iOS-Apps f. Direktzugriff auf NAS-Systeme
Eine der übleren iPad-Macken ist der Mangel an Möglichkeiten zum Akkuaufladen oder zum Abgleich mit externen Speichermedien. Buffalo Technology hat sich dieses Mankos angenommen und präsentiert mit WebAccess i eine App für iPhone oder iPad, die von unterwegs oder zu Hause direkten Zugriff auf einen Netzwerkspeicher (Network Attached Storage oder NAS. Laut Pressemeldung handelt es sich gar um die erste App für den Direktzugriff auf NAS-Systeme, doch vgl. z. B. die Lösungen von QNAP.
Mit WebAccess i sollen Nutzer Fotos, Videos und Musik sowie Präsentationen, PDFs und weitere digitale Inhalte direkt und mit einer Berührung des iPad oder iPhone Touchscreens abrufen und abspielen können – je nach Konnektivität natürlich. Denn die Daten liegen daheim oder im Unternehmen auf einem Netzwerkspeicher wie der LinkStation Duo oder LinkStation Mini aus dem Hause Buffalo Technology. Zu den App-Funktionen gehört die automatisierte Wiedergabe von Bilderordnern als Slideshow oder der Upload von Bildern vom iPhone (demnächst wohl auch vom iPad) aufs NAS. Die Apps sind kostenlos.
App für mobilen Zugriff auf Musik, Bilder und Videos auf NAS-Server
QNAP Systems, taiwanischer Hersteller von NAS-Servern, NVR-Videoüberwachungssystemen und netzwerkbasierten Mediaplayern, hat die App QMobile für Apple iPad, iPhone und iPod touch vorgestellt. Sie ermöglicht Besitzern eines QNAP Turbo-NAS-Server (Network Attached Storage) die Übertragung von Musik, Bildern und Videos vom Heim-NAS-Server aus direkt auf ein Apple-Gerät mit dieser App – via Wi-Fi oder 3G.
Die My Jukebox-Funktion von QMobile soll Anwendern auch unterwegs das spontane Durchsuchen, Auswählen und Abspielen der auf dem NAS erstellten Wiedergabelisten ermöglichen. Das System ist bidirektional: Mit der App können iPhone-Nutzer einzelne Bilder oder ganze Fotoserien auf ihr QNAP NAS hochladen, aber auch die auf dem NAS gespeicherten Bilder auf dem mobilen Gerät anzeigen – nützlich, wenn man vor der Reise vergessen hat, sämtliche Daten zu synchronisieren. Außerdem erhöht diese Lösung natürlich die Auswahlmöglichkeit, denn auf dem heimatlichen NAS-Server können Terabytes an Daten vorgehalten werden. Von unterwegs ausgewählte Daten werden im “Meine Favoriten”-Ordner abgelegt und stehen danach auch Offline zur Verfügung. Die App ist kostenlos und findet sich in der App Store-Kategorie Unterhaltung.
Videoüberwachung via App
Das ABUS Security-Center hat mit iDWR eine iPhone-App für die mobile Videoüberwachung vorgestellt. Ihre Hauptfunktion ist die komfortable Liveansicht der Bilddaten von maximal vier Kameras via verschiedener Digitalrekorder, wobei bis zu 16 Rekorder speicherbar sind. So kann man auch von unterwegs flexibel auf mehrere Rekorder zugreifen und damit sämtliche Videodaten in Liveansicht verfolgen. Die App wechselt durch App Rotation in die Vollansicht von Videos und Standbildern und beherrscht auch das Speichern von Bildern aus der Liveansicht. Das ausgewählte Bild wird lokal im Fotoalbum des iPhone gespeichert und kann von dort wie gewohnt per MMS oder E-Mail versendet werden.
Bemerkenswert ist die integrierte Steuerung von PTZ-Kameras (Pan, Tilt, Zoom) durch eine einfache Fingerbewegung auf dem Bildschirm: Anvisieren, Heran- und Herauszoomen geht nun auch von unterwegs.
Die kostenlose App unterstützt folgende ABUS-Digitalrekorder: TVVR20000, TVVR30000, TVVR40000, TVVR40010, TVVR40020, TVVR50010 und TVVR50020.
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Knoten im iPhone: BugMe!

Diese Bugs haben nichts mit Ungeziefer oder Programmierfehlern zu tun: Hier ist mehr die Bedeutung Nerv mich, geh’ mir auf den Wecker gemeint. Bzw. geh’ mir auf mein iPhone!
BugMe! ist ein weiteres gelungenes Produkt aus dem Hause ElectricPocket (vgl. a. MailTones, App Review hier). Grundsätzlich vergleichbar mit Lösungen wie der von Evernote will auch BugMe das iPhone in einen Notizzettel verwandeln. Bzw. durch seine Notizenverwaltung eine Sammlung fliegender Zettel unnötig machen. Im Gegensatz zur mitgelieferten Notizen-App von Apple lassen sich die Bug-Notizen aber 1. ohne Tippen, also in “Handschrift” bzw. “Fingerschrift” anlegen und 2. als E-Mail an sich selbst und andere sowie auf Twitter-Profile versenden. Sehr nett ist auch die Möglichkeit, Notizen auf dem Homescreen des iPhone oder iPod touch abzulegen, so dass einen die kleinen Erinnerer von dort ständig “anstarren” – bis zur Erledigung der Aufgabe und dem Löschen der Notiz.
