Leitfaden Mobile Commerce
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. will Orientierung und rechtliche Handlungsempfehlungen für den Einsatz von mobilen Endgeräten in der Gesellschaft bereitstellen. Nur kurz nach der Veröffentlichung des besonders empfehlenswerten Ratgebers Enterprise Mobility & Innovations wurde jetzt der 35-seitige Leitfaden “M-Commerce” vorgestellt. Hierin wil die Fachgruppe Mobile im BVDW aufzeigen, wie neue mobile Geschäftsmodelle erfolgreich genutzt werden können. Der Ratgeber informiert hierzu über die Auswirkungen auf bestehende Vertriebswege/Kanäle, auf Kundenbindung und vor allem auf das Marketing. Weiterhin werden rechtliche und inhaltliche Aspekte dargestellt und praktische mobile Anwendungsbeispiele für Mobile Payment, Mobile Couponing und Mobile Marketing gegeben.
Als gedrucktes Werk (ISBN 978-3-942262-52-1) kostet der Ratgeber 29,90 Euro, als PDF-Dokument ist er für 24,90 Euro unter www.bvdw-shop.org erhältlich.
Lesetipp connect iOS
Die “connect” ist ein Urgestein in der deutschen Fachmagazin- und Special Interest-Sparte, die sich mit Telekommunikationsthemen befasst. Und einer der wenigen Print-Titel, die hier überlebt haben. Nun stellt sich das Medium mit einer neuen Sonderheftreihe breiter, aber auch gleichzeitig spezieller auf und wendet sich mit “connect iOS” erstmals speziell an iPhone-, iPad- und Mac-Nutzer. Wie bei touch!, i-Zine oder mac & i stehen also hier die Apple-Produkte und das entsprechende Zubehör im Zentrum der Berichterstattung.
“Harte, fundierte und faire Tests” aus den Bereichen Smartphone, Computer, Audio/Video und Office sollen im neuen Magazin von einer “umfangreichen Anwendungsberatung” flankiert werden: Die in Stuttgart ansässige Redaktion will einiges anders machen, u.a. will sie “einfach und verständlich” erklären, “wie man die Technologien zu Hause und in der Praxis am besten einsetzt”.
Druck und Papier sind edel, das Layout gewollt großzügig und bildlastig, ja teils muß man den Text auf Aufmacherseiten suchen. Den Test von iPad 4 und mini begleiten neben “Labor”-Werten in grünen Infokästen auch Fotostrecken von einem Model in grasgrün.
In der uns vorliegenden Erstausgabe 1/2013 (EVT: 27.11.2012) testet die von Dirk Waasen geleitete Redaktion das neue iPad mini und das iPad 4, außerdem wird auf fünf Jahre iPhone zurück geblickt (30-35). Da schließt sich die Gerbauchtkaufberatung (S. 36 ff.) gut an, die sparfreudigen Interessenten tatsächlich bei der Entscheidung helfen dürfte.
Ansonsten taucht hier aufgrund identischer Ausrichtung auch vieles Altbekannte auf: Fokus auf ausgesprochenes Edel-Zubehör, Vergleichstest von Karten und Navigations-Apps (S. 50-57), Tarifkombis für iPhone und iPad im Überblick (S. 62-65), einige wenige Lieblings-Apps der Redaktion (S. 70-73), Apple TV und Heimvernetzung (S. 74-78) und Online-Musikdienste im Vergleich. Doch auch auf seltener Vorgestelltes wie Kfz-Kopfstützenhalter fürs iPad oder “alle ‘geosocial‘-Apps und ihre Risiken” finden sich hier.
Vor rund fünf Jahren las man die ersten Blogbeiträge dazu, ob man als Journalist vor Ort auch nur mit einem iPhone bewaffnet über die (Messe-)Runde kommen kann (man konnte). Der geschäftsf. Redakteur Oliver Stauch berichtet hier aus seinem noch unbarmherzigeren Selbsttest, ob man nämlich nur mit einem iPad versehen “wirklich auf den Mac verzichten kann” (Fazit: noch nicht).
Grundsätzlich gefällt das Blatt sehr, nur im Detail setzt es ein wenig Kritik: Wenn dem Lifestyle-Götzen gehuldigt werden, aber keinerlei Aufwand dafür getrieben werden soll, dann kommt etwas dabei heraus wie diese Doppelseite 6-7. Denn die ist bis auf diverse Konterfeis von Lady Gaga nahezu inhaltsfrei, da hier im Wesentlichen der Promotext der Lady nachgebetet wird: “… kommt 2013 mit einer einzigartigen Musik-App für iPhone und iPad [...] eine revolutionäre Version” vom neuen Album Little Monsters. Multimedial und mit Social Network-Komponente – man denke. Auch die Doppelseite 28-29 birgt keine wie auch immer geartete Anwendungsberatung. Sondern Audi-PR.
connect iOS erscheint ab sofort viermal im Jahr und startet mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren. Der Preis pro Ausgabe beträgt 7,90 Euro – liegt also über dem Hauptwettbewerb und ganz erheblich über den 2,90 Euro, die für beispielsweise die “lässige” Smartphone-Zeitschrift “connect Freestyle” aus dem gleichen Stall aufgerufen werden. Das Abonnement der connect IOS kostet 28 Euro pro Jahr.
