Weiterer “iPhone-Killer” von HTC?

Branchenkenner bei GSM World vermuten, dass HTC zum am 15. Februar beginnenden GSMA Mobile World Congress (MWC) u.a. eine abgespeckte Variante des für Google produzierten Nexus One vorstellen wird. Der Endpreis des Smartphones könnte 100 US-Dollar günstiger als beim Googlephone liegen, aber dennoch Qualcomms schnellem Snapdragon-Prozessor, einen 3,7-Zoll-AMOLED-Bildschirm sowie eine 5 Megapixel-Kamera mit Video (m. DivX- und Dolby-Unterstützung?), Autofokus und Blitz mitbringen. Das Gerät wird vermutlich unter Android 2.1 (“Froyo”, “Flan”?) betrieben. Der Vertrieb könnte wie üblich – aber im Gegensatz zu Googles bisherigem Verfahren beim Nexus One – über lokale Carrier laufen, gerüchteweise sind dies in den USA Verizon und in UK Vodafone.

Das iPhone ist tot, es lebe das GooglePhone?

Suchmaschinengigant Google hat auf einer Mitarbeiterveranstaltung am 11.12. begonnen, Vorabexemplare eines neuen Smartphone an die Belegschaft auszugeben. Das “Nexus One” wird nach Informationen von TechCrunch und anderen unter Android 2.1. betrieben und von HTC gebaut – allerdings nach Google-Vorgaben. Auf Twitter finden sich Bilder eines aufgeräumt wirkenden, iPhone-ähnlichen Geräts mit wenigen physischen Tasten und dem resultierenden großen Touchscreen. Erste Reaktionen auf die offensichtlich SIMlock-frei ausgegebene Weihnachtsgratifikation lesen sich enthusiastisch.

nexusIn den Bereich der Spekulation gehören noch Ansagen, dass Google das Nexus bereits ab Januar selbst und ausdrücklich ohne Bundling mit einem Carrier via Internet verkaufen möchte. Ebenso unbestätigt ist die Vermutung, das Gerät könne über Online-Werbeeinnahmen quersubventioniert und zu einem Kampfpreis angeboten werden (anderen Berichten zufolge aber sucht Google inzwischen nach Vetriebspartnern, darunter T-Mobile USA).

Falls Google aber seine Web-Omnipotenz voll ausspielt, geschieht, der neue “iPhone Killer” seinem Namen sogar gerecht werden. Allerdings müßte die junge Android-Plattform dafür noch in Lichtgeschwindigkeit reifen, was Performanz und intuitive Bedienbarkeit der Endgeräte sowie “App-Affinität” des Android Market angeht (Stand 1209: rund 20.000 Apps verfügbar). Auch bleibt abzuwarten, ob Datenschutz-Bedenken der Endkunden die Akzeptanz ein solches Google-branded Phone ähnlich ausbremsen, wie es bislang bei den funktional sehr überzeugenden Google (Web) Applications der Fall zu sein scheint.

In jedem Falle befände sich das GooglePhone in bester Gesellschaft: für 2010 wurden bislang über 50 neue unter Android betriebene Smartphones angekündigt, u.a. von HTC, Sony Ericsson oder den PC-Herstellern Acer und Dell. Bereits erhältlich sind Android-Phones etwa von HTC (G1), LG oder Samsung. Motorolas “Droid” (in Europa: “Milestone”) ist in den USA hervorragend gestartet und soll bei der Markteinführung in UK durch eXpansys in wenigen Stunden ausverkauft worden sein.
teils iTunes-Link zur SendPhotos-App

Autor: klaus, veröffentlicht am: 14. 12. 2009

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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Palm Pre vs. 3GS

Die Mobil-Spezialisten von comScore haben Suchstatistiken im Kontext der Markteinführung von Palms “Pre” untersucht. Das vielfach als “iPhone-Killer” apostrophierte Pre wurde am 06. Juni verfügbar und u. a. vom Mobilfunkanbieter Sprint mit einer großen Kampagne (“Now Network”) beworben. Allein am Tag der ersten Schaltung hat die Kampagne 13 Mio. Menschen erreicht, was u. a. auch darin resultierte, dass bis ca. Mitte Juni ganz massiv mit Suchmaschinen nach diesem Thema gesucht wurde. Interessanterweise fällt das Abebben der Pre-Suchaktivität zeitlich mit der Verfügbarkeit von iPhone OS 3.0 am 17.06. und vom iPhone 3GS am 19.07. zusammen. Beispielsweise seit Mai bis zur ersten Juni-Woche haben nach comScore-Angaben regelmäßig ca. eine Million Menschen pro Woche nach “iPhone” gesucht. In der Woche vor dem 3GS-Launch hat sich diese Zahl auf 2,3 Mio. Menschen mehr als verdoppelt. Durch Kreuzauswertungen hat comScore ermittelt, dass das Palm-Flaggschiff dennoch ein anderes Publikum als das iPhone anspricht, denn von den Palm Pre-Interessierten haben nur elf Prozent auch nach iPhone gesucht.
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Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 07. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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