Samsung auch bei Connected Devices vorn
Das Marktforschungsinstitut IDC hat den weltweiten Markt für Smart Connected Devices betrachtet – also die kumulierte Sicht auf PCs, Tablets und Smartphones. In Q312 stiegen die Verkäufe in diesem Segment auf 303,6 Millionen einheiten – dies entspricht einem Wachstum von 27,1 Prozent im Vergleich zu Q311. IDC veranschlagt ein Marktvolumen von 140,4 Mrd. US-Dollar.
Süßer die Smartphones nie klingeln
Wie stets wird nochmals ein kräftiger Anstieg im Weihnachtsgeschäft erwartet: Laut der Prognosen im Report “Worldwide Quarterly Smart Connected Device Tracker” könnten in Q412 362 Millionen Devices mit einem Marktwert von 169 Mrd. Dollar abgesetzt werden. Dieses Wachstum wird von Tablets und Smartphones getrieben (ein Plus von 55,8 bzw. 39,5 Prozent), während der PC-Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht abfallen soll.
In Q312 führte Samsung die Verkäufe mit einem komfortablem Marktanteil von 21,8% an – gefolgt von Apple (15,1% – allerdings mit dem höchsten Warenwert), Lenovo (7%), Hewlett-Packard (4,6%) und Sony (3,6%). Laut IDC schadet es HPs bröckelndem Marktanteil, dass dieser Hersteller im Mobile Business praktisch keine Rolle mehr spielt.
IDC geht von weiterhin starkem Wachstum im Connected Device-Segment aus und erwartet für 2016 2,1 Mrd. abgesetzte Einheiten im Wert von 797 Mrd. Dollar. Während noch 2011 PCs (Desktop und Laptops/Notebooks) mit 39,1% eine wichtige Unterkategorie stellten, nimmt ihre Bedeutung immer mehr ab – vor allem im Vergleich zu Smartphones. Deren Anteil soll von 53,1% im Jahr 2011 bis 2016 auf 66,7% steigen. Tablets wachsen schnell auf niedrigerem Niveau: 2011 7,7%, 2016 13,4%.
Lese-Tipp: Windows Phone User
Mit “Windows Phone User” hat die Münchner Medialinx AG pünktlich zum Verkaufsstart der ersten Smartphones mit Windows Phone 8 ein Magazin speziell zu diesen Angeboten an den Kiosk gebracht. Die Zeitschrift startet mit einer Auflage von 50.000 und sechs Ausgaben pro Jahr. Die Erstausgabe 06/2012 beschäftigt sich auf 100 Seiten Seiten naturgemäß stark mit Windows Phone 8 und den ersten Endgeräten mit diesem Softwarestand. Als Zielgruppe sieht der Verlag sowohl Ein- bzw. Umsteiger wie auch “Power User”, da von den Grundlagen bis hin zu weiterführenden Tipps und Tricks geboten werde: “Einsteiger adressiert das Magazin mit aktuellen Nachrichten, der Vorstellung von Apps, Spielen und Software-Tools sowie Workshops zu den Grundlagen von Windows Phone. Ambitionierte User profitieren von weiterführenden Tipps & Tricks und erhalten fundierte Hardware- und Software-Tests zu Windows-Phones und -Tablets.” Außerdem schlage die Fachzeitschrift eine Brücke zwischen Windows Phone und dem restlichen Microsoft-Kosmos, also Windows, Office, Internet Explorer und der Xbox sowie Cloud Computing. Ausgesprochene Business-Themen wie Datenbanken (SQL-Server) oder SharePoint bleiben aber außen vor. Das Kernel-seits “eng verbundene Windows 8″ bzw. RT wird ebenfalls thematisiert und die wesentlichen Änderungen im Vergleich zu Windows 7 sowie die Spezialitäten von Windows RT (für Geräte mit ARM-Prozessoren) herausgearbeitet. Systemanforderungen und eine Liste von Tastenkürzeln/Short Keys runden diese Einführung ab.