Fazit: Durchaus empfehlenswert ****
“connect iOS” erscheint wie das Mutterschiff “connect” im Verlag Weka Media Publishing, vgl. auch Audio, Business&IT, PCgo, PC-Magazin oder Stereoplay (vgl. auch CMP-Weka, wo bis 2010 die Network Computing erschien).
Lesetipp: touch!
Die Computer-Fachzeitschrift Chip hat mit touch! ein neues Magazin für Apple-Themen auf den Markt gebracht. Inhaltlich hat sich der Titel eine “Mischung News, App- und Zubehör-Reviews sowie Praxis-Tipps” für Einsteiger und fortgeschrittene Nutzer von iPhones, iPads und iPods auf die Fahnen geschrieben. touch! ist eine Lizenzausgabe des britischen Magazins tap! und soll zweimonatlich mit rd. 100 Seiten und in einer bislang nicht IVW-geprüften Auflage von 50.000 Expl. erscheinen. Chefredakteur in UK ist der MacFormat/TechRadar-Autor Graham Barlow.
Erste Eindrücke von der uns rel. spät erreichenden Ausgabe “Nov/Dez”: guter Druck, Papier und Herstellung (Klebebindung), frisches, nur bisweilen (Seitenzahlen) etwas verspieltes Layout, hohe Informationsdichte, dennoch angenehm lesbar. Dass ein deutlicher Schwerpunkt auf Apps liegt, verrät nicht nur das hier viel versprechende Cover (“Die 100 besten Apps”), sondern auch ein separater Seitenindex für alle Apps im Heft auf Seite 7.
Nach ein wenig Lifestyle (Kolumne/Glosse und die Leserwette “App-Gemacht”) geht es dann auch schon mit der Abteilung Lebenshilfe los: “Bücher lesen auf iPhone und iPad” (Seiten 8-17) stellt E-Book-Reader (Apps) sowie E-Book-Stores auf den Prüfstand.
Ab S. 18 gehört die Bühne aber den “Besten Apps”, gegliedert nach teils etwas breiten Anwendungsbereichen/Genres wie z. B. “Filme + TV + Musik + Radio genießen”. Der nächste Artikel zum Trendthema “Gesundheit & Fitness” (S. 26 ff.) beschränkt sich mal nicht nur auf Jogging-Apps Apps, sondern stellt auch sinnvolle bzw. erforderliche Peripherie vor, wie Sensorik für Puls, Blutdruck, Körpertemperatur bis hin zu Blutzucker oder Hirnaktivität.
Ab S. 34 beginnt der nur schwer vom Coverthema (S. 18 ff.) abgrenzbare Block “Apps im Praxistest”). Vorgeschaltet die Top-10 der britischen Redaktion. Auf S. 34 wird auch erstmals das Bewertungsschema erläutert und ab S. 37 dann schließlich auch angewandt – die zahlreichen App-Porträts davor bleiben unbewertet. Diese Systematik scheint schwer nachvollziehbar und wenig übersichtlich.
Teilweise lässt das Blatt sogar zwei Apps in einem ausführlichen, einseitigen Vergleichstest gegen einander antreten, hier die Textverarbeitungsprogramme Outline Pro (3,99 €) vs. Omni Outliner (15,99 €) – aufwändig, aber auch informativer als App-Porträts, die nur aus den App Store-Texten bestehen. Der Hauptschwerpunkt bei den Apps liegt dennoch bei Spielen und Unterhaltung. “Gadgets” stellt in dieser Aussgabe u.a. edle Lautsprecher und Sounddocks vor. Abgerundet wird das Heft mit dem Teil “Basics”, der sich an absolute iOS-Anfänger richtet.
touch! 02/13 liegt seit 09.01.13 am gut sortierten Kiosk.
Gut gemachte Erweiterung des mit beispielsweise mac & i (heise, für Profi-Ansprüche) oder i-Zine immer dichter besetzten Special Interest-Segments. Relativ preisgünstig, aber noch mit leichten Abstrichen bei der Leser-Navigation/Heftkonzept sowie der Lokalisierung des britischen Ausgangs-Produkts.
Fazit: ****
PS: Mit den iPhone und iPad “Handbüchern” erscheinen im gleichen Verlag noch weitere Chip-Specials zum Thema Apple.
