Tablet(ten)-Sucht: Vom iPad 2 über Galaxy, Touchpad bis zum Xoom

Plattrechner sind in wie nie: Die Marktforscher von IDC
sagen vorher, dass 2011 4,08 Tablets in Deutschland verkauft werden – also fast vier Mal
so viele wie 2010 (1,15 Mio.). Nennenswerte Marktanteile erzielen dabei bislang nur Apple und Samsung. Doch neue Anbieter und Geräte sind schon in den Startlöchern, auch wenn sich der von Markteintritt der Tablets von Dell, Acer und Sony verzögert.

Gartner: Apple iOS wird den Markt der Media Tablets bis 2015 dominieren und mehr als 50 Prozent Marktanteil in den nächsten drei Jahren haben
Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird Apples iOS trotz erstarkender Konkurrenz von anderen Betriebssystemen den Tablet-Markt bis 2015 dominieren. Durch den Erfolg des iPad hat iOS im Markt für Media Tablet Betriebssysteme einen Marktanteil von 69 Prozent im Jahr 2011. 2015 soll der Marktanteil noch bei immerhin 47 Prozent liegen. Android OS kommt nach diesen Zahlen derzeit auf 20%, die der Prognose zufolge bis 2015 auf 39% ausgebaut würden. Die Zahl der nativen Apps für Android-3.0 (Honeycomb) Tablets soll übrigens aktuell erst bei etwas über 50 liegen, wie MacNews berichten. Apples iPad hatte bereits zum Start 1.000 native Apps – von den Universal Apps für alle iOS-Plattformen ganz zu schweigen. Noch wenig relevant als Tablet-Betriebssysteme bleiben vorerst MeeGo und WebOS (Palm/HP) oder QNX, das auch vom BlackBerry PlayBook genutzt wird. Laut Gartner werden Smartphone-Nutzer bemüht sein, sich – wenn überhaupt – ein Tablet mit dem gleichen Betriebssystem wie ihr Telefon zu sichern.

Weitere Infos im Report “Forecast: Media Tablets by Open Operating System, Worldwide, 2008-2015″, der hier erworben werden kann.

Media Tablets steigern die weltweiten IT-Ausgaben in 2011 um 5,6 Prozent
Laut einer weiteren Gartner-Vorhersage werden die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2011 3,6 Billionen (sic, Trillions) US-Dollar erreichen. Dies entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber 2010 mit 3,4 Billionen US Dollar. Gartner hat damit seine vorherige Prognose, in der mit einem Wachstum von 5,1 Prozent im Jahr 2011 gerechnet wurde, leicht angehoben. Tablets wie das iPad führen bereits im Jahr 2011 zu einer Erhöhung der IT-Ausgaben um 5,6 Prozent. Die IT-Ausgaben für Tablets im Unternehmenseinsatz steigen laut Gartner um 52 Prozent jährlich.

Weitere Infos im Report “Forecast Alert: IT Spending, Worldwide, 1Q11 Update”, der hier erworben werden kann. Gartner fordert CIOs hier ausdrücklich auf, Media Tablets im Unternehmen einzusetzen und eine entsprechende Strategie zu forcieren. Tips für die Einführung gibt der Gartner Special Report “iPad and Beyond: The Media Tablet in Business”, zu dem hier ein achtminütiger Podcast geboten wird.

“CIOs brauchen jetzt eine Tablet-Strategie” titelt denn auch silicon.de und zitiert eine entsprechende Studie von Forrester Research. Denn von den 15 Millionen iPads, die Apple schon 2010 verkauft hat, würden viele ins Büro mitgenommen.

iOS-Geräte im Unternehmenseinsatz

iPad 2Das iPad 2 und die Folgen – Trotz seiner “begrenzten Business-Tauglichkeit wird es seinen Weg zu vielen Unternehmensanwendungen finden”, wie silicon.de schreibt: “Doch insgesamt scheint man bei Apple erkannt zu haben, dass die Business-Anwender eine lohnende Zielgruppe sein könnten. So hat Apple in den USA am 1. März seinen JointVenture-Service gestartet, der sich an kleine Unternehmen richtet. Für eine Gebühr von 500 Dollar jährlich wird u.a. versprochen: keine Wartezeit an der Genius-Bar, Telefon-Beratung, Ersatzsysteme bei längeren Reparaturen und spezielle Workshops.

