Gartner: M-Government hoch priorisiert

Gartner.comLaut einer aktuellen Prognose des IT-Research- und Beratungsunternehmens Gartner werden die weltweiten Ausgaben für IT durch Behörden im Jahr 2013 449,5 Milliarden US-Dollar erreichen. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2012. Die Prognose beinhaltet die Ausgaben des Behördensektors für Hardware, Software, IT Services und Telekommunikation. Aufgrund der schwachen Konjunktur mit der die Regierungen nach wie vor kämpfen, mussten die Gartner-Analysten ihre vorherige Prognose von einem Wachstum von 0,2 Prozent nach unten korrigieren.

Als wichtigste Themen für Ausgaben haben die Berater in dieser Reihenfolge identifiziert: Mobility, IT-Modernisierung, Cloud Computing. Mobile Computing und/oder M-Government-Angebote sind hiernach besonders wichtig für verteilte, dezentralisiert arbeitende Behörden sowie natürlich solche, die einen nennenswerten “Außendienst” unterhalten (z. B. Grenzschutz, Polizei, aber auch Sozialämter).

Laut einer aktuellen Erhebung, dürfen 52 Prozent der Befragten im Zuge eines BYOD-Programms ihre eigene Hardware mit in ihre jeweilige Organisation bringen.

Mehr Marktzahlen im Report “User Survey Analysis: IT Spending Priorities in Government, Worldwide, 2013″, der hier erworben werden kann.

Das jeweils aktuellste IT-Zahlenmaterial von Gartner findet sich ab sofort hier.

Mobile BI: Event, Marktzahlen u. Prognosen

@TDWI_EUDie Veranstalter SIGS Datacom positionieren die TDWI 2013 (The Data Warehousing Institute) als wichtigsten Event für (Mobile) Business Intelligence (Mobile BI) und Data Warehousing. Vom 17.-19.06.2013 trifft sich diese Szene in München. Bei der 13. TDWI Europe werden wieder über 800 Teilnehmer und Besucher sowie über 50 Aussteller erwartet. Trendthemen sind in diesem Jahr einmal mehr Agile BI, Big Data und Mobile BI. Inhaltlich kooperiert SIGS mit dem BARC (Business Application Research Center). Die TDWI-Sessions konzentrieren sich auf Aus- und Weiterbildung zu den verschiedenen Data Warehousing-Themen inklusive der Möglichkeit, eine CBIP-Zertifizierung (Certified Business Application Professional) zu erwerben.

TDWI-Programm u. -Anmeldung

IT-Dienstleister Steria MummertKonzerne suchen Vorsprung bei Business Intelligence
Europas Großunternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern investieren deutlich mehr in Business Intelligence als kleinere Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten. Zwei Drittel der Konzerne reservieren jährlich mehr als eine Million Euro für ihre BI-Initiativen. 15 Prozent geben sogar mehr als zehn Millionen Euro für BI aus. Zum Vergleich: 84 Prozent der kleinen Unternehmen stehen maximal 500.000 Euro für das Reporting und die Analyse mittels BI zur Verfügung. Das sind Ergebnisse der Studie “Business Intelligence Maturity Audit (biMA 2012/13)” von Steria Mummert Consulting, für die Teilnehmer aus 20 europäischen Ländern befragt wurden.

Die üppigeren BI-Budgets der großen Unternehmen machen sich unter anderem an der Zahl der genutzten Softwaresysteme bemerkbar. Manche Konzerne haben bis zu doppelt so viele Lösungen im Einsatz wie kleine und mittlere Firmen. Gleichzeitig verteilen sie ihre Ausgaben auf mehr Einsatzfelder. Während kleine Unternehmen BI-Systeme vorrangig in ganz bestimmten Bereichen wie Planung, Budgetierung und Vertriebssteuerung und für das interne Berichtswesen einsetzen, bedienen größere Unternehmen in der Regel ein breites Aufgabenspektrum durch ihre BI-Landschaft. Davon profitieren beispielsweise die Compliance-Abteilungen und das Qualitätsmanagement.

Gartner: Bis 2014 wird Business Intelligence/Analytics das Thema für die CFOs im Technologiebereich sein
Gartner.comAuch laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner und der Financial Executives Research Foundation (FERF), der Forschungsabteilung von Financial Executives International (FEI ), werden Investitionen in BI/Analytics zum Topthema gerade für Chief Financial Officers (CFOs) schließen. Die Studie zeigt auf, dass 15 der wichtigsten 19 Geschäftsprozesse, die CFOs als diejenigen identifiziert haben, die einen verbesserten technologischen Support benötigen weitestgehend durch BI, Analytics und Performance-Management-Technologien abgedeckt werden. Als zentral werden in diesem Kontext die gemeinsame Herausforderung durch Social Networks, Cloud sowie Mobile Computing bzw. Mobile Deployment gesehen.

