iOS-Geräte sicher ins Unternehmensnetz bringen
Die Verwaltung von Fernzugriffen auf die Unternehmens-IT erfordert eine zuverlässige Authentifizierung der Endgeräte, gerade auch im Zuge von BYOD-Konzepten. Zudem sollten pro Endgerät spezifische Zugriffsrechte erteilt werden können. Der Secure VPN Enterprise Server der NCP engineering GmbH führt laut Anbieter eine zertifikatsbasierte Endgeräte-Authentifizierung durch und erteilt daraufhin die Zugriffsrechte für das mobile Endgerät – oder ggfs. eben auch nicht.
Das Apple-eigene MDM-System verteilt die unterschiedlichen Zertifikate auf alle zugelassenen iOS-Geräte. Etabliert nun der Anwender von seinem Endgerät aus einen VPN-Tunnel zum Firmennetz, erkennt der VPN-Server anhand des Zertifikats, ob der Zugriff mittels Notebook, iPad oder iPhone erfolgt und ordnet dem Anwender die zentral vorgegebenen Rechte zu. Beispielweise könnte einem Windows- oder OS X-Notebook vollständiger Zugang und den iOS-Geräten nur eingeschränkter Zugriff auf das zentrale Datennetz zugewiesen werden. Die Zertifikate sind für den Anwender nicht einsehbar und können laut NCP weder manipuliert noch für nicht zugelassene Fremdgeräte genutzt werden. Es bestehe also keine Möglichkeit, beispielsweise durch Kopieren der Konfiguration unerlaubt mit privaten Endgeräten auf die Unternehmens-IT zuzugreifen.
Der hybride NCP Secure Enterprise VPN Server ist für Windows und Linux jeweils in 32 und 64 Bit lieferbar und beherrscht laut Anbieter “alle VPN-Technologien”. (Mit teils anderen Sicherheitsstufen und -features) werden auch die Mobil-Plattformen Android, Windows Mobile, Windows Phone 7 und BlackBerry unterstützt.
Lesetipp: i-Zine
“i-Zine” heißt ein Ende September erstmals in den Handel gekommenes Print-Magazin für iPhone-, iPod touch- und iPad-Anwender. Es soll künftig in einer Auflage von “ca. 50.000″ alle zwei Monate erscheinen. Die Erstausgabe beschäftigt sich auf 132 Seiten naturgemäß stark mit dem iPhone 5 und den Neuerungen von iOS 6. Für iPad 4 und iPad mini lag der Redaktionsschluss zu früh, der iPod touch wird in diesem Heft kaum behandelt.
Das Heft scheint auf ein Segment des Lesermarkts zu zielen, das lieber nicht mit der ComputerBild gesehen werden möchte und dem die mac & i viel zu technisch ist. Das kann man i-Zine nicht vorwerfen: Begriffe wie beispielsweise LTE werden in bewusst einfacher Sprache und aus mehreren Blickrichtungen erklärt: Das steckt dahinter, so schnell ist es (theoretisch), wo/bei wem gibt es LTE in Deutschland – und was kostet das alles?
Die wesentlichen Segnungen von iOS 6 werden auf vier Seiten abgehandelt, weitere drei Seiten Paartherapie sollen helfen, die Beziehung zu Siri verbessern – etwa durch eine Tabelle der Sprachbefehle für z. B. Emoticons, Zeilenschaltungen, aber auch römische Zahlen etc. Natürlich ist auch Zubehör ein Thema für die Redaktion: Den Vorstellungen in vier bis fünf Zeilen der Gadgets vom Kopfhörer bis zum Aufsteck-Beamer merkt man allerdings nicht an, ob sie auf einer Pressemitteilung oder einem Praxis-Test beruhen. Ausführlicher in einem gesonderten Artikel behandelt werden Sounddocks – allerdings ebenfalls ohne technische Daten wie “x-Wege-System” oder Frequenzgang etc. zu liefern.