Nach der Vorstellung der WP8-Vorreiter Samsung Ativ S, Nokia Lumia 920 und 820 und HTC Windows Phone 8S und 8S mit den Infos, deren man bis zum Redaktionsschluss halt habhaft werden konnte, werden dann mit die Features des neuen Betriebssystems vorgestellt, also Weiterentwicklungen von Windows Phone 7.8 zu 8 wie dem Startscreen mit jetzt drei Kachelgrößen, Belegungsmöglichkeiten für den Lock Screen, NFC (!), Sprachsteuerung, Karten und Support für Mehrkern-CPUs und Speicherkarten sowie die hoffentlich demnächst bereitgestellten Peripheriegeräte – bislang kein sonderlich erfreuliches Thema bei Windows Phone.
Auf vier Seiten geht es nun um “Tablets mit Windows 8″ – Dell Latitude 10, HP Envy x2, Lenovo Yoga 13, Asus Vivo und Taichi, Samsung Ativ Smart PC Pro und Ativ Tab, Toshiba Vaio Duo 11 und Satellite U920t und natürlich Microsofts eigenes Surface in Bild und wenigen Textzeilen und Daten vorgestellt.
Was App-Tests angeht, so beschränkt sich die Augabe u.a. auf “Apps für den Start”, darunter z. B. Adobe Reader, Facebook, Skype, What’s App. Auch im folgenden Teil zu Apps-”Neuheiten” sind diese manchmal nach Genres unterteilt (z. B. “Apps für Sportler”) und manchmal nach gänzlich anderen Kriterien wie z. B. “26 Apps für 24 Stunden”, was die Heftnavigation unnötig komplex macht.
Die Tipps & Tricks-Rubrik bietet Hinweise zu u.a. Klingeltönen, Hintergrundbildern oder Foto-Uploads. Absoluten WP-Novizen soll eine achtseitige Strecke die “Ersten Schritte” vom PIN-Code der SIM-Karte bis zur Einrichtung von E-Mail-Accounts & Co. ebnen. In der Rubrik “Kosmos” (sonstige MS-Welt) dreht es sich u.a. um Office 2013 (sowie Office RT, Office 365) und Outlook.com (Hotmail-Nachfolge).
Das Einzelheft kostet 5,90 Euro, ein Abo 29,90 Euro.
Fazit: **** Willkommene Belebung eines bislang noch nicht besetzten Segments. Für den Heftpreis sehr solides Angebot von der Aktualität und Güte der redaktionellen Angebote bis hin zu Layout, Druck und Papier. Die nächste Ausgabe 01/2013 erscheint bereits am 13.12.12.
Zum Verlag: Die Medialinx AG mit Sitz in München ist 2012 aus der Linux New Media AG hervorgegangen und positioniert sich als “weltweit größter Content-Provider rund um Linux und Open Source”. Die Verlagsgruppe ist aktuell mit mehr als 30 Print- und Online-Publikationen in fünf Sprachen am Markt, in Deutschland etwa u.a. “EasyLinux”, “Linux-Magazin”, “LinuxUser”, “Admin”, “UbuntuUser” sowie “Android User” – dazu diese Woche noch mehr. Zu den “Events & Learning” (Online- oder Präsenz-Schulungen)
Trendkongress inkl. “Mobile Adventures”
Der Hightech-Verband BITKOM veranstaltet in diesem Jahr erstmals einen “Trendkongress” in Berlin. Erwartet werden rund tausend Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die Eröffnungsrede hält Bundeswirtschaftsminister Rösler.
Konkret soll das neue Kongressformat folgende Themen und Problemkreise erhellen:
- Mobile Adventures – Mobile Technologien eröffnen enorme Möglichkeiten mit hohem Potential für Unternehmen und Privatverbraucher. Nach den Smartphones erobern Tablet Computer den Massenmarkt. Apps und mobile Webseiten sind auf dem Vormarsch. Welche Herausforderungen und Chancen bietet die digitale Welt von morgen?
- Social Innovation – Unter dem Begriff Sharing (Teilen) wird ein neuer Mega-Trend in Wirtschaft und Gesellschaft zusammengefasst. Nutzen statt besitzen heißt das Motto. Abo-Dienste für Musik, Car Sharing oder im Job per Social Media das eigene Wissen mit anderen zu teilen, um gemeinsam mehr zu erreichen, sind nur einige Beispiele für diesen Trend.
- Information 2020, Daten intelligent nutzen - Etwa 1.400 Petabyte Daten werden über das Internet transportiert – pro Tag. Das sind 3.500 Mal mehr als alle Bücher, die je geschrieben wurden. Wie können große Datenmengen intelligent genutzt werden, wie sehen Konzepte und Lösungen der Zukunft aus – und was bedeutet dies für den Datenschutz?