“Leitfaden zur Mobilstrategie für Unternehmen”
Smartphones (und darauf betriebene Apps) boomen weiter: Schon rund 40 Prozent der Deutschen besitzen eines. Mittlerweile machen Smartphones rund 70 Prozent der verkauften Mobiltelefone aus. Viele Unternehmen möchten diesen Mega-Trend mit eigenen Apps nutzen. Manchmal werden diese Mobile Business-Pilotprojekte in der eigenen App-Entwicklung bzw. App-Beauftragung nach dem Prinzip Trial and Error angegangen. Der BITKOM-Leitfaden “Apps & Mobile Services – Tipps für Unternehmen” will Unternehmen bei der Definition ihrer Mobil-Strategie unterstützen. Die Tipps reichen von der Planungsphase und (wichtige!) Binsenweisheiten wie dass die spätere App-Zielgruppe mit einbezogen werden sollte über technische Details bis hin zur Verteilung von Apps auf Mitarbeiter-Geräte inklusive des Für und Widers von Bring Your Own Device BYOD.
BITKOM-Experte und Co-Autor Tobias Arns erläutert: “Für eine erfolgreiche Präsenz auf Smartphones und Tablet Computern muss zunächst geklärt werden, wer die Zielgruppen sind und was das mobile Angebot überhaupt leisten soll. Dabei werden nützliche Konzepte wie Nutzungskontext, Interaktionskonzept und Persona (ein hypothetischer und für eine Benutzgergruppe repräsentativer User) eingeführt. Sogar die Bedeutung der passenden Kategoriewahl, der Findung eines geeigneten “sprechenden” Namens, eines attraktiven App Icons sowie die häufig vernachlässigten Beschreibungstexte und Keywords für die jeweiligen Mobile App Stores fehlen hier nicht.
Der Leitfaden bemüht sich um konzise (vorbildlich: die 13 Punkte-Checkliste für Entwicklungsprojekte for Mobile) konkrete Ratschläge bei der Umsetzung eigener Apps oder mobiler Websites. So muss vor der Entwicklung einer App bekanntlich die Plattformen ausgewählt werden. Je nach Einsatzzweck bieten native, direkt für eine Mobilplattform geschriebene Programme oder auf Web-Technologie basierende Apps Vorteile. Letztere funktionieren auf jedem mobilen Endgerät mit einem modernen Browser. Dafür können native Programme direkt(er) auf die Hardware des Smartphones zugreifen.
Ein kleines Glossar rundet den kostenlosen Leitfaden ab, der als erste Einführung besonders empfehlenswert ist. Tatsächlich bildet er recht realitätsnah Workshops bzw. die Beratungs- und Konzeptionsphase ab, wie sie auch bei typischen Glanzkinder-Projekten zu beobachten sind.
Die Publikation kann hier heruntergeladen werden.
Lesetipp “Enterprise Mobility & Innovations”
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist um Orientierung und rechtliche Handlungsempfehlungen auch für den richtigen Einsatz von mobilen Endgeräten in Unternehmen bemüht. Dazu wurde jetzt der 36-seitige Ratgeber “Enterprise Mobility & Innovations” veröffentlicht. Er stellt Vorteile und Potenziale mobiler Arbeitsumfelder vor – für Entscheider nicht nur im Personalwesen. Die Experten der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW zeigen in der Publikation Lösungen für Kunden und Mitarbeiter sowie rechtlich gesehen empfehlenswerte Maßnahmen zur Risikosenkung für Unternehmen auf.
Spezielle Kapitel behandeln Rechtssicherheit in der Mobile Cloud, Steuerung von Mitarbeitern durch Mobile Workforce Management-Lösungen sowie Anwendungsfälle in der Versicherungs- und in der Gesundheitsbranche.
Aus dem Inhalt
- Enterprise Mobility: Lösungen für Kunden und Mitarbeiter – Hier wird v.a. die Frage gestellt “Warum jetzt in Mobile-Enterprise-Lösungen investieren?” und beantwortet: “Wer hier den Anschluss verliert, hat oft auch seine Zukunft verloren. Das war bereits im Online-Business so.” Wichtig in diesem Kontext auch das Plädoyer für indivduelle App-Konzeption und -Programmierung: “Da jedes Unternehmen einzigartig ist, sind fast immer spezifische Lösungen notwendig, um ein Angebot mit messbarem Mehrwert zu schaffen. Einfache ‘Apps von der Stange’ erfüllen vielfach nicht die tatsächlichen Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe und damit auch nicht die in sie gesetzten Erwartungen.”
- BYOD & Recht – Erforderliche Maßnahmen zur Risikosenkung: “Von dem Ansatz [...] ist abzuraten. Die eingesparten Kosten für das Unternehmen stehen in keinem Verhältnis zu den operativen und rechtlichen Konsequenzen aus diesem Ansatz in der Praxis.”
