Apps: 2016 ist die Hälfte hybrid

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden hybride Apps, die ein Gleichgewicht zwischen HTML5-basierten Web-Apps und ursprünglichen Apps halten, bis zum Jahr 2016 mehr als 50 Prozent der mobilen Apps ausmachen. Dafür sei u.a. der BYOD-Trend verantwortlich und der erhöhte Druck auf Unternehmen, mobile Business Apps bereitzustellen, um den mobilen Arbeitsstilen von Mitarbeitern gerecht zu werden.

“Die hybride Architektur ist dabei außerordentlich gut für Anwendungwearen geeignet, die Unternehmen ihren Mitarbeiter bereitstellen können,” ist Van Baker, Research VP bei Gartner überzeugt. Zwar bieten native Apps in den meisten Fällen noch das Optimum an Performance und User Experience, zu ihren Nachteilen im Unternehmenseinsatz zählen jedoch die durch sie bedingte fragmentierte Landschaft aus Entwicklungsumgebungen und Werkzeugen sowie (zu) viele zu pflegende App-Versionen für die Bereitstellung von meist ein und derselben Funktionalität.

Die versprochenen Offline-Fähigkeiten von HTML5 haben bei Web-Apps laut Gartner oft enttäuscht, daher stehen nun hybride Apps vielfach im Mittelpunkt des Interesses. Besonders, wenn es um business-to-employee (b2e)-Apps geht, aber durchaus nicht nur dann: Bekannte aktuelle Beispiele für Hybrid-Apps stammen beispielsweise von Facebook, LinkedIn, Microsofts Bing-App, Netflix oder auch XING (vgl. hierzu auch die besonders nützliche Einführung von Brightcove).

Wie funktioniert das eigentlich?
Hybrid Apps werden nicht in plattformspezifischen Sprachen wie Java oder Objective-C geschrieben. Es werden hierbei viel mehr HTML5-basierte Web-Apps mit einem nativen Container zu einer hybriden mobilen Architektur verbunden, wodurch diese in die jeweiligen Stores wie App Store oder Google Play eingestellt werden können. Der Container gestattet solchen Apps überdies vollständigen Zugang auf die Geräteperipherie wie Sensorik (Kamera, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Kompass etc.) aber auch auf Dienste wie Telefonie oder Kontakte.

Warum überhaupt dieser Aufwand?
Weil “mobile” die Voraussetzung für und Grundanforderung an alles wird – sowohl im Consumer- wie im Enterprise-Bereich. Gartner prognostiziert, dass bereits gegen Ende des laufenden Jahres Mobitelefone PCs als Hauptzugriffsmittel auf das Internet abgelöst haben werden. Weiterhin soll bis Ende 2016 der PC-Markt nach Stückzahlen nur noch die Hälfte der kombinierten Absatzzahlen von Tablets und Smartphones ausmachen. “Spätestens dann ist das Zeitalter der durch Windows-PC dominierten Unternehmens-IT vorbei,” verdeutlicht Van Baker.

Gleichzeitig wird sich Zahl und Beschaffenheit der theoretisch zu unterstützenden Plattformen voraussichtlich weiter ausweiten und ausdifferenzieren: Set Top Boxen, Smart-TV Sets und andere connected devices sowie wearable devices (Brillen wie Google Glass, Uhren/SmartWatches) kommen vermehrt hinzu etc. Trotz aller Priorisierungsbestrebungen dürfte dieser Trend durchgängige native Unterstützung schwer bis unmöglich machen.

Während also im Unternehmensbereich hybride Apps das Rennen machen sollen, glaubt Gartner aber an den Durchbruch von beispielsweise rein HTML5-basierenden Web-Applikationen im Nicht-Unternehmensumfeld bis 2015. In zwei Jahren wird sich nach dieser Prognose das Feld wie folgt aufteilen:
Consumer Apps: 40% nativ, 40% hybrid, 20% Web
Business Apps: 10% nativ, 60% hybrid, 30% Web .

Hieraus leiten die Berater die Empfehlung für Firmen ab, Kompetenzen im Bereich hybrider App-Entwicklung aufzubauen bzw. ihre Dienstleister danach auszuwählen – aber auch die Web-(App-)Entwicklung weiterzuverfolgen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Predicts 2013: Portal and Web Technologies” der hier erworben werden kann.

