Mobiles Botnet mittels Wetter-App aufgebaut

RSA 2010_logoDaniel Tijerina und Derek Brown haben auf der Sicherheitskonferenz RSA 2010 ein experimentelles Botnet vorgestellt, das aus nahezu 8.000 mobilen Geräten besteht. Die Forscher zielten mit Ihrer Demonstration auf iPhones mit Jailbreak sowie unter Android betriebene Smartphones.

Cydia_iconDie beim Security-Unternehmen TippingPoint beschäftigten Wissenschaftler erstellten eine Applikation namens WeatherFist, die Wetterinformationen der Website Weather Underground auf den Smartphones anzeigt. Was die Nutzer nicht wissen können: WeatherFist sammelt Daten wie GPS-Positionen und Telefonnummern und sendet diese an die Entwickler der App.

SlideMe_logoErschreckenderweise hatte das Projekt einigen Erfolg, wie tecchannel.de berichtet: Obwohl die App lediglich über App Stores von Drittherstellern angeboten wurde, zählten die Forscher nach 24 Stunden bereits über 1.800 Installationen. Zur RSA-Konferenz waren mehr als 7.800 Smartphones “infiziert”. Die zur Distribution genutzten inoffiziellen Stores von u.a. ModMyi.com, SlideME (Android) und Cydia (JB iPhone) veröffentlichten WeatherFist offensichtlich ohne jede Beanstandung. heise.de sagte Brown, dass ihre Anwendung teilweise 20 Minuten nach Einsendung im jeweiligen Store online ging: “Offenbar hat sich keiner den Code wirklich genau angesehen.”
via tecchannel.de

Studie: Mobiles Internet wird zur Regel

eiaa_logoIn Deutschland boomt das mobile Internet wie nie zuvor: Durch zunehmend günstige Tarife und Endgeräte surfen immer mehr Deutsche immer länger von unterwegs im Netz. Dies zeigt die von der European Interactive Advertising Association (EIAA), dem Branchenverband pan-europäischer Online-Vermarkter und Technologiedienstleister, in Auftrag gegebene Studie “Mediascope Europe 2009″. Über 5 Mio. Menschen in Deutschland (Europa: 71 Mio.) nutzen das mobile Internet demnach durchschnittlich eine Stunde am Tag. Mit sieben Stunden die Woche (Europa: 6,4 Stunden) verbringen die deutschen Mobile-User inzwischen sogar deutlich mehr Zeit im mobilen Netz als mit dem Lesen von Zeitungen (Deutschland: 4,6 Stunden; Europa: 4,8 Stunden) oder Magazinen (Deutschland: 3,6 Stunden; Europa: 4,1 Stunden). Europaweit liegt Deutschland bei der mobilen Internetnutzung damit auf einem Spitzenplatz unter den ersten fünf Ländern.

mediascope_iconDie Generation der über 55-jährigen deutschen Mobile-User liegt mit einer Verweildauer im mobilen Internet von 7,2 Stunden weit über dem EU-Durchschnitt dieser Altersklasse (4,7 Stunden). Die 25- bis 34-jährigen Deutschen, die unterwegs im Internet surfen, kommen mit einer mobilen Nutzungsdauer von neuen Stunden sogar sehr dicht an die allgemeine deutsche Internetnutzung von 10,7 Stunden heran. Auf europäischer Ebene sind es vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die den Mobil-Trend vorantreiben. 23 Prozent der 16- bis 24-jährigen und 21 Prozent der 25- bis 34-jährigen Europäer nutzen das mobile Internet jede Woche für 7,2 bzw. 6,6 Stunden.

