72% deutscher Senioren = Handynutzer

BITKOM LogoHandys haben in der Generation 65+ noch einmal deutlich an Beliebtheit gewonnen. Das zeigte eine Forsa-Umfrage unter 1.000 Personen für den Hightech-Verband BITKOM. Demnach besitzen inzwischen 72 Prozent der Senioren ein Mobiltelefon, vor einem Jahr waren es erst 61 Prozent. Insgesamt besitzen 87 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren ein Handy. Das entspricht 61 Millionen Menschen.

Senioren, die Internet- und Multimedia-Funktionen nutzen möchten, sollten sich laut dem Verband Smartphones genauer anschauen. Die Funktionsvielfalt möge auf den ersten Blick verwirrend sein, aber dafür besitzen viele Geräte ein besonders großes, leichter ablesbares und berührungsempfindliches Display. Manche populäre Geräte ließen sich trotz der gebotenen Funktionsfülle relativ einfach bedienen, die Schriftgröße in vielen Fällen anpassen. Ein Smartphone verlange zwar mehr Eingewöhnung als Standard- oder gar spezielle Seniorenhandys, erlaube dafür aber die mobile Nutzung von Online-Services und Navigation inklusive diverser Sicherheitsfunktionalität (1-Befehl-Anrufe, Ortung von Gegenständen etc.).

Festnetz adé: 12% i.d. BRD

BITKOM LogoImmer mehr Haushalte in der EU verzichten auf einen Festnetzanschluss. 27 Prozent der Haushalte besaßen Anfang 2011 ausschließlich einen Mobilfunkanschluss. Vier Jahre zuvor waren es noch 24 Prozent. Spitzenreiter sind Tschechien und Finnland. Dort wird in 81 bzw. 78 Prozent der Haushalte ausnahmslos das Handy genutzt. Vor vier Jahren waren es in diesen Ländern noch 64 bzw. 61 Prozent der Haushalte.

Dies sind Ergebnisse einer Forsa-Erhebung für den Hightech-Verband BITKOM. Demnach ist der Anteil der Nur-Handy-Haushalte in den mittel- und osteuropäischen Ländern besonders hoch. Ein Grund dafür ist der im Vergleich zu Westeuropa schlechtere Ausbau des Festnetzes. Da zudem der Datenverkehr im Mobilfunk dank UMTS und LTE immer schneller wird, setzen immer mehr junge Internet-Nutzer auf einen mobilen Anschluss.

Deutschland langsamer als der EU-Schnitt
Deutschland bleibt dagegen dem Festnetz noch weitgehend treu. Nur zwölf Prozent der Haushalte hierzulande telefonieren ausschließlich mit dem Handy, eine Steigerung um 1 Prozentpunkt gegenüber 2007. Damit liegt Deutschland am unteren Ende der EU-Rangliste. Zusätzlich zum gut ausgebauten Festnetz sieht der Verband als weitere Ursache für die anhaltend hohe Festnetzdichte die Verbindung der Telefonanschlüsse mit schnellen Internetverbindungen per DSL in Deutschland.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 10. 10. 2011

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung, Windows Phone Programmierung

Tags: , , , , , , , , ,

61 Mio. deutsche Handys

BITKOM LogoDie Zahl der Handybesitzer hat in Deutschland erstmals die Marke von 60 Millionen überschritten. Dies ist zentrales Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Erhebung für den Hightech-Verband BITKOM. Demnach telefonieren 87 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren mobil. Derzeit werden laut Lobby-Verband die “letzten weißen Flecken Deutschlands” mit dem neuen, mobilen Breitband LTE erschlossen.

Insbesondere Senioren haben deutlich aufgeholt. Inzwischen verfügen knapp drei Viertel (72 Prozent) der Bundesbürger ab 65 Jahren über einen Mobilfunkanschluss, vor einem Jahr waren es erst 61 Prozent. In der jungen und mittleren Altersgruppe besitzt demgegenüber fast jeder ein Handy.

M-Payment: Über 40% sind dafür

Insgesamt 43 Prozent der deutschen Handybesitzer können sich vorstellen, ihr Mobiltelefon zum Bezahlen einzusetzen. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 75 Prozent. Das hat eine repräsentative Umfrage der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des BITKOM ergeben. Am stärksten gewünscht wird der Einsatz des Handys zum Bezahlen von Fahrscheinen im öffentlichen Personenverkehr. In der Kategorie der 14- bis 29-Jährigen sind es sogar rund 55 Prozent. Etwa jeder vierte Handybesitzer (27 Prozent) würde gerne Parktickets per Handy kaufen, und auch hier ist die Akzeptanz mit 41 Prozent bei den Jüngeren besonders hoch.