Glanzkinder, die Softwarespezialisten für mobile Applikationen, beobachtet heute bereits Ansätze der beschriebenen Trends bei seinen Kunden: Während es noch 2008 (natürlich) ein reines iOS-Business war, hatten die Anfragen und Beauftragungen zum Apple-Betriebssystem bis ca. Mitte 2012 überwogen. Nach kräftiger Zunahme des Interesses an Android in den vergangenen zwei Jahren lassen im laufenden Jahr Interessenten im Bereich Business Apps immer häufiger hybride Lösungen mit Ausprägungen für ein oder mehrere Plattformen anbieten.

M-Health als Hybrid App gelöstJüngstes Beispiel ist der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), für den Glanzkinder eine App zum IGel-Monitor entwickelt hat. Die M-Health-Lösung verschafft schnellen Überblick über beim Arzt angebotene individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), indem ihr Nutzen und Schaden wissenschaftlich bewertet, gegeneinander abgewogen und in einer abschließenden Bewertung seitens des MDS zusammengefasst werden. Die Bewertung reicht dabei von negativ über tendenziell negativ, unklar, bis hin zu tendenziell positiv und positiv.

Darüber hinaus informiert die App über die Preisspanne von IGeL zu den alternativen Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten werden. Alle Informationsangebote werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. IGeL-Leistungen werden auf der Grundlage der Evidenz-basierten Medizin (EbM) beurteilt. Das IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung) hat noch Anfang 2013 attestiert, dass der “IGeL-Monitor des MDS das derzeit umfassendste und auch hinsichtlich der Bewertungskriterien beste Informationsangebot” zur verständlichen Darstellung von Nutzen, Risiken und Unsicherheiten ist.IGeL-Leistungen im Überblick

Die mobile Lösung wurde von Anfang an hybrid entwickelt. Bislang wurden auf dieser Grundlage Free Apps für Android und iOS/iPhone im Bereich Gesundheit u. Fitness veröffentlicht. Die technologische Basis bilden in diesem Fall PhoneGap und das jQuery Mobile Framework. Für iOS und Android kann zu 95 Prozent die identische Code-Basis verwendet werden, Anpassungen wurden nur für die Retina-Unterstützung erforderlich.

Bei allen offensichtlichen Vorteilen dieser synergetischen Programmierweise tauchten zunächst auch kleinere Nachteile auf: Da im Vergleich zu nativen Apps eine Schicht mehr verarbeitet wird, war bei “touch-events”, also Eingaben über den Touchscreen zunächst eine kleine Verzögerung zu beobachten. Doch auch dafür wurde inzwischen ein Workaround gefunden.

Glanzkinder hat auf die oben dargestellte Marktsituation reagiert und inzwischen ein eigenes “Hybrid-Labor” eingerichtet.
Die Computerwoche zur Zukunft mobiler Anwendungen

Software Architecture Summit

@EntwicklerVom 05. bis 07. Juni 2013 präsentieren die Entwickler Akademie und das Business Technology Magazin gemeinsam den ersten “Software Architecture Summit” im Courtyard Berlin Mitte. Das neue Trainingsevent richtet sich an alle, die in IT-Projekten mit dem Thema Softwarearchitektur in Berührung kommen und will tiefgehendes Know-how liefern, um geschäftskritische Projekte erfolgreich meistern zu können. Auch in der Programmierung für mobile Plattformen beginnt sich der Trend zu sauber definierten Architekturen durchzusetzen.

Laut Veranstalter lernen die Teilnehmer hier das Handwerkszeug erfolgreicher Softwarearchitekten kennen: Wie sehen Architekturstrategien für moderne Web-Anwendungen aus? Wie werden geeignete Schnittstellen designed? Welche Architekturmuster passen zu Domain-driven Design? Wie lässt sich Architekturarbeit in agile Teams einführen? Wie kann die Qualität von Architekturen bewertet werden? Wie lässt sich Java Concurrency beherrschen? Wie kann man von Continous Delivery (Automated Testing, Continuous Integration) profitieren?

