FussballQuiz goes Android!
Laut den Spezialisten für IT-Marktforschung von Gartner waren 25 Prozent der im ersten Quartal 2010 verkauften Smartphones weltweit entweder unter iPhone OS oder Android betriebene Geräte. Apple hat in den vergangenen drei Jahren 85 Mio. iPhone und iPod touch weltweit abgesetzt und der Siegeszug des iPad hat gerade erst begonnen. Laut Google werden derzeit weltweit etwa 100.000 Android-Endgeräte täglich aktiviert (Stand 04/2010). Diese Marktsituation begründet die Strategie von Glanzkinder, native App-Programmierung für genau diese beiden Wachstums-Plattformen anzubieten.![]()
Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft wurde jetzt im ersten Schritt die GlanzApp FussballQuiz auf Android portiert. Die Erfolgsapp (auch über ein Jahr nach dem Start immer noch auf Platz 44 in den Charts Spiele/Bildung/Meistgekauft) erscheint aufgewertet durch 300 weltmeisterliche Zusatzfragen zum weiterhin günstigen Preis von 0,79 Euro nun auch im Android Market – Kategorie Rätsel & Denksport. Als nächstes werden mobileTicker und iLitfass portiert.
Auch Sie wollen am Erfolg des Android Market teilhaben? Sie benötigen eine individuelle Android App? Die App Spezialisten von Glanzkinder setzen diese gerne für Sie um!
Report: Android in USA besonders stark
Die US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob, die – wie es aktuell aussieht – doch von Google übernommen werden dürfen – haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report Android- vs. Iphone OS-Endgeräte nach Regionen und dem durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:
- 75% der unter Android betriebenen Endgeräte fanden sich in Nordamerika, gefolgt von Asien (12%) und Westeuropa (11%).
- Die Mehrzahl der mit iPhone OS laufenden Mobilgeräte im AdMob-Netzwerk fand sich in Nordamerika (49%) und Westeuropa (28%).
- In den USA lässt sich ein Verhältnis von 2 zu 1 zwischen iPhone OS und Android ausmachen. Weltweit betrachtet ist diese Ratio 3,5 zu 1.
- In absoluten Zahlen befinden sich 11,6 Mio. Android-und 40,8 Mio. iPhone OS-Geräte im Netzwerk der Werbespezialisten.
AdMob weist auf das schnelle Wachstum beider Plattformen hin und zitiert die Marktforscher Gartner mit der Aussage, dass beide zusammen rund 25 Prozent der weltweiten Smartphone-Verkäufe in Q110 ausgemacht haben. Laut AdMob hat Google auf seiner Entwicklerkonferenz vergangene Woche von 100.000 aktivierten Android-Endgeräten pro Tag gesprochen. Für die iPhone OS-Plattform geht AdMob von insgesamt 85 Mio. iPhone und iPod touch weltweit aus. Die Untersuchung beruht auf April-Daten.
Millennial Media: HTC erobert Top 5
Millennia Media, von Microsoft umworbener Spezialist stellt mit dem Mobile Mix ein weiteres Berichtsformat neben seinen monatlichen S.M.A.R.T. Reports (US Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) vor. Es fokussiert Handy-Hersteller, Endgeräte sowie Betriebssysteme. Highlights des aktuellen Mobile Mix, der auf Erhebungen innerhalb von Millennial Medias US-Werbenetzwerk im April 2010 beruht:
- HTC gewann im April nach diesen Zahlen 2,5 Prozent Anteil bei Ad Impressions (angezeigter Werbung) dazu und stieg damit in Millennial Medias Top 5 auf.
- Bei den Betriebssystemen verteidigte BlackBerry OS seinen zweiten Platz mit einem Zuwachs von 3% im Vergleich zum Vormonat auf 15% der Ad Impressions insgesamt.
- iPhone OS bleibt trotz 8% Rückgang mit verbleibenden 62% das dominierende Betriebssystem.
- Der Android-Anteil an Ad Impressions stieg von März auf April um 77%, von Januar bis Ende März um 282%!
Windows Mobile führt bei Klickraten vor iPhone OS
Im Rahmen der Next Conference veröffentlichte Smaato aktuelle Metriken zum Mobile Advertising Markt in Europa mit einem Vergleich der Klickraten nach Betriebssystem und den Fill Rates der angebundenen Werbenetzwerke. Nach einem Focus auf den asiatischen Markt in den vergangenen zwei Monaten zeigen die April-Metrics neben einem globalen Marktüberblick bezüglich der Fillrates und Klickraten der einzelnen mobilen Betriebssysteme auch einen Einblick in den jeweiligen Markt der Länder Deutschland, UK, Frankreich, Italien und Spanien.