Für den Kongress wurden namhafte Redner gewonnen, unter anderem: Jim Hagemann Snabe, Co-CEO SAP AG; Sven Külper, Co-Gründer & COO myTaxi; JP Rangaswami, Chief Scientist salesforce.com; Stephen Prentice, Vice President Gartner Research & Gartner Fellow; Karl-Heinz Streibich, CEO Software AG; Reinhard Clemens, CEO T-Systems; Franz-Josef Schürmann, Geschäftsführer Infosys Deutschland; Tobias Andersson, COO Projectplace International; Dr. Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender QSC AG; Volker Smid, CEO Hewlett Packard Deutschland.
Der Trendkongress findet am 26. und 27. November 2012 im Kosmos in Berlin statt. Die Tickets kosten ab 490 Euro (verbilligt 85 Euro für Startups).
mehr Infos u. Anmeldung
Q311: Smartphone-Absatz +42%
Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im dritten Quartal 2011 (Q311) weltweit 440,5 Millionen mobile Endgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage bei Feature oder Dumb Phones (Handys, die keine Smartphones sind), ist vor allem in Schwellenländern weiterhin hoch. In Q311 wurden allerdings mit 115 Millionen Geräten 42 Prozent mehr Smartphones verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres.
Betrachtet man den Absatz über alle Mobiltelefone, so ergibt sich folgende Hitliste: 1. Nokia (23,9% Marktanteil in Q311, in Q310 waren das noch 28,2% gewesen); 2. Samsung (Q311 17,8%, Q310 17,2%); 3. LG Electronics (Q311 4,8%, Q310 6,6%); Apple (Q311 3,9%, Q310: 3,2%), 5. ZTE (Q311 3,2%, Q310 1,9%); 6. RIM (Q311 2,9%, Q310 3,0%); 7. HTC (Q311 2,7%, Q310 1,6%); 8. Motorola (Q311 2,5%, Q310 2,1%); 9. Huawei (Q311 2,4%, Q310 1,3%); 10. Sony Ericsson (Q311 1,9%, Q310 2,5%).
Werden nur Smartphones betrachtet, so hat Samsung mit einer Umsatzverdreifachung der weltweit abgesetzten Stückzahlen erstmals Nokia als Nummer 1 verdrängt.
Android OS läuft laut Gartner auf 52,5 Prozent aller in Q311 neu verkauften Smartphones. Die Verfolger: 2. Symbian (16,9%); 3. iOS (15,0%); 4. BlackBerry OS (11%); 5. Bada (Samsung: 2,2%); 6.Microsoft (Windows Mobile und WP7 zusammen mit nur 1,5%!); 7. Rest (0,9%). Erstaunlich ist das abrupte Verschwinden des ehedem sehr beliebten, inzwischen aber abgekündigten WebOS (Palm, Hewlett-Packard) aus den aktuellen Absatzzahlen.
Mehr Infos im Report “Market Share: Mobile Communication Devices by Region and Country, 3Q11″, der hier geordert werden kann.
Ergänzende SSI-Ergebnisse
Auch Survey Sampling International (SSI hat eine entsprechende Studie durchgeführt und die Ergebnisse aus neun Ländern hochgerechnet. Hiernach würden 95% der Weltbevölkerung Handys besitzen – wenn man vernachlässigen würde, dass etliche Menschen mehrere haben – und enorm viele natürlich gar keinen Zugang zu Elektronik-Geräten..! Hong Kong (99%), China (98%) und Schweden (98%) haben SSI zufolge den höchsten Anteil an Handybesitzern, während ausgerechnet die USA (89%) den niedrigsten Anteil aufweisen sollen.
Weitere Ergebnisse: 42% aller Handybesitzer haben bereits ein Smartphone. 58% der Handybesitzer ohne Smartphone planen, sich als nächstes Handy ein Smartphone anzuschaffen. Bei den Personen, die den Kauf eines Smartphones planen, sind Apples iPhones die beliebteste Gerätesorte. Wenn das Geld keine Rolle spielen würde, würden fast ein Drittel der Befragten weltweit ein Apple iPhone vorziehen. Samsung (12%), Nokia (10%), Sony Ericsson (8%) und BlackBerry (7%) zählen ebenfalls zu den Top 5 der beliebtesten Marken.