“Sieben der international bedeutendsten Architekturexperten” – Simon Brown, Neal Ford, Phillip Ghadir, Dr. Gernot Starke, Dr. Venkat Subramaniam, Stefan Tilkov und Vaughn Vernon – sollen hier Praxiswissen zu Architekturdokumentation, Architekturentwicklung, Prozessen und Organisation vermitteln. Die Teilnahme kostet ab 599 Euro zzgl. MwSt. (ein Tag, Early Birds), der Dreitages-Pass schlägt mit bis zu 1.349 Euro zzgl. MwSt. zu Buche.

Programm und Anmeldung

Event auf Facebook

Event auf XING

Event: iOS DevCon

Entwickler-Akademie.deAuf der iOS DevCon wollen “nationale und internationale Trainer” einen “tiefen Einblick in die iOS-Welt” vermitteln. Die Konferenz wird von der Entwickler Akademie gemeinsam mit dem MobileTechnology-Medium (ehemals Mobile 360) vom 03. bis 04. Juni 2013 im Berliner Marriott Berlin Mitte (Courtyard) veranstaltet.

Einsteigern und fortgeschrittenen iOS-Entwicklern werden in diesen zwei Tagen “zwölf intensive Sessions, fünf Power Workshops (u.a. zu RestKit, zu Cocos2d oder zur Gesichtserkennung m. iOS), ein Speaker Panel und zwei spannende Keynotes” offerriert. Dabei sollen vor allem “die wichtigsten iOS-Themen zur Auswahl” angeboten werden: Vom Internet of Things: iOS und m2m, User Experience und Design, iOS Tooling, Processes, Methods, Coding, über iOS Publishing, Sales, Marketing, iOS Gaming bis hin zu Augmented Reality.

Aus den Themen der Sessions:

  • UIWebView – wie man nativ das Maximum aus ihm rausholt
  • iOS meets Social Media
  • Distributing tickets with Passbook.
  • Stay calm and keep shipping (Apps)
  • UICollectionView – viel mehr als nur ein komfortables Grid
  • Safety 1st – Mobile Security
  • Speech Recognition & Speech Synthesis.

Die Teilnahme kostet 549 Euro zzgl. MwSt. (ein Tag) oder 799 Euro (zwei Tage). Programm u. Anmeldemöglichkeit

Event auf Facebook

Event auf XING

Die Entwickler-Akademie ist der Veranstaltungsarm des Software & Support Media-Verlags (SANDSMedia), in dem u.a. ff. IT-Fachmedien erscheinen: Business Technology Magazin, entwickler magazin, Javamagazin, Eclipse Magazin, windows.developer, PHP magazin, Create Or Die.

Mobile Ökosysteme absichern

IBM hat eine neue Version ihrer Sicherheits-Software AppScan angekündigt, die Sicherheitsrisiken bei iOS-Enterprise-Anwendungen reduzieren soll. AppScan Source soll dabei helfen, Sicherheitsaspekte bereits im Design von mobilen Anwendungen besser zu integrieren. So sollen Schwachstellen bzw. potenzielle Datenlecks frühzeitiger im Entwicklungsprozess erkannt werden – bevor die Apps bei den Mitarbeitern oder gar bei den Kunden des Unternehmens eingesetzt werden.

IBM verbindet die Ankündigung des neuen Releases mit der neuen MobileFirst-Initiative, über die Anwendern eine mobile Plattform angeboten wird, die sich von der App-Entwicklung, über die Absicherung, Implementierung und Administration erstrecken soll.ibm.com/mobilefirst

Laut Gartner wurden allein im vergangenen Jahr über 45,6 Milliarden Mobile Apps heruntergeladen. Da zusätzlich die Einsatzrate von Anwendungen auf mobilen Geräten steigt, sollte die Absicherung von Smartphones und anderen Endgeräten hohe Priorität bei Organisationen und ihren CIOs erhalten. Mit der steigenden Verbreitung von mobilen Anwendungen können Unternehmen diese laut IBM “nicht immer auf Endgeräten völlig kontrollieren oder beschränken”. Daher müssen sie vorab testen, wie Anwendungen Daten senden und speichern. Die neue Sicherheitssoftware kann laut IBM “automatisch erkennen, wo Daten in eine mobile Anwendung hineinkommen und sie wieder verlassen”. IBM AppScan Source 8.7 für iOS soll all dies “ohne Einbußen beim time-to-market mobiler Anwendungsprojekte” realisieren. Neue Funktionen der Version 8.7 umfassen laut Anbieter:

  • Sprachunterstützung für Objective-C, JavaScript und Java. Dies schließt die Möglichkeit ein, Call-und Datenfluss-Analysen durchzuführen, die Trace-Informationen generieren.
  • 40.000 mobile Security APIs (Application Programming Interface) werden unterstützt. Dazu habe der IBM Security Research “eine umfassende Analyse des iOS Software Development Kit (SDK) durchgeführt, um APIs mit absichern zu können, die zu Sicherheitsrisiken führen könnten.”
  • US-Government Regulation Compliance.

