Mocial stärker bei Android-Nutzerinnen

Die Marktforscher bei Nielsen stellen das erste Mobile Media Ranking basierend auf Reichweitendaten ihrer neuen Nielsen Smartphone Analyse vor. Dieser neuer Service nutzt die gesammelten Daten von Tausenden von Android und iOS Smartphones in den USA, um über das aktuelle Konsumentenverhalten zu berichten (ähnlich wie comScore oder Distimo dies tun).

Die Smartphone Analyse liefert Reichweitenmetriken und -ratings, inklusive Daten zur Häufigkeit, Dauer und Gesamtreichweite. Nielsen hat derzeit Mess-Ínstanzen (sog. Meters) auf mehr als 5.000 Smartphones in den USA installiert, deren Besitzer eingewilligt haben, Teilnehmer des Smartphone Panels zu sein.

Erste Nielsen Android App Ratings

Laut den ersten Daten der mobilen Reichweitenmessung erreichten – nach der Android Market App – die Apps für Facebook, Maps und Mail die höchste aktive Reichweite unter den US-amerikanischen Android-Nutzern über 18 Jahre. Hierbei wird “aktive Reichweite” als der Prozentsatz von Android-Nutzern definiert, die innerhalb der letzten 30 Tage eine App genutzt haben.

“Mocial” stärker bei Android-Nutzerinnen
Während viele der Top 20 Apps ein ähnliches aktives Nutzungsverhalten sowohl bei männlichen als auch weiblichen Android Smartphonebesitzern offenbarten, gab es eine beträchtliche Differenz in der aktiven Reichweite von Social Apps. Facebooks mobile App erlangte eine aktive Reichweite von 81 Prozent bei weiblichen Android Smartphonebesitzer im Vergleich zu lediglich 69 Prozent bei männlichen Android Smartphonebesitzern. Twitter erreichte ebenfalls mehr Frauen (16,5 Prozent) als Männer (13,4 Prozent). Dennoch erreichte Google+ – neben Amen das jüngste Social Network – mehr als doppelt so viele Männer (15,8 Prozent) alsFrauen (7,2 Prozent).

Außerhalb von Social Media erreichten Apps wie Kindle und Words With Friends eine höhere aktive Reichweite unter Frauen, während die Business-Suite QuickOffice Pro und die Amazon Store App eine höhere aktive Reichweite unter Männer erzielte. Google Maps wies ebenfalls eine höhere aktive Reichweite unter Männern auf: 77 Prozent aktive Reichweite bei Männern im Vergleich zu 71,8 Prozent bei Frauen.

33% wollen mobil surfen

Die Deutschen finden zunehmend Gefallen an der Nutzung des mobilen Internets. Laut dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW ) e.V. und dem Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland reizt über 33 Prozent der Bundesbürger der Wunsch, auch mobil im Internet surfen zu können. Das Interesse der Bevölkerung am mobilen Internet soll hiernach in 2011 noch stetig zunehmen. Diese Entwicklung entspricht einem Wachstum von 12 Prozentpunkten gegenüber der ersten Erhebung aus dem Jahr 2008. Für diese Erhebung wurden im Juni 2011 1.142 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt.

Steigendes weibliches Interesse
Vor allem Frauen zeigen sich inzwischen deutlich interessierter als noch vor drei Jahren. Während im Vergleich zu der ersten Erhebung im Jahr 2008 lediglich 16 Prozent den Wunsch angaben, künftig auch über das Mobiltelefon surfen zu können, möchten mittlerweile bereits 31 Prozent der weiblichen Handynutzer mit ihrem Mobiltelefon im Internet surfen.

Starke Verbreitung bei jüngeren Nutzern
Das Interesse am mobilen Internet ist vornehmlich bei den jüngeren Nutzern stark ausgeprägt. Von den 16- bis 24-jährigen Nutzern möchten 65 Prozent das mobile Internet nutzen. Bei den Nutzern im Alter von 25 bis 34 Jahren sind dies noch 47 Prozent. Je älter der Bundesbürger, desto geringer ist sein Interesse am mobilen Internet: Nur 17 Prozent der über 55-Jährigen möchte mit dem Mobiltelefon im Internet surfen. In diesen Zahlen spiegelt sich allerdings nicht nur theoretisches Wunschdenken, sondern auch deutlich die derzeitige Endgerätepenetration in der Bevölkerung wider.

