MM: Connected Devices +200%
Der aktuelle Report “Mobile Mix” von Millennial Media (MM), Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen, beruht auf nach Geräteherstellern, Betriebssystemen und Apps aufgeschlüsselten März-Daten aus dem MM-Werbenetzwerk. Aus den Ergebnissen:
- Android behauptet bereits im fünften Monat seine Position als führendes Smartphone-Betriebssystem im MM-Netz und konnte seinen Anteil auf 53 Prozent der Mobilen OS ausbauen.
- Beim mit Apps generierten Werbeumsatz sieht es allerdings noch anders aus: 50 Prozent davon lässt sich auf iOS Apps und bislang nur 39 Prozent auf Werbung in Android Apps zurückführen.
- Die Anzahl der Apps im MM-Netzwerk ist von Q410 auf Q111 um 34 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Android Apps darunter wuchs im gleichen Zeitraum um 52 Prozent.
- Von Connected Devices ausgehende Ad Impressions stiegen um 200 Prozent im Vergleich zum Vorquartal an. Connected Devices sind WiFi-Geräte ohne primäre Telefonie-Funktion wie iPad, iPod Touch, Samsung Galaxy Tab aber auch div. Gaming-Konsolen etc.
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Frauen u. mobiles Internet – langsam, aber gewaltig?
Frauen ziehen bei der Nutzung des Mobile Internet nach: Im Vergleich zum Januar dieses Jahres hat sich der Frauenanteil bei den Mobilsurfern auf 34,6 Prozent verdoppelt. Unter anderem dies erweist die Studie “Mobile Effects Mai 2011″, die der Onlinevermarkter Tomorrow Focus Media (TFM)
durchgeführt hat.
TFM legte aktuelle Zahlen zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Angeboten vor, nach denen vor allem Mobile Commerce an Bedeutung gewinnt: Knapp ein Drittel der mobilen Internetnutzer hat schon einmal mobil etwas gekauft. Um die mobile Medienlandschaft abzubilden, wurden im Mai 2011 5.726 Personen im eigenen Werbenetzwerk befragt. Parallel führen die Marktforscher seit Mai 2010 Erhebungen via iPhone und iPad durch, um die Ergebnisse durch mobile Primärdaten anreichern zu können. Die neue Mobile Effects bietet eine genaue Analyse der Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten.
Weitere Highlights:
- Innerhalb eines Jahres stieg die mobile Internetnutzung um 17,3 Prozentpunkte auf 32,6 Prozent an. Ein Drittel der im TFM-Netzwerk befragten Personen ist heute also bereits mobil im Internet. Bereits 20 Prozent geben an, das stationäre Internet aufgrund der mobilen Nutzung seltener zu nutzen. Gleichzeitig stieg die Zahl derer, die eine mobile Internetnutzung planen, um knapp zehn Prozent gegenüber der letzten Befragung im Januar. Knapp 80 Prozent der Befragten nutzen das mobile Internet täglich bis zu einer Stunde, der Anteil der Heavy-User mit einer Nutzungsdauer von über zwei Stunden täglich ist mit 13 Prozent im Vergleich zur Vorwelle leicht gestiegen.
- M-Commerce, also Mobile Business via Mobiltelefon, spielt derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Allerdings ist hier zu erwarten, dass der Anteil der Mobile Shopper in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird. Knapp 30 Prozent der Befragten geben bereits heute an schon einmal über ihr Mobiltelefon etwas gekauft zu haben. Dabei werden vor allem Bücher, CDs, DVDs und Flug- bzw. Bahntickets mobil erworben – mit steigender Tendenz.
- Das Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften spielt auf dem Tablet PC nach wie vor eine große Rolle: über 70 Prozent der Befragten nutzen Tageszeitungs- und allgemein Nachrichten-Seiten, knapp 40 Prozent Zeitschriften und Magazine.
