1,7 Mrd. App-Downloads ’12 in Deutschland

bitkomDer Trend zu immer stärkerer App-Nutzung für Smartphones und Tablet Computer hat sich im vergangenen Jahrweiter nochmals ausgeweitet. 2012 wurden in Deutschland mehr als 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das entspricht einer Steigerung von rund 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2011 wurden knapp eine Milliarde Apps installiert. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage von Erhebungen des Marktforschungsinstituts research2guidance. Fast jeder Zweite (45 Prozent) lädt und nutzt nur Free bzw. Freemium Apps. Doch bereits jeder dritte Smartphone-Nutzer (33 Prozent) installiert zumindest hin und wieder Paid Apps.

Jedes zweite Mobiltelefon in der EU ist smart
Und der Markt für Apps wächst weiter: heise.de zitiert aktuelle Erhebungen von comScore, wonach der Dezember 2012 der erste Monat war, im dem Smartphones in allen EU-Ländern mehr als die Hälfte der genutzten Mobiltelefone ausmachten – in Deutschland 51 Prozent, in UK sind sogar 64 Prozent smart. Sogar mehr als drei Viertel aller derzeit neu gekauften Geräte sind Smartphones.

Mobile Ökosysteme absichern

IBM hat eine neue Version ihrer Sicherheits-Software AppScan angekündigt, die Sicherheitsrisiken bei iOS-Enterprise-Anwendungen reduzieren soll. AppScan Source soll dabei helfen, Sicherheitsaspekte bereits im Design von mobilen Anwendungen besser zu integrieren. So sollen Schwachstellen bzw. potenzielle Datenlecks frühzeitiger im Entwicklungsprozess erkannt werden – bevor die Apps bei den Mitarbeitern oder gar bei den Kunden des Unternehmens eingesetzt werden.

IBM verbindet die Ankündigung des neuen Releases mit der neuen MobileFirst-Initiative, über die Anwendern eine mobile Plattform angeboten wird, die sich von der App-Entwicklung, über die Absicherung, Implementierung und Administration erstrecken soll.ibm.com/mobilefirst

Laut Gartner wurden allein im vergangenen Jahr über 45,6 Milliarden Mobile Apps heruntergeladen. Da zusätzlich die Einsatzrate von Anwendungen auf mobilen Geräten steigt, sollte die Absicherung von Smartphones und anderen Endgeräten hohe Priorität bei Organisationen und ihren CIOs erhalten. Mit der steigenden Verbreitung von mobilen Anwendungen können Unternehmen diese laut IBM “nicht immer auf Endgeräten völlig kontrollieren oder beschränken”. Daher müssen sie vorab testen, wie Anwendungen Daten senden und speichern. Die neue Sicherheitssoftware kann laut IBM “automatisch erkennen, wo Daten in eine mobile Anwendung hineinkommen und sie wieder verlassen”. IBM AppScan Source 8.7 für iOS soll all dies “ohne Einbußen beim time-to-market mobiler Anwendungsprojekte” realisieren. Neue Funktionen der Version 8.7 umfassen laut Anbieter:

  • Sprachunterstützung für Objective-C, JavaScript und Java. Dies schließt die Möglichkeit ein, Call-und Datenfluss-Analysen durchzuführen, die Trace-Informationen generieren.
  • 40.000 mobile Security APIs (Application Programming Interface) werden unterstützt. Dazu habe der IBM Security Research “eine umfassende Analyse des iOS Software Development Kit (SDK) durchgeführt, um APIs mit absichern zu können, die zu Sicherheitsrisiken führen könnten.”
  • US-Government Regulation Compliance.

