Feuertrutz – Pilotanwender des Messe-App-Baukastens von Glanzkinder

Glanzkinder LogoGute Nachricht für die Event-Branche: Glanzkinder stellt ein Baukastensystem für Messe Apps für die Plattformen iOS (iPhone und iPad) sowie Android vor. Die Kölner App- und Ideenschmiede ist einer der Pioniere der App-Programmierung und gestaltet seit der iPhone Developer Beta-Phase diesen Markt mit. Die gesammelten Erfahrungen aus zahlreichen Apps für bedeutende Messen und Kongresse wie beispielsweise Chillventa, Dach + Holz, Eurobike, IFH, CEREC 25, Mailingtage oder Outdoor wurden jetzt für die Entwicklung eines App-Baukastens verwendet. Bei hoher Flexibilität gerade bei den optischen Gestaltungsmöglichkeiten bietet dieses App-Dienstleistungspaket aufgrund größtmöglicher Automatisierung der Prozesse ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. So kann sich die App zum Event sogar schon für kleinere Kongresse und Veranstaltungen lohnen.

Kunden der Glanzkinder Messe App geben über ein intuitiv bedienbares Web-Frontend die erforderlichen Angaben zu ihrem Event selbst ein bzw. laden entsprechenden Content hoch. Das Ergebnis wird durch die Anzeige von Templates simuliert. Plausibilitätsprüfungen schützen vor falschen Angaben bzw. Dateien in untauglichen Formaten/Abmessungen etc. Der Clou des Systems: Der gesamte Content der Messe App kann über das selbe Web-Frontend ständig selbst aktualisiert werden: Ändert sich ein Programmpunkt oder kommt ein Aussteller hinzu, so ist dies in Minutenschnelle von demjenigen eingepflegt, bei dem die Neuheit auch als erstes aufläuft. App-Nutzer merken davon nichts – die App fragt bei jedem Start beim Server nach, ob sich Inhalte verändert haben und lädt diesen ggfs. nach. Ist der Nutzer offline, wird der zuletzt geladene Content angezeigt.

Attraktive Funktionen und Preisgestaltung
Bereits die Basis-Variante bietet folgende Leistungsmerkmale:

  • individuell gestaltbare Startseite;
  • Gesamtübersicht Messegelände;
  • zoombarer Hallenplan/Hallenpläne inklusive Ortung des eigenen Standorts;
  • recherchierbare Ausstellerübersicht mit Logo, Zuordnung zu Produktgruppen und Messestand sowie Stammdaten zu jedem Aussteller;
  • Aussteller können per E-Mail oder Anruf direkt aus der App kontaktiert werden;
  • Über einen Termin-Button kann vorab ein Termin angefragt/vereinbart werden;
  • Der App User kann ihn interessierende Aussteller mit einem Tap in eine Merkliste übernehmen. Die resultierende Liste ist nach Messehallen unterteilt und optimiert so automatisch den Messebesuch;
  • In der Merkliste hinterlegten Anbietern können beliebig viele schriftliche bzw. Foto-Notizen zugeordnet werden. Diese können nach dem Messebesuch auf Wunsch per E-Mail exportiert und weiterverwendet werden;
  • Programm: Messeveranstaltungen, Kongress, Get-together etc.
    Termine können in den iPhone-Kalender übernommen werden;
  • QR Reader / Barcode Reader: Hinter einem QR Code können alle erdenklichen Informationen abgelegt werden. So können Aussteller z. B. Produktvideos, Broschüren, spezifische Messeinformationen, Gutscheine (Coupon-Promotion) etc. als optischen Code am Produkt platzieren. Eingelesene QR Codes können in der App gespeichert und später jederzeit wieder abgerufen werden;
  • Anreisehinweise, Wegbeschreibung, ggfs. Navigation via Google Maps;
  • Allgemeine Messeinfos (Öffnungszeiten, Eintrittspreise etc.);
  • eine “Empfehlen-Funktion” kann E-Mail, Facebook- oder Twitter-Profile ansprechen;
  • Impressum, Kontakt zum Veranstalter;
  • die Platzierung verlinkbarer Werbebanner ist möglich – wichtig für die Refinanzierung;
  • Die Standardversion der Messe App sieht zweisprachige Inhalte vor: Deutsch/Englisch. Weitere Sprachversionen sind als kostenpflichtige Erweiterung möglich.