- Mobile Werbung wirkt: Branding-Effekte in mobilen Kampagnen sind laut TFM “sehr gut messbar”. Dabei sollen sich im Schnitt über knapp zehn Kampagnen eindeutige Steigerungsraten bei den Faktoren Werbeerinnerung (+6,9 Prozent), Recognition (+157,5 Prozent) und Aktivierung (+14,8 Prozent) nachweisen lassen. Außerdem werde mobile Werbung als sehr innovativ und glaubwürdig eingeschätzt.
Mobile Ads: Handel u. Restaurants dominieren
Millenial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) veröffentlicht. Aus den Ergebnissen:
- Der weltweit durch Mobile Advertising adressierbare Markt wächst rasant: Noch in 2009 ging eMarketer von 312 Mio. Smartphone-Nutzern weltweit aus. Bis Ende dieses Jahres sollen dies schon 571 Mio., bis 2015 1,2 Mrd. Nutzer sein.
- Die meisten Mobile Ads-Kampagnen in den USA entstammten dem thematischen Bereich “Retail & Restaurant”, der im Vergleich zum Vorjahr um 1.342 Prozent wuchs. Häufigstes Kampagnenziel war es, Laufkundschaft in Filialen zu locken.
- Auf Rang 2 bei den beworbenen Themen landet Telekommunikation (242% Wachstum). Die Kampagnen transportierten primär Markenbewusstsein und Produkteinführungen.
- Viel Bewegung findet auch im Themenkreis Reisen/Tourismus statt. Hotels legten hier um 52%, Fluglinien um 13% zu.
- Die mobile Bewerbung von App-Downloads wuchs um 31% und macht jetzt 21% des Kampagnen-Kuchens aus.
- “Mocial” (Mobile Social Media) wuchsen um 29% als Kampagnenthema.
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50% Pizza-Orders via App o. SMS
Die Spezialisten für “Marketing Automation” aprimo haben im siebten Teil ihrer Online-/Podcast-Serie “The Imperatives of the Marketing Revolution” interessante Infos zum Themenkreis Mobile Marketing veröffentlicht.
Der Online-Beitrag mit dem Titel “Be Mobile. Be Everywhere. Be Relevant” prognostiziert, dass 2011 das Jahr sein wird, in dem sowohl B2B- als auch B2C-Marketer das mobile Marketing systematisch zum integralen Bestandteil ihres Marketing-Mixes machen.
“Marketer beginnen endlich zu verstehen, dass mobiles Marketing nicht nur darin besteht, digitalen Content auf einen kleinen Bildschirm zu schicken”, erläutert Lisa Arthur, Chief Marketing Officer (CMO) von Aprimo. “Mobiles Marketing betrifft nicht nur Smartphones, sondern auch iPads, Bildschirme in Autos und Spielekonsolen.” Aus dem Inhalt:
- Pizza Hut erwartet, dass in Kürze mehr als die Hälfte aller telefonischen Bestellungen über Apps und/oder Text-Message ankommen! Beobachtungen der Glanzkinder-Kunden Uno Pizza mit ihrer kostenlosen und langfristig Download-starken UNO Pizza App bestätigen dies tendenziell.
- Unternehmen wie die Einzelhandelskette Target Corp. senden ihren Kunden erfolgreich Coupons auf ihre Mobiltelefone.
- Die Barcode-Technologie entwickelt sich weiter und wird längst nicht mehr nur in B2C-Umgebungen eingesetzt. “Quick Response (QR)Codes” oder “Mobile Tags” stellen über (Barcodes) eine Reihe von Daten bereit, welche die Online- oder Offline-Kommunikation mit dem Interessenten erleichtern können. B2B-Marketer nutzen QR-Codes bereits auf Visitenkarten, Verkaufsbroschüren, Messe-Displays und anderen Werbemitteln. Glanzkinder berücksichtigt diesen Trend schon länger durch Integration von QR Codes u.a. in beispielsweise Messe Apps.
- Mobiles Marketing verändert nicht nur das Outbound-Marketing. Schnittstellen oder Apps für mobile Endgeräte machen Marketing-Mitarbeiter unabhängiger von ihrem Schreibtisch. Ein CMO oder Kampagnenmanager kann so jederzeit auf Kreativmaterial zugreifen, Interessentenprofile abfragen, Marketingbudgets überwachen und in Echtzeit die Ergebnisse von Kampagnen analysieren – insbesondere beim E-Mail-Marketing.

