IDC zum Software-Markt 2012

Im gerade veröffentlichten Report Worldwide Semiannual Software Tracker untersuchen die Marktforscher von IDC den Software-Markt und die Auswirkungen von Markttreibern wie Big Data, Analytics und Cloud Computing. Generell wuchs der Gesamtmarkt für Software 2012 um 3,6 Prozent auf 342 Mrd. US-Dollar. In Richtung Mobile Business schreiben die Autoren: “Mobile, while not a direct enterprise applications driver, is however a contributing factor and driver for businesses moving to newer and more mobile device agnostic enterprise software.”

Besonders schnell wachsende Marktsegmente bei den Anwendungen sind laut Report: “Data Access, Analysis and Delivery, Collaborative Applications, CRM Applications, Security Software, and System and Network Management Software”, die im Beobachtungszeitraum zwischen sechs und sieben Prozent zulegten. IDC segmentiert den Gesamt-Software-Markt wie folgt: Applications, Application Development & Deployment (AD&D) und Systems Infrastructure Software.

Das kleine Flache: Kleine Tablets boomen

Ein Boom beim Absatz kleinerer und preisgünstiger Tablet-Rechner hat die Marktforscher bei IDC dazu bewogen, ihre Vorhersagen für den weltweiten Tabletmarkt 2013 zu erhöhen. Denn jedes zweite derzeit verkaufte Tablet ist kleiner als acht Zoll. Android wird laut der überarbeiteten Prognose seinen Anteil im Gesamt-Tablet-Markt nochmals deutlich ausbauen und bis Ende des Jahres iOS (’13: 46%; ’12: 51%) abhängen (’13: 48,8%; ’12: 41,5%). Android würde hiernach nur auf Kosten von Apples iPad-Produktfamilie wachsen. Für Microsoft sieht IDC gleichfalls Wachstum voraus (’17: 7,4%; ’13: 2,8%; ’12: 1%), das aber von der Zersplitterung auf zwei OS-Linien (Windows 8, Windows RT) merklich abgeschwächt sei.

Statistiken und Prognosen zum Mobile Business

Beim Mobile Business scheint es derzeit nur die Richtung Aufwärts zu geben, so lesen sich jedenfalls die aktuellen Zahlen und Vorhersagen. Beispielsweise ZenithOptimedia prophezeit im jährlichen “New Media Forecast” die Verdoppelung der Smartphone-Penetration in den 19 Top-Digital-Märkten bis 2015 auf dann fast 72 Prozent. In den gleichen Zielgebieten sollen es Tablet-Computer bis 2015 auf 13 Prozent Marktdurchdringung bringen (2012: 5%).

ABI Research Communications sieht einen ähnlichen Trend: bis Ende dieses Jahres soll hiernach die installierte Basis an Smartphones um 44 Prozent auf erstaunliche 1,4 Mrd. Geräte steigen. Davon sollen 57 Prozent eine Android-Version fahren und nur noch 21 Prozent iOS als Betriebssystem haben. Für Tablets lautet die Prognose bis Jahresende: 268 Mio. Geräte, davon 62% mit iOS und 28 Prozent mit Android unter der flachen Haube.

App-Publisher und -Auftraggeber erschlagen mit Android und iOS gemeinsam über 90 Prozent des Gesamtmarktes für native App-Programmierung, wie auch Statistikenvon u.a. IDC belegen: Allein im 4Q12 haben Apple und sämtliche Hersteller von Android-Phones gemeinsam rund 207,6 Mio. Einheiten neu in den Markt gebracht (+70,2% im Vergl. zu 4Q11). Es ergeben sich ff. Marktanteile: Android 70,1%, iOS 21%, BlackBerry OS 3,2%, WindowsPhone 2,6% (+150 Prozentpunkte), Linux 1,7% und andere (darunter auch der ehemalige Marktführer: Nokias Symbian) 1,3%.

Unterstützung für diese Marktsicht kommt auch von Gartners Zahlenwerk: Hiernach entfallen derzeit 52 Prozent der weltweiten Smartphone-Verkäufe auf Samsung und Apple. 2012 wurden insgesamt 1,75 Mrd. Mobiltelefone verkauft. Auf Platz 3 unter den Smartphone-Herstellern hat sich Huawei emporgearbeitet.
weltweiter-marktanteil-der-smartphone-betriebssysteme
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

