iPhone 4 im Unternehmenseinsatz

Waren die ersten Versionen des iPhone nur bedingt fur den breiten Einsatz in Unternehmen tauglich, hat Apple beim iPhone 4, dem Betriebssystem iOS 4 und den Updates bis 4.3 deutlich nachgebessert. Auch die Device-Management-Optionen wurden erweitert, allerdings sind diese nach wie vor für den Unternehmenseinsatz nicht zufriedenstellend. So lauten zentrale Ergebnissse einer Untersuchung, für die Berlecon hat in Kooperation mit Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (Fraunhofer ESK) das iPhone erneut umfangreichen Praxistests unterzogen und daraus praktische Empfehlungen für die Umsetzung von Nutzungsrichtlinien, die App-Auswahl sowie die Gerätekonfiguration abgeleitet hat. Problematisch bleiben hiernach die Nutzung eines zentralen Unternehmens-Accounts für iTunes und Software-Distribution über diesen Kanal. Ein weiterer Kritikpunkt ist die zentrale Verwaltung von Nutzerprofilen und Berechtigungen durch Mobile Device Management ohne Interaktion des Endanwenders (iPhone-Nutzers).

Die aktuelle Analyse richtet sich an Business-Entscheider und ITK-Verantwortliche, die sich mit dem Einsatz des iPhone im Unternehmen auseinandersetzen müssen. Sie ist eine erweiterte Neuauflage der in 2010 veröffentlichten Studie “Das iPhone 4 im Unternehmenseinsatz”. Sie will erläutern, wie sich iPhone 4 und iOS4 in Unternehmensstrukturen einfügen lassen und worauf dabei zu achten ist. Laut Berlecon werden dafür die Leistungsmerkmale der Soft- und Hardware ebenso dargestellt, wie Tipps für die Nutzbarmachung des “Ökosystems rund um das iPhone”. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Studie auf die E-Mail-Funktionalität und PIM-Synchronisation (Personal Information Management) sowie auf die Themen Sicherheit und Administrierbarkeit. ITK-Administratoren erhalten auf der Basis von Einsatzszenarien konkrete Empfehlungen und Praxistipps fur die Inbetriebnahme, Konfiguration und Administration des iPhone.

Berlecon Research ist ein Unternehmen der Pierre Audoin Consultants (PAC) Group, einer weltweit tätigen Marktanalyse- und Strategieberatungsgesellschaft. Die Studie kostet ab 580 Euro (Single User Edition).
Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit

Habemus iPad 2

Gestern wurde wie erwartet das iPad 2 vorgestellt – und das sogar von Steve Jobs persönlich. Der Flachmann wurde noch flacher – Version 2 ist 33 Prozent dünner und “bis zu 15 Prozent leichter” als sein Vorgänger, dessen 9,7-Zoll LED hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm er aber weiterhin unterbringt.

iPad 2Der Dual-Core A5 Prozessor soll für “rasend schnelle Geschwindigkeit und beeindruckende Grafikperformance” sorgen. Erwartungsgemäß sind zwei Kameras an Bord: Eine vorderseitig ausgerichtete VGA Kamera für FaceTime und Photo Booth und eine rückseitige Kamera für 720p HD Videoaufnahmen. Die Batterielaufzeit – beim iPad 1 häufig bemängelt – soll nun “bis zu zehn Stunden” betragen. Die Flunder kann in Schwarz und Weiß geordert werden.

SmartCover

Die Hüllen “Smart Cover” werden zusätzlich “in einer Auswahl von lebhaften Polyurethan- und satten Lederfarben” angeboten. Wird das SmartCover geschlossen, wird das verpackte iPad in den Ruhezustand geschickt und beim Öffnen wieder aufgeweckt.
iPad 2 Smart Cover

iOS 4.3

iPad 2 hat schon iOS 4.3 unter der Haube, die neueste Version von Apples mobilem Betriebssystem. Surfen mit Safari soll schneller geworden sein, auch für iTunes Home Sharing und AirPlay wurden Verbesserungen versprochen. Mit V 4.3 kann der seitliche Schalter des iPad zur Sperrung der Rotation oder zum Stummschalten des Tons genutzt werden. iOS 4.3 soll laut Apple als kostenloses Update für jüngere Gerätegeneration ab 11.03. erhältlich sein. Die zweite iPhone- und iPod-touch-Generation werden nicht unterstützt.

