Smartphones versüßen (Zahn-)behandlungen

Da vergehen lange Bohrminuten wie im Fluge | Foto: Carl Zeiss
Optisch simuliert die Brille laut Hersteller eine 2 m entfernte Leinwand mit einer Bilddiagonalen von 44 Zoll bzw. 115 Zentimetern. Der Ton kommt aus am Bügel befestigten Lautsprechern oder den Smartphone-Kopfhörern. Natürlich lassen sich mit dieser Technik auch andere Behandlungen erträglicher gestalten: Operationen, Maniküresitzungen, Projektmeetings…
Praxistest: Jourist Sprachtrainer
Eine dieser Apps, von der man nicht weiß, wie man je ohne sie ausgekommen ist… Im Ernst: Für den Mehrwert, den die App Jourist Sprachtrainier bietet, hätte man früher mehrere Fachbücher kaufen müssen sowie teure (u. dann doch oft enttäuschend umgesetzte) Sprachlehr-Cassetten benötigt. Oder hätte ein Sprachlabor mieten oder einen Kurs belegen müssen. Jetzt aber kann das alles überall über die iPhone-Bühne gehen, auf Wunsch auch in nur wenigen Minuten (pro Tag) und vor allem jederzeit – etwa in Wartezeiten: einfach ideal für mobile Professionals!
Dieser persönliche Coach arbeitet nach dem von Vokabeltrainern her bekannten und bewährten Karteikasten-System. Man wählt eine von 24 (!) Sprachen, die erlernt oder deren Verständnis optimiert werden soll. Absolut auf der Höhe aktueller Erkenntnisse aus Lerntheorie und -praxis im Fremdsprachenerwerb werden dabei die nicht etwa alphabetische Vokabellisten gepaukt, sondern die im wirklichen Leben tatsächlich wichtigsten Redewendungen.
Für jede der 24 Sprachen unter der Haube werden ganze 2.100 Vokabeln und Redewendungen bereitgestellt, sehr übersichtlich nach Lebenslagen wie Reisen, Hotel, Stadtverkehr, Sehenswürdigkeiten, Bank, Im Restaurant, Speisen u. Getränke, Gesundheit, Polizei, Einkaufen sortiert, also beispielsweise Danke, Bitte, Begrüßung, wie lange, wie weit, Wo ist das nächste xyz, “Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen”
. Zur noch besseren Verdeutlichung zeigt die App zu allen Ausdrücken kleine Cartoon-artige Illustrationen und spielt natürlich die Phrase über Lautsprecher oder Headphones ab – gesprochen von gut aufgenommenen Muttersprachlern. Der Clou: Auf Wunsch zeichnet die App die Aussprache des Lernenden auf und vergleicht deren Frequenzgang zumindest graphisch mit dem idealtypischen Vorbild. Diese Funktion macht die App noch ein wenig mehr zu einem persönlichen Sprachtrainer, mit dem man sogar über Menge und Art der Übungen verhandeln kann: Entweder werden der Reihe nach sämtliche Kontextbereiche durchgelernt (inkl. Lernstandsüberprüfung) oder man entscheidet sich für eine spezielle Lerneinheit, zum Beispiel Einkaufen. Für noch bessere Verknüpfung des Gelernten werden neun verschiedene Übungsarten angeboten: Neben der Übersetzung aus und in die Fremdsprache mit oder ohne Hilfe durch das Comic-Bild steht hier auch die Übung “Aussprachetraining mit Spracherkennung” zur Verfügung. Nach korrekten Antworten entscheidet der Lernende selbst, wie sicher die Vokabel “sitzt”. Dabei kommen Schulnoten von “sehr gut” bis “ausreichend” zum Einsatz. Ziel ist es, bei allen Vokabeln den Stand “sehr gut” zu erreichen. Vokabeln, die “noch nicht gelernt” sind, verbleiben im gleichnamigen Karteikasten. Alle Übungen sind kontextsensitiv am unteren Rand der App-GUI-abrufbar.
