Studien malen Tablet-Sturm an die Wand
2011 wollen sich in Deutschland nur noch halb so viele Verbraucher einen herkömmlichen PC kaufen wie noch 2011. Auch Handys ohne Internetanschluss, DVD-Player und HDTV-Fernseher fallen in Ungnade bei den Konsumenten. Stattdessen liegen 3D-Fernseher sowie vor allem Smartphones und Tablet-PCs im Trend, so eine von horizont.net zitierte Accenture-Studie.
Forrester: Der Boom bei iPad & Co. geht weiter

1 year iPad: Zusammenfassende Infografik von onswipe.com
iPad dominierte Tablet-Markt 2010 noch deutlich
Die Zahl verkaufter “Media-Tablets” ist nach Angaben von IDC vom zweiten zum dritten Quartal 2010 um 45,1 Prozent auf 4,8 Millionen Geräte gestiegen. Davon entfielen 87,4 Prozent auf das iPad. Die Zahl der 2010 insgesamt verkauften Media-Tablets schätzen die Marktforscher auf 17 Millionen. Zusätzliche Impulse erwarten die Marktforscher von der in Q410 erfolgten Einführung des Samsung-Modells Galaxy Tab, des Blackberry PlayBook sowie des Motorola Xoom in diesem Jahr. Überdies arbeitet HP nach der Übernahme von Palm an WebOS-basierenden Tablets – Bilder eines 7-Zoll- und eines 9-Zoll-Prototypen kursieren. Für 2011 sagt IDC einen Absatz von 44,6 Millionen Media-Tablets weltweit voraus. 2012 soll er 70,8 Millionen betragen. 40 Prozent davon sollen jeweils auf Lieferungen in den USA entfallen. Als “Media-Tablets” bezeichnen die Marktforscher Geräte mit Farb-Displays in einer Größe zwischen 5 und 14 Zoll, die ein “leichtgewichtiges Betriebssystem” wie iOS oder Android sowie x86- oder ARM-Prozessoren einsetzen. Die x86-basierten “Tablet-PCs” hätten dagegen ein “volles PC-Betriebssystem” (via heise.de).
Angriff der platten Androiden
Hersteller wie Acer, Motorola, HTC, LG, Samsung oder Toshiba haben konkrete Modelle für die neue Android-Version 3.0 (Honeycomb) angekündigt. Honeycomb wird für Tablets optimiert sein und soll neben neu entwickelten On Board-Apps, Tabs im Browser, Google Maps im neuen Gewand und zahlreiche weitere Neuerungen bringen: hier z. B. das LG G-Slate für T-Mobile mit Android 3.0 im Video. Viele der kommenden Tablets werden mit dem Nvidia Tegra 2 eine neue Generation von Mobilprozessoren nutzen, ein 3D-fähiger Tegra-Chipsatz ist bereits angekündigt. Preislich werden von der Android-Riege voraussichtlich mehr Segmente bedient als beim den oberen Rand markierenden iPad.
Management-Herausforderungen durch Mobile Business
Aus dem wie prognostiziert fortgesetzten Siegeszug von Smartphones und Tablets liest Sempora Consulting sogar neue Herausforderungen ans Management ab. Denn Unternehmen würden im mobilen Internet neue Chancen für Marketing und Vertrieb eröffnet. Mobile Business oder M-Commerce stehe in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum bevor – mit Europa und insbesondere Deutschland als einem der Kernmärkte. Vor diesem Hintergrund führte Sempora von Oktober bis November 2010 zum zweiten Mal nach 2009 eine Befragung von Führungskräften durch. 2.000 Entscheidungsträger wurden branchenübergreifend befragt zu ihren Einschätzungen bezüglich strategischer Potenziale des mobilen Internet, der kommerziellen Relevanz des mobilen Kanals, Entwicklungen und Implikationen von Tablet-PCs, aber auch zu Anwendungsstand und Einsatzfeldern des mobilen Internet. Die breite Mehrheit (80%) der 189 antwortenden Führungskräfte ist davon überzeugt, dass das mobile Internet bereits in drei Jahren für Marketing und Vertrieb eine genauso wichtige Rolle einnehmen wird wie das stationäre Internet. Aus Sicht der befragten Entscheidungsträger bietet das mobile Internet insbesondere hohe strategische Potenziale zur Steigerung der Kundenbindung (75%), zur Verbesserung des Unternehmensimage (71%) sowie zur Erhöhung der Marketing-Effizienz (70%). Zwei Drittel (67%) der Befragten sind zudem überzeugt, durch die Nutzung des mobilen Internet die eigenen Unternehmensumsätze steigern zu können.