Zu den Pilotanwendern der Lösung gehört KiwiTech. Das US-Unternehmen hat über 750 Anwendungen entwickelt, die über drei Millionen Downloads auf iOS- und Android-Plattformen generiert haben. IBM AppScan Source 8.7 für iOS wird voraussichtlich verfügbar ab 25. März 2013. Auch eine Version IBM AppScan for Android wurde angekündigt. Ein Werkzeug, das Android Apps auf diversen Android-Geräten und Versionen durchtestet, hat die Deutsche Telekom AG mit dem Developer Garden App Monitor in Barcelona vorgestellt, wie heise.de berichtet: “Der DG App Monitor ist ein sich in den Webbrowser integrierendes Dashboard, das Entwicklern statistische Daten sowie Erkenntnisse zur Performance der Apps anzeigt. Sie erfahren beispielsweise, in welchen Fällen es zu einem starken Batterieverbrauch, Speicherproblemen oder Abstürzen kommen kann.”

Software Architecture Summit

@EntwicklerVom 05. bis 07. Juni 2013 präsentieren die Entwickler Akademie und das Business Technology Magazin gemeinsam den ersten “Software Architecture Summit” im Courtyard Berlin Mitte. Das neue Trainingsevent richtet sich an alle, die in IT-Projekten mit dem Thema Softwarearchitektur in Berührung kommen und will tiefgehendes Know-how liefern, um geschäftskritische Projekte erfolgreich meistern zu können. Auch in der Programmierung für mobile Plattformen beginnt sich der Trend zu sauber definierten Architekturen durchzusetzen.

Laut Veranstalter lernen die Teilnehmer hier das Handwerkszeug erfolgreicher Softwarearchitekten kennen: Wie sehen Architekturstrategien für moderne Web-Anwendungen aus? Wie werden geeignete Schnittstellen designed? Welche Architekturmuster passen zu Domain-Driven Design? Wie lässt sich Architekturarbeit in agile Teams einführen? Wie kann die Qualität von Architekturen bewertet werden? Wie lässt sich Java Concurrency beherrschen? Wie kann man von Continous Delivery (Automated Testing, Continuous Integration) profitieren?

“Sieben der international bedeutendsten Architekturexperten” – Simon Brown, Neal Ford, Phillip Ghadir, Dr. Gernot Starke, Dr. Venkat Subramaniam, Stefan Tilkov und Vaughn Vernon – wollen hier Praxiswissen zu Architekturdokumentation, Architekturentwicklung, Prozessen und Organisation vermitteln. Die Teilnahme kostet ab 599 Euro zzgl. MwSt. (ein Tag, Early Birds), der Dreitages-Pass schlägt mit bis zu 1.349 Euro zzgl. MwSt. zu Buche.

Programm und Anmeldung

Event auf Facebook

Event auf XING

MDM für iOS-Geräte m. Push-Unterstützung

Pretioso LogoPretioso hat unlängst die neue Version 3.5.2 von Datomo vorgestellt, einer Lösung für Mobile Device Management (MDM). Diese Version unterstützt nun auch die Apple Push Notification Services für das Management der iOS-Geräte iPhone, iPod touch und iPad. Hierdurch muss der Administrator sich nicht mehr notwendigerweise im Apple Enterprise Programm registrieren, um die iOS-Geräte zu verwalten, so Pretioso. Eine Registrierung im Apple Enterprise Programm sei zukünftig nur noch für die Anwender erforderlich, die eigene Anwendungen programmieren und verteilen wollen.