Wie wichtig den deutschen Nutzern das Thema Mobilität ist, zeigen auch die Zahlen zur Verbreitung schnurloser Breitbandanschlüsse. Etwa 16 Millionen Deutsche (Europa: 121 Millionen) surfen bereits über eine kabellose Breitbandverbindung im Internet. Die Verbreitung schnurloser Breitbandanschlüsse ist damit in Deutschland im Vergleich zur letzten Mediascope-Studie um 15 Prozentpunkte gestiegen. 57 Prozent aller deutschen Breitbandanschlüsse übertragen die Daten kabellos (Europa: 52 Prozent). Welche Bedeutung der Mobilitätsgedanke für die Deutschen hat, zeigen auch die 49 Prozent der Befragten deutschen User, die einen tragbaren Computer wie Notebook, Netbook oder Tablet PC besitzen (2008: 42 Prozent).

Im europäischen Vergleich belegt Deutschland mit durchschnittlich sieben Stunden bei der wöchentlichen mobilen Internetnutzung den fünften Rang. Polen liegt mit 10,3 Stunden an der Spitze aller untersuchten Länder. Dahinter folgen Italien mit 7,9 Stunden und Portugal und Belgien mit jeweils 7,7 Stunden. Russland belegt mit einer wöchentlichen mobilen Internetnutzung von 7,1 Stunden den vierten Platz. In der Türkei greifen interessanterweise bereits heute mehr Menschen mobil auf das Internet zu als über den PC (21 Prozent vs. 20 Prozent).

Neben der mobilen Nutzung liegt vor allem Online-Shopping bei deutschen Nutzern voll im Trend. Die Ausgaben für im Internet erstandene Artikel liegen in Deutschland durchschnittlichen bei 662 Euro. Dabei werden in einem Zeitraum von sechs Monaten neun Produkte online gekauft. Im Vergleich zur letzten Mediascope-Studie 2008 tätigen sie zwar durchschnittlich einen Einkauf weniger, dafür zahlen sie knapp 20 Prozent mehr für die gekauften Produkte (Mediascope 2008: 556 Euro). Nach einer Online-Recherche werden vor allem die folgenden Produkte direkt im Internet eingekauft: Bücher (85 Prozent), Spielsachen (82 Prozent), Konzertkarten (80 Prozent) und Kleidung (79 Prozent).

Mit nahezu 44 Millionen Onlinern verfügt Deutschland zahlenmäßig nach wie vor über die größte Nutzerschaft in Europa. Die regelmäßige Internetnutzung unter den befragten Studienteilnehmern ist bei ihnen leicht auf 62 Prozent gestiegen (2008: 61 Prozent). Der TV-Konsum dagegen ist hierzulande mit 12,8 Stunden weiterhin rückläufig (2008: 14,5 Stunden). Im Vergleich zur Mediascope 2008 schauen mittlerweile aber doppelt so viele User Fernsehen im Internet (16 Prozent; 2008: 7 Prozent).

Zu den EIAA-Mitgliedern zählen derzeit Adconion Media Group, AD Europe, AOL Advertising Europe, BBC.com, CondéNast International Digital, Disney, eBay International Advertising, EyeWonder, Gruner+Jahr, Hi-media Group, LinkedIn, Microsoft Advertising, MTV Networks International, Orange Advertising Network, Premium Publishers Online, smartclip, Specific Media, Vodafone, wunderloop und Yahoo Europe.

TU-Dresden_logoPerfekt ergänzt wird die Mediascope-Studie von den besonders unter demographischen Aspekten interessanten Ergebnissen einer Umfrage der Professur für Kommunikationswirtschaft der Fakultät Verkehrswissenschaften “Friedrich List” an der TU Dresden: Hiernach hat die Nutzung des Internets per “Handy” in den letzten sechs Monaten deutlich zugelegt. Schon 17,9 Prozent aller befragten Handybesitzer haben bereits mit ihrem Handy im Internet gesurft. Weitere 7,8 Prozent gaben an, dies schon auf Geräten Dritter probiert zu haben. “Es ist damit eine deutliche Steigerung gegenüber unserer Erhebung im Sommer 2009 festzustellen,” so René Pessier, Leiter der Studie und Mitarbeiter an der Professur für Kommunikationswirtschaft. Die letzte Erhebung im Juni/Juli 2009 ergab einen Anteil von nur 9,3 Prozent mobiler Internetnutzer. Zu der Steigerung hat auch das Weihnachtsgeschäft beigetragen, welches traditionell die Hochzeit für Vertragswechsel und -verlängerungen, verbunden mit neuen Endgeräten, ist, so die Forscher.