Glanzkinder Messe App
Im Basis-Preis von 2.890 Euro (zzgl. MwSt.) für das iPhone-Einstiegsmodul enthalten sind das Erstellen und Testen der App, Freigabe der Beta-Version via Ad Hoc-Verfahren, der Download in den App Store sowie App-Promotion (Pressearbeit), um die App bekannt(er) zu machen.

Das Ergänzungsmodul “iPad” kostet 1.390 Euro (zzgl. MwSt.), das Ergänzungsmodul Android 1.980 Euro (zzgl. MwSt.). Individuelle Ergänzungen wie beispielsweise eine Besucherregistrierung, Ausstellerservice (z. B. Buchung von Zusatzdienstleistungen oder Belegung von Räumen), Integration von digitalen Pressemappen (Electronic Press Kit, EPK) bzw. Akkreditierung für Pressemitglieder etc. sind kostenpflichtig möglich.

Referenz-App Feuertrutz

Feuertrutz App IconPilotanwender dieses wegweisenden App-Baukastens ist der Feuertrutz-Verlag. Passend zur vom 15.-16.03.2011 in Nürnberg stattfindenden “Feuertrutz – 1. Fachmesse mit Kongress für vorbeugenden Brandschutz” präsentiert der Kölner Verlag für Brandschutzpublikationen eine App, die mit dem obenstehend beschriebenen Baukastensystem erstellt wurde und alle seine Leistungsmerkmale aufweist. Feuertrutz wurde jetzt als Free iPhone App veröffentlicht und prompt von Apple als “Neu und beachtenswert” hervorgehoben. Sie findet sich derzeit in den App Store Charts auf Position 88 (iPhone/Wirtschaft/meistgeladen).
Glanzkinder Messe App Feuertrutz QR Reader
Die neu ins Leben gerufene Feuertrutz-Fachmesse für vorbeugenden Brandschutz beschäftigt sich mit baulichem, anlagentechnischem und organisatorischem Brandschutz. Parallel dazu findet der Feuertrutz-Brandschutzkongress statt, der Teilnehmern praxisnahe Fortbildungen – diesmal zum Thema “Brandschutz in Sonderbauten” – bietet.

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zur Feuertrutz-App im App Store (kostenloser Download)

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Interview mit dem Verlagsleiter des Feuertrutz-Verlags Günter Ruhe auf retter.tv

Habemus iPad 2

Gestern wurde wie erwartet das iPad 2 vorgestellt – und das sogar von Steve Jobs persönlich. Der Flachmann wurde noch flacher – Version 2 ist 33 Prozent dünner und “bis zu 15 Prozent leichter” als sein Vorgänger, dessen 9,7-Zoll LED hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm er aber weiterhin unterbringt.

iPad 2Der Dual-Core A5 Prozessor soll für “rasend schnelle Geschwindigkeit und beeindruckende Grafikperformance” sorgen. Erwartungsgemäß sind zwei Kameras an Bord: Eine vorderseitig ausgerichtete VGA Kamera für FaceTime und Photo Booth und eine rückseitige Kamera für 720p HD Videoaufnahmen. Die Batterielaufzeit – beim iPad 1 häufig bemängelt – soll nun “bis zu zehn Stunden” betragen. Die Flunder kann in Schwarz und Weiß geordert werden.

SmartCover

Die Hüllen “Smart Cover” werden zusätzlich “in einer Auswahl von lebhaften Polyurethan- und satten Lederfarben” angeboten. Wird das SmartCover geschlossen, wird das verpackte iPad in den Ruhezustand geschickt und beim Öffnen wieder aufgeweckt.
iPad 2 Smart Cover

iOS 4.3

iPad 2 hat schon iOS 4.3 unter der Haube, die neueste Version von Apples mobilem Betriebssystem. Surfen mit Safari soll schneller geworden sein, auch für iTunes Home Sharing und AirPlay wurden Verbesserungen versprochen. Mit V 4.3 kann der seitliche Schalter des iPad zur Sperrung der Rotation oder zum Stummschalten des Tons genutzt werden. iOS 4.3 soll laut Apple als kostenloses Update für jüngere Gerätegeneration ab 11.03. erhältlich sein. Die zweite iPhone- und iPod-touch-Generation werden nicht unterstützt.