Zu den Pilotanwendern der Lösung gehört KiwiTech. Das US-Unternehmen hat über 750 Anwendungen entwickelt, die über drei Millionen Downloads auf iOS- und Android-Plattformen generiert haben. IBM AppScan Source 8.7 für iOS wird voraussichtlich verfügbar ab 25. März 2013. Auch eine Version IBM AppScan for Android wurde angekündigt. Ein Werkzeug, das Android Apps auf diversen Android-Geräten und Versionen durchtestet, hat die Deutsche Telekom AG mit dem Developer Garden App Monitor in Barcelona vorgestellt, wie heise.de berichtet: “Der DG App Monitor ist ein sich in den Webbrowser integrierendes Dashboard, das Entwicklern statistische Daten sowie Erkenntnisse zur Performance der Apps anzeigt. Sie erfahren beispielsweise, in welchen Fällen es zu einem starken Batterieverbrauch, Speicherproblemen oder Abstürzen kommen kann.”

Lesetipp: i-Zine

"Alles rund um iPhone & iPad"“i-Zine” heißt ein Ende September erstmals in den Handel gekommenes Print-Magazin für iPhone-, iPod touch- und iPad-Anwender. Es soll künftig in einer Auflage von “ca. 50.000″ alle zwei Monate erscheinen. Die Erstausgabe beschäftigt sich auf 132 Seiten naturgemäß stark mit dem iPhone 5 und den Neuerungen von iOS 6. Für iPad 4 und iPad mini lag der Redaktionsschluss zu früh, der iPod touch wird in diesem Heft kaum behandelt.

Das Heft scheint auf ein Segment des Lesermarkts zu zielen, das lieber nicht mit der ComputerBild gesehen werden möchte und dem die mac & i viel zu technisch ist. Das kann man i-Zine nicht vorwerfen: Begriffe wie beispielsweise LTE werden in bewusst einfacher Sprache und aus mehreren Blickrichtungen erklärt: Das steckt dahinter, so schnell ist es (theoretisch), wo/bei wem gibt es LTE in Deutschland – und was kostet das alles?

Die wesentlichen Segnungen von iOS 6 werden auf vier Seiten abgehandelt, weitere drei Seiten Paartherapie sollen helfen, die Beziehung zu Siri verbessern – etwa durch eine Tabelle der Sprachbefehle für z. B. Emoticons, Zeilenschaltungen, aber auch römische Zahlen etc. Natürlich ist auch Zubehör ein Thema für die Redaktion: Den Vorstellungen in vier bis fünf Zeilen der Gadgets vom Kopfhörer bis zum Aufsteck-Beamer merkt man allerdings nicht an, ob sie auf einer Pressemitteilung oder einem Praxis-Test beruhen. Ausführlicher in einem gesonderten Artikel behandelt werden Sounddocks – allerdings ebenfalls ohne technische Daten wie “x-Wege-System” oder Frequenzgang etc. zu liefern.

Nützlichen Leser-Service stellt der “Tarifevergleich” bereit: 50 iPhone-Tarife sind hier tabellarisch aufbereitet. Eher schon Common Knowledge bringt wieder der Bereich “Troubleshooting – Wenn nichts mehr geht”. Schon seltener so dargeboten sind die Infos unter “iPhone weg – was tun” inklusive der Fernlöschung via iCloud und sinnvoller Vorbeugemaßnahmen. Eher rechtliche Aspekte rücken Beiträge zum Rückgaberecht im App Store und die Reparatur beschädigter iOS-Geräte in den Vordergrund. Weitere Texte beschäftigen sich mit iCloud (und den Alternativen), iMovie oder Alternativen zu Safari.

Besonderes Augenmerk legt die Redaktion nach eigener Aussage auf Apps – 250 davon werden in Würdigungen zwischen vier und 25 Zeilen behandelt und gemäß der aus dem App Store bekannten Fünf-Sterne-Skala bewertet. Es gibt die Kategorien Foto & Video, Musik, Info-Apps (allerdings ohne Themen wie RSS Reader, Flipboard, NewzSocial auch nur zu streifen), Helfer (systemnahe Tools), Freizeit, Finanzen, Wetter, Sport, Soziale Netze und natürlich eine lange Strecke Spiele. Schlechtere Bewertungen als *** sind uns nicht aufgefallen, insofern fällt das im Editorial versprochene “Unsere Leser erfahren immer ganz unverblümt, was wir denken” in der Praxis nicht gar so schonungslos aus.