Was kostet der Spaß?

iPad 2 mit Wi-Fi wird ab 11. März zu einen Preis von 499 US-Dollar für das 16GB-Modell, als 32GB-Modell zu 599 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 699 US-Dollar erhältlich sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G wird als 16GB-Modell zu 629 US-Dollar, als 32GB-Modell zu 729 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G-Modelle kompatibel mit dem Verizon-Netz werden ausschließlich in den USA als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar erhältlich sein. Deutschland-Preise u. Vertriebswege folgen. In Deutschland soll das iPad 2 ab dem 25.03. erhältlich sein.

mehr Infos zum iPad 2

HTML5 Entwickler Framework via M-Way

M-Way Html5Unternehmen, die Apps einsetzen wollen, scheuen manchmal den mittlerweile durch die Vielzahl von unterschiedlichen Plattformen (iOS, Android, WP7, etc.) ständig steigenden Aufwand, für jedes mobile Betriebssystem entwickeln zu lassen. Sollen alle bedient werden, so treibt dies Aufwand und Kosten erheblich in die Höhe.

The-M-Projekt hat nun ein neues und offenes HTML5 Entwicklungs-Framework auf Java Script Basis vorgestellt. Innovativ dabei soll sein, dass sich das Framework komplett auf den Mobilen Kanal ausrichtet und somit eine Basis für die plattformübergreifende Entwicklung für mobile Applikationen ist. Die so entwickelten Apps sollen daher in Anwendung und Aussehen einer nativen Applikation gleichen.

Resultieren sollen browserbasierten HTML5- bzw. Web-Applikationen für alle Smartphone Segmente. Via HTML5 entstehen laut Anbieter Web-Apps, die nicht nur auf sämtlichen Smartphones und Tablet PCs optimale Inhalte anzeigen, sondern auch spezielle Design und Nutzungselemente liefern und mit Einschränkungen sogar offline genutzt werden können.

Zu M-Way Solutions

iPhone weg? Passwörter weg!

fraunhofersitMitarbeitern des Fraunhofer-Institut SIT in Darmstadt ist es gelungen, die Geräteverschlüsselung des iPhone auszuhebeln und viele der auf dem Gerät gespeicherten Passwörter in sechs Minuten zu entschlüsseln. Die Schwachstelle im Sicherheitsdesign von iPhone und iPad betrifft alle Geräte mit der neuesten Firmware (iOS 4.2.1).

Wird das Gerät im Unternehmen eingesetzt, ist unter Umständen auch die Sicherheit des Firmennetzwerks bedroht: Sobald ein Angreifer im Besitz eines iPhones oder iPads gelangt und die SIM-Karte des Geräts entfernt hat, kann er sowohl an E-Mail-Passwörter als auch an Zugangscodes für VPN- und WLAN-Zugänge zum Firmennetzwerk gelangen. Durch die Kontrolle des E-Mail-Accounts lassen sich auch zahlreiche weitere Passwörter erbeuten: Bei vielen Webdiensten z. B. sozialen Netzwerken, muss der Angreifer ja einzig das Passwort zurücksetzen lassen. Sobald der jeweilige Dienst das geheime Passwort dann an den E-Mail-Account des Nutzers schickt, erfährt es auch der Angreifer.

Unternehmen, die sich vor den Folgen solcher Angriffe schützen möchten, sollten ihre Mitarbeiter entsprechend sensibilisieren und Notfall-Abläufe einführen. Wenn ein Mitarbeiter sein iPhone verliert, sollte nicht nur er alle seine Passwörter ändern, auch die Firma sollte die betreffenden Netzkennungen so schnell wie möglich erneuern.

Juniper Networks für das iPad

Juniper Networks LogoJuniper Networks hat die kostenlose Junos Pulse App auch für das iPad veröffentlicht. Die baut auf Junipers SA Series SSL VPN Lösung auf, die laut Anbieter bereits mehr als 25 Millionen Endverbrauchern einen sicheren Zugriff von Mobilgeräten aus auf Firmennetzwerke bietet.