Das Pretioso Device Management unterstützt seit Release 3.5 einen Corporate iOS AppStore, wodurch die Endanwender von iOS-Endgeräten im Unternehmenseinsatz ausschließlich vom Administrator freigegebene und zugelassene Applikationen aus diesem App Store installieren können. Die Funktionalität unterstützt sowohl selbst entwickelte Apps als auch Anwendungen aus dem Apple App Store – und unabhängig davon, ob diese kostenlos oder kostenpflichtig sind.

Überdies reagiert Version 3.5.2 auf die Neuerungen, die iOS 5 mit sich gebracht hat. Die Funktionen im Einzelnen:

  • verbesserte Anwendungsinstallation,
  • Passwort-Policy für iTunes,
  • automatische Ablehnung nicht vertrauenswürdiger Zertifikate,
  • Kontrolle des iCloud-Backup,
  • Kontrolle der kompletten iCloud-Synchronisation einschließlich Dokumente und Fotos,
  • “Auto Join” im WLAN,
  • Vorgabe der Proxyeinstellungen (keine, manuell, automatisch),
  • Sperre der Funktion E-Mail-Verschieben (Exchange),
  • Sperrung des Zugriffs auf E-Mail für nicht autorisierte Apps (Exchange)

Datomo Device Management wird laut Anbieter auch für die anderen unterstützten Plattformen (Android einschließlich extended API von Motorola und Samsung, Bada, BlackBerry, Symbian, Symbian UIQ, Java enabled feature phones, Windows Mobile (bis 6.5), Windows Phone 7 und WebOS) kontinuierlich weiterentwickelt. Einige in den letzten Wochen hinzugekommene Features sind: Business Phonebook, Geräteentsperrung, Push Support, Remote Access (Android), Applikationsschutz durch Passwort (Symbian) sowie Hard Restore-Funktionalität (Windows Mobile). mehr zum Thema MDM von Pretioso. Ein Whitepaper zum Thema “Sicherheit durch Device Management kann per E-Mail mit dem Betreff “Whitepaper Device Management” unter info at pretioso dot com angefordert werden.

UPDATE 12.01.:
Update: Die Anwendungsvariante als gehostete Lösung nutzt Pretioso bei dem neuen Angebot eines kostenlosen “Sofort-Tests”: Der Interessent erhält seine Teststellung garantiert innerhalb von 24 Stunden, oft sogar binnen weniger Minuten. Die Teststellung ist keine reduzierte Demolösung, sondern die komplette Lösung, die Datomo Device Management gehosted bietet. Der Anwender erhält einen eigenen Zugang, mit dem er bis zu zehn Geräte verwalten kann. Auch hierbei gibt es keinerlei Beschränkungen, alle Gerätetypen und -klassen können verwaltet werden. Pretioso begleitet die Anwender bei der Teststellung auf Wunsch mit kostenlosem Hotline-Service.
Die Teststellung kann vom Anwender nach 45 Tagen problemlos weiter betrieben werden, wenn er sich für den Erwerb der gehosteten Variante von datomo Device Management entscheidet. Anwender, die sich statt der gehosteten Version für eine Inhouse-Installation entscheiden, erhalten kostenlose Unterstützung von Pretioso bei der Migration von Einstellungen aus der Teststellung zur endgültigen MDM-Lösung.

UPDATE 13.01.:
Der MDM-Administrator kann jetzt Anwendern mit vergessenem Passwort das Passwort mit der Funktion “Screen Unlock Code Reset” zurücksetzen. In die Security Policy für Android Geräte wurden folgende neue Parametrisierungen aufgenommen: Definition von Passwortalter und Passwort-History (Verbot der Nutzung bereits verwandter Passworte). Hiermit verbunden ist, dass die sich aus diesen Policies ergebenden Vorgaben bei bestehenden Nutzern ggf. die Eingabe eines neuen, den Policies entsprechenden Passwortes erzwingen und der Administrator dieses auch separat erzwingen kann. Für Android Geräte von Samsung mit den Firmwareständen 2.3.5 – 2.3.7 (Gingerbread) ist jetzt auch der Remote Access Client verfügbar, der über volle Gesture-Unterstützung verfügt.