Deutliche Unterschiede sehen die befragten Führungskräfte hinsichtlich der relevanten Anwendungsfelder von stationärem und mobilem Internet für den Konsumenten. Das mobile Internet wird für die Anwendungsfelder Social Media, Location Based Services, E-Books kaufen und lesen sowie Couponing als geeigneter eingestuft als das stationäre Internet. Lediglich bei der Einschätzung der Bedeutung für das Online-Shopping liegt der mobile Kanal geringfügig hinter der Relevanz des “klassischen” Internet. Trotz der hohen Relevanz, die dem mobilen Internet beigemessen wird, berücksichtigt nur jedes zweite Unternehmen (51%) bislang diesen Kanal in der eigenen Online-Strategie. 43% der Befragten schätzen Ihren Kenntnisstand zu möglichen Auswirkungen des mobilen Internet auf das eigene Geschäftsmodell als nicht ausreichend ein. Darüber hinaus verfügen 32% der Manager noch über kein klares Bild der Chancen und Risiken des Mobile Business für das eigene Unternehmen – also hohes Potenzial für auf “Mobile” spezialisierte App-Systemhäuser wie Glanzkinder. Als wesentlichen Treiber der Marktentwicklung schätzen die Befragten Tablet-PCs wie etwa das iPad von Apple ein. 80 Prozent der Befragten sind sogar überzeugt, dass sich Tablet-PCs als eigenständiger Marketing- und Vertriebskanal etablieren werden.
Trendthema Enterprise Mobility – Mobiles im Unternehmenseinsatz
Dazu passen Ergebnisse der IDC-Studie “EMEA Enterprise Mobility Survey 2010″, wonach sich der Anteil der mobilen Arbeitnehmer in ganz Europa um etwa fünf Prozent bis zum Jahr 2013 erhöhen wird. Die verstärkte Nutzung von mobilen Unternehmensanwendungen bringt analog zu den App Stores so genannte Enterprise App Stores hervor, die von den IT-Abteilungen aufgebaut und gepflegt werden. Für die Kundenbindung und Kundenkommunikation gewinnt eine mobile Präsenz immer mehr an Bedeutung. Mobile B2B2C-Maßnahmen wie Shops, Zahlungssysteme und Kataloge verändern die das Mobile Business auf dem Weg vom E- zum M-Commerce nachhaltig. Eine bedeutende Rolle soll dabei auch laut IDC Android zufallen (via mac-developer.de).
Die britischen Marktforscher von Ovum zeigten sich soeben in einer Studie zuversichtlich, dass bis zum Jahr 2015 die verschiedenen Android-Versionen auf insgesamt 150 Millionen Geräten laufen werden. Voriges Jahr wurden 14,2 Millionen Exemplare in Betrieb genommen. Die Studie geht von einer jährlichen Wachstumsrate beim Google-OS von 60 Prozent aus. Speziell die neue Mode-Produktgruppe der Tablets/Pads werde bis 2015 klar von Android dominiert – vor Apple iOS, HP WebOS und BlackBerry OS, so Ovum. Überdies sehen die Briten beim Mobile Computing künftig eine Dominanz der Pad-Geräte (via v3.co.uk).
Tablets: 1/4 würde sich dafür v. Laptop trennen
Die nunmehr zu SAP gehörenden Mobilitätsspezialisten von Sybase haben Zogby International US-Konsumenten fragen lassen, wie sie zu Tablet-Rechnern stehen. Erstaunliche 25 % der Befragten antworteten, dass sie ihren vorhandenen Laptop gegen ein Tablet Device eintauschen würden. Besonders stark ist das Interesse an Android-basierten Geräten: Hier ist knapp ein Viertel an einem Kauf interessiert. Beliebt sind zudem günstigere Geräte in Kombination mit einem Datenpaket, das mehr als die Hälfte kaufen würde, versus einem Tablet-PC zu höheren Kosten ohne Vertrag.