Wie schon der im Praxistest ebenfalls überzeugende Jourist Übersetzer unterstützt der Sprachtrainer 23 bzw. hier sogar 24 Sprachen und zwar Englisch (US), Englisch (UK), Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Russisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch, Hebräisch und Thai.
Die rundum überzeugende App findet sich in der App Store-Kategorie Bildung, hat einen Footprint von 547 MB und kostet 7,99 Euro.
Fazit: ****, App of the Month.
Give-away-Aktion: Mit freundlicher Unterstützung der Jourist Verlags-GmbH verschenkt mobileTicker fünf Promo-Codes an die/den ersten Leser(in), die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der Apps ist ein US-Account für iTunes. Eine leicht nachvollziehbare Anleitung zu dessen Einrichtung wird auf Wunsch mitgeliefert. Einsendeschluss ist Dienstag, der 25. Mai, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)
Mehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.
Zunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!
Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..
An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.
Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.
Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.
Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.
Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.
Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.
Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.
Die sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.
Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.
Netter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.
Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.
Shopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.![]()
Der Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.
Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern
Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt
Hero-Fazit: *****
PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.
Bigben: Gebündeltes iPhone-Zubehör im Praxistest
Als “must have” hatte Bigben Interactive sein schlicht the bundle genannte Zubehörserie für iPhone und iPod touch beworben. Der freundlicherweise vom Hersteller ermöglichte Praxistest der schwarzen Farbvariante fiel positiv aus.
Beispielsweise der Kfz-Adapter tut seine Dienste und lädt sämtliche iPhone- iTouch-Generationen anstandslos. Als Ladekontrolle verströmt er ein angenehmes blaues Licht. Schönes Detail – auch das mitgelieferte Kabel ist schwarz wie die Nacht. Die Kopfhörer haben gute Passform und sogar etwas sattere Bässe als das Apple-Original, müssen dafür aber leider auf die iPod-Fernbedienung ebenso verzichten wie auf ein Mikrofon. Ausgesprochen wertig kommt die iPhone-Tasche ´rüber – das Etui ist offensichtlich aus echtem Leder gefertigt und schützt das Endgerät perfekt, gewährt aber über den Schlaufenvorschub bei Bedarf schnellen Zugriff.
Leichte Irritation verbreitete zunächst die Silikonhülle. Wer das Bundle in schwarz geordert und auch hier schwarz erwartet hat, wird vom transparenten Grauton (der das Apple-Logo durchscheinen läßt) vielleicht enttäuscht sein. Nach etwas Eingewöhnung aber ist dieser Anthrazit-Look sogar recht attraktiv. Auffällig ist, dass für den Home Button einfach ein Loch gestanzt wurde (statt wie z.B. bei den Marware-Skins nur eine dünnere Materialstärke vorzusehen). So entsteht leider eine Sollbruchstelle.
Erst im zweiten Anlauf glücklich wurden wir im Praxistest mit der Schutzfolie: Zwar war diese liebevoll mit Bedienungsanleitung (im Gegensatz zu den anderen Zubehörteilen), einem Antistatiktuch und einem “Rakel – einer Art Abstreicher aus Kunststoff zum Glätten etwaiger Luftblasen – bestückt, doch auch die Hinweise der Bedienungsanleitung konnten eine anfängliche Fehlbedienung nicht vermeiden. Inzwischen aber klebt die Folie korrekt und hat sich als unauffällig und widerstandsfähig erwiesen.
Auch aufgrund des Kampfpreises von nur 34,99 € (UVP) für Tasche, Silikonschutzhülle, Folie, Kopfhörer und KFZ-Adapter erweist sich diese Vollausstattung für iPhone und iTouch als erwägenswertes Angebot. Fazit: ****
Pelzkopfhörer: Jetzt wird’s kuschelig
Nomen est omen: Beim deutschen ifrogz Distributor arktis.de versteht man etwas von kalten Temperaturen und stellt bereits jetzt die neue Winterkollektion von ifrogz vor. Mit dabei: extravagante iPod-Kopfhörer mit kuschelig wärmenden Fell!