Dies erfordert allerdings einen Umweg über den ElectricPocket-Server. Wird diese Funktion betätigt, schließt sich die App und Safari öffnet sich, um die Notiz anzuzeigen. So kann sie jetzt in Sekundenschnelle auf den Homescreen des iPhone expediert werden.
Vorhandene Notizen können erweitert und bearbeitet werden – u.a. mit dem Werkzeug “Radiergummi”. Die Hintergrundfarbe der Notiz”zettel” ist wählbar, selbst vorhandene oder in der App zu schießende Fotos können einen Hintergrund abgeben, was neben vielen anderen Dingen die Gestaltung spannender Tweets gestatte. BugMe!-Notizen, können mit eigenen Timern bzw. Alerts verknüpft werden – allerdings nur auf dem iPhone, nicht auf iPod touch oder iPad. Der Alarm erfolgt dann via Push Notifications, erfordert also Internet Connectivitiy. To Do-Listen mal anders: BugMe! ist eine attraktiv designte, konsequent durchdachte und idiotensicher zu bedienende Anwendung, die nach diesem Praxistest den (Einführungs)Preis von 0,79 Euro allemal wert ist.
Fazit: ****
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re:Member – Memoryspaß, Einkaufsgutschein und Store Locator
Wer das re:Store Memory innerhalb von 60 Sekunden löst, erhält einen Gutschein im Wert von 5 Euro, der ab einem Einkaufswert von 25 Euro in allen deutschen re:Stores einlösbar ist. Einmal im Monat verlost re:Store überdies unter den zehn schnellsten Spielern einen Waren-Gutschein im Wert von 100 Euro! Um mitzuspielen, wird einfach der aktuelle Score aus der App auf den Scoreboard-Ticker der re:Store-Startseite hochgeladen. Die Gewinner werden per E-Mail benachichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Damit man den ergatterten re:Store-Gutschein bequem einlösen kann, bietet die App einen Store Locator, der den Weg zur nächstgelegenen re:Store-Filiale weist. Dort wird einem re:Store-Mitarbeiter der Gutschein-Screen auf iPhone oder iPod touch präsentiert. Mit einem Schlüsselcode wird der Gutschein entwertet und der Rabatt vom Preis des eigenen Einkaufs abgezogen. Jeder Gutschein ist nur einmal verwendbar und ist bis zum 31.12.2010 gültig. Gutscheine werden nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist auch hier ausgeschlossen. Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein oder den Gutschein gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten einlösen.
Pfiffiges Detail – über die Funktion Bilderladen der von der Ideen- und Appschmiede Glanzkinder realisierten App kann das Memory sogar mit Motiven aus dem eigenen Foto-Album auf dem iPhone individualisiert werden. Die App ist kostenlos. re:Member – Spielspaß, Gewinnkitzel und Geldersparnis für Einkäufe beim Apple Premium Reseller!
Fazit: ****
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Wurm drin: australische JB iPhones befallen
Anbieter von PC-Security-Software wie Sophos warnen derzeit Nutzer von iPhones mit Jailbreak vor dem Wurm ikee. Die Malware kann momentan nur entsperrte Geräte befallen, bei denen das Default-Passwort nicht geändert wurde. Sie ist vorläufig noch auf Australien beschränkt. Er verbreitet sich über in “Kontakte” gespeicherte Daten.
UPDATE 12.11.:
Wie nicht anders zu erwarten, ist inzwischen weiteres Ungeziefer unterwegs, um die nämliche Schwachstelle zu nutzen. Der jetzt virulent werdende “Privacy.A” befällt JB-iPhones mit Standardpasswort und kopiert alle persönlichen Daten wie Kontakte, E-Mails, Fotos oder SMS auf einen Server oder Computer im Netzwerk. Sogar die Daten von Drittanwendungen können ausgelesen werden. Bislang kann “Privacy.A” allerdings nur im WLAN und nicht via UMTS angreifen.
UPDATE 30.11.:
Das australische Softwareunternehmen Mogeneration hat mit Ashley Towns inzwischen den Autor des Ikee-Wurms rekrutiert, s.o. Towns soll künftig statt Schadsoftware Anwendungen für das iPhone entwickeln. Das Unternehmen entwirft iPhone-Anwendungen für Geschäftskunden, darunter die australische Preissuchmaschine Getprice.
UPDATE 02.12.:
Wurm klaut Bankdaten von JB-iPhones – Sicherheitsexperten warnen vor “Duh”, der bei Jailbreak, offener SSH-Verbindung und unverändertem (“alpine”) Passwort dieses in “ohshit” verändert, wenn er sich auf anderen Telefonen verbreitet.
teils via Intego