Mehr Zeit für App- als für Web-Nutzung?

Konsumenten verwenden mehr Zeit auf Mobile Apps als auf das Web. Das behauptet jedenfalls ein von Mashable zitierter Bericht von Flurry. Dafür hatte Flurry eigene Daten zu mobilem Traffic mit seitens comScore und Alexa veröffentlichten Statistiken verglichen. Hiernach sollen Konsumenten im Juni durchschnittlich 81 Minuten mit Mobile Apps und 74 Minuten mit Surfen verbracht haben. Die Daten entstammen dem US-Markt. Diese Entwicklung würde damit korrelieren, dass der Absatz von Smartphones und Tablets erstmals den von Desktop PCs und Notebooks/Netbooks/Portables abgehängt hat. Thematische Spitzenreiter sind laut Flurry Spiele- und Social Media-Apps.
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Norton Everywhere Initiative

Symantec LogoMit weltweiten Partnerschaften möchte Norton, der Geschäftsbereich für Endnutzerprodukte des IT Sicherheitsunternehmens Symantec, die Entwicklung mobiler Services weiter voran bringen. Im Rahmen der Norton Everywhere Initiative sollen gleich mehrere neue Produkte für zusätzlichen Schutz sorgen – einige davon sogar unabhängig von genutzter Plattform, Ort und technischem Know-how des Nutzers.

Ab sofort soll es beispielsweise mit der remote locate Funktion des Norton Mobile Security möglich sein, verlorene oder gestohlene Android Smartphones und Tablets mit Hilfe von GPS-Daten zu lokalisieren.

Mit Norton DNS können zudem Eltern nun auch das Surfverhalten ihrer Sprösslinge über Handy und Tablet dank einer neuen Filterfunktion künftig dahingend einschränken, dass der Aufruf nicht kindgerechter und gefährlicher Seiten blockiert wird.

Desweiteren wurde neue und erweiterte Partnerschaften zum Beispiel mit Dixons Retail plc (einer der führenden Electronic Retailer in Europa), Kingston Digital, Inc. (ein führender Anbieter von Speichermedien ) oder UOL Inc. S.A (größter Internet Service Provider in Brasilien) abgeschlossen.

Mobile Pros: kein “Generation Gap”

ipass_logoiPass, Anbieter von Mobilitätslösungen für Unternehmen, hat einen neuen Mobile Workforce Report veröffentlicht. Dieser quartalsweise erscheinende Bericht geht Mobile Business-Trends bei der mobilen Belegschaft von Unternehmen auf den Grund.

Der aktuelle Report stellt die häufig angenommene “Generationenkluft” als Mythos dar, da sich bei mobilen Mitarbeitern jeder Altersgruppe und geografischen Region allgemein ähnliche Präferenzen und Verhaltensweisen feststellen ließen. Tatsächlich liegt das Durchschnittsalter eines mobilen Mitarbeiters bei etwa 46 Jahren. Weitere Ergebnisse:

  • Fast ein Drittel der Beschäftigten nutzt ein vom Unternehmen nicht verwaltetes Smartphone für Arbeitszwecke. Dies stellt laut iPass ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
  • 22 Prozent dieser mobilen Mitarbeiter haben mit einem solchen Smartphone bereits ein Sicherheitsproblem der Art erlebt, dass darauf befindliche Geschäftsdaten verloren, gestohlen, infiziert oder gehackt wurden.
  • iOS und Android werden den Smartphone-Markt auch beim Unternehmenseinsatz dominieren.
  • Die Smartphone-Verbreitung zu Unternehmenszwecken bei mobilen Mitarbeitern soll den boomenden Markt privater Verbraucher in einer nicht genannten Frist sogar überrunden.
  • Mobile Computer werden die Rolle des Desktops übernehmen – da Smartphone und Tablet den herkömmlichen Laptop ersetzen. Mehr als ein Drittel mobiler Mitarbeiter (37 Prozent) glauben, dass ein mobiles Endgerät den Laptop für generelle geschäftliche Zwecke im Jahr 2011 entthront. 27 Prozent gehen davon aus, dass dies ein iPad oder anderer Tablet-Rechner sein wird.