- Rechtssicher in die Mobile Cloud
- Mobile Workforce Management – Teams effizient steuern
- Mobility Innovations bei Versicherungen und im Gesundheitswesen: hier wird u.a. ein Versicherungs-Aussendienstler gleichsam einen Arbeitstag lang begleitet und so die Potenziale durch optimale Mobile-Business-Unterstützung realitätsnah herausgearbeitet.
Zu den Autoren des Ratgebers gehören u.a. Wolfram Herzog (SIC! Software), RA Marc Oliver Hoormann (PricewaterhouseCoopers Legal), Taner Kizilok (T-Systems Multimedia Solutions), Leiter der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW, Till Kreiler (Google Germany), RA Jan Schneider (SKW Schwarz Rechtsanwälte) oder Dr. Hagen J. Sexauer (Sempora Consulting).
Als gedrucktes Werk kostet der bis auf minimale Editionsfehler (“mobile Mobile Workforce Management”) besonders gelungene Ratgeber 29,90 Euro, als PDF-Dokument ist er für 10,00 Euro unter www.bvdw-shop.org erhältlich. Fazit: Empfehlenswert ****
Lese-Tipp: Android User
Der Untertitel lautet schlicht “Alles zum Thema Android” – die Selbstdarstellung dieses Android-Magazins liest sich wie folgt: “Monatlich Testberichte für Smartphones und Tablets, App-Vorstellungen, Workshops, sowie Tipps & Tricks für Einsteiger und versierte Anwender”. Zur Testlektüre lag uns die Jubiläumsausgabe 10/2012 vor. Das wie der Schwestertitel Windows Phone User in Medialinx-Verlagsgruppe erscheinende Magazin bietet in dieser Nummer 114 Seiten sowie zusätzlich alle bislang erschienenen 12 Ausgaben im PDF-Format auf einer Heft-CD.
Eines der Titel-Themen ist Kommunikation, die Fokus-Beiträge bringen Licht in etwaig noch vorhandenes Dunkel bei den Grundfunktionen Telefonie, Kalender, aber auch Google Talk sowie Videotelefonie mit Skype, VoIP-Alternativen (Forfone, Tango und Viber) sowie “Kostenlose Festnetznummer mit NHEO.
Die Hardware-Sektion nimmt das von Asus produzierte Nexus 7 ebenso unter die Lupe wie das HTC Desire C, Phicomm FWS610, Pearl Touchlet X10 und den MK802 Android Mini PC (Stick). Erstleser werden vermutlich wie wir das nicht erläuterte Bewertungssystem nicht unmittelbar eingängig finden: Beispielsweise das Phicomm erhält 3,0 Punkte, die weder einem Schulnotensystem noch den in einem Extra-Kasten angegebenen 2 Plus- und 4 Minuspunkten entsprechen. Es ist auch nicht unmittelbar ersichtlich, was die maximale Punktzahl bzw. Höchstbewertung oder Referenz ist.
Die App-Rubrik(en) schicken unter “Empfehlungen” zehn Applikationen voraus, die der Redaktion besonders gut gefallen haben – hier findet sich solches Allgemeingut wie “City Maps 2Go” neben Spezialisten wie “München”. Eine Doppelseite widmet sich dem verderblichen Gut der Google Play Charts, eine weitere den saisonalen Freuden der Oktoberfest-Apps. Wunderlist oder die Sammlung von Systemapps ZDbox erhalten eigene Texte, Themen wie Koch-Apps, Mindmapping Apps, Geocaching oder Dateien synchronisieren werden in Überblicksartikeln dargeboten.
Genau wie beim Windows Phone User wird die zielgruppenspezifische Ansprache durch Heftteile für “Einsteiger” (sic) und “Tipps & Tricks” (Fortgeschrittene) und “Power User” (sic) sichergestellt. Im Gegensatz zur Schwesterpublikation geht der Android User mit der “DevCorner” sogar noch etwas tiefer und bietet auch Anregungen für eigene Programmierversuche – in diesem Fall unter Nutzung des App Inventor.
Seit Anfang November liegt auch bereits das Heft 12/2012 am Kiosk. Die Ausgabe rückt die “besten Android-4.0-Smartphones” in den Fokus und testet das Motorola Razr i, die Sony-Smartphones Xperia ion und Xperia tipo, das Asus-Tablet Transformer Pad Infinity mit Full-HD-Display sowie das Samsung Galaxy S Advance.
Fazit: **** Wertig gemachte, attraktiv gestylte Lebenshilfe für Android-Nutzer.
