Das mobile Jahr 2010 im Rückblick
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben mit “The comScore 2010 Mobile Year in Review” einen Report vorgelegt, der Trends des Jahres beim Mobile Business in den Teilmärkten USA, Europa und Japan betrachtet. Zentrale Themen sind Entwicklungen bei den mobilen Endgeräten, die Fortsetzung des Siegeszugs von Smartphones und 3G-Funknetzen, Trends bei der Nutzung von Apps und dem Mobilen Internet sowie resultierende Strategien für mobiles Marketing. Zentrale Ergebnisse in der Zusammenfassung:
- Zur Weiterentwicklung des “mobilen Ökosystems” werden M-Commerce und vor allem Mobile Advertising besonders beitragen.
- Der Trend zum Smartphone beschleunigt sich sowohl in den USA – wo er Ende 2010 27% aller Mobilfunkkunden erreicht hatte – wie auch in Europa, wo 31% aller Mobiltelefone “smart” waren.
- Zu den wichtigsten Faktoren für eine Provider-Entscheidung gehörten in den USA und Großbritannien die Netzqualität sowie die angebotenen Mobilfunktarife (Datenplan).
- In Deutschland, UK, Italien und Spanien ist Nokia trotz Verlusten noch die Nr. 1 bei den Herstellern im Gesamtmarkt für Mobiltelefone. In den USA und Frankreich ist inzwischen Samsung führend.
- 36 Prozent der “mobil aktiven” US-Amerikaner und 29 Prozent ihrer europäischen Kollegen nutzen das Mobile Internet im Browser – 34 Prozent in den USA und 28 Prozent in den USA nutzen Apps auf ihren mobilen Endgeräten. Über alle Regionen wachsen diese Nutzungszahlen um sieben bis neun Prozent pro Jahr.
- Knapp 58 Millionen Mobilfunkkunden in den USA haben laut comScore 2010 mobil auf Soziale Netzwerke zugegriffen (+56%), verglichen mit 42 Millionen in Europa (+75%).
“The comScore 2010 Mobile Year in Review” kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Android m. fast 1.600% Wachstum in Westeuropa
2010 war bekanntlich ein gutes Jahr für Android. Wie gut, bestätigen aktuelle IDC-Zahlen: Von ca. 470.000 in Westeuropa abgesetzten Android-Smartphones im Jahr 2009 (4% Marktanteil) explodierte dieser Markt geradezu auf 7,9 Millionen Einheiten in 2010 (31% Marktanteil). Die Prognose bis 2015 liegt bei 37 Prozent Marktanteil für Googles mobiles Erfolgs-Betriebssystem für diesen Teilmarkt.
Doch auch für andere brummt es im Mobile Business: Der Gesamtmarkt für Mobiltelefone wuchs laut IDC in Westeuropa um 3,2 Prozent von Q409 auf Q410. Die Smartphone-Absätze kletterten im gleichen Zeitraum sogar um 99,4 Prozent auf 25,6 Millionen Einheiten.
Zu den derzeit verlierenden Herstellern gehören nach diesen Zahlen Nokia und LG, zu den Gewinnern Samsung, HTC, Apple und RIM. Sony Ericsson konnte nur sein Android-Geschäft ausbauen.
comScore: Android u. Samsung liegen im US-Markt vorn
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von November 2010 bis Januar 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,9 Prozent (+0,7 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (20,8%), Motorola (16,5%), RIM (8,6%) und Apple (7,0). Apple hat damit Nokia aus den Top 5 im US-Markt verdrängt.
Android ist die Nr.1 Smartphone-Plattform
Beim 65,8 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt erstmals Android mit 31,2 Prozent Marktanteil (+7,7 Prozentpunkte) vor BlackBerry OS (RIM) mit einem um 5,4 Prozentpunkte nochmals geschrumpften Marktanteil von nunmehr 30,4 Prozent. Apples iOS muss sich mit 24,7% (+0,1) bescheiden. Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nunmehr nur noch 8% (-1,7 Prozentpunkte) und für Palm (HP) nur 3,2% (-0,7) vom Marketshare-Kuchen.