Der Report basiert neben Antworten von mehr als 1.100 befragten mobilen Unternehmensmitarbeitern, erhoben zwischen dem 10. und 31. Oktober 2010 (48 Prozent aus Nordamerika, 37 Prozent aus Europa und 12 Prozent aus der Region Asien-Pazifik) auch auf den Daten der geschäftlichen Breitbandnutzung durch die mobile Belegschaft der iPass-Kundenbasis.

Umfragen: Den Nutzern aufs Tablet(t) geschaut

Das US-Medium Business Insider hat iPad-Nutzer online nach ihrem Nutzungsverhalten gefragt. Über 500 iPad-Nutzer haben geantwortet. Rund zwei Drittel der Befragten nutzen das iPad zwischen einer und fünf Stunden täglich, die meisten haben zwischen 20 und 50 Apps für das iPad heruntergeladen. Im Durchschnitt haben die befragten Nutzer für zehn Apps auf ihrem iPad auch bezahlt.

Die meisten iPad-Nutzer greifen aber nur auf unter zehn Apps regelmäßig zu. Viele Apps werden also geladen und danach kaum benutzt. 40 Prozent der Befragten haben angegeben, 20 bis 50 Apps geladen zu haben, knapp 17 Prozent haben sich mit über 50 Apps als Power-Nutzer geoutet. Bei den Tätigkeiten, die mit dem iPad ausgeführt werden, nimmt das Web-Browsing die Spitzenposition ein, gefolgt von Kommunikation via E-Mail, Twitter oder Facebook, danach folgen “andere Apps”, Videos und erst auf Rang fünf Spiele.

Viele der befragten Nutzer gaben an, dass sie primär das iPad zum Web-Surfen nutzen und erst an zweiter Stelle einen zusätzlich vorhandenen Laptop. Für knapp 30 Prozent der Nutzer hat das iPad den Laptop oder Desktop sogar als Primär-Computer verdrängt. Die durchschnittliche Nutzungsdauer des iPad nimmt bei den allermeisten Nutzern im Laufe der Zeit zu. 77,6 Prozent der Befragten gaben an, das iPad jetzt häufiger zu nutzen, als zu Beginn. Rund zwei Drittel befassen sich eine bis fünf Stunden pro Tag mit dem Gerät, knapp drei Prozent sind Power-Nutzer, die über acht Stunden täglich am iPad hängen (kein Wunder, dass da auch “erhöhte Produktivität am Arbeitsplatz” eines der Anliegen der Nutzer ist) und 15 Prozent nutzen es nur unter einer Stunde täglich.

Überaus beliebt auf dem iPad sind E-Books. 75 Prozent der Befragten gaben an, das iPad zum Bücherlesen zu nutzen. Die meisten E-Books auf dem iPad werden dabei aus Amazons Online Store geladen. Die meisten Nutzer konsumieren Nachrichten auf dem iPad über den Web-Browser (37 Prozent). Erst an zweiter Stelle (34,7 Prozent) folgen spezielle News Apps.
via Meedia.de

Krieg der Tablets – Infografik und Umfrageergebnisse
Der Tablet-Markt scheint sich zum umkämpfteste Technik-Schlachtfeld des nächsten Jahres zu entwickeln. Darum hat auch die Shopping-Webseite Gutschein-Codes.de zu diesem Teilmarkt des Mobile Business eine Erhebung gestartet – die nach eigenen Angaben bislang “größte Konsumenten-Umfrage” zum Thema. Die Ergebnisse sollen Einblicke in Apples Dominanz gewähren und Potenziale aufzeigen, wer Apples derzeitige Marktführerschaft angreifen könnte.

Aus den Ergebnissen:

  • Dell und RIM genießen des größte Konsumtenvertrauen nach Apple;
  • Für 117 Euro Ersparnis würde über ein Drittel des Marktes Apple den Rücken zukehren;
  • Jede Altersgruppe gab an, das Gerät hauptsächlich für den sofortigen Internetzugang gebrauchen zu wollen, was nahelegt, dass eine clevere Zusammenarbeit mit den Netzwerken einen marktentscheidenen Vorteil liefern kann;
  • Ältere Befragte bezeugten das größte Interesse am Kauf eines Tablet-Computers;
  • Frauen sehen vor allem den Preis, während Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit den Umfang und die Qualität der Ausstattung als kaufentscheidend betrachten.