Im Segment der 15- bis 24-Jährigen liegt der Anteil von Nutzern des mobilen Internets mit fast 30 Prozent am höchsten. Mit zunehmendem Alter sinkt dabei der Anteil bis auf ein Prozent in der Altersgruppe der über 64-Jährigen. Ein deutlicher Geschlechterunterschied ist über alle Altersgruppen festzustellen. Etwa 27 Prozent aller Männer haben im Gegensatz zu acht Prozent der Frauen mit ihrem Mobilfunkgerät bereits mobil das Internet genutzt. Der größte Unterschied findet sich in der Altersgruppe von 45 bis 54 Jahren, in dem der Anteil der Männer 24,6 Prozent und der der Frauen 2,2 Prozent beträgt.

“Die Nutzungsintensität steigt zunehmend an”, so Pessier. Mittlerweile nutzt fast jeder Zweite täglich und fast 70 Prozent mindestens einmal in der Woche das mobile Internet. Bezogen auf die Gesamtzahl aller Handybesitzer nutzte jedoch trotzdem nicht mal jeder Zehnte täglich das Internet per Handy. Daraus ergibt sich ein enormes Potenzial im Vergleich zum stationären Internet von zu Hause, so die Forscher.

Hinsichtlich konkreter Dienste ist die höchste Nutzungsintensität bei E-Mail-Diensten zu verzeichnen. Hohe Anteile sind auch bei Nachrichten und Lexika festzustellen. Soziale Netzwerke liegen mit 29,3 Prozent vor Instant Messaging mit 20 Prozent. In der Altersgruppe 15 bis 24 Jahre liegt der Anteil der sozialen Netzwerke mit 44,6 Prozent am höchsten. Über alle Altersgruppen nutzen Frauen soziale Netzwerke mobil deutlich intensiver (51,9 Prozent, Männer: 23,2 Prozent).

Auch bei anderen Diensten ergeben sich deutliche geschlechterspezifische Unterschiede. “Das unterschiedliche Nutzungsverhalten verschiedener Zielgruppen muss bei der Vermarktung berücksichtigt werden, um zum Beispiel den momentan geringen Nutzungsanteil bei Frauen zu erhöhen” so Pessier. Demnach müssen die nutzbaren Inhalte deutlicher gegenüber dem reinen technischen Zugang kommuniziert werden. Generell kann die einfache Nutzung durch native Programme – Apps - dabei ein Vermarktungsargument sein. Diese wurden schon von 44,7 Prozent der Befragten mobilen Internetnutzer mindestens einmal herunter geladen. Im Rahmen einer empirischen Erhebung mit persönlichen Interviews wurden im Januar 2010 mehr als 2.000 Personen ab 15 Jahren befragt.
mehr zu Design u. -Ergebnissen der Umfrage

Verhalten von Handynutzern aus Verbindungsdaten vorhersagbar

Nur anhand der Verbindungsdaten der letzten drei Monate lässt sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent das Mobilitätsverhalten eines Handy-Benutzers vorhersagen. Das ist das Ergebnis einer von heise.de zitierten Studie, die der Physiker und Netzwerktheoretiker Albert László Barabási im Wissenschaftsmagazin ‘Science’ veröffentlicht hat.

Als einzige Voraussetzung für diese Mobilitätsvorhersage reiche es, wenn der Mobiltelefon-Benutzer durchweg online sei und das Gerät regelmäßig nutze. Dann sei es möglich, aus den gespeicherten Standortdaten nicht nur rückblickend das Verhalten eines Menschen abzuleiten, sondern regelrecht vorherzusagen, wann und wo sich die Person in Zukunft aufhält. Die Genauigkeit dieser Vorhersage entspreche der Größe der Mobilfunk-Zellen, die durchschnittlich etwa drei Quadratkilometer abdecken.

