Google Play vs Amazon Appstore

In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die beiden Großen im Android-Bereich konzentriert. Der Report “App Downloads: Amazon Appstore vs. Google Play” untersucht, wie sich Amazons Android-basierende Third Party-Plattform inzwischen gegen den Wettbewerb schlägt. Die Informationen zu Downloadzahlen entstammen Distimos AppIQ-Dienst und dem US-Markt (März 2013). Aus den Ergebnissen:

  • Das Original Google Play (ehemals Android Market) ist in etwa zehn mal so groß wie Amazons Gegenangebot und sein Anteil von Free Apps ist erheblich höher.
  • Auf der anderen Seite werden in Amazons Store knapp doppelt so viele Paid Apps erworben wie bei Google.
  • Die erfolgreichsten 200 Apps wurden im betrachteten Monat in den USA 16 Mio. mal heruntergeladen – dies entspricht einem Umsatz von 3 Mio. US-Dollar (nur einmalige Umsätze – kein in app purchase. Die erfolgreichste Kategorie war Games/Spiele, das Top-Spiel war Temple Run 2″.

Übrigens hat Amazon gerade mit den Amazon Coins eine virtuelle Währung für den Appstore eingeführt – u.a. zum Erwerb von Paid Apps.

zur Registrierung zwecks Download von Distimo-Veröffentlichungen

1,7 Mrd. App-Downloads ’12 in Deutschland

bitkomDer Trend zu immer stärkerer App-Nutzung für Smartphones und Tablet Computer hat sich im vergangenen Jahrweiter nochmals ausgeweitet. 2012 wurden in Deutschland mehr als 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das entspricht einer Steigerung von rund 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2011 wurden knapp eine Milliarde Apps installiert. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage von Erhebungen des Marktforschungsinstituts research2guidance. Fast jeder Zweite (45 Prozent) lädt und nutzt nur Free bzw. Freemium Apps. Doch bereits jeder dritte Smartphone-Nutzer (33 Prozent) installiert zumindest hin und wieder Paid Apps.

Jedes zweite Mobiltelefon in der EU ist smart
Und der Markt für Apps wächst weiter: heise.de zitiert aktuelle Erhebungen von comScore, wonach der Dezember 2012 der erste Monat war, im dem Smartphones in allen EU-Ländern mehr als die Hälfte der genutzten Mobiltelefone ausmachten – in Deutschland 51 Prozent, in UK sind sogar 64 Prozent smart. Sogar mehr als drei Viertel aller derzeit neu gekauften Geräte sind Smartphones.

New Apps On the Block

In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die Newcomer im Markt für Mobile Apps konzentriert. Der Report “The New Apps in the Crowd” untersucht die neuen Gesichter und Aufsteiger unter Apps und ihren Entwicklern im Apple App Store for iPhone sowie for iPad und Google Play im Zeitraum Oktober 2012 bis Januar 2013. Die Informationen zu Downloadzahlen und Umsätzen entstammen sämtlich Distimos AppIQ-Dienst. Aus den Ergebnissen:

  • Nur zwei Prozent der 250 im Untersuchungszeitraum erfolgreichsten Publisher im Apple App Store for iPhone (USA) sind Neueinsteiger, im Vergleich zu drei Prozent bei Google Play.
  • Die Neueinsteiger unter den Android-Entwicklern haben mit im Schnitt sechs Free Apps deutlich mehr als die zwei Free Apps veröffentlicht, welche die erfolgreichsten neuen Gesichter im App Store durchschnittlich an den Start gebracht haben.
  • 17 Prozent der 300 Top Apps im Apple App Store for iPhone in den USA waren neue Apps, im Vergleich zu 12 Prozent bei Google Play.
  • 18 Prozent aller Umsätze (inkl. in app purchase) in Google Play in den untersuchten vier Monaten ließen sich auf neue Apps zurückführen. Im App Store for iPhone scheffelten Newcomer nur 12 Prozent der Umsätze. Neue Publisher-Besen fegen in App Stores nicht besonders gut.distimo.com/AppIQ
  • Zu den erfolgreichsten neuen iPhone Free Apps gehörten Google Maps und Temple Run 2, beide erzielten über eine Million Downloads am Tag nach dem App Launch.
  • Das meiste Geld verdient haben neben Temple Run auch u.a. Angry Birds Star Wars (HD) und Grand Theft Auto: Vice City – alle erlösten eine Million US-Dollar innerhalb einer Woche nach der Erstveröffentlichung.
  • Um was für Volumina geht es generell? Apple hat unlängst verkündet, dass schon 8 Mrd. Dollar an iOS-Entwickler ausgeschüttet wurden. Dies stellt einen mächtigen Sprung im Vergleich zur letzten diesbezüglichen Meldung dar: Die sprach im Januar 2012 von einer Milliarde Dollar.