Wachsende Gefahr durch Cyberattacken (Studienupdate)

symantecDie jährliche Studie zu aktuellen Verschlüsselungstrends des Ponemon Instituts im Auftrag von Symantec zeigt: Die Folgen von Datenschutzverletzungen sind bei Unternehmen angekommen. Über die Hälfte der 465 befragten Verantwortlichen in deutschen Unternehmen hatten im vergangenen Jahr mindestens einen sicherheitsrelevanten “Vorfall” zu beklagen. Knapp die Hälfte verschlüsseln laut Umfrage bereits die Festplatten ihrer Anwender.

Sorgen bereitet deutschen Unternehmen das wachsende Risiko von Cyberattacken. So gehen alle 465 Befragten davon aus, dass sie in den kommenden 12 bis 24 Monaten Opfer eines Infekts werden. 98 Prozent erwarten, dass ihr Netzwerk oder ihre Unternehmenssysteme von Malware befallen werden.

Solche Attacken abzuwehren, ist in der Prioritätenliste für Datensicherheit entsprechend nach oben gerutscht. Hatten deutsche Unternehmen in 2007 noch angegeben, Malware-Schutz stehe auf Platz acht ihrer Liste, so ist diese Aufgabe um drei Plätze zu Priorität fünf aufgestiegen. Alle Aufgaben ab diesem Platz wurden von den Befragten als ähnlich wichtig eingestuft.

Mobile is next
Die Unternehmen erwarten, dass die Angreifer vor allem ungeschützte Daten ins Visier nehmen und ihre Aktivitäten daher auch auf mobile Geräte verlagern. Daher schätzen 72 Prozent der Befragten die Verschlüsselung dieser Geräte als wichtig oder sehr wichtig ein. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Immerhin 62 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben inzwischen eine Datenverschlüsselungslösung eingeführt. 2009 hatten erst 51 Prozent der Firmen ein IT-Projekt in diesem Bereich abgeschlossen. Datenverschlüsselung liegt damit inzwischen an dritter Stelle der bereits von Unternehmen genutzten IT-Sicherheitslösungen. Unternehmen betrachten Datenschutz im Rahmen ihres Riskomanagements zunehmend auch als geschäftskritisches Element. So ist für 88 Prozent der befragten deutschen Teilnehmer Datenschutz im Rahmen ihres Risikomanagements wichtig bis sehr wichtig.

Die befragten deutschen Unternehmen setzen zunehmend auf Festplattenverschlüsselung. Der Anteil der Unternehmen, die Festplattenverschlüsselung nutzen, ist seit 2009 von 32 auf 45 Prozent gestiegen. In den USA liegt die Festplattenverschlüsselung inzwischen an zweiter Stelle der meistgenutzten Verschlüsselungstechnologien, in Deutschland liegt sie immerhin auf Platz vier. Auch das Key Management wird hierzulande immer beliebter. Inzwischen nutzen es 42 Prozent der deutschen Unternehmen – im Jahr 2009 waren es erst 33 Prozent der Befragten.

Powertraveller minigorilla mit gorilla-pad Adapter

Das iPad erobert nicht nur das Wohnzimmer, sondern ist auch ein gern gesehener Begleiter auf allen Reisen. Unterwegs unterhält es mit heruntergeladenen Kinofilmen, startet Spiele und kann Zeitschriften und E-Books auf den Bildschirm holen. Sagenhafte zehn Stunden hält der interne Akku durch. Auf langen Flügen, auf Busfahrten oder in Gegenden ohne Strom aus der Dose hilft es dennoch sehr, ein zusätzliches Ass “im Ärmel” zu haben.

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Die Anschaffung eines mobilen Akkusets lohnt sich. Der minigorilla soll dem iPad über 8 Stunden zusätzliche Leistung verschaffen. Dabei reichen laut Hersteller zwei Stunden aus, um das iPad wieder zu 75 Prozent aufzuladen. Mit dem gorilla-pad Adapter steht das nötige Bindeglied zur Verfügung. Der Adapter wandelt die üblichen 5 Volt / 1 Ampere in iPad-verträgliche 5 Volt / 2,1 Ampere um.

