Amazon in den Top 10 der Android-Geräte

Soeben erschien die Ausgabe zum ersten Quartal des Marktforschungsformats Mobile Mix der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM). Sie beschäftigt sich – mit Fokus auf Android – mit Top-Endgeräten, -Herstellern und -Betriebssystemen im Mobile Business. Aus den Ergebnissen:
#Android Spotlight Infographic

  • Täglich werden laut Googles Eric Schmidt 1,5 Millionen neue Android-Geräte aktiviert.
  • Nach Ad Impressions im MM-Werbenetzwerk hat Android bereits im Dezember 2010 iOS überholt. Im Vergleich zu 1Q12 stiegen die Impressions von Android-basierten Tablets in 1Q13 um 96 Prozent. Volle 26 Prozent dieser Impressions stammen von Amazons Kindle Fire.
  • 25 Prozent der iPad-Nutzer besitzen auch ein unter Android betriebenes Smartphone.
  • Im Google Play Store werden bereits über 700.000 Apps angeboten und es sieht so aus, als würde Google die Milliarden-Grenze vor Apple überspringen.
  • Nach Impressions ergeben sich folgende Hersteller-Top-10: Apple, Samsung, BlackBerry, HTC, LG, Motorola, Amazon, SonyEricsson, Nokia, Huawei. Die Top 3 der Geräte sehen so aus: iPhone, Samsung Galaxy S, BlackBerry Curve.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

Deutsche Smartphone User: Always On(line)

www.bvdw.org49 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer älter als 14 Jahre nutzen ihr mobiles Endgerät stets und überall. 58 Prozent der iPhone-Besitzer sind immer und allerorten online. 60 Prozent der Social Networker legen ihr Endgerät höchstens zum Schlafen aus der Hand. Für 67 Prozent der 20- bis 29-jährigen gilt ebenfalls die Devise “always on”. Dies sind zentrale Ergebnisse einer von TNS Infratest Infratest gemeinsam mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. durchgeführten Studie, für die 557 Smartphone-Besitzer zu ihren mobilen Aktivitäten befragt wurden.

Kontext für App-Gebrauch
Danach gefragt in welchen Situationen bzw. an welchen Orten das Smartphone als Internetzugang oder zur Nutzung von Apps genutzt wird, geben 92 Prozent das eigene Zuhause an. Als Beifahrer im Auto nutzen es 74 Prozent. Auch an Bahnhöfen oder Haltestellen kommen die smarten Wegbegleiter zu 70 Prozent zum Einsatz. Fehlen darf das Smartphone auch nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln (65 Prozent) oder im Restaurant (65 Prozent). Beim Einkaufen kommen die digitalen Wegbegleiter zu 60 Prozent zum Einsatz und am Arbeitsplatz wird zu 61 Prozent gesurft oder eine App aufgerufen. In der Natur oder beim Spazierengehen wird zu 51 Prozent nicht auf den digitalen Zugang verzichtet. Bars oder Nachtclubs sind zu 32 Prozent die mobile Verbindung zur virtuellen Welt. Auch beim Sport wird das mobile Endgerät sogar noch von 27 Prozent genutzt. 16 Prozent geben sogar an, (für alle anderen: lästigerweise) selbst im Kino mobile Services zu nutzen.

“Mobile Endgeräte in Kommunikation und Vertrieb einzubeziehen, wird immer wichtiger. Multi-Kanal ist nicht mehr länger das Thema, sondern es geht um Multi-Digital. Wenn Unternehmen heute sicherstellen wollen, ihre Zielgruppen zuverlässig zu erreichen, geht kein Weg mehr an mobiler Ansprache vorbei, denn insbesondere die jüngere Generation ist im Prinzip always on”, betont Katja Rick, Associate Director bei TNS Infratest.

Webzugriffe: Tablets hängen Smartphones ab

Immer mehr Europäer nutzen Smartphones von Samsung, das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Digital Index-Reports “The State of Mobile Benchmark” von Adobe. So wuchs die Zahl der Webseiten-Besuche über Samsung-Geräte in Europa in den letzten zwölf Monaten um neun auf 30 Prozent. Spitzenreiter bei Internetzugriffen via Smartphone bleibt aber vorläufig noch Apples iPhone, über das 48 Prozent der mobilen Page Visits diesseits des Atlantiks erfolgen (+45). Platz 3 belegt HTC, in Deutschland hat Sony Ericsson Platz 4 inne, in Frankreich ist es Motorola und in Großbritannien hält Blackberry Position 4.Adobe Digital Index

Unabhängig von Hersteller und Betriebssystem: Tablet-Nutzer surfen pro Visit auf 1,7 Mal so vielen Seiten wie Smartphone-Besitzer – damit haben die Flachrechner iPhone und Co. abgehängt, was die mobile Internetnutzung angeht. Android und iOS teilen sich 90 Prozent des Smartphone-Markts weltweit.