Die Anwendung soll jederzeit von überall aus einen sicheren Zugriff auf eine sichere Verbindung zu Unternehmensressourcen ermöglichen. Durch die sichere Arbeitsumgebung können IT-Abteilungen den mobilen Mitarbeitern eines Unternehmens mehr Möglichkeiten geben und das Anwendererlebnis verbessern. Zum Beispiel soll eine Vertriebskraft, die mit einem iPad ausgestattet ist, sicher und einfach Preisangebote generieren können, Ausgabenreports versenden oder auf CRM-Systeme zugreifen – unabhängig davon, ob sie das Unternehmensnetzwerk, einen lokalen Wi-Fi Hotspot oder das 3G/4G-Netz verwendet.

App Store Link

Habemus iOS 4.2

Ab heute steht iOS 4.2 zum Herunterladen für iPad, iPhone und iPod touch bereit. Die jüngste Betriebssystemversion bringt über 100 neue Funktionen von iOS 4.0, 4.1 und 4.2 erstmals auf das iPad inklusive Multitasking, Ordner, einen vereinheitlichten Posteingang, das Game Center und AirPrint .

Ordner haben sich ja seit iOS 4.0 auf dem iPhone mehr als bewährt (wie sehr, vermag man wohl erst zu ermessen, wenn sie – wie soeben geschehen – nach erfolgtem Back-up spurlos verschwunden sind).

Weitere neue Eigenschaften, die iOS 4.2 auf das iPad bringt, beinhalten u.a. die Möglichkeit, mit Safari, einfach nach Schlüsselwörtern und Begriffen auf Webseiten zu suchen und diese hervorzuheben; verbesserte Unterstützung für den Unternehmenseinsatz, so dass Unternehmen von den stärkeren Sicherheitseigenschaften, den neuen Möglichkeiten zur Verwaltung der Geräte und den verbesserten Integrationswerkzeugen zum Unternehmenseinsatz profitieren können; die zusätzliche Unterstützung von 25 Sprachen, wie unter anderem Koreanisch, Portugiesisch oder traditionelles Chinesisch.

iOS 4.2 läuft auf iPad, iPhone 3G, iPhone 3GS und iPhone 4, iPod touch der zweiten und dritten Generation (im September 2009 auf den Markt gebrachte Modelle mit 32GB oder 64GB) und dem aktuellen iPod touch. Einige Funktionen werden nicht auf allen Produkten verfügbar sein. Zum Beispiel setzt Multitasking aus Gründen der CPU-Performanz ein iPhone 3GS, iPhone 4 oder einen iPod touch der dritten Generation (im September 2009 auf den Markt gebrachte Modelle mit 32GB oder 64GB) oder neuer voraus.

Bis heute wurden laut Apple über sieben Milliarden Apps aus dem App Store heruntergeladen.

iAd goes global

Nachdem das neue Werbenetzwerk von Apple bislang nur in Nordamerika uim Einsatz war, werden die Anzeigen bald weltweit ausgeliefert, wie MacRumors meldete und Apple heute bestätigt: Im Dezember startet der Dienst in UK und Frankreich und im Januar in Deutschland bringen. iAd wird in Europa mit iAds von L’Oréal, Renault, Louis Vuitton, Nespresso, Perrier, Unilever, Citi, Evian, LG Display, AB InBev, Turkish Airlines und Absolute Radio beginnen.

Seit seinem US-Start im Juli haben laut Apple über die Hälfte der führenden nationalen Top 25 US-Werbeschaffenden mit iAd geworben, was das Marktforschungsunternehmen IDC zu einem voraussichtlichen Anteil von 21 Prozent am amerikanischen mobilen Werbemarkt für 2010 hochgerechnet hat. Entwickler (bzw. deren Auftraggeber) erhalten die branchenüblichen 60 Prozent der über iAd erzielten Umsätze, die über iTunes Connect ausgezahlt werden.

iAd, das in iOS 4 integriert ist, erlaubt es Nutzern die Beschäftigung mit Inhalten einer Anzeige, während die aufnehmende App geöffnet bleiben kann: Beim Betrachten von Videos, beim Spielen oder beim Ausführen der ‘In-Ad Purchase’-Funktion, um eine App herunterzuladen oder Inhalte aus iTunes zu erwerben. Apple spricht von einer durchschnittlichen Kundenverweildauer von über 60 Sekunden pro Besuch bei iAd.