Die herausgebende “Redaktionsagentur” Stroemung GmbH zählt folgende Medien zu ihren Referenzen: Apps & Co., Chip, com!, iPhone & Co., iPad & Co., MacDeveloper, magnus.de, PCgo, PC Professionell, PC-Welt, TecChannel. i-Zine-Chefredakteur ist einer der Agentur-Geschäftsführer, Michael Oliver Rupp. Das Magazin ist das erste von Stroemung in Eigenregie und auf eigene Rechnung erstellte Print-Produkt. i-Zine 01/13 erscheint am 07.12.12.

Fazit: *** Gelungene Erweiterung eines allerdings schon rappeldicht besetzten Segments. Der Einzelheftpreis von 8,90 Euro liegt im Mittelfeld, dafür wird allerdings einiger Gegenwert vor allem für iDevice-Novizen geboten.
(Einziges Problem: Versuchen Sie mal beim Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens laut “Die neue i-Zine bitte!” zu sagen und dabei ernst zu bleiben ;-) )

i-Zine online

MS stellt WP8 vor

Das muss kacheln: Einheitlicher Look auf Desktop, Tablet und PhoneKurz nach dem Marktstart von Windows 8 (Metrobasiertes MS-Angebot für Desktop-Rechner und Intel-basierte Tablets) hat Microsoft im Rahmen einer Pressekonferenz in San Francisco nun auch Windows Phone 8 vorgestellt. In Deutschland sind die neuen Windows Phone-Endgeräte der Hardware-Partner HTC, Nokia und Samsung noch im November unter anderem über die Carrier Deutsche Telekom, O2, Vodafone und E-Plus sowie im Handel verfügbar.

Käufer beispielsweise eines Nokia Lumia 900 mit Windows Phone 7.5 (Mango) erhalten kein Update auf WP8, höchstens ein derzeit noch nicht verfügbares “Feature-Update” 7.8, das einige Funktionen von WP8 auf aktuellsten Modellen nachrüsten soll. Beim Launch in Kalifornien wurden laut heise.de auch nur genau die fünf Smartphones gezeigt, die von HTC, Nokia und Samsung bereits angekündigt worden waren.Eines der ersten Smartphones mit Windows Phone 8

WP8 basiert auf den Technologien und Kernkomponenten von Windows 8. Die Smartphones sollen sich daher besonders einfach mit PC, Notebook und Tablet synchronisieren lassen. Auch Daten und Services sollen komfortabel gemeinsam genutzt werden können.

Zu den wichtigsten Verbesserungen von WP8 gehören laut Microsoft die weitergehenden individuellen Einstellungsmöglichkeiten für Endanwender (vgl. Android), die Integration mit neuen und bestehenden Angeboten, wie Xbox Music, SkyDrive, Office Mobile oder Outlook sowie die Entwicklung neuer Funktionen, wie z. B. “Brieftasche” (ein mit separater PIN geschützer Speicherort für Bankdaten, Gutscheine, Finanz-Angebote etc.).

Neue Features von Windows Phone 8 im Überblick:

  • Personalisierung
    Verbesserte Live App-Kacheln (“Live Tiles”) und Startseite: Alle wichtigen Apps und Informationen lassen sich mit einem Blick erfassen. Der Nutzer kann die Größe und Anordnung der einzelnen Kacheln individuell bestimmen, es passen jetzt bis zu vier Kacheln nebeneinander. Auch wenn das Telefon gesperrt ist, sind individuell wählbare Informationen auf den ersten Blick auf dem Lock Screen sichtbar.
  • Windows Phone Store
    120.000 Apps finden sich aktuell im Store, hunderte kommen täglich neu hinzu. Um die Suche nach neuen Apps zu erleichtern, erhält der Nutzer individuelle Vorschläge, basierend auf den bereits installierten Apps und den Vorlieben anderer Nutzer (vgl. Genius).
  • NFC
    Visitenkarten, Bilder, Songs, Dokumente und andere Inhalte sollen sich zwischen zwei NFC-fähigen, unter WP8 betriebenen Geräten einfach drahtlos austauschen lassen.
  • Back-up und Wiederherstellung
    Die wichtigsten Einstellungen und Nachrichten lassen sich automatisch in der Cloud sichern und wiederherstellen (vgl. iTunes, iCloud).
  • Integration in die Microsoft Welt
    WP8 enthält eine Mobilversion des Browsers Internet Explorer 10 mit HTML5-Unterstützung und Hardwarebeschleunigung.
    Die Integration des SkyDrive-Services unterstützt die Echtzeitsynchronisation von Musik, Videos und Dokumenten in der Cloud.
    Integriert ist auch der Service Xbox Music mit 30 Millionen Titeln, die durchsucht, gestreamt und heruntergeladen werden können.