34% aller Android-Malware stiehlt persönliche Daten

In der zweiten Jahreshälfte 2011 haben Cyberkriminelle verstärkt Smartphone-Nutzer mit neuen Betrugsmethoden ins Visier genommen. Laut Kaspersky Lab ist Android mittlerweile das Top-Ziel bei den mobilen Schadprogrammen, noch vor den plattformübergreifenden Java-Editionen (Java 2 Micro Edition, J2ME). Allein im September sei die Anzahl an neuer Android-Malware um 30 Prozent angestiegen. Mittlerweile vereint Android mehr als 46 Prozent – also knapp die Hälfte – der mobilen Schadprogramme auf sich, bei steigender Tendenz, so die Security-Spezialisten. Im September 2011 hatte laut den Security-Spezialisten noch “nur” jeder vierte Mobilschädling auf Android gezielt.

Weiterer Trend: Kaspersky Lab identifizierte in jüngster Zeit immer mehr schädliche mobile Apps, die es auf den Diebstahl persönlicher Daten abgesehen haben. Mittlerweile haben 34 Prozent der Android-Schadprogramme das Ziel, Daten des Nutzers zu stehlen. Derartig verseuchte Apps sind bereits im offiziellen Android Market aufgetaucht. Android Apps werden seitens Google derzeit bei der Verteilung noch relativ wenig kontrolliert, verglichen mit den iTunes Review Teams.

Update 17.11.:

Im Malware-Report für Oktober meldet Kaspersky Lab erneut einen nennenswerten Anstieg neuer Android-Malware. Zum ersten Mal richtet sich sogar die Mehrzahl aller mobilen Schädlinge gegen das Google-Betriebssystem. Es ergibt sich: 1. Android (46%), 2. J2ME (41%), 3. Symbian (9%).

Ein aktuelles Whitepaper von Wettbewerber Symantec (“Norton”) ergänzt die Kaspersky-Angaben: Hiernach können Cyberschurken mit Schadcodes für das Android-Betriebssystem bislang zwar noch wenig Ertrag “erwirtschaften”. Mit einem signifikanten Anstieg von Schadcode sei aber dennochzu rechnen, schon aufgrund der Zuwachsraten bei Smartphones mit dem mobilen Google-Betriebssystem. Zudem wickelten immer mehr Anwender Geldgeschäfte direkt über ihr mobiles Gerät ab. Das Whitepaper porträtiert insgesamt sieben verschiedene Methoden mit Fallbeispielen, mit denen Kriminelle Malware für mobile Geräte Geld zu erschwindeln versuchen:

  • Betrug mit Rechnungsnummern,
  • “Spyware”: Schadcodes zum Ausspionieren von Daten,
  • “Search Engine Poisoning”: Infiltrieren von Suchmaschinen,
  • Pay-per-click-Betrug,
  • Pay-per-install-Betrug,
  • Adware: Betrug mit Mobile Ads,
  • Diebstahl von TAN-Nummern.

Das Whitepaper ist englischsprachig und ergibt einen lesenswerten Überblick. “Motivations of Recent Android Malware” kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Jede 4. Malware bedroht Android

Kaspersky Lab hat im August 2011 ein neues Niveau an Android-Schädlingen beobachtet. Knapp ein Viertel aller mobilen Schadprogramme attackiert mittlerweile das mobile Google-Betriebssystem. Zudem haben es Cyberkriminelle verstärkt auf die Generierung der virtuellen Zahlungseinheit Bitcoins abgesehen.

Die mithilfe des Kaspersky Security Networks gewonnenen Daten basieren auf Rückmeldungen von Kaspersky-Heimanwenderprogrammen an den Hersteller. Im August 2011 wurden 193.989.043 Netzattacken abgewehrt, 64.742.608 Infizierungsversuche über das Web blockiert, 258.090.156 Schadprogramme zur lokalen Infektion entdeckt und unschädlich gemacht sowie 80.155.498 heuristische Vorfälle gezählt.

Rekordstand für Android-Schädlinge
Anfang August 2010 wurde das erste Schadprogramm für das Betriebssystem Android entdeckt: der SMS-Trojaner FakePlayer. Seither nehmen Android-Schädlinge rasant zu. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden 24 Prozent aller mobilen Schadprogramme für Googles Betriebssystem geschrieben. Seit dem Erscheinen von FakePlayer entdeckte Kaspersky 628 Modifikationen verschiedener Schadprogramme für Android. Betrachtet man die Gesamtzahl aller zwischen dem 1. August 2010 und 31. August 2011 erkannten Schädlinge für Smartphones (ohne J2ME – Java 2 Platform, Micro Edition), so entfallen sogar 85 Prozent davon auf Android-Angreifer.

