iPads im Unternehmenseinsatz – Marktdurchdringung

Good TechnologyMacNotes haben eine interessante Studie von von Good Technology zitiert: Diese zeigt, “wie sich iPad und iPhone in Unternehmen durchsetzen: Demnach liegt der Marktanteil für das iPad bei 94% aller Tablets im vierten Quartal 2011.

Dabei sind es vor allem Finanzunternehmen (vier mal mehr Mobile Endgeräte als alle anderen Branchen!), Dienstleister und Medizinische Einrichtungen, die iPads einsetzen.” Bei Android liegt das Samsung Galaxy Tab an der Spitze. Bei den Smartphones lag das iPhone 4S mit 31% der Aktivierungen relativ vweit or den verschiedenen Versionen des Motorola Droid oder Sprint EVO 4G (HTC Supersonic).
Good Technology_Mobile Devices in Business Use

Die Umfrage richtete sich an über 2.000 Kunden von Good Technology. Die Auswertung kann hier als PDF (12 MB) geladen werden.

Das 4S gewinnt für Apple Terrain zurück

Die Marktforscher von Nielsen haben statistische Daten vorgelegt, denen zufolge sich die drastischen Marktanteilsverluste von iOS zugunsten von Android seit dem Advent des iPhone 4S abgeschwächt haben. heise.de interpretiert dies so: “Der Verkaufsstart des iPhone 4S in der Mitte des Oktober 2011 hatte nach den jüngsten Umfrageergebnissen des Marktforschungsunternehmens Nielsen “enorme Auswirkungen” auf den US-Smartphonemarkt. Während sich im Oktober 2011 noch knapp 62 Prozent der US-Neukäufer eines Smartphones für ein Android-Modell entschieden und gut ein Viertel für ein iPhone, näherte sich der Prozentwert über November hin zu Dezember deutlich an: Im letzten Monat des vergangenen Jahres entschieden sich nach den Zahlen der Marktforscher knapp 45 Prozent der Neukäufer für ein iPhone und knapp 47 Prozent für ein Android-Gerät.
Marktanteile mobiler Betriebssysteme - Q311 vs. alle Smartphone-Nutzer

Von den iPhone-Neukäufern im Dezember griffen angeblich 57 Prozent zum iPhone 4S – die übrigen 43 Prozent waren offenbar auch mit einem älteren Modell zufrieden. Apple bietet weiterhin sowohl das iPhone 4 als auch über zweieinhalb Jahre alte iPhone 3GS an. Android führt dabei den US-Smartphonemarkt weiterhin klar an: Unter allen Smartphone-Besitzern nutzten im vierten Quartal 2011 angeblich über 46 Prozent Android, 30 Prozent iOS auf dem iPhone, knapp 15 Prozent einen BlackBerry und knapp 5 Prozent Windows Mobile. Über die Hälfte der Smartphone-Neukäufer entschied sich in diesem Zeitraum laut Nielsen für ein Android-Gerät, 37 Prozent griffen zum iPhone und nur noch 6 Prozent zum BlackBerry. Knapp die Hälfte der US-Mobiltelefonnutzer besitzt nach diesen Zahlen inzwischen ein Smartphone – unter den Neukäufern griffen 60 Prozent zu dieser Geräteklasse.”

TechCrunch hingegen zitierte Zahlen der NPD Group, wonach der Marktanteil von iOS in den USA von Q311 bis Oktober und Dezember 2011 sogar von 26 Prozent auf 43 Prozent gesprungen ist. Android habe in diesen zwei Monaten mit 47 Prozent immer noch vorn gelegen, musste aber deutliche Verluste gegenüber 60 Prozent Marktanteil in Q311 hinnehmen.

Nach diesen Zahlen waren neun von zehn im Oktober oder November in den USA verkauften Mobiltelefonen Smartphones. Sowohl Samsung, HTC wie auch Motorola haben mindestens ein Gerät in den NPD-Top-10, das vom iPhone 4S angeführt wird. Auf Rang 2 steht erstaunlicherweise noch das iPhone 4.