Selbst der Aufenthaltsort von Menschen, die viel reisen, ist demnach kaum schwieriger vorherzusagen als für solche, die die meiste Zeit zu Hause und in der Nachbarschaft verbringen. Der geringe Unterschied zwischen beiden Anwendergruppen schwinde, wenn man ausreichend viele Daten verwende.

Für die Studie nutzte Barabási Quartalsdaten der Telefonfirmen, die auch für die Handyrechnung aufbereitet werden. Dabei ging es um die Zuordnung zu Verbindungsaufnahmen des Handys zu den Sendemasten, die im Zentrum jeder Funkzelle stehen. Zwar sei es nicht möglich, den Aufenthaltsort auf den Punkt genau zu rekonstruieren, wohl aber das Mobilitätsverhalten ausreichend stark einzugrenzen, um daraus ein individuelles Muster zu bestimmen. Mit ihrem Algorithmus konnten die Forscher anhand dieser Muster das Verhalten der nächsten Tage ziemlich sicher voraussagen. Mit abnehmender Reisefreude der Menschen steigt die Genauigkeit der Prognose auf über 90 Prozent. Zusammen mit einem amerikanischen und zwei chinesischen Kollegen hat Barabási die anonymisierten Verbindungsdaten von 45.000 Menschen ausgewertet, die mindestens alle zwei Stunden tagsüber mit dem Handy telefonierten.
via heise.de

Autor: klaus, veröffentlicht am: 22. 02. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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Münchner Kooperation: Lehrstuhl f. Mobile Systeme + T-Systems + Intel

UniMünchen_logoMobile Anwendungen und Dienste durchdringen zunehmend die verschiedensten Bereiche des täglichen Lebens. Ob in der geschäftlichen Kommunikation, im privaten Umfeld, im Gesundheitswesen oder im Verkehr: Überall nimmt die Zahl der zur Verfügung stehenden mobilen Dienste zu. Eine Folge ist, dass die Komplexität steigt. Die Vielzahl drahtloser Netze, leistungsfähiger Endgeräte und nahtloser Übergänge zwischen verschiedenen Kommunikations-Infrastrukturen bilden die Grundlage für die steigende Zahl mobiler Anwendungen und Dienste. Permanente Konnektivität ermöglicht zwar den spontanen, ortsunabhängigen Zugriff auf beliebige Informationen, stellt aber die Industrie gleichzeitig vor viele neue Herausforderungen.

Hier setzt die Kooperation des Lehrstuhls für Mobile und Verteilte Systeme der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München an. Zusammen mit Frank Lafos von Intel und Dr. Stephan Verclas von T-Systems soll die Lücke zwischen den in der Industrie etablierten Technologien und neuen, weiter entwickelten Ansätzen aus der Forschung an Universitäten geschlossen werden. “Wir wollen in enger Zusammenarbeit mit den beiden Unternehmen eine Aufbereitung von Problemstellungen aus der Praxis erreichen, sodass beide Seiten davon profitieren”, sagt Prof. Claudia Linnhoff-Popien. “Der Industrie sollen die Ergebnisse der anwendungsnahen Forschung zugänglich gemacht werden, und die Universität profitiert vom Studenten bis zum Wissenschaftler davon, reale Problemstellungen aus der Praxis als Input für ihre akademischen Arbeiten bereit gestellt zu bekommen. Dies betrifft sowohl die Grundlagenforschung als auch spezialisierte Bereiche, die sich mit individuellen Problemstellungen befassen.”

Intel hat im März 2009 das Intel Open Lab München eröffnet. T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom, ist derzeit dabei, ein Innovation Center im Euroindustriepark München zu etablieren, das im April 2010 eröffnet werden soll. Die LMU-Wissenschaftler können die Einrichtungen beider Unternehmen für ihre Forschung nutzen.