Handset Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 37%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 35,3 Prozent (+1,6 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 25,3 Prozent über ihr Smartphone (+1,1 Prozentpunkte).
Mobiles Internet wird Normalfall
Über vier Millionen Bundesbürger gehen mittlerweile per Smartphone oder internetfähigem Handy online. Jeder Zweite davon nutzt den mobilen Internetzugang sogar täglich oder mehrmals pro Woche. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 40 Prozent. Die Zahl der Vielnutzer des mobilen Internets (“Heavy User”) hat sich in den vergangenen 12 Monaten sogar nahezu verdoppelt.
Dies sind Ergebnisse der Studie “Mobile Internetnutzung 2011″, die das Marktforschungsinstitut Nordlight Research in Kooperation mit der Webfrager GmbH erstellt hat. 1.000 Verbraucher ab 16 Jahren wurden dafür im Februar ausführlich zu ihrem Nutzungsverhalten im mobilen und stationären Internet sowie im Bereich Mobilfunk befragt.
Die mobile Internettechnologie stößt bei den Verbrauchern demnach auf zunehmende Akzeptanz und Beliebtheit und steht infolge der rasanten Verbreitung der jüngsten Generationen von Mobilfunkgeräten vor enormen weiteren Wachstumspotenzialen. Für jeden zweiten Internetnutzer in Deutschland spielt die Möglichkeit, das Internet über ein Handset (Handy, Smartphone, PDA) mobil nutzen zu können, bereits eine sehr wichtige Rolle beim Abschluss neuer Mobilfunkverträge sowie bei der Auswahl bzw. dem Kauf von Mobilfunkgeräten.
Wachsende Nutzerzufriedenheit und Kundenbindung
Auch die Zufriedenheit der Mobilsurfer hat im Vergleich zum Vorjahr signifikant zugenommen: aktuell bewerten 44 Prozent ihre Erfahrungen mit dem mobilen Internet als “ausgezeichnet” oder “sehr gut” – noch Anfang 2010 taten dies erst 36 Prozent. Zudem stieg die aktive Weiterempfehlungsbereitschaft im Vergleich zum Vorjahr von 42 auf 46 Prozent. Für die generationenübergreifende Massentauglichkeit des mobilen Internets spricht der deutliche Zuwachs der hoch zufriedenen Nutzer auch unter den über 50-Jährigen (von 23% auf 39%). Darüber hinaus sind 71 Prozent der mobilen Internetnutzer in starkem Maße überzeugt, auch in zwei Jahren noch mobil per Handset im Internet zu surfen; vor 12 Monaten waren dies erst 63 Prozent.
Adopters on the rise: Ungehobene Potenziale bei den (N)onlinern
Nicht zuletzt kommt aber Bewegung in die große Gruppe der bisherigen Nicht-Nutzer des mobilen Internets: unter den bis 30-jährigen ist die generelle Zurückhaltung gegenüber dem Handy-Surfen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken (von 75% auf 58%). Insgesamt können sich derzeit 41 Prozent der jüngeren Nicht-Nutzer vorstellen, innerhalb der kommenden 12 Monate ebenfalls mobil mit dem Handy ins Internet zu gehen (2010: 25%).
Mobiles Internet – was wird genutzt?
Starke Zuwächse bei den Nutzungsanlässen des mobilen Internet verzeichnen gegenüber dem Vorjahr die Nutzung von E-Mails, Suchmaschinen und Nachschlagewerken, aber auch das einfache “Rumsurfen” ohne bestimmtes Ziel sowie der Besuch von Videoportalen wie YouTube. Andere Anwendungen, wie Nachrichtendienste, Online-Banking oder mobiles Shopping, liegen bei der Nutzungshäufigkeit hingegen nur leicht über Vorjahresniveau. Die größten Zuwächse zeigen sich bei den sozialen Netzwerken und Communities: vor allem unter den bis 30-Jährigen (“Digital Natives”) ist die mobile Nutzungsfrequenz von Plattformen wie Facebook, “Wer kennt wen” oder StudiVZ deutlich gestiegen.