Basis der Untersuchung ist die Auswertung von 150 Milliarden Besuchen auf 1.500 Webseiten in 19 europäischen Ländern.
Adobe-Blogbeitrag zum Thema
zum Download der Ergebnisse (PDF, 16 Seiten)

New Apps On the Block

In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die Newcomer im Markt für Mobile Apps konzentriert. Der Report “The New Apps in the Crowd” untersucht die neuen Gesichter und Aufsteiger unter Apps und ihren Entwicklern im Apple App Store for iPhone sowie for iPad und Google Play im Zeitraum Oktober 2012 bis Januar 2013. Die Informationen zu Downloadzahlen und Umsätzen entstammen sämtlich Distimos AppIQ-Dienst. Aus den Ergebnissen:

  • Nur zwei Prozent der 250 im Untersuchungszeitraum erfolgreichsten Publisher im Apple App Store for iPhone (USA) sind Neueinsteiger, im Vergleich zu drei Prozent bei Google Play.
  • Die Neueinsteiger unter den Android-Entwicklern haben mit im Schnitt sechs Free Apps deutlich mehr als die zwei Free Apps veröffentlicht, welche die erfolgreichsten neuen Gesichter im App Store durchschnittlich an den Start gebracht haben.
  • 17 Prozent der 300 Top Apps im Apple App Store for iPhone in den USA waren neue Apps, im Vergleich zu 12 Prozent bei Google Play.
  • 18 Prozent aller Umsätze (inkl. in app purchase) in Google Play in den untersuchten vier Monaten ließen sich auf neue Apps zurückführen. Im App Store for iPhone scheffelten Newcomer nur 12 Prozent der Umsätze. Neue Publisher-Besen fegen in App Stores nicht besonders gut.distimo.com/AppIQ
  • Zu den erfolgreichsten neuen iPhone Free Apps gehörten Google Maps und Temple Run 2, beide erzielten über eine Million Downloads am Tag nach dem App Launch.
  • Das meiste Geld verdient haben neben Temple Run auch u.a. Angry Birds Star Wars (HD) und Grand Theft Auto: Vice City – alle erlösten eine Million US-Dollar innerhalb einer Woche nach der Erstveröffentlichung.
  • Um was für Volumina geht es generell? Apple hat unlängst verkündet, dass schon 8 Mrd. Dollar an iOS-Entwickler ausgeschüttet wurden. Dies stellt einen mächtigen Sprung im Vergleich zur letzten diesbezüglichen Meldung dar: Die sprach im Januar 2012 von einer Milliarde Dollar.

zur Registrierung zwecks Download von Distimo-Veröffentlichungen

Remote-Zugriff auf Business-Applikationen

securenvoy.comDie Security-Experten von SecurEnvoy und Ultra Electronics AEP Networks stellen eine gemeinsam entwickelte Lösung für Remote Access auf Business-Applikationen vor. Das System kombiniert die Zwei-Faktor-Authentifizierungslösung SecurAccess und das LANProtect-Produkt von AEP. Desktop-Rechnern, Notebooks, iPads/iPhones und Android-Devices soll so via Browser sicherer Zugang zu geschäftlich genutzten Anwendungen zur Verfügung gestellt werden – unabhängig davon, ob diese auf Windows 2003, 2008, Citrix XenApp, XenDesktop, VMware View, Web Servers, 3270-Hosts oder auf anderen Server-Typen laufen. Anwender sollen dabei durch Eingabe der persönlichen Zugangsdaten und eines dynamischen Passcodes eindeutig identifiziert werden, der per SMS, E-Mail oder Smartphone-App auf das Smartphone oder Tablet gesendet wird. So fungiert das Mobilgerät als Token.

