iBreakOut: Burnout-Prävention a.d. iPhone

Das Leben von Mobile Professionals kann ganz schön hart sein. Leicht wird dabei dauerhaft über Grenzen gegangen. Wird im Job der Druck zu viel? Wieder mal viel zu viel ‘Dark Nebula’ gedaddelt? Kracht es gar an der Beziehungsfront? Ernste Krisen können viele Ursachen und Auslöser haben. Gerade beruflich gelagerte Krisen drohen, sich zum gefürchteten Burnout-Syndrom auszuwachsen. But there’s an App even for that: Coaching-Experte Dagobert Speicher bietet mit iBreakOut 1.1 jetzt einen interaktiven Leitfaden zur organisierten Selbsthilfe für derartige Grenzfälle an, damit es möglichst erst gar nicht so weit kommt.

iBreakOutScreen0Da erfahrungsgemäß viele Menschen damit Schwierigkeiten haben, die problematischen Situationen ihres Lebens eindeutig zu identifizieren und daraus resultierend konkrete Schritte einzuleiten, will die App genau bei diesem Prozess helfen. Nicht mehr – sie kann keinesfalls einen Therapeuten ersetzen, wenn das Kind schon im Brunnen ist. Aber auch nicht weniger.

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der App ist naturgemäß größtmögliche Ehrlichkeit sich selbst und somit auch der App gegenüber. Diese erforderliche Offenheit wird dadurch geschützt, dass sich die Anwendungsdaten der App verschlüsseln und mit einer eigenen Passwortabfrage versehen lassen. iBreakOut erlaubt es, beliebig viele “Sessions” anzulegen. Jede einzelne Session befasst sich mit einem Problem, das aus der Verdrängung geholt und endlich konkret angegangen werden soll. Dieser Prozess endet mit der Entwicklung eines Lösungsszenario seitens des Anwenders – die App bietet (seriöserweise) keine vorgefertigten Schnell-Rezepte. Das Verfahren baut sich jeweils aus mehreren Seiten auf, die stets eine Einschätzung vom Benutzer erfordern und dann eine dazu passende Folgeseite anbieten. Im allerersten Schritt geht es darum, der als kritisch erlebten Situation einen Namen zu geben.

iBreakOut_screen1Anschließend fragt die App, wie wichtig es dem Anwender ist, diese Situation zu ändern. Sechs Fragen à la “Wie stark belastet mich die Situation?” helfen dabei, den aktuellen Leidensdruck zu eruieren. Ist er nicht hoch genug, schlägt iBreakOut vor, sich mit der Situation abzufinden und lieber wirklich wichtige Probleme anzugehen. Ist das Problem hingegen tatsächlich kritisch, so analysiert iBreakOut, ob sich die Situation ändern lässt – und auf welche Weise. Hierzu fragt die App ab, inwieweit sich der Anwender in der Lage sieht, die Situation oder sie bestimmende Personen überhaupt zu beeinflussen. Sollte das nicht der Fall sein, bleibt die Variante, an sich selbst zu arbeiten. Das hört sich nach einem Gemeinplatz an, kann aber ein entscheidender Lernschritt sein. Am Ende des Prozesses notiert der App-User bis zu fünf Aktionen in die App, die er von nun an mit aller Kraft angehen möchte, um das Problem anzugehen bzw. zu lösen. Bekanntlich kann ja die Verschriftlichung schon sehr bei der Vorsatzbildung helfen, außerdem können diese Aktionen natürlich gerade auf dem iPhone jederzeit wieder “auf den Schirm” geholt werden, beispielsweise zur Kurskorrektur in erneuten Krisensituation. Oder um sie an einen neuen Status Quo anpassen.

iBreakOut_Screen2Zu dem Setting, dass bestimmende Personen beeinflusst werden können, hat iBreakOut relativ wenig zu sagen. Logisch: Denn hier wird es richtig komplex. Weitere kleine Kritik: Der Definitions-, Abfrage und Beratungsprozess wird stets von Anfang bis Ende durchgeführt. Das ist grundsätzlich sinnvoll, allerdings durchläuft man so auch Bildschirminhalte wie “Worum es hier geht” immer und immer wieder. Die auch optisch ansprechende App wurde von ihanwel (u.a. iDay, iBody, iLoseWeight, iENo) realisiert. Für das laufende Jahr sind weitere Coaching-Apps für das iPhone geplant, darunter solche zum Abnehmen und zur Raucherentwöhnung.