Mehr Infos zu Windows Phone

Event: Testing in a mobile world”

www.qs-tag.deDer diesjährige Software-QS-Tag steht unter dem Motto “Testing in a mobile world”. Das Testen von IT-Systemen vor dem Hintergrund allgegenwärtiger mobiler Geräte wird in Beiträgen von u.a. Alcatel-Lucent, Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering Fraunhofer IESE, ImmobilienScout, Sogeti oder TÜV Trust IT GmbH beleuchtet. Es werden Vorträge, Tutorials und Workshops angeboten, deren Themen beispielsweise “App-Test im SAP-Umfeld”, “Testing in the Cloud era”, “Automatisiertes Testen von mobilen Apps”, “Agiles Security testing auf Smart Devices” oder “Session based Testing” lauten.

Die Teilnahme an der gemeinsam von imbus AG und dem heise-Magazin iX.de veranstalteten Veranstaltung kostet 950 Euro (Rabatte f. div. Mitgliedschaften).

BYOD – Fremde Geräte im eigenen Netz

www.heise.de/netzeBeim Buzzword Bring Your Own Device (BYOD) denken CIOs, CTOs und vor allem Admins reflexmäßig an Smartphones und Tablets im Unternehmeneinsatz. Dabei betrifft das Konzept, Geräte des Nutzers ins Netz zu lassen, auch Notebooks und per VPN eingebundene private PCs. Das Unternehmen muss dabei versuchen, über entsprechende Policies Netzwerksicherheit, Datenschutz, Kontrolle über die Geräte und Benutzbarkeit der Apps in Einklang zu bringen.

Die traditionelle Herbstkonferenz von heise Netze stellt sich dieses Jahr das BYOD-Thema. Die Tagesveranstaltung kombiniert ein Vortragsprogramm mit einem abendlichen Get-Together, das Gelegenheit zum zwanglosen Austausch mit Referenten und anderen Teilnehmern bietet. Die Veranstaltung wird von folgenden Sponsoren/Partnern/Anbietern unterstützt:
AbsoluteSoftware, Checkpoint, Rohde & Schwarz, Stonesoft, Trend Micro. Die Roadshow gastiert in vier deutschen Metropolen:
Hamburg: Mittwoch, 07. November 2012
München: Dienstag, 13. November 2012
Stuttgart: Donnerstag, 15. November 2012
Köln: Donnerstag, 29. November 2012
Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 479 Euro (plus MWSt.).

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zur Anmeldung (amiando)

Glanzkinder und Cancom geh’n gemeinsam noch mehr app

Die CANCOM AG hat eine Minderheitsbeteiligung am deutschen App-Programmierer Glanzkinder GmbH erworben. 49 Prozent der Anteile an Glanzkinder hält das deutsche IT-Systemhaus künftig. Man wolle mit dem Erwerb von Glanzkinder das Geschäft im wachstumsstarken Mobile Business-Umfeld ausbauen, teilte CANCOM dazu mit. Die Glanzkinder GmbH gehört zu den deutschen Marktführern im Bereich App-Programmierung.