APProved (of by Apple): i Fit For Canada
Mit der Studie “Der große App-Test – Wie gelingt der Sprung zum Mobile Commerce?” hat das Marktforschungsinstituts Heute und Morgen das Einkaufsverhalten von App-Nutzer untersucht. Dazu wurden tausend Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, die regelmäßig Apps nutzen. Favoriten der überdurchschnittlich kaufstarken “Smartphone-Shopper” sind neben Unterhaltungsmedien (Bücher, Musik, Spiele, Elektronikartikel), Modeartikeln und Versandservices vor allem auch reiserelevante Angebote (Bahntickets, Flüge, Mietautos), vgl. GFM-Nachrichten Die rund 150-seitige Studie “Der große App-Test – Wie gelingt der Sprung zum Mobile Commerce?” kann über die Heute und Morgen GmbH bezogen werden.
Einen eleganten Weg zur Erreichung relativ hoher Aufmerksamkeit im Reise- und Touristikmarkt zeigt die App “i Fit For Canada” auf. Diese kostenlose Fitness-App wurde von der Kölner App- und Ideenschmiede Glanzkinder für die Canadian Tourism Commission als Teil einer fünf Apps umfassenden mobilen Kampagne realisiert. Die anderen vier Apps sind “i Go Canada”, “i Quiz Canada”, “Ski Race Canada” und “Ski Travel Canada”. Sie sind (bis auf das noch in Review befindliche Race Game) kostenlos im App Store – Kategorie Reisen – verfügbar und wurden von Apple als “Neu und beachtenswert” gefeatured. Beispielsweise Freenet.de, besagte GFM-Nachrichten und sogar die Experten von mobile zeitgeist berichteten bereits positiv.
In APPsoluter Top-Form
Die iPhone App “i Fit For Canada ” soll der optimalen Vorbereitung auf den Wintersport allgemein oder idealerweise auf den nächsten Skiurlaub in Kanada dienen. Egal ob zu Hause oder in der Mittagspause im Büro – mit der App sind die wichtigsten Übungen der Ski-Gymnastik immer mit dabei. Die Übungen wurden gemeinsam mit Sportwissenschaftlern entwickelt und extra für dieses Projekt gedreht. Sie werden vor (auswählbaren) attraktiven Kanada-Panoramen mit animierenden Ski-Szenen von Sportlern beispielhaft vorgeführt und zusätzlich gründlich erläutert.
Mit minimalem Zeitaufwand kann man sich so durch Aufwärmen, Dehnen, Kräftigen, Koordinieren und Konditionieren effektiv vorbereiten, dabei Vorfreude aufbauen, Spaß maximieren und nicht zuletzt das Verletzungsrisiko minimieren. Ein Gewinnspiel für eine Reise nach Alberta gibt zusätzliche Anreize, die Gratis-App herunterzuladen und zu nutzen.
App geht’s – zum nächsten Winterurlaub in Kanada
Es muss doch vom Winter noch etwas anderes geben, als eis- und schneebedingte Staus? Freilich, denn beispielsweise die kostenlos in Apples App Store verfügbaren iPhone App “i Go Canada” gestattet es, sich einen individuellen Winterurlaub in Kanada zusammenstellen. Ganz bequem, während es draußen vor sich hin grieselt! Die mobile Lösung verschafft schnell und zuverlässig einen Überblick über die aktuellen Reiseangebote von CANUSA TOURISTIK und kann so die Traumreise entscheidend näher bringen. Diese erfreuliche Aktivität lässt sich ganz unverbindlich oder mit Anforderung einer konkreten Preisauskunft betreiben. Dabei kann man eigentlich nur gewinnen, denn als Bonus für die Reisebuchung nach Alberta spendiert CANUSA eine mit 50 kanadischen Dollar geladene Visa Card für Reisebuchungen.