AEPNetworks.comAEP Networks hat sich auf die Entwicklung von Lösungen spezialisiert, mit deren Hilfe IT-Abteilungen End-User sicher mit den unternehmensinternen Applikationen verbinden können. Doch manche Nutzer, die über Virtual Desktop Infrastructures(VDI)-Lösungen wie Citrix, VMWare oder Microsoft Terminal Services auf Business-Anwendungen zugreifen, verlangen mehr Flexibilität – sie möchten beispielsweise mit verschiedenen Endgeräten arbeiten können, wie z.B. privaten oder öffentlichen Computern und Tablet-PCs (BYOD) – was aber natürlich ein erhöhtes Sicherheits- und Compliance-Risiko mit sich bringt. LANProtect ist als Hardware, virtuelle Appliance) und “End Point-Lösung” erhältlich.

mehr zu SecurAccess

Lesetipp connect iOS

connect iOS_1-2013_wekaDie “connect” ist ein Urgestein in der deutschen Fachmagazin- und Special Interest-Sparte, die sich mit Telekommunikationsthemen befasst. Und einer der wenigen Print-Titel, die hier überlebt haben. Nun stellt sich das Medium mit einer neuen Sonderheftreihe breiter, aber auch gleichzeitig spezieller auf und wendet sich mit “connect iOS” erstmals speziell an iPhone-, iPad- und Mac-Nutzer. Wie bei touch!, i-Zine oder mac & i stehen also hier die Apple-Produkte und das entsprechende Zubehör im Zentrum der Berichterstattung.

“Harte, fundierte und faire Tests” aus den Bereichen Smartphone, Computer, Audio/Video und Office sollen im neuen Magazin von einer “umfangreichen Anwendungsberatung” flankiert werden: Die in Stuttgart ansässige Redaktion will einiges anders machen, u.a. will sie “einfach und verständlich” erklären, “wie man die Technologien zu Hause und in der Praxis am besten einsetzt”.

Druck und Papier sind edel, das Layout gewollt großzügig und bildlastig, ja teils muß man den Text auf Aufmacherseiten suchen. Den Test von iPad 4 und mini begleiten neben “Labor”-Werten in grünen Infokästen auch Fotostrecken von einem Model in grasgrün.

In der uns vorliegenden Erstausgabe 1/2013 (EVT: 27.11.2012) testet die von Dirk Waasen geleitete Redaktion das neue iPad mini und das iPad 4, außerdem wird auf fünf Jahre iPhone zurück geblickt (30-35). Da schließt sich die Gerbauchtkaufberatung (S. 36 ff.) gut an, die sparfreudigen Interessenten tatsächlich bei der Entscheidung helfen dürfte.

Ansonsten taucht hier aufgrund identischer Ausrichtung auch vieles Altbekannte auf: Fokus auf ausgesprochenes Edel-Zubehör, Vergleichstest von Karten und Navigations-Apps (S. 50-57), Tarifkombis für iPhone und iPad im Überblick (S. 62-65), einige wenige Lieblings-Apps der Redaktion (S. 70-73), Apple TV und Heimvernetzung (S. 74-78) und Online-Musikdienste im Vergleich. Doch auch auf seltener Vorgestelltes wie Kfz-Kopfstützenhalter fürs iPad oder “alle ‘geosocial‘-Apps und ihre Risiken” finden sich hier.

Vor rund fünf Jahren las man die ersten Blogbeiträge dazu, ob man als Journalist vor Ort auch nur mit einem iPhone bewaffnet über die (Messe-)Runde kommen kann (man konnte). Der geschäftsf. Redakteur Oliver Stauch berichtet hier aus seinem noch unbarmherzigeren Selbsttest, ob man nämlich nur mit einem iPad versehen “wirklich auf den Mac verzichten kann” (Fazit: noch nicht).

Grundsätzlich gefällt das Blatt sehr, nur im Detail setzt es ein wenig Kritik: Wenn dem Lifestyle-Götzen gehuldigt werden, aber keinerlei Aufwand dafür getrieben werden soll, dann kommt etwas dabei heraus wie diese Doppelseite 6-7. Denn die ist bis auf diverse Konterfeis von Lady Gaga nahezu inhaltsfrei, da hier im Wesentlichen der Promotext der Lady nachgebetet wird: “… kommt 2013 mit einer einzigartigen Musik-App für iPhone und iPad [...] eine revolutionäre Version” vom neuen Album Little Monsters. Multimedial und mit Social Network-Komponente – man denke. Auch die Doppelseite 28-29 birgt keine wie auch immer geartete Anwendungsberatung. Sondern Audi-PR.

