Mobiles Internet bleibt günstig
Mobiles Internet bleibt für die deutschen Verbraucher auch in Zukunft günstig und schnell. Die Bundesbürger profitieren von einem konstanten Preisniveau und schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten. Einzelne Provider ermöglichen ihren Kunden mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde, doppelt so schnell mobil zu surfen wie bei anderen Anbietern. Dies geht aus dem aktuellen “Mobile Monitor II/2011″ hervor, den der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Kooperation mit dem Onlinemagazin teltarif.de veröffentlicht. Die Publikation weist die jeweils fünf günstigsten Internettarife für mobile Gelegenheits-, Tages- und Vielsurfer (wie beispielsweise mobile Pros) aus. Die Tarifübersicht kann als kostenloser PDF-Download bezogen werden, Link siehe ganz unten.
Die preiswerteste monatliche Datenflatrate für die mobile Internetnutzung liegt bei 14,99 Euro im Monat, die günstigste Tagesflatrate bei 1,99 Euro pro Tag sowie der billigste Volumentarif bei 19 Cent pro Megabyte. Im Vergleich zum letzten “Mobile Monitor I/11″ bleiben die Übertragungsgeschwindigkeiten für Upstream und Downstream weitestgehend gleich. Bei der mobilen Internetnutzung steht den Kunden ein Upstream von oft zwei Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Beim Download über mobile Endgeräte bieten viele Anbieter mittlerweile bis zu 7,2 Megabit Downstream pro Sekunde an.
Zahlungsbereitschaft für Apps sinkt
Tomorrow Focus Media legt neue Zahlen zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Angeboten vor, wie mobile-zeitgeist berichtet: “Danach gehen bereits knapp 35 Prozent der Deutschen mobil ins Internet. Waren 2010 noch 35% der Befragten bereit für eine App zu zahlen, sind es heute nur noch 26,7%.
Weitere zentrale Ergebnisse:
- Über 40 Prozent der Befragten planen die Nutzung des mobilen Internets in 2011;
- Momentan nutzen 15 Prozent der Befragten ein iPad oder ein anderes Tablet;
- Ein Drittel der Befragten denkt zudem darüber nach, noch im kommenden Jahr einen Tablet-Rechner anzuschaffen;
- Heute nutzen 70,7 Prozent der Befragten Flatrates – das sind 13,4 Prozent mehr als im Vorjahr;
- Prepaid-Angebote fallen von 28,7 Prozent auf 22,3 Prozent zurück;
- Das Apple-Betriebssystem iOS stagniert bei 25,8 Prozent;
- Die Nutzung von Android steigt im Vergleich zur letzten Erhebung im April 2011 von 24,4 Prozent auf 31,2 Prozent an. Android ist damit das am häufigsten genutzte Betriebssystem Deutschlands;
- 42,4 Prozent der Befragten nutzen mindestens täglich Communities und Social Media-Plattformen über ihr Smartphone (“Mocial”). Im Vergleich zu Januar ist dies eine Steigerung von knapp zehn Prozent;
- Drei Viertel der Befragten gaben an, Apps gelegentlich oder regelmäßig zu nutzen.”
110 Mio. Mobilfunkverträge in D
Wenn es ums Telefonieren geht, werden Mobilgeräte immer mehr zum Normalfall. Basierend auf Zahlen der Bundesnetzagentur hat der Branchenverband BITKOM bekannt gegeben, dass die Zahl der Mobilfunkverträge in Deutschland 110 Millionen erreicht hat. Damit kommen auf jeden Bürger durchschnittlich 1,3 Mobiltelefonanschlüsse. Mit diesen telefonierte er im vergangenen Jahr rund 37 Stunden mobil. Die Summe der mobilen Gesprächsminuten stieg in Deutschland in 2009 um 19 Milliarden oder 13 Prozent auf 169 Milliarden Minuten. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt. Der BITKOM schätzt, dass sich dieses Wachstum 2010 auf ähnlichem Niveau fortsetzen wird. Verantwortlich für den Boom sollen insbesondere günstige Flatrates und Volumentarife sein: Bereits 80 Prozent der abgehenden Gespräche werden über Flatrates ins eigene Mobilfunknetz oder ins Festnetz geführt.