App Features:
- Reiseangebote von CANUSA TOURISTIK
- Individueller Buchungsbereich
- Anbindung an die “Go Canada” Facebook-Seite (optional), um sich mit anderen Kanadafans und -urlaubern auszutauschen
- Text- und Bildinformationen rund um den Winterurlaub in Kanada
- Gewinnspiel für eine Reise nach Alberta (Kanada)
In Summe gestattet diese App eine zeitgemäße Reiseplanung. Sie wurde von der Kölner App- und Ideenschmiede Glanzkinder für die Canadian Tourism Commission als Teil einer fünf Apps umfassenden mobilen Kampagne realisiert. Die anderen vier Apps sind “i Quiz Canada”, “i Fit for Canada”, “i Ski Race Canada” und “i Ski Travel Canada”. Sie sind (bis auf das noch in review befindliche Race Game) kostenlos im App Store in der Kategorie Reisen verfügbar.
App Store Link “i Go Canada”
BVDW: Anzahl der Mobile-Kampagnen in 2009 fast verdoppelt
Die Anzahl der Werbekampagnen auf mobilen Endgeräten hat sich 2009 fast verdoppelt. Damit bestätigt die Erhebung des Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. das deutliche Wachstum von Mobile Advertising. Im vergangen Jahr wurden insgesamt 885 Mobile Kampagnen umgesetzt. Das sind knapp zweimal so viele wie im Vorjahr und entspricht einem Zuwachs von über 80 Prozent im Vergleich zu 2008. Demnach hat sich das Wachstum in dem jungen Sektor dennoch etwas verlangsamt, denn von 2007 auf 2008 war die Zahl der mobilen Kampagnen noch um das Sechsfache auf 489 gesprungen. Die Zahl der Werbungtreibenden ist 2009 um 43 Prozent gestiegen – fast 200 Unternehmen haben im letzten Jahr im deutschen Markt mobile Werbung geschaltet.
Im Vergleich fällt das zweite Halbjahr 2009 deutlich stärker aus: 360 Mobile-Kampagnen wurden im ersten Halbjahr umgesetzt sowie 525 im zweiten Halbjahr 2009. Auch die Anzahl gebuchter Mobile Websites pro Kampagne stieg von 3,5 im ersten Halbjahr auf 4,0 im zweiten Halbjahr 2009 an. Zum Vergleich: 2007 waren es 1,8 Mobile Websites pro Kampagne sowie 3,6 in 2008.
“Immer mehr Branchen erkennen die hohe Werbewirkung des mobilen Werbekanals. Versuchten anfangs ‘Lifestyle’-Marken die Streuverluste zur Ansprache der jüngeren Zielgruppe durch mobile Werbung zu reduzieren, warben in 2009 verstärkt die Automobil-, Telekommunikations-, Dienstleistungs- und Medien-Branche. Klassische Konsumgüter sind ebenso Gegenstand mobiler Werbung”, sagt Thomas Mendrina (Axel Springer Media Impact), neu gewählter Leiter des MAC im BVDW. “Auch 2010 wird Mobile Advertising weiter zulegen. Schon anhand des ersten Quartals 2010 lässt sich eine eindeutig positive Tendenz erkennen. Das mobile Internet wird dank günstiger Flatrates und attraktiver Endgeräte immer stärker genutzt – Mobile Werbung wird daher immer mehr zum Muss”, erläutert Dirk Kraus (YOC), stellvertretender Leiter des MAC. Die Mobile-Kampagenzählung ist die Vorstufe einer deutschlandweiten Messung der Mobile Advertising Spendings. Momentan arbeitet der MAC an einer Methode zur Erhebung realer Bruttoumsätze.
madvertise: Garantierte Top25 App Store Charts
madvertise versteht sich nach eigenen Angaben als “Marktplatz Mobile Advertising” und will die Zielgruppen Advertiser, Publisher und App-Entwickler bedienen. Dazu stellte sich Carsten Frien unseren Fragen, der Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens.
Was bietet madvertise den definierten drei Zielgruppen jeweils konkret an?