connect iOS erscheint ab sofort viermal im Jahr und startet mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren. Der Preis pro Ausgabe beträgt 7,90 Euro – liegt also über dem Hauptwettbewerb und ganz erheblich über den 2,90 Euro, die für beispielsweise die “lässige” Smartphone-Zeitschrift “connect Freestyle” aus dem gleichen Stall aufgerufen werden. Das Abonnement der connect IOS kostet 28 Euro pro Jahr.
Fazit: Durchaus empfehlenswert ****

“connect iOS” erscheint wie das Mutterschiff “connect” im Verlag Weka Media Publishing, vgl. auch Audio, Business&IT, PCgo, PC-Magazin oder Stereoplay (vgl. auch CMP-Weka, wo bis 2010 die Network Computing erschien).

mehr Infos u. Bestellmöglichkeit

Lesetipp: touch!

www.chip-media.de/chip-print/touch.htmlDie Computer-Fachzeitschrift Chip hat mit touch! ein neues Magazin für Apple-Themen auf den Markt gebracht. Inhaltlich hat sich der Titel eine “Mischung News, App- und Zubehör-Reviews sowie Praxis-Tipps” für Einsteiger und fortgeschrittene Nutzer von iPhones, iPads und iPods auf die Fahnen geschrieben. touch! ist eine Lizenzausgabe des britischen Magazins tap! und soll zweimonatlich mit rd. 100 Seiten und in einer bislang nicht IVW-geprüften Auflage von 50.000 Expl. erscheinen. Chefredakteur in UK ist der MacFormat/TechRadar-Autor Graham Barlow.

Erste Eindrücke von der uns rel. spät erreichenden Ausgabe “Nov/Dez”: guter Druck, Papier und Herstellung (Klebebindung), frisches, nur bisweilen (Seitenzahlen) etwas verspieltes Layout, hohe Informationsdichte, dennoch angenehm lesbar. Dass ein deutlicher Schwerpunkt auf Apps liegt, verrät nicht nur das hier viel versprechende Cover (“Die 100 besten Apps”), sondern auch ein separater Seitenindex für alle Apps im Heft auf Seite 7.

Nach ein wenig Lifestyle (Kolumne/Glosse und die Leserwette “App-Gemacht”) geht es dann auch schon mit der Abteilung Lebenshilfe los: “Bücher lesen auf iPhone und iPad” (Seiten 8-17) stellt E-Book-Reader (Apps) sowie E-Book-Stores auf den Prüfstand.

Ab S. 18 gehört die Bühne aber den “Besten Apps”, gegliedert nach teils etwas breiten Anwendungsbereichen/Genres wie z. B. “Filme + TV + Musik + Radio genießen”. Der nächste Artikel zum Trendthema “Gesundheit & Fitness” (S. 26 ff.) beschränkt sich mal nicht nur auf Jogging-Apps Apps, sondern stellt auch sinnvolle bzw. erforderliche Peripherie vor, wie Sensorik für Puls, Blutdruck, Körpertemperatur bis hin zu Blutzucker oder Hirnaktivität.

Ab S. 34 beginnt der nur schwer vom Coverthema (S. 18 ff.) abgrenzbare Block “Apps im Praxistest”). Vorgeschaltet die Top-10 der britischen Redaktion. Auf S. 34 wird auch erstmals das Bewertungsschema erläutert und ab S. 37 dann schließlich auch angewandt – die zahlreichen App-Porträts davor bleiben unbewertet. Diese Systematik scheint schwer nachvollziehbar und wenig übersichtlich.

Teilweise lässt das Blatt sogar zwei Apps in einem ausführlichen, einseitigen Vergleichstest gegen einander antreten, hier die Textverarbeitungsprogramme Outline Pro (3,99 €) vs. Omni Outliner (15,99 €) – aufwändig, aber auch informativer als App-Porträts, die nur aus den App Store-Texten bestehen. Der Hauptschwerpunkt bei den Apps liegt dennoch bei Spielen und Unterhaltung. “Gadgets” stellt in dieser Aussgabe u.a. edle Lautsprecher und Sounddocks vor. Abgerundet wird das Heft mit dem Teil “Basics”, der sich an absolute iOS-Anfänger richtet.
touch! 02/13 liegt seit 09.01.13 am gut sortierten Kiosk.

