apple Mobiles laufen)

Gute Idee: Kritzelkladde Ideas m. vielen Extras

Adobe Ideas ScreenDer PhotoShop- und Flash-Produzent Adobe hat bekanntlich eine überaus problematische Beziehung zum iPhone-Erfinder Apple. Dennoch gibt es mehrere ausgesprochen pfiffige Adobe-Apps für iPhone, iTouch und iPad. Eine davon ist “Adobe Ideas”. Die App wird für iPhone und iPad angeboten und wird von Adobe selbst als “intelligenter Skizzenblock” beschrieben. Und Ideas ist tatsächlich eine feine Sache, wenn man grad mal wieder kein Papier und Bleistift zur Hand hat, wenn die schönsten Ideen kommen.

Adobe Ideas: Farbschemata bestimmenDieses Werkzeug wird alsbald unverzichtbar – denn es bietet ein simpel bedienbares Zeichen-Tool mit stufenlos einstellbarer “Werkzeug”-Stärke sowie Radiergummi und schier endlos zoombarer Zeichenfläche sowie – gar nicht selbstverständlich – stolzen 50 Undo-Schritten. Überdies kann Ideas Farbschemata aus Fotos oder Zeichnungen bestimmen. Arbeitsergebnisse lassen sich als Ausgangsbasis für Bearbeitungen duplizieren und per E-Mail exportieren, nachdem Ideas sie in ein PDF umgewandelt hat. Schade, dass man Scribbles nicht auch als iPhone-Foto speichern kann – aber da bleibt ja jederzeit der Ausweg, den Bildschirm abzufotografieren (Screen Dump).

Manche kostenpflichtige App leistet weit weniger als diese Free App aus der Kategorie Unterhaltung. Fazit im Praxistest: ****

iTunes-Link Adobe Ideas for iPhone

Autor: klaus, veröffentlicht am: 30. 05. 2010

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)

hero0_perspektivenMehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.

hero4_entblättertZunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!

Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..

An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.

Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.

Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.

Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.

Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.

Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.

Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.

hero07_mitgeliefertes zubehörDie sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.hero5_headphones_remote control

Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.

hero1_homescreenNetter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.

Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.

hero2_iPhone_unlockShopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.Android_Shoppingbag

hero3_iPhone_silhouetteDer Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.





Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern

Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt

Hero-Fazit: *****

PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.

HTC Hero kaufen (Preisvergleich)

noch mehr zum Hero (wikipedia)

Adobe beerdigt Flash-Compiler fürs iPhone – u. setzt auf Android

Adobe Lab_logo Packager for iPhoneApples vor zwei Wochen veröffentlichte neue Entwickler-Vereinbarung untersagt die Entwicklung von iPhone-Anwendungen mit Hilfe von Multiplattform-Compilern wie MonoTouch oder Unity ebenso wie den Einsatz des Flash-zu-iPhone-Konverters Packager for iPhone, der Bestandteil der Flash Creative Suite 5 ist. Das heißt konkret: Anwendungen für die Apple-Geräte dürfen nur noch nativ in Objective-C-, C-, C++- und JavaScript-Code entwickelt werden. Heise.de referiert weiter, dass Adobe CTO Kevin Lynch in einem Blogpost zum Release von Adobe Creative Suite 5 noch schrieb, der Packager werde wie vorgesehen in CS5 enthalten sein, es liege nun an Apple, damit entwickelte Programme zuzulassen oder eben nicht. Da sich Apple (vorhersehbarerweise) für ein Verbot entschieden hat, musste Adobe jetzt seine Strategie anpassen, wie heise.de weiter berichtet: “Auch finden sich zum jetzigen Zeitpunkt über 100 Flash-Applikationen im Apple Store, die mit Adobes Packager for iPhone kompiliert wurden. Diese müssten laut Adobes Produktmanager für Flash, Mike Chambers, nun kostspielig neu entwickelt werden. Chambers beteuert in seiner Kritik, dass die Entwicklung für Flash CS5 die ganze Zeit über im Einklang mit Apples Lizenzvereinbarungen gestanden habe. Erst die jetzigen Änderungen stellten ein Problem dar.