Advertiser können mithilfe des madvertise “Mobile Only” Ad Servers und einer Reichweite von über 60 Mio. Page Impressions äußerst zielgenaue mobile Bannerkampagnen durchführen. Die Targeting-Möglichkeiten für die Werbeauslieferungen auf mobile Endgeräte sind wesentlich differenzierter, als das auf traditionellen Werbekanälen der Fall ist. So können Kriterien wie demographische Daten, Themenfelder, Art des mobilen Endgerätes, Zeit, Ort, Frequency Capping und Art der Zugangstechnologie herangezogen werden, um die mobile Werbekampagne zu steuern. Damit werden Streuverluste vermieden, Werbebanner effizient ausgeliefert und hohe Conversion Rates erzielt. Ausführliche Analyse- und Reporting-Tools unseres Online-Marktplatzes geben in Echtzeit Einblick in Ablauf und Erfolg der Mobile Advertising-Kampagnen und ermöglichen so jederzeit eine Feinjustierung.
Publisher von mobilen Webseiten und Applikationen profitieren von madvertise, indem sie wertvolle Monetarisierungspotentiale ausschöpfen und so Entwicklungskosten wieder einspielen können. Dabei kommt es nicht allein auf die Reichweite an. Je spezialisierter die Inhalte, desto zielgenauer kann der mobile Werbebanner platziert werden. Der Endnutzer empfindet die Werbung somit nicht als Störung, sondern als inhaltlichen Mehrwert und Information. Durch die madvertise Ad Server-Technologie können wir Publishern außerdem eine Ad Fillrate von ca. 95 % gewährleisten.
App-Entwickler können von beiden Seiten des madvertise-Marktplatzes profitieren. Eine gute Platzierung in App Stores ist heute Grundvoraussetzung, um eine App bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Mit Werbemaßnahmen können gute Platzierungen effizient erreicht werden. Hier lassen sich bereits mit kleineren Werbebudgets große Effekte erzielen.
Ihr Angebot für Entwickler umfasst u.a. “Höchste effektive TKP” (Tausend-Kontakt-Preis). Mit dem madvertise App “KatAPPult” garantieren sie sogar Top 25-Positionen im Apple App Store für die teilnehmenden Apps. Wie sieht Ihr Angebot in der Praxis aus: Was wird zu welchem Preis garantiert und welche Konsequenzen bei Nichterreichung der Garantien gibt es?

Carsten Frien, GF madvertise
Bezüglich App Store Optimization und Werbemaßnahmen für Applikationen garantieren wir mit dem madvertise App KatAPPult ab einem Werbevolumen von 10.000 Euro eine Top25-Position in den jeweiligen Ländern und Kategorien eines App Stores. Das Wort “Garantie” benutzen wir hierbei sehr bewusst: Wenn wir einem Kunden die Erreichung einer Top-25 Platzierung in der jeweiligen Kategorie eines App Stores garantieren und das Versprechen nicht halten können, dann wird die Kampagne entweder kostenlos bis zur Zielerreichung verlängert oder wir zahlen das Geld zurück – je nach Vereinbarung.
Unserer Erfahrung nach können bei Einsatz des madvertise App KatAPPults für jeden mit Werbung bezahlten App Download vier kostenlose hinzugerechnet werden, die der erhöhten Platzierung zu verdanken sind. Werbemaßnahmen können also durch die Vermarktung der Reichweite, durch In-App Advertising, wieder eingespielt werden.
Bitte nennen Sie einige Referenzkunden und für diese erzielte App-Erfolge!
Case 1: TUI Cruises
Aufgabenstellung: Erhöhung der Sichtbarkeit der kostenlosen Kreuzfahrt-App TUI Cruises im App Store.
Zielsetzung: Steigerung der App Downloads durch Verwendung des madvertise App KatAPPults mit Werbeschaltung im madvertise Netzwerk. Das App KatAPPult garantiert dem Kunden eine TOP-25 Platzierung in der jeweiligen App Store Rubrik.
Umsetzung: madvertise steuerte die Kampagne mit Targeting auf den Gerätetyp iPhone aus; Direkte Verlinkung in den App Store nach Klick auf Werbebanner (Kampagnenzeitraum: 09.03. bis 13.03.2010).