UC & Mobility Conference

IDC.comDie IDC Unified Communications & Mobility Conference 2013 findet am 19.03.2013 im Hotel Hilton in Frankfurt/M. statt. Sie verspricht Besuchern Hilfestellungen bei der Identifikation der optimalen UC- und Mobility-Strategie ihrer Organisationen. Die Experten von IDC und ausgewählte Partner der Branche (BlackBerry, Checkpoint, Citrix, IBM, Novell, QSC, T-Systems, Vodafone u.a.) sollen “tiefe Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen zum Thema UC & Mobility sowie ein umfassendes Update über die neuesten am Markt verfügbaren Produkte und Lösungen geben”. Dabei wird es besonders um die Veränderungen der Arbeitswelt durch die steigende Vielfalt mobiler Endgeräte und Anwendungen gehen – geplante Vortragsthemen sind u.a.:

  • Collaboration & Business Mobility
  • Mobile Business Solutions im Portrait
  • UC & Mobility Solutions aus der Cloud
  • Der Mehrwert von UC & Mobility insbesondere für Vertrieb & Außendienst
  • Die “Explosion von BYOD” und ihr Einfluss auf die Geschäftsprozesse.

Für IT-Entscheider in Endanwenderunternehmen ist die Teilnahme nach Registrierung kostenfrei.
Agenda u. Anmeldemöglichkeit

Client-Virtualisierung im Kommen

IDC.com
Sowohl die IT- als auch die Business-Verantwortlichen deutscher Unternehmen haben den Nutzen von Virtualized Desktop und Client Computing (VCC) erkannt. Sieht die IT die Vorteile vor allem in der Gewährleistung von IT-Sicherheit und in der Kosteneinsparung, bewerten die Fachabteilungen primär die gesteigerte Mobilität und die damit verbundene Flexibilisierung der Mitarbeiter als Hauptmotivation für den Einsatz von VCC. BYOD (Bring Your Own Device) hingegen wird laut der jüngsten IDC-Studie “Virtualized Client und Desktop Computing (VCC) in Deutschland 2013″ auch in Zukunft eine untergeordnete Rolle für die Client-Virtualisierungsstrategie von Firmen und Organisationen spielen.

Für die Studie hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) im Januar 2013 250 deutsche Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern befragt; Auskunft gaben 149 IT- und 101 Fachbereichsverantwortliche. Im Fokus der Studie stand die Frage, welchen Einfluß die Aspekte Mobility, BYOD und IT-Sicherheit auf die aktuelle oder geplante Nutzung von Client-Virtualisierung haben.

Unter Client-Virtualisierung versteht IDC alle Technologien, die zur Virtualisierung auf Seiten der Endanwender zum Einsatz kommen: Desktop-Virtualisierung, Applikations-Virtualisierung, Virtual User Session und User-Virtualisierung. Aus den Ergebnissen:

  • 75 Prozent der Unternehmen nutzen virtuelle Arbeitsplätze oder planen sie – Insgesamt sind virtuelle Arbeitsplätze in drei Viertel der befragten Unternehmen entweder im Einsatz (27%), werden gerade implementiert (20%) oder die Einführung wird geplant (27%). Das häufigste Bereitstellungmodell ist hierbei die Desktop-Virtualisierung (58%). Ebenfalls beliebt ist die Applikations-Virtualisierung (55%), bei der dem User Anwendungen losgelöst vom darunterliegenden Betriebssystem bereitgestellt werden.
  • Sicherheit und geringerer Aufwand sind entscheidend für IT-Verantwortliche – Die IT-Entscheider wurden gebeten, die Antriebsfaktoren für die Nutzung von VCC auf einer Skala von eins bis fünf (1=sehr wichtig bis 5=unwichtig) nach ihrer Wichtigkeit zu bewerten. Die Verbesserung der IT-Sicherheit (Wert 2,0) und eine vereinfachte Disaster Recovery (Wert 2,1) wurden als die wichtigsten Motive genannt. Wenig überraschend, denn mit Hilfe von der Client-Virtualisierung kann die IT-Abteilung Sicherheitsmaßnahmen zentral steuern. Gleichzeitig führt dieser Ansatz zu geringeren Kosten für Betrieb und Management, was mit einer Wichtigkeit von 2,2 bewertet wurde. Ebenfalls gespart werden kann bei den klassischen Endgeräten, den Desktops und Notebooks. Hier wird es als wichtig eingeordnet, dass sich die Anschaffungskosten (Wert 2,2) reduzieren, da Client-Virtualisierung auf Endgeräteseite keine hohe und damit teure Performance benötigt.
  • Fachbereiche erhoffen sich von VCC mobiles und flexibles Arbeiten – Für die Befragten auf Fachbereichsebene wiederum stellen vor allem die verbesserte Flexibilität und Produktivität (Wert 2,0) sowie die Erhöhung der Mobilität (Wert 2,1) der Anwender die wichtigsten Motive für die Einführung von Client-Virtualisierung dar. Als Vorteil wird zudem bewertet, dass User unterschiedliche Geräte und Betriebssysteme nutzen können. Desweiteren beurteilen die Befragten den erhöhten Komfort für Anwender bei Upgrades oder Release-Wechseln als wichtig (Wert 2,2), da die IT diese zentral ausrollen kann, ohne notwendigerweise physisch auf die Geräte zugreifen zu müssen. Schlußendlich ist die Erhöhung der Nutzerzufriedenheit (Wert 2,2) ein weiteres wichtiges Motiv für die Einführung von VCC.