Laut Flurry-Angaben waren allein am Bescherungs-Tag zu den Weihnachten 2011 in den USA knapp sieben Millionen neue Android- und iOS-Endgeräte aktiviert worden. Zum Vergleich: 2010 waren dies nur 2,8 Millionen gewesen. Laut Google werden derzeit über 700.000 Android Devices täglich aktiviert (im Juni 2011 lag dieser Wert noch bei 500.000). Nach Asymco-Schätzungen gibt es derzeit weltweit zwischen 224 und 253 Millionen aktive Android-Endgeräte, Google selbst sprach anlässlich der Quartalsbilanz von 250 Millionen. Im Oktober 2011 hatte Apple die Zahl der bislang verkauften iOS-Geräte (iPhone, iPad, iPod touch) laut Chip.de mit 250 Millionen angegeben – einer überraschend niedrigen Zahl, angesichts des Marktgangs des iPhone 2G bereits im Jahr 2007 und der seither gemeldeten Verkaufserfolge.

MM: M-Commerce schon sehr real

Millennial Media S.M.A.R.T. ReportMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) mit November-Daten veröffentlicht, der sich u.a. mit mobilen Kampagnen der Telekommunikationsbranche befasst. Aus den Ergebnissen:

  • Der Produktlaunch von neuen mobilen Endgeräten war mit 68 Prozent Kampagnenziel Nummer 1 im Untersuchungszeitraum – vor Brand Awareness (Markenbewusstsein schärfen, 16%) und Lead Generation (direkte Verkäufe bzw. Registrierungen 11%).
  • Im November 2011 auf dem US-Markt so stark beworbene Endgeräte waren u.a. HTC Vivid, das Nook Tablet von Barnes & Noble sowie Amazons Kindle Fire.
  • Die hauptsächlich angestrebten Aktionen (“Post-Click Campaign Action Mix”) des mobil Umworbenen waren: Anruf seitens des Interessenten (84% bei Telco-Kampagnen, im Vergl. zu nur 31% bei allen Kampagnen). Auf Rang zwei folgt die Aktivierung eines Store Locators(79% bei Telco Campaigns, 33% bei allen Kampagnen), Nummer drei war Betrachten einer Karte (79% vs. 30%). Im November waren Carrier bemüht, ihre Bestandskunden in Filialen zu lotsen, um dort ihre Verträge zu verlängern.
  • Direkte Abschlüsse auf den mobilen Endgeräten, also M-Commerce, strebten bereits 68% der Telco-Kampagnen im November an. Kampagnenziele waren der Absatz von neuen Endgeräten, Zubehör oder von zusätzlichen Services.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen S.M.A.R.T.-Reports

30% d. deutschen Phones sind smart

Nielsen Logo90 Prozent der Deutschen, die über 16 Jahre alt sind und das Internet nutzen, besitzen mindestens ein Handy. Der Smartphone-Anteil bei diesen Mobiltelefonen liegt derzeit bei 30 Prozent – Tendenz steigend, da mehr und mehr Konsumenten in Deutschland die Features eines Smartphones zu schätzen wissen. So Teilergebnisse für den Bereich “Category & Brand Performance” aus dem deutschen Smartphone Insights Report von Nielsen.

Der aktuelle “Smartphone Insights Report” von Nielsen untersucht die Handynutzung von Verbrauchern. Die Ergebnisse des Reports sind in acht Bereiche unterteilt, wie z. B. Category & Brand Performance, Mobile Usage oder Mobile Media. Weitere Ergebnisse aus der Rubrik Category & Brand Performance:

  • Im Vergleich zur Allgemeinheit der mobilen User sind Smartphone-Nutzer in Deutschland jünger (53 Prozent unter 35 Jahre), besitzen einen Handyvertrag (Postpaid) (72 Prozent), haben ein höheres Haushaltseinkommen (32 Prozent über 50.000 Euro) und sind häufiger Männer als Frauen (61 Prozent).
  • Smartphone Gerätehersteller Marktanteile für Deutschland, Quelle: Nielsen, 1211

  • Bei den Smartphone-Marktanteilen sind Nokia und Apple besonders beliebt und halten einen Anteil von 25 Prozent bzw. 23 Prozent, gefolgt von Samsung mit 15 Prozent und HTC mit 14 Prozent Marktanteil.
  • In Bezug auf Lieblingsmarkengeräte der Smartphone-Nutzer besitzt Apple (24 Prozent) die größte Fangemeinde.
  • Smartphone Mobile Betriebssysteme Marktanteile für Deutschland, Quelle: Nielsen, 1211

  • Android hält mit einem Marktanteil von 30 Prozent die Spitze unter den mobilen Betriebssystemen in Deutschland, dicht gefolgt von Symbian mit 29 Prozent und iOS mit erstaunlich geringen 23 Prozent.