Nützlichen Leser-Service stellt der “Tarifevergleich” bereit: 50 iPhone-Tarife sind hier tabellarisch aufbereitet. Eher schon Common Knowledge bringt wieder der Bereich “Troubleshooting – Wenn nichts mehr geht”. Schon seltener so dargeboten sind die Infos unter “iPhone weg – was tun” inklusive der Fernlöschung via iCloud und sinnvoller Vorbeugemaßnahmen. Eher rechtliche Aspekte rücken Beiträge zum Rückgaberecht im App Store und die Reparatur beschädigter iOS-Geräte in den Vordergrund. Weitere Texte beschäftigen sich mit iCloud (und den Alternativen), iMovie oder Alternativen zu Safari.
Besonderes Augenmerk legt die Redaktion nach eigener Aussage auf Apps – 250 davon werden in Würdigungen zwischen vier und 25 Zeilen behandelt und gemäß der aus dem App Store bekannten Fünf-Sterne-Skala bewertet. Es gibt die Kategorien Foto & Video, Musik, Info-Apps (allerdings ohne Themen wie RSS Reader, Flipboard, NewzSocial auch nur zu streifen), Helfer (systemnahe Tools), Freizeit, Finanzen, Wetter, Sport, Soziale Netze und natürlich eine lange Strecke Spiele. Schlechtere Bewertungen als *** sind uns nicht aufgefallen, insofern fällt das im Editorial versprochene “Unsere Leser erfahren immer ganz unverblümt, was wir denken” in der Praxis nicht gar so schonungslos aus.
Die herausgebende “Redaktionsagentur” Stroemung GmbH zählt folgende Medien zu ihren Referenzen: Apps & Co., Chip, com!, iPhone & Co., iPad & Co., MacDeveloper, magnus.de, PCgo, PC Professionell, PC-Welt, TecChannel. i-Zine-Chefredakteur ist einer der Agentur-Geschäftsführer, Michael Oliver Rupp. Das Magazin ist das erste von Stroemung in Eigenregie und auf eigene Rechnung erstellte Print-Produkt. i-Zine 01/13 erscheint am 07.12.12.
Fazit: *** Gelungene Erweiterung eines allerdings schon rappeldicht besetzten Segments. Der Einzelheftpreis von 8,90 Euro liegt im Mittelfeld, dafür wird allerdings einiger Gegenwert vor allem für iDevice-Novizen geboten.
(Einziges Problem: Versuchen Sie mal beim Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens laut “Die neue i-Zine bitte!” zu sagen und dabei ernst zu bleiben
)
Welche Händler profitieren vom M-Commerce?
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben sich in einer aktuellen Ausgabe ihrer Mobile Metrix-Reports mit dem Thema Handel und M-Commerce via Smartphone beschäftigt. Aus den Ergebnissen:
- 4 von 5 US-Smartphone-Nutzern haben im Juli auf ihrem Telefon Handels-Informationen via nativer App oder mobiler Seiten aufgerufen – das entspricht knapp 86 Mio. Konsumenten.
- Allein auf Amazon (online only) entfielen knapp 50 Mio. Mobil-Besucher. Es folgten eBay (32,6 Mio. Visitors) sowie Multi-Channel-Händler wie Apple (17,7 Mio.), Wal-Mart (16,3 Mio.), Target (10 Mio.) oder Best Buy (7 Mio.).
- Theater- bzw. Konzerttickets waren eine der am stärksten nachgefragten Produktgruppen. Der erfolgreichste Anbieter war Ticketmaster (5,7 Mio.).
- Die Studie unterschied auch nach Betriebssystemen: Amazon war für 43 Prozent der iPhone-Nutzer und für 55 Prozent der Android-Nutzer die Nummer 1. Apple erzielt eine Reichweite von 33,5 Prozent bei iOS- und – wie erwartbar – von nur 7,3 Prozent bei Android-Anwendern.
- Auch demographische Kriterien fanden Anwendung. Interessanterweise hatten Frauen mit 53,4 Prozent höheren Anteil an auf Desktop-Rechnern mit Handels-Informationen verbrachter Zeit und nochmals höhere 56,1 Prozent bei mobilem Zugriff (der Abruf von Informationen zu Schuhen scheint nicht separat erhoben worden zu sein
).