Mehr zur Thematik bietet der Report “Survey Analysis: CFOs’ Top Imperatives From the 2013 Gartner FEI CFO Technology Study” der hier erworben werden kann.

Potenzial von M-Payment Apps

Gartner.comZur wachsenden Bedeutung von Business Apps: Laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden Apps für Mobile Payment den Zahlungsverkehr nachhaltig verändern. Die von den Analysten “Digital Payment Advisor” Applications (DPA) genannten Anwendungen auf Smartphones, Tablets und anderen Connected Devices haben hiernach das Potential, auch das Einkaufsverhalten der Verbraucher grundlegend zu verändern. Dies hat laut den Analysten auch mit der Psychologie des Bezahlens zu tun: Es fühle sich halt besser an, Waren statt mit dem Schwerverdienten vermeintlich nur durch Treuepunkte etc. abzugelten. Mobile werde diesen Trend noch verstärken sowie beschleunigen und gleichzeitig mehr Transparenz in derartige Verfahren bringen.

Eine Besonderheit von DPAs soll es künftig sein, dass sie Kunden aktiv beraten, (ab) wann der Einsatz von M-Payment sinnvoll bzw. lohnend ist. Mehr zur Thematik bietet der Report “Future of Money: Digital Payment Advisors Will Transform the Payment Landscape” der hier erworben werden kann.

Laut Gartner wird der Wert der weltweiten Transaktionen im mobilen Zahlungsverkehr im Jahr 2013 235 Milliarden US-Dollar übersteigen. Dies entspricht einem Wachstum um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2012 mit einem Transaktionswert von 163,1 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der Nutzer des mobilen Zahlungsverkehrs soll hiernach im Jahr 2013 245,2 Millionen erreichen, 2012 waren es noch 200,8 Millionen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Forecast: Mobile Payment, Worldwide, 2013 Update” der hier erworben werden kann.

Asien-Pazifik rockt den Handymarkt

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner war für den weltweiten Anstieg der Verkaufszahlen von Mobiltelefonen im ersten Quartal 2013 allein die Region Asien-Pazifik verantwortlich. Insgesamt wurden in 1Q13 knapp 426 Millionen Mobilfunkgeräte an Endnutzer verkauft. Dies entspricht einem leichten Anstieg um 0,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2012. Im ersten Quartal 2013 wurden weltweit 210 Millionen Smartphones verkauft, ein Anstieg um 42,9 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2012. Allein der asiatisch-pazifische Raum verbuchte ein Wachstum von 6,4 Prozent mit dem Verkauf von Mobilfunkgeräten in diesem Quartal im Vergleich zum Vorjahr, während beispielsweise in EMEA die Absätze im gleichen Zeitraum um 3,6 Prozent sanken.

Der Handy-Markt nach Herstellern
Gartner sieht Samsung mit 13 Prozent Wachstum im Vergleich zu 4Q12 und einem Marktanteil von jetzt 30,8 Prozent unangefochten auf Platz eins, gefolgt von Nokia, Apple (38,3 Mio. iPhones, davon 7 Mio. allein in China), LG und ZTE.

Bei den Smartphone-Betriebssystemen liegt BlackBerry OS laut der Gartner-Zählung auf Platz 3 nach Android und iOS und vor Windows, Bada und Symbian. Nach abweichenden Zahlen sieht IDC erstmals Windows Phone vor BlackBerry OS auf Rang 3.

Nach Smartphone-Herstellern und nicht nach OS sortiert sieht die Gartner-Reihung so aus: 1. Samsung, 2. Apple, 3. LG Electronics, 4. Huawei, 5. ZTE.

Mehr zur Thematik bietet der Report “Market Share Analysis: Mobile Phones, Worldwide, 1Q13″ der hier erworben werden kann.

App-Entwicklungsprojekte: 40% bis 2016 Cloud-basiert

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden bis zum Jahr 2016 40 Prozent der Projekte zur Entwicklung mobiler Anwendungen cloudbasierte mobile Back-End Services nutzen. Dies soll u.a. dazu führen, dass Führungskräften in der Entwicklung die Kontrolle über das Tempo und den Verlauf der Cloud-Adaption innerhalb ihres Unternehmens entgleiten können.