Auf seiner Website wirbt Apple damit, 160 Millionen aktive iTunes Accounts und Kunden in 23 Ländern zu haben, die für 6,5 Milliarden App-Installationen verantwortlich sind. Pro Sekunde würden 200 Apps aus dem Apple App Store herunterladen, und im Durchschnitt verbrächten die iPhone-, iPad- und iPod-Besitzer 30 Minuten pro Tag mit der Nutzung ihrer Apps. Mit iOS 4.2 soll iAd auch für die Auslieferung von Anzeigen auf dem iPad zur Verfügung stehen.
teils via mac-developer.de

iAd-Infos für Werber

iAd-Infos für Entwickler u. App-Auftraggeber

Businesstauglicher: iPhone 4 u. iOS 4

Berlecon Research LogoWährend die ersten Versionen des iPhone nur bedingt für den breiten Einsatz in Unternehmen tauglich waren, hat Apple beim iPhone 4 und dem Betriebssystem iOS 4 deutlich zugelegt. So lautet das Fazit von “Das iPhone 4 im Unternehmenseinsatz – Sicherheit, Administrierbarkeit, Integration” – einer gemeinsamen Studie der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (Fraunhofer ESK) und Berlecon Research. Apple wird hier bescheinigt, gerade bei der Eignung der aktuellen iPhone-Gerätegeneration für den Unternehmenseinsatz “wesentlich nachgebessert” zu haben.

Fraunhofer ESK LogoDie neue (Pseudo-)Multitasking-Fähigkeit gestattet es beispielsweise, VoIP-Clients im Hintergrund weiterlaufen zu lassen und so auch auf diesem Weg erreichbar zu bleiben. Auch mit den Verbesserungen beim Mail-Client sowie den immer schon komfortablen integrierten Telefonfunktionen sei das “iPhone 4 für den geschäftlichen Einsatz gerüstet”. Für ein zentrales Device Management habe Apple zwar die Voraussetzungen optimiert, allerdings sei für viele Einstellungen auf dem iPhone weiterhin eine Interaktion des Nutzers notwendig.

Die Nutzung eines zentralen Unternehmens-iTunes-Accounts und damit ein zentraler Einkauf von Software sei zwar möglich, die Verteilung der Software müsse dann aber manuell vom Administrator für jedes einzelne Gerät erfolgen, bemängelt der Bericht. Gleiches gilt für Updates oder Backups. Zudem ist es dem Adminstrator mit dem iPhone-Konfigurationsprogramm bislang nicht möglich, Unternehmensrichtlinien ohne Interaktion des Nutzers zu aktivieren – das sei bei kleineren Installationen im Unternehmen noch unkritisch, aber sobald Software oder Updates im großen Stil verteilt werden müssen, reichen die von Apple bereitgestellten Möglichkeiten laut Studie bei weitem nicht aus. Auf der Basis des Mobile Device Management Service von Apple sind für diesen Herbst allerdings Lösungen von Drittanbietern angekündigt, die Abhilfe schaffen sollen. Unternehmen, die eine große Anzahl von iPhones einbinden wollen, sollten diese Lösungen abwarten.

Auch in Punkto Sicherheit bescheinigen die Analysten dem iPhone Unternehmenstauglichkeit. Die Grundfunktionen zum Schutz des Endgerätes und der Kommunikationswege seien ausreichend, um das iPhone in Unternehmen und Behörden mit niedrigem bis mittlerem Sicherheitsbedürfnis zu betreiben. Ein großes Manko sei jedoch, dass weiterhin Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME) nicht unterstützt werden.

Die Veröffentlichung basiert auf Praxistests in den Labors der Fraunhofer ESK und will konkrete Konfigurationsempfehlungen sowohl für den Einsatz in Unternehmen als auch in öffentlichen Institutionen liefern. Der Report hat 46 Seiten und kostet ab 450 Euro.