Große Unterschiede in regionaler Nutzung nach Bundesländern
Der Einzelvergleich der Bundesländer zeigt große Unterschiede am Nutzungsinteresse des mobilen Internet. Hamburg weist mit 54 Prozent das höchste Interesse in der Bevölkerung vor, dicht gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 46 Prozent, Nordrhein-Westfalen (39 Prozent) und Rheinland-Pfalz (38 Prozent).

Mobiles Internet ist einkommensabhängig
Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto höher ist das Interesse am mobilen Surfen. Ganze 49 Prozent und damit fast die Hälfte der besserverdienenden Nutzer mit einem Nettoeinkommen von über 4.000 Euro setzen auf die Nutzung des mobilen Internet. Für rund 35 Prozent der Nutzer mit einem Nettoeinkommen von 2.500 bis 4.000 Euro ist das mobile Surfen von Interesse. Nur 27 Prozent der Nutzer mit einem Nettoeinkommen unter 2.500 Euro sehen Bedarf im mobilen Internet.

Bereits im Juni 2011 stellte der BVDW gemeinsam mit Google Deutschland anhand aktueller Studienergebnisse fest, dass rund 12 Millionen private Smartphone-Nutzer in Deutschland und damit etwa 18 Prozent der volljährigen Gesamtbevölkerung im Mobile Internet unterwegs sind.

Frauen u. mobiles Internet – langsam, aber gewaltig?

Frauen ziehen bei der Nutzung des Mobile Internet nach: Im Vergleich zum Januar dieses Jahres hat sich der Frauenanteil bei den Mobilsurfern auf 34,6 Prozent verdoppelt. Unter anderem dies erweist die Studie “Mobile Effects Mai 2011″, die der Onlinevermarkter Tomorrow Focus Media (TFM)
durchgeführt hat.

TFM legte aktuelle Zahlen zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Angeboten vor, nach denen vor allem Mobile Commerce an Bedeutung gewinnt: Knapp ein Drittel der mobilen Internetnutzer hat schon einmal mobil etwas gekauft. Um die mobile Medienlandschaft abzubilden, wurden im Mai 2011 5.726 Personen im eigenen Werbenetzwerk befragt. Parallel führen die Marktforscher seit Mai 2010 Erhebungen via iPhone und iPad durch, um die Ergebnisse durch mobile Primärdaten anreichern zu können. Die neue Mobile Effects bietet eine genaue Analyse der Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten.

Weitere Highlights:

  • Innerhalb eines Jahres stieg die mobile Internetnutzung um 17,3 Prozentpunkte auf 32,6 Prozent an. Ein Drittel der im TFM-Netzwerk befragten Personen ist heute also bereits mobil im Internet. Bereits 20 Prozent geben an, das stationäre Internet aufgrund der mobilen Nutzung seltener zu nutzen. Gleichzeitig stieg die Zahl derer, die eine mobile Internetnutzung planen, um knapp zehn Prozent gegenüber der letzten Befragung im Januar. Knapp 80 Prozent der Befragten nutzen das mobile Internet täglich bis zu einer Stunde, der Anteil der Heavy-User mit einer Nutzungsdauer von über zwei Stunden täglich ist mit 13 Prozent im Vergleich zur Vorwelle leicht gestiegen.
  • M-Commerce, also Mobile Business via Mobiltelefon, spielt derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Allerdings ist hier zu erwarten, dass der Anteil der Mobile Shopper in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird. Knapp 30 Prozent der Befragten geben bereits heute an schon einmal über ihr Mobiltelefon etwas gekauft zu haben. Dabei werden vor allem Bücher, CDs, DVDs und Flug- bzw. Bahntickets mobil erworben – mit steigender Tendenz.
  • Das Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften spielt auf dem Tablet PC nach wie vor eine große Rolle: über 70 Prozent der Befragten nutzen Tageszeitungs- und allgemein Nachrichten-Seiten, knapp 40 Prozent Zeitschriften und Magazine.
  • Mobile Werbung wirkt: Branding-Effekte in mobilen Kampagnen sind laut TFM “sehr gut messbar”. Dabei sollen sich im Schnitt über knapp zehn Kampagnen eindeutige Steigerungsraten bei den Faktoren Werbeerinnerung (+6,9 Prozent), Recognition (+157,5 Prozent) und Aktivierung (+14,8 Prozent) nachweisen lassen. Außerdem werde mobile Werbung als sehr innovativ und glaubwürdig eingeschätzt.