Apple stellt iPhone 5 vor
Apple hat heute wie erwartet das iPhone 5 angekündigt. Das bislang dünnste und leichteste iPhone stockt mit einem 4-Zoll Retina Display auf. Der von Apple entwickelten A6 Chip soll “höchste Performance und ultraschnelle Wireless Technologie” garantieren – “und das alles bei einer sogar noch längeren Batterielaufzeit”
Wie zumeist geht die neue Gerätegeneration mit einer neuen Betriebssystem-Version an den Start. Das iPhone 5 wird mit iOS 6 ausgeliefert. Dies soll gegenüber dem letzten OS-Stand über 200 neuen Funktionen bieten wie beispielsweise: keine YouTube-Integration mehr, Google Maps-freie Kartographie im Apple-Design und mit turn-by-turn Navigation; Facebook Integration; Passbook Organisation sowie erweiterte Funktionalität für Siri.
Abgesehen von Philip Schillera (Senior VP Worldwide Marketing) Schaum vor’m Marketing-Mund (“das schönste Consumer-Gerät, das wir jemals entwickelt haben”, “Edelstein-ähnliches Gerät”, “atemberaubendes Display”, “rasend schneller Prozessor”, “ultraschnelles Wireless” wissen wir noch nicht viel mehr.
Doch immerhin soviel: Theoretisch unterstützt das iPhone 5 LTE und DC-HSDPA und bietet theoretisch Dual-Band 802.11n Wi-Fi Unterstützung für einen drahtlosen Durchsatz von bis zu 150 MBit/s.
Die “iSight”-Kamera liefert 8 Megapixel und soll mit der neuen Panoramafunktion sogar Bilder mit bis zu 28 Megapixel einfangen können, “indem man die Kamera mit einer gleichmäßigen Bewegung durch die jeweilige Szene bewegt”. Wichtiger: iPhone 5 kommt mit dem neuen Lightning Anschluss, der kleiner, smarter und langlebiger sein soll als der vorherige, aber den Lebenszyklus sämtlicher entsprechender Peripheriegeräte ein jähes Ende setzt. Allerdings soll ein “Lightning-to-30-Pin”-Adapter (nur Apple kann solche Namen ersinnen, ohne im Boden zu versinken) zum vermutlich stolzen Preis angeboten werden, um auch das iPhone 5 noch mit bestehenden 30-Pin-Zuberhörprodukten verbinden zu können.
Preise und Verfügbarkeit
Das iPhone 5 wird in Weiß und Silber oder Schwarz und Graphit über den Apple Online Store (www.apple.com/de), über die Apple Retail Stores und über die Deutsche Telekom, Vodafone, O2 und ausgewählte autorisierte Apple Händler verfügbar sein. Es wird in Deutschland (sowie Australien, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada, Singapur und den USA) am Freitag, den 21. September erhältlich sein. Man kann das Telefon ab Freitag, den 14. September vorbestellen. iOS 6 wird am Mittwoch, den 19. September als kostenloses Software-Update verfügbar sein. Es wurden noch keine Preise für das Telefon genannt.
Peri-Tipp: Flexible Bluetooth-Tastatur
Jede Woche eine neue Welt – und ganz aktuell ist beim Kaffeeröster Tchibo Smartphone- und Tablet-Zeit. Neben vielen Gimmicks wie Zusatzlautsprechern, Ständern etc. wird auch eine flexible Bluetooth-Tastatur angeboten. Da die Aufgaben “längere Texte bearbeiten” oder das “Schreiben epischer E-Mails” (etwa PR-Texte oder Angebote…) via z. B. iPhone oder iPad trotz generell durchaus gegebener Fingerfertigkeit einfach nur nerven, haben wir beim aufgerufenen Preis von knapp 23 Euro nicht lange gezaudert.