Demographische Nutzungsprofile
Genutzt werden Soziale Netzwerke von den jüngeren Internetnutzern vor allem um mit Freunden in Kontakt zu sein (71%), um Spaß zu haben (57%) und um neue Leute kennen zu lernen (31%). Ältere Internetnutzer, allen voran die über 50-Jährigen (“Silver Surfer”), nutzen diese vergleichsweise häufiger auch zum Erfahrungs- und Wissensaustausch, zur Vorbereitung von Kaufentscheidungen und um nützliche Tipps zum Umgang mit bestimmten Produkten zu erhalten.
“Mobile Internetnutzung 2011″ soll auf 100 Seiten u.a. weitere Analysen zu Anbieterpräferenzen und ein eigenes Kapitel “Soziale Netzwerke im mobilen Internet” bieten. Die Studie ist für derzeit noch 300 Euro über Nordlight Research beziehbar (bis 25.03.).
12-seitiges Studienabstract (PDF)
Mobiles Internet legte 2010 stark zu
Handy und Smartphone nehmen als Zugangsweise zum Internet schnell an Bedeutung zu. So griffen im Jahr 2010 rund 16 Prozent der Internetnutzer über ihr mobiles Endgerät auf Dienste wie das WWW zu. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 78 Prozent, wie das Statistische Bundesamt meldete.
via horizont.net
Android sitzt BlackBerry im US-Smartphone-Markt im Nacken
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,5 Prozent (+0,3 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (16,7%), RIM (8,5%) und Nokia (7,0%).
Beim 63,2 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt BlackBerry OS (RIM) mit einem um 5,7 Prozentpunkte nochmals geschrumpften Marktanteil von 31,6 Prozent immer noch an der Spitze. Android (Google) hat ein Wachstum von 7,3 Prozentpunkten hingelegt und liegt weiter auf Platz 2 der Smartphone-Betriebssysteme: mit 28,7 Prozent Marktanteil und vor iOS (Apple) mit 25%. Nach aktuellen IDC-Zahlen hat iOS in Q4/10 im US-Smartphone-Markt BlackBerry OS sogar bereits abgehängt. Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nunmehr nur noch 8,4% (-1,5 Prozentpunkte) und für Palm (HP) nur 3,7% vom Kuchen.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 36,4. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 34,4 Prozent (+1,3 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 24,7 über ihr Smartphone.
Smartphone Sales 2010: +72%
Laut dem IT Marktforschungs- und Gartner wurden im Jahr 2010 weltweit 1,6 Milliarden Handys verkauft, was einem Wachstum um 31,8 Prozent im Vergleich zu 2009 entspricht. Die Smartphone-Verkäufe an Endverbraucher stiegen um 72,1 Prozent im Vergleich zu 2009 und haben jetzt einen Anteil 19 Prozent an den gesamten Handyverkäufen in 2010 – nach diesen Zahlen wäre also jedes fünfte 2010 verkaufte Handy ein Smartphone gewesen. Andere Quellen sprechen davon, jedes vierte oder sogar jedes dritte mobile Endgerät (in Deutschland) sei bereits ein Smartphone.
Smartphone-Absatz lässt PCs hinter sich
Knapp 101 Mio. weltweit in Q410 verkauften Smartphones stehen nach IDC-Zahlen nur 92,1 Mio. PCs gegenüber (Q409: 53,9 Mio. Smartphones=. Somit hätten Smartphones erstmals den PC-Absatz überrundet!