Darüber hinaus arbeitet man bei Apple auch an der Verbesserung der Mac-Systeme und deren Betriebssystem OS X, damit diese besser die speziellen Anforderungen von Firmenkunden erfüllen. So hat Apple Anfang März erstmals eine Vorab-Version seines neuen Mac OS X Lion exklusiv an eine Gruppe von Sicherheitsexperten übergeben, damit diese das System auf mögliche Schwachstellen abklopfen. Einer der ausgewählten Sicherheitsexperten war ISE-Experte Charlie Miller, Autor des “Mac Hacker’s Handbook” und regelmäßiger Hacker des Safari-Browsers beim Pwn2Own-Wettbewerb. Die Ergebnisse von seinen Untersuchungen und den Tests der anderen Experten sollen noch berücksichtigt werden, bevor OS X Lion offiziell freigegeben wird.

Voraussetzung für die Nutzung des Marktplatzes ist das Update auf Mac OS X 10.6.6. Der App Store wird auch Bestandteil von Mac OS X 10.7 Lion sein, das später im Jahr erscheinen soll. Für die Nutzung muss man eine “Apple ID” und ein Passwort anlegen. iTunes-Anwender können sich mit ihren iTunes-Zugangsdaten auch in den App Store für Mac OS X einloggen.

Damit nimmt sich Apple eines der wichtigsten Kritikpunkte der IT-Chefs an – der Betriebssystem-Sicherheit. Obwohl die Apple-Enduser immer wieder zu Recht darauf hinweisen, dass ihre Systeme wesentlich seltener angegriffen werden, als ihre Windows-Konkurrenten, ist hier noch erheblicher Nachholbedarf. Der Unterschied liegt nämlich einzig in der jeweiligen Einschätzung seitens der Hackerwelt. Es gibt vor allem deshalb weniger Attacken auf OS X, weil es für Hacker aufgrund der bedeutend kleineren Zielgruppe noch nicht so lohnend ist.

Völlig anders sind jedoch die Überlegungen eines CIOs einer Bank oder eines Industriekonzerns, wenn er sich für Mac OS X entscheiden will. Hierzu müssen seine Sicherheits-Verantwortlichen zunächst alle Schwächen des Systems unter die Lupe nehmen – und zwar unabhängig davon, ob diese Schwächen bereits aktiv ausgenutzt werden, oder nicht. Für einen Konkurrenten oder für ein paar Datenspione könnte durchaus interessant sein, bestehende und bekannte Systemlücken auszunutzen, um darüber in die Netze und Endgeräte der Bank oder einer Forschungsabteilung einzudringen. Insofern sind Apples neue Sicherheitsanstrengungen enorm wichtig, da sie den Prüfungsprozess innerhalb der Unternehmen unterstützen.

Weitere Indizien für Apples neue Anstrengungen auf diesem Gebiet sind deren neue Sicherheitsexperten. So hat das Unternehmen Anfang des Jahres den anerkannten Security-Experten David Rice eingestellt. Kurz danach wurde auch die frühere Mozilla-Security-Chefin Mwende Window Snyder angeheuert – eine besonders renommierte Expertin im Bereich Browser-Sicherheit.

Trotzdem ist es für Apple noch ein langer Weg bis zur uneingeschränkten Akzeptanz seiner Systeme in der Business-Welt. So verbot die Britische Regierung neulich den Einsatz von iPhones und iPads, weil Apple sich weigerte, Einblicke in den Source Code zu gewähren, damit entsprechende Sicherheits-Analysen durchgeführt werden können.”

iPad-lose Manager
Hier passt ins Bild, was heise.de so auf den Punkt brachte: “Boardbooks nennt sich eine iPad-App, mit der Aufsichts- und Verwaltungsräte ihren Arbeitsalltag angenehmer gestalten können sollen. Die papierlose Lösung des Spezialanbieters Diligent hat laut einem Bericht der Financial Times bereits mehrere europäische Großkonzerne, darunter auch einen Schweizer Multi, überzeugt. Die Idee: Statt in Form von Ordnerbergen sollen die Manager die wichtigsten Informationen künftig digital auf das Apple-Tablet geliefert bekommen, bevor es dann in der Vorstandsetage in die Diskussion geht.