zur Registrierung zwecks Download von Distimo-Veröffentlichungen

Distimo: Prize *does* matter

In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo wie schon im Vorjahr mit dem Zusammenhang von App-Preisgestaltung und Downloadzahlen beschäftigt. Die im ff. zusammengefassten Ergebnisse sind allein schon aufgrund der von den App Stores vorgegebenen Preisstufen Durchschnittswerte: Eine Preissenkung um 1 Prozent führt im App Store (iPhone) zu fünf Tage lang um bis zu 1,2 Prozent gesteigerten Downloads. Die gleiche Rabattierung im weniger preissensitiven App Store (iPad) führt nur zu 0,7% Downloadbelebung. Bewegung in den Download-Zahlen ist weiterhin eines der Kriterien für Apples Darstellung der App Store-Ranks. Mithin ist ihre Erhöhung eines der am direktesten wirkenden Werzeuge der App Store Optimization (ASO).

Soweit es sich um Paid Apps handelt, sind von derartigen Kampagnen natürlich auch die Umsätze betroffen – im Erfolgsfall gleicht die Erhöhung der Downloadzahl die vorherige Preissenkung aber (mehr als) aus. 42% der im Distimo-Report untersuchten Preisänderungen für iPhone- und 33% derer für iPad-Apps bewegten sich in einem Rahmen von 1 bis 2 US-Dollar. Immer noch 25% bzw. 26% der Preissenkungen bzw. -erhöhungen änderten den Endpreis sogar um Beträge zwischen 2 und 3 Dollar. Im Falle der untersuchten iPhone Paid Apps konnten die Anbieter fünf Tage nach der Preissenkung im Schnitt 137% mehr umsetzen. Der Umsatz mit iPad-Apps stieg um 63%. Dabei kann die Einwirkzeit für solche Kampagnen erheblich sein, u.a. durch die Effekte von In-App-Purchase: Sieben Tage nach dem Eintreten der Preissenkung war die Umsatzsteigerung mit 159% bzw. 71% noch höher. Laut Report stiegen die kumulierten Downloads bei iPhone-Apps fünf Tage nach Preissenkungen um 1.665% und im Falle von iPad-Apps um 871%. Preiserhöhungen führten dagegen zu 46% weniger Download bei iPhone-Apps und 57% weniger bei iPad-Apps.

Mit Google Play befasste sich dieser Distimo-Report nicht, wohl aber eine Untersuchung der Distimo-Konkurrenz AppAnnie. Deren App Annie Index zeigt – neben einer generellen Verdoppelung der Entwickler-Umsätze in 4Q12 im Vergleich zum Vorjahresquartal – dass sich die Effekte von Preisnachlässen bei Android Apps weniger auf Downloads und Revenues auswirken. Dies soll daran liegen, dass es für Apps “schwerer” sei, in die Google Play Charts zu gelangen – daher der verminderte “ranking effect”.

zur Registrierung zwecks Download von Distimo-Veröffentlichungen

Notifications about XING Contacts “around me” – XING Radar

Als Add-on zu (u.a.) XING hat das Berliner Start-up twofloats die iPhone App “XING Radar” entwickelt. Diese ergänzt das deutschstämmige Business Network sozusagen um eine around me-Funktion: Einwilligung in die Push-Benachrichtigung vorausgesetzt, informiert die App Nutzer automatisch, wenn Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk, sich in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern aufhalten bzw. in diesen eintreten.

www.twofloats.comDas klappt allerdings nur, wenn diese ebenfalls die twofloats-App installiert haben – nur ein XING-Kontakt zu sein, reicht leider nicht aus. Markus Otte, Gründer und Geschäftsführer von twofloats erläutert: “Die XING AG verfügt nicht über unsere LBS Technologie – und so können wir bzw. unsere App nicht wissen, wo sich XING-Nutzer ohne XING Radar befinden. Das Ergebnis ist, dass man nicht über alle XING-Benutzer informiert werden kann, nur über weitere Nutzer von XING Radar. Am besten Sie laden Ihre Kontakte über die App zum XING Radar ein”. Das bemüht sich die App übrigens auch selbst zu tun: Vergleichbar zum Verfahren der XING AG, wenn man eine Anwendung aus deren Beta Labs ausprobiert, schreibt sie den Nutzern eine Empfehlung für sich selbst in ihre Statusmeldung – allerdings nur einmalig und insofern recht dezent gehandhabt. Wer mehr tun möchte, um den Ruf des XING Radar in die Welt zu tragen, kann dies direkt aus der App via SMS, E-Mail, Twitter oder Facebook tun, Google+ ist noch nicht integriert.