Zwischen Faszinosum und Frustquelle: Smartphones
Auch wenn Smartphones beliebt und begehrt sind, können sie frustrierend sein. Siebenunddreissig Prozent der Befragten geben beispielsweise an, dass die Akkulaufzeit sehr oder sogar extrem frustrierend ist. Fast ein Viertel der Befragten sagt, dass Websites, die nicht für Smartphones optimiert wurden, sehr oder extrem frustrierend sind. Zudem sind 19 % der Befragten durch unerwartete Änderungen in der Displayausrichtung (Rotation) und die Bildschirmtastaturen, die sie als zu klein für ihre Finger empfinden, sehr oder extrem frustriert.
Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage, die über 4.500 Erwachsenen auf SSI-Online-Panels durchgeführt wurde.
Android u. Samsung haben US-Markt im Griff
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von März bis Mai 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,8 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (21,1%), Motorola (geschrumpft auf 15,1%), Apple (mit 8,7% an RIM vorbeigezogen) und schließlich RIM (8,1%).
Android stays on top
Beim 76,8 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals kräftig auf jetzt 38,1 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (26,6%), BlackBerry OS (RIM; 24,7; -4,2 Prozentpunkte). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,8% (-1,9 Prozentpunkte) und für WebOS/Palm trotz HP im Rücken nur 2,4% (- 0,4 Prozentpunkte) vom Marketshare-Kuchen.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 69,5% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 39,8% . Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 38,6 Prozent (+2,0 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 28,6 Prozent über ihr Smartphone.
comScore: Android Nr. 2 bei den Smartphones
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von September bis November 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,5 Prozent (+0,9 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (21,2%), Motorola (18,8%), RIM (9,0%) und Nokia (7,6%).
Beim 61,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt BlackBerry OS (RIM) mit einem um 4,1 Prozentpunkte nochmals geschrumpften Marktanteil von 33,5 Prozent immer noch an der Spitze. Android (Google) hat abermals ein Wachstum von 6,4 Prozentpunkten hingelegt und liegt nun auf Platz 2 der Smartphone-Betriebssysteme: mit 26 Prozent Marktanteil und vor iOS (Apple) mit 25%. Für Microsoft bleiben trotz des Launchs von Windows Phone 7 nunmehr nur noch 9% (-1,8 Prozentpunkte) und für Palm (HP) nur 3,9% vom Kuchen.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 67,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 35,3. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 33,4 Prozent. Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 23,5 über ihr Smartphone.
Nielsen: 41% der US-Smartphone-Käufer ziehen Android vor
Aktuelle Ergebnisse der Marktforscher bei Nielsen erhärten die comScore-Zahlen noch: Stolze 41 Prozent der US-Smartphone-Käufer haben im letzten halben Jahr bei einem Android-Gerät zugegriffen – im Vergleich zu 27 Prozent iPhone- und 19 Prozent BlackBerry-Käufern. Noch im Juni 2010 hatten bei einer Nielsen-Umfrage nur 28 Prozent geantwortet, dass sie den Erwerb eines unter Android-Smartphones planen.
ChangeWave: Geplante iPhone-Käufe bröckeln
Auch ChangeWave Research hatte schon im September vergangenen Jahres eine Kaufbereitschaft von immerhin 37 Prozent für Android-Smartphones erhoben (+7 Prozentpunkte im Vergleich zur Juni-Umfrage). Die Zahl der iPhone-Käufer in spe sank im gleichen Zeitraum von 50 auf 38 Prozent.
iPhone weiterhin führend bei mobiler Internetnutzung
Angesichts der vorstehenden Zahlen sollte aber nicht vergessen werden, dass die iPhone-Zuwächse zwar schwinden, aber auf derzeit noch hohem Niveau: Laut den Spezialisten für Internet-Metriken Net Applications gibt es derzeit immer noch mehr als doppelt soviele iPhones als Android-Smartphones im Markt. Nach diesen Zahlen wird das iPhone weltweit von rund einem Prozent der Nutzer des mobilen Internets genutzt (diese Zahl erfasst also keine Nutzer, die mit dem iPhone nur telefonieren). Die globale Webnutzung unter Android kommt auf 0,4 Prozent, die von BlackBerry auf 0,13 Prozent.