Das iPhone 4 im Unternehmenseinsatz – mehr Infos u. Bestellmöglichkeit

Männer, die auf iPods starren

iPod touch 0910Erwartungsgemäß hat Apple auf einer gestrigen Veranstaltung vor zahlreich erschienener Gemeinde die nächste Generation des iPod touch vorgestellt. Ebenfalls weitgehend wie erwartbar gehören zu dessen “incredible new features” das vom iPhone 4 bekannte Retina Display, von den nunmehr integrierten Kameras (front- and rear-facing) und Mikrofon ermöglichte FaceTime Video-Telefonie, Bewegtbildaufzeichnung – dies setzt allerdings die Apple App iMovie voraus (3,99 Euro) – sowie iOS 4.1. Befeuert wird all dies von der A4-CPU. Das Gerät ist abermals dünner und leichter geworden. Die neue Generation wird zumindest in den USA ab kommender Woche verfügbar sein. Die Preise rangieren von knapp 230 Euro (8 GB) über knapp 300 Euro (32 GB) bis knapp 400 Euro (64 GB). Das Upgrade auf iOS 4.1 für ältere iTouch-Modelle soll kostenlos sein.

Weitere Ankündigungen betrafen u.a. stark überarbeitete Modelle von iPod Shuffle und Nano (erstmals mit Multitouch-Bedienung) sowie die Neuvorstellung von Apple und TV Ping. Letztgenannte Komponente von iTunes 10 soll dem weltgrößten digitalen Musikshop über erweiterte Funktionen für Meinungsaustausch (aber keinen Musiktausch! ;-) etc. etwas Social Networks-Flair hinzufügen.

zum deutschen Apple-Store

Autor: klaus, veröffentlicht am: 2. 09. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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BSI: Kritische iOS-Schwachstelle

Im iPhone OS (iOS), das in den Apple-Geräten iPhone, iPad und iPod Touch wird, existieren zwei kritische Schwachstellen, für die bislang noch kein Patch zur Verfügung steht, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seiner heutigen Pressemitteilung. Bereits das Öffnen einer manipulierten Internetseite beim mobilen Surfen oder das Anklicken eines präparierten PDF-Dokuments kann ausreichen, um das mobile Gerät mit Schadsoftware zu infizieren. Potenziellen Angreifern ist damit der Zugriff auf das komplette System mit Administratorrechten möglich.

Von den Schwachstellen betroffen sind die iOS-Versionen für das iPhone in der Version 3.1.2 bis 4.0.1, iOS für das iPad in der Version 3.2 bis 3.2.1 und iOS für den iPod Touch in der Version 3.1.2 bis 4.0. Es ist nicht auszuschließen, dass auch ältere Versionen des iOS bzw. iPhone OS von der Schwachstelle betroffen sind.

Wie die Schwachstellen für Angriffe genutzt werden können, wurde bereits veröffentlicht. Derzeit werden noch keine konkreten Angriffe beobachtet, es ist jedoch damit zu rechnen, dass Angreifer die Schwachstellen zeitnah für Angriffe nutzen. Mögliche Angriffsszenarien für Cyber-Kriminelle sind unter anderem das Auslesen von vertraulichen Daten (Passwörter, Terminkalender, E-Mail-Inhalte, SMS, Kontakte), Zugriff auf eingebaute Kameras, Abhören des Telefons und die GPS-Lokalisierung des Nutzers.

BSI-Empfehlungen zum Schutz der persönlichen Daten:

1. Bis zur Veröffentlichung eines Softwareupdates des Herstellers wird empfohlen, PDF-Dokumente nicht auf mobilen iOS-Geräten zu öffnen. Dies gilt sowohl für Webseiten als auch für E-Mails und andere Applikationen.
2. Die Nutzung des mobilen Browsers auf dem Endgerät sollte auf vertrauenswürdige Webseiten beschränkt werden. Hyperlinks in E-Mails oder auf Webseiten, sollten nur geöffnet werden, wenn diese aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Bei der Nutzung von Suchmaschinen sollte man bei den Ergebnissen in der Trefferliste darauf achten, keine PDF-Dokumente zu öffnen.

Das BSI steht in Kontakt mit Apple und wird über neue Sicherheitsinformationen berichten.
BSI für Bürger

Autor: klaus, veröffentlicht am: 4. 08. 2010

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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