Im Europa ist Windows Mobile (bzw. künftig “Windows Phone”) laut Smaato mit einem Index von 126 das führende Betriebssystem in Bezug auf die “Click Trough Rate” (CTR, Responsequote), dicht gefolgt von iPhone OS (122). Nokias Symbian – global in den vergangenen Monaten kontinuierlich an der Spitze – liegt in Europa mit 111 nur an dritter Stelle. Der Index besteht aus der durchschnittlichen CTR aller Betriebssysteme und ist auf 100 gesetzt.
Die durchschnittliche Fill Rate (Die Fill Rate ist der Quotient aus ausgelieferter zu angefragter Werbung. Da im Markt derzeit mehr mobile Werbung nachgefragt wird, als Kampagnen vorhanden sind, ergibt sich eine Lücke in der Auslieferung. D.h. nicht jedes Mal, wenn eine Applikation ein Werbebanner anfragt, kann ein Werbenetzwerk auch ein für die Situation passendes Banner liefern. 30% Fill Rate bedeuten demnach, dass nur 3 von 10 Anfragen nach Werbung auch tatsächlich ein Banner angezeigt bekommen.
) der angebundenen Werbenetzwerke liegt in Europa mit 25 Prozent dicht am globalen Durchschnitt von 26 Prozent. Sechs der Top 10-Werbenetzwerke liegen überhalb dieses Durchschnitts. Die vollständigen Smaato Mobile Metrics finden Sie hier.
Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)
Mehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.
Zunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!
Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..
An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.
Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.
Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.
Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.
Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.
Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.
Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.
Die sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.
Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.
Netter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.
Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.
Shopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.![]()
Der Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.
Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern
Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt
Hero-Fazit: *****
PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.
WWDC, 07.-11.06.2010
Die WWDC-Wallfahrt kann (u. sollte) wieder geplant werden: Die Jahresausgabe der jährlichen Worldwide Developers Conference (WWDC) wird vom 7. Juni bis 11. Juni im Moscone West Center in San Francisco stattfinden. Erwartungsgemäß wird die fünftägige Konferenz erstmals Sessions zur iPad Programmierung sowie Hands-on-Workshops zur iPhone Programmierung für OS 4 bieten. Ein weiteres neues Thema ist Mac OS X Core Technology Labs. Die WWDC zielt auf iProgramming-Profis. Diesen sollen heuer vor allem fünf Schlüsseltechnologien näher gebracht werden:
1. Application Frameworks (z.B. Push vs. local Notifications; API-Design f. Cocoa und Cocoa Touch; Feinheiten von iAd); 2. Internet & Web (z.B. Ergänzen von Touch- und Gesten-Erkennung auf Webseiten mit iPhone OS ); 3. Graphics & Media (z.B. Tuning & Optimierung von OpenGL ES; Bereitstellung von Spielen für das Game Center); 4. Developer Tools (z.B. Effektives Arbeiten mit Objective-C oder der Einsatz von Multitasking in OS 4.0); 5. Core OS (z. B. netzwerkfähige iPhone Apps oder die Integration von Peripherie-Geräten). Diese Bereiche werden von Apple-Ingenieuren in über 100 lösungsorientierten, technologisch-spezifischen Sessions präsentiert.
Überdies soll auch die WWDC 2010 natürlich wieder die Möglichkeit zum Networking mit Tausenden von Entwicklern mit ähnlichen Interessenlagen bieten. Schließlich werden wieder fünf Apple Design Award-Gewinner verkündet – diesmal erstmals inklusive iPad App Design. Tickets dürfen nur von bei Apple kostenpflichtig registrierten Entwicklern erworben werden – für knapp 1.600 US-Dollar.
Infos u. Registrierung
Report: Fragmentierter Android-Markt
Die von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report sowohl das “Android-Ökosystem” unter die Lupe genommen wie auch die einzelnen Generationen von unter iPhone OS betriebenen Apple-Endgeräten nach durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:
96 Prozent des Android-Traffics gehen auf 11 Endgeräte zurück (vgl. Grafik). Zum Vergleich: im September 2009 waren es nur zwei Android-Geräte. Die Android-Versionen 1.5 (“Cupcake”: 38%), 1.6 (“Donut”: 26%) und 2.0/2.1 (“Eclair”/”Froyo”: 35%) dominieren den Markt.
Auf der Apple-Seite hingegen lässt sich 84% des iPhone OS-Traffic auf die Endgeräte iPhone 3GS (39%), iPod touch 2G (25%) und iPhone 3G (20%) zurückführen, wobei der Anteil des 3GS seit September 2009 um 30 Prozent zugelegt hat. Die Untersuchung beruht auf März-Daten aus dem US-Markt. Zum aktuellen Report geht es hier.
