Wettbewerb f. mobileMe & Co.

TecArt LogoTecArt stellt mit TecArt-Push einen geräteunabhängigen Push-Dienst vor. Dieser synchronisiert laut Anbieter “jederzeit und mobil von jedem Ort aus die Groupware-Funktionalitäten E-Mails, Kontakte, Termine und Aufgaben wechselseitig zwischen mobilen Endgeräten und dem CRM-System von TecArt”. Der integrierte E-Mail Client kann zudem mehrere POP3- und IMAP-Konten automatisch abrufen und unterstützt über “Öffentliche Ordner” (vgl. MS-Exchange/Outlook) die Arbeit im Team. Gerade Nutzern von Freemailern wie Googlemail, GMX, Web.de usw. will der neue Dienst komfortable Zusatzfunktionalität bereitstellen. Damit soll erklärtermaßen auch Branchengrößen wie Google Sync, Apples MobileMe oder Smartphone Sync von der Deutschen Telekom AG Konkurrenz gemacht werden.

Besonders interessant für Mitarbeiter im Außendienst mit großem Kontaktbestand ist die automatische Synchronisation der Kontaktdaten bevorstehender Termine auf das mobile Endgerät. Dies macht eine permanente Synchronisation aller Kontakte überflüssig, die mit einem unnötig hohen Datenvolumen verbunden sein kann. Zudem können in einem persönlichen Adressbuch alle Kontakte hinterlegt werden, die der Außendienstmitarbeiter stets verfügbar haben möchte.

Voraussetzung für die Datensynchronisation ist, dass das mobile Endgerät die Schnittstellentechnologie ActiveSync unterstützt. Hierzu zählen laut TecArt grundsätzlich alle Geräte mit den Betriebssystemen iOS, Android, Symbian oder Windows Mobile. Die Unterstützung für BlackBerry-Endgeräte ohne zusätzlichen BlackBerry Enterprise Server wird aktuell getestet.
TecArt-Push

TecArt-Push ist Teil der neuen TecArt-CRM Version 3.2. Die Cloud-Lösung für Kundenbeziehungsmanagement und Groupware ist erhältlich zum Kauf (Intranet-Lösung) oder zur Miete (Software as a Service bzw. SaaS, also als Internet-Lösung). Die Nutzung erfolgt via Browser bzw. Web-Applikation. Neben Mozilla Firefox und dem Internet Explorer unterstützt das System dabei nun auch Google Chrome und Apple Safari. Die Preise erstrecken sich von 9,95 Euro pro Monat bis zu rund 2.600 Euro für eine Unternehmenslizenz für das Intranet-CRM. Es werden kostenlose Testversionen angeboten.

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iOS wächst in Europa stärker als Windows

AT Internet ist ein Analyse-Spezialist für Homepages, Intranet sowie mobile Sites/optimierte Landingpages und stellt bereits für über 350.000 Websites detailliertes Tracking zur Verfügung. AT Internet Surveys ist der Marktforschungsbereich von AT Internet. Dieser hat jetzt ein aktuelles Betriebssystem-Barometer für Europa veröffentlicht. Den Ergebnissen zufolge dominiert Microsoft zwar immer noch deutlich den europäischen Markt für Betriebssysteme. Doch die Zahl der Windows-Anwender ist laut dieser Veröffentlichung im vergangenen Jahr um 2,4 Prozentpunkte zurückgegangen.
AT_Internet_Operating Systems_Europa

Der Anteil der MacOS-Nutzer stieg hingegen um 2,2 Prozentpunkte. Der Anteil der iOS-Nutzer (iPad, iPhone und iPod touch) wuchs von 0,8 Prozent im März 2010 auf 1,4 Prozent ein halbes Jahr später an. Linux hält mit stabilen 0,9 Prozent Marktanteil Platz 3 im Ranking der beliebtesten Operating Systems (OS) in Europa.

Besonders beliebt ist das Open-Source-Betriebssystem in Deutschland, wo es einen Marktanteil von 1,4 Prozent erreicht. MacOS hingegen scheint es besonders den Schweizern angetan zu haben, fast 20 Prozent nutzen das Betriebssystem von Apple.

Laut den Hochrechnungen konnte MS Windows im August 2010 in Europa einen Marktanteil von 90,9 Prozent verbuchen. Im August 2009 waren es noch 93,3 Prozent gewesen. Apples MacOS hingegen legte von 5,4 Prozent im August vergangenen Jahres auf 7,6 Prozent Marktanteil im August 2010 zu. Linux hält sich mit 0,9 Prozent Marktanteil stabil. Alle anderen Betriebssysteme, darunter auch Android, haben im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte zugelegt und wiesen im August 2010 zusammen einen Marktanteil von 0,6 Prozent auf – wenn nur mobile Endgeräte betrachtet werden, fallen die Marktanteile natürlich völlig anders aus. AT Internet Surveys untersuchte für diese Studie die Verteilung von Betriebssystemen bei Besuchern von 14.926 Webseiten in 23 europäischen Ländern.

Engültige Löschung v. Smartphones unter Symbian, Blackberry OS u. Windows Mobile

Blancco LogoAktuelle Umfragen (Sybase/Zogby International, 0310 / Crowd Science, 0310) verraten, dass die Mehrheit der Smartphones weltweit sowohl privat als auch geschäftlich genutzt werden. Um das Sicherheitsrisiko von Datenlücken bei ausgedienten Smartphones zu verringern, hat Blancco, Spezialist für “end-of-lifecycle”-Lösungen, eine speziell für mobile Endgeräte entwickelte Mobile Edition ihrer Lösung vorgestellt. Mit dieser Software können pro Tag bis zu 150 Geräte sicher gelöscht werden.