Das Problem: Viele der Konzerne hatten darauf gewartet, dass Apple im Frühjahr seine zweite iPad-Generation vorstellt. Zwar hat deren Lieferstart am 25. März stattgefunden, doch halten sich die verfügbaren Stückzahlen momentan noch in Grenzen. Der erwähnte Schweizer Multi, der selbst namentlich nicht genannt werden wollte, wartet derzeit auf 18 iPad-2-Geräte für seinen Verwaltungsrat. Ein britischer Energiekonzern hofft laut Small seit dem iPad-2-Verkaufsstart auf seine bestellten Geräte. Die erste papierlose Aufsichtsratssitzung habe deshalb auf Laptops stattfinden müssen” – man denke!

Studien malen Tablet-Sturm an die Wand

2011 wollen sich in Deutschland nur noch halb so viele Verbraucher einen herkömmlichen PC kaufen wie noch 2011. Auch Handys ohne Internetanschluss, DVD-Player und HDTV-Fernseher fallen in Ungnade bei den Konsumenten. Stattdessen liegen 3D-Fernseher sowie vor allem Smartphones und Tablet-PCs im Trend, so eine von horizont.net zitierte Accenture-Studie.

Forrester: Der Boom bei iPad & Co. geht weiter

1 year iPad: Zusammenfassende Infografik von onswipe.com

1 year iPad: Zusammenfassende Infografik von onswipe.com

Über zehn Millionen Tablet-PCs wurden bislang in den USA verkauft, vorläufig prangt auf den meisten davon ein Apfel-Logo. Laut Apples eigener Pressemitteilung sind im Weihnachtsquartal über sieben Millionen iPads verkauft worden (7.330.000; die Zahl der verkauften iPhones beziffert Apple auf über 16 Mio. [16.240.000], iPods – keine separate Ausweisung des iPod touch – kamen auf über sieben Millionen). Forrester Research erwartet, dass allein in den USA bis 2015 mehr als 80 Millionen Menschen Tablets besitzen werden. Von Gartner hingegen stammen folgende Zahlen: 450.000 verkaufte Tablets 2010 in Deutschland, 10 Mio. weltweit. Prognose für 2011: 55 Mio. Tablets, davon 10 bis 15 Mio. ohne Apple-Zeichen. Forrester sieht Tablets übrigens (eindeutiger als etwa Smartphones) vorwiegend als Lifestyle-Geräte. Die Zyklen für Neuanschaffungen seien für Tablets kürzer als bei Smartphones, vermuten die Marktforscher und rechnen überdies damit, dass sich eine große Zahl der iPad 1-Käufer auch ein iPad 2 kaufen werde – und das iPad 1 dann in der Familie weiter reichen ( via horizont.net).

iPad dominierte Tablet-Markt 2010 noch deutlich
Die Zahl verkaufter “Media-Tablets” ist nach Angaben von IDC vom zweiten zum dritten Quartal 2010 um 45,1 Prozent auf 4,8 Millionen Geräte gestiegen. Davon entfielen 87,4 Prozent auf das iPad. Die Zahl der 2010 insgesamt verkauften Media-Tablets schätzen die Marktforscher auf 17 Millionen. Zusätzliche Impulse erwarten die Marktforscher von der in Q410 erfolgten Einführung des Samsung-Modells Galaxy Tab, des Blackberry PlayBook sowie des Motorola Xoom in diesem Jahr. Überdies arbeitet HP nach der Übernahme von Palm an WebOS-basierenden Tablets – Bilder eines 7-Zoll- und eines 9-Zoll-Prototypen kursieren. Für 2011 sagt IDC einen Absatz von 44,6 Millionen Media-Tablets weltweit voraus. 2012 soll er 70,8 Millionen betragen. 40 Prozent davon sollen jeweils auf Lieferungen in den USA entfallen. Als “Media-Tablets” bezeichnen die Marktforscher Geräte mit Farb-Displays in einer Größe zwischen 5 und 14 Zoll, die ein “leichtgewichtiges Betriebssystem” wie iOS oder Android sowie x86- oder ARM-Prozessoren einsetzen. Die x86-basierten “Tablet-PCs” hätten dagegen ein “volles PC-Betriebssystem” (via heise.de).

Angriff der platten Androiden
Hersteller wie Acer, Motorola, HTC, LG, Samsung oder Toshiba haben konkrete Modelle für die neue Android-Version 3.0 (Honeycomb) angekündigt. Honeycomb wird für Tablets optimiert sein und soll neben neu entwickelten On Board-Apps, Tabs im Browser, Google Maps im neuen Gewand und zahlreiche weitere Neuerungen bringen: hier z. B. das LG G-Slate für T-Mobile mit Android 3.0 im Video. Viele der kommenden Tablets werden mit dem Nvidia Tegra 2 eine neue Generation von Mobilprozessoren nutzen, ein 3D-fähiger Tegra-Chipsatz ist bereits angekündigt. Preislich werden von der Android-Riege voraussichtlich mehr Segmente bedient als beim den oberen Rand markierenden iPad.