Q311: Smartphone-Absatz +42%

Gartner LogoLaut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im dritten Quartal 2011 (Q311) weltweit 440,5 Millionen mobile Endgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage bei Feature oder Dumb Phones (Handys, die keine Smartphones sind), ist vor allem in Schwellenländern weiterhin hoch. In Q311 wurden allerdings mit 115 Millionen Geräten 42 Prozent mehr Smartphones verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Betrachtet man den Absatz über alle Mobiltelefone, so ergibt sich folgende Hitliste: 1. Nokia (23,9% Marktanteil in Q311, in Q310 waren das noch 28,2% gewesen); 2. Samsung (Q311 17,8%, Q310 17,2%); 3. LG Electronics (Q311 4,8%, Q310 6,6%); Apple (Q311 3,9%, Q310: 3,2%), 5. ZTE (Q311 3,2%, Q310 1,9%); 6. RIM (Q311 2,9%, Q310 3,0%); 7. HTC (Q311 2,7%, Q310 1,6%); 8. Motorola (Q311 2,5%, Q310 2,1%); 9. Huawei (Q311 2,4%, Q310 1,3%); 10. Sony Ericsson (Q311 1,9%, Q310 2,5%).

Werden nur Smartphones betrachtet, so hat Samsung mit einer Umsatzverdreifachung der weltweit abgesetzten Stückzahlen erstmals Nokia als Nummer 1 verdrängt.

Android OS läuft laut Gartner auf 52,5 Prozent aller in Q311 neu verkauften Smartphones. Die Verfolger: 2. Symbian (16,9%); 3. iOS (15,0%); 4. BlackBerry OS (11%); 5. Bada (Samsung: 2,2%); 6.Microsoft (Windows Mobile und WP7 zusammen mit nur 1,5%!); 7. Rest (0,9%). Erstaunlich ist das abrupte Verschwinden des ehedem sehr beliebten, inzwischen aber abgekündigten WebOS (Palm, Hewlett-Packard) aus den aktuellen Absatzzahlen.

Mehr Infos im Report “Market Share: Mobile Communication Devices by Region and Country, 3Q11″, der hier geordert werden kann.

Ergänzende SSI-Ergebnisse
Auch Survey Sampling International (SSI hat eine entsprechende Studie durchgeführt und die Ergebnisse aus neun Ländern hochgerechnet. Hiernach würden 95% der Weltbevölkerung Handys besitzen – wenn man vernachlässigen würde, dass etliche Menschen mehrere haben – und enorm viele natürlich gar keinen Zugang zu Elektronik-Geräten..! Hong Kong (99%), China (98%) und Schweden (98%) haben SSI zufolge den höchsten Anteil an Handybesitzern, während ausgerechnet die USA (89%) den niedrigsten Anteil aufweisen sollen.

Weitere Ergebnisse: 42% aller Handybesitzer haben bereits ein Smartphone. 58% der Handybesitzer ohne Smartphone planen, sich als nächstes Handy ein Smartphone anzuschaffen. Bei den Personen, die den Kauf eines Smartphones planen, sind Apples iPhones die beliebteste Gerätesorte. Wenn das Geld keine Rolle spielen würde, würden fast ein Drittel der Befragten weltweit ein Apple iPhone vorziehen. Samsung (12%), Nokia (10%), Sony Ericsson (8%) und BlackBerry (7%) zählen ebenfalls zu den Top 5 der beliebtesten Marken.