Lese-Tipp: Windows Phone User
Mit “Windows Phone User” hat die Münchner Medialinx AG pünktlich zum Verkaufsstart der ersten Smartphones mit Windows Phone 8 ein Magazin speziell zu diesen Angeboten an den Kiosk gebracht. Die Zeitschrift startet mit einer Auflage von 50.000 und sechs Ausgaben pro Jahr. Die Erstausgabe 06/2012 beschäftigt sich auf 100 Seiten Seiten naturgemäß stark mit Windows Phone 8 und den ersten Endgeräten mit diesem Softwarestand. Als Zielgruppe sieht der Verlag sowohl Ein- bzw. Umsteiger wie auch “Power User”, da von den Grundlagen bis hin zu weiterführenden Tipps und Tricks geboten werde: “Einsteiger adressiert das Magazin mit aktuellen Nachrichten, der Vorstellung von Apps, Spielen und Software-Tools sowie Workshops zu den Grundlagen von Windows Phone. Ambitionierte User profitieren von weiterführenden Tipps & Tricks und erhalten fundierte Hardware- und Software-Tests zu Windows-Phones und -Tablets.” Außerdem schlage die Fachzeitschrift eine Brücke zwischen Windows Phone und dem restlichen Microsoft-Kosmos, also Windows, Office, Internet Explorer und der Xbox sowie Cloud Computing. Ausgesprochene Business-Themen wie Datenbanken (SQL-Server) oder SharePoint bleiben aber außen vor. Das Kernel-seits “eng verbundene Windows 8″ bzw. RT wird ebenfalls thematisiert und die wesentlichen Änderungen im Vergleich zu Windows 7 sowie die Spezialitäten von Windows RT (für Geräte mit ARM-Prozessoren) herausgearbeitet. Systemanforderungen und eine Liste von Tastenkürzeln/Short Keys runden diese Einführung ab.
Nach der Vorstellung der WP8-Vorreiter Samsung Ativ S, Nokia Lumia 920 und 820 und HTC Windows Phone 8S und 8S mit den Infos, deren man bis zum Redaktionsschluss halt habhaft werden konnte, werden dann mit die Features des neuen Betriebssystems vorgestellt, also Weiterentwicklungen von Windows Phone 7.8 zu 8 wie dem Startscreen mit jetzt drei Kachelgrößen, Belegungsmöglichkeiten für den Lock Screen, NFC (!), Sprachsteuerung, Karten und Support für Mehrkern-CPUs und Speicherkarten sowie die hoffentlich demnächst bereitgestellten Peripheriegeräte – bislang kein sonderlich erfreuliches Thema bei Windows Phone.
Auf vier Seiten geht es nun um “Tablets mit Windows 8″ – Dell Latitude 10, HP Envy x2, Lenovo Yoga 13, Asus Vivo und Taichi, Samsung Ativ Smart PC Pro und Ativ Tab, Toshiba Vaio Duo 11 und Satellite U920t und natürlich Microsofts eigenes Surface in Bild und wenigen Textzeilen und Daten vorgestellt.
Was App-Tests angeht, so beschränkt sich die Augabe u.a. auf “Apps für den Start”, darunter z. B. Adobe Reader, Facebook, Skype, What’s App. Auch im folgenden Teil zu Apps-”Neuheiten” sind diese manchmal nach Genres unterteilt (z. B. “Apps für Sportler”) und manchmal nach gänzlich anderen Kriterien wie z. B. “26 Apps für 24 Stunden”, was die Heftnavigation unnötig komplex macht.
Die Tipps & Tricks-Rubrik bietet Hinweise zu u.a. Klingeltönen, Hintergrundbildern oder Foto-Uploads. Absoluten WP-Novizen soll eine achtseitige Strecke die “Ersten Schritte” vom PIN-Code der SIM-Karte bis zur Einrichtung von E-Mail-Accounts & Co. ebnen. In der Rubrik “Kosmos” (sonstige MS-Welt) dreht es sich u.a. um Office 2013 (sowie Office RT, Office 365) und Outlook.com (Hotmail-Nachfolge).
Das Einzelheft kostet 5,90 Euro, ein Abo 29,90 Euro.
Fazit: **** Willkommene Belebung eines bislang noch nicht besetzten Segments. Für den Heftpreis sehr solides Angebot von der Aktualität und Güte der redaktionellen Angebote bis hin zu Layout, Druck und Papier. Die nächste Ausgabe 01/2013 erscheint bereits am 13.12.12.
Zum Verlag: Die Medialinx AG mit Sitz in München ist 2012 aus der Linux New Media AG hervorgegangen und positioniert sich als “weltweit größter Content-Provider rund um Linux und Open Source”. Die Verlagsgruppe ist aktuell mit mehr als 30 Print- und Online-Publikationen in fünf Sprachen am Markt, in Deutschland etwa u.a. “EasyLinux”, “Linux-Magazin”, “LinuxUser”, “Admin”, “UbuntuUser” sowie “Android User” – dazu diese Woche noch mehr. Zu den “Events & Learning” (Online- oder Präsenz-Schulungen)
Lesetipp: i-Zine
“i-Zine” heißt ein Ende September erstmals in den Handel gekommenes Print-Magazin für iPhone-, iPod touch- und iPad-Anwender. Es soll künftig in einer Auflage von “ca. 50.000″ alle zwei Monate erscheinen. Die Erstausgabe beschäftigt sich auf 132 Seiten naturgemäß stark mit dem iPhone 5 und den Neuerungen von iOS 6. Für iPad 4 und iPad mini lag der Redaktionsschluss zu früh, der iPod touch wird in diesem Heft kaum behandelt.