Management-Herausforderungen durch Mobile Business
Aus dem wie prognostiziert fortgesetzten Siegeszug von Smartphones und Tablets liest Sempora Consulting sogar neue Herausforderungen ans Management ab. Denn Unternehmen würden im mobilen Internet neue Chancen für Marketing und Vertrieb eröffnet. Mobile Business oder M-Commerce stehe in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum bevor – mit Europa und insbesondere Deutschland als einem der Kernmärkte. Vor diesem Hintergrund führte Sempora von Oktober bis November 2010 zum zweiten Mal nach 2009 eine Befragung von Führungskräften durch. 2.000 Entscheidungsträger wurden branchenübergreifend befragt zu ihren Einschätzungen bezüglich strategischer Potenziale des mobilen Internet, der kommerziellen Relevanz des mobilen Kanals, Entwicklungen und Implikationen von Tablet-PCs, aber auch zu Anwendungsstand und Einsatzfeldern des mobilen Internet. Die breite Mehrheit (80%) der 189 antwortenden Führungskräfte ist davon überzeugt, dass das mobile Internet bereits in drei Jahren für Marketing und Vertrieb eine genauso wichtige Rolle einnehmen wird wie das stationäre Internet. Aus Sicht der befragten Entscheidungsträger bietet das mobile Internet insbesondere hohe strategische Potenziale zur Steigerung der Kundenbindung (75%), zur Verbesserung des Unternehmensimage (71%) sowie zur Erhöhung der Marketing-Effizienz (70%). Zwei Drittel (67%) der Befragten sind zudem überzeugt, durch die Nutzung des mobilen Internet die eigenen Unternehmensumsätze steigern zu können.

Deutliche Unterschiede sehen die befragten Führungskräfte hinsichtlich der relevanten Anwendungsfelder von stationärem und mobilem Internet für den Konsumenten. Das mobile Internet wird für die Anwendungsfelder Social Media, Location Based Services, E-Books kaufen und lesen sowie Couponing als geeigneter eingestuft als das stationäre Internet. Lediglich bei der Einschätzung der Bedeutung für das Online-Shopping liegt der mobile Kanal geringfügig hinter der Relevanz des “klassischen” Internet. Trotz der hohen Relevanz, die dem mobilen Internet beigemessen wird, berücksichtigt nur jedes zweite Unternehmen (51%) bislang diesen Kanal in der eigenen Online-Strategie. 43% der Befragten schätzen Ihren Kenntnisstand zu möglichen Auswirkungen des mobilen Internet auf das eigene Geschäftsmodell als nicht ausreichend ein. Darüber hinaus verfügen 32% der Manager noch über kein klares Bild der Chancen und Risiken des Mobile Business für das eigene Unternehmen – also hohes Potenzial für auf “Mobile” spezialisierte App-Systemhäuser wie Glanzkinder. Als wesentlichen Treiber der Marktentwicklung schätzen die Befragten Tablet-PCs wie etwa das iPad von Apple ein. 80 Prozent der Befragten sind sogar überzeugt, dass sich Tablet-PCs als eigenständiger Marketing- und Vertriebskanal etablieren werden.

Trendthema Enterprise Mobility – Mobiles im Unternehmenseinsatz
Dazu passen Ergebnisse der IDC-Studie “EMEA Enterprise Mobility Survey 2010″, wonach sich der Anteil der mobilen Arbeitnehmer in ganz Europa um etwa fünf Prozent bis zum Jahr 2013 erhöhen wird. Die verstärkte Nutzung von mobilen Unternehmensanwendungen bringt analog zu den App Stores so genannte Enterprise App Stores hervor, die von den IT-Abteilungen aufgebaut und gepflegt werden. Für die Kundenbindung und Kundenkommunikation gewinnt eine mobile Präsenz immer mehr an Bedeutung. Mobile B2B2C-Maßnahmen wie Shops, Zahlungssysteme und Kataloge verändern die das Mobile Business auf dem Weg vom E- zum M-Commerce nachhaltig. Eine bedeutende Rolle soll dabei auch laut IDC Android zufallen (via mac-developer.de).