Gartner sieht Mobile Back-End Services als eine Form von Platform as a service (PaaS) zur Unterstützung der App-Programmierung. Sie stellen u.a. die Speicher- und Nutzerverwaltung, Push Notifications oder die Services für die Integration von Sozialen Netzwerken (z. B. Inhalte teilen) bereit. Dabei kann Code auch auf einem Server und nicht auf dem Endgerät ausgeführt werden. Idealerweise für den Entwickler verhält sich die Cloud dabei als Blackbox – wobei allerdings Sicherheitsprobleme auftauchen können. Gartner empfiehlt daher die Aufstellung eindeutiger Security Policies auch und gerade für die Entwicklungsphase.

Gartner erwartet darüber hinaus, dass die bislang häufig ausgelagerte App-Entwicklung durch “Visual App Builders” und App-”Baukästen” ein gewisses Insourcing erleben könnte – ja, dass durch die visuell geführten Tools sogar Nicht-IT-Spezialisten vermehrt Apps entwickeln werden – mit dann allerdings nochmals vervielfachten Sicherheitsrisiken. Die derzeit im Markt verfügbaren Tools machen dies allerdings nach Überzeugung von Glanzkinder bislang nur für Apps mit extrem simplen Anforderungen möglich, die bislang für den Unternehmenseinsatz untauglich sind.

Mehr zur Thematik Mobile Back-End Services bietet der Report “What AD Leaders Need to Know About Cloud Mobile Back-End Services: Don’t Enter the Cloud Unprepared” der hier erworben werden kann. Mehr zur Thematik Mobile Software-Architekturen offeriert der Report “The Mobile Imperative: Mobile Application Strategies and Architecture”, für dessen Lektüre man sich hier registrieren kann.

Gartner: BYOD comes, like it or not

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden Unternehmen die lediglich unternehmenseigene Programme für mobile Devices und Apps anbieten, bald die Ausnahmen bilden, denn nach dieser Prognose wird bis 2017 bereits die Hälfte der Arbeitgeber von seinen Mitarbeiter fordern, eigene mobile Geräte beruflich nutzen zu können. Da Bring-Your-Own-Device-Programme (BYOD) weiterhin immer alltäglicher werden, gehen laut einer aktuellen Umfrage unter CIOs 38 Prozent der Unternehmen davon aus, dass sie sogar die Bereitstellung von Unternehmens-Geräten für Mitarbeiter bis zum Jahr 2016 ganz einstellen!

Insofern ist BYOD nach Ansicht der Berater eine der radikalsten Umwälzungen der wirtschaftlichen und kulturellen Aspekte des Client Computing der letzten Dekaden – egal, ob es als Strategie vorangetrieben oder als notwendiges Übel erduldet wird. Die Bereitstellung von (Business) Apps im Zuge von BYOD werden dabei voraussichtlich noch deutlich über E-Mail und traditionelle Groupware hinausgehen: Anwendungen wie Zeiterfassung, Self-Service Human Resources (Urlaubsverwaltung, Reisebeantragung, Reisekostenabrechnung etc.) bergen die offensichtlichsten Potenziale, dürften aber erst den Anfang bilden.

Mehr zur Thematik bietet der Report “Bring Your Own Device: The Facts and the Future” der hier erworben werden kann.

Apps: 2016 ist die Hälfte hybrid

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden hybride Apps, die ein Gleichgewicht zwischen HTML5-basierten Web-Apps und ursprünglichen Apps halten, bis zum Jahr 2016 mehr als 50 Prozent der mobilen Apps ausmachen. Dafür sei u.a. der BYOD-Trend verantwortlich und der erhöhte Druck auf Unternehmen, mobile Business Apps bereitzustellen, um den mobilen Arbeitsstilen von Mitarbeitern gerecht zu werden.

“Die hybride Architektur ist dabei außerordentlich gut für Anwendungwearen geeignet, die Unternehmen ihren Mitarbeiter bereitstellen können,” ist Van Baker, Research VP bei Gartner überzeugt. Zwar bieten native Apps in den meisten Fällen noch das Optimum an Performance und User Experience, zu ihren Nachteilen im Unternehmenseinsatz zählen jedoch die durch sie bedingte fragmentierte Landschaft aus Entwicklungsumgebungen und Werkzeugen sowie (zu) viele zu pflegende App-Versionen für die Bereitstellung von meist ein und derselben Funktionalität.