Das Heft scheint auf ein Segment des Lesermarkts zu zielen, das lieber nicht mit der ComputerBild gesehen werden möchte und dem die mac & i viel zu technisch ist. Das kann man i-Zine nicht vorwerfen: Begriffe wie beispielsweise LTE werden in bewusst einfacher Sprache und aus mehreren Blickrichtungen erklärt: Das steckt dahinter, so schnell ist es (theoretisch), wo/bei wem gibt es LTE in Deutschland – und was kostet das alles?
Die wesentlichen Segnungen von iOS 6 werden auf vier Seiten abgehandelt, weitere drei Seiten Paartherapie sollen helfen, die Beziehung zu Siri verbessern – etwa durch eine Tabelle der Sprachbefehle für z. B. Emoticons, Zeilenschaltungen, aber auch römische Zahlen etc. Natürlich ist auch Zubehör ein Thema für die Redaktion: Den Vorstellungen in vier bis fünf Zeilen der Gadgets vom Kopfhörer bis zum Aufsteck-Beamer merkt man allerdings nicht an, ob sie auf einer Pressemitteilung oder einem Praxis-Test beruhen. Ausführlicher in einem gesonderten Artikel behandelt werden Sounddocks – allerdings ebenfalls ohne technische Daten wie “x-Wege-System” oder Frequenzgang etc. zu liefern.
Nützlichen Leser-Service stellt der “Tarifevergleich” bereit: 50 iPhone-Tarife sind hier tabellarisch aufbereitet. Eher schon Common Knowledge bringt wieder der Bereich “Troubleshooting – Wenn nichts mehr geht”. Schon seltener so dargeboten sind die Infos unter “iPhone weg – was tun” inklusive der Fernlöschung via iCloud und sinnvoller Vorbeugemaßnahmen. Eher rechtliche Aspekte rücken Beiträge zum Rückgaberecht im App Store und die Reparatur beschädigter iOS-Geräte in den Vordergrund. Weitere Texte beschäftigen sich mit iCloud (und den Alternativen), iMovie oder Alternativen zu Safari.
Besonderes Augenmerk legt die Redaktion nach eigener Aussage auf Apps – 250 davon werden in Würdigungen zwischen vier und 25 Zeilen behandelt und gemäß der aus dem App Store bekannten Fünf-Sterne-Skala bewertet. Es gibt die Kategorien Foto & Video, Musik, Info-Apps (allerdings ohne Themen wie RSS Reader, Flipboard, NewzSocial auch nur zu streifen), Helfer (systemnahe Tools), Freizeit, Finanzen, Wetter, Sport, Soziale Netze und natürlich eine lange Strecke Spiele. Schlechtere Bewertungen als *** sind uns nicht aufgefallen, insofern fällt das im Editorial versprochene “Unsere Leser erfahren immer ganz unverblümt, was wir denken” in der Praxis nicht gar so schonungslos aus.
Die herausgebende “Redaktionsagentur” Stroemung GmbH zählt folgende Medien zu ihren Referenzen: Apps & Co., Chip, com!, iPhone & Co., iPad & Co., MacDeveloper, magnus.de, PCgo, PC Professionell, PC-Welt, TecChannel. i-Zine-Chefredakteur ist einer der Agentur-Geschäftsführer, Michael Oliver Rupp. Das Magazin ist das erste von Stroemung in Eigenregie und auf eigene Rechnung erstellte Print-Produkt. i-Zine 01/13 erscheint am 07.12.12.
Fazit: *** Gelungene Erweiterung eines allerdings schon rappeldicht besetzten Segments. Der Einzelheftpreis von 8,90 Euro liegt im Mittelfeld, dafür wird allerdings einiger Gegenwert vor allem für iDevice-Novizen geboten.
(Einziges Problem: Versuchen Sie mal beim Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens laut “Die neue i-Zine bitte!” zu sagen und dabei ernst zu bleiben
)
Lesetipp Judith Hoersch – Das asthmatische Röcheln..