Was kostet der Spaß?

iPad 2 mit Wi-Fi wird ab 11. März zu einen Preis von 499 US-Dollar für das 16GB-Modell, als 32GB-Modell zu 599 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 699 US-Dollar erhältlich sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G wird als 16GB-Modell zu 629 US-Dollar, als 32GB-Modell zu 729 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G-Modelle kompatibel mit dem Verizon-Netz werden ausschließlich in den USA als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar erhältlich sein. Deutschland-Preise u. Vertriebswege folgen. In Deutschland soll das iPad 2 ab dem 25.03. erhältlich sein.

mehr Infos zum iPad 2

Smartphones und die Risiken

ENISA LogoDer weltweite Absatz von Smartphones hat sich u.a. laut Gartner im letzten Jahr weltweit verdoppelt; allein in Q310 wurden weltweit 80 Mio. Stück verkauft. Ein aktueller Bericht der EU-IT-Sicherheitsagentur ENISA über die Sicherheitsrisiken und Vorzüge von Smartphones preist die Vielzahl ihrer Funktionen, beispielsweise als kontakt- und bargeldlose Brieftasche, als Kamera- oder Videotelefon, als Barcode Reader, als E-Mail-Client oder als Zugangsweg zu sozialen Netzwerken – weist aber ausdrücklich auf die mit dieser Funktionsvielfalt verbundenen Risiken hin. “Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Smartphones für Unternehmen, Regierungen und Bürger in der EU ist es unserer Meinung nach entscheidend, ihre Sicherheits- und Datenschutzimplikationen zu ermitteln”, betont Prof. Dr. Udo Helmbrecht, Geschäftsführender Direktor der ENISA.

Zu den wichtigsten mit Smartphones verbundenen Risiken gehören laut Bericht:

  • Unabsichtliche Weitergabe vertraulicher Informationen beispielsweise
    durch GPS-Daten auf Bildern.
  • Datendiebstahl durch Schadprogramme und von entwendeten,
    verlorenen oder stillgelegten Telefonen
    .
  • “Dialer” – Einwahlprogramme, die mittels unberechtigter
    Telefonanrufe Geld entwenden (eigentlich aber keine auf Smartphones beschränkte oder gar für diese typische Problematik, d. Red.).
  • Überlastung der Netzwerkinfrastruktur durch Smartphone Apps.

Bezüglich der Vorzüge hebt der Bericht hervor, dass Datensicherungen häufig sehr gut in Smartphone-Plattformen integriert sind, wodurch es relativ einfach ist, Daten im Falle des Verlusts oder Diebstahls des Telefons wiederherzustellen (vgl. iTunes). Ein weiterer Vorteil besteht in der Nutzung von App Stores: “Die meisten Nutzer von Smartphones installieren Software von Drittanbietern über kontrollierte Software-Vertriebskanäle”, erklärt Dr. Marnix Dekker, Ko-Autor des Berichts.

Wichtigster Bestandteil des Berichts ist eine Liste mit Strategien zur Sicherung von Smartphones, gegliedert nach Empfehlungen für Unternehmen, leitende Beamte und Verbraucher.

Download des kpl. ENISA-Berichts (PDF)

ENISA-Video zum Thema

Trend Micro LogoAktuelle Untersuchungen der Virenanalysten von Trend Micro stützen die ENISA-Einschätzung vom bedrohten Smartphone und fügen das Szenario der von Smartphones ausgehenden Bedrohungen hinzu: Cyberkriminelle werden danach ihren Wirkungsbereich 2010 dank mobiler Geräte, Cloud-Computing und sog. Social-Engineering-Taktiken bedeutend ausweiten können.

Hauptquelle von Schadsoftware wird dabei das (mobile) Internet bleiben: Über 80 Prozent der gängigsten Malware verbreitet sich auch künftig über das Web. Noch sind laut Trend Micro noch nicht viele Angriffe auf mobile Geräte zu verzeichnen – dank des diversifizierten Marktes und der Vielfalt von Betriebssystemen und Geräteplattformen. Aber da neue Plattformen immer mehr Marktanteile erlangen, wird die Malware-Industrie auf der Suche nach Sicherheitslücken und Designfehlern in den neuen Systemen ihre Angriffe darauf konzentrieren: So gibt es beispielsweise bereits ein Proof-of-Concept für Android, und erfolgreiche Angriffe auf dieses Betriebssystem seien daher zu erwarten.