Mal ein ganz anderer App-Einsatzbereich und -Ansatz: iBreakout ist für jeden, der Schwierigkeiten mit Binnenschau und Problemlösungsstrategien hat und dazu auch stehen kann, einen Versuch und die aufgerufenen 2,39 Euro wert.
Fazit: ***

Autor: klaus, veröffentlicht am: 24. 01. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Mahlzeit! Nr. 1: iEno

iEno_iconSich im Dschungel der vielfältigen Zusatzstoffe zurecht zu finden, die in der EU Lebensmitteln zugefügt werden dürfen, wird immer schwerer. Zwar müssen alle Zusatzstoffe mit E-Nummern deklariert werden, doch wer weiss schon genau welche E-Nummer was bedeutet und vor allem welcher Stoff mit welchem Gesundheitsrisiko dahinter steckt? Was liegt da näher, als mit dem iPhone in Supermarkt oder Restaurant die entsprechende Nummer nachzuschlagen? iEno enthält eine Datenbank mit allen zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffen, mit umfangreichen Informationen wie “Was ist es überhaupt?” sowie Risiken. Die Texte sind laut Anbieter auch für Laien gut verständlich. Zudem lassen sich alle Zusatzstoffe ausfiltern, die zu bestimmten Krankheitsbildern gehören. Jeder Zusatzstoff kann vom User mit einem eigenen Bewertungssymbol und einem eigenen Text bewertet werden. Diese Bewertungen können auf Wunsch auch für andere iEno-User freigegeben werden. So können iENO-Nutzer von den Erfahrungen anderer User profitieren. Die iEno zugrunde liegenden Daten werden mit der Installation der App auf dem iPhone / iPod Touch installiert (3 MB Speicherplatz), so dass die Informationen jederzeit und überall auch ohne Onlineverbindung verfügbar sind.

Die iEno zugrunde liegende DR.-WATSON-Datenbank der Lebensmittel-Zusatzstoffe beruht auf jahrelangen Recherchen, eigenen Untersuchungen und der Auswertung von mehreren tausend wissenschaftlichen Studien durch Dr. Hans-Ulrich Grimm (Autor des Klassikers “Die Suppe lügt”), Bernhard Ubbenhorst und der Ernährungswissenschaftlerin Maike Ehrlichmann. Realisiert wurde die knapp 5 Euro kostende App von ihanwel (u.a. iDay, iBody, iLoseWeight), Initiator und Gründungsmitglied von Vieda, dem Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps.
iTunes-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 21. 12. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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iDay pusht gratis

iDayDas iPhone-Entwicklerteam iHanWel bietet seinen Geburtstags- und Eventmanager iDay Deluxe für das iPhone künftig mit kostenlosem Push Service an. Der Push Service gewährleistet sowohl die automatische Aktualisierung der numerischen Anzeige der nächsten Ereignisse am App Icon selbst (also auch ohne Aufruf der App), wie auch die Benachrichtigung über anstehende Ereignisse zu einer frei einstellbaren Uhrzeit. Der Anbieter hatte diesen Push Service schon im Frühsommer integriert, bislang jedoch als kostenpflichtiges in app purchase-Modul angeboten. Seit Anfang Dezember und Update 3.4 bekommen nun alle iDay Deluxe User kostenlosen und dauerhaften Zugriff auf diesen Benachrichtigungsservice. iDay Deluxe kostet 3,99 Euro, es gibt auch eine kostenlose “Lite”-Version.

ihanwel bzw. Hanno Welsch (u.a. iDay, iBody, iLoseWeight, iENo) ist Initiator und Gründungsmitglied von Vieda, dem Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps.
iTunes-Link Deluxe

Autor: klaus, veröffentlicht am: 19. 12. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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