Multimediale Koinzidenz: Die Autorin lernte der diensthabende Rezensent bei einem Konzert als Support der wunderbaren Nits kennen und schätzen. Judith Hoersch ist ein attraktives Energiebündel, sie ist Sängerin, Schauspielerin, professionelle Sprecherin. Und eben auch eine gute Autorin, wie dieser Band schlagend beweist: “Das asthmatische Röcheln des Kühlschranks bei Nacht – Skizzen aus einer großen Stadt”. Die enthaltenen “Skizzen” entstammen unterschiedlichsten Genres: Aphorismen (z. B. S. 4), Tagebuchartiges (S. 22, 28, 30), Lyrik in Versalien (S. 61), Listen (u.a. S. 10 u. 40), vor allem Kurz- und Kürzestgeschichten sowie Briefe und Zettelnachrichten (S. 12). Besagte Nachrichten sind dann auch bezaubernder weise in Judiths Handschrift einschließlich ihrer “Korrekturen” und im Original-”Layout” reproduziert, also etwa als linierte Zettel). Überhaupt Layout: Einzigartig wird das Buch auch durch die Illustrationen von Gestalter Jakub Kanior aka Flexn. Dessen Zeichnungen wirken häufig organisch, wie gewachsen, und beherrschen die technische Bildsprache von Explosionszeichnungen ebenso wie die kindliche des “Yellow Submarine”-Zeichentrickfilms. Eine echte Bereicherung, die dem “Kühlschrank” häufig eine weitere Ebene hinzufügt.
Zu den Highlights unter den Kurzgeschichten gehören jene der “x kommt zu Wort”-Serie, in der sich eine Politesse, ein Künstler, eine Empfangsdame und eine Marion in besonders lesenswerten inneren Monologen endlich mal “aussprechen” können. Apropos Marion: Namen sind hier wichtig. Bestimmte Figuren kehren in folgenden Geschichten aus anderer Perspektive wieder. Das trifft etwa auf Marion (S. 83 u. 86) und die Selbstmörderin Leonie zu (S. 24, 31, 102 u. 106), ein weiteres Beispiel ist der “Mann mit der Penny-Tüte” (S. 56 u. 65).
Trotz der “kleinen” Form, den auf den ersten Blick in sich abgeschlossen wirkenden kurzen Texten liest man sich unrettbar fest in diesem Buch, freut sich an den meist gelungenen Vergleichen (“Gefühle, die an mir liegen wie ein schönes Kleid”) und Beobachtungen (“Liebe ist die Muse der Trauer”). Und freut sich daran, der Autorin bei der Lektüre gleichsam etwas näher zu kommen. Systemimmanente Interpretation hin oder her – einige Dinge von ihr meint man schon kennenzulernen: Sie hasst Apple-Produkte fast so sehr wie Kälte (S. 88; wie Judith mitteilt, ist dies aber aktuell nicht mehr der Fall). Durch viele Zeilen scheint auf der anderen Seite ihre Liebe zu dringen – etwa zu Kuchen, Zigaretten, auf dem Fussboden verbrachte Nächten und – immer wieder – Küssen…
Starkes Werk! Fazit: ****
Das “Röcheln” ist für knapp 16 Euro als schön gebundenes Buch sowie für etwas über 10 Euro als E-Book in der Kindle-Edition erhältlich.
Lesetipp: Wired (Heft u. App)
Wikipedia, help me out please: “Wired ist ein durch eine Gruppe um Louis Rossetto und Jane Metcalfe im März 1993 gegründetes US-amerikanisches Technologie-Magazin. Das Magazin greift auch aktuelle Entwicklungen rund um Netzkultur, Architektur, Design und Politik auf. Es versteht sich als Medium der Geeks und Technik-Freaks. Wired gehört seit 1998 zum Condé-Nast-Verlag.”
Zu Testzwecken wurde uns freundlicherweise die Zweitausgabe (01-2012) zur Verfügung gestellt, die mit folgenden Titelzeilen auf dem Cover auch besonders mobileTicker-affin erscheint: “Wettrüsten – Smartphones mit Monster-Displays”, “Tumblr – Ein Mann stolpert über 800 Millionen”, “Der seltsame Fall des Kim DotCom” (Tolle, exklusive Illustrationen/Comics dazu von Rick Veitch, S. 59, 72 ff.). Die Coverstory titelt “Das Web steht vor dem Blackout – Wie es trotzdem weitergeht”. Für Spannung ist also schon mal üppig gesorgt, noch bevor man das 140 Seiten starke und aufgrund seines guten Papiers schwere Magazin erstmals aufblättert. Das Layout wirkt frisch, stark bildlastig und gefällig (eine Mischung aus alten “Datamation”-Heften und dem “IT-Director”-Stil), wenn auch teilweise nicht besonders lesefreundlich (graue Schrift im Inhaltsverzeichnis; teils sehr kleine, graue Schrift in Kästen und Bildunterschriften).