Hinweise zu aktuellen Bedrohungen im Trend Micro Blog

Skype for Symbian

skypeSkype hat eine neue Anwendung für Symbian Telefone vorgestellt, die unter anderem die Geräte Nokia N8, C6, C7 und E7, unterstützt. Darüber hinaus wird das Update mit dem Skype Breitband Audio Codec SILK beworben. Dieser soll kristallklare Gespräche “in CD-Qualität” ermöglichen, selbst wenn Nutzer über eine Verbindung mit geringer Bandbreite sprechen. Zusätzlich soll die neue Version weitere Erleichterungen beinhalten, darunter Kontakte Hinzufügen, Hochladen eines Profilfotos oder die Aktualisierung der persönlichen Skype Mood-Message.

Tablets: 1/4 würde sich dafür v. Laptop trennen

sybase_logoDie nunmehr zu SAP gehörenden Mobilitätsspezialisten von Sybase haben Zogby International US-Konsumenten fragen lassen, wie sie zu Tablet-Rechnern stehen. Erstaunliche 25 % der Befragten antworteten, dass sie ihren vorhandenen Laptop gegen ein Tablet Device eintauschen würden. Besonders stark ist das Interesse an Android-basierten Geräten: Hier ist knapp ein Viertel an einem Kauf interessiert. Beliebt sind zudem günstigere Geräte in Kombination mit einem Datenpaket, das mehr als die Hälfte kaufen würde, versus einem Tablet-PC zu höheren Kosten ohne Vertrag.

Bei der Entscheidung für ein Tablet Device legt ein Drittel der Umfrageteilnehmer Wert auf ein physisches Keyboard, die Hälfte wünscht sich ein Gerät mit einer Bildschirmgröße von 9 bis 10 Zoll und der von 29 Prozent akzeptierte Durchschnittspreis liegt bei unter 300 US-Dollar.

Die wichtigsten Ergebisse:

  • Laptop-Ersatz: Rund ein Viertel aller Befragten würde entweder privat oder beruflich ein Tablet Device anstelle eines Laptops einsetzen. 56 Prozent nennen in diesem Zusammenhang die umfangreichere Palette an Software und Anwendungen (Apps) als entscheidenden Faktor.
  • Preis/Leistung: Besonders beliebt sind preisgünstige Tablet-Geräte inklusive Datenpaket – diese werden von 56 Prozent der Verbraucher gegenüber einem höherpreisigen Gerät ohne Vertragsbindung vorgezogen.
  • Normative Kraft des Apfels: Erstaunlich gering ist das Interesse an Videokonferenz- (7%) und Kamerafunktionen (4%).
  • Mobile Business: Rund ein Viertel der antwortenden US-Amerikaner erwartet, dass ihr Arbeitgeber sie mit einem Tablet Device ausstattet, denn eine Kreativitäts- und Innovationssteigerung wird hier als Hauptvorteil von 18% der Umfrageteilnehmer angenommen. Effizienz- und Zeitersparnis sowie Problemlösungen werden von 16% als Vorteil erwartet.
  • Android auf der Überholspur: Das Interesse an Android-basierten Tablet Devices wie dem Galaxy Tab ist groß, 23% könnten sich vorstellen, ein solches zu kaufen. Zudem sagte unter den Nutzern von Android-Smartphones jeder zweite aus, dass er auf ein entsprechendes Tablet-Gerät umsteigen würde.

Die repräsentative Studie basiert auf der Online-Befragung von 2.100 Erwachsenen in den USA.

Lesetip: Apps für iPhone-Fotografen

Fotografieren mit dem iPhone hat etwas von Lomographie, allerdings mit dem Vorteil, dass man die gewünschten Fotos sofort sieht und durch die Funktionen inzwischen recht zahlreicher Apps der Kategorie “Fotografie” in die gewünschte Richtung verändern kann. Oftmals entstehen so aus zunächst unspektakulären Schnappschüssen deutlich veredelte, ernstzunehmende Bilder. iPhonefotografie“Apps für iPhone -Fotografen – Fotografie und Bildbearbeitung” aus dem Verlag Markt+Technik will als Ratgeber für die Benutzung der iPhone-Cam solche Effekte noch öfter herbeizuführen helfen.