Bei der Entscheidung für ein Tablet Device legt ein Drittel der Umfrageteilnehmer Wert auf ein physisches Keyboard, die Hälfte wünscht sich ein Gerät mit einer Bildschirmgröße von 9 bis 10 Zoll und der von 29 Prozent akzeptierte Durchschnittspreis liegt bei unter 300 US-Dollar.
Die wichtigsten Ergebisse:
- Laptop-Ersatz: Rund ein Viertel aller Befragten würde entweder privat oder beruflich ein Tablet Device anstelle eines Laptops einsetzen. 56 Prozent nennen in diesem Zusammenhang die umfangreichere Palette an Software und Anwendungen (Apps) als entscheidenden Faktor.
- Preis/Leistung: Besonders beliebt sind preisgünstige Tablet-Geräte inklusive Datenpaket – diese werden von 56 Prozent der Verbraucher gegenüber einem höherpreisigen Gerät ohne Vertragsbindung vorgezogen.
- Normative Kraft des Apfels: Erstaunlich gering ist das Interesse an Videokonferenz- (7%) und Kamerafunktionen (4%).
- Mobile Business: Rund ein Viertel der antwortenden US-Amerikaner erwartet, dass ihr Arbeitgeber sie mit einem Tablet Device ausstattet, denn eine Kreativitäts- und Innovationssteigerung wird hier als Hauptvorteil von 18% der Umfrageteilnehmer angenommen. Effizienz- und Zeitersparnis sowie Problemlösungen werden von 16% als Vorteil erwartet.
- Android auf der Überholspur: Das Interesse an Android-basierten Tablet Devices wie dem Galaxy Tab ist groß, 23% könnten sich vorstellen, ein solches zu kaufen. Zudem sagte unter den Nutzern von Android-Smartphones jeder zweite aus, dass er auf ein entsprechendes Tablet-Gerät umsteigen würde.
Die repräsentative Studie basiert auf der Online-Befragung von 2.100 Erwachsenen in den USA.
Umfragen: Den Nutzern aufs Tablet(t) geschaut
Das US-Medium Business Insider hat iPad-Nutzer online nach ihrem Nutzungsverhalten gefragt. Über 500 iPad-Nutzer haben geantwortet. Rund zwei Drittel der Befragten nutzen das iPad zwischen einer und fünf Stunden täglich, die meisten haben zwischen 20 und 50 Apps für das iPad heruntergeladen. Im Durchschnitt haben die befragten Nutzer für zehn Apps auf ihrem iPad auch bezahlt.
Die meisten iPad-Nutzer greifen aber nur auf unter zehn Apps regelmäßig zu. Viele Apps werden also geladen und danach kaum benutzt. 40 Prozent der Befragten haben angegeben, 20 bis 50 Apps geladen zu haben, knapp 17 Prozent haben sich mit über 50 Apps als Power-Nutzer geoutet. Bei den Tätigkeiten, die mit dem iPad ausgeführt werden, nimmt das Web-Browsing die Spitzenposition ein, gefolgt von Kommunikation via E-Mail, Twitter oder Facebook, danach folgen “andere Apps”, Videos und erst auf Rang fünf Spiele.
Viele der befragten Nutzer gaben an, dass sie primär das iPad zum Web-Surfen nutzen und erst an zweiter Stelle einen zusätzlich vorhandenen Laptop. Für knapp 30 Prozent der Nutzer hat das iPad den Laptop oder Desktop sogar als Primär-Computer verdrängt. Die durchschnittliche Nutzungsdauer des iPad nimmt bei den allermeisten Nutzern im Laufe der Zeit zu. 77,6 Prozent der Befragten gaben an, das iPad jetzt häufiger zu nutzen, als zu Beginn. Rund zwei Drittel befassen sich eine bis fünf Stunden pro Tag mit dem Gerät, knapp drei Prozent sind Power-Nutzer, die über acht Stunden täglich am iPad hängen (kein Wunder, dass da auch “erhöhte Produktivität am Arbeitsplatz” eines der Anliegen der Nutzer ist) und 15 Prozent nutzen es nur unter einer Stunde täglich.
