Mobile Marketing Teil 1: Wetterfühlig?
Die vom 23.-24.09.09 in Köln stattfindende digital marketing exposition & conference (dmexco) wird von den Veranstaltern mit sogenannten “Night Talks” vorbereitet. Bei der letzten Talkrunde wies laut der Werberprawda ‘Horizont’ Elephant Seven-Geschäftsführer Götz Teege darauf hin, dass die Entwicklung des Mobile Marketings offenbar stark vom Klima abhängig sei. “Es ist das Wetter, das den Unterschied macht”, sagte er und erläuterte weiter: Da die Nutzer in den südeuropäischen Ländern wegen der hohen Temperaturen sehr viel mehr Zeit im Freien verbrächten als Nordeuropäer, sei die mobile Internetnutzung beispielsweise in Spanien und Italien deutlich stärker verbreitet als bei uns. “Man schleppt seinen Computer nun mal nicht zum Strand.” Insofern könne der globale Klimawandel die Entwicklung der mobile Werbung durchaus befördern, sagte Teege augenzwinkernd. Nach Ansicht von Dean Donaldson, Digital Experience Strategist des US-amerikanischen Ad-Serving-Anbieters Eyeblaster, muss die Mobile Marketing-Industrie aber nicht bis zur vollen Ausbaustufe der Klimaerwärmung ausharren. Der Brite wagte bei den Night Talks die Prognose, dass sich die junge Werbegattung noch im laufenden Jahr durchsetzen wird.
Auch Harald Fortmann, Vizepräsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW, zeigte sich überzeugt, dass mobile Werbeformen eine Zukunft haben. Gerade die Entwicklung der iPhone Apps habe gezeigt, dass “das Involvement sehr hoch sein könne”. Außerdem habe das Apple-Handy die mobile Nutzung hierzulande “signifikant” erhöht. Obendrein nutzten Werbetreibende das mobile Endgerät immer mehr zur Verlängerung klassischer Medien. Dies sei ein Grund dafür, dass sich die mobile Suche mit Sicherheit zur Killerapplikation entwickeln werde. Gleiches gelte für Social Communites auf mobilen Endgeräten.
via horizont.net