Hinzu kommt, dass dem Set 19 Anschlussstecker beiliegen – 11 für Laptops und 8 für weitere beliebte 5V Geräte. Mit der Hilfe ist es problemlos möglich, den minigorilla auch mit vielen topaktuellen Notebooks, Handys, MP3-Playern und Camcordern zu verbinden. Ein Netzteil mit einem Adapter, der es erlaubt, das Gerät in 150 Ländern an der Steckdose neu aufzuladen gehört natürlich selbstredend dazu. Alles wird mit einer Neopren-Tasche mit Zusatzfach und Reisverschluss ausgeliefert.

Der minigorilla kostet 129 Euro (UVP, inkl. MwSt.).
Der gorilla-pad Adapter wird für 12,50 Euro (UVP, inkl. MwSt.)angeboten.
Beides bekommt man in vielen grösseren Elektronik-Fachmärkten oder bei Amazon.

Amazon-Link

App in die Ferien: Mit o. ohne Jobmails?

Symantec LogoVon wegen totale Erholung: Über die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer beantwortet auch im Sommerurlaub geschäftliche E-Mails. Dies ergab eine vom Software-Anbieter Symantec in Auftrag gegebene Studie des Marktforschungsunternehmens Emnid. Befragt wurden knapp 600 Berufstätige in Deutschland.

Vom Büroalltag buchstäblich abzuschalten, fällt den Bundesbürgern offensichtlich schwer – und zumindest mitschuldig daran sind die mobilen Endgeräte: Nicht weniger als 52 Prozent rufen selbst im Urlaub ihre geschäftlichen E-Mails ab. Rund 34 Prozent nutzen dazu ihren privaten Laptop-PC oder das Smartphone (seit kurzem vermutlich auch zunehmend iPads). Immerhin 18 Prozent nehmen sogar ihre “Dienstwaffe” (vom Arbeitgeber gestelltes Notebook, Smartphone oder PDA) mit in den Urlaub, um geschäftliche E-Mails zu lesen und zu beantworten.

Das Phämomen ist geschlechtsspezifisch: Fast zwei Drittel der berufstätigen Männer (63 Prozent) räumten laut Erhebung ein, einen Teil ihrer Regenerationszeit mit geschäftlichen E-Mails zu verbringen – im Vergleich zu 39 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen.

Durch den Mailcheck am Urlaubsort riskieren Angestellte allerdings mehr als nur ihre Entspannung, sondern auch den Verlust vertraulicher und schützenswerter Informationen durch abhanden gekommene bzw. gestohlene Mobiles. Symantec rät daher dringend dazu, Mailverkehr grundsätzlich zu verschlüsseln und mobile Endgeräte mindestens mit einer Codesperre zu sichern.

UrlaubApropos Ferien: Die mobileTicker-Redaktion wünscht allen Lesern eine erholsame Auszeit (ggfs. gehabt zu haben :-) ) und nimmt sich jetzt selbst eine – am 23.08. melden wir uns wieder, machen Sie’s einstweilen recht gut!

1/3 d. deutsch. Unternehmen haben Mobil-Strategie

citrix online LogoMobilität spielt in deutschen Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle. So sind fast ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer innerhalb der letzten fünf Jahre in ihrem Berufsalltag mobiler geworden. 64,5 Prozent der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass das Arbeiten von unterwegs oder von Zuhause aus ihre Produktivität positiv beeinflusst. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Anbieters von Web Collaboration Tools Citrix Online. (Online) Befragt wurden 1.080 deutsche Arbeitnehmer.

Auf Unternehmensseite lässt sich ein verhaltener Trend in Richtung Mitarbeitermobilität erkennen: 32,4 Prozent der befragten Arbeitnehmer gibt an, dass ihr Arbeitgeber mobiles oder Remote-basiertes Arbeiten (beispielsweise vom Home Office) unterstützt – sei es unternehmensweit oder in Abteilungen, in denen es für die berufliche Tätigkeit notwendig ist, wie bei Außendienst oder Vertrieb. In vielen Unternehmen gibt es hinsichtlich der Möglichkeiten zur mobilen Arbeitsgestaltung aber offenbar eine Informationslücke: Fast ein Drittel der Befragten wissen gar nicht, ob ihr Arbeitgeber mobiles oder Remote-basiertes Arbeiten überhaupt erlaubt. Deutsche Unternehmen, die ihren Mitarbeitern einen mobilen Arbeitsplatz ermöglichen, stellen als mobile Endgeräte in erster Linie Laptops und Notebooks (52%) bereit, gefolgt von Smartphones (25,7%) und Web Konferenz-Software für Online-Meetings (über 20%).