Die britischen Marktforscher von Ovum zeigten sich soeben in einer Studie zuversichtlich, dass bis zum Jahr 2015 die verschiedenen Android-Versionen auf insgesamt 150 Millionen Geräten laufen werden. Voriges Jahr wurden 14,2 Millionen Exemplare in Betrieb genommen. Die Studie geht von einer jährlichen Wachstumsrate beim Google-OS von 60 Prozent aus. Speziell die neue Mode-Produktgruppe der Tablets/Pads werde bis 2015 klar von Android dominiert – vor Apple iOS, HP WebOS und BlackBerry OS, so Ovum. Überdies sehen die Briten beim Mobile Computing künftig eine Dominanz der Pad-Geräte (via v3.co.uk).

Tablets: 1/4 würde sich dafür v. Laptop trennen

sybase_logoDie nunmehr zu SAP gehörenden Mobilitätsspezialisten von Sybase haben Zogby International US-Konsumenten fragen lassen, wie sie zu Tablet-Rechnern stehen. Erstaunliche 25 % der Befragten antworteten, dass sie ihren vorhandenen Laptop gegen ein Tablet Device eintauschen würden. Besonders stark ist das Interesse an Android-basierten Geräten: Hier ist knapp ein Viertel an einem Kauf interessiert. Beliebt sind zudem günstigere Geräte in Kombination mit einem Datenpaket, das mehr als die Hälfte kaufen würde, versus einem Tablet-PC zu höheren Kosten ohne Vertrag.

Bei der Entscheidung für ein Tablet Device legt ein Drittel der Umfrageteilnehmer Wert auf ein physisches Keyboard, die Hälfte wünscht sich ein Gerät mit einer Bildschirmgröße von 9 bis 10 Zoll und der von 29 Prozent akzeptierte Durchschnittspreis liegt bei unter 300 US-Dollar.

Die wichtigsten Ergebisse:

  • Laptop-Ersatz: Rund ein Viertel aller Befragten würde entweder privat oder beruflich ein Tablet Device anstelle eines Laptops einsetzen. 56 Prozent nennen in diesem Zusammenhang die umfangreichere Palette an Software und Anwendungen (Apps) als entscheidenden Faktor.
  • Preis/Leistung: Besonders beliebt sind preisgünstige Tablet-Geräte inklusive Datenpaket – diese werden von 56 Prozent der Verbraucher gegenüber einem höherpreisigen Gerät ohne Vertragsbindung vorgezogen.
  • Normative Kraft des Apfels: Erstaunlich gering ist das Interesse an Videokonferenz- (7%) und Kamerafunktionen (4%).
  • Mobile Business: Rund ein Viertel der antwortenden US-Amerikaner erwartet, dass ihr Arbeitgeber sie mit einem Tablet Device ausstattet, denn eine Kreativitäts- und Innovationssteigerung wird hier als Hauptvorteil von 18% der Umfrageteilnehmer angenommen. Effizienz- und Zeitersparnis sowie Problemlösungen werden von 16% als Vorteil erwartet.
  • Android auf der Überholspur: Das Interesse an Android-basierten Tablet Devices wie dem Galaxy Tab ist groß, 23% könnten sich vorstellen, ein solches zu kaufen. Zudem sagte unter den Nutzern von Android-Smartphones jeder zweite aus, dass er auf ein entsprechendes Tablet-Gerät umsteigen würde.

Die repräsentative Studie basiert auf der Online-Befragung von 2.100 Erwachsenen in den USA.

3 Mio. iPads im Markt

Apple verkündet, dass am Montag das drei millionste iPad verkauft wurde – 80 Tage nach der Markteinführung in den USA.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 23. 06. 2010

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Endlich iPetting: iPad ab Ende Mai in Deutschlandich

Apple gab gestern bekannt, was viele derzeit mehr interessiert, als die Lottozahlen: Ab Freitag 28.05. wird das iPad in neun weiteren Ländern in den Verkauf gehen – neben Deutschland sind dies Australien, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien. Kaufwillige haben die Möglichkeit, in den lokalen Apple Online Stores dieser neun Länder ab Montag, 10. Mai alle Modelle des iPad vorzubestellen. In den USA hat Apple bereits über eine Million iPads abgesetzt.

iPad_heroDas iPad Wi-Fi ist in Deutschland als 16GB-Modell für einen Preis von 514 Euro inkl. MwSt., als 32GB-Modell für 614 Euro inkl. MwSt. und als 64GB-Modell für 714 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Die Wi-Fi + 3G-Modelle des iPad kosten als 16GB-Modell 614 Euro inkl. MwSt., als 32GB-Modell 714 Euro inkl. MwSt. und als 64GB-Modell 814 Euro inkl. MwSt. Die iPads sind über den Apple Store , die Apple Retail Stores und ausgewählte Apple Fachhändler erhältlich. Die iBooks App für iPad, die Apples iBookstore enthält, wird als kostenloser Download ab dem 28. Mai aus dem App Store bereit stehen.