Zwischen Faszinosum und Frustquelle: Smartphones
Auch wenn Smartphones beliebt und begehrt sind, können sie frustrierend sein. Siebenunddreissig Prozent der Befragten geben beispielsweise an, dass die Akkulaufzeit sehr oder sogar extrem frustrierend ist. Fast ein Viertel der Befragten sagt, dass Websites, die nicht für Smartphones optimiert wurden, sehr oder extrem frustrierend sind. Zudem sind 19 % der Befragten durch unerwartete Änderungen in der Displayausrichtung (Rotation) und die Bildschirmtastaturen, die sie als zu klein für ihre Finger empfinden, sehr oder extrem frustriert.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage, die über 4.500 Erwachsenen auf SSI-Online-Panels durchgeführt wurde.

MM: Android führend bei Ad Impressions

millenial media logoMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Just wurde der aktuelle Mobile Mix-Report mit Daten für Q3/11 veröffentlicht. Aus den Ergebnissen:

  • Die auf unter iOS betriebenen Smartphones und Tablets rückführbaren Ad Impressions im MM-Netzwerk wuchsen um 60 Prozent im Vergleich zum Betrachtungszeitraum im Vorjahr. iPad Ad Impressions gesondert betrachtet legten um 456 Prozent im Vergleich zu 2010 zu.
  • Das iPhone als Einzelplattform generierte 54 Prozent der iOS Impressions im MM-Netzwerk, iPad und iPod Touch gemeinsam kommen auf die restlichen 46 Prozent.
  • Die nach Impressions führende Plattform bleibt aber Android: In Q311 stammten 56 Prozent der Smartphone und Connected Device (z. B. iPad, iTouch, Samsung Galaxy Tab, PSP etc.) Impressions von Android-Geräten.
  • Nach Gerätemodellen betrachtet, laufen 15 der Top 20-Mobiles im MM-Netzwerk unter Android – sechs davon stammen von HTC.
  • Nach Ausgaben für Apps separiert, erzielt Android einen Anteil von 49 Prozent im MM-Netzwerk. Dies entspricht 20 Prozent Zuwachs im Vergleich zu Q211.
  • Die beliebteste App-Kategorie bleibt Spiele/Games, sie legte im Vergleich zum Vorquartal nochmal um 26 Prozent zu.
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Mobile Ads +46% in Europa

Die Zahl der Mobile Ad Impressions in Europa ist in den letzten 90 Tagen um 46 Prozent gestiegen. Das ist ein Ergebnis des europäischen Quarterly Mobile Insights Report (Juli – September) von InMobi, dem nach eigenen ANgaben weltweit größten unabhängigen Netzwerk für Mobile Advertising. Insgesamt hat InMobi fast 15,5 Milliarden Impressions für Europa im vergangenen Quartal in seinem Netzwerk gezählt.

Das Apple iPhone 4 ist mit 7,2 Prozent Marktanteil auch weiterhin das beliebteste Endgerät in Europa – gefolgt vom Samsung Galaxy S (GT i9000) mit 4,9 Prozent und dem HTC Desire S mit 3,1 Prozent. Bei den Betriebssystemen liegt Android OS mit 33 Prozent der Werbe-Impressions jedoch klar vor Apples Betriebssystem iOS mit 14,9 Prozent.
Dies bestätigt den stetigen Android-Aufwärtstrend der vergangenen neun Monate. Allein in den letzten 90 Tagen konnte Googles mobiles Betriebssystem acht Prozentpunkte dazugewinnen, während Apple im selben Zeitraum Anteile verloren hat. Weltweit hat Android im dritten Quartal 2011 erstmals Nokias Symbian an der Spitze der Betriebssysteme abgelöst.

Die aktuelle Version des InMobi Mobile Insights Report kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Der Report kombiniert Daten aus Konsumenten-Umfragen via mobiler Endgeräte mit Daten aus InMobis Netzwerk in sechs Kontinenten und 200 Ländern.