Drahtloses Drucken mit iPad, iPhone & iTouch
Gerade im Unternehmenseinsatz kann auf den Ausdruck von mobil Recherchiertem oder Berechnetem oft eben leider doch nicht verzichtet werden. Bislang mußten druckwillige iOS-Anwender auf Zusatzprodukte von Anbietern wie ThinPrint/Cortado oder EuroSmartz zurückgreifen. Nun hat Apple die Beta-Version von AirPrint an die Entwickler des iOS Developer Programs zum Test ausgegeben. AirPrint dient dem drahtlosen Druck mit iPad, iPhone und iPod touch und soll im November dieses Jahres im frei erhältlichen Softwareupdate iOS 4.2 enthalten sein. AirPrint soll freigegebene Drucker in lokalen Netzwerken automatisch finden und so den drahtlosen Druck über WLAN von Text, Bild und Grafik ermöglichen – ohne irgendwelche Treiber installieren oder Software herunterladen zu müssen. AirPrint wird allerdings nur Nutzern von iPad, iPhone 4, iPhone 3GS und iPod touch (zweite Generation aufwärts) zur Verfügung stehen. Bestehende und künftige ePrint- fähige Drucker von HP werden die ersten unterstützten Drucker sein. Zwischen Hewlett Packard und RIM besteht schon seit 2009 eine Kooperation für den Druck von BlackBerry Smartphones aus.
Adobe Flash Player 10.1 für mobile Geräte verfügbar
Der Adobe Flash Player 10.1 ist ab sofort für Anbieter mobiler Plattformen und Inhalte verfügbar. Die neue Version bietet laut Adobe eine bessere Performance und ermöglicht erstmals “ein vollständiges Weberlebnis auf Desktoprechnern und portablen Geräten”. Viele Millionen Webseiten, Spiele, Animationen, Rich Internet Applications, Datenvisualisierungen, M-Commerce-Lösungen, Mediaplayer (Musik, Videos) und vieles mehr basieren auf Flash und setzen einen kompatiblen Player voraus.
Flash Player 10.1 gehört bereits zu den beliebtesten kostenlosen Apps im Android Market, die finale Version für Smartphones und Tablets wird allen Anwendern zur Verfügung stehen, sobald diese auf Android 2.2 (“Froyo”) upgraden – soweit ihr Mobile dafür geeignet ist. Zu den Geräten, die sowohl Froyo und den Flash Player 10.1 unterstützen, werden voraussichtlich u.a. gehören: Dell Streak, Google Nexus One, HTC Evo, HTC Desire, HTC Incredible, Motorola Droid bzw. Milestone und Samsung Galaxy S. Der Flash Player 10.1 wurde außerdem weiteren Partnern zur Verfügung gestellt, um ihn auch auf Geräten auf Basis von Android, BlackBerry OS, webOS (Palm bzw. HP), zukünftigen Versionen von Windows Phone, LiMo, MeeGo und Symbian (Nokia) zu integrieren. Diese Unterstützung wird voraussichtlich im Laufe der kommenden Monate als Over-the-Air-Download oder in Form einer Vorinstallation auf den Geräten verfügbar sein.
Neue Funktionen
Der überarbeitete Flash Player 10.1 unterstützt aktuelle Interaktionsmethoden und spezifische Eingabe-Modelle. Der Support von Beschleunigungssensoren ermöglicht es Nutzern, Flash-Inhalte im Quer- oder im Hochformat zu betrachten. Mit einem neuen Zoom können Nutzer Inhalte bis hin zum Vollbildmodus skalieren. In enger Zusammenarbeit mit nahezu allen Geräteherstellern und Plattformanbietern wurde die Performance optimiert, um CPU und Batterie effizient zu nutzen.
Demo-Videos (die aber wie Flash insgesamt nicht auf Apple Mobiles laufen)
Hewlett Packard stärkt sich mit Palm
Hewlett Packard wird den Organizer/PDA-Pionier und Smartphone-Hersteller (z.B. “Pre”, “Pixi”) Palm übernehmen. Als Kaufpreis wurden 1,2 Milliarden US-Dollar genannt. Über eine Übernahme – beispielsweise seitens Nokia, Microsoft oder Dell – war angesichts schlechter Bilanzen schon lange spekuliert worden. Da HP auch im Markt für Tablets aktiv ist (HP “Slate”), entsteht hier eine neue, ernst zu nehmende Konkurrenz für Apple (iPhone, iPad).