UPDATE 10.05.:
Die offiziell via PR-Agentur verkündeten Preise wurden eine halbe Woche später schon wieder revidiert! Zum Schnäppchen wird die Surf-Flunder damit immer noch nicht, doch etwas günstiger schon: WLAN, 16 GB 499 Euro; WLAN 32 GB 599 Euro, WLAN 64 GB weiterhin 714 Euro.
3G 16 GB 599 Euro, 32 GB 699 Euro, 64 GB weiterhin 814 Euro.

UPDATE 14.05.
Apple hat erneut die deutschen iPad-Preise revidiert: Auch die 64-GB-Modelle mit und ohne UMTS sollen nun 15 Euro weniger kosten – bis zur nächsten Anpassung…

Die passenden Tarife und SIM-Karten zu den UMTS-Geräten werden u.a. die Telekom, Vodafone und O2 anbieten.

Preise f. offizielles Zubehör:
Dock mit Tastatur: 69 Euro. iPad Case, Lade-Dock, Camera Connector u. VGA-Adapter 29 Euro.

iPad kommt erst Ende Mai

Apple hat heute folgende Erklärung abgegeben: “Obwohl wir mehr als 500.000 iPads in der ersten Woche ausgeliefert haben, ist die Nachfrage deutlich stärker als wir erwartet haben und wird voraussichtlich weiterhin unsere bereitgestellten Mengen in den nächsten Wochen übertreffen, da mehr und mehr Leute das iPad sehen und ausprobieren. Wir haben ausserdem eine grosse Stückzahl an Vorbestellungen für das iPad 3G zur Auslieferung Ende April entgegen genommen.

Konfrontiert mit dieser überraschend starken Nachfrage in den USA, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen die internationale Markteinführung des iPad um einen Monat auf Ende Mai zu verschieben. Am 10. Mai werden wir sowohl die internationalen Preise bekanntgeben als auch mit der Möglichkeit zur Vorbestellung beginnen. Wir sind uns bewusst, dass viele Kunden auf der Welt, die auf den Kauf eines iPad warten über diese Nachricht enttäuscht sein werden, aber wir hoffen, dass sie zumindest über den Grund erfreut sind – das iPad ist bislang in den USA ein überwältigender Erfolg.”

Autor: klaus, veröffentlicht am: 14. 04. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Twitter-Analyse: Noch geringe iPad-Kauflust

attensity_logoDie Attensity Group hat mit ihrem Produkt “Attensity Analyze” untersucht, wie Steve Jobs’ “Verkündigung” des iPad in den sozialen Medien aufgenommen wurde und welche Kaufabsichten die User hegen. Hierzu wurde eine Stichprobe von 20.000 Twitter-Einträgen (“Tweets”) untersucht, die etwa zwei Stunden vor Apples Ankündigung erschienen waren, eine ebenso große Stichprobe zwei Stunden nach der Ankündigung sowie eine Stichprobe von 15.000 Einträgen vier Tage später.

Vor der Ankündigung ließ sich das Stimmungsbild als eher positiv charakterisieren: 37% mochten das iPad, 30% mochten es nicht und 17% waren neutral eingestellt. 2% offenbarten starke positive und 13% starke negative Gefühle bezüglich des iPads. Kurz nach der Ankündigung wurde das Stimmungsbild deutlich positiver: 63% mochten das iPad, 24% mochten es nicht und 4% waren neutral. 8% zeigten starke positive und nur 1% starke negative Gefühle bezüglich des iPads. Vier Tage nach der Ankündigung hatte sich die Stimmung kaum verändert: 60% mochten das iPad, 25% mochten es nicht und 4% waren neutral. 9% zeigten stark positive und 2% stark negative Gefühle. Zusätzlich wurde untersucht, über welche Themen sich die User, die das iPad mögen, unterhielten: 48% über Applikationen, 38% über den Vergleich zum iPhone, 8% über die Bildschirm-Qualität, 4% über die Tastatur und 2% über die Rolle des iPads als möglicher “Killer” des Amazon Kindle aufgrund seiner Funktion als E-Book-Reader. Für diejenigen User, die sich dem iPad gegenüber negativ eingestellt zeigten, waren folgende Themen vorrangig: “Fehlender Adobe Flash Support” (41%), “Ich besitze bereits ein iPhone” (28%), “Ich liebe mein Kindle” (26%), “Batterie nicht austauschbar” (3%) und “keine Kamera” (3%).

