Praxistest: Copy2Contact
Diese App tut mal genau das, was ihr Name verspricht: Sie gestattet den Transfer von zuvor markierten und kopierten Adressdaten in die Kontakte-Liste von iPhone oder iPod touch. Dass das enorm praktisch ist, leuchtet jedem ein, der schon einmal versucht hat, dies selbst zu tun, indem er die einzelnen Daten händisch auf die richtigen Eintrags-Bereiche verteilt hat.
Die App funktioniert mit Plain oder auch formatiertem Text aus E-Mails, PDFs, Homepages, Suchmaschinen etc., nur mit Text als Graphik (oder abfotografierten Visitenkarten) kann sie naturgemäß nichts anfangen. Im Praxistest überzeugte dieser nützliche Assistent nahezu vollkommen, lediglich mit deutschen Umlauten hat die US-App Schwierigkeiten.
[UPDATE 11.05.: Hersteller Anagram Technologies legt allerdings Wert darauf, dass diese Schwierigkeiten nicht der copy2contact-Engine, sondern iPhone OS anzulasten sind. Dennoch arbeite man an einem work-around]
Wenn die Angaben zu bereits vorhandenen Kontakten passen, schlägt Copy2Contact vor, diese zu ergänzen. Dabei führt die App noch bei Bedarf automatische Korrekturen wie Großschreibung am Wortanfang durch.
Die kostenlose Lite-Version ist dezent werbefinanziert (vgl. Abb. ganz unten) und auf vier Neukontakte pro Woche beschränkt, die uneingeschränkte “Pro” Edition kostet knapp 3,99 Euro.
Fazit: **** (Lite)
Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)
Mehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.
Zunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!
Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..
An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.
Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.
Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.
Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.
Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.
Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.
Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.
Die sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.
Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.
Netter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.
Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.
Shopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.![]()
Der Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.
Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern
Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt
Hero-Fazit: *****
PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.
C4B: wenn das Smartphone zum Bürotelefon wird
Der Spezialist für Unified Communications (UC) C4B kündigt mit “XPhone Unified Communications 2011″ eine Komplettlösung an, die neben erweiterten CTI-Funktionen auch Statusnachrichten, Instant Messaging, Fax und Voicemail zusammenführen und vor allem Smartphones integrieren können soll. Zusätzliche Schnittstellen, z.B. für die Integration von Webservices wie Routenplaner, sollen eine vollständige Integration in die vorhandene Infrastruktur gewährleisten – auch in heterogene Umgebungen mit externen Mailservern, auf Mac- oder Linux-Arbeitsplätzen usw.
Völlig neu ist laut C4B die Integration von Mobiltelefonen in die Unternehmenskommunikation: Mitarbeiter im Büro können Ihr Mobiltelefon komplett über den Bildschirm steuern und dafür alle CTI-Komfortmerkmale nutzen. Im Gegensatz zu FMC-Lösungen routet XPhone UC 2011 die Handygespräche jedoch nicht über das TK-System, so dass sich die Verbindung sekundenschnell aufbauen soll. Zusätzlich wird der parallele EinsDEatz von Festnetz- und Mobiltelefonen unterstützt, z.B. durch ein gemeinsames Anrufjournal und die Option, auf dem Bürotelefon eingehende Anrufe per Handy anzunehmen. Auf diese Weise sollen Mitarbeiter, die innerhalb des Firmengeländes viel unterwegs sind, auf ein zusätzliches DECT-Endgerät verzichten können.
Auch außerhalb des Unternehmens sei der Nutzen hoch: Mitarbeiter auf Reisen oder im Homeoffice benötigen nur noch ein Mobiltelefon und optional einen Rechner mit Webbrowser, um einen vollwertigen UC-Zugriff zu erhalten und z.B. sicher auf sämtliche Unternehmenskontakte und Presence-Funktionen zuzugreifen.
XPhone Virtual Directory heißt C4Bs neuer Verzeichnisdienst, der Unternehmenskontakte zusammenführt und über LDAP in geschäftskritischen Systemen wie XPhone UC 2011, aber auch über LDAP-fähige Systemtelefone und PBX, MS Outlook, MS Office Communicator, dem firmeneigenen Intranet, auf dem Smartphone und weitere Anwendungen bereitstellt. So soll es möglich sein, jederzeit auf sämtliche im Unternehmen vorhandene Kontakte zuzugreifen, die beispielsweise in öffentlichen und sogar persönlichen Outlook-Ordnern, MS Dynamics CRM, Tobit David, ODBC-Datenbanken und weiteren Quellen gespeichert sind, ohne die Daten zu verändern. Der Clou: der Zugriff erfolgt ohne Replikation direkt auf die Originalkontakte, für eine hohe Performance sorgt ein spezieller Kontakt- und Rufnummernindex.