Android = Nr. 2 Smartphone-OS in EU5

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore heute eine Analyse des comScore MobiLens-Service veröffentlicht, die sich mit dem steigenden Trend von Smartphonesin in der EU5-Region (“den fünf führenden europäischen Märkten: Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien”) befasst. Im Juli 2011 nutzte rund einer von vier Smartphone-Besitzern (22,3%) Smartphones mit dem Google-Betriebssystem. Auf Rang 1 liegt noch Symbian mit 37,8% (-16,1 Prozentpunkte). Android hat Apple in EU5 schon überholt: iOS kommt auf 20,3% (+1,2 Prozentpunkte). Den 4. Platz besetzt RIM mit 9,4% (+1,5 Prozentpunkte). Trotz WP7 bröckelt Microsofts Platz 5 (6,7 Prozent) kräftig weiter: Minus 4,8 Prozentpunkte.

HTC verfügte mit 34,6 Prozent aller jenerzeit in der EU5-Region genutzten Android-Geräte über den höchsten Marktanteil aller Gerätehersteller, dicht gefolgt von Samsung mit einem Anteil von 31,7 Prozent. Dahinter Sony Ericsson (15,1%), LG (5,8%) und Motorola (3,6%).

MM: Android m. 2/3 der Ad Impressions

millenial media logoMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Unlängst wurde der aktuelle Mobile Mix-Report mit Juli-Daten veröffentlicht. Aus den Ergebnissen:

  • Android wächst weiter stark – derzeit um 15 Prozent von Monat zu Monat. Bei den von Smartphones ausgehenden Ad Impressions im MM-Netzwerk liegt der Anteil bereits bei 61 Prozent.
  • Bei auf Anwendungen heruntergebrochenen Werbeausgaben im MM-Netz hat Android mit 48 Prozent iOS (43%) hinter sich gelassen.
  • Samsung wächst als Einzelhersteller derzeit um monatlich 28 Prozent und liegt damit schon auf Rang 2 hinter Apple.
  • Motorola liegt auf Platz 5 der Hersteller-Charts und hat drei Endgeräte in den Top 11 der MM-Gerätecharts.
  • Impressions, die auf Windows Phone 7 (WP7) zurückführbar sind, verzeichneten einen Sprung um 71 Prozent!
  • Die Impressions im MM-Netzwerk schlüsselten sich im Juli wie folgt auf: 53 Prozent von Smartphones, 42 Prozent von Connected Devices (z. B. iPad, iTouch, Samsung Galaxy Tab, PSP etc.) und die restlichen fünf Prozent von Dumb Phones (Feature Phones). 33 Prozent aller Zugriffe erfolgte nicht via Mobilfunknetze, sondern über Wi-Fi-Zugänge.
  • Seit März 2009 haben sowohl Apple wie auch HTC und Huawei ihren Anteil bei MM-Ad Impressions verdoppelt.
  • Spiele stellen derzeit 29 Prozent der aus Apps stammenden Impressions. Gesundheit und Fitness legten von Juni bis Juli um 13 Prozent zu, Favoriten sind hier Kalorienzähler und Rezpte-Apps.

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Lesetipp: Android Magazin

Der Strom der Print-Titel aus der “Mobile”-Abteilung reißt vorläufig nicht ab. Mit dem “Android Magazin” zielt der in Perg/Österreich ansäßige CDA Verlag durchaus hoch: Es gibt ein Redaktionsbüro in Berlin und das Mag wird in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg vertrieben (ließ sich allerdings bei mehreren grundsätzlich prächtig sortierten Köln/Bonner Reisepressebuchhandlungen nicht ausmachen). Das aus Sicht von Herausgeber Harald Gutzelnig “erste deutschsprachige, regelmäßig erscheinende Android-Magazin” ging bereits am 10. Juni mit der Juli-/August-Nummer an den Start. Diese lag uns auch zur Lektüre vor, bei der zunächst das frische, bildfreudige und lesefreundliche Layout auffiel.