Die wichtigsten Ergebnisse via Slideshare

100% mehr Handy-Surfer in 12 Monaten

BITKOM LogoDie Anzahl derer, die per Mobiltelefon auf das Web und Internet-Dienste zugreifen, hat sich in einem Jahr fast verdoppelt. Mittlerweile geht mit 18 Prozent fast jeder fünfte Web-Nutzer in Deutschland via Mobile online – oder rund neun Millionen Menschen. Vor einem Jahr waren es erst zehn Prozent gewesen.

Interessanterweise nutzen Frauen das mobile Web mit 20 Prozent stärker als Männer (16 Prozent). Dies sind Ergebisse einer von der Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM durchgeführten repräsentativen Umfrage.

Einige Internet-Nutzer gehen bereits ausschließlich mit ihrem Mobiltelefon online – also nicht mehr mit PC oder Notebook. Als Ursache für diese Entwicklung haben die Hightech-Lobbyisten u.a. den rasant steigenden Absatz von Smartphones ausgemacht – nach Schätzungen des Verbandes werden in diesem Jahr bereits zehn Millionen dieser Geräte auf dem Heimatmarkt verkauft. Zudem soll der Ausbau der mobilen Super-Breitband-Netze mit der neuen Technologie LTE durch schnellere Übertragungsraten diesen Trend begünstigen. Diese Nachfolgetechnologie von UMTS kann Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreichen. Bis Ende März werden laut Verband rund 3.500 Mobilfunkstandorte in Deutschland auf LTE umgerüstet sein.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 21. 03. 2011

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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Mobiles Internet wird Normalfall

Nordlight Research LogoÜber vier Millionen Bundesbürger gehen mittlerweile per Smartphone oder internetfähigem Handy online. Jeder Zweite davon nutzt den mobilen Internetzugang sogar täglich oder mehrmals pro Woche. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 40 Prozent. Die Zahl der Vielnutzer des mobilen Internets (“Heavy User”) hat sich in den vergangenen 12 Monaten sogar nahezu verdoppelt.

Webfrager LogoDies sind Ergebnisse der Studie “Mobile Internetnutzung 2011″, die das Marktforschungsinstitut Nordlight Research in Kooperation mit der Webfrager GmbH erstellt hat. 1.000 Verbraucher ab 16 Jahren wurden dafür im Februar ausführlich zu ihrem Nutzungsverhalten im mobilen und stationären Internet sowie im Bereich Mobilfunk befragt.

Die mobile Internettechnologie stößt bei den Verbrauchern demnach auf zunehmende Akzeptanz und Beliebtheit und steht infolge der rasanten Verbreitung der jüngsten Generationen von Mobilfunkgeräten vor enormen weiteren Wachstumspotenzialen. Für jeden zweiten Internetnutzer in Deutschland spielt die Möglichkeit, das Internet über ein Handset (Handy, Smartphone, PDA) mobil nutzen zu können, bereits eine sehr wichtige Rolle beim Abschluss neuer Mobilfunkverträge sowie bei der Auswahl bzw. dem Kauf von Mobilfunkgeräten.

Wachsende Nutzerzufriedenheit und Kundenbindung

Auch die Zufriedenheit der Mobilsurfer hat im Vergleich zum Vorjahr signifikant zugenommen: aktuell bewerten 44 Prozent ihre Erfahrungen mit dem mobilen Internet als “ausgezeichnet” oder “sehr gut” – noch Anfang 2010 taten dies erst 36 Prozent. Zudem stieg die aktive Weiterempfehlungsbereitschaft im Vergleich zum Vorjahr von 42 auf 46 Prozent. Für die generationenübergreifende Massentauglichkeit des mobilen Internets spricht der deutliche Zuwachs der hoch zufriedenen Nutzer auch unter den über 50-Jährigen (von 23% auf 39%). Darüber hinaus sind 71 Prozent der mobilen Internetnutzer in starkem Maße überzeugt, auch in zwei Jahren noch mobil per Handset im Internet zu surfen; vor 12 Monaten waren dies erst 63 Prozent.

Adopters on the rise: Ungehobene Potenziale bei den (N)onlinern

Nicht zuletzt kommt aber Bewegung in die große Gruppe der bisherigen Nicht-Nutzer des mobilen Internets: unter den bis 30-jährigen ist die generelle Zurückhaltung gegenüber dem Handy-Surfen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken (von 75% auf 58%). Insgesamt können sich derzeit 41 Prozent der jüngeren Nicht-Nutzer vorstellen, innerhalb der kommenden 12 Monate ebenfalls mobil mit dem Handy ins Internet zu gehen (2010: 25%).