Laut dem Produktmanager soll CS5 weiterhin die Tools zur Programmierung von iPhone- und iPad-Apps enthalten, Adobe wird sie aber nicht mehr weiterentwickeln. Er sieht Adobes Zukunft im Mobile-Segment fortan beispielsweise bei Googles Android-Betriebssystem. Die beiden Firmen arbeiteten eng zusammen, um eine Unterstützung des Flash Player 10.1 und der Adobe Integrated Runtime (AIR) 2.0 für Android-Geräte zu ermöglichen.”

via heise.de

gk_logo-white_57x57Verlierer bei Apples Kreuzzug gegen Adobe und Flash sind alle Anwender und vor allem Entwickler, die teils erhebliche Investitionen in Entwicklungswerkzeuge wie Unity, Novells MonoTouch und Titanium von AppCelerator sowie in mit diesen erstellte Anwendungsarchitekturen getätigt haben. Apples Entscheidung – die von manchen als Vereinfachung des App-Testings und im Kontext des mit iPhone OS 4 kommenden Multitasking interpretiert wird – stärkt jedoch die Kunden von App-Systemhäusern, die wie beispielsweise Glanzkinder von Anfang an auf native iPhone Programmierung mit iPhone SDK und Xcode gesetzt und Know-how in diesem Bereich aufgebaut haben.

Mobiles Web m. Kinderkrankheiten

syzygy_logoStets mehr Anwender von Tablet-PCs wie dem iPad, von Netbooks u. vor allem Smartphones nutzen das Mobile Internet. Sie schätzen die Möglichkeit, auch unterwegs Preise zu vergleichen, Informationen zur Wetter- oder Verkehrslage einzuholen und mit ihren sozialen Netzwerken in Kontakt zu bleiben.

syzygy_monitorDoch gerade Smartphone ist eben nicht gleich Smartphone – man denke beispielsweise an die unterschiedlichen Display-Formate von unter Android betriebenen Geräten. Unterschiedliche Browsersoftware, Betriebssysteme, Flash-Unterstützung ja/nein, Auflösungen und Eingabemethoden per (Multi-)Touch oder Tastatur stellen Unternehmen vor die Herausforderung, die Nutzerfreundlichkeit ihrer mobilen Websites geräteübergreifend zu gewährleisten. Im Rahmen einer sog. ‘Expertenevaluation’ hat sich daher die Internetagentur Syzygy mit dem Status Quo des mobilen Internet auseinandergesetzt und die Ergebnisse als “Usability Monitor 2010″ veröffentlicht. Mit Hilfe fünf unterschiedlicher Smartphone-Typen wurden die prominentesten Vertreter aus den Bereichen Informationssuche, soziale Netzwerke, Reise & Verkehr sowie Preisvergleich und Shoppen “abgesurft”. Anhand der Beispiele von u.a. Google, Facebook, Amazon und Lufthansa erläutert der Usability Monitor laut Agentur, was Anbieter mobiler Websites zu beachten haben, wo die Schwierigkeiten liegen und wo Verbesserungspotenzial besteht.

Die szenarienbasierten Tests zeigten: Schon bei der Auffindbarkeit mobiler Websites gibt es erste Hürden, denn nicht jeder Browser zeigt das für mobile Endgeräte optimierte Angebot an. Ohne eine automatische Weiterleitung bzw. Browser-Weiche ist der Nutzer sich selbst überlassen oder muss darauf hoffen, auf der “normalen” Website einen entsprechenden Link zu finden. Auffällig ist laut Report weiter, dass seit Langem anerkannte Usability-Richtlinien schlichtweg missachtet werden – zum Beispiel die einheitliche Gestaltung klickbarer Elemente oder die Berücksichtigung gelernter Konventionen. Die vollständige Studie kann hier kostenlos angefordert werden.