Laut Chefredakteur Raphael Schön und Redaktionsleiter Andreas Gutzelnig hält sich die Redaktion besonders viel auf die über 100 App-Tests zugute, “da das volle Potenzial eines Android-Gerätes nur mit den richtigen Apps voll ausgereizt werden kann”. Zuvor aber gibt es lifestylige News, die Rubriken Report (Android 3; nichts, was nicht vor 3 Monaten schon auf heise.de gestanden hätte) sowie Technik: Zum einen mit Hardware-Tests zu Samsung Galaxy S2, LG Optimus Speed, Sony Ericsson Xperia Arc, Google Nexus S (Samsung), HTC Incredible S, die u.a. durch die Farbcodes auch Schnell-Lesern auf einen Blick zugänglich sind. Zum anderen mit dem Überblick “Die besten Android Smartphones”, der zusätzlich das Xperia Play, das Desire Z, das Wildfire S sowie von Motorola Defy und Milestone 2 würdigt. Der Versuchung, den Testpark mit den verschiedenen iPhone-Generationen ganz oder in einzelnen Referenzpunkten zu vergleichen, wird dabei komplett widerstanden. Nützlich, besonders für alle, die jetzt noch unentschlossen sind, ist der folgende Beitrag “Ausblick auf kommende Smartphones”, der auflistet, was die Hersteller für 2011 noch angekündigt haben – und mit welchen Spezifikationen.

Die nächste Strecke huldigt dem Breiten, Flachen und titelt “2011 – Das Jahr der Android Tablets” (hier gibt es allerdings Experten, die das noch ganz anders berurteilen. Aus Glanzkinder-Sicht lässt sich immerhin dazu sagen, dass auf die mobileTicker-App for Android bereits zu knapp 9 Prozent allein vom Samsung Galaxy Tab zugegriffen wird): Hier kommen neben besagtem Samsung-Flachmann das Motorola Xoom, Acer Iconia A500 und LG Optimus Pad zu Ihrem Recht. Wieder wird auch ein Ausblick auf kommende Tablets gegeben, darunter das Nexus-Tablet (LG).

Gadgets und Zubehör ist eine weitere Rubrik, die so spaßige Dinge wie eine Skibrille mit Head mounted display, eine Smartphone-Fernbedienung (Sony Ericsson LiveView) oder so erzpraktische wie externe Tastaturen (NoName/Amazon) aufführt.

Endlich ist nun auch die Rubrik Apps erreicht, mit ihrem Glanzstück “Die 100 besten Apps”. Weitgehend Market-analog gegliedert nach dem Saisonthema Urlaub, Navigation und Reisen, Büro & Finanzen (die üblichen Verdächtigen wie Documents To Go), Nachrichten & Wetter (schmerzlicherweise ohne mobileTicker ;-) ), Bildung & Wissen, Soziale Netze & Kommunikation, Sport, Gesundheit & Fitness, Shopping & Lifestyle, Musik & Unterhaltung, Grafik & Fotografie, Tools & Gadgets und natürlich Spiele. Vorgeschaltet ist ein kleines How-to (Apps installieren, löschen, QR Codes) für Newbies. Die Rezensionen sind auf den Punkt und inhaltlich sowie sprachlich deutlich über dem Niveau von Apps&Co. etc. Beispielsweise wird die schreckliche XING-App zurecht gegeisselt. Eine Note von bis zu fünf Androiden-Männlein gibt schnellen Überblick. Wer es noch schneller braucht, blättert gleich bis zu den Überblicksseiten 68-71.

Die fortgeschrittenen, freiheitsliebenden unter den Leser adressiert die Anleitung “Android Handy rooten” (vgl. Jailbreak) unter Tipps. Hier finden sich auch Hinweise auf App Stores für Endgeräte mit Root-Rechten sowie der Verweis auf die XDA-Community für Custom-ROMs. Allerwelts-Tipps zur Verlängerung der Akku-Standzeit oder zum Smartphone-Schutz runden eine gelungene Erstausgabe (84 Seiten) ab. Detailkritik: Eine Inhaltsangabe und Erläuterungen zur Heft-CD (die Tools für Smartphones und Tablets sowie Video-Reviews enthält) werden vermisst. Das Einzelheft kostet 5,90 Euro (kein Abo-Preis und keine Erscheinungsfrequenz angebeben, es sieht aber nach zunächst zweimonatiger Erscheinungsweise aus). Fazit: eine mehr als willkommene Bereicherung der Szene, ****.

Leseprobe Ausgabe 2 (ab morgen im Handel) u. Bestellmöglichkeit>

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