Soviel vorab: In den wesentlichen Prüfpunkten überzeugt die Tastatur vollkommen! Wie versprochen ist das schlabbrige, abwischbare Peripheriegerät so flexibel und flach, dass es platzsparend eingerollt werden kann. Geladen wird es via USB/Mini-USB-Kabel am PC/Mac (kein Netzteil). Tchibo spricht von “extralanger Akkulaufzeit – ca. 100 Stunden”. Das konnten wir noch nicht nachstellen, in zwei Tagen ging der Akku jedenfalls bislang nicht in die Knie. Das Wichtigste: Das Keyboard-Layout im Format 30x1x11 cm gestattet Menschen, die im Zehn-Finger-System schreiben können, nach kurzer Eingewöhnung ein Tippen annähernd wie am Notebook.

Doch zunächst muss natürlich die Bluetooth-Hürde genommen werden. Mit einem musealen iPad1 und einem gleichfalls noch recht rüstigen iPhone 3GS (beide unter iOS 4) war diese Prozedur aber jeweils in wenigen Sekunden erledigt: Die Tastatur unterstützt den Vorgang durch eine Sende-Taste auf der Geräteunterseite. Wird diese betätigt, erkennen iPad und iPhone mit aktiviertem Bluetooth das “bluetooth 3.0 keyboard” sofort. Ein Tap auf den iOS-Dialog “Nicht verbunden” führt dazu, dass ein vierstelliger Code generiert wird. Nach dessen Eingabe kann der (Tipp-)Spass beginnen.
Ein dritter Versuch mit einem unter Cyanogen Mod 7, also Android 2.3 betriebenen HTC Hero scheiterte allerdings: Auch der Hero erkannte die Tastatur zwar mühelos, aber zeigte danach nur die Aufforderung an “0 0 0 0″ einzugeben, was nicht zur Verbindung führte. Diese Nichtunterstützung mag am veralteten Betriebssystem oder Bluetooth-Stack liegen.

Pluspunkte.
- Groß genug, um im Zehn-Finger-Style zu tippen!
- Noch akzeptable Rückmeldung, sehr leises Tippen (Material: Silikon).
- Klein und flexibel genug, um als Minirolle mitgeführt zu werden.
- Akkuschonend durch automatische Abschaltung bei Nichtgebrauch.
- LED-Anzeige warnt vor niedrigem Akkustand.
- Beim getesteten iPhone gelingt die Ansteuerung einiger Features wie Suchen, Song vor/zurück oder Esc/Home über die Funktionstasten der Tastatur.
- Diese Peripherie ist in grauschwarz oder stylischem Blau erhältlich.
Detailkritik:
- Der Lock-Schalter ist direkt über der häufigst gebrauchten Backspace-Taste etwas unglücklich platziert – er wurde jedenfalls häufig unabsichtlich betätigt.
- Auch Stunden nach dem Auspacken stinkt die Tastortur noch wie eine Mischung aus Schlauchboot und Lagavulin-Whisky. Vom Film Plastic Planet hatten wir ja gelernt, dass jeder Kunststoff, der müffelt, giftig ist. Und dieser stinkt wirklich ganz furchtbar!
- Natürlich bietet diese preiswerte Tastatur kein Touchpad, Trackball oder ein anderes Hilfsmittel, um den Cursor zu bewegen (immerhin aber Rauf/Runter/Links/Rechts-Tasten). Die Kombi “Cursor per Touch platzieren und dann Tippen bzw. Löschen” klappt aber recht gut.
- Woran es lag, dass zum HTC Hero keine Verbindung möglich war, wissen wir ehrlich gesagt nicht.
Systemvoraussetzungen: Endgerät mit Bluetooth-Schnittstelle (Bluetooth 3.0, 2.1 oder 2.0), iPhone/iPad mit mindestens iOS 4, Tablets mit integriertem Bluetooth-HID-Profil (Human Interface Device) und deutscher Tastaturlayout-Unterstützung oder PCs
Fazit: ****
Zu diesem Preis kann das Gerät jedem nur empfohlen werden, der viel mit Texten arbeitet und bei dem die Systemvoraussetzungen passen!