Egal ob auf der schneeweißen Skipiste, beim Joggen in der eisigen Kälte oder aber beim entspannten Chillen in der Wintersonne auf der Parkbank. Mit den neuen ifrogz EarPollution NervePipe Kopfhörern mit Fell haben Musikfreunde jetzt immer einen Satz warmer Ohrer und können dabei ihre Lieblingsmusik auf iPod, iPhone oder anderen MP3-Playern auch bei Minusgraden ganz cool genießen. Denn die neuen ifrogz sind gleichzeitig Kopfhörer und trendige Ohrenschützer. Wahlweise im flauschigen Tigerlook oder in knalligem Pink kostet dieses Wohfühlpaket je 29,90 Euro.
arktis-Store
Ergebnisse von Leserbefragung und Verlosung
Herzlichen Dank für die tatkräftige Mitwirkung an der kontinuierlichen Verbesserung von mobileTicker! Die mittlerweile hoch vierstellige Leserschaft hat sich in erfreulichem Umfang an unserer ersten Leserbefragung beteiligt und überdies etliche Verbesserungsvorschläge gemacht sowie Bugs gemeldet (v 1.5 wird die Stabilität generell verbessern und wurde gestern bei Apple eingereicht). Als Gewinner je einer iTunes-Karte im Wert von 50 Euro wurden inzwischen Oliver E. und Patrick S. ausgelost und benachrichtigt. Die gestellten Fragen finden sich auch noch einmal hier. Im Folgenden erste Ergebnisse:
1. Die Nutzer von mobileTicker wurden mehrheitlich durch Browsen des App Store oder Empfehlungen auf die App aufmerksam.
2. mobileTicker wird zu 73 % auf dem iPhone, von 12 Prozent auf iTouch und von 15 Prozent im Browser via mobileTicker.info genutzt.
3. Alle Befragten rufen die App mindestens einmal täglich auf, 56 % auch mehrfach pro Tag.
4. mobileTicker wird zu 88 Prozent überwiegend beruflich, zu 27 Prozent aus überwiegend privatem Interesse genutzt (Mehrfachnennungen).
5. 63 Prozent der Befragten finden die Menge/Frequenz der News-Einträge “gerade richtig”, 37 Prozent wünschen sich mehr News (ein schöner Ansporn für uns, auf den wir u. a. durch deutliche Aufstockung der Redaktion reagieren), kein Einsender wünschte weniger News als bisher.
6. Am wichtigsten sind den Nutzern Meldungen aus den Bereichen (in absteigender Wichtigkeit) “Neue Business Apps”, “Security”, “Marktstudien”, “Unternehmensmeldungen”.
7. Die LINK-Liste erhält von den Nutzern die gemittelte Schulnote für die Wichtigkeit/Nutzbarkeit: 2,4.
8. Die PERIPHERIE-Liste erhält von den Nutzern die gemittelte Schulnote für die Wichtigkeit/Nutzbarkeit: 1,3.
9. mobileTicker-Leser sind besonders an ff. Zubehörarten interessiert:
Docking Stations, Headphones, Battery Cases, Schutzhüllen.
10. An ihrer App vermisste eine Mehrzahl der Befragten neben einer höheren Newsfrequenz einen Datum/Uhrzeit-Stempel der eingestellten News (wurde mit v 1.4 bereits realisiert).
11. mobileTicker-Leser sind zu weiteren News-Apps an ff. Themen besonders interessiert (in absteigender Wichtigkeit): eBooks und eNewspapers, elektrische Mobilität, Musik(markt). Glanzkinder, die Macher von mobileTicker, nehmen diese Bälle auf und bereiten derzeit entsprechende Services vor…
12. Abschließend hatten wir gefragt: “Zu welchen hier nicht aufgeführten Themen hätten Sie gerne eine Ticker-App?” Am häufigsten wurden ff. Anregungen gemacht: “Neuerscheinungen im App Store”, “Infos über Veranstaltungen (Workshops, Messen, TechTalks)”.
Überdies haben wir diese Woche erste ServerTraffic-basierte Analysen gefahren und die Apple-Logs zu mobileTicker-Downloads untersucht. Die ungemein erfreulichen Ergebnisse werden derzeit noch überprüft und danach bekannt gegeben. Bereits heute lässt sich sagen, dass die mobileTicker-App in erstaunlichem Umfang auch außerhalb Deutschlands genutzt wird und Pageimpressions in annähernd der Region großer Publikumsportale generiert.