Mobiles Internet – was wird genutzt?
Starke Zuwächse bei den Nutzungsanlässen des mobilen Internet verzeichnen gegenüber dem Vorjahr die Nutzung von E-Mails, Suchmaschinen und Nachschlagewerken, aber auch das einfache “Rumsurfen” ohne bestimmtes Ziel sowie der Besuch von Videoportalen wie YouTube. Andere Anwendungen, wie Nachrichtendienste, Online-Banking oder mobiles Shopping, liegen bei der Nutzungshäufigkeit hingegen nur leicht über Vorjahresniveau. Die größten Zuwächse zeigen sich bei den sozialen Netzwerken und Communities: vor allem unter den bis 30-Jährigen (“Digital Natives”) ist die mobile Nutzungsfrequenz von Plattformen wie Facebook, “Wer kennt wen” oder StudiVZ deutlich gestiegen.

Demographische Nutzungsprofile
Genutzt werden Soziale Netzwerke von den jüngeren Internetnutzern vor allem um mit Freunden in Kontakt zu sein (71%), um Spaß zu haben (57%) und um neue Leute kennen zu lernen (31%). Ältere Internetnutzer, allen voran die über 50-Jährigen (“Silver Surfer”), nutzen diese vergleichsweise häufiger auch zum Erfahrungs- und Wissensaustausch, zur Vorbereitung von Kaufentscheidungen und um nützliche Tipps zum Umgang mit bestimmten Produkten zu erhalten.

“Mobile Internetnutzung 2011″ soll auf 100 Seiten u.a. weitere Analysen zu Anbieterpräferenzen und ein eigenes Kapitel “Soziale Netzwerke im mobilen Internet” bieten. Die Studie ist für derzeit noch 300 Euro über Nordlight Research beziehbar (bis 25.03.).
12-seitiges Studienabstract (PDF)

M-Payment: Über 40% sind dafür

Insgesamt 43 Prozent der deutschen Handybesitzer können sich vorstellen, ihr Mobiltelefon zum Bezahlen einzusetzen. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 75 Prozent. Das hat eine repräsentative Umfrage der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des BITKOM ergeben. Am stärksten gewünscht wird der Einsatz des Handys zum Bezahlen von Fahrscheinen im öffentlichen Personenverkehr. In der Kategorie der 14- bis 29-Jährigen sind es sogar rund 55 Prozent. Etwa jeder vierte Handybesitzer (27 Prozent) würde gerne Parktickets per Handy kaufen, und auch hier ist die Akzeptanz mit 41 Prozent bei den Jüngeren besonders hoch.

Rund jeder vierte Befragte (24 Prozent) kann sich vorstellen, mit dem Mobiltelefon Eintrittskarten für Veranstaltungen zu kaufen. Hier sind es unter den 14- bis 29-Jährigen sogar 40 Prozent. Jeder Fünfte (19 Prozent) würde überall dort mit dem Handy bezahlen, wo er heute eine EC- oder Kreditkarte einsetzt. Unter den Jüngeren ist es jeder Dritte. Grundsätzlich sind Männer ein wenig aufgeschlossener als Frauen gegenüber dem Bezahlen mit dem Mobiltelefon. Während es sich bei den Männern 47 Prozent vorstellen können, sind es bei den Frauen nur 40 Prozent.

Moderne Mobiltelefone verfügen mittlerweile, zumindest wenn es sich um Smartphones handelt, über leistungsstarke Prozessoren, relativ komfortable Bedienoberflächen und die permanente Option auf Onlineverbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen für den Einsatz zum komfortablen bargeldlosen Bezahlen. Es gibt zwar bereits einige mobile Bezahldienste von Mobilfunkanbietern und anderen Unternehmen für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten in Deutschland, wie etwa Online-Shopping, Handy-Parken oder dem Fahrkartenkauf. Eine branchen- beziehungsweise dienstleistungsübergreifende Lösung hat sich nach Ansicht des BITKOM, der auf Apples mit iTunes realisierte Micropayment-Lösung nicht eingeht, bislang hierzulande allerdings nicht durchsetzen können. Der Verband weist in diesem Zusammenhang auf die Chancen hin, die sich nicht nur Mobilfunkanbietern, sondern auch Banken bieten.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 2. 11. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Nielsen: Apps sind die Zukunft (bei Teens)

nielsenNielsen hat das Mobilfunk-Nutzungsverhalten von US-Teenagern untersucht – anhand der monatlichen Handyrechnungen von mehr als 60.000 Mobilfunknutzern und Umfrageergebnissen unter mehr als 3.000 Teenagern. Dafür analysierte The Nielsen Company US-Daten für das zweite Quartal 2010.