Überaus beliebt auf dem iPad sind E-Books. 75 Prozent der Befragten gaben an, das iPad zum Bücherlesen zu nutzen. Die meisten E-Books auf dem iPad werden dabei aus Amazons Online Store geladen. Die meisten Nutzer konsumieren Nachrichten auf dem iPad über den Web-Browser (37 Prozent). Erst an zweiter Stelle (34,7 Prozent) folgen spezielle News Apps.
via Meedia.de
Krieg der Tablets – Infografik und Umfrageergebnisse
Der Tablet-Markt scheint sich zum umkämpfteste Technik-Schlachtfeld des nächsten Jahres zu entwickeln. Darum hat auch die Shopping-Webseite Gutschein-Codes.de zu diesem Teilmarkt des Mobile Business eine Erhebung gestartet – die nach eigenen Angaben bislang “größte Konsumenten-Umfrage” zum Thema. Die Ergebnisse sollen Einblicke in Apples Dominanz gewähren und Potenziale aufzeigen, wer Apples derzeitige Marktführerschaft angreifen könnte.
Aus den Ergebnissen:
- Dell und RIM genießen des größte Konsumtenvertrauen nach Apple;
- Für 117 Euro Ersparnis würde über ein Drittel des Marktes Apple den Rücken zukehren;
- Jede Altersgruppe gab an, das Gerät hauptsächlich für den sofortigen Internetzugang gebrauchen zu wollen, was nahelegt, dass eine clevere Zusammenarbeit mit den Netzwerken einen marktentscheidenen Vorteil liefern kann;
- Ältere Befragte bezeugten das größte Interesse am Kauf eines Tablet-Computers;
- Frauen sehen vor allem den Preis, während Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit den Umfang und die Qualität der Ausstattung als kaufentscheidend betrachten.

Tablet Wars und Tablet-Nutzung | Quelle: Gutschein-Codes.de
Die Umfrageergebnisse basieren auf einer Befragung von 3.000 Menschen überwiegend in Großbritannien (daher sind die Ergebnisse für Deutschland nicht repräsentativ) und wurden zwischen dem 15. und 18. Oktober von dem Umfrageinstitut OnePoll durchgeführt.
Die folgende Grafik stellt recht übersichtlich dar, einer Tabelle, wie die neueste Generation von Tablets gegen Apples Ipad aufgestellt ist – darunter das Android-basierende Samsung Galaxy oder das Playbook mit BlackBerry OS von RIM. Hier fehlen allerdings noch die Tablets von Hersteller Acer, der unlängst ankündigte, kurzfristig nach der Marktführerschaft greifen zu wollen.

Tablet Wars - Produktvergleich | Quelle: Gutschein-Codes.de
Die Android-Freiheit und ihre Tücken
Besitzer beispielsweise des Samsung Galaxy S müssen geduldige Menschen sein. Erst vor wenigen Tagen hat Samsung das von vielen Nutzern erwartete Update des Android-Betriebssystems auf Ende Oktober verschoben. Dabei war “Frozen Yoghurt”, kurz Froyo, schon für diesen Monat angekündigt. Nicht das erste Mal, dass Besitzer von Android-Handys etwas länger als andere auf ihr Update warten müssen. Viele können froh sein, wenn es überhaupt kommt. Denn regelmäßige Überarbeitungen der Software sind bei Android-Handys alles andere als selbstverständlich.
Googles Android ist der Freigeist unter den mobilen Betriebssystemen. Es basiert auf Linux, ist quelloffen, leicht modifizierbar und damit für manche die Rettung aller Handybesitzer vor der Versuchung Apples.
Doch die vermeintlichen Vorteile ziehen auch Nachteile mit sich. Im Gegensatz zu Apples iOS oder Nokias Symbian, zwei Betriebssystemen, die nur auf den eigenen Geräten zu finden sind, ist Android nicht an bestimmte Hersteller gebunden. Und viele der Hersteller, die es einsetzen, haben bereits mehrere Android-Handys in ihrem Programm. Und diese unterschiedliche Hardware stellt die Programmierer von Apps vor Probleme, auch wenn alle Android-Geräte Grundanforderungen erfüllen müssen. Ein kurzer Blick in die Kundenbewertungen im Android Market zeigt das Resultat: Es gibt Apps, die laufen auf manchen Geräten einfach besser als auf anderen.