VNC Viewer für iPhone und iTouch

RealVNC_logoRealVNC stellt den VNC Viewer als App für iPhone und iPod touch vor. Die Anwendung gestattet das Starten von Anwendungsprogrammen auf Desktop PCs, den Zugriff auf Dokumente und das Ändern von Einstellungen auf Rechnern mit den Betriebssystemen Mac OS X, Windows, Linux oder Unix. Die App soll auch die Betrachtung Flash-basierter Websites gestatten sowie den Copy/Paste-Austausch zwischen den Apps auf ihrem mobilen Gerät und einem entfernten Computer. Die neue Applikation eignet sich laut Hersteller auch ideal für Systemadministratoren, die unabhängig von ihrem gegenwärtigen Aufenthaltsort Desktops und Server auf Fehlfunktionen überprüfen und verwalten, Protokolle abfragen oder auch ganze Anwendungsprogramme installieren, deinstallieren und testen können.

RealVNC_screenAls Alternative zur Multitouch-Bedieung mit Fingerbewegungen verfügt der VNC Viewer auch über einen Maustastenmodus. Dabei werden virtuelle Maustasten (links, Mitte und rechts) und ein imaginäres Scrollrad auf dem Desktop überlagert, was dem Benutzer präzise Steuerbewegungen ermöglichen soll. Texte lassen sich über die In-Screen-Tastatur des iPhone oder des iPod touch eingeben und über Preview-Funktionen darstellen. Daneben enthält der VNC Viewer auch spezielle Tasten für Nicht-Buchstabentasten wie z.B. die Cursortasten sowie die Umschalt-, Steuerungs-, Alt- und Entfernen-Taste.

Um vom VNC Viewer aus eine Verbindung zum entfernten Computer aufzubauen, muss diesem eine VNC-kompatible Technologie installiert und in Betrieb sein. Die empfohlene VNC Enterprise Edition stellt laut RealVNC robuste und leistungsstarke Verbindungen her. Verbindungen zur VNC Enterprise Edition bieten zudem den Vorteil zusätzlicher Leistungsmerkmale wie 128-Bit-AES-Verschlüsselung. Die App kostet knapp acht Euro.
iTunes-Link

Mit Flash “plattformunabhängig” für iPhone u. Android programmieren?

Adobe Lab_logo Packager for iPhoneAuf Basis der Flash Platform und der Creative Suite (CS) lassen sich laut Adobe Anwendungen und Inhalte mit einem Tool und einem API-Set erstellen, ausprobieren und über unterschiedliche Geräte sowie Betriebsysteme hinweg verteilen. Entwickler, die Apps mit dem Packager für das iPhone in Adobe Flash Professional CS5 kreiert haben, können diese Anwendungen “problemlos auch für Andoid ausgeben.” Auf Nachfrage bestätigt heute Adobes Presseagentur: “Mit Flash CS5 wird es Flash-Entwicklern möglich sein, Apps aus Flash heraus für das iPhone abzuspeichern. So kommen Inhalte und Anwendungen zwar nicht im Flash-Format, aber eben in Flash erstellt auf das iPhone. Ebenso wird es dann möglich sein, Apps und Inhalte für Andoid auszugeben. Das Credo von Adobe ist es, Inhalte möglichst nur einmal erstellen zu müssen und dann auf jedem Gerät und jeder Plattform nutzen zu können.” Alexander Hopstein, PR Manager für Zentral- und Osteuropa bei Adobe, ergänzt: “Mittlerweile gibt es erste Anwendungen, die mit Flash entwickelt wurden und in Apples App Store verfügbar sind, darunter die Spiele FickleBlox und Chroma Circuit.”
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Adobe tritt der LiMo Foundation bei