We’ll keep you posted, abermals vielen Dank, Euer mobileTicker-Team!
iTunes-Karten zu gewinnen!
Beste Zielgruppe der Welt: Nach über zwei Monaten im App Store, nach inzwischen mehreren Tausend Lesern, über 140 Einträgen und bereits zahlreichen auf mobileTicker.info gespendeten Kommentaren ist es Zeit für die erste mobileTicker-Leserbefragung. Bitte schenken Sie uns maximal zehn Minuten Ihrer kostbaren Zeit, damit wir mobileTicker für Sie noch besser und zielgruppenspezifischer machen können. Tausend Dank im Voraus!
Als kleinen Anreiz verlosen wir unter allen Einsendern zwei iTunes-Karten im Wert von je 50 Euro – der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Bitte mailen Sie Ihre wie untenstehend durchnummerierten Antworten und Kommentare an klaus @ glanzkinder.com. Einsendeschluss ist Montag, der 11.05.! Zum Rauskopieren finden Sie die Leserbefragung auch noch einmal hier.
1. Wie haben Sie von mobileTicker erfahren?
(z. B. App Store-Charts; Suche nach Stichwort im App Store [welchem?]; Empfehlung von Freund/Kollege; via mobileTicker.info; via twitter.com/glanzkinder)
2. Nutzen Sie mobileTicker auf iPhone, iTouch oder als Blog (mobileTicker.info)?
3. Wie oft rufen Sie die App/den Blog durchschnittlich pro Woche auf?
4. Nutzen Sie die App überwiegend aus beruflichem oder privaten Interesse?
5. Ist die Menge/Frequenz der News-Einträge für Ihren Bedarf
zu wenig / grad richtig / zu viel?
6. Wie wichtig sind für Sie Meldungen aus den Bereichen (bitte Schulnoten von 1: sehr wichtig
bis 6: total unwichtig):
- Neue Business Apps
- Unternehmensmeldungen
- Marktstudien
- Security
7. Wie wichtig für Sie ist die LINKliste mit Verweisen auf relevante Quellen mit weiterführender Information rund um iPhone und iTouch? (Note 1-6)
8. Wie wichtig für Sie ist die PERIPHERIEliste mit der Vorstellung von Zubehörprodukten rund um iPhone und iTouch? (Note 1-6)
9. Welche Zubehörarten interessieren Sie besonders?
(z. B.: Kopfhörer, Docking Stations, Battery Cases, Schutzhüllen etc.)
10. Was vermissen Sie vielleicht generell bei mobileTicker?
11. Wären Sie daran interessiert, zu ff. weiteren Themenkreisen schnelle, auf das Wesentliche konzentrierte Infos auf Ihr iPhone/iTouch zu erhalten?
(1: sehr bis 6: gar nicht interessiert)
a) eBooks und eNewspapers (im App Store)
b) elektrische Mobilität (elektrisch angetriebene Autos, Motorräder und Fahrräder)
c) Musik(markt)
12. Zu welchen hier nicht aufgeführten Themen hätten Sie gerne eine Ticker-App?
YOU MADE IT – THX A MILLION!
Die Ergebnisse der Leserbefragung sowie die glücklichen Gewinner werden auf mobileTicker bekannt gegeben.
UPDATE 12.05.:
A) Aufgrund der erfreulich schnell “durchgekommenen” aktuellen mobileTicker Version 1.3 verlängern wir den Einsendeschluß für die untenstehende Leserbefragung bis Montag, den 25.05.2009
B) Leider führt ein Upgrade von v 1.2 auf 1.3 wie von mehreren Anwendern beschrieben zu häufigen Abstürzen der App, die sich auch durch Zurücksetzen der Datenbank nicht beheben lassen.
Abhilfe schafft Löschen und Neuinstallieren der App. Wir bitten sehr um Entschuldigung für die Unannehmlichkeit..
Version 1.4, die das Problem behebt, befindet sich bereits “in review” bei Apple.