Mit zunehmend schnelleren und häufiger verfügbaren mobilen Verbindungen haben Nutzer von Smartphones oft einfachen Zugang zu Firmenanwendungen, die sensible Informationen enthalten. Während Unternehmen den mobilen Zugang zu firmeninternen Messaging-Systemen, Intranet-Anwendungen und internen Daten befürworten und immer umfassender ermöglichen, wird laut Blancco das Sicherheitsrisiko für Unternehmen durch ausrangierte Geräte häufig übersehen. “Smartphones speichern Gigabytes von Daten im internen wie externen Speicher. Daher sollten Firmen bei der Entsorgung dieser Geräte genauso verantwortlich umgehen, wie mit der Entsorgung von Laptops oder PCs”, warnt Ari Korpelainen, VP of Product bei Blancco.

Die Lösung besteht aus einer Windows-PC-Anwendung und plattformspezifischen Smartphone-Clients – derzeit werden Symbian, Windows Mobile und Blackberry OS unterstützt. Es können mehrere Smartphones gleichzeitig gelöscht werden. Laut Anbieter werden alle Daten sicher und irreversibel überschrieben und der gesamte Löschprozess detailliert in einem Löschprotokoll festgehalten. Noch im laufenden Jahr soll auch Android unterstützt werden, zu iPhone OS gibt es noch keine Aussage.

C4B: wenn das Smartphone zum Bürotelefon wird

c4b_logoDer Spezialist für Unified Communications (UC) C4B kündigt mit “XPhone Unified Communications 2011″ eine Komplettlösung an, die neben erweiterten CTI-Funktionen auch Statusnachrichten, Instant Messaging, Fax und Voicemail zusammenführen und vor allem Smartphones integrieren können soll. Zusätzliche Schnittstellen, z.B. für die Integration von Webservices wie Routenplaner, sollen eine vollständige Integration in die vorhandene Infrastruktur gewährleisten – auch in heterogene Umgebungen mit externen Mailservern, auf Mac- oder Linux-Arbeitsplätzen usw.

c4b_screenVöllig neu ist laut C4B die Integration von Mobiltelefonen in die Unternehmenskommunikation: Mitarbeiter im Büro können Ihr Mobiltelefon komplett über den Bildschirm steuern und dafür alle CTI-Komfortmerkmale nutzen. Im Gegensatz zu FMC-Lösungen routet XPhone UC 2011 die Handygespräche jedoch nicht über das TK-System, so dass sich die Verbindung sekundenschnell aufbauen soll. Zusätzlich wird der parallele EinsDEatz von Festnetz- und Mobiltelefonen unterstützt, z.B. durch ein gemeinsames Anrufjournal und die Option, auf dem Bürotelefon eingehende Anrufe per Handy anzunehmen. Auf diese Weise sollen Mitarbeiter, die innerhalb des Firmengeländes viel unterwegs sind, auf ein zusätzliches DECT-Endgerät verzichten können.

Auch außerhalb des Unternehmens sei der Nutzen hoch: Mitarbeiter auf Reisen oder im Homeoffice benötigen nur noch ein Mobiltelefon und optional einen Rechner mit Webbrowser, um einen vollwertigen UC-Zugriff zu erhalten und z.B. sicher auf sämtliche Unternehmenskontakte und Presence-Funktionen zuzugreifen.

XPhone Virtual Directory heißt C4Bs neuer Verzeichnisdienst, der Unternehmenskontakte zusammenführt und über LDAP in geschäftskritischen Systemen wie XPhone UC 2011, aber auch über LDAP-fähige Systemtelefone und PBX, MS Outlook, MS Office Communicator, dem firmeneigenen Intranet, auf dem Smartphone und weitere Anwendungen bereitstellt. So soll es möglich sein, jederzeit auf sämtliche im Unternehmen vorhandene Kontakte zuzugreifen, die beispielsweise in öffentlichen und sogar persönlichen Outlook-Ordnern, MS Dynamics CRM, Tobit David, ODBC-Datenbanken und weiteren Quellen gespeichert sind, ohne die Daten zu verändern. Der Clou: der Zugriff erfolgt ohne Replikation direkt auf die Originalkontakte, für eine hohe Performance sorgt ein spezieller Kontakt- und Rufnummernindex.

Mehr Komfort und einen deutlich erweiterten Funktionsumfang verspricht außerdem das XPhone UC 2011 Voicemailmodul, das an das Presence Management gekoppelt ist. Je nach Uhrzeit und Herkunftsland des Anrufers können individuelle Ansagen abgespielt werden, die den Anrufer z.B. zur Abwesenheitsdauer des gewünschten Gesprächspartners informieren und zu Geschäftszeit eine Weitervermittlung zu einer Vertretung anbieten. Insgesamt unterstützt das System bis zu sechs Sprachen gleichzeitig.

XPhone Unified Communications 2011 wird auf der CeBIT (in Halle 13, D37) erstmals gezeigt und kommt im Sommer auf den Markt. Für Bestandskunden soll es spezielle Upgrade-Angebote geben.