Mobile Schädlinge unterscheiden sich grundsätzlich nicht sonderlich von herkömmlicher Malware. Ihr Ziel ist es, Daten beziehungsweise Geld von Anwendern zu stehlen. Im August tauchte beispielsweise der Trojaner Nickspy auf, der alle Gespräche der Inhaber infizierter Geräte als Audio-Dateien mitschneidet und diese Dateien dann an einen entfernten Server der Cyberkriminellen sendet. Eine der neuesten Modifikationen dieses Trojaners, die sich als Anwendung des Sozialen Netzwerks Google+ tarnt, ist in der Lage, verborgen eingehende Anrufe von der Telefonnummer der Cyberkriminellen, die in der Konfigurationsdatei des Schadprogramms enthalten ist, entgegenzunehmen. Erhält ein infiziertes Telefon ohne Wissen seines Besitzers einen solchen Anruf, kann der Cyberkriminelle alle Gespräche abhören. Darüber hinaus raubt der Trojaner auch SMS, Informationen über Anrufe sowie GPS-Koordinaten.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 22. 09. 2011

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , ,

App-Entwicklung: Einkünfte, Plattformen, Kosten

Die Analysten von VisionMobile haben die aktuelle Version ihrer jährlichen Analyse zum Mobile Business vorgestellt, wie heise.de berichtet: “Im Branchenreport Developer Economics 2011 wird der Frage nachgegangen, wie Entwickler und Unternehmen in der mobilen App Economy ihr Geld verdienen. Besonders die Rolle der Entwickler hat sich dem Bericht zufolge in den letzten Jahren deutlich gewandelt – spielten Entwickler früher noch eine untergeordnete Rolle als reine Dienstleister, würden Unternehmen heute darum wetteifern, wer die größte Entwickler-Community um sich versammeln könnte. Daher seien Entwickler inzwischen die maßgeblichen Innovatoren der Branche. Entsprechend spielen die technischen Rahmenbedingungen einer Plattform eine wichtige Rolle, auch für den wirtschaftlichen Erfolg einer App.

Symbian und JavaME als Verlierer
Die Analysten halten fest, dass Symbian und Java ME eine immer geringere Rolle im Rennen um die beliebteste Softwarebasis spielen – und die Systeme von Google und Apple in wachsendem Ausmaß bevorzugt würden. Mit jeweils 67 Prozent (Android) und 59 Prozent (iOS) dominieren diese beiden Plattformen in der Gunst der Entwickler. An dritter Stelle folgt das “mobile Web”, gemeint sind mit HTML und JavaScript realisierte, plattformübergreifende Webanwendungen (Web Apps).

Für das kommende Jahr erwarten die Analysten hier jedoch einen interessanten Wandel. Insbesondere Windows Phone würde – dank gut funktionierender Entwicklungswerkzeuge – deutlich in der Gunst der Entwickler aufsteigen. Davon könnte die Plattform auch langfristig profitieren.

Der Report Developer Economics 2011 steht als 60-seitiges PDF kostenfrei per Download zur Verfügung.”

Opera integriert App Store in Mobile Browser

heise.de berichtet:
“Der norwegische Browser-Hersteller Opera öffnet eine Vermarktungsplattform für Smartphone-Anwendungen unter eigener Flagge. Der Opera Mobile Store wird als Direktlink in die Oberflächen der Mobil-Browser Opera Mini und Opera Mobile eingebunden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Oslo mit. Damit haben Opera-Nutzer Zugriff auf Apps für Symbian, Blackberry, Android sowie Java. Der Umfang des Angebots variiert je nach Betriebssystem. Dabei setzt Opera auf die White Label-Plattform von Appia. Der unter dem Namen PocketGear gegründete Shop-Dienstleister steckt hinter den App-Stores verschiedener Vertriebspartner, darunter Samsung sowie die US-Netzbetreiber AT&T, T-Mobile und Verizon Wireless. Das Angebot des Stores umfasst nach Unternehmensangaben insgesamt 140.000 Apps für verschiedene Plattformen.”

« Vorherige Einträge