Die Tastatur anschauen oder bestellen
Elektrogeräte nachladen u. Autobatterie überwachen
Auch wenn aktuelle Smartphones sich über entsprechende Apps und Peripherie mit stets mehr Funktionalität in eine Art digitales Schweizer Offiziersmesser verwandeln (vom Beamer über den Alkoholtester bis hin zu Scheckkartenleser und Geigerzähler – Fakt ist, dass Mobile Pros doch meist mehr als nur ein mobiles Elektrogerät dabei haben. Und sie alle da sind, sind sie alle fast immer “hungrig”. Je häufiger man sie einsetzt, um so schneller sind die Akkus entladen – besonders gern, wenn man das Teil gerade besonders dringend brauchen würde. Im eigenen Auto bietet sich natürlich an, das Mobilgerät über den mobilen Zigarettenanzünder nachzuladen. Das APM-3 von Novitec (www.novitec.de) bietet genau diese Möglichkeit, kombiniert sie aber zusätzlich mit einer Batterieüberwachung.
Was beim Praxistest als erstes positiv auffällt: Das Gerät wird mit mit drei verschiedenen Ladekabeln ausgeliefert: USB, Mini-USB, wie für manche Navis, Apple iPhone, iPad, iPod touch). Insofern kann man das APM-3 sozusagen “fest” installieren (z. B. mit dem vorbereiten Klebestreifen an der Geräterückseite) und an seinem USB-Port einfach je nach gerade zu stillendem Stromhunger den entsprechenden Adapter einstecken.
Zusätzlich warnt der APM-3 laut Hersteller vor Batteriepannen und zeigt permanent die aktuelle Batteriespannung an. Nicht nur laut ADAC-Pannenstatistik ist Batterieversagen eine der häufigsten Pannen bei Autos. Laut Novitec kann sie jedoch leicht durch kontinuierliche Überwachung vermieden werden. Dazu warnt das APM-3, neben der permanenten Spannungsanzeige, vor allem vor zu niedrigem Ladezustand und überwacht zudem auch die Lichtmaschinenfunktion. Über den Zigarettenanzünder angeschlossen zeigt es sofort die aktuelle Batteriespannung an und warnt bei eventuellen Über- oder Unterspannungen über die beiden LEDs die etwaige Fehlfunktionen an. So warnt die linke LED, wenn die Stromspeisung (Lichtmaschine) nicht korrekt lädt. Sie leuchtet, wenn 14,6 V überschritten (Überladung, Regler defekt) oder wenn 11,6 V unterschritten werden und auch wenn mehr als 15 Sekunden lang 12,6 V unterschritten werden. Die rechte LED warnt, wenn 11,6 V 45 Sekunden lang unterschritten werden und sofort bei Unterschreitung von 10,6 V.
Allgemein sollte man gängige 12 Volt-Auto-Batterien nie länger bei unter 12,4 V ruhen lassen oder weiter betreiben – spätestens aber wenn die Warn-LEDs des APM-3 Signal geben, sollte nachgeladen bzw. ein Austausch der Batterie bzw. Kontrolle des Lichtmaschinenreglers erwogen werden, wenn dies häufiger der Fall sein sollte. Startversuche bei zu niedriger Spannung führen zu Tiefentladung, mit zu niedriger Spannung ruhende Batterien werden durch Sulfatierung geschädigt. Beim Testfahrzeug einem Daihatsu “Curare” und seiner Batterie scheint aber derzeit alles in Ordnung zu sein, jedenfalls blieben die LEDs beruhigend dunkel.
Soweit, so gut. Einziger Kritikpunkt/Verbesserungsvorschlag: Idealerweise hätte ein gerade für Mobile Pros so praktisches Gerätchen ZWEI USB-Ports, was es ermöglichen würde, beispielsweise das mobile Navi UND das iPhone ladend zu benutzen.
Fazit: ****
Das APM-3 kostet 29,95 Euro und ist im Elektronik-Fachhandel oder direkt bei Novitec erhältlich.