Insgesamt fünf Themen aus dem Umfeld der Mobilen Anwendungen und Dienste wollen LMU, Intel und T-Systems mit ihrer strategischen Allianz vorantreiben. Im Bereich Mobile Application Development wollen die Partner die Möglichkeiten ausschöpfen, die neue leistungsstarke SIM-Karten für mobile Endgeräte bieten. Sie erlauben es, plattformunabhängig und parallel verschiedenste mobile Anwendungen auszuführen. Dies kann beispielsweise genutzt werden, um Geschäftsanwendungen und sicherheitskritische Daten und Berechnungen in einer geschützten Umgebung zu nutzen. Mit T-Systems entwickeln die LMU-Informatiker unter anderem derzeit eine neue Anwendung zur Schadensaufnahme für Versicherungen. Dabei wird untersucht, wie mittels Handy bei einem Autounfall die Schadensaufnahme optimiert werden kann. Sobald der Unfallbeteiligte seiner Versicherung den Unfall gemeldet hat, erhält er eine SMS auf sein Smartphone. In dieser SMS findet er eine Internet-Adresse, unter der eine Software heruntergeladen werden kann. Nach Start der Software arbeitet der Unfallbeteiligte einen Workflow ab, so soll er etwa beschädigte Fahrzeugteile auf einer schematischen Zeichnung auswählen oder diese fotografieren und filmen. Bei dem gesamten Ablauf wird er durch die Software unterstützt. Ist etwas unklar, so soll es die Möglichkeit geben, mit einem Mitarbeiter der Versicherung Rücksprache zu halten. Bei diesem Projekt stellt insbesondere die Videokommunikation zwischen Unfallbeteiligten und Versicherungs-mitarbeiter in Echtzeit eine technologische Herausforderung dar.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 12. 02. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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Event: CES 2010 in den Startlöchern

CES_logoMorgen beginnt in Las Vegas die bis zum 10. Januar laufende Consumer Electronics Show (CES), nach Veranstalterangaben die weltweit größte Messe für Consumer Technology. 2010 werden neun “Knowledge-Sitzungen” abgehalten, u.a. werden folgende Themen behandelt: zukünftige Technologien, Unterhaltungs- und Lifestyle-Technologie, Probleme und Standpunkte, sowie Fahrzeugtechnologie. Außerdem: Forschung, “Berichte und Enthüllungen” (…), Technologie und Umwelt, drahtlose Kommunikation, Einzelhandel sowie der neue Bereich UP NEXT auf der CES mit den Schwerpunkten: Kreativität, Content und Cash: Für alle CES-Besucher, die sich für die Verbreitung von Content und die Möglichkeiten der Unterhaltungsindustrie interessieren, bietet UP NEXT at CES eine Reihe von Sitzungen an, die den neuen Medien-Hype genauer beleuchten und anwendungsnahe Strategien aufzeigen, mit allen möglichen Medien über verschiedene viel versprechende Plattformen hinweg Geld zu verdienen. Vom Smartphone bis zum Breitband-HDTV, die Unterhaltungselektronik ist ein wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfungskette.

Außerdem wird eine Reihe von Partnerprogrammen angeboten. Hierzu gehören u.a.: CES Reinventing Advertising Conference, CES Government 2010, CONNECTIONS Summit, Consumer Electronics Supply Chain Academy 2010, Digital Hollywood, IEEE: International Conference on Consumer Electronics (ICCE) u.v.m.

An der International CES 2010 nehmen mehr als 2.500 Aussteller teil, die Produkte der Verbrauchertechnologie in mehr als 30 Produktkategorien vorstellen. U.a. durch den in Kooperation mit iLounge.com betriebene iLounge Pavilion mit einem eigenem Bereich für iPhone Apps wird den Themen iPhone und iPod rund fünfmal mehr Ausstellungsfläche als bislang eingeräumt.
CES-Programm
iPhone-Themen @ CES