Demnach textet (“SMSen”) keine Altersgruppe mehr als Teenager (13-17 Jahre alt). Junge Erwachsene (Alter 18-24) landen mit großen Abstand auf dem zweiten Platz. Texten ist derzeit das Herzstück der mobilen Teenagerwelt. 43 Prozent geben an, dass dies der Hauptgrund gewesen ist, sich überhaupt ein Handy zuzulegen. Das erklärt, warum die QWERTY-Tastaturbelegung das erste ist, worauf sie achten, wenn sie sich ein Gerät aussuchen. “Sicherheit”, der Hauptgrund für den Kauf eines Handys im Jahr 2008, ist nun nicht mehr so wichtig – es ist der zweitwichtigste Grund für Mädchen und fällt bei Jungen noch geringer aus. In Kontakt mit Freunden zu bleiben, zählt ebenfalls immer noch den drei wichtigsten Faktoren.
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Heute heben 78 Prozent der Teenager die Funktionalitäten und Bequemlichkeiten von SMS hervor: Sie finden diese einfacher (22 Prozent) und schneller (20 Prozent) als Telefonanrufe (obwohl diese immer noch Spaß machen). Telefonie-Aktivitäten sind laut Erhebung bei Teenagern um 14 Prozent gesunken.
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Unbestrittener Wachstumsbereich ist die Datennutzung. 94 Prozent der jugendlichen Abonnenten bezeichnen sich selber als fortgeschrittene Datennutzer, die ihr Handy für Messaging, Mobiles Internet, Multimedia, Spiele und andere Aktivitäten, wie z. B. Downloads, nutzen. Obwohl jugendliche Nutzer diesbezüglich noch nicht das Aktivitätslevel der jungen Erwachsenen erreicht haben, ist das Datenvolumen gegenüber dem letzten Vorjahresquartal wesentlich gestiegen und zwar von 14 MB auf 62 MB pro Kopf. Diese vierfache Steigerung ist der größte Sprung unter allen Altersgruppen. Ein Großteil dieses Anstiegs ist auf die männlichen User zurückzuführen, die geräteaffiner sind und aktuell 75 MB Daten gegenüber 17 MB im zweiten Quartal des letzten Jahres konsumieren. Weibliche Teenager nutzen ca. 53 MB an Daten im Vergleich zu 11 MB im Vorjahr.
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App-Nutzung ist die Zukunft
Teenager verwenden nicht nur größere Datenmengen sondern laden auch ein breiteres Spektrum an Applikationen herunter. Softwaredownloads unter jugendlichen Abonnenten, die Apps nutzen, verbuchten einen stabilen Anstieg um 12 Prozentpunkte von 26 auf 38 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. Dies beinhaltet populäre Apps, wie Facebook, Pandora oder YouTube. Die Nutzung des mobilen Webs hat ebenfalls die Nutzung von vorinstallierten Spielen, Klingeltondownloads und auch Instant Messaging übertroffen. Andere mobile Aktivitäten, wie E-Mail und Textbenachrichtigungen verzeichneten laut der Untersuchung ebenfalls ein signifikantes Wachstum.

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Handys: Schon jedes 5. ist ein Smartphone

Jeder fünfte Handynutzer besitzt ein Smartphone. Das hat der aktuelle BITKOM-Webmonitor ergeben, eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM ergeben. Männer verfügen danach häufiger über ein solches Multifunktionsgerät (24 Prozent) als Frauen (17 Prozent). Am weitesten verbreitet ist die Smartphone-Nutzung in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier hat mehr als jeder dritte Handynutzer ein solches Mobiltelefon mit ansprechbarem Betriebssystem und der Möglichkeit der Nutzung nativer Apps. Bei den 30- bis 44-jährigen ist dies immerhin noch jeder Vierte, bei den über 60-Jährigen schließlich nur noch sieben Prozent.

22 Prozent der Befragten wussten allerdings selbst gar nicht anzugeben, ob ihr Handy als Smartphone bezeichnet werden kann – oder “nur” als Dumb Phone bzw. Feature Phone. Bei den über 60-Jährigen sind es sogar 38 Prozent.