Mobiles-Internet123.de
Selbstdarstellung: Mobiles Internet – UMTS Flatrate & Surfstick Vergleich
Hinter Mobiles-Internet123.de steht ein junges Team, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, schnellen Überbick im Dschungel der UMTS-Tarife in Deutschland zu schaffen. Die Seite löst den Anspruch u.a. durch tabellarische Übersichten ein, die einen einfachen Vergleich der verschiedenen Anbieter ermöglichen. Es werden detaillierte Informationen zu nahezu jedem Netz und zu jedem angebotenen Tarif gegeben. Im “Magazin” finden sich zudem in regelmäßigen Abständen lesenswerte News und Tipps aus dem Bereich Mobiles Internet. Die Sektion “Smartphones” liefert Fakten und Kurztests zu vielen aktuellen Smartphones der Anbieter Apple, Gigabyte, HTC, Huawei, Kyocera, LG, Motorola, Nokia, Palm, RIM, Samsung, Sony Ericsson, Toshiba und Xda (sowie einen Link auf die Seite “Handyverträge ohne Schufa” kumita.de ). Mobiles-Internet123 wird seit über einem Jahr betrieben und regelmäßig ausgebaut.
Bis auf die Sektion “iPhone Navigation” nicht iPhone-spezifisch; deutschsprachig, akzeptable Darstellung auf dem iPhone; für das genannte Berichtsspektrum empfehlenswert.
Fazit: ***

Paid Content kommt – auch bei Apps

Paid Content bekommt auch unter den Mediennutzern immer mehr Zuspruch. Laut einer Nielsen-Studie unter 27.000 Internetnutzern ist ein Drittel bereit, für hochwertigen, professionell erstellten Inhalt zu zahlen. Jedoch scheuen sich manche Verlage noch, Bezahlinhalte umzusetzen – während andere wie etwa Springer bei den Themen Paid Apps sowie frische Nutzergruppen durch iPad & Co. nachgerade zu sabbern beginnen. Sicher wird Paid Content zukünftig nicht die einzige Erlösquelle sein, und viele Inhalte wie Nachrichten bleiben frei zugänglich. Doch bei maßgeschneiderten Bezahlangeboten dominiert noch viel leerer Raum – Verlage sollten nach Ansicht der Strategieberatung Simon-Kucher & Partners diesen weiter füllen, um Qualitätsjournalismus zu erhalten. “Die Zeitungsverlage müssen alles daransetzen, für ihre Online-Portale ein mindestens duales Erlösmodell aus Werbeeinnahmen und Content-Vermarktung durchzusetzen. Optimal wären weitere E-Commerce-Standbeine“, so Rainer Meckes, Partner bei Simon Kucher. Gelingt dies nicht, drohe ein Zeitungssterben und somit ein rapider Qualitätsverfall der Berichterstattung im Internet. Denn ‘subjektive’ Berichterstattung durch Twitter und unabhängige Blogs kann (und will, d. Red.) keinen vollumfänglichen, ‘objektiven’ Qualitätsjournalismus garantieren. Laut Medienexperte Meckes geht es jetzt darum, zu ermitteln, für welche Zielgruppe welcher Content echten Mehrwert liefert und wie diese Inhalte zu Paketen geschnürt werden können. “Je bequemer die verwendeten
Bezahlmodelle für die Nutzer sind, desto leichter wird die Umsetzung fallen.“
Fakt ist, dass im Mobilen Internet schon diverse Paid Content-Ansätze existieren und teils florieren. Die Zahl der kostenpflichtigen iPhone-Apps wächst stetig, auch im Medienbereich. Aber auch abseits der gehypten Apps zeigen Apple und Amazon mit iTunes und den zahlreichen E-Books und E-Papers, dass Paid Content möglich ist. Was im mobilen Internet zu funktionieren scheint, müssen Verlage auch auf das stationäre Internet übertragen.
Eine Paid Content-Offensive bedeutet nicht, alle Informationen kostenpflichtig zu machen. Nur eine Mischung aus frei zugänglichem und kostenpflichtigem Inhalt im Sinne des “Freemium”-Gedankens ist heute umsetzbar und sinnvoll, schon allein, um in Hinblick auf Werbeeinnahmen Reichweitenverluste zu begrenzen.