So kann es aussehen, wenn wirklich mal ein XING-Kontakt auf dem Radar auftauchtNach einer erfolgten Benachrichtigung über die eingetretene räumliche Nähe eines Kontaktes bietet die App dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten den jeweiligen Kontakt direkt anzusprechen – entweder per Anruf, SMS oder E-Mail (soweit jeweils freigegeben). Zudem verfügt XING Radar über ein eigenes Chat-System, um kostenfreie Direktnachrichten austauschen zu können – das Instant Messaging-Modul kostet allerdings einmalig -,89 € als In-App-Purchase.

Der Name der besonders übersichtlich gestalteten App scheint klug gewählt: Man kann natürlich ohne Radar navigieren, doch wer riskiert das schon ohne Not? XING Radar übersetzt den altbekannten Gedanken hinter Google Latitude oder Apples Find My Friends und will den Nutzer darin unterstützen, bestehende Kontakte im nicht-virtuellen Leben zu vertiefen. Die App eröffnet die Chance, insbesondere Besuche von Messen, Kongressen sowie anderer Branchentreffs effektiver oder zumindest netzwerkiger zu gestalten, indem man über weitere Kontakte vor Ort informiert wird und diese kurzfristig treffen kann. Es besteht allerdings rein theoretisch natürlich auch die Gefahr, wegen ständiger Radar-Ansinnen von den längst gemachten Terminen abgelenkt zu werden. Dabei ist XING Radar bewusst als Business App konzipiert und daher “in der Basis-Version unter der Woche” nur “zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends aktiv”.

Entsprechende eigene Einstellungsmöglichkeiten (aktive Zeiten wählen bzw. An-/Aus-Schalter, gerne auch eine spezifische Radar-Statusbotschaft wie “busy”, vgl. Skype stehen hoch auf der persönlichen Wunschliste an die Entwickler. Ebenso wie eine Erweiterung auf Kontakte von Kontakten, soweit dies datenschutztechnisch zu machen wäre. Und natürlich das Ganze noch auf Android sowie für LinkedIn :-) .

Selbst hat sich twofloats für Folgeversionen bereits ins Pflichtenheft geschrieben:

  • Noch nicht verbundene XING-Nutzer aufgrund ihrer angegebenen Geschäftsinteressen bei örtlicher Nähe aufeinander aufmerksam machen;
  • Pause- Funktion (s.o.);
  • Eine sogenannte Wochenend- und Nachtschicht-Option, die besonders für die Abendgestaltung (vgl. z.B. CeBIT-Partys…) interessant sein kann.

Die Akku-Belastung durch diesen Location Based Service (LBS) soll “geringfügig” sein, da neue Standortinformationen “nur bei relevanten Ortswechseln” übertragen werden. Otte: “Wenn das Handy tagsüber, unter der Woche, nur auf dem Schreibtisch liegt dann wird nichts von der App gesendet (= kein Batterieverbrauch). Erst wenn man sich bewegt, wird der eigene Standort ins Verhältnis zu den anderen Nutzern gesetzt”. Für die Registrierung nutzt die App die Standard-XING-API, dadurch entfalle “weiterer Registrierungsaufwand für den Benutzer”, so twofloats. Die App ist “in der Einführungsphase kostenlos”. Das wird also möglicherweise nicht dauerhaft so bleiben, insofern nichts wie ran!

Download der iPhone App

Ein echter PRAXISTEXT steht in Ermangelung von Radar-bewaffneten Kontakten in der näheren Umgebung und ohne besagte IM-Funktionalität noch aus. Vorläufiges Fazit aber: ****.

PS: Die Proximity Detection-Lösung von twofloats ist ausdrücklich auch für andere Projekte gedacht und einsetzbar. Die Übereinstimmungskriterien zwischen den einzelnen Nutzern oder zwischen Unternehmen und Nutzer sind laut twofloats vielfältig konfigurierbar.