Über den Kaufpreis der Glanzkinder-Anteile machten beide Seiten keine Angaben. Bereits vor dem jetzt geschehenen Einstieg von CANCOM haben beide Unternehmen erfolgreich in Mobile-Business-Projekten zusammengearbeitet. CANCOM wie Glanzkinder sind überzeugt, dass sich durch die Beteiligung zahlreiche Synergien für beide Unternehmen und ihre Kunden ergeben. Glanzkinder entwickelt Enterprise Applikationen sowohl für das Apple-Betriebssystem iOS wie auch für Android und ergänzt das CANCOM-Portfolio damit ideal.

Die CANCOM AG ist ein deutscher Anbieter von IT-Infrastruktur und Professional Services. Das Unternehmen zählt laut einem im August 2011 veröffentlichtem Ranking der Fachzeitschrift ChannelPartner zu den drei größten Systemhäusern in Deutschland (vgl. Wikipedia).

Die Wirtschaftsnachricht von der Beteiligung erzielte vergangenen Freitag einigen Pressewiderhall, u.a. bei Yahoo-News, heise.de, mobilbranche.de, IT-Times, Berliner Morgenpost, AktienCheck, finanzen.net, finanznachrichten.de u.v.a.

Maps Coordinate: Mobile Teams organisieren à la Google

In einem Blogpost stellt Google eine Erweiterung von Google Maps mit einigem Potenzial für Unternehmen vor. Besonders interessant ist Maps Coordinate für Organisationen mit Außendienst (Vertrieb/Mobile Salesforce, Service-Techniker: Die Lösung besteht aus einer Konsole in der Unternehmens- oder Einsatzleitzentrale sowie den Google Android Apps auf den mobilen Endgeräten der Mitarbeiter. Der Administrator der Webkonsole kann die Mobile Pros orten und ihnen Aufgaben bzw. Auftragsdetails on the fly zuweisen. Treten Probleme auf, sind Videokonversationen vorgesehen, bei denen der Mitarbeiter vor Ort das Problem auch zeigen kann. Datenerhebung (Betriebsdatenerfassung bzw. BDE) via App ist ausdrücklich vorgesehen.

Mobile Teams und Einsätze koordinieren à la GoogleHeise.de zum Thema: “Maps Coordinate gehört zwar zum Cloud-Dienst Google Apps, kann jedoch auch einzeln gebucht werden. Bis Ende August 2012 kostet die Nutzung 15 US-Dollar monatlich pro Mitarbeiter. Der Dienst steht auch in Deutschland zur Verfügung. Die Android-App läuft mit den Betriebssystemversionen 2.3, 3.0 und 4, für die Web-Konsole können Internet Explorer ab Version 8, Chrome ab Version 16 und Firefox ab Version 8 genutzt werden.”

Spannend: Sogar innerhalb von Gebäuden soll die Technik anwendbar sein, wenn deren Plan Google bekannt ist – das könnte die Einsatzleitung beispielsweise für Wartungsarbeiten in Großgebäuden oder Industrieanlagen nochmals vereinfachen – hat aber natürlich auch einen Sicherheitsaspekt… Überhaupt bleibt abzuwarten, was deutsche Betriebsräte zu dieser Google-Technologie sagen werden, die zwangsläufig auch Zeitstempel, zurückgelegte Wege etc. mit erfasst und verwaltet.

Maps Coordinate im Video

Lesetipp: Android – Tipps, Tricks, Apps & Hacks

Android - Tipps, Tricks, Apps & HacksDas vorliegende Android-Heft ist bereits das vierte, das beim zu heise gehörenden Münchner eMedia-Verlag erscheint. Die Hefte 1 bis 3 behandeln Einsteigertipps (Heft 1), einen Smartphone-Guide (Heft 2) sowie einen App-Guide (Heft 3). Als Chefredakteur betreut Franz Neumeier die in Lizenz des britischen Verlags Imaging Publishing erscheinende Reihe. Nun erschien Teil 4 “Android – Tipps, Tricks, Apps & Hacks”. Der thematische Schwerpunkt wird mithin auf die Individualisierung des Androiden gelegt. Dazu werden eingangs “101 geniale Tipps” verabreicht. Die reichen von lachhaft (Nr. 3, “Kontakte kennen”, S. 8 ) bis klasse (Nr. 29, “Aufgaben automatisieren”, S. 11; obwohl das GPS-basierte Verfahren hier leider nur angerissen wird). Zeitgeistig und sinnvoll: Unter den 101 finden sich auch 10 Tablet-spezifische Tipps.