Rund jeder vierte Befragte (24 Prozent) kann sich vorstellen, mit dem Mobiltelefon Eintrittskarten für Veranstaltungen zu kaufen. Hier sind es unter den 14- bis 29-Jährigen sogar 40 Prozent. Jeder Fünfte (19 Prozent) würde überall dort mit dem Handy bezahlen, wo er heute eine EC- oder Kreditkarte einsetzt. Unter den Jüngeren ist es jeder Dritte. Grundsätzlich sind Männer ein wenig aufgeschlossener als Frauen gegenüber dem Bezahlen mit dem Mobiltelefon. Während es sich bei den Männern 47 Prozent vorstellen können, sind es bei den Frauen nur 40 Prozent.

Moderne Mobiltelefone verfügen mittlerweile, zumindest wenn es sich um Smartphones handelt, über leistungsstarke Prozessoren, relativ komfortable Bedienoberflächen und die permanente Option auf Onlineverbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen für den Einsatz zum komfortablen bargeldlosen Bezahlen. Es gibt zwar bereits einige mobile Bezahldienste von Mobilfunkanbietern und anderen Unternehmen für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten in Deutschland, wie etwa Online-Shopping, Handy-Parken oder dem Fahrkartenkauf. Eine branchen- beziehungsweise dienstleistungsübergreifende Lösung hat sich nach Ansicht des BITKOM, der auf Apples mit iTunes realisierte Micropayment-Lösung nicht eingeht, bislang hierzulande allerdings nicht durchsetzen können. Der Verband weist in diesem Zusammenhang auf die Chancen hin, die sich nicht nur Mobilfunkanbietern, sondern auch Banken bieten.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 2. 11. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , , ,

Handys: Schon jedes 5. ist ein Smartphone

Jeder fünfte Handynutzer besitzt ein Smartphone. Das hat der aktuelle BITKOM-Webmonitor ergeben, eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM ergeben. Männer verfügen danach häufiger über ein solches Multifunktionsgerät (24 Prozent) als Frauen (17 Prozent). Am weitesten verbreitet ist die Smartphone-Nutzung in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier hat mehr als jeder dritte Handynutzer ein solches Mobiltelefon mit ansprechbarem Betriebssystem und der Möglichkeit der Nutzung nativer Apps. Bei den 30- bis 44-jährigen ist dies immerhin noch jeder Vierte, bei den über 60-Jährigen schließlich nur noch sieben Prozent.

22 Prozent der Befragten wussten allerdings selbst gar nicht anzugeben, ob ihr Handy als Smartphone bezeichnet werden kann – oder “nur” als Dumb Phone bzw. Feature Phone. Bei den über 60-Jährigen sind es sogar 38 Prozent.

10 Mio. Deutsche im App-Fieber

Bitkom_0910_Mobile AppsBereits zehn Millionen Deutsche haben Apps auf ihrem Handy. Das hat eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM ergeben. Apps können auf vielen Smartphones genutzt werden. Die Besitzer geeigneter Smartphones haben im Durchschnitt 19 Apps auf ihrem Mobiltelefon. 21 Prozent aller Handy-Besitzer ab 14 Jahren sagen, dass ihr Mobiltelefon für die Nutzung von Apps geeignet ist. Die Mehrheit (57 Prozent) nutzt nach eigener Aussage noch keine entsprechenden Geräte, und weitere 22 Prozent der Handynutzer sind sich unsicher, ob sie Apps verwenden können. Vor allem ältere Anwender geben an, sich damit nicht auszukennen.

Bisher sind vor allem Männer große Fans der kleinen Programme. Männliche Smartphone-Nutzer haben nach eigenen Angaben im Schnitt 25 Apps auf ihrem Mobiltelefon, Frauen mit kompatiblen Handys dagegen nur sieben. Große Unterschiede gibt es auch zwischen West und Ost: Während westdeutsche Smartphone-Nutzer durchschnittlich über 20 Apps verfügen, sind es bei ostdeutschen Anwendern lediglich neun.