89% aller App Downloads sind Gratis-Apps

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden Free Apps im laufenden Jahr 89 Prozent aller Downloads aus Mobile App Stores ausmachen. Die Anzahl der Downloads aus App Stores werden 2012 weltweit 45,6 Milliarden übersteigen, wobei kostenlose Downloads 40,1 Milliarden und bezahlte Downloads 5 Milliarden ausmachen werden. Für das Jahr 2016 sehen die Auguren 309 Milliarden Downloads voraus, von denen knapp 288 Mrd. Free Apps sein sollen.

2012 werden laut Gartner 21 Milliarden der Downloads auf Marktpionier Apple entfallen, was einem Zuwachs von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem aktuellen Marktanteil von 25 Prozent entsprechen würde.

Für die Zukunft sehen die Analysten den Anteil der Wettbewerber steigen, doch App Store, Google Play, Amazons AppStore und der just in “Windows Phone Store” umbenannte Windows Phone Marketplace sollen den Markt weiter dominieren.

In-App-Purchase und Freemium-Modelle bleiben die erfolgreichsten Monetarisierungs-Ansätze und sollen im Jahr 2016 41 Prozent der Download-Umsätze generieren. Der In-App-Purchase-Anteil wird dazu kräftig von fünf Prozent (2011) auf 30 Prozent (2016) steigen.

Mehr Infos hier; weitere Vertiefung gibt der Report “Market Trends: Mobile App Stores, Worldwide, 2012″, der hier geordert werden kann.

Fast 1 Mrd. App-Downloads in Deutschland

Allein die deutschen Smartphone-Nutzer haben vergangenes Jahr rund 962 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone geladen. Der Zuwachs entspricht 249 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als 386 Millionen Apps herunter geladen wurden. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance-com. Der Umsatz mit mobilen Apps hat im vergangenen Jahr in Deutschland 210 Millionen Euro erreicht. Das entspricht einem Anstieg von 123 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (94 Millionen Euro Umsatz). Darin enthalten sind Umsätze mit App-Verkäufen und Werbeeinnahmen, die innerhalb der Apps erzielt werden (Freemium-Konzepte, In-App-Purchase).
BITKOM/resarch2guidance: 962 App-Downloads in Deutschland
Mit 88 Prozent ist der überwiegende Teil der Apps kostenlos verfügbar, zwölf Prozent sind kostenpflichtig. Aktuell sind nach BITKOM-Berechnungen weltweit rund 1 Million Apps für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme verfügbar. Treiber der Entwicklung ist die stark zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet Computern. Nach den Prognosen des BITKOM steigen die Smartphone-Verkäufe in Deutschland im Jahr 2012 um 35 Prozent auf 16 Millionen Stück. Der Absatz von Tablet Computern legt um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück zu.

Neuer Rekord bei Mobilfunkanschlüssen in Deutschland
Dem Wachstum bei App-Programmierung und Endgeräteabsatz korrespondierend wächst auch die Zahl der Mobilfunkverträge kontinuierlich. Gegen Ende 2011 waren in Deutschland laut BITKOM erstmals mehr als 112 Millionen Mobilfunkanschlüsse geschaltet – ein neuer Rekord. Im statistischen Mittel liegt die Verbreitung von Mobilfunkanschlüssen damit bei 137 Prozent. D.h., Mehr als jeder dritte Bundesbürger verfügt über zwei oder mehr Verträge bzw. SIM-Karten.

Der Verband glaubt, dass der Bedarf an Smartphones, Tablet-PCs und anderen mobilen Endgeräten mit Internet-Zugang (Connected Devices) “auch in Zukunft rasant wachsen” wird. 2011 wurden in Deutschland 2,1 Millionen Tablet-Computer verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Absatzplus von 162 Prozent. Die Geräte kosteten im Schnitt 534 Euro, was einem Preisrückgang um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz mit der Tablet-Harware stieg um 141 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Ebenfalls positiv bemerkbar mache sich, dass mobiles Breitband insbesondere in ländlichen Regionen den Internet-Anschluss per Festnetz ersetzt. Durch die neue Mobiltechnologie LTE werden Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde erzielt. Mehr als sieben Millionen Haushalte verfügen laut BITKOM bereits über Zugang zu LTE-Knoten.

AppConomy: 2016 46 Mrd. $ schwer?

CNET greift interessante Zahlen von ABI Research auf:

Hiernach umfasste der globale Markt für Mobile Apps 2011 bereits 8,5 Mrd. US-Dollar. Im Jahr 2016 soll er hingegen bereits 46 Mrd. Dollar schwer sein. Die US-Analysten rechnen Pay-per-Download (PPD), In-App-Purchase (IAP), In-App-Advertising und Abonnement-Modelle in ihre Prognose ein. Bereits dieses Jahr soll das In-App-Purchase Mobile-Business-Modell PPD als Umsatzquelle überrunden. Allerdings werde das Gros der IAP-Umsatz von einer relativ kleinen, relativ aktiven Käufergruppe und überwiegend mit Spielen generiert.