Immer mehr Android-Nutzer bemängeln auch, dass die Halbwertszeit ihres Handys – jedenfalls in Sachen Software – gering ist. Wozu jetzt ein Gerät kaufen, das in sechs Monaten vielleicht nicht mehr aktualisiert wird oder, im schlimmsten Fall, bereits mit einer veralteten Version auf den Markt kommt? Die Frage ist, auch im Hinblick auf die Konkurrenz, berechtigt. Bereits Ende Mai veröffentlichte Google Android in der Version 2.2. Im Oktober soll Froyo eigentlich für Galaxy-Besitzer erscheinen. Doch Google will bereits zum Jahresende Android 3.0 anbieten. Dadurch ist ungewiss, ob das Galaxy überhaupt noch ein Update bekommt.
Doch selbst wenn der Fortschritt des Betriebssystems teilweise über sich selbst stolpert: Die Android-Fangemeinde steht geschlossen zu ihrem Roboter. Und wem es zu lange dauert, der kann sich die neue Firmware oder Betaversion eben manuell auf sein Gerät laden. Das ist kein Spaß, kostet die Garantie, aber es geht immerhin. Android macht’s möglich.
“Komfortlader” WiLax lädt Smartphones kabelfrei
Relax: Ohne Kabelgewirr und einfach nur durch Auflegen kann laut Anbieter Ansmann der “Komfortlader” WiLax Smartphones verschiedener Hersteller wieder aufladen. Dazu wird das Handy einfach auf die schräge Ladestation gelegt. Dabei ergibt sich durch die Keilform ein gewollter Nebeneffekt: Auch aufgelegte Geräte können bequem abgelesen und bedient werden. Um geladen werden zu können, muss das jeweilige Mobilgerät allerdings entweder mit einer speziellen Schutztasche (iPhone 3, 4 und iPod touch) oder einer modifizierten Rückwand (z. B. Samsung Galaxy 9000S / Wave 8500 oder BlackBerry Bold 9700) mit dazugehörigem Akku ausgestattet werden. Das iPhone Case ist wahlweise mit oder ohne zusätzlichem eingebautem Akku lieferbar. Ein ZeroWatt-Technologie genanntes Feature soll dafür sorgen, dass ohne aufgelegtes Gerät kein Strom verbraucht wird. Geplante Auslieferung ab Ende 2010, Preise wurden noch nicht genannt.

Nun auch Android-Sessions im 4010

Während der IFA dreht sich in Berlin wieder alles um Unterhaltungselektronik, speziell die neuesten Trends und Anwendungen. Auch im 4010 – dem Telekom-Shop in Mitte: Dort sollen am 3.09. ab 20 Uhr das Samsung-Smartphone Galaxy S I9000 und weitere neue Mitglieder der Galaxy Familie während der Premiere einer Android-Session im Rampenlicht stehen. Zudem werden Entwickler Android Apps wie PressMatrix, KaufDA oder friendticker vorstellen. Die Veranstaltung für “Technik-Fans, Smartphone-Besitzer und Experten” wird moderiert von Fabien Röhlinger (AndroidPIT.de) und Sebastian Erdbories (Android-Hilfe.de). Der Eintritt ist frei.
HTC Hero: Nun auch mit Android 2.1
Auf Android 2.1 haben Nutzer des HTC Hero lange warten müssen. Doch nun ist die aktuelle Version auch auf dem mobileTicker-Dauertestgerät angekommen. Der gesamte Update-Prozess gestaltete sich mehrstündig – hauptsächlich, da die Gerätenummer des Smartphones nicht auf der Produktseite des Herstellers gefunden wurde. Doch mit freundlicher Unterstützung von HTCs wirklich besonders kompetenter Presseagentur Trademark Public Relations ließ sich auch diese Hürde nehmen.
Zunächst muss ein für das Upgrade vorbereitendes Softwarepaket (First Package) auf den PC heruntergeladen und via HTC Sync installiert werden. Hernach meldet das Phone ein weiteres neues Upgrade und der Rest geschieht Over The Air (OTA) und wie von selbst – mit insgesamt dreifachem Reboot. Positive Überraschung: Auch wenn die geladenen Apps nicht via AppBrain o. Ä. gesichert wurden, merkt sich eine “Downloads”-Liste in der Market-App immerhin alle Apps, die man schon einmal installiert hatte. Erneut laden muss man sie dennoch.