Microsoft vor Übernahme von Millennial Media?
Laut Medien wie u.a. Business Insider bemüht sich PC-Software-Gigant Microsoft um die Übernahme der Spezialisten für Mobile Werbung Millenial Media. Die Verhandlungen sollen schon seit zwei Monaten laufen und jetzt kurz vor dem Abschluss stehen. Microsoft könnte so versuchen, mit Google (AdMob-Übernahme für 750 Mio. US-Dollar), Apple (Quattro Wireless, 275 Mio. $) und Opera (AdMarvel, 23 Mio. $) gleichzuziehen, die sich ebenfalls in diesen Zukunftsmarkt eingekauft haben. Laut Nielsen erreichen Anzeigenschaltungen via Millenial Media potenziell 83 Prozent der mobilen Internet-Nutzer in den USA oder 58,1 Millionen Menschen – darunter Anwender von iPhones sowie von unter BlackBerry OS, Android oder Windows Mobile betriebene Smartphones. Für die Einbindung des iPads wurde soeben eine eigene SDK vorgestellt. Der Wert des Unternehmens wird auf rund eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt.
Update: US-Marktanteile bei den Mobiles
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile im US-Handy- und Smartphone-Markt zwischen November 2009 und Februar 2010 betrachtet. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA. Nach ihren Ergebnissen liegt Motorola mit 22,3% bei den Handy-Herstellern und immer noch RIM/BlackBerry mit 42,1% bei den Smartphone-Fertigern vorne. Das Handy-Ranking im Detail: Platz 2 hält LG (21,7%), dicht gefolgt von Samsung (21,4), abgeschlagen folgen Weltmarktführer Nokia (8,7%) und RIM (8,2%).
Laut comScores Daten nutzten 45,4 Mio. Menschen im Untersuchungszeitraum Smartphones. Platzhirsch RIM/BlackBerry OS (+1,3 Prozentpunkte) wird verfolgt von Apple/iPhone OS (25,4%, +0,3 Prozentpunkte), Microsoft/Windows Mobile (15,1%), Android (9,0, +5,2!) und Palm (5,4%).
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde untersucht. Danach haben durchschnittlich pro Monat 64% der US-Anwender Textnachrichten verschickt (+1,9 Prozentpunkte im Vergleich zur Voruntersuchung). Die Browser-Nutzung stieg um 2,4 Punkte auf 29,4%. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 2,9 Punkte auf 18 Prozent. Die Nutzung von zuvor herunter geladenen Apps stieg um 1,8 Punkte auf 27,5 Prozent.
Vorschau auf iPhone OS 4
Apple hat gestern eine Vorschau auf iPhone OS 4 gegeben. Eine Beta-Version steht registrierten Entwicklern des iPhone Developer Programms ab sofort zur Verfügung. Die Beta-Version des Betriebssystems enthält ein aktualisiertes Software Development Kit (SDK) mit über 1.500 neuen Programmierschnittstellen (APIs) und über 100 neuen Funktionen, die Benutzern des iPhone und des iPod touch ab diesem Sommer zur Verfügung stehen werden. Neue Eigenschaften sind unter anderem Multitasking für Apps von Drittanbietern; Ordner zur besseren Organisation und besserem Zugriff auf Apps; weiterentwickeltes E-Mail mit vereinheitlichtem Posteingang, schneller Wechsel zwischen Posteingängen sowie kommentierten Nachrichten; eine erweiterte Unterstützung für den Einsatz im Unternehmen mit besserem Schutz der Daten, vereinfachtem Management mobiler Geräte, drahtloser Verteilung von Apps etc.; iAd, Apples neuer Plattform für mobiles Marketing; sowie iBooks, der eBook-Reader und Online-Buchladen, der kürzlich (bislang nur in den USA) mit dem iPad eingeführt worden ist.
Die Multitasking-Fähigkeit in iPhone OS 4 bietet dem Anwender endlich die bislang Geräten mit Jailbreak vorbehaltene Möglichkeit, schneller zwischen Apps hin- und her zu wechseln und stellt Entwicklern sieben neue Multitasking-Services bereit, um ihren Apps “einfach” Multitasking-Eigenschaften hinzufügen zu können. Diese beinhalten unter anderem Background-Audio, so dass Apps wie beispielsweise Pandora Musik im Hintergrund abspielen können, und VoIP, so dass VoIP-Apps VoIP-Anrufe entgegen nehmen können, auch wenn das iPhone im Ruhezustand ist oder der Anwender eine andere App geöffnet hat.