Event: MCTA 2010

MCTAUnter dem Motto “Shaping the Future of Mobile Markets” veranstaltet die Forschungsgruppe wi-mobile der Universität Augsburg in Berlin im zehnten Jahr die Konferenz “Mobile Communications – Technologien und Anwendungen” (MCTA 2010). Die Konferenz befasst sich mit aktuellen Aspekten aus den verschiedenen Themenbereichen rund um die Weiterentwicklung von Mobilfunkmärkten. Dabei zielt sie auf die gesamte Breite von Enabling Technologies und Infrastrukturen bis zu Anwendungen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Am 1. Februar findet der MCTA Workshop Day statt, gefolgt vom MCTA Conference Day am 02.02.2010. Die Teilnahme kostet 540 Euro für beide Tage.
Anmeldung

Autor: klaus, veröffentlicht am: 22. 12. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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NASA entwickelt Chemikalien-Sensor fürs iPhone

NASADas iPhone gewinnt nicht nur als Kommunikations- und Unterhaltungsgerät für Endanwender und Wirtschaftsunternehmen immer mehr an Bedeutung. Auch in der Wissenschaft werden ständig Einsatzmöglichkeiten des Geräts für verschiedenste Bereiche ausgearbeitet. Die NASA beispielsweise arbeitet an einem Sensor nebst zugehöriger App, um den Gehalt von Chemikalien in der Umgebungsluft zu bestimmen.

Der Sensor ist in etwa so groß wie eine Briefmarke und wird in den Dock-Connector des iPhones gesteckt. Wie das mit dem momentanen Prototyp aussieht, zeigen Fotos auf den NASA-Internetseiten. Durch den Sensor können Chemikalien wie Ammoniak, Chlorgas und Methan in der Luft aufgespürt werden. Die Messergebnisse können im Anschluss über das Mobilfunknetz oder via WLAN einem Zentralrechner zur Verfügung gestellt werden.

Apropos NASA: Die offizielle, kostenlose NASA App bietet regelmäßig Infos und Videos zu aktuellen Weltraum-Missionen.
via youmac

Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 11. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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iGreen – mobiles Wissen für die Landwirtschaft

iGreenDas Projekt iGreen will “grünes” Wissen mobil machen. Die lokale Bodenqualität auf den Feldern, der aktuelle Zustand der Pflanzen, der Schädlingsbefall, kurz- und langfristige Prognosen zu Niederschlagintensität und -menge, Sonnenscheindauer und Temperatur: Im Pflanzenbau stehen Landwirte und Lohnunternehmer ständig vor einer Reihe komplexer Entscheidungen zur Ertragsoptimierung und zum Umweltschutz. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Forschungsprogramms “IKT 2020 – Forschung für Innovation” bis Ende 2012 mit über 14 Millionen Euro gefördert.

Elektronische Helfer werden den Landwirt zu jeder Zeit und an jedem Ort beraten, beispielsweise direkt in der Landmaschinenkabine auf dem Feld, und ihn bei seiner wichtigsten Aufgabe unterstützen: Einer umweltschonenden und nachhaltigen Erzeugung qualitativ und quantitativ optimaler Erträge an Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen bei gleichzeitiger Erhaltung oder Verbesserung der Fruchtbarkeit der Anbauflächen. Weitere mögliche Anwendungsfelder für die Entscheidungsunterstützung durch iGreen liegen in den Bereichen Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Städte- und Landschaftsbau sowie Umwelt- und Naturschutz.

Zu den Projektpartner von iGreen gehören u.a. CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH,
Competence Center, ISOBUS e.V. Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI, Projektleitung), Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion e.V. (ISIP), John Deere AMS Europe, Netbiscuits GmbH, SAP AG, T-Mobile (assoziierter Partner).