“Ein Massenmarkt wird Paid Content nur, wenn die Qualität des kostenlosen Contents auf breiter Front deutlich absinkt – das ist kurzfristig eher unwahrscheinlich”, sagt Annette Ehrhardt, weitere Medienexpertin von Simon-Kucher. Bleibt der kostenfreie Content hochwertig, werden nur diejenigen Verlage erfolgreich vermarkten können, die noch höherwertige Bezahlinhalte anbieten wie exklusive Artikel, Hintergrundberichte oder Sonderthemen – natürlich Web 2.0-gerecht aufbereitet. Neben Exklusivität und Einzigartigkeit sind Einfachheit, Bequemlichkeit und Individualität erfolgsentscheidend. Für Dinge, die an anderer Stelle kostenlos gefunden werden können, ist oft Zahlungsbereitschaft vorhanden, wenn die ‘Suchkosten’ – also die Zeit und Mühe, Informationen zu finden – wegfallen und die Informationen ansprechend gestaltet und individuell zugeschnitten sind. “Mit einem durchschnittlichen Nachrichten-Einheitsbrei ist sicherlich kein Geld zu verdienen“, so Ehrhardt.
Heutzutage sind Verlage gezwungen, sich intensiv mit den Lesegewohnheiten ihrer Kunden zu beschäftigen. Es stellen sich Fragen wie: An welche Zielgruppe richtet sich ein Paid Content-Angebot? Sind es die Abonnenten der gedruckten Tageszeitung, die langsam in die Online-Welt überführt werden sollen, oder sind es internetaffine Nutzer, die die Zeitung nur online lesen? Für traditionelle Print-Leser sollte das Print-Abo Schritt für Schritt um exklusive kostenpflichtige Online-Inhalte erweitert werden. Für reine Online-Nutzer bieten sich Online-Pakete an, die mobile Applikationen und stationäres Internet verbinden. “Solche Bündelangebote sind vorteilhaft: Werden Komponenten, für die ohnehin eine Zahlungsbereitschaft besteht, mit bisher kostenlosen Elementen “verheiratet”, wird die Kostenlos-Mentalität eher überwunden”, erläutertEhrhardt. Die gleiche Taktik wenden übrigens auch die sehr pricing-versierten Mobilfunkanbieter an: Während Preise für Gesprächsminuten beständig sinken, wird für mobile Datenübertragung mehr bezahlt. Die Mobilfunker bieten Bündel aus Daten und Gesprächsminuten an, um die Kosten für die einzelnen Posten zu verschleiern. Der Ansatz vieler Verlage, kostenpflichtige Angebote zunächst als iPhone App zu entwickeln, sei daher ein erster Schritt in die richtige Richtung…
Laut einer von horizont zitierten Studie von Simon-Schuster zum Thema sind rund 80 Prozent der herunter geladenen iPhone-Apps kostenlos. Pro Quartal kauft hiernach ein Nutzer des App-Stores von Apple gerade mal zwei Bezahl-Apps. Für eine App zahlen diese Kunden im Durchschnitt 3,50 Euro. Bei BlackBerry wird nur eine kostenpflichtige App gekauft, die aber durchschnittlich 5 Euro kostet. Grundlage ist eine Online-Umfrage unter lediglich 200 Smartphone-Nutzern (deutlich abweichende Ergebnisse hat u.a. Distimo). Laut Umfrage schafft Apples App Store von allen Mobile App Stores derzeit noch die beste “Conversion” von Interessenten zu Nutzern. Über 90 Prozent der Besitzer eines iPhones oder iPod Touchs kennen den App Store, und fast 80 Prozent haben ihn schon besucht. Von der BlackBerry-Nutzern kennen nur knapp 30 Prozent der befragten Blackberry-Verwender dessen Store (App World bzw. BlackBerry Application Storefront), weniger als ein Viertel haben ihn schon einmal besucht, und noch weniger etwas heruntergeladen.