Autor Ronald Puhle stellt in dem Buch die Cams der bisherigen iPhonegenerationen (3G-4G, das 2G taucht nicht mehr auf), viele nützliche Apps vor und erklärt diese genau. Die Möglichkeiten des direkten Hochladens der jeweiligen Fotos und ihre Verwendung auf Blogs, sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Flickr & Co.) und Kommunikationsplattformen wie iChat, Skype und MSN werden ebenso in dem Buch herausgearbeitet.

Die Schnellebigkeit des App-Marktes, die Aktualisierung der jeweiligen Apps, Neuerscheinungen und Neuauflagen des iPhones machen es aber sehr schwer, einen aktuellen Stand zu vermitteln. Der Autor ist sich dieses Problems bewusst und stellt Lesern Aktualisierungen und Erweiterungen zum Buch in seinem Blog zur Verfügung – eine gute Sache!

Der Band ist mit viel Liebe und Sachkenntnis gemacht und erfüllt die selbstgestellte Aufgabe, die Cam, Apps und Möglichkeiten der jeweiligen iPhonegenerationen mit vielen Bespielen, Tips und Tricks genau zu erklären. Insofern das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Fotonarren mit iPhone und die, die es noch werden wollen.

Fazit: ****

Apps für iPhone-Fotografen – Fotografie und Bildbearbeitung
Buch, ISBN 978-3-8272-4671-4, 234 Seiten, 19,95 €
Erhältlich in jedem Buchladen oder auch via Amazon.

Adobe: AIR für mehr Endgeräte u. InMarket-Vermarktungsplattform

Adobe Air_logoSometimes all I need is the AIR that I breathe..: Adobe hat gestern AIR 2.5 für Fernseher, Tablet-Geräte, Smartphones und Desktop-Rechner vorgestellt. Die Technologie ist eine wichtige Komponente der Macromedia-Entwicklung Flash und ermöglicht Entwicklern, auf Basis von bestehendem Code eigenständige Applikationen für unterschiedliche Geräte und Plattformen zu erstellen (Cross Platform Engineering). Die aktuelle AIR-Version unterstützt Tablets und Smartphones mit den Betriebssystemen Android, BlackBerry Tablet OS, iOS sowie unter Windows, MacOS oder Linux betriebene Desktop-Rechner. Darüber hinaus wird Samsung als erster Fernsehhersteller Adobe AIR auf seine Samsung SmartTV-Geräte bringen. Anbieter wie Acer, HTC, Motorola, RIM und Samsung werden laut Adobe voraussichtlich bald weitere Smartphones und andere mobile Geräte veröffentlichen, auf denen AIR vorinstalliert sein wird.

Mit AIR sind Entwickler in der Lage, Adobe-Werkzeuge wie Flash Professional CS5, Flash Builder und Flex für die App-Programmierung einzusetzen. Mehrere hundert Beispiele sind bereits im Android Market, im Intel AppUp Center und im Apple App Store erhältlich. AIR 2.5 unterstützt Beschleunigungssensoren, Kameras, Bewegtbild, Mikrofone, Multitouch- und Gesten-Steuerung sowie SQLite-Datenbanken.

Zusammen mit AIR 2.5 wurde heute außerdem Adobe InMarket vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen neuen Dienst, der es Entwicklern ermöglichen soll, ihre Applikationen für verschiedene Geräte über App Stores von Acer, Intel und anderen zu verkaufen. Adobe InMarket läuft wie ein Affiliate Store im Hintergrund und erlaubt es Anwendern, Applikationen direkt aus ihrem Store herunterzuladen.

weitere Infos zu InMarket

Weitere Infos zu AIR sowie SDK-Download

Phone 7: Rock Me Mozart

Windows Phone 7 Logo finalDer Deutschland-Start für erste Windows Phone-7(WP7)-Geräte wurde gestern von Microsoft per Pressekonferenz bestätigt. Der Claim dazu: “Windows Phone 7 ist das erste Smartphone (bzw. Smartphone-Betriebssystem, die Redaktion), das das komplette Angebot von Services wie Zune, Xbox Live, Windows Live, Office, Bing oder Facebook in einem Gerät vereint.”