Mobiles Internet = Massenmarkt

Die Internetnutzung mit dem Handy ist in der breiten Bevölkerung angekommen. Aktuell nutzen zehn Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Internetfunktionen mit ihrem Mobiltelefon – das entspricht 17 Prozent aller Handy-Besitzer. Rund acht Millionen rufen Webseiten auf (13% d. Handy-Besitzer), vier Mio. schreiben E-Mails (7%) und ebenfalls vier Millionen nutzen native Apps (7%). Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Bei der Befragung von 1.000 Personen ab 14 Jahren waren Mehrfachnennungen möglich. Nach BITKOM-Prognosen werden im laufenden Jahr rund acht Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Das entspricht einem Drittel des gesamten Handy-Absatzes im Jahr 2010. “Betrieben werden die (App-)Marktplätze von den Smartphone-Herstellern”, schreibt BITKOM etwas vereinfachend weiter und überrascht mit der Erkenntnis: “Der weitaus größte Teil der mobilen Anwendungen steht den Nutzern dabei kostenlos zur Verfügung”.

3 Mio. potenzielle Tablet-Käufer

BITKOM LogoRund 500.000 Tablet-Computer werden nach BITKOM-Berechnungen im laufenden Jahr noch über deutsche Ladentische gehen. Träfen die Hochrechnungen des Hightech-Branchenverbands zu, so hätte Apple hier ein Wachstum um den Faktor 25 losgetreten, denn im vergangenen Jahr waren gerad mal 20.000 Stück abgesetzt worden. Laut aktuellem BITKOM-Webmonitor, einer repräsentativen Umfrage in Zusammenarbeit mit Forsa, erwägen sogar drei Millionen Deutsche, sich in nächster Zeit einen Tablet-PC zu kaufen. Jugendliche zeigen das größte Interesse. Unter Schülern und Studenten plant jeder zwölfte, sich ein solches Gerät zu kaufen. Bei den unter 20-Jährigen ist es sogar jeder neunte. Aber auch drei Prozent der Senioren über 65 Jahre haben Interesse an einem Tablet-PC, hochgerechnet 630.000 Personen.
 
Auch der Absatz von mobilen Computern insgesamt wird im Jahr 2010 in Deutschland voraussichtlich einen neuen Höchstwert erreichen. Der BITKOM glaubt, dass der Verkauf von Notebooks, Netbooks und Tablet-PCs auf 9,7 Millionen Stück steigen wird. Das entspricht einem Absatzplus von mehr als einer Million Geräten im Vergleich zu 2009. Fazit: Mobiles Internet und Apps sind 2010 wichtiger als je zuvor.

Buchmesse: Interesse an E-Books wächst rasant

Leipziger Buchmesse_logo2,9 Millionen Deutsche wollen sich in diesem Jahr ein digitales Buch kaufen. Das sind 700.000 zusätzliche Käufer gegenüber 2009 und entspricht einem Wachstum um 32 Prozent. Dies teilt der Hightech-Verband BITKOM zu Beginn der Leipziger Buchmesse mit. Basis ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa. “Digitale Bücher sind einfach praktisch. Man kann ganze Bibliotheken mitnehmen und trägt nur das Gewicht eines Lesegeräts”, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg (Microsoft). “Auf Reisen oder an Universitäten sind E-Books erste Wahl.”
 
bitkomDigitale Bücher können überdies die wissenschaftliche Arbeit erleichtern: Wie in einem Textverarbeitungs-Dokument kann nach Stichwörtern gesucht und können Zitatpassagen wiedergefunden werden. “Bei Fachliteratur wird sich das digitale Buch zuerst durchsetzen”, so Berg. Aufgrund des geringeren Materialverbrauchs sind E-Books umweltfreundlicher und können günstiger als traditionelle Bücher angeboten werden. Die Akkus der Lesegeräte – der so genannten E-Reader – laufen bis zu drei Tage und die Bildschirme lassen sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen sind E-Books bei jungen Menschen besonders beliebt. Von den 14- bis 24-Jährigen plant dieses Jahr jeder zehnte den Kauf eines elektronischen Buches.

E-Books stellen einen Schwerpunkt der diesjährigen Leipziger Buchmesse dar. Der Markt für digitale Bücher steht derzeit allerdings noch am Anfang seiner Entwicklung. Auch Smartphones wie das iPhone oder unter Android betriebene Geräte sind stets beliebtere Plattformen für digitales Publizieren. Für das bei uns ab April lieferbare iPad will Apple mit dem iBook Store sogar eine eigene iTunes-/App Store-Unterabteilung mit 20 Haupt- und 150 Unterkategorien einrichten.