Mehr Komfort und einen deutlich erweiterten Funktionsumfang verspricht außerdem das XPhone UC 2011 Voicemailmodul, das an das Presence Management gekoppelt ist. Je nach Uhrzeit und Herkunftsland des Anrufers können individuelle Ansagen abgespielt werden, die den Anrufer z.B. zur Abwesenheitsdauer des gewünschten Gesprächspartners informieren und zu Geschäftszeit eine Weitervermittlung zu einer Vertretung anbieten. Insgesamt unterstützt das System bis zu sechs Sprachen gleichzeitig.
XPhone Unified Communications 2011 wird auf der CeBIT (in Halle 13, D37) erstmals gezeigt und kommt im Sommer auf den Markt. Für Bestandskunden soll es spezielle Upgrade-Angebote geben.
Adressbuchmanagement u. -backup fürs iPhone
Eine Anwendung fürs Adressbuchmanagement stellen die französischen Security-Spezialisten von Gemalto vor. Mithilfe des O3SIS SyncML-Clients können iPhone-Nutzer ihr Adressbuch (“Kontakte”) über eine Backup-Funktionalität mit Outlook sowie theoretisch auch mit anderen Endgeräten sowie sogar mit dem Adressbuch der Deutschen Telekom synchronisieren. Nach der Speicherung der Daten soll eine “benutzerfreundliche Web-Anwendung der Deutschen Telekom dann den schnellen und einfachen Zugriff” erlauben. Die kostbaren Kontaktdaten können laut Anbieter fortan an einem zentralen Ort verwaltet werden. Voraussetzung ist aber vollständiges Vertrauen in die Betreiber (Datenschutz) sowie ein kostenloser “Showcase”-Account auf http://hermes.o3sis.com. Ein Demo zur App gibt es
hier.
Die App O3SIS_Sync wurde von der Gemalto-Tochter O3SIS entwickelt, einem Hersteller von Mobilfunkanwendungen mit Sitz in Overath bei Köln.
iTunes-Link
Wurm drin: australische JB iPhones befallen
Anbieter von PC-Security-Software wie Sophos warnen derzeit Nutzer von iPhones mit Jailbreak vor dem Wurm ikee. Die Malware kann momentan nur entsperrte Geräte befallen, bei denen das Default-Passwort nicht geändert wurde. Sie ist vorläufig noch auf Australien beschränkt. Er verbreitet sich über in “Kontakte” gespeicherte Daten.
UPDATE 12.11.:
Wie nicht anders zu erwarten, ist inzwischen weiteres Ungeziefer unterwegs, um die nämliche Schwachstelle zu nutzen. Der jetzt virulent werdende “Privacy.A” befällt JB-iPhones mit Standardpasswort und kopiert alle persönlichen Daten wie Kontakte, E-Mails, Fotos oder SMS auf einen Server oder Computer im Netzwerk. Sogar die Daten von Drittanwendungen können ausgelesen werden. Bislang kann “Privacy.A” allerdings nur im WLAN und nicht via UMTS angreifen.
UPDATE 30.11.:
Das australische Softwareunternehmen Mogeneration hat mit Ashley Towns inzwischen den Autor des Ikee-Wurms rekrutiert, s.o. Towns soll künftig statt Schadsoftware Anwendungen für das iPhone entwickeln. Das Unternehmen entwirft iPhone-Anwendungen für Geschäftskunden, darunter die australische Preissuchmaschine Getprice.
UPDATE 02.12.:
Wurm klaut Bankdaten von JB-iPhones – Sicherheitsexperten warnen vor “Duh”, der bei Jailbreak, offener SSH-Verbindung und unverändertem (“alpine”) Passwort dieses in “ohshit” verändert, wenn er sich auf anderen Telefonen verbreitet.
teils via Intego
sipgate öffnet VoIP-Software für alle iPhone-Nutzer
Nach Unternehmens- können ab sofort auch Privatkunden die VoIP-Software von sipgate via App einsetzen. sipgate ist aktuell nach eigenen Angaben der einzige deutsche VoIP-Provider, der eine App für das iPhone anbietet (aber vgl. beispielsweise Skype oder Nimbuzz).
Die sipgate App eröffnet iPhone-Nutzern den Zugriff auf Internet-Telefonie und damit die Option, via WLAN teurere Mobilfunkanrufe zu vermeiden. Gespräche ins deutsche Festnetz kosten je nach sipgate Anschlusstyp 1 bzw. 1,79 ct/min, in die deutschen Handynetze 12,9 bzw. 14,9 ct/min. Anrufe lassen sich dazu auch aus den Kontakten und aus der Anrufliste heraus initiieren. Neues Highlight der iPhone App ist die SMS-Versandfunktion: Für Kurznachrichten in die weltweiten Handynetze berechnet sipgate nur 7,9 ct/SMS. Darüber hinaus verfügen Nutzer ebenfalls über einen Fax-Versand. Via iPhone-Kamera können dazu Dokumente für den Fax-Versand per Foto “eingescannt” werden.
iTunes-Link
WLAN-Telefonate mit sipgate App
sipgate meldet die Verfügbarkeit einer eigenen kostenlosen VoIP App – bislang konnten sipgate-Kunden nur über Anwendungen wie der von Nimbuzz kostengünstige Voice over IP-Features nutzen.