Autor: klaus, veröffentlicht am: 16. 11. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Autosteuerung via iPhone

SpiritOfBerlin“Mein Name ist Berlin. Spirit Of Berlin” – Informatiker der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz der Freien Universität Berlin haben eine stark an James Bond erinnernde Fernbedienung via iPhone für das auf Basis des Chrysler Voyager aufgebauten Fahrzeugs “Spirit of Berlin” entwickelt. Die App iDriver kann die Lenkung, die Bremse und das Gaspedal des Autos ansteuern. Die Befehle werden vom iPhone an die Antriebstechnik im Auto übertragen. Der Fahrer kann aussteigen, das Auto jedoch weiterhin steuern. So kann das Auto beispielsweise vom dritten Stock eines Gebäudes aus eingeparkt werden. Dabei werden Objekte vor dem Auto mit Videokamera erfasst. Das Videosignal wird ebenfalls auf das iPhone übertragen. Der “Fernfahrer” kann damit nicht nur lenken – er sieht auch alles, was vor dem Auto steht.

Die Fernbedienung wurde nachträglich für das Fahrzeug “Spirit of Berlin” entwickelt, das bereits zuvor von Informatikern um Professor Raúl Rojas aufgebaut worden war. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein mit komplexer Elektronik umgebautes Auto, das an einem Wettrennen der “Autonomen Fahrzeuge” 2007 im US-amerikanischen Kalifornien teilgenommen hat. Die Arbeitsgruppe an der Freien Universität Berlin untersucht im Rahmen des ForMaT-Programms des Bundesforschungsministeriums, wie autonome Fahrzeuge unser Leben in der Zukunft verändern könnten. “Es ist viel einfacher, das fahrerlose Taxi per Handy anzurufen. Das Auto holt mich und andere Personen ab”, erläutert Rojas. Wenn autonome Fahrzeuge Realität würden, entfiele die Notwendigkeit, ein eigenes Auto zu führen. Damit könnte der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden. “Der Verkehr auf den Straßen könnte womöglich stark reduziert werden”, so Rojas.

Ein auf YouTube veröffentlichtes Video über diesen Stand der heute machbaren Technik wurde in wenigen Tagen etliche 100.000-mal angesehen und ist derzeit das populärste Video im Bereich Wissenschaft und Technik in Deutschland.
mehr zum Projekt

M-Learning für Jobnomaden: Unterwegs mit dem Smartphone lernen

FU Hagen_mLearningSich in Wartezeiten weiterbilden statt sich zu langweilen – das ist für viele Nutzer eines iPhone oder iPod touch täglich geschätzte Erfahrung. Wie aber beispielsweise Lkw-Fahrer eine Wartezeit strukturiert und sinnvoll für eine berufliche Qualifizierung nutzen könnten, ist eine der zahlreichen Fragestellungen des Forschungsprojekts “Mobile-Learning – prozessorientiertes Informieren und Lernen in wechselnden Arbeitsumgebungen”. M-Learning können zahlreiche Berufsgruppen wie z.B. Lkw-Fahrer oder Außendienst-Mitarbeiter nutzen, für die aufgrund ihrer Arbeitssituation konventionelle Qualifizierungsmethoden kaum infrage kommen.

Fern_Uni_BrummiFür dieses Vorhaben erhält die FernUniversität in Hagen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fast 350.000 Euro. Insgesamt fördert das Ministerium das dreijährige Verbundprojekt, an dem u.a. auch die Daimler AG und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) beteiligt sind, mit über einer Million Euro. Unter Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt, Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik der FernUniversität, übernimmt das Hagener Forscherteam das Projektmanagement, erarbeitet zusammen mit den Partnern die didaktischen Szenarien und evaluiert die Ergebnisse.

Ein anderes mögliches Szenario dreht sich um das Recherchieren und Verarbeiten von Informationen vor Ort, weit vom PC des Service-Mechanikers entfernt: Ein Mechaniker muss eine weit entfernte Maschine in einer großen Fabrikationsanlage warten. Dort stellt er fest, dass ihm wichtige Unterlagen fehlen. Statt nun zurück zu seinem PC zu gehen sieht das Lernszenario vor, dass er sein mit seinem mobilen Endgerät die Informationen direkt vor Ort abruft.
mehr zum Verbundprojekt

Autor: klaus, veröffentlicht am: 18. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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