Ergebnis: Signifikanter Anstieg im App Ranking in der Kategorie Reisen; In nur 24 Stunden klettert die App um 20 Plätze in den iTunes-Charts nach oben und erreicht Platz 30; Nach insgesamt 48 Stunden erreicht die App Platz 16.
Case 2: Suchmaschinen App
Ein großer Suchmaschinenanbieter wollte die Nutzung und Sichtbarkeit der Search-App auf iPhone, Blackberry, Nokia- und Windows Mobile-Geräten in Deutschland steigern.
Zielsetzung: Auf dem iPhone wurde über Werbebanner direkt auf die App verlinkt. Durch die Downloads der App war die Sichtbarkeit mit einer hohen Platzierung im iTunes Store gesichert. Bei den anderen Geräten wurde auf die mobile Webseite des Kunden weitergeleitet. Insgesamt sollte damit eine Vielzahl an neuen Nutzern an die Produkte des Kunden herangeführt werden.
Umsetzung: madvertise hat das Budget in einen TKP- und einen CPC (Cost per Click)-Teil aufgesplittet. Auf TKP-Basis wurde bei namhaften Publishern im madvertise Premium Netzwerk eingebucht. Somit konnte eine hohe Sichtbarkeit des Kunden gewährleistet werden. Da die Kampagne auch einen großen Performance-Aspekt hat, wurde der andere Teil des Budgets auf CPC im Performance-Netzwerk von madvertise abgerechnet.
Um dem Kunden eine hohe Transparenz zu liefern, wurde die Kampagne mit Tracking Pixel und Click Tags ausgeliefert. Zum Abgleich lieferte madvertise ein tägliches Reporting (Zeitraum: 1.12. bis 31.12.2009).
Ergebnis: Über 23 Mio. Ad Impressions wurden ausgeliefert; Über 150.000 Klicks wurden generiert; Die iPhone App des Kunden hat es nach sieben Tagen Kampagnenlaufzeit auf Platz 1 der Kategorie Referenz geschafft. Dort wurde sie auch durch die große PR der Microsoft-Search-App “Bing” nicht von Platz 1 verdrängt (ab 16.12.2009 als iPhone App verfügbar); In der Gesamtplatzierung im iTunes Store hat die Kunden-App es bis auf Platz 13 geschafft; Der Kunde war so zufrieden mit den Ergebnissen, dass die Kampagne verlängert und das Budget erhöht wurde.
Eine Fallstudie auf Ihrer Homepage nennt die bedienten Plattformen iPhone, BlackBerry, Nokia und Windows Mobile. Werden auch Android Apps u. der Android Market unterstützt? Wie beurteilen Sie diese Plattform?
Android Apps und der Android Market werden ebenfalls von dem madvertise Ad Server bzw. dem madvertise App KatAPPult unterstützt. Grundsätzlich wird die Android-Plattform einen immer größeren Stellenwert und Marktanteil einnehmen. Auch wenn der iPhone App Store weiterhin führend ist und einen größeren Anteil bezahlpflichtiger Applikationen anbietet, werden sich App Entwickler zukünftig nicht mehr allein hierauf beschränken, um eine relevante Reichweite zu erlangen.
Wen identifizieren Sie mit Ihrem spezifischen Angebot als Ihren Hauptwettbewerb in Deutschland und international? Und wie positionieren Sie sich gegen den von Google übernommenen Marktführer AdMob?