Laut Gartner hätte der Markt ohne Nachschubprobleme bei Kamera-Modulen, Touchscreen Controllers sowie AMOLED Displays (active-matrix organic light-emitting diode) in Q4/10 sogar noch stärker zulegen können. Aufgrund des Booms bei “Media Tablets” erwartet Gartner ein Anhalten der Bauelemente-Knappheit.
Der Handy-Markt hat sich laut Gartner von 2009 bis 2010 wie folgt entwickelt: Der Marktanteil von Primus Nokia ist von 36,4 auf 28,9 Prozent eingeschrumpelt. Samsung hält sich mit von 19,5 auf 17,6 Prozent auf Rang 2 der Hersteller. LG Electronics bleibt Platz 3 trotz von 10,1 auf 7,1 Prozent gesacktem Anteil. RIM verbesserte sich marginal von 2,8 auf 3 Prozent, gefolgt von Apple mit 2,9 Prozent (entsprechend 46,6 Mio. iPhones), Sony Ericsson mit 2,6 und Motorola mit 2,4 Prozent Marktanteil.
Android schon auf Position 2 im US-Smartphone-Markt
Werden nur Smartphones betrachtet, ergibt sich folgendes Ranking: Symbian (37,6%), Android (22,7%), BlackBerry OS (16,0%), iOS (15,7%), Microsoft (4,2%), Andere (3,8%). Der vollständige Report “Competitive Landscape: Mobile Devices, Worldwide, 4Q10 and 2010″ kann hier erworben werden.
Apple hält Platz 5 der Mobiltelefonhersteller
Über 400 Millionen Mobiltelefone haben Hersteller im Weihnachtsgeschäft 2010 weltweit ausgeliefert. Mit diesen Q410-Zahlen zitiert heise.de die Marktforscher von IDC: Danach ist der weltweite Handy-Markt um knapp 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gewachsen. Im Gesamtjahr wurden laut IDC 2010 knapp 1,4 Milliarden Mobiltelefone abgesetzt – 18,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Apple konnte sich nach diesen Zahlen im Gesamtjahr 2010 mit einem Marktanteil von 3,4 Prozent den fünften Platz unter den weltweit größten Mobiltelefonherstellern sichern. Cupertino war erstmals in Q310 nach Einführung des iPhone 4 in IDCs globale Top 5 aufgerückt und hatte dabei den BlackBerry-Hersteller RIM überholt. Die iPhone-Auslieferungen wuchsen 2010 um knapp 90 Prozent. Das größte Wachstum konnte angeblich die Firma ZTE vorweisen, die hauptsächlich Einstiegs- und Mittelklassegeräte in Entwicklungsländern anbietet – inzwischen aber mit “Blade” und “Racer” auch Android-Smartphones im Programm führt. Damit schob sich das chinesische Unternehmen im vierten Quartal sowie im Gesamtjahr 2010 vor Apple auf Platz 4.
Nokia hielt im Gesamtjahr weiterhin den ersten Platz und konnte knapp 5 Prozent mehr Geräte ausliefern als 2009 – zugleich sank der Marktanteil des finnischen Unternehmens laut IDC aber von 36,9 Prozent auf 32,6 Prozent. Auf Platz zwei und drei hinter Nokia folgen die Koreaner Samsung und LG Electronics. Samsung legte um 23,3 Prozent zu, während LG im vergangenen Jahr stagnierte. Motorola, Research In Motion und Sony Ericsson hätten das Potenzial, sich 2011 zurück in die Top 5 zu kämpfen, glaubt IDC – denn die drei Hersteller konzentrieren sich auf den schnell wachsenden Smartphone-Markt und liegen mit ihren Stückzahlen dicht hinter ZTE und Apple.
via heise.de
Betrachtet man nicht den gesamten Handy-, sondern nur den Smartphone-Markt, dann hat Android (32,9 Mio. Stück in Q410) Nokia (31 Mio. Exemplare) sogar bereits vom Thron gestoßen, jedenfalls nach Zahlen von Canalys via Reuters
comScore: Android Nr. 2 bei den Smartphones
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von September bis November 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,5 Prozent (+0,9 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (21,2%), Motorola (18,8%), RIM (9,0%) und Nokia (7,6%).