Zu den Neuerungen gehört Bluetooth 2.1, Quick Contacts (verbesserte System App für Kontakte), eine Überarbeitung der Sense-GUI sowie diverse neue Widgets. Vor allem aber vervielfacht sich mit 2.1 die Zahl der angezeigten und herunterladbaren Apps.
Die jüngste Version des Android-Betriebssystems ist 2.2 (“Froyo”). Die bietet u.a. Flash 10.1. Froyo gibt es bereits für Googles Nexus One, nur angekündigt ist das Firmware-Update bislang für beispielsweise Motorola (Milestone/Droid), Samsung (u.a. Galaxy), HTC (Evo, Desire, Incredible), Dell (Streak).
zur HTC-Support-Seite für Europa
Samsung visiert in Europa 30% Marktanteil an
Laut Dow Jones Newswires peilt Samsung in Europa 30 Prozent Marktanteil im Handygeschäft an. Der südkoreanische Hersteller ist heute bereits zweitgrößter Handyproduzent nach Nokia und hat 2009 in Europa 54 Mio. Mobiles verkauft – was 25 Marktanteil entspricht. Mit einem zweistelligen Wachstum bei Absatz und Umsatz will CEO Sang Heung Shin 2010 die 30 Prozent-Hürde knacken. Das Wachstum soll u.a. durch die bada-betriebenen Geräte wie das in Barcelona vorgestellte Wave, aber auch durch Android-Smartphones wie Behold II, Galaxy oder das I7500 generiert werden. Samsung möchte seinen Smartphone-Absatz dieses Jahr verdreifachen.
“Best Brands”-Awards für Samsung und Google
Google, Samsung (sowie Lego und Henkel) sind die Gewinner der jetzt in München verliehenen diesjährigen Best Brands. Anders als die meisten Marketingpreise entscheidet bei den zum siebten Mal verliehenen Awards nicht eine Jury über Sieg und Niederlage, sondern die Beliebtheit der Marken beim Verbraucher in Kombination mit dem wirtschaftlichen Erfolg – ermittelt von der Gfk. Die Marktforscher aus Nürnberg gehören gemeinsam mit Serviceplan, Markenverband, IQ Media Marketing, Pro Sieben Sat 1 Group sowie der Wirtschaftswoche zu den Initiatoren des deutschen Markenrankings.
Wie im Vorjahr kürten die Verbraucher Google zur besten Unternehmensmarke. Ungeachtet aller Angriffe aus der Politik und von Datenschützern erfreut sich das Such- und Find-Unternehmen bei den Verbrauchern größter Beliebtheit. Zum zweiten Mal hintereinander und zum dritten Mal insgesamt sicherte sich Google den ersten Platz. Der Suchmaschinenmarktführer will seinen E-Mail-Dienst Googlemail zur Universalplattform ausbauen und greift mit Google-Buzz soeben Facebook und Twitter an. Buzz kann von Gmail-Nutzern heute schon auch auf dem iPhone im Browser unter buzz.google.com genutzt werden. Ob Apple die entsprechende App akzeptieren wird, ist angesichts der gemeinsamen Vorgeschichte alles andere als klar.
Auf Wachstumskurs befindet sich auch der Elektronikriese Samsung. Der Sieger in der Kategorie „Beste Wachstumsmarke” – vor Acer – schaffte 2009 das Kunststück, den Gewinn um 75 Prozent auf umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro zu steigern. Für 2010 rechnet der weltgrößte TV-Hersteller und die Nummer 2 unter den Mobiltelefonproduzenten mit einer weiter steigenden Rendite. Es sind vor allem drei Pfeiler, auf denen das Geschäft ruht: Produktstrategien, Innovationen sowie eine stringente Kommunikation. Georg R. Rötzer, Head of Marketing bei Samsung in Deutschland, drückt diese Werte in drei Wörtern aus: “Leidenschaft für Höchstleistung”. Samsung stellt u.a. die Android-Smartphones Behold II und Galaxy her.
via horizont.net