empolis_chartAbschließend wurden die Kaufabsichten der User genauer beleuchtet. Während sich vor der iPad-Ankündigung die Zahl der möglichen iPad-Käufer und der “Verweigerer” auf niedrigem Niveau etwa die Waage hielten, schnellte die Zahl der möglichen iPad-Käufer am 27. Januar – dem Tag der iPad-Ankündigung – auf fast 30% hoch. Doch schon einen Tag später konnten nur noch etwa 5% möglicher iPad-Käufer identifiziert werden. Der Käufer-Wert nahm bis zum 31. Januar weiter ab und lag seit dem 29. Januar konstant unter der Zahl derer, die das iPad nicht kaufen wollten. Inwieweit die Diskrepanz zwischen positiver Bewertung und Kauflust etwas mit den bisherigen Schwierigkeiten zu tun hat, an das Objekt der Begierde zu gelangen, bleibt abzuwarten.

Die Attensity Group wird dieses Thema weiter verfolgen und kündigte für die nächsten Wochen eine weitergehende Untersuchung an. We’ll keep you posted!

UPDATE 05.02.:
Analysten nutzen meist andere Quellen (u.a. Ihre eigene Überzeugung) als empirisch arbeitende Marktforscher wie Attensity und kommen also naturgemäß zu anderen Ergebnissen:
Die Analysten der Investmentbank RBC Capital Markets hatten schon vor der Produktvorstellung ihre Erwartung formuliert, dass Apple allein im ersten Produktjahr bis zu fünf Millionen Tablet-PCs verkaufen wird. Die IDC prognostiziert ebenfalls 4-5 Mio., allerdings bereits zwischen März und Dezember 2010. Silicon.de zitiert Charlie Wolf von Needham & Co. mit einer Annahme von ca. 2 Mio. iPads im Jahr 2010 und mit der interessanten Annahme, dass das iPad den Markt des iPod touch und nicht den des iPhone kannibalisieren werde.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 4. 02. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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TABLET(ten)SUCHT: Das iPad ist da

jobsPadWie angekündigt hat Apple gestern Abend das iPad vorgestellt, ein als “revolutionär” ausgerufenes Tablet für mobilen Internetzugang, E-Mail, Video- bis TV-Genuß, Musikhören, Spielen, Lesen von E-Books und E-Mags und vielem mehr. Zentral steht wie schon beim iPhone ein hier allerdings 9,7 Zoll großer Touchschreen – natürlich mit Multi-Touch. Der Flachmann kommt gerade einmal auf 13,4 Millimeter Dicke und bringt 680 Gramm auf die Waage. iPad verfügt ab Werk über “zwölf innovative Anwendungen”, die speziell fürs iPad entwickelt wurden, und – vielleicht am Wichtigsten – nahezu alle der bereits über 140.000 Programme aus dem App Store können auch auf der neuen Plattform ablaufen. Einmal gekaufte Apps stehen via iTunes auch auf dem iPad zur Verfügung. Für E-Books wird ein neuer “iBookstore” eingerichtet. iPad läuft zumindest derzeit unter iPhone OS 3.2 und wird Ende März ab knapp 500 US-Dollar verfügbar sein – in den USA.

Universal Apps – kleinste gemeinsame Nenner:
Jede der neuen Apple-Anwendungen unterstützt sowohl die Hoch- als auch Querformat-Ansicht (Portrait/Landscape) und animiert diese entsprechend der Richtung in die der Nutzer das iPad dreht. Allerdings hat Apple gestern auch ein neues Software Development Kit (SDK) für iPad veröffentlicht, mit Hilfe dessen Entwickler neue Anwendungen erstellen können, welche die erweiterten graphischen Möglichkeiten des iPad voll ausnutzen. Wie bei der iPhone-Version enthält das SDK einen Simulator, der es Entwicklern ermöglicht ihre iPad Apps auf einem Mac zu testen und zu “debuggen”. Außerdem können Entwickler sog. “Universal Applications” erstellen, die auf iPad, iPhone und iPod touch laufen.