Nach Angaben der Befragten arbeiten bereits 55 Prozent der Belegschaften zumindest gelegentlich mobil. Angetrieben wird der Trend zur mehr Mobilität insbesondere durch neue Endgeräte. So greifen aktuell rund 58 Prozent der User der befragten Firmen mit Smartphones und 39 Prozent mit Tablet PCs mittels Client-Virtualisierung auf Firmendaten zu. Insgesamt beobachtet IDC – und die Befragung bestätigt dies – einen sehr heterogenen Mix aus Endgeräten. Daraus resultierend wird der geräte- und betriebssystemunabhängige Zugriff auf Daten und Applikationen zunehmend wichtiger.

Die Hürden heissen Sicherheit, Kosten und Komplexität
Sicherheitsbedenken rangieren bei den Unternehmen mit einer Wichtigkeit von 2,4 ganz oben auf der Contra-Liste mit Argumenten gegen die Einführung von VCC. Interessanterweise ist die Verbesserung der IT-Sicherheit zugleich auch der größte Antriebsfaktor dafür. Auf der Hand liegt, dass man einen anderen Sicherheitsstandard benötigt, wenn mehrere virtuelle Clients auf einer physischen Hardware laufen, da die Auswirkungen im Falle des Falles bedeutend weitreichender sein können, als in einer herkömmlichen, dezentral betriebenen IT-Infrastruktur. Aus diesem Grund sind 71 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen der Meinung, dass für virtuelle Client-Umgebungen spezielle Sicherheitslösungen erforderlich sind.

Des weiteren nennen die befragten IT-Verantwortlichen kostenrelevante Hürden, wie etwa zu hohe Software-Lizenzgebühren (2,5), die allgemeine Budgetsituation (2,5), fehlende personelle IT-Ressourcen (2,6) und steigende Storage-Kosten im Rechenzentrum (2,6), die gegen eine Einführung von VCC sprechen.

Performance-bezogene Herausforderungen, etwa die zu geringe Leistungsfähigkeit der vorhandenen IT-Infrastruktur (2,6), die zu einer komplexen und aufwendigen Implementierung der Client-Virtualisierung (2,6) führen kann, werden ebenfalls als Hindernis betrachtet.

Download einer Zusammenfassung nach Registrierung

Apps dürfen kosten

Wichtige Rahmenbedingungen für App-Entwickler und -Publisher: 38 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer greifen für zusätzliche Programme in die Micropayment-Tasche. Knapp jeder Zweite (45 Prozent) nutzt allerdings ausschließlich kostenlose App-Angebote, immerhin noch jeder sechste installiert überhaupt keine Apps (17 Prozent). Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM. Insgesamt installieren 83 Prozent der Smartphone-Besitzer zusätzliche Programme – das entspricht mehr als 21 Millionen Deutschen.

“Apps sind ein wesentlicher Grund für den Smartphone-Boom”, hält Tobias Arns fest, Bereichsleiter Social Media & Mobile beim BITKOM. Mittlerweile werden laut resarch2guidance weltweit mehr als 1,8 Millionen Mobile Apps für die diversen Plattformen angeboten. Kostenpflichtige Programme installiert jeder dritte Smartphone-Nutzer (33 Prozent) hin und wieder. Fünf Prozent laden sogar regelmäßig Bezahl-Apps herunter. Smartphone-Nutzer, die kostenpflichtige Apps installieren, geben pro Jahr durchschnittlich etwas mehr als 21 Euro für solche Programme aus. Für eine einzelne App sind sie bereit, im Schnitt bis zu 7,64 Euro auszugeben.