Mehr Infos und Kaufmöglichkeit im WebShop
Mobile Apps auf Notes- oder Domino-Basis
Business oder auch Production Intelligence – solche Informationen jederzeit und überall verfügbar zu haben, wird im Geschäftsleben immer wichtiger. Der Einsatz mobiler Endgeräte auch in diesem Bereich steigt daher immer mehr. Die YouAtNotes GmbH bietet hier mit Domino To Go eine Lösung, die “Domino-Daten überall, jederzeit und sicher zur Verfügung stellt.”
Mit Lotus Notes und Domino konnte man immer schon auch mobil Arbeiten – mit einem Notebook. Die Möglichkeiten, Anwendungen und Daten vom Domino Server auf Tablets oder Smartphones zu bringen, waren bislang laut YouAtNotes aber nicht so trivial umzusetzen. Entweder seien die mobilen Anwendungen aufwendig in einer komplizierten Programmiersprache zu erstellen oder es müssten Kompromisse beim Zugriff und der Verfügbarkeit gemacht werden, wie z. B. bei Webanwendungen. Mit dem neuen Produkt Domino To Go sollen aufwändige Entwicklungen nun der Vergangenheit angehören.
Nach Ansicht des Anbieters ist Objective-C, die Sprache für native iPhone- und iPad-Entwicklung, “eine so umfangreiche und komplizierte Sprache, dass wenige Domino-Programmierer das entsprechende Know-How haben, es müsste viel Zeit, also Geld, investiert werden, um entsprechende Ergebnisse zu erzielen” (man könnte natürlich auch mit einem iOS-Experten sprechen, beispielsweise über die Notes-Ablösung
). YouAtNotes hingegen biete den Unternehmen ein Produkt, “welches lizenztechnisch einfach gelöst ist und in der Entwicklung eine Menge Zeit, also wieder Geld, spart”. Mit YouAtNotes Domino To Go sei das Erstellen von nativen Anwendungen “in sehr kurzer Zeit möglich, die Anwendungen sind offlinefähig und in der Lage, alle Hardwareeigenschaften des mobilen Endgerätes, wie Kamera oder GPS, zu nutzen.”
Lizenzmodelle
Je nach Anforderungen des Unternehmens kann zwischen vier Lizenzpaketen für die Lösung gewählt werden. Grundsätzlich gilt jedes Paket für eine Anwendung (Application/App). Paket 1 ist die günstigste Variante und bietet mit geringen Serviceleistungen die Möglichkeit, Anwendungen mit einem kleinen Budget zu entwickeln. Paket Nummer 2 bietet umfangreichere Leistungen im Bereich Support und Fehlerbehebung. Die Pakete 3 und 4 bieten zusätzlich dazu einen persönlichen Ansprechpartner sowie ein Kontingent an Dienstleistungsstunden zur Anwendungsberatung und Unterstützung. Dabei bietet das Top-Paket Nummer 4 die höchste Priorität bei Supportfällen und ein höheres Stundenkontingent als Paket 3.
iOS 6 – New Maps, Siri, Facebook, Passbook
Apple hat heute auf der Worldwide Developers Conference (WWDC)wie erwartet eine Vorschau auf iOS 6 gezeigt, das dem mobilen Betriebssystem über 200 neue Funktionen hinzufügt. Gleichzeitig wurde eine Beta Version für Mitglieder des iOS Developer Programms wie Glanzkinder freigegeben.
iOS 6 wird als kostenloses Update im Herbst für iPhone-, iPad- und iPod touch-Nutzer zur Verfügung stehen. Die neuen iOS 6 Funktionen beinhalten in Apple-Sprech: eine völlig neue Karten App mit Kartographie im Apple-Design, turn-by-turn Navigation und eine “unglaubliche, neue Flyover-Ansicht”; neue Siri Funktionen mit Unterstützung von weiteren Sprachen, erleichterten Zugang zu Sport-Ergebnissen, Restaurant-Empfehlungen und Kinoprogrammen; Facebook Integration für Kontakte und Kalender mit der Möglichkeit, direkt aus Notification Center sowie Siri und Facebook-unterstützten Apps wie Fotos, Safari und Karten zu posten; Shared Photo Streams über iCloud; und Passbook, laut Apple “die einfachste Möglichkeit um all seine Ausweise an einem Ort zu haben”.
