Lese-Tipp: Android User
Der Untertitel lautet schlicht “Alles zum Thema Android” – die Selbstdarstellung dieses Android-Magazins liest sich wie folgt: “Monatlich Testberichte für Smartphones und Tablets, App-Vorstellungen, Workshops, sowie Tipps & Tricks für Einsteiger und versierte Anwender”. Zur Testlektüre lag uns die Jubiläumsausgabe 10/2012 vor. Das wie der Schwestertitel Windows Phone User in Medialinx-Verlagsgruppe erscheinende Magazin bietet in dieser Nummer 114 Seiten sowie zusätzlich alle bislang erschienenen 12 Ausgaben im PDF-Format auf einer Heft-CD.
Eines der Titel-Themen ist Kommunikation, die Fokus-Beiträge bringen Licht in etwaig noch vorhandenes Dunkel bei den Grundfunktionen Telefonie, Kalender, aber auch Google Talk sowie Videotelefonie mit Skype, VoIP-Alternativen (Forfone, Tango und Viber) sowie “Kostenlose Festnetznummer mit NHEO.
Die Hardware-Sektion nimmt das von Asus produzierte Nexus 7 ebenso unter die Lupe wie das HTC Desire C, Phicomm FWS610, Pearl Touchlet X10 und den MK802 Android Mini PC (Stick). Erstleser werden vermutlich wie wir das nicht erläuterte Bewertungssystem nicht unmittelbar eingängig finden: Beispielsweise das Phicomm erhält 3,0 Punkte, die weder einem Schulnotensystem noch den in einem Extra-Kasten angegebenen 2 Plus- und 4 Minuspunkten entsprechen. Es ist auch nicht unmittelbar ersichtlich, was die maximale Punktzahl bzw. Höchstbewertung oder Referenz ist.
Die App-Rubrik(en) schicken unter “Empfehlungen” zehn Applikationen voraus, die der Redaktion besonders gut gefallen haben – hier findet sich solches Allgemeingut wie “City Maps 2Go” neben Spezialisten wie “München”. Eine Doppelseite widmet sich dem verderblichen Gut der Google Play Charts, eine weitere den saisonalen Freuden der Oktoberfest-Apps. Wunderlist oder die Sammlung von Systemapps ZDbox erhalten eigene Texte, Themen wie Koch-Apps, Mindmapping Apps, Geocaching oder Dateien synchronisieren werden in Überblicksartikeln dargeboten.
Genau wie beim Windows Phone User wird die zielgruppenspezifische Ansprache durch Heftteile für “Einsteiger” (sic) und “Tipps & Tricks” (Fortgeschrittene) und “Power User” (sic) sichergestellt. Im Gegensatz zur Schwesterpublikation geht der Android User mit der “DevCorner” sogar noch etwas tiefer und bietet auch Anregungen für eigene Programmierversuche – in diesem Fall unter Nutzung des App Inventor.
Seit Anfang November liegt auch bereits das Heft 12/2012 am Kiosk. Die Ausgabe rückt die “besten Android-4.0-Smartphones” in den Fokus und testet das Motorola Razr i, die Sony-Smartphones Xperia ion und Xperia tipo, das Asus-Tablet Transformer Pad Infinity mit Full-HD-Display sowie das Samsung Galaxy S Advance.
Fazit: **** Wertig gemachte, attraktiv gestylte Lebenshilfe für Android-Nutzer.
Nimbuzz mit App Update (u. Mac Client)
Nimbuzz wurde gerade bei den TechCrunch Europe Awards zum “Best Mobile Startup” gekürt. Gewürdigt wurde der gleichnamige “mobile social messenger”, welcher Instant Messaging, LBS und VoIP mit effektiven Social Networking-Werkzeugen verbindet. Diesen gibt es als iPhone App, zu der soeben ein Upgrade vorgestellt wurde. Version 1.3.0 fügt der ohnehin schon attraktiven App noch Funktionen hinzu wie: Austausch von Fotos, Musik und Videos; Push Notifications für eingehende Anrufe und Chat Requests; Location Sharing (allerdings berichten erste Rezensionen auch von einigen Problemen). Überdies hat Nimbuzz einen nativen Mac Client für Desktops vorgestellt.
Zur Begründung für dieses Engagement in Richtung Apple-Plattformen schreibt der Pressechef des niederländischen Unternehmens: Seit dem Produktlaunch ist die App permanent in den Top 10 der App Store-Charts in Europa, Lateinamerika und dem Mittleren Osten. Jeder fünfte iPhone-Anwender in den Niederlanden oder Frankreich nutzt Nimbuzz. Seit dem Release von OS 3.0 haben sich die Downloads der App um 848 Prozent erhöht.
Auf beiden Plattformen gestattet Nimbuzz Nutzern die pfiffige Interaktion via Skype, Windows Live Messenger, Yahoo Messenger, ICQ, Google Talk (Orkut), AIM sowie die zeitsparende Bedienung von u. a. Facebook and MySpace.
Nimbuzz loves Apple – der Film