Nach Zahlen von IHS iSuppli soll IAP für 39 Prozent der Umsätze mit Apps gesorgt haben – ABI Research vermutet, dass dieser Anteil im Jahr 2015 bis auf 64 Prozent steigen wird.

Die Dynamik des Mobile Business verdeutlicht eine weitere Zahl: Nach dem Mobile Ads-Unternehmens Fiksu haben allein iPhone-Nutzer im Dezember 2011 täglich sechs Millionen Apps heruntergeladen.

zur CNET-Meldung

App Store-Wissen à la AppAnnie

AppAnnie.comDie App Store-Spezialisten von AppAnnie haben einen Teil Ihres Mobile-Business-Know-hows in eine interessante Infografik verdichtet, die hier betrachtet werden kann. Die zugrundeliegenden Daten entstammen den Premium-Services für App von beispielsweise EA, Sega, Zynga, Rovio, Microsoft oder Nokia.

Die Store-Analysten hoben für Apples App Store sieben Beobachtungen hervor:

  • Der Downloads einer Paid App erzielt in Norwegen neunmal mehr Umsatz als der Download der identischen App (soweit verfügbar) in China.
  • Das App Store-Territorium China wuchs vergangenes Jahr um 300 Prozent an Downoads und um 180 Prozent beim Umsatz.
  • Die umsatstärksten Apps in den USA haben zehnmal mehr Umsatz generiert als die zehn “top grossing Apps” in China.
  • In den letzten zwölf Monaten hat sich der Umsatzanteil durch Apps mit in-app-purchase im Gegensatz zu Apps ohne verdoppelt.
  • Die Downloadzahlen von iPad Apps haben 2011 um 200 Prozent zugelegt, die von iPhone Apps (auf weit höherem Niveau) um 70 Prozent.
  • iPad Apps erzielen 30 Prozent des Gesamt-iOS-Umsatzes.
  • iPad Apps (Paid oder Freemium) generieren 2,4 Mal mehr Umsatz pro Download als iPhone Apps.

Das Mobil-Jahr im Rückblick

Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo versucht einen Rückblick auf das Mobile-Jahr 2011. Wie immer geht es darum, wie sich die Stores entwickelt haben (Umsätze, Downloads), welche Apps die erfolgreichsten waren etc. Die Daten stammen aus dem Zeitraum Januar bis November 2011 und dem US-Markt. Auszüge aus der Rückschau:

  • Sowohl der Apple App Store für das iPhone wie auch der für das iPad liegen noch vor dem Android Market – wenn man den Umsatz der 200 kommerziell erfolgreichsten Apps betrachtet. In Summe generiert der App Store/iPhone noch den vierfachen Umsatz des Android Market.
  • 2011 haben sich in app purchase und das “Freemium”-Geschäftsmodell (Free App + kostenpflichtige Zusätze) als erfolgreichste Strategien zur Absatzgenerierung via App erwiesen. Die Hälfte der 200 umsatzstärksten Apps im App Store/iPhone funktionieren nach dem Freemium-Modell. Im Android Market sind es sogar 65 Prozent.
  • Die Anzahl der verfügbaren Apps hat sich in 2011 in fast allen App Stores verdoppelt. Das relativ größte Wachstum (auf niedrigstem Niveau) ließ sich im Windows Phone 7 Marketplace beobachten – seine App-Zahl kletterte um 400% im Vergleich zum Vorjahr.
  • Alle sieben App Stores zusammen offerieren über eine Million verschiedene Apps.
  • Amazon Appstore Android

  • Der WP7 Marketplace liegt jetzt an vierter Stelle, was die Anzahl verfügbarer Spiele angeht. Er ist damit am Nokia Ovi Store und der BlackBerry App World vorbeigezogen (vgl. die Gerüchte, wonach Microsoft u. Nokia gemeinsam RIM übernehmen wollten). An fünfter Stelle liegt bereits der Newcomer Amazon Appstore.

zur Registrierung zwecks Download von Distimo-Veröffentlichungen

Link zum Erwerb des kostenpflichtigen Reports zum “European App Store Market” (699 Euro) mit Daten aus Deutschland, UK, Frankreich, Italien und Spanien

« Vorherige Einträge