LiMo Foundation_logoAdobe Systems hat heute seinen Beitritt zur Linux Mobile (LiMo) Foundation bekannt gegeben. Die Mitglieder dieser “Allianz führender Unternehmen im Markt für mobile Anwendungen und Geräte” sollen so als Flash-Verbündete gewonnen werden. Die Flash-Unterstützung innerhalb der LiMo Platform versetzt Entwickler und Inhalte-Anbieter in die Lage, mit u.a. Adobes Creative Suite Applikationen zu erstellen, die auf Linux-basierten Betriebssystemen für Mobiltelefone ablaufen. Als Mitglied der LiMo Foundation unterstützt Adobe die Entwicklung eines unabhängigen, gemeinschaftlich entwickelten Betriebssystems für mobile Geräte, das von branchenführenden Netzbetreibern und Geräteherstellern unterstützt wird. Darunter sind: LG, NEC, NTT, DoCoMo, Orange, Panasonic, Samsung, SK Telecom, Telefonica, Vodafone sowie Verizon Wireless.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 16. 02. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Adobe AIR: Flash u. mehr für App-Entwickler

Adobe Air_logoAdobe hat auf dem MWC AIR für mobile Geräte vorgestellt, eine konsistente Laufzeitumgebung für unabhängige Anwendungen, die aus dem Open Screen Project (OSP) hervorgehen. Das OSP ist eine von Adobe angestoßene Initiative, die inzwischen fast 70 Unternehmen, Organisationen und Dienstleister umfasst. Mit der noch in diesem Jahr geplanten Unterstützung der Android-Plattform durch AIR sollen Entwickler eine leistungsfähige Umgebung für die Erstellung hochwertiger nativer Apps erhalten. AIR profitiert laut Adobe von speziellen Funktionalitäten des Flash Player 10.1, ist für hohe Performance auf mobilen Geräten optimiert und so konstruiert, dass es durch die native Nutzung vorhandener Geräteressourcen reichhaltigere und umfassendere Anwendungen ermöglicht.

Adobe teilte ebenfalls an, dass die Beta des Flash Player 10.1 weltweit für Inhalteanbieter und Entwickler verfügbar gemacht wurde. Die allgemeine Verfügbarkeit des Flash Player 10.1 wird für die erste Hälfte 2010 erwartet. Damit handelt es sich um die erste konsistente Laufzeitumgebung des Open Screen Projects, die ein uneingeschränktes Interneterlebnis mit attraktiven Anwendungen, Inhalten und High-Definition (HD)-Videos sowohl auf dem Desktop als auch auf unterschiedlichen mobilen Geräten wie Tablets, Smartphones, Netbooks und Handys ermöglicht. Laut einer Analysten-Prognose aus dem Januar 2010 werden bis Ende 2012 mehr als 250 Millionen Smartphones mit Flash Player-Unterstützung auf dem Markt sein. Mobile Betriebssysteme wie Android, BlackBerry OS, Symbian, Palm webOS und Windows Mobile werden den Flash Player unterstützen.

AIR hat beim iPhone OS gut hingeschaut und soll jetzt Multitouch, Gestensteuerung oder Beschleunigungssensoren unterstützen. Auf Basis der Flash Platform und Adobes Creative Suite sollen sich Anwendungen und Inhalte mit einem Tool und einem API-Set erstellen, ausprobieren und über unterschiedliche Geräte sowie Betriebsysteme hinweg verteilen lassen. Zu den Erweiterungen von AIR für mobile Geräte gehört außerdem die Möglichkeit, Kontext-sensitive Applikationen zu generieren. Diese sind in der Lage, Darstellung und Leistung auf Basis eines einheitlichen Codes automatisch an die Besonderheiten des jeweiligen Gerätes anzupassen. Dazu können Displaygröße, spezielle Interaktionstechnologien, Eigenarten des verwendeten mobilen Betriebssystems oder unterschiedliche Netzwerkzugänge oder Bandbreiten gehören.
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