MobiLens a): Europäer sind Textmeister

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben für eine Sonderausgabe ihrer MobiLens-Reports das Thema Mobile Usage in den Teilmärkten Japan, USA und Europa untersucht. Betrachtet wurden insbesondere der Konsum von mobilem Content, die Rolle von Sozialen Netzwerken sowie demographische Unterschiede. Die Ergebnisse zeigen, dass das “Mobile Behaviour” in den drei Zielmärkten teils stark variiert.

  • Beispielsweise sind japanische Mobilnutzer am meisten “connected”: Über 75 Prozent von ihnen nutzen Medien, indem sie mobil browsen, Apps oder anderen Content herunterladen – im Vergleich zu 43,7 Prozent in den USA und 38,5 Prozent in Europa.
  • In Japan nutzen 42,3 Prozent der Mobilanwender Apps (Keine Unterscheidung zwischen Web-Applikationen und nativen Apps) – im Vergleich zu 31,1 Prozent in den USA und 24,9 Prozent in Europa.
  • Die Europäer lieben Messaging: 81,7 Prozent verfassen und versenden Textnachrichten mobil – im Vergleich zu 66,8 Prozent in den USA und nur 40,1 Prozent in Japan. Die Japaner setzen hingegen mit 54 Prozent mehr auf mobile E-Mail (einschließlich Job-Mail) und die US-Amerikaner auf Instant Messaging (17,2 Prozent).
  • Blogs und Soziale Netzwerke werden von 21,3 Prozent der US-Mobilnutzer auch mobil verwendet – im Vergleich zu 17 Prozent in Japan und 14,7 Prozent in Europa.
  • In Japan werden mehr Fotos (63%) mit Mobiltelefonen aufgenommen oder damit TV/Video betrachtet (22%), während Europäer lieber Musik hören (24,2%) oder spielen (24,1%).
  • Auf vergleichbarem Niveau in den drei Märkten liegt das Abrufen des eigenen Kontostands. Mit 16,1 Prozent werden in Japan fast doppelt so häufig wie in Europa Börsenkurse mobil abgerufen.
  • Weitere mobile Highlights sind die Nutzung von Karten/Navigation sowie von Verkehrs- und Wetterberichten.
  • Die demographische Analyse erweist den japanischen Markt als ausgeglichener: In den USA greifen 25-34 Jahre alte Mobilnutzer mit 44 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit mobil auf Medien zu als der Durchschnitt. In Europa stellen die 18-24 Jahre alten Nutzer das “always online”-Segment.
  • Europa und Vereinigste Staaten zeigen auch größere Geschlechtsabweichungen im Mobilverhalten: In den USA liegen Frauen 9 Prozent unter der männlichen mobilen Mediennutzung, in Europa sogar 16 Prozent .
  • Die erfolgreichsten Social Networks in Japan sind Mixi, Gree, Twitter und Mobage Town. In den USA kommen Facebook, MySpace, YouTube und Twitter, in Europa Facebook, YouTube, “MSN” (+ Windows Live + Bing) und Twitter in die Top Four – Twitter schafft es also als einziges in allen drei Märkten in die Spitzengruppe.

10 Mio. Deutsche im App-Fieber

Bitkom_0910_Mobile AppsBereits zehn Millionen Deutsche haben Apps auf ihrem Handy. Das hat eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM ergeben. Apps können auf vielen Smartphones genutzt werden. Die Besitzer geeigneter Smartphones haben im Durchschnitt 19 Apps auf ihrem Mobiltelefon. 21 Prozent aller Handy-Besitzer ab 14 Jahren sagen, dass ihr Mobiltelefon für die Nutzung von Apps geeignet ist. Die Mehrheit (57 Prozent) nutzt nach eigener Aussage noch keine entsprechenden Geräte, und weitere 22 Prozent der Handynutzer sind sich unsicher, ob sie Apps verwenden können. Vor allem ältere Anwender geben an, sich damit nicht auszukennen.

Bisher sind vor allem Männer große Fans der kleinen Programme. Männliche Smartphone-Nutzer haben nach eigenen Angaben im Schnitt 25 Apps auf ihrem Mobiltelefon, Frauen mit kompatiblen Handys dagegen nur sieben. Große Unterschiede gibt es auch zwischen West und Ost: Während westdeutsche Smartphone-Nutzer durchschnittlich über 20 Apps verfügen, sind es bei ostdeutschen Anwendern lediglich neun.

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