Gut gemachte Erweiterung des mit beispielsweise mac & i (heise, für Profi-Ansprüche) oder i-Zine immer dichter besetzten Special Interest-Segments. Relativ preisgünstig, aber noch mit leichten Abstrichen bei der Leser-Navigation/Heftkonzept sowie der Lokalisierung des britischen Ausgangs-Produkts.
Fazit: ****

PS: Mit den iPhone und iPad “Handbüchern” erscheinen im gleichen Verlag noch weitere Chip-Specials zum Thema Apple.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 10. 01. 2013

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , , ,

Android hat knapp 54% v. US-Markt

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Analysen den US-Smartphone-Markt im Zeitraum von September bis November 2012 nach Herstellern betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 26,9 Prozent (plus 1,2 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von Apple (18,5%; plus 1,4), LG (17,5%), Motorola/Google (10,4%; minus 0,8), und schließlich HTC (5,9%).

Beim jetzt über 123 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt Android mit 53,7 Prozent Marktanteil (plus 1,1) vor iOS (35%; plus 0,7), BlackBerry OS von RIM (7,3). Microsofts Mobil-Betriebssysteme rutschten weiter auf 3 Prozent ab. Platz 5 wird von Nokias Symbian verteidigt (0,5%), danach beginnt die Bedeutungslosigkeit.

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im November 2012 75,9% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 54,2% – mithin die zweitstärkste nicht direkt mit Telefonie verbundene Mobile-Aktivität. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 52,1%. Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 39,2 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 33,7% und Musik belauscht immerhin noch 28,7 Prozent der US-Smartphone-Nutzer (Mehrfachnennungen).

mehr über comScore MobiLens

40 Mrd. Downloads im App Store

Apple hat heute bekannt gegeben, dass im App Store bislang insgesamt über als 40 Milliarden Apps heruntergeladen wurden – 20 Milliarden dieser Downloads fanden im vergangenen Jahr statt.

Der App Store verzeichnet über 500 Millionen aktive Accounts und erlebte im Dezember 2012 einen Rekord mit mehr als zwei Milliarden Downloads während eines Monats.

Apple zählt derzeit 775.000 zugelassene Apps für Anwender von iPhone, iPad und iPod touch. Der Anbieter will für Paid Apps über sieben Milliarden Dollar Gewinnanteile an App-Entwickler ausbezahlt haben.

Samsung auch bei Connected Devices vorn

www.idc.comDas Marktforschungsinstitut IDC hat den weltweiten Markt für Smart Connected Devices betrachtet – also die kumulierte Sicht auf PCs, Tablets und Smartphones. In Q312 stiegen die Verkäufe in diesem Segment auf 303,6 Millionen einheiten – dies entspricht einem Wachstum von 27,1 Prozent im Vergleich zu Q311. IDC veranschlagt ein Marktvolumen von 140,4 Mrd. US-Dollar.

Süßer die Smartphones nie klingeln
Wie stets wird nochmals ein kräftiger Anstieg im Weihnachtsgeschäft erwartet: Laut der Prognosen im Report “Worldwide Quarterly Smart Connected Device Tracker” könnten in Q412 362 Millionen Devices mit einem Marktwert von 169 Mrd. Dollar abgesetzt werden. Dieses Wachstum wird von Tablets und Smartphones getrieben (ein Plus von 55,8 bzw. 39,5 Prozent), während der PC-Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht abfallen soll.

In Q312 führte Samsung die Verkäufe mit einem komfortablem Marktanteil von 21,8% an – gefolgt von Apple (15,1% – allerdings mit dem höchsten Warenwert), Lenovo (7%), Hewlett-Packard (4,6%) und Sony (3,6%). Laut IDC schadet es HPs bröckelndem Marktanteil, dass dieser Hersteller im Mobile Business praktisch keine Rolle mehr spielt.

IDC geht von weiterhin starkem Wachstum im Connected Device-Segment aus und erwartet für 2016 2,1 Mrd. abgesetzte Einheiten im Wert von 797 Mrd. Dollar. Während noch 2011 PCs (Desktop und Laptops/Notebooks) mit 39,1% eine wichtige Unterkategorie stellten, nimmt ihre Bedeutung immer mehr ab – vor allem im Vergleich zu Smartphones. Deren Anteil soll von 53,1% im Jahr 2011 bis 2016 auf 66,7% steigen. Tablets wachsen schnell auf niedrigerem Niveau: 2011 7,7%, 2016 13,4%.

« Vorherige Einträge