In Deutschland werden HTC, LG und Samsung Electronics die ersten Windows Phone 7-Geräte anbieten. Ab November werden sukzessive weitere Windows Phone 7-Geräte auf den deutschen Markt kommen. Bei den ersten in Deutschland verfügbaren Geräten handelt sich um: HTC 7 Mozart (DTAG), HTC HD 7 (O2), HTC 7 Trophy (Vodafone), LG Optimus 7 (E-Plus, Vodafone) und Samsung Omnia 7 (DTAG. E-Plus).

Die neuen Windows Phone 7 Geräte sollen hinsichtlich der Hardwarekomponenten hohen Ansprüchen entsprechen: Alle Geräte haben mindestens acht Gigabyte Flash-Speicher sowie einen kapazitiven Multitouch-Bildschirm an Bord (darunter geht es aber heutzutage vermutlich auch nicht mehr). Ein GPS-Empfänger, Beschleunigungssensor, Kompass und Helligkeitssensor, sowie eine Kamera mit mindestens fünf Megapixeln und Blitz werden allen iOS- und vielen Android-Nutzern ebenfalls seit geraumer Zeit bekannt vorkommen.

Es ist Microsoft doch noch gelungen, einige deutsche Unternehmen, Verlage und Agenturen dazu zu bewegen, zum Launch-Termin ihre Apps auf WP7 zu bringen: Darunter Wirtschafts- und Finanznachrichten vom Handelsblatt oder Finanzen.net, Zugriff auf Telefonnummern und Adressen über Das Örtliche, Informationen rund ums Essen und Kochrezepte bei der Kochbar.de (RTL). Weitere App-Angebote: Handyporto (Deutschen Post), HRS, StudiVZ, neu.de, WeatherPro. Der Launch der neuen Microsoft-Mobilplattform wird laut Horizont.de von der “größten TV-Werbekampagne in der Geschichte des Mobile Business” begleitet (Todd Peters, Corporate Vice President bei Microsofts Mobile Communications Marketing Group).

mehr zu Windows Phone 7

deutscher MS-Blog zum Thema

MobiLens a): Europäer sind Textmeister

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben für eine Sonderausgabe ihrer MobiLens-Reports das Thema Mobile Usage in den Teilmärkten Japan, USA und Europa untersucht. Betrachtet wurden insbesondere der Konsum von mobilem Content, die Rolle von Sozialen Netzwerken sowie demographische Unterschiede. Die Ergebnisse zeigen, dass das “Mobile Behaviour” in den drei Zielmärkten teils stark variiert.

  • Beispielsweise sind japanische Mobilnutzer am meisten “connected”: Über 75 Prozent von ihnen nutzen Medien, indem sie mobil browsen, Apps oder anderen Content herunterladen – im Vergleich zu 43,7 Prozent in den USA und 38,5 Prozent in Europa.
  • In Japan nutzen 42,3 Prozent der Mobilanwender Apps (Keine Unterscheidung zwischen Web-Applikationen und nativen Apps) – im Vergleich zu 31,1 Prozent in den USA und 24,9 Prozent in Europa.
  • Die Europäer lieben Messaging: 81,7 Prozent verfassen und versenden Textnachrichten mobil – im Vergleich zu 66,8 Prozent in den USA und nur 40,1 Prozent in Japan. Die Japaner setzen hingegen mit 54 Prozent mehr auf mobile E-Mail (einschließlich Job-Mail) und die US-Amerikaner auf Instant Messaging (17,2 Prozent).
  • Blogs und Soziale Netzwerke werden von 21,3 Prozent der US-Mobilnutzer auch mobil verwendet – im Vergleich zu 17 Prozent in Japan und 14,7 Prozent in Europa.
  • In Japan werden mehr Fotos (63%) mit Mobiltelefonen aufgenommen oder damit TV/Video betrachtet (22%), während Europäer lieber Musik hören (24,2%) oder spielen (24,1%).
  • Auf vergleichbarem Niveau in den drei Märkten liegt das Abrufen des eigenen Kontostands. Mit 16,1 Prozent werden in Japan fast doppelt so häufig wie in Europa Börsenkurse mobil abgerufen.
  • Weitere mobile Highlights sind die Nutzung von Karten/Navigation sowie von Verkehrs- und Wetterberichten.
  • Die demographische Analyse erweist den japanischen Markt als ausgeglichener: In den USA greifen 25-34 Jahre alte Mobilnutzer mit 44 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit mobil auf Medien zu als der Durchschnitt. In Europa stellen die 18-24 Jahre alten Nutzer das “always online”-Segment.
  • Europa und Vereinigste Staaten zeigen auch größere Geschlechtsabweichungen im Mobilverhalten: In den USA liegen Frauen 9 Prozent unter der männlichen mobilen Mediennutzung, in Europa sogar 16 Prozent .
  • Die erfolgreichsten Social Networks in Japan sind Mixi, Gree, Twitter und Mobage Town. In den USA kommen Facebook, MySpace, YouTube und Twitter, in Europa Facebook, YouTube, “MSN” (+ Windows Live + Bing) und Twitter in die Top Four – Twitter schafft es also als einziges in allen drei Märkten in die Spitzengruppe.