Ordner unterstützt den Anwender bei einer besseren Organisation und einem besseren Zugriff auf seine Apps. Durch das Ziehen eines App-Icons auf ein anderes wird automatisch ein neuer Ordner erstellt. Dem Ordner wird automatisch ein Name, basierend auf der Kategorisierung im App Store, zum Beispiel ‘Spiele’, zugeordnet; dieser Name kann vom Anwender einfach geändert werden. Durch die Verwendung von Ordnern kann der Nutzer mehr als 2.000 Apps auf seinem iPhone organisieren und darauf zugreifen. Anwender können mit iTunes 9.2 ihre iPhone-Ordner auch auf dem Mac oder PC erstellen und verwalten.
iPhone OS 4 bietet laut Apple “das beste E-Mail-Erlebnis auf einem mobilen Gerät”. Dank dem vereinheitlichten Posteingang ist es dem Anwender möglich, Nachrichten verschiedener E-Mail-Accounts in einem einzigen Posteingang anzuschauen – also eine Disziplin, die Googlemail oder gängige Mailclients wie Outlook immer schon beherrschten.
iAd, Apples neue mobile Werbeplattform kombiniert die Emotion von TV-Werbung mit der Interaktivität von Online-Werbeanzeigen. Wenn heute die Nutzer auf mobile Anzeigen klicken, werden Sie fast immer aus der App in einen Webbrowser gebracht, der die Website des Werbenden lädt. Die Nutzer müssen danach wieder zur App navigieren und es ist oft schwer bis unmöglich wieder genau an die vorher verlassene Stelle zurückzukehren. iAd löst dieses Problem durch das Abspielen von Vollbild-Videos und interaktiven Inhalten ohne dabei jemals die Anwendung zu verlassen, und lässt den Nutzer zu jeder gewünschten Zeit wieder zur App zurückkehren. iPhone OS 4.0 ermöglicht es den Entwicklern, die Funktionalität von iAd einfach in ihre App zu integrieren. Die Anzeigen sollen so dynamisch und drahtlos auf das Gerät übertragen werden. Apple wird diese Anzeigen verkaufen sowie bereitstellen und die Entwickler erhalten branchenübliche 60 Prozent der über iAd erzielten Umsätze.
Die Beta-Version der iPhone OS 4 Software beinhaltet eine Entwickler-Vorschau von Game Center, Apples neuem sozialen Spielenetzwerk. Durch die Auswahl an enthaltenen APIs ist der Entwickler in der Lage Apps mit zusätzlichen Eigenschaften zu entwickeln. Dies sind unter anderem die Möglichkeit Freunde zu einem Spiel einzuladen, ein Multiplayer-Spiel mittels ‘matchmaking’ zu starten, Fortschritte zu verfolgen und aktuelle High-Scores zu vergleichen. Apps, die bisher mit GameKit APIs entwickelt wurden, werden auch unter Game Center laufen. Game Center wird im Laufe des Jahres für iPhone- und iPod touch-Anwender verfügbar sein.
Die neuen Eigenschaften für den Unternehmenseinsatz in iPhone OS 4 beinhalten Verbesserungen in Sicherheit, Skalierbarkeit und Kompatibilität. Der neue Mobile Device Management-Service kann in die bestehende Server-Infrastruktur integriert werden, um angebundene iPhones drahtlos zu konfigurieren, zu durchsuchen und sogar zu sperren oder zu löschen. iPhone OS 4 ermöglicht es Unternehmen selbstentwickelte Apps sicher zu hosten und diese ihren Mitarbeitern drahtlos zu übermitteln. Die neue Data Protection-Funktion verwendet ein Nutzerkennwort zur Verschlüsselung um Emails und Anhänge, die auf dem iPhone gespeichert sind, zu sichern. Mit iPhone OS 4 können optional längere, komplexere Passwörter vergeben werden, die das iPhone und die sich darauf befindlichen Daten noch sicherer machen. iPhone OS 4 ermöglicht es den IT-Managern mehrere Exchange ActiveSync Accounts einzurichten, ist kompatibel mit Exchange Server 2010 und beinhaltet eine Unterstützung für kommende SSL VPN Anwendungen von Juniper Networks und Cisco.
iPhone OS 4 wird als Softwareupdate für iPhone- und iPod touch-Kunden diesen Sommer erhältlich sein. Eine Version von iPhone OS 4 für das iPad erscheint diesen Herbst. Einige Funktionen werden nicht auf allen Produkten verfügbar sein. Zum Beispiel setzt Multitasking ein iPhone 3GS oder einen iPod touch der dritten Generation voraus (im September 2009 auf den Markt gebrachte Modelle mit 32GB oder 64GB). Dem iPhone 2G bleiben die Segnungen von OS 4 wie Multitasking, iAd oder Folders leider komplett verschlossen.