Von den Tipps geht es zu den über die etwas größere Länge kaum abgegrenzten “Tricks”. An “Hacks” finden sich schließlich Rooting-Anleitungen für Samsung Galaxy S2, HTC Desire S, Motorola Razr sowie Sony Ericsson Xperia Arc S.

Goodies (auch und gerade im Kontext Unternehmenseinsatz:
- Vorstellung der Launcher ab S.26
- “Produktivität mit Google Docs”, S. 44 ff.
- “So richten Sie ein Exchange-Konto ein”, S. 84 ff. (endlich wird das mal vernünftig erklärt!)
- Dropbox, S. 90 ff., allerdings leider ohne Behandlung der mittlerweile zahlreichen Alternativen
- Textverarbeitung/-bearbeitung, S. 92-93
- Tabellenkalkulation, S. 94-95
- Mobile Präsentationen, S. 96-97.

Baddies:
- An der Grenze zur Lesertäuschung liegt das vierseitige HTC-”Advertorial” in Layout und Machart der redaktionellen Seiten.
- Fetter Tippfehler auf S. 23
- Einige Themen wie z. B. Umtausch oder Bookmarks auf Homescreen platzieren, haben mehrfach Eingang ins Heft gefunden.

Witzig: Beim Thema Soziale Netzwerke wurde als Beispiel für Facebook ausgerechnet ein Screenshot ausgewählt und reproduziert, der Carsten Scheibe zeigt – seines Zeichens u.a. Chefredakteur des Wettbewerbsmagazins Alle meine Android-Apps!

EVT: 10. Mai 2012 Preis: 9,90 Euro ISSN: 2194-2633
Fazit: Empfehlenswert ***.
Bestellmöglichkeit

Mobile Security Events

Das Seminar “iPad & iPhone Security” will speziell Security-Probleme beim Einsatz von Apples iOS-Geräten behandeln und die “sicherheitsrelevanten Schwachstellen im Device-Management” aufdecken. Zielgruppe sind Security-Verantwortliche, Spezialisten für mobile Endgeräte und Netzwerke in Unternehmen und Unternehmensberatungen. Alle Kursthemen sollen durch praktische Übungen untermauert werden, Geräte werden vom Veranstalter gestellt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 pro Ort begrenzt. Das zweitägige Event gastiert vom 5. bis 6. Juni in Köln und vom 12. bis 13. Juni in Hamburg. Die Teilnahmegebühr beginnt bei etwas über 1.300 Euro pro Person.

mehr Infos u. Anmeldemöglichkeit

Ebenfalls als Roadshow ist “Mobile Security – die redaktionelle Fachkonferenz von heise Security” aufgesetzt: Bereits zum achten Mal schickt der Heise Verlag seine Security-Redaktion mit einer Tageskonferenz zu mobilen Sicherheitsthemen auf Tour. Denn Smartphones, Tablets und Notebooks machen vieles leichter – nur die Sicherheit nicht. Gestohlene Geräte, abhörbare Funknetze, Daten in der Cloud, Smartphone-Trojaner usw sind Gefahren, die gezielte Vorkehrungen und neue Sicherheitskonzepte erfordern.heise konferenz-reihe zu Mobile Security

Themenschwerpunkte der Konferenz: Praxis-Ratgeber und Architektur-Vergleich für iOS und Android; Security-Policies und Best-Practices; Spagat mit der Cloud: Nutzen versus Sicherheit und Datenschutz; Virtual Private Network (VPN) und Firmen-WLANs richtig gemacht; Herausforderungen an Datenschutz und Compliance.

Termine und Orte: 8. Mai 2012, Hamburg; 15. Mai 2012, München; 22. Mai 2012, Stuttgart; 24. Mai 2012, Köln. Die Teilnahme kostet um die 500 Euro (Frühbucher-Rabatt verfügbar).

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