iSupply: 416 Mio. internetfähige Mobiles bis 2014
Die mobile Internetnutzung steigt rasant an. Für das laufende Jahr rechnet iSuppli mit 219 Millionen verkauften internetfähigen Endgeräten, 2012 sollen es bereits 416 Millionen sein, so ein kostenpflichtig auf horizontstats verfügbarer Forecast.
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HORIZONTstats: In Marketing-Statistiken baden
Das neue kostenpflichtige Portal HORIZONTstats des Marketing-Fachblatts Horizont und der Hamburger Spezialisten Statista bietet ab sofort laut Anbieter über eine Million Statistiken aus 500 verschiedenen Quellen zu den Bereichen Marketing, Werbung, Medien und Internet an. Alles Material kann zur Weiterverarbeitung herunter geladen werden – als Excel-, Grafik- oder PowerPoint-Dateien.
Beispielsweise die Rubrik “Der Apple-Mythos in Zahlen” listet 195 Statistiken. Zur Nutzung muss man sich registrieren. Kostenlos ist die Web-Ansicht der sogenannten “Basis-Statistiken”, ohne Download. Die Nutzung der “Premium-Statistiken” (70% des Angebots) kostet knapp 30 Euro/Monat (knapp 20 Euro für Abonnenten). Für kurzfristiges Erkenntnisinteresse, etwa im Rahmen eines einmaligen Markteinführungsprojekts, wird ein einmonatiger Premium-Account für knapp 90 Euro angeboten.
“Best Brands”-Awards für Samsung und Google
Google, Samsung (sowie Lego und Henkel) sind die Gewinner der jetzt in München verliehenen diesjährigen Best Brands. Anders als die meisten Marketingpreise entscheidet bei den zum siebten Mal verliehenen Awards nicht eine Jury über Sieg und Niederlage, sondern die Beliebtheit der Marken beim Verbraucher in Kombination mit dem wirtschaftlichen Erfolg – ermittelt von der Gfk. Die Marktforscher aus Nürnberg gehören gemeinsam mit Serviceplan, Markenverband, IQ Media Marketing, Pro Sieben Sat 1 Group sowie der Wirtschaftswoche zu den Initiatoren des deutschen Markenrankings.
Wie im Vorjahr kürten die Verbraucher Google zur besten Unternehmensmarke. Ungeachtet aller Angriffe aus der Politik und von Datenschützern erfreut sich das Such- und Find-Unternehmen bei den Verbrauchern größter Beliebtheit. Zum zweiten Mal hintereinander und zum dritten Mal insgesamt sicherte sich Google den ersten Platz. Der Suchmaschinenmarktführer will seinen E-Mail-Dienst Googlemail zur Universalplattform ausbauen und greift mit Google-Buzz soeben Facebook und Twitter an. Buzz kann von Gmail-Nutzern heute schon auch auf dem iPhone im Browser unter buzz.google.com genutzt werden. Ob Apple die entsprechende App akzeptieren wird, ist angesichts der gemeinsamen Vorgeschichte alles andere als klar.
Auf Wachstumskurs befindet sich auch der Elektronikriese Samsung. Der Sieger in der Kategorie „Beste Wachstumsmarke” – vor Acer – schaffte 2009 das Kunststück, den Gewinn um 75 Prozent auf umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro zu steigern. Für 2010 rechnet der weltgrößte TV-Hersteller und die Nummer 2 unter den Mobiltelefonproduzenten mit einer weiter steigenden Rendite. Es sind vor allem drei Pfeiler, auf denen das Geschäft ruht: Produktstrategien, Innovationen sowie eine stringente Kommunikation. Georg R. Rötzer, Head of Marketing bei Samsung in Deutschland, drückt diese Werte in drei Wörtern aus: “Leidenschaft für Höchstleistung”. Samsung stellt u.a. die Android-Smartphones Behold II und Galaxy her.
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Standpunkt: Internet via Desktop u. Mobile 2014 gleichauf
Auf den Medientagen, die vom 28.-30.10. Oktober in München stattgefunden haben, waren unter dem Motto “Transformation der Medien” die Zukunft von Paid Content angesichts der Megatrends Online und Mobile zentrale Themen. Die Werberprawada Horizont zitiert Oliver von Wersch mit dem in München getanen Satz “In fünf Jahren wird die mobile Internetnutzung auf dem gleichen Niveau sein, wie das stationäre Internet”. Wersch ist bei Gruner+Jahr Electronic Media Sales verantwortlich für Mobile Advertising. Der Verlag ist seit 2006 auf dem Gebiet aktiv, hat Kooperationen mit O2 und Vodafone.
Bei DuMont Net setzt Geschäftsführerin Silke Springensguth ebenfalls voll auf das neue Medium: Zehn Tageszeitungen sind bereits mobil abrufbar. Der Verlag verdient an der Übertragung und am Inhalt. “Wir werden in den Bereich Paid Content gehen und dort auch Umsätze erzielen”, so Springensguth. Auch auf elektronische Lesegeräte, eReader, setzt sie große Hoffnungen: Ein Pilotprojekt mit der “Frankfurter Rundschau” und Sony laufe bereits. Ziel sei es vor allem, die Zahlungsbereitschaft bzw. Schmerzgrenzen der Nutzer herauszufinden. Mit weiteren Partnern werden Gespräche geführt.
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Mobile Marketing Teil 1: Wetterfühlig?
Die vom 23.-24.09.09 in Köln stattfindende digital marketing exposition & conference (dmexco) wird von den Veranstaltern mit sogenannten “Night Talks” vorbereitet. Bei der letzten Talkrunde wies laut der Werberprawda ‘Horizont’ Elephant Seven-Geschäftsführer Götz Teege darauf hin, dass die Entwicklung des Mobile Marketings offenbar stark vom Klima abhängig sei. “Es ist das Wetter, das den Unterschied macht”, sagte er und erläuterte weiter: Da die Nutzer in den südeuropäischen Ländern wegen der hohen Temperaturen sehr viel mehr Zeit im Freien verbrächten als Nordeuropäer, sei die mobile Internetnutzung beispielsweise in Spanien und Italien deutlich stärker verbreitet als bei uns. “Man schleppt seinen Computer nun mal nicht zum Strand.” Insofern könne der globale Klimawandel die Entwicklung der mobile Werbung durchaus befördern, sagte Teege augenzwinkernd. Nach Ansicht von Dean Donaldson, Digital Experience Strategist des US-amerikanischen Ad-Serving-Anbieters Eyeblaster, muss die Mobile Marketing-Industrie aber nicht bis zur vollen Ausbaustufe der Klimaerwärmung ausharren. Der Brite wagte bei den Night Talks die Prognose, dass sich die junge Werbegattung noch im laufenden Jahr durchsetzen wird.
Auch Harald Fortmann, Vizepräsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW, zeigte sich überzeugt, dass mobile Werbeformen eine Zukunft haben. Gerade die Entwicklung der iPhone Apps habe gezeigt, dass “das Involvement sehr hoch sein könne”. Außerdem habe das Apple-Handy die mobile Nutzung hierzulande “signifikant” erhöht. Obendrein nutzten Werbetreibende das mobile Endgerät immer mehr zur Verlängerung klassischer Medien. Dies sei ein Grund dafür, dass sich die mobile Suche mit Sicherheit zur Killerapplikation entwickeln werde. Gleiches gelte für Social Communites auf mobilen Endgeräten.
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