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iPublishing:
Wie erwartet hat Apple mit dem Gerät auch die neue iBooks App für iPad vorgestellt. Diese basiert auf dem EPUB-Format und integriert den neuen iBookstore, “um künftig auf die beste Art und Weise mit einem mobilen Gerät” nach Büchern zu gesuchen, sie zu kaufen und zu lesen”. Der iBookstore wird Bücher von großen wie auch unabhängigen Verlagen führen.

Office-Suite:
Apple hat ebenfalls eine neue Version von iWork für iPad vorgestellt, die erste Desktop-artige Softwaresuite, die speziell für Multi-Touch entwickelt wurde. Insofern will sich iPad durchaus auch für den Unternehmenseinsatz empfehlen. Mit Pages, Keynote und Numbers können attraktiv formatierte Dokumente, Präsentationen mit Animationen und Übergängen, wie auch Tabellen mit Diagrammen, Funktionen und Formeln kreiert werden. Diese drei Anwendungen werden separat im App Store für 9,99 US-Dollar angeboten.

Synchronicity:
iPad synchronisiert mit iTunes – genau wie das iPhone und der iPod touch – mittels des standardmäßigen 30-Pin-auf-USB-Kabels. So können alle Kontakte, Fotos, Musik, Filme, TV-Sendungen, Anwendungen und mehr mit einem Mac oder PC abgeglichen werden. Alle Anwendungen und Inhalte, die mit iPad aus dem App Store, dem iTunes Store und dem iBookstore geladen wurden, werden automatisch mit der persönlichen iTunes Bibliothek synchronisiert, sobald iPad das nächste Mal mit dem Computer verbunden wird.

Ansichtskarte:
Das 9,7″ Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung soll einen Betrachtungswinkel von 178 Grad ermöglichen. Die integrierte “Soft”-Tastatur (also ohne physische Tasten) macht sich das größere Display des iPad zunutze, um eine Tastatur im Maßstab von nahezu 1:1 zu bieten. Das iPad lässt sich außerdem mit einem neuen iPad Keyboard Dock mit einer traditionellen Tastatur in Normalgröße verbinden – endlich!

Ausdauer:
Die neue A4-CPU soll außergewöhnliche Prozessor- und Grafikleistung in Kombination mit einer langen Batterielaufzeit von bis zu zehn Stunden ermöglichen. Apple spricht von bis zu 1.000 Ladezyklen des nicht tauschbaren Akkus ohne signifikante Einbußen der Batteriekapazität über eine typische Lebensdauer von fünf Jahren.

Connectivity:
iPad gibt es in zwei Varianten – eine Version mit WLAN und eine sowohl mit WLAN als auch 3G. iPad integriert neueste 802.11n WLAN-Technologie und die 3G-Modelle unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbps in HSDPA Netzwerken. In den USA darf AT&T für die 3G-Versionen Pre-Paid Datentarife anbieten.

Preise & Verfügbarkeit:
iPad ist weltweit ab Ende März als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden im April in den USA und ausgewählten Ländern als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel vertrieben. Die internationalen Preise und die weltweite Verfügbarkeit werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der iBookstore ist in den USA bereits verfügbar.

Wunschliste:
Ob das Gerät die verursachte iPadMania (fast alle einschlägigen Webseiten waren gestern Abend platt wie ein Plätzchen) und die Bezeichnung Revolution rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden. Dass es den Markt für digital publishing aufmischen wird (E-Book, E-Paper, E-Mag) darf als wahrscheinlich angesehen werden. Unabhängig davon hätte man gerne auch einige der folgenden Features gesehen: Multitasking, Dateiverwaltung separat von iTunes, Flash-Unterstützung (!) oder wenigstens eine der dem Gerät von zahllosen “Insidern” bereits angerüchteten mehreren Kameras. Eine noch weit umfänglichere “Mängelliste” findet sich hier. On the bright side: Die Preise des iPad fallen günstiger aus, als vielfach vorab erwartet. Und etliche der obigen Mankos mag iPhone OS 4.0 richten.

Ausblick:
Die Investmentbank RBC Capital Markets erwartet, dass Apple allein im ersten Produktjahr bis zu fünf Millionen Tablet-PCs verkaufen wird.