MM: Kindle Fire in den Top 3 Tablets
Soeben wurde der aktuelle Mobile Mix-Report der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM) veröffentlicht. Aus den Ergebnissen:
- Apple iPad, Samsung Galaxy Tab und Kindle Fire führten die Tablet-Charts des MM-Netzwerks in Q112 an.
- 20 Prozent aller Ad Impressions im Netzwerk gingen von Connected Devices aus, also internetfähigen Geräten ohne Telefonie, wie Tablets, aber auch Spielekonsolen wie die PSP und zunehmend TV-Geräte. In Q111 waren es erst 15 Prozent gewesen.
- Auf Android-Endgeräte ließen sich 49 Prozent der Ad Impressions zurückführen – die Marktführerschaft bei den Smartphone-Betriebssystemen korrespondiert also direkt mit der Marktmacht bei Mobile Ads.
- Apple bleibt aber der führende Einzel-Hersteller und das iPhone das führende Telefon im MM-Netzwerk.
- Auf Platz 2 der Herstellercharts folgt Samsung, die Koreaner stellen 4 der 20 wichtigsten Telefone im Netzwerk.
- Spiele blieben auch werbetechnisch die erfolgreichste App-Kategorie bei MM und legte noch um zehn Prozent im Vergleich zu Q412 zu.
- Mobile Video Views wuchsen um enorme 958 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
comScore: Android weit vorne bei Mobile OS in D.
Android ist aktuell die am stärksten verbreitete Smartphone-Plattform in Deutschland. 40 Prozent aller derzeit genutzten Smartphones laufen mit dem Betriebssystem Android von Google. Vor einem Jahr waren es erst 17 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von aktuellen comScore Zahlen (MobiLens).
Hierfür wurde wurde der Smartphone-Bestand im ersten Quartal 2012 in Vergleich zum Vorjahresquartal gesetzt. Auf dem zweiten Platz liegt das Betriebssystem Symbian von Nokia mit einem Anteil von 24 Prozent. Vor einem Jahr hatte Symbian diesen Markt mit 42 Prozent noch dominiert. Das iPhone-Betriebssystem iOS von Apple konnte seine Position mit einem Anstieg um einen Prozentpunkt auf jetzt 22 Prozent festigen. Die Plattformen Windows Phone und Windows Mobile von Microsoft erreichen gemeinsam nur sieben Prozent Marktanteil. BlackBerry OS (RIM) ist mit drei Prozent (Vorjahr: 4,5) auf dem absteigenden Ast.
Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz. Das sind 8,1 Millionen oder 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut comScore besitzen somit 41 Prozent aller Handynutzer ab 15 Jahren in Deutschland ein Smartphone. Aktuell gibt es laut dem BITKOM weltweit rund 1,3 Millionen Apps für die unterschiedlichen Systeme.
Hier noch einige Zahlen für den westeuropäischen Markt von IDC: Dieser Teilmarkt ist in Q112 um 1,3 Prozent gewachsen. Der Gesamtabsatz von 44,8 Mio. Mobiltelefonen (inklusive Dumb Phones/Feature Phones, die aber europaweit nur noch auf 37 Prozent kommen) wurde vor allem von Android getrieben: Der Absatz von Android-Smartphones stieg um 124 Prozent auf 15,5 Mio. Exemplare (55 Prozent Marktanteil!). Apples Marktanteil erhöhte sich mit 7 Millionen verkauften iPhones von 21 Prozent in Q0111 auf aktuell 25 Prozent. In Europa sieht IDC einen Anteil von nur 4,1 Prozent für Microsofts mobile Betriebssyteme. Größter Einzelhersteller ist und bleibt Samsung, vor Apple, RIM und Nokia. Fazit: Mit einer App für Android und iOS erreichen Auftraggeber der App-Programmierung heute bereits potenziell 80 Prozent des Smartphone-Markts.. Laut der Ziff-Davis-Lesung der IDC-Zahlen erreicht man mit entsprechenden Apps sogar 82 Prozent!