Überdies können Firmenkunden auf ihrem iPhone nun auch unter ihrer internen Durchwahl erreichbar sein. Allerdings ist die Software derzeit nur von Unternehmenskunden nach dem “sipgate team”-Modell einsetzbar. Eine für Privatkunden nutzbare Version wird sipgate in wenigen Wochen nachreichen. Grund für die spätere Verfügbarkeit ist, dass sipgate für Privatkunden eine andere Schnittstelle (API) verwendet.
Internet-Telefonate lassen sich aus den Kontakten wie auch aus der Anrufliste heraus initiieren. Businesskunden erhalten darüber hinaus Zugriff auf ihre In/Out Box und damit Einsicht in ihre eingegangenen und verpassten Firmentelefonate. Zu den Telefoniefunktionen gehören weiter Durchstellen, Makeln und der Aufbau von Dreierkonferenzen. Des Weiteren lassen sich Anrufe aufzeichnen, Mitschnitte werden als MP3 abgelegt. Darüber hinaus verfügt die App über Fax-Funktionalität: abrufen und lesen oder Dokument fotografieren und verfaxen.
App Store-Link
Real Time Communications: Per iPhone auf den MS OCS
Als “iDialog” hat Modality Systems im August einen iPhone Client für Microsofts Office Communications Server 2007 (OCS) im App Store verfügbar gemacht. Somit können Unternehmen jetzt die Groupware-Funktionen des OCS nicht nur Endgeräten unter Windows Mobile, sondern auch iPhones bereitstellen. Dazu gehören Kontaktliste inkl. Verfügbarkeitsinfo und weitere Datenbankeinträge. Aus der Anwendung heraus können Teilnehmer angewählt oder angemailt werden, auch Chats sind möglich. Voraussetzung für die Nutzung der knapp acht Euro kostenden App ist die Zugriffsmöglichkeit auf OCS 2007 oder OCS 2007 R2 sowie auf einen Communicator Web Access (CWA)-Server.
App Store-Link
“Persönliche Datenbank” synchronisiert iPhone und Desktop
FileMaker hat seine Datenbank “Bento” nun auch in einer mobilen Version für iPhone und iTouch vorgestellt. Sie zielt auf die mobile Selbstorganisation. Der Clou dabei ist die Synchronisation mit Bento 2, das unter MacOS X auf Apple Desktops läuft. Mitgeliefert werden vorbereitete Templates für u. a. Aufgaben, Kontakte, Ausgaben oder Notizen. Auch ganz individuelle Formulare lassen sich erstellen. Verwaltete Daten wie Kosten, Währung, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, URL etc. kann Bento durchsuchen, berechnen und umgruppieren. Natürlich können aus dem mobilen DBMS heraus Anrufe angestoßen, E-Mails geschrieben und URLs angesurft werden. Bento für iPhone und iTouch kostet 3,99 Euro, für die Synchronisation wird Bento 2.0v4 auf dem Desktop benötigt.
Bento von FileMaker
Bessere Einbindung in Corporate Networks
Der IT-Dienstleister Seven Principles bietet ab sofort mit dem “7P Corporate iPhone Management” eine Lösung, welche die produktive Nutzung von iPhones in Unternehmensnetzwerken erleichtern und ihre zentrale Verwaltung umsetzen soll. Das Angebot ergänzt die bestehenden Managementlösungen des Kölner Unternehmens. Bei Verwendung der Server- und iPhone-Komponente soll Zugriff auf sensible Unternehmensdaten über sichere Verbindungen ebenso ermöglicht werden, wie die Synchronisation von E-Mails, Kontakt- und Termindaten mit MS-Exchange. Eine gleichfalls enthaltene Sicherheitskomponente soll es dem Administrator bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes gestatten, alle privaten Daten per Fernzugriff zu löschen. Das Angebot kann sowohl als Managed Service wie auch als Systemintegration realisiert werden – findet sich insofern also auch natürlich nicht als Stand-alone App im App Store.
Die Leistungen umfassen dabei Beratung hinsichtlich der optimalen Roll-out-Strategie, unternehmensspezifische Software-Paketierung und iTunes-Konfiguration, Corporate Branding der Geräte sowie Implementierung und Support über den gesamten Lebenszyklus. Auch T-Mobile vertreibt das Lösungspaket.
Zur Seven Principles AG