Die versprochenen Offline-Fähigkeiten von HTML5 haben bei Web-Apps laut Gartner oft enttäuscht, daher stehen nun hybride Apps vielfach im Mittelpunkt des Interesses. Besonders, wenn es um business-to-employee (b2e)-Apps geht, aber durchaus nicht nur dann: Bekannte aktuelle Beispiele für Hybrid-Apps stammen beispielsweise von Facebook, LinkedIn, Microsofts Bing-App, Netflix oder auch XING (vgl. hierzu auch die besonders nützliche Einführung von Brightcove).

Wie funktioniert das eigentlich?
Hybrid Apps werden nicht in plattformspezifischen Sprachen wie Java oder Objective-C geschrieben. Es werden hierbei viel mehr HTML5-basierte Web-Apps mit einem nativen Container zu einer hybriden mobilen Architektur verbunden, wodurch diese in die jeweiligen Stores wie App Store oder Google Play eingestellt werden können. Der Container gestattet solchen Apps überdies vollständigen Zugang auf die Geräteperipherie wie Sensorik (Kamera, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Kompass etc.) aber auch auf Dienste wie Telefonie oder Kontakte.

Warum überhaupt dieser Aufwand?
Weil “mobile” die Voraussetzung für und Grundanforderung an alles wird – sowohl im Consumer- wie im Enterprise-Bereich. Gartner prognostiziert, dass bereits gegen Ende des laufenden Jahres Mobitelefone PCs als Hauptzugriffsmittel auf das Internet abgelöst haben werden. Weiterhin soll bis Ende 2016 der PC-Markt nach Stückzahlen nur noch die Hälfte der kombinierten Absatzzahlen von Tablets und Smartphones ausmachen. “Spätestens dann ist das Zeitalter der durch Windows-PC dominierten Unternehmens-IT vorbei,” verdeutlicht Van Baker.

Gleichzeitig wird sich Zahl und Beschaffenheit der theoretisch zu unterstützenden Plattformen voraussichtlich weiter ausweiten und ausdifferenzieren: Set Top Boxen, Smart-TV Sets und andere connected devices sowie wearable devices (Brillen wie Google Glass, Uhren/SmartWatches) kommen vermehrt hinzu etc. Trotz aller Priorisierungsbestrebungen dürfte dieser Trend durchgängige native Unterstützung schwer bis unmöglich machen.

Während also im Unternehmensbereich hybride Apps das Rennen machen sollen, glaubt Gartner aber an den Durchbruch von beispielsweise rein HTML5-basierenden Web-Applikationen im Nicht-Unternehmensumfeld bis 2015. In zwei Jahren wird sich nach dieser Prognose das Feld wie folgt aufteilen:
Consumer Apps: 40% nativ, 40% hybrid, 20% Web
Business Apps: 10% nativ, 60% hybrid, 30% Web .

Hieraus leiten die Berater die Empfehlung für Firmen ab, Kompetenzen im Bereich hybrider App-Entwicklung aufzubauen bzw. ihre Dienstleister danach auszuwählen – aber auch die Web-(App-)Entwicklung weiterzuverfolgen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Predicts 2013: Portal and Web Technologies” der hier erworben werden kann.

Glanzkinder, die Softwarespezialisten für mobile Applikationen, beobachtet heute bereits Ansätze der beschriebenen Trends bei seinen Kunden: Während es noch 2008 (natürlich) ein reines iOS-Business war, hatten die Anfragen und Beauftragungen zum Apple-Betriebssystem bis ca. Mitte 2012 überwogen. Nach kräftiger Zunahme des Interesses an Android in den vergangenen zwei Jahren lassen im laufenden Jahr Interessenten im Bereich Business Apps immer häufiger hybride Lösungen mit Ausprägungen für ein oder mehrere Plattformen anbieten.

M-Health als Hybrid App gelöstJüngstes Beispiel ist der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), für den Glanzkinder eine App zum IGel-Monitor entwickelt hat. Die M-Health-Lösung verschafft schnellen Überblick über beim Arzt angebotene individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), indem ihr Nutzen und Schaden wissenschaftlich bewertet, gegeneinander abgewogen und in einer abschließenden Bewertung seitens des MDS zusammengefasst werden. Die Bewertung reicht dabei von negativ über tendenziell negativ, unklar, bis hin zu tendenziell positiv und positiv.