Inhaltlich gelingt vor allem durch originelle Ansätze das Kunststück, sowohl technisch interessierten Otto Normal-Lifestylern wie auch Fachleuten noch etwas zu bieten. Das wird Computerwoche & Co. nicht die (ohnehin spärlicher werdenden) Käuferfluten abgraben, stellt aber mal sicher eine mutige Bereicherung im sonst oft so piefigen deutschen Blätterwald dar. Dabei gehen die Beiträge schon aufgrund ihrer Kürze nie besonders tief. Beispielsweise die knappe Vorstellung von luluvise.com, einem Social Network nur für Frauen (“wir müssen draußen bleiben”
) hat unsereiner eben nicht auf Facebook (oder in der Brigitte), sondern hier gefunden. Oder die brillante Idee, Gebote und Verbote der Weltreligionen mal in einer Infografik zusammenzufassen (S. 24-25): alle Religionen verdammen den Ehebruch, Masturbation wird mal geduldet (Anglikaner), verdammt (Katholizismus, schiitischer Islam) oder “fast im positiven Sinne abgesegnet (im Tantra-Hinduismus)”! Das ist spannendstes Infotainment, das nebenbei noch dazu angetan ist, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.
Relevante Themen und Autoren werden zuhauf gefunden: Etwa Amir Kassaei (DDB) zur “Markenwerbung im nächsten Zeitalter”. Oder Miriam Meckel zum personalisierten Internet (S. 44-45). Ich bin ausdrücklich nicht Meckels hier vertretener Meinung: Durch lernende Algorithmen wird uns vom “Netz” (Suchmaschinen, Soziale Netzwerke) nur noch angeboten, was uns interessiert und was wir daher ohnehin schon kennen. So würde “die Welt zu einem Hohlspiegel unserer individuellen Wünsche und Präferenzen und wir leiden irgendwann an Weltkurzsichtigkeit”. Aber lesenswert und diskussionswürdig ist das allemal.
Auch Gadgets dürfen natürlich in diesem Format nicht fehlen, doch Originalität auch hier: Auf den Schild gehoben werden etwa Technik(spiel)zeuge aus Holz (S. 54-55). Mobile Professionals dürfen sich auch auf “Das allsehende i” stürzen, Zubehör, welches das iPhone zu einem Camcorder ergänzt (S. 56-57). Der Beitrag zu “Phablets” (Zwitter zwischen Smartphones und Tablets) namens “Die Größe zählt doch” ist allerdings erwartungsgemäß nur eine bilderreiche, hübsche Doppelseite (S. 120-21) mit einem Infogehalt deutlich unterhalb entsprechender Computerbild-Aufbereitungen.
Die Erstausgabe erschien am am 8. September 2011 und wurde im Bündel mit der deutschen GQ verkauft – ein bizarres Bundling, doch das Edeltittenblatt kommt halt aus dem gleichen Verlag. Fürs laufende Jahr sind zwei Ausgaben geplant, die es auch wieder gebündelt mit der GQ geben soll. Wie es danach weitergeht, wird von den Verkaufszahlen abhängen… Die Wired-Printausgabe kostet 3,80 Euro pro Heft. Es gibt sie vorerst nur am Kiosk – zu Wired im Abonnement heißt es “im Moment gibt es diese Möglichkeit noch nicht”!

Doch stattdessen gibt es sämtliche Inhalte ja auch in einer iPad-App. Wir haben uns die kostenlos verfügbare Kennenlern- und Erstausgabe zu Gemüte geführt – und sind begeistert: Eine derartig spannende, interaktive Umsetzung von Lesestoff als App haben wir (jenseits von Flipboard) in Deutschland noch nicht gesehen. Das sieht schlicht cool aus, das macht Spaß (Vogelgezwitscher ertönt beim Aufblättern einer entsprechenden Seite), das funktioniert intuitiv und doch pfiffig (Eingebettetes Video läuft ab, wenn das iPad gedreht wird). Und da sogar einige Anzeigen interaktiv gestaltet wurden, fügt es diesen sonst hastig überblätterten Werbeträgern eine völlig neue Dimension hinzu: Gut für die Konsumenten, die Werbetreibenden und das Medium. Vermisst haben wir allerdings (im Gegensatz etwa zu in diesem Punkt beispielhaften Flipboard-Aufbereitungen) die Möglichkeit, Inhalte komfortabel zu teilen bzw. zu exportieren, auch Merk- und Anmerkungs-Funktionen scheinen zu fehlen. Trotz der ja offensichtlichen Kopierschutzproblematik vielleicht eine Anregung für Version 1.3? Version 1.2 der App unterstützt Retina-Displays. Die Erstausgabe ist wie gesagt kostenlos verfügbar, Folgeausgaben kosten (gut angelegte) 2,99 Euro.
Chefredakteur Print wie Online ist übrigens der ehemalige Ressortleiter Digital von Focus Online, Alexander von Streit. Gründungsredakteur Thomas Knüwer (u.a. indiskretionehrensache.de) unterstützt ihn als “Editor-at-Large”. Die Herren können auf Ihr Baby stolz sein – denn die deutsche Wired gehört zum Spannendsten, was man heute in Deutschland lesen kann. Fazit: **** (Print)
***** (iPad App)
Wired Deutschland, die iPad App.
Redaktionsblog: mehr Infos zu Wired Deutschland in Print/Online.