Als Google im November 2009 die Akquisition von AdMob für 750 Mio. US$ bekannt gegeben und nur wenige Wochen später Apple mit dem Kauf des Mobilvermarkters für geschätzte 275 Mio. US$ Quattro Wireless aufgeschlossen hat, haben zwei der wichtigsten Unternehmen der Online- und Mobile-Branche ein gewichtiges Zeichen gesetzt, welche Bedeutung dem Markt für mobile Werbung in den kommenden Monaten und Jahren beizumessen ist. Nicht zuletzt deswegen beobachten Werbetreibende im Moment genau, welche Erfolge sich mit mobilen Werbekampagnen erzielen lassen und achten sehr darauf, welche Anbieter die effizientesten Kampagnen ermöglichen, die sich auch in konkreten Erfolgszahlen messen lassen. Mit unserem Transparenz-Anspruch und der spezialisierten Ausrichtung auf mobile Bannerwerbung haben wir nicht nur auf dem deutschen Markt viele Publisher und Werbekunden überzeugen können. Neben dem App KatAPPult, welches speziell für das schnelle und erfolgreiche App Store Ranking konzipiert wurde, können wir mit dem “Mobile Only” Ad Server und unserem reichweitenstarken Netzwerk weitaus mehr Interessen und Ansprüche des mobilen Werbemarktes befriedigen.
Stellen Plattformen wie FreeAppADay Wettbewerb für Sie dar? Welchen Stellenwert haben Rabattierungen (zeitweise Preissenkungen) für den madvertise-Ansatz?
Ergänzung statt Konkurrenz: Hinsichtlich des App Store Rankings können Rabattierungen eine unterstützende Maßnahme sein, die jedoch im Ermessen des App-Anbieters liegt und sich entsprechend mit anderen Werbemaßnahmen, wie unserem App KatAPPult, kombinieren lassen.
Seit wann gibt es madvertise, wie viele Mitarbeiter haben Sie und wie sehen aktuell die Wachstumspläne aus?
Die madvertise Mobile Advertising GmbH wurde 2008 von Pan Katsukis, Martin Karlsch, Thomas Hille, mir und Team Europe Ventures gegründet. Derzeit besteht unser Team aus 16 Mitarbeitern. Jedoch planen wir für dieses Jahr mindestens weitere zehn Mitarbeiter, vor allem im Bereich Sales und Technologie, auf allen Karriere-Ebenen, einzustellen. Ebenso ist es unser Ziel, unser Netzwerk weiterhin hinsichtlich Reichweite und Werbevolumen auszubauen und uns als starken Partner in Europa für internationale Kooperationen zu etablieren. Für das kommende Wachstum haben wir jüngst eine Finanzierungsrunde abschließen können. Der erfolgreiche Venture Capital-Investor Earlybird hat zusammen mit madvertise Co-Gründer Team Europe Ventures einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in madvertise investiert.
Was können App-Entwickler unabhängig von Ihren Dienstleistungen noch für die App Store Optimization ihrer mobilen Applikationen tun?
Neben der aktiven Werbung für Applikationen darf auch auf PR nicht verzichtet werden. Die eigene Zielgruppe sollte einerseits über die etablierten, klassischeren Kommunikationskanäle wie Pressemitteilungen, Unternehmenswebsite, Corporate Blog oder Newsletter angesprochen werden, aber genauso wichtig ist das Engagement in Empfehlungsnetzwerken wie Facebook und Twitter.
Danke für das Gespräch!
Studie zur Wirkung von Online-Werbung
Europäische Internetnutzer, die eine Online-Kampagne sehen, suchen mit einer 72 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit die Website des Inserenten auf als solche, die der Werbung nicht ausgesetzt waren. Mit einer um 94 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit starten die Betrachter der Kampagne eine Suchanfrage nach der Marke des Werbenden.
Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Studie von comScore, die auf Basis von fast 20 in Europa durchgeführten Untersuchungen die latente “View Through”-Wirkung von Online-Werbung unter die Lupe nimmt. In den USA konnte comScore einen durchschnittlichen Anstieg der Website-Besuche um 49 Prozent und der Suchanfragen nach der Marke um 40 Prozent verzeichnen. Eine Erklärung für die größere Wirksamkeit in Europa seien eine Reihe von Faktoren etwa die unterschiedliche Gestaltung oder auch grundsätzlich unterschiedliche Reaktionen auf Werbestimuli. In Europa zeigte sich zudem in den Studien eine nachhaltige Wirkung auch noch Wochen nach der ersten Begegnung mit der Online-Kampagne.
Die komplette Studie “How Online Advertising Works: Whither the Click in Europe?” gibt es hier zum Download.
via w&v.de