Zehn Apps haben die Teilnehmer der Studie in den vergangenen drei Monaten im Durchschnitt aus dem Apple App Store heruntergeladen, also rund drei Apps pro Monat. BlackBerry und der dazu gehörige App Store kommen mit rund fünf Apps nur auf die Hälfte der Downloads. Nokia-Smartphones sind in der vorliegenden Studie zwar unterrepräsentiert, doch Nokias Ovi-Store ist bei allen Nokia-Smartphone-Besitzern bekannt. Fast zwei Drittel haben ihn schon einmal besucht.
Studie: Smartphones erobern Massenmarkt
Das mobile Internet erobert dank neuer Geräte, günstiger Datentarife und attraktiver Anwendungen den Massenmarkt. Der Absatz von Smartphones wird in Deutschland im Jahr 2010 um 47 Prozent auf 8,2 Millionen Stück zulegen. Damit wird 2010 jedes dritte neue Mobiltelefon hierorts ein Smartphone sein, 2009 war es erst jedes fünfte.
Der Umsatz mit den vielseitigen Multimedia-Handys steigt 2010 voraussichtlich um 33 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO). “Die universell einsetzbaren Smartphones beflügeln den gesamten Handy-Markt”, erläutert BITKOM-Hauptvorstand Herbert Merz. Insgesamt wird der Verkauf von Handys in Deutschland im laufenden Jahr voraussichtlich um 4 Prozent auf 28 Millionen Stück steigen. Im Krisenjahr 2009 waren die Verkaufszahlen noch um 3 Prozent gesunken. Wegen des starken Preiswettbewerbs wird sich der Umsatz mit Mobiltelefonen bei rund 3,7 Milliarden Euro stabilisieren.
Mit den Verkaufserfolgen von Smartphones und tragbaren Computern nimmt auch die mobile Internetnutzung enorm zu: Die drahtlos übertragene Datenmenge hat sich im vergangenen Jahr auf 40 Millionen Gigabyte nahezu vervierfacht. Von diesem Anstieg profitieren die Netzbetreiber: Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wächst in Deutschland im Jahr 2010 nach der BITKOM-Prognose um 8 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro.
Den Erfolg des mobilen Internets beflügeln die Datentarife der Netzbetreiber. Tagesflatrates für den mobilen Internetzugang gibt es inzwischen für unter drei Euro und Monatsflatrates für weniger als 20 Euro. Im internationalen Vergleich zieht das Geschäft in anderen Ländern sogar noch schneller an als in Deutschland. In Frankreich wächst der Umsatz mit mobilen Datendiensten 2010 laut BITKOM um 17 Prozent auf 5 Milliarden Euro, in China um 23 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro und in den USA um 25 Prozent auf 36 Milliarden Euro. Einen starken Schub wird in Deutschland die Versteigerung zusätzlicher Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur im zweiten Quartal 2010 bringen. „Mit der Frequenzauktion legen wir die Basis für die Mobilfunknetze der nächsten Generation“, sagte Merz. Die neuen LTE werden mobile Internetgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s zulassen. Merz: “Mit LTE werden die Mobilfunknetze eine echte Alternative zu DSL und Kabel.” Hinweis zur Datenquelle: Das EITO ist eine Tochter der Bitkom Research GmbH und arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE und GfK zusammen.
Befragung: Welche Widgets würde man gern mobil einsetzen?
Den Namen kennt man weniger, die Anwendungen nutzen die meisten. Mobile Widgets, kleine Mini-Programme auf iPhone und Co., informieren zu jeder Zeit an jedem Ort über aktuelle Nachrichten, Stauinformationen, Wetterberichte, Restaurants und vieles mehr. Eine Befragung des Softwaredienstleisters Star Finanz zeigt jetzt: 60 Prozent der Befragten sehen Widgets als sinnvolle tagesaktuelle Informationsquelle. Besonders gefragt sind dabei Routenplaner (50%), Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing (44%), Verkehrsinfos (38%), Mobile-Banking (33%) und Parkplatzfinder (20%).
“Die zunehmenden Flatrate-Tarife machen die Nutzung des mobilen Internets via Handy oder Smartphone immer leichter. Der große Erfolg des iPhones und des Software-Shops App Store haben diesen Trend weiter ausgebaut”, erklärt Bernd Wittkamp, Geschäftsführer der Star Finanz. Das Unternehmen bietet mit seiner Plattform STARmobi seit geraumer Zeit eine Lösung für alle Handytypen an.