Deutscher Smartphone-Markt wächst kräftig
Laut Zahlen des European Information Technology Observatory (EITO) werden 2013 voraussichtlich vier von fünf in Deutschland verkauften Mobiltelefonen Smartphones sein. Der mit den rund 28 Mio. neu verkauften Endgeräten erzielte Umsatz soll um ein Viertel auf 8,8 Mrd. Euro steigen. Damit entfielen laut BITKOM 2013 volle 96 Prozent des deutschen Mobiltelefonmarktes auf Smartphones. Insgesamt werden im laufenden Jahr nach dieser Prognose 34,6 Mio. Handys in Deutschland neu abgesetzt.

Auch Umsätze mit mobilen Datendiensten klettern kräftig
BITKOM_0213 Mobile Services_DatendiensteDer Markt für mobiles Internet wird bald das mobile Telefonieren als wichtigsten Umsatzbringer für deutsche Telekommunikationsanbieter ablösen. Das Geschäft mit mobilen Datendiensten legt seit 2009 zweistellig zu, im laufenden Jahr laut EITO-Prognosen voraussichtlich um 10 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Hingegen geht seit 2006 der Umsatz mit Gesprächen via Mobiltelefon zurück, in diesem Jahr um 7 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2005 wurde noch für 19,1 Milliarden Euro mobil telefoniert. Weltweit wächst der Markt für mobile Datendienste 2013 um 15 Prozent auf 288 Milliarden Euro.

46 Prozent aller Mobiltelefone in 4Q12 waren smart

IDC.comLaut dem Marktforschungsinstitut International Data Corporation (IDC) hat der Weltmarkt für Mobiltelefone (Feature und Smartphones) im 4Q12 im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 482,5 Mio. Einheiten zugelegt. Nach der IDC-Publikation Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker wuchs der Smartphone-Sektor mit 36,4% erheblich schneller und erreichte 219,4 Mio. Einheiten im letzten Quartal – das entspricht 45,5% aller abgesetzten Mobiltelefone. Im Gesamtjahr ’12 wurden 712,6 Mio. Smartphones ausgeliefert (+44,1%).

Im Ranking der Smartphone-Hersteller ist Bewegung. Samsung und Apple scheinen auf die Plätze 1 und 2 abonniert, doch der chinesische Anbieter Huawei (10,8 Mio Geräte = +89,5%) hat HTC und LG überholt und sich Rang 3 gesichert – laut IDC vor allem durch günstige Angebote in Nachwuchsmärkten. Hinter Sony auf Platz vier feiert ZTE mit 9,5 Mio ausgelieferten Smartphones (+48,4%) und einem Marktanteil von 4,3% den Einstieg in die Top 5.

Tizen_logo_darkWas Samsung angeht, sagt IDC den Koreanern voraus, dass 2013 durch den Marktstart des mit Bada verschmolzenen OSS-Betriebssystems Tizen zu einem Wendepunkt wird, auch wenn Android weiter das strategische Mobile OS bleibt.

BYOD: Über 3 Brücken musst Du gehen

Gartner.comBei einer aktuellen Umfrage des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner gaben 70 Prozent der Antwortenden an, dass sie BYOD-Regelungen für private mobile Endgeräte in ihrem Unternehmen eingeführt haben oder dass sie planen, diese innerhalb der nächsten 12 Monate umzusetzen. 33 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits BYOD-Policies implementiert.

Wenn Unternehmen die Optionen und Fährnisse angehen wollen, die BYOD bietet, so müssen sie laut Gartner insbesondere folgende drei (naheliegende) Hürden nehmen:

  • 1. Das Recht der Nutzer/Besitzer, die Möglichkeiten ihrer Mobiles voll auszunutzen, kollidiert mit dem Bestreben des Unternehmens nach Datensicherung und Datenschutz. Dies betrifft u.a. die freie Wahl von Apps oder mobil anzusurfenden Websites, aber auch die Gefahr des Geräteverlusts. Die Consulter empfehlen stark den Einsatz einer Lösung für Mobile Device Management (MDM), eines URL-Filters sowie eines Corporate App Store), ggfs. in Verbinung mit Black lists bzw. White lists für (un)erwünschte oder präferierte Apps.
  • 2. Die freie Gerätewahl der Mitarbeiter stellt eine Herausforderung für die IT-Security dar. Ein Satz von Minimalanforderungen sollte u.a. regeln: Passwort-Unterstützung, zeitgesteuerter Screen lock, Gerätesperrung nach x falschen Passworteingaben, Verschlüsselung, Fernlöschung (Remote Wipe o. Remote Kill). Dieser kleinste gemeinsame Nenner sollte laut Gartner auch Hardware spezifizieren – die Festlegung auf mobile Betriebssysteme reiche nicht aus.
  • 3. Der Umstand, dass das Endgerät und zumindest ein Teil der Apps und Anwenderdaten dem Mitarbeiter gehören, führt zu Privatsphäre- und juristischen Problematiken u.a. bei Datensicherung und anderen MDM-Maßnahmen – insbesondere bei besagter Fernlöschung als Ultima Ratio. Es wird u.a. empfohlen, vorab die schriftliche Zustimmung aller Teilnehmer an BYOD-Programmen zu solchen Maßnahmen einzuholen.