Beim 61,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt BlackBerry OS (RIM) mit einem um 4,1 Prozentpunkte nochmals geschrumpften Marktanteil von 33,5 Prozent immer noch an der Spitze. Android (Google) hat abermals ein Wachstum von 6,4 Prozentpunkten hingelegt und liegt nun auf Platz 2 der Smartphone-Betriebssysteme: mit 26 Prozent Marktanteil und vor iOS (Apple) mit 25%. Für Microsoft bleiben trotz des Launchs von Windows Phone 7 nunmehr nur noch 9% (-1,8 Prozentpunkte) und für Palm (HP) nur 3,9% vom Kuchen.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 67,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 35,3. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 33,4 Prozent. Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 23,5 über ihr Smartphone.
Nielsen: 41% der US-Smartphone-Käufer ziehen Android vor
Aktuelle Ergebnisse der Marktforscher bei Nielsen erhärten die comScore-Zahlen noch: Stolze 41 Prozent der US-Smartphone-Käufer haben im letzten halben Jahr bei einem Android-Gerät zugegriffen – im Vergleich zu 27 Prozent iPhone- und 19 Prozent BlackBerry-Käufern. Noch im Juni 2010 hatten bei einer Nielsen-Umfrage nur 28 Prozent geantwortet, dass sie den Erwerb eines unter Android-Smartphones planen.
ChangeWave: Geplante iPhone-Käufe bröckeln
Auch ChangeWave Research hatte schon im September vergangenen Jahres eine Kaufbereitschaft von immerhin 37 Prozent für Android-Smartphones erhoben (+7 Prozentpunkte im Vergleich zur Juni-Umfrage). Die Zahl der iPhone-Käufer in spe sank im gleichen Zeitraum von 50 auf 38 Prozent.
iPhone weiterhin führend bei mobiler Internetnutzung
Angesichts der vorstehenden Zahlen sollte aber nicht vergessen werden, dass die iPhone-Zuwächse zwar schwinden, aber auf derzeit noch hohem Niveau: Laut den Spezialisten für Internet-Metriken Net Applications gibt es derzeit immer noch mehr als doppelt soviele iPhones als Android-Smartphones im Markt. Nach diesen Zahlen wird das iPhone weltweit von rund einem Prozent der Nutzer des mobilen Internets genutzt (diese Zahl erfasst also keine Nutzer, die mit dem iPhone nur telefonieren). Die globale Webnutzung unter Android kommt auf 0,4 Prozent, die von BlackBerry auf 0,13 Prozent.
Jedes 4. US-Handy ist ein Smartphone
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von August bis Oktober 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,2 Prozent (+1,1 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (21,0%), Motorola (17,1%), RIM (9,3%) und Nokia (7,1%).
Beim knapp 61 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt RIM mit einem nochmals zurückgegangenen Marktanteil von 35,8 Prozent immer noch an der Spitze, gefolgt von Apple mit 24,6%. Android ist erneut um 6,5 Prozentpunkte gewachsen und erreicht jetzt 23,5 Prozent Marktanteil bei US-Smartphone-Kunden. Für Microsoft bleiben nunmehr nur noch 9,7%, für Palm (HP) nur 3,9% vom Kuchen. comScore wiederholt den Hinweis, dass die Gesamtzahlen bei allen Betriebssystemen weiterhin steigen, aber weiterhin nur Android anderen Systemen Marktanteile abjagt.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung stieg auf jetzt 36,2%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg nochmals auf nunmehr 33,7 Prozent. Die Nutzung als Zugang zu Social Networks oder Blogs kletterte auf 24,2 Prozent.