Online-Konferenzen favorisiert
Auch bei Geschäftstreffen wünschen sich deutsche Arbeitnehmer mehr Flexibilität. So ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass ein Viertel der beruflichen Termine, an denen sie persönlich teilnehmen, eigentlich auch über das Internet abgehalten werden könnten. 22,2 Prozent würden sogar die Hälfte ihrer persönlichen Meetings durch virtuelle Konferenzen ersetzen.

Mobilfunk: Erstmals mehr Datenverkehr als Sprache

ericsson_logoIm Dezember vergangenen Jahres wurden weltweit erstmals mehr Datenpakete über Mobilfunknetze transportiert als Sprachdaten. Dabei generieren 400 Millionen Anwender von Breitband-Mobilfunkservices mittlerweile ein höheres Verkehrsaufkommen als die 4,6 Milliarden Nutzer von mobilen Sprachdiensten. Diese bezeichnenden Zahlen stammen vom Netzausrüster Ericsson und wurden u.a. von der Informationweek zitiert: “Erstmals wurden über die weltweiten Mobilfunknetze mehr Daten wie etwa Videos, E-Mails oder Musik-Downloads übertragen als Gespräche via Handy. Insgesamt liefen in besagtem Monat jeweils rund 140.000 Terabyte Sprach- und Dateninformationen über die Netze. Neue Mobilfunktechniken wie Long Term Evolution (LTE) werden die Entwicklung hin zu datenorientierten Mobilfunkservices weiter vorantreiben.

Das Datenaufkommen nahm laut Ericsson zwischen 2007 und 2009 um 280 Prozent zu. Dieser Trend ist nach Einschätzung der schwedischen Firma ungebrochen. Sie rechnet auch in den kommenden fünf Jahren mit einer Verdopplung des Datenverkehrs über Mobilfunknetze, und das pro Jahr. Mit Sprachdiensten wird also künftig immer weniger Geld zu verdienen sein. Dagegen werden die Einkünfte aus Internet-Surfen, E-Mails, Twittern sowie dem Hoch- und Herunterladen von Videos, Fotos und Musik drastisch zunehmen. Für einen Großteil des Datenverkehrs sind Social Networking-Plattformen wie Facebook, (die Apps auf) Smartphones sowie mobile Rechner mit Mobilfunkanschluss verantwortlich. Weltweit greifen mittlerweile 100 Million Nutzer von ihren Mobilgeräten auf Facebook zu.

via informationweek

Jeder 3. Deutsche bald digitaler Zeitungsleser?

earsandeyes_logoApple rennt mit seinem iPad in Deutschland offene Zeitungsportaltüren ein. So kann jedenfalls eine aktuelle Studie interpretiert werden, die das Hamburger Meinungsforschungsinstitut EARSandEYES im März 2010 im Auftrag von ING Investment Management Germany durchgeführt hat. Die Werberbibel horizont.net liest die Ergebnisse so, dass die Bereitschaft der Verbraucher, Medien digital zu nutzen, hierzulande bereits stark ausgeprägt sei. Denn obwohl Apples Tablet-PC erst frühestens Ende Mai in den hiesigen Apple-Stores bestaunt und erworben werden kann, können sich bereits heute 37 Prozent der Deutschen vorstellen, Zeitungen und Bücher künftig nur noch am Bildschirm – zum Beispiel am iPad – zu lesen.

iPad_TimesBegründet wird die Lust an der elektronischen Lektüre mit der “einfachen Handhabung und der Flexibilität”: Für 61 Prozent der 1.000 befragten Privatpersonen ist die Funktionalität der wichtigste Grund, ihre Zeitung künftig nur noch auf dem Bildschirm ihres PCs, Tablet-PCs, Laptops/Notebooks oder iPhones zu lesen. Vor allem die 16- bis 19-Jährigen schätzen die bequeme Handhabung. Immerhin sechs Prozent der Befürworter gehen davon aus, dass es irgendwann überhaupt keine Printmedien mehr geben wird.
via horizont.net