Mehr Informationen birgt der Report “Three Crucial Security Hurdles to Overcome When Shifting From Enterprise-Owned Devices to BYOD”, der hier geordert werden kann.

Es sei aber nicht verschwiegen, dass andere Experten glauben, der “BYOD-Hype” in den Unternehmen ebbe bereits wieder ab.

Samsung auch bei Connected Devices vorn

www.idc.comDas Marktforschungsinstitut IDC hat den weltweiten Markt für Smart Connected Devices betrachtet – also die kumulierte Sicht auf PCs, Tablets und Smartphones. In Q312 stiegen die Verkäufe in diesem Segment auf 303,6 Millionen einheiten – dies entspricht einem Wachstum von 27,1 Prozent im Vergleich zu Q311. IDC veranschlagt ein Marktvolumen von 140,4 Mrd. US-Dollar.

Süßer die Smartphones nie klingeln
Wie stets wird nochmals ein kräftiger Anstieg im Weihnachtsgeschäft erwartet: Laut der Prognosen im Report “Worldwide Quarterly Smart Connected Device Tracker” könnten in Q412 362 Millionen Devices mit einem Marktwert von 169 Mrd. Dollar abgesetzt werden. Dieses Wachstum wird von Tablets und Smartphones getrieben (ein Plus von 55,8 bzw. 39,5 Prozent), während der PC-Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht abfallen soll.

In Q312 führte Samsung die Verkäufe mit einem komfortablem Marktanteil von 21,8% an – gefolgt von Apple (15,1% – allerdings mit dem höchsten Warenwert), Lenovo (7%), Hewlett-Packard (4,6%) und Sony (3,6%). Laut IDC schadet es HPs bröckelndem Marktanteil, dass dieser Hersteller im Mobile Business praktisch keine Rolle mehr spielt.

IDC geht von weiterhin starkem Wachstum im Connected Device-Segment aus und erwartet für 2016 2,1 Mrd. abgesetzte Einheiten im Wert von 797 Mrd. Dollar. Während noch 2011 PCs (Desktop und Laptops/Notebooks) mit 39,1% eine wichtige Unterkategorie stellten, nimmt ihre Bedeutung immer mehr ab – vor allem im Vergleich zu Smartphones. Deren Anteil soll von 53,1% im Jahr 2011 bis 2016 auf 66,7% steigen. Tablets wachsen schnell auf niedrigerem Niveau: 2011 7,7%, 2016 13,4%.

ICD: Android hat 3/4 vom Weltmarkt (bei Smartphones)

IDC.comLaut dem Report “Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker” des Marktforschungsinstituts IDC fand sich auf auf drei von vier in Q312 ausgelieferten Smartphones Android als Betriebssystem. Insofern kann Android an seinem vierten Geburtstag ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr von 91,5 Prozent feiern. Dabei treibt Android den Markt voran: Im dritten Quartal 2012 wurden 136 Millionen Android-Phones abgesetzt. Das sind mehr Smartphones als im gesamten Jahr 2007 verkauft wurden – dem Jahr, in dem Apples iPhone den durchaus schon zuvor existierenden Smartphone-Markt neu definiert hatte.

RIMs Marktanteil mit BlackBerry sinkt weiter auf nur noch knapp über vier Prozent. Auch der Anteil des ehemaligen Marktführer Symbian (Nokia, Fujitsu, Sharp, Sony) schwindet dahin. IDC rechnet damit, dass 2013 keine neuen Symbian-Geräte mehr den Markt betreten werden. In Q312 lag Windows Phone noch unter den Symbian-Absätzen. Dies könnte sich in Q412 durch den Marktstart von Windows Phone 8 ändern.

Was Tablets angeht, so ist der iPad-Marktanteil laut IDC innerhalb eines Jahres von 59,7 auf 50,4 Prozent zurück gegangen – bei generell kräftig um 49,5 Prozent auf insgesamt 18,6 Millionen steigenden Tablet-Verkäufen. Auf Rang 2 folgt mit 18,4 Prozent Marktanteil Smartphone-Marktführer Samsung, danach Kindle Player Amazon, auf Rang 4 liegt Asus (Fertiger des Nexus 7), gefolgt von Lenovo.

« Vorherige Einträge