Darüber hinaus informiert die App über die Preisspanne von IGeL zu den alternativen Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten werden. Alle Informationsangebote werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. IGeL-Leistungen werden auf der Grundlage der Evidenz-basierten Medizin (EbM) beurteilt. Das IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung) hat noch Anfang 2013 attestiert, dass der “IGeL-Monitor des MDS das derzeit umfassendste und auch hinsichtlich der Bewertungskriterien beste Informationsangebot” zur verständlichen Darstellung von Nutzen, Risiken und Unsicherheiten ist.IGeL-Leistungen im Überblick

Die mobile Lösung wurde von Anfang an hybrid entwickelt. Bislang wurden auf dieser Grundlage Free Apps für Android und iOS/iPhone im Bereich Gesundheit u. Fitness veröffentlicht. Die technologische Basis bilden in diesem Fall PhoneGap und das jQuery Mobile Framework. Für iOS und Android kann zu 95 Prozent die identische Code-Basis verwendet werden, Anpassungen wurden nur für die Retina-Unterstützung erforderlich.

Bei allen offensichtlichen Vorteilen dieser synergetischen Programmierweise tauchten zunächst auch kleinere Nachteile auf: Da im Vergleich zu nativen Apps eine Schicht mehr verarbeitet wird, war bei “touch-events”, also Eingaben über den Touchscreen zunächst eine kleine Verzögerung zu beobachten. Doch auch dafür wurde inzwischen ein Workaround gefunden.

Glanzkinder hat auf die oben dargestellte Marktsituation reagiert und inzwischen ein eigenes “Hybrid-Labor” eingerichtet.
Die Computerwoche zur Zukunft mobiler Anwendungen

Mobile Ökosysteme – Ringen um Rang 3 – HTML5 vs. Native

In einem interessanten Beitrag diskutiert die Computerwoche, wer die besten Chancen auf den dritten Platz bei Smartphone-Betriebssystemen hinter Android und iOS hat: BlackBerry OS, Windows Phone, Firefox OS oder gar Sailfish OS?

Flankierend stellt Business Insider hier noch einmal die wesentlichen Unterschiede von HTML5- u. nativen Apps zusammen.

Gartner Catalyst Technical Forum

Gartner.comDas IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner veranstaltet am 19. Juni in Frankfurt/Main das “Catalyst Technical Forum”. Hier soll IT-Profis Rüstzeug bereit gestellt werden, um die mobile Revolution zu überstehen bzw. diese mitgestalten zu können.

Konkret soll es dabei um folgende Themen gehen:

  • BYOD Policies
  • Mobility Technical Architectures
  • Identity Management, Single Sign-on and Security for Mobile Devices
  • Building Apps for Mobile Devices
  • Governance and Management of Mobile Devices.

Die Kompetenzvermittlung soll über Keynotes, Case Studies, Workshops, Roundtables aber auch über One-on-Ones geschehen – halbstündige Einzelgespräche mit einem auf das jeweilige Thema des Interesses spezialisierten Gartner-Analysten. Die Teilnahmegebühren beginnen bei 1.275 Euro (Early Bird bis zum 19.04. – also morgen- einschließlich). Mehr Informationen u. Anmeldemöglichkeit

2,4 Mrd. App-fähige Devices werden ’13 verkauft (Tablets, Handys, PCs)

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden im Jahr 2013 weltweit 2,4 Milliarden “Devices” (hier gemeint: PCs, Tablets und Mobiltelefone, also ohne “Connected Devices wie Spielkonsolen, Smart TV etc.) verkauft werden. Das entspricht einem Wachstum von neun Prozent im Vergleich zu 2012.

Gartner prognostiziert weiterhin steigende Verkaufszahlen dieser App-fähigen Endgerätegruppen: Im Jahr 2017 soll die Zahl auf mehr als 2,9 Milliarden steigen. Allerdings wird sich das Verhältnis der Endgeräte innherhalb dieser Gruppe in dem genannten Zeitraum noch signifikant ändern. Speziell die Tablets legen aufgrund der günstiger werdenden Preise noch deutlich zu. Im Resultat wird der traditionelle PC-Markt (Desktops und Notebooks) nach dieser Prognose im laufenden Jahr um 7,6 Prozent schrumpfen. Der weltweite Tablet-Absatz profitiert direkt davon und soll um knapp 70 Prozent klettern. Android bleibt hiernach das dominierende Betriebssystem.

Auch Smartphones erleben einen Preisverfall und entsprechende Absatzsteigerungen. Gartner erwartet, dass von den knapp 1,9 Mrd. im Jahr 2013 verkauften Mobiltelefonen eine Millarde Smartphones sein werden. Mehr zur Thematik bietet der Report “Forecast: Devices by Operating System and User Type, Worldwide, 2010-2017, 1Q13 Update” der hier erworben werden kann.

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