New Desires on the Block: HD und Z

Objects of Desire: HTC hat mit dem HTC Desire HD und dem HTC Desire Z neue Spitzenmodelle ihrer Produktlinie der Android-Smartphones vorgestellt. Gleichzeitig wurde zur überarbeiteten hauseigenen Sense-Oberfläche mit HTCSense.com ein Bündel sog. Connected Services vorgestellt, das den Umgang mit HTC-Telefonen für den Nutzer verbessern soll. Beispielsweise fügt die neue Kamerafunktion eigenen HD-Videos oder Fotos auf Wunsch “eine Vielzahl an Spasseffekten” hinzu. HTC Locations hingegen ist ein neuer Online-Kartendienst, mit dem der Nutzer sofort, ohne Download-Verzögerungen und ohne Roaming-Gebühren Umgebungskarten einsehen können soll. Ein weiteres neues Feature ist der Zugriff auf den E-Book-Store und E-Reader von Kobo. Der für Smartphones optimierte E-Book-Reader ermöglicht es, Textpassagen zu markieren und zu kommentieren sowie schnell nach Definitionen oder Übersetzungen unbekannter Ausdrücke zu suchen. HTCSense.com dient überdies der einer komfortableren Verwaltung des Smartphones vom PC aus: So können beispielsweise verloren gegangene Mobiltelefone wieder gefunden werden, indem man das Gerät klingeln lässt oder den Ort, an dem sich das Telefon befindet, auf einer Karte angezeigt bekommt.

HTC Desire HD (li.) u. Desire Z (re.)

Interessant auch für den Unternehmenseinsatz: Sollte das Telefon tatsächlich verloren gegangen oder gestohlen sein, kann es per Fernsteuerung gesperrt sowie Anrufe und Nachrichten auf ein anderes Telefon umgeleitet werden. Es kann eine Nachricht an das vermißte Gerät gesendet werden, um den Finder zur Rückgabe zu bewegen, oder sogar alle gespeicherten Daten remote gelöscht werden. HTCSense.com soll überdies das Einrichten neuer HTC-Telefone sowie den Zugriff über einen PC-Browser auf archivierte Inhalte wie Kontakte, Textnachrichten und Anruflisten erleichtern.

Desire HD
Das Desire HD ähnelt dem aus dem US-Markt bekannten EVO 4G, gefällt aber mit einem solide wirkenden Aluminium-Gehäuse. Es bietet einen 4,3-Zoll Touchscreen (LCD), 8 Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und eine Snapdragon 8255 CPU von Qualcomm (1GHz). Dolby Mobile und SRS Virtual Sound sollen für neue Klangerlebniswelten sorgen. Neu ist auch eine Fast-Boot-Funktion für noch schnelleres Einschalten.

Desire Z
Das Desire Z ähneld dem aus dem US-Markt bekannten G2, setzt aber statt dem puren Android-Erlebnis auf das proprietäre Sense-GUI. Das Z muss mit einer 800 MHz-CPU von Qualcomm (MSM7230) sowie einer 5 Megapixel-Kamera auskommen, bietet dafür aber eine ausklappbare QWERTY-Tastatur mit zwei individuell belegbaren Tasten.

Beide